[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
vom 12. Juli 2016 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/9165
18. Wahlperiode 13.07.2016
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Friedrich Ostendorff, Harald Ebner,
Matthias Gastel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/8988 –
Agrarstrukturwandel und flächenabhängige Agrarzahlungen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist im Jahr 2015 gegenüber dem
Vorjahr um 2,3 Prozent auf etwa 280 000 (Quelle: Situationsbericht 2015/2016 –
Trends und Fakten zur Landwirtschaft, Deutscher Bauernverband (DBV),
Berlin, 2015), die Anzahl der milchviehhaltenden Betriebe um 3200 Betriebe, d. h. um
4,2 Prozent (Quelle:
www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/
2015/12/PD15_484_413.html), gesunken. Von 1999 bis 2013 hat sich die Zahl
der landwirtschaftlichen Betriebe um 40 Prozent reduziert, die Zahl der
Milchviehbetriebe um 49 Prozent, die Zahl der Betriebe mit Mastschweinen um
65 Prozent und die Zahl der Zuchtsauen-haltenden Betriebe um 73 Prozent
(Quelle: Antwort der Bundesregierung auf die Schriftlichen Fragen 57 bis 59
auf Bundestagsdrucksache 18/3215 vom 5. November 2014).
Die Landwirtschaft ist mit einem Strukturwandel erheblichen Ausmaßes
konfrontiert. Mehr noch, sie steht vor einem dramatischen Strukturbruch. Die
bäuerliche Landwirtschaft droht zu verschwinden. Die Erzeugung konzentriert sich
in der Folge in immer weniger Betrieben und die Tierhaltung in immer weniger
Regionen. Das hat dramatische Auswirkungen auf den ländlichen Raum,
Umwelt und Tiere. Die Weidehaltung von Kühen droht zu verschwinden, mit ihr
das Grünland und die mit ihm verbundene Artenvielfalt und positiven
Klimawirkungen.
3 700 Betriebe mit einer Flächenausstattung von mehr als 500 ha pro Betrieb
machen 1,3 Prozent aller Betriebe aus. Diese Riesenbetriebe bewirtschaften
alleine 24,1 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. 4,1 Prozent aller Betriebe
(11 800 Betriebe mit einer Flächenausstattung von mehr als 200 ha pro Betrieb)
bewirtschaften knapp 38,2 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. Dagegen
bewirtschaften 70,4 Prozent der Betriebe (201 800 Betriebe) nur 21,8 Prozent
der Fläche (Quelle: Situationsbericht 2015/2016 – Trends und Fakten zur
Landwirtschaft, Deutscher Bauernverband (DBV), Berlin, 2015).
Auf die 1 832 größten Betriebe, 0,56 Prozent aller Betriebe in Deutschland, mit
einer durchschnittlichen Fläche von 1 522 ha Fläche, entfielen im Jahr 2014
mehr als 16 Prozent der Agrarzahlungsansprüche. Das entspricht 523 000 Euro
pro Betrieb und insgesamt knapp 960 Mio. Euro (Quelle: „Landwirtschaftliche
Bodenmarktpolitik: Allgemeine Situation und Handlungsoptionen“, Bericht der
Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Bodenmarktpolitik“ vom 16. Januar 2015; S. 14).
Der Kaufpreis für Boden hat im Jahr 2013 gegenüber dem Jahr 2007 im
Durchschnittswert für Deutschland um 78 Prozent zugenommen, für das frühere
Bundesgebiet um 54 Prozent und für die ostdeutschen Bundesländer um 154
Prozent (Quelle: „Landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik: Allgemeine Situation
und Handlungsoptionen“, Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe
„Bodenmarktpolitik“ vom 16. Januar 2015; S. 10).
Der Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Bodenmarkt“ kommt zu dem
Ergebnis: „Diese Angaben zeigen bezüglich der landwirtschaftlich genutzten
Flächen und der Zahlungsansprüche eine nicht zu vernachlässigende Konzentration
auf einzelne Betriebe.“ (Quelle: „Landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik:
Allgemeine Situation und Handlungsoptionen“, Bericht der Bund-Länder-
Arbeitsgruppe „Bodenmarktpolitik“ vom 16. Januar 2015; S. 14) und: „Es ist also
davon auszugehen, dass zumindest ein Teil der Direktzahlungen zu einer
tendenziellen Erhöhung der Pachtpreise und Druck auf den Bodenmarkt führt.“
(Quelle: „Landwirtschaftliche Bodenmarktpolitik: Allgemeine Situation und
Handlungsoptionen“, Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe
„Bodenmarktpolitik“ vom 16. Januar 2015; S. 18).
Nach Artikel 11 der Direktzahlungsverordnung der Europäischen Union sind
Mitgliedstaaten berechtigt, betriebliche Zahlungen über 150 000 Euro, also bei
den großen Betrieben, zu kürzen oder zu kappen.
Dies wird im Erwägungsgrund 13 der Verordnung folgendermaßen begründet:
„Die Verteilung der direkten Einkommensstützung auf die Betriebsinhaber ist
durch die Bewilligung eines unverhältnismäßig hohen Anteils der Zahlungen an
eine recht kleine Anzahl großer Begünstigter gekennzeichnet. Größere
Begünstigte benötigen allerdings aufgrund ihrer Fähigkeit, Skaleneffekte zu nutzen,
nicht denselben einheitsbezogenen Stützungsumfang, damit das Ziel der
Einkommensstützung wirksam erreicht wird. Außerdem macht ihr
Anpassungspotenzial es den größeren Begünstigten leichter, mit einem geringeren Umfang an
einheitsbezogener Stützung zu arbeiten. Die Mitgliedstaaten sollten daher den
Anteil der den Betriebsinhabern zu gewährenden Basisprämie, der 150 000 EUR
übersteigt, um mindestens 5 % kürzen.“
Mitgliedstaaten können diese Kürzungen bei Großbetrieben umgehen, wenn sie
von der Umverteilung auf die ersten Hektare, nach Artikel 41 und 42 der
Direktzahlungsverordnung Gebrauch machen. So könnten 30 Prozent der
Direktzahlungen auf die ersten Hektare eines Betriebes festgelegt werden. Damit
würden gerade kleinere Betriebe profitieren und der im Erwägungsgrund 13 der
Direktzahlungsverordnung angesprochene „unverhältnismäßig hohen Anteil der
Zahlungen an eine recht kleine Anzahl großer Begünstigter“ aufgebrochen
werden.
Die Bundesregierung macht von der ersten Möglichkeit der Kappung oder
Kürzung keinen und von der Umschichtung auf die ersten Hektare nur minimalen
Gebrauch.
Diese Bestandsaufnahme macht deutlich, dass die flächengebundenen
Agrarzahlungen nicht nur zu einer einseitigen Förderung der größten Betriebe
beitragen und kleine und mittlere Betriebe benachteiligen. Sie zeigt auch, dass die
Praxis der Flächenförderung zugunsten der größten Betriebe zu einer Erhöhung
der Bodenpreise beiträgt und damit den Ausschluss kleiner und mittlerer
Betriebe vom Bodenmarkt befördert.
1. Wie hat sich die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe (gesamt), der
milchviehhaltenden Betriebe, der schweinehaltenden Betriebe (gesamt) und
der sauenhaltenden Betriebe in den Jahren von 2005 bis 2015 verändert
(Halbjahresdaten), und wie viele Betriebe mussten jedes Jahr aufgeben (bitte
Prozentuale Angabe der Veränderung)?
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe wird im Rahmen der
Agrarberichterstattung erhoben. Die aktuellen Daten stammen aus dem Jahr 2013. Aufgrund
einer Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen im Jahr 2010 sind die Zahlen der
landwirtschaftlichen Betriebe insgesamt ab 2010 mit denen der Vorjahre nur
eingeschränkt vergleichbar. Aus diesem Grund sind in der nachfolgenden Übersicht
zusätzlich auch die Zahlen der landwirtschaftlichen Betriebe mit einer
Betriebsgröße von 5 ha und mehr enthalten. Hier ist ein zeitlicher Vergleich über
das Jahr 2010 hinweg möglich.
Zeitpunkt der Erhebung
Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe Durchschnittliche jährliche Änderung (Prozent)
Betriebe
insgesamt1)
Betriebsgröße
≥ 5ha
Betriebe
insgesamt1)
Betriebsgröße
≥ 5 ha
2005 396.581 302.236 . .
2007 374.514 288.633 -2,8 -2,3
2010 299.134 271.783 . -2,0
2013 285.000 260.400 -1,6 -1,4
1) Ab 2010 Erhöhung der unteren Erfassungsgrenzen landwirtschaftlicher Betriebe;
dadurch eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahren.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Die nachfolgende Übersicht zeigt die im Rahmen der Viehbestandserhebung
jeweils am 3. Mai bzw. 3. November eines Jahres erhobenen Daten zu den
Betrieben/Haltungen mit Milchkühen, Schweinen und Sauen. Die ausgewiesenen
jährlichen Änderungsraten beziehen sich jeweils auf die Ergebnisse der
Maierhebungen.
Zeitpunkt der
Erhebung
Betriebe/Haltungen mit
Milchkühen1)
Betriebe mit
Schweinen3)
Betriebe mit
Sauen3)
Anzahl
jährl.
Änderung
(Prozent)2)
Anzahl
jährl.
Änderung
(Prozent)2)
Anzahl
jährl.
Änderung
(Prozent)2)
5/2005 110.400 . 88.700 . 33.800 .
11/2005 108.000 . 91.100 . 32.400 .
5/2006 105.800 -4,2 82.400 -7,1 30.900 -8,6
11/2006 102.200 . 83.000 . 29.300 .
5/2007 101.202 -4,3 80.500 -2,3 28.800 -6,8
11/2007 99.000 . 79.700 . 27.200 .
5/2008 100.993 . 72.800 -9,6 25.700 -10,8
11/2008 99.431 . 67.100 . 23.700 .
5/2009 97.431 -3,5 67.300 -7,6 22.800 -11,3
11/2009 95.766 . 62.800 . 21.500 .
5/2010 93.497 -4,0 33.400 . 16.000 .
11/2010 91.550 . 32.900 . 15.600 .
5/2011 88.969 -4,8 31.700 -5,1 14.900 -6,9
11/2011 87.162 . 30.900 . 14.000 .
5/2012 84.908 -4,6 30.300 -4-4 13.200 -11,4
11/2012 82.865 . 29.900 . 12.500 .
5/2013 80.953 -4,7 28.100 -7,3 11.300 -14,4
11/2013 79.537 . 27.900 . 10.900 .
5/2014 77.669 -4,1 27.100 -3,6 10.600 -6,2
11/2014 76.469 . 26.800 . 10.200 .
5/2015 74.762 -3,7 25.800 -4,8 9.900 -6,6
11/2015 73.255 . 25.700 . 9.600 .
5/2016 71.302 -4,6 24.500 -5,0 9.000 -9,1
1) Ab 2008 Auswertung der Zahl an Haltungen gemäß HIT-Datenbank, dadurch eingeschränkte Vergleichbarkeit mit
früheren Jahren.
2) Jeweils Maizählung gegenüber Maizählung des Vorjahres.
3) Ab 2010 Erhöhung der Abschneidegrenzen; dadurch keine Vergleichbarkeit mit den Vorjahren.
Quelle: Statistisches Bundesamt
2. Wie haben sich die Preise für landwirtschaftliche Flächen (Pacht- und
Kaufpreise) in den Jahren von 2005 bis 2015 entwickelt (bitte nach Bund und
Bundesländerländer und ein Ost- und Westvergleich aufschlüsseln)?
Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Kaufwerte für
landwirtschaftliche Grundstücke im Zeitablauf. Daten zu den Kaufwerten des Jahres 2015
liegen noch nicht vor.
Bundesland/
Region
Durchschnittlicher Kaufwert je ha veräußerter
Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung (Euro)1)
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
BW 18.930 19.169 18.305 18.682 19.012 19.824 20.668 20.136 21.604 23.021
BY 22.326 24.294 23.431 25.379 25.052 25.866 30.064 31.841 39.797 41.440
BB 2.585 2.729 3.024 3.707 4.715 6.334 6.879 7.262 8.533 10.191
HE 12.993 13.441 12.775 13.188 12.471 12.499 12.822 12.530 13.608 14.578
MV 4.306 4.618 4.862 5.741 7.049 9.187 11.789 12.675 14.255 17.539
NI 13.236 13.170 13.582 14.281 15.337 16.716 18.910 21.146 25.181 30.819
NW 25.869 25.973 26.750 26.279 26.841 28.051 30.488 32.427 33.951 40.049
RP 8.546 8.788 8.894 10.108 9.604 10.017 9.532 11.141 11.684 12.092
SL 8.708 9.031 9.066 8.000 10.078 8.706 9.274 9.129 9.719 10.065
SN 4.116 4.110 4.846 5.037 5.262 6.742 5.909 8.163 9.211 10.250
ST 5.345 5.198 5.055 6.456 7.281 8.264 9.736 10.965 11.162 12.982
SH 12.273 11.031 12.088 13.700 16.085 16.923 18.797 23.063 25.013 26.311
TH 4.135 4.279 4.369 4.755 5.186 6.350 6.288 6.870 8.191 9.430
Früheres
Bundesgebiet
15.825 15.941 16.394 17.175 17.960 18.719 20.503 22.267 25.189 28.979
Neue
Länder
3.964 4.040 4.134 4.973 5.943 7.405 8.838 9.593 10.510 12.264
Deutschland
8.692 8.909 9.205 9.955 10.908 11.854 13.493 14.424 16.381 18.214
1) Verkäufe zum Verkehrswert ohne Gebäude und Inventar.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Pachtpreise landwirtschaftlicher Grundstücke werden im Rahmen der
Agrarberichterstattung erhoben. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der
Pachtpreise in den Jahren 2005, 2007, 2010 und 2013. Aktuellere Daten liegen
nicht vor.
Bundesland/
Region
Durchschnittliches
Jahrespachtentgelt
(Euro/ha LF)
Jahrespachtentgelt bei Neupachten
(Euro/ha LF)1)
2005 2007 2010 2013 2005 2007 2010 2013
BW 187 189 197 216 224 231 259 298
BY 229 235 254 290 237 265 333 416
BE . . 147 155 . . . .
BB 83 80 98 121 81 93 116 161
HB . . 133 175 . . . 189
HH . . 226 240 . . 266 472
HE 138 140 151 153 164 170 181 219
MV 119 125 151 202 132 136 180 251
NI 269 279 308 376 283 319 396 520
NW 299 312 340 385 327 340 477 510
RP 184 192 199 214 226 302 227 252
SL 82 85 86 89 80 71 127 117
SN 112 116 129 146 123 129 169 170
ST 166 172 198 231 156 173 239 263
SH 257 261 293 363 246 282 359 487
TH 116 120 130 144 143 139 174 176
Früheres
Bundesgebiet
227 234 254 169 252 279 348 442
Neue Länder 119 122 141 261 125 129 166 206
Deutschland 176 183 204 243 191 215 238 313
1) Neupachtungen oder Pachtpreisänderungen in den letzten zwei Jahren.
Quelle: Statistisches Bundesamt
3. Welcher Gesamtwert an Zahlungsansprüchen entfiel im Jahr 2014 bzw. 2015
auf 0.1, 0.2, 0.5, 1, 2, 5, 10, 20, 25, 30, 40, 50, 60, 70, 75, 80, 90 und 100
Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe (absteigend mit den 0,1 größten
Prozent beginnend), und wie viele Betriebe waren jeweils betroffen?
Auf der Grundlage einer aktuellen Auswertung der Zentralen InVeKoS-
Datenbank (ZID) ergibt sich folgende Verteilung für die Jahre 2014 und 2015:
2014
Prozent der
Betriebe
Anzahl Betriebe
(kumuliert)
Gesamtwert der Zahlungsansprüche
in Euro (kumuliert)
0,1 325 254.983.495
0,2 650 415.699.757
0,5 1.626 742.776.535
1 3.253 1.081.069.104
2 6.506 1.456.254.585
5 16.267 2.045.587.829
10 32.534 2.642.742.050
20 65.068 3.408.028.813
25 81.335 3.680.359.209
30 97.602 3.904.156.097
40 130.137 4.240.323.819
50 162.671 4.462.305.635
60 195.205 4.614.810.391
70 227.740 4.713.320.781
75 244.007 4.746.983.795
80 260.274 4.772.777.711
90 292.808 4.806.763.383
100 325.343 4.821.281.199
2015
Prozent der Betriebe Anzahl Betriebe (kumuliert)
Gesamtwert der Zahlungsansprüche
in Euro (kumuliert)
0,1 320 157.008.307
0,2 641 256.698.251
0,5 1.603 460.214.879
1 3.207 673.318.359
2 6.415 912.049.997
5 16.039 1.289.218.282
10 32.078 1.670.378.712
20 64.156 2.156.392.507
25 80.195 2.328.565.121
30 96.234 2.469.713.145
40 128.312 2.680.720.362
50 160.390 2.819.122.965
60 192.468 2.913.890.352
70 224.546 2.975.586.754
75 240.585 2.996.976.074
80 256.624 3.013.548.514
90 288.702 3.035.553.687
100 320.780 3.045.780.961
4. Welche flächengebundenen Gesamtzahlungen (Flächenprämien,
Greeningprämie, Umverteilungsprämie und andere mögliche flächengebundene
Zahlungen) wurden in den Jahren 2014 bzw. 2015 an die, in der Antwort zu
Frage 3 genannten Betriebe (gleiche Zahlenreihe), ausgezahlt?
In der ZID liegen keine mit Zahlungsansprüchen verknüpften Auszahlungsdaten
vor. Insofern liegen die Daten nicht in der erbetenen Struktur vor. Grundsätzlich
ist jedoch Folgendes zu berücksichtigen:
Die Zahlungsansprüche bildeten im Jahr 2014 die Grundlage für die Auszahlung
der Betriebsprämie. Zusätzlich erhielten die Betriebsinhaber eine
Umverteilungsprämie (51,46 Euro/ha für die ersten 30 Hektar, 30,87 Euro/ha für die nächsten
16 Hektar). Ferner wurden die Direktzahlungen eines Betriebsinhabers über
einem Betrag von 2 000 Euro für das Antragsjahr 2014 im Rahmen der
Krisenreserve zusätzlich linear um 1,302214 Prozent gekürzt. Dem stand allerdings eine
Rückerstattung im Rahmen der Haushaltsdisziplin in Form eines zusätzlichen
linearen Zuschlags von 2,792 Prozent für die gleiche Betriebsgruppe gegenüber.
Im Jahr 2015 bildeten die Zahlungsansprüche die Grundlage für die Auszahlung
der Basisprämie. Zusätzlich erhielten die Betriebsinhaber eine Greeningprämie
(180,62 Euro/ha), eine Umverteilungsprämie (49,64 Euro/ha für die ersten 30
Hektar sowie 29,78 Euro/ha für die nächsten 16 Hektar) sowie ggf. eine
Junglandwirteprämie (44,27 Euro/ha für die ersten 90 Hektar). Ferner wurden die
Direktzahlungen eines Betriebsinhabers über einen Betrag von 2 000 Euro für das
Antragsjahr 2015 in Höhe der Krisenreserve zusätzlich linear um 1,393041 Prozent
gekürzt. Dem stand allerdings eine Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin in Höhe eines zusätzlichen linearen Zuschlags von 1,357 Prozent für die
gleiche Betriebsgruppe gegenüber.
Als Konsequenz ergeben sich bei der Verteilung des Gesamtwerts der
ausgezahlten Direktzahlungen im Vergleich zu der in der Antwort zu Frage 3 dargestellten
Verteilung des Gesamtwerts der Zahlungsansprüche Verschiebungen zu Lasten
der größeren Betriebe.
5. Wie viele Betriebe (absolut und Prozentual) wären in den Jahren 2014 und
2015 von einer Kappung der flächengebundenen Zahlungen betroffen
gewesen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Das EU-Recht sieht vor, dass die Mitgliedstaaten bei der Basisprämie – nicht
jedoch bei den übrigen Direktzahlungen wie Greeningprämie, Junglandwirteprämie
und Umverteilungsprämie – die Teilbeträge der einem Betriebsinhaber ansonsten
zustehenden Zahlungen oberhalb von 150 000 Euro um mindestens 5 Prozent
kürzen, sofern sie nicht eine Umverteilungsprämie in Höhe von mehr als 5
Prozent der nationalen Obergrenze gewähren. Da diese Prämien erst seit 2015
gewährt werden, sind Aussagen für 2014 nicht möglich.
Für 2015 hätte sich folgendes Ergebnis ergeben:
Region Betroffene Betriebsinhaber (mehr als 150.000 Euro Basisprämie)
Anteil an den Betrieben
insgesamt in Prozent
Schleswig Holstein/Hamburg 26 0,18
Niedersachen/Bremen 36 0,08
Nordrhein-Westfalen 14 0,03
Hessen 1 0,00
Rheinland-Pfalz 1 0,01
Baden Württemberg 7 0,02
Bayern 14 0,01
Saarland 0 0,00
Brandenburg/Berlin 401 7,11
Mecklenburg-Vorpommern 477 10,05
Sachsen 321 4,40
Sachsen-Anhalt 384 8,96
Thüringen 294 6,61
Deutschland insgesamt 1976 0,62
6. Welche Summe hätte bei einer maximal möglichen Umschichtung von
30 Prozent, entsprechend der EU-Direktzahlungsverordnung, für eine
Umschichtung auf die ersten Hektare zur Verfügung gestanden?
Bei einer Verwendung von 30 Prozent der nationalen Obergrenze für die
Umverteilungsprämie hätte sich für 2015 ein Mittelvolumen von knapp 1,474 Mrd. Euro
ergeben. Allerdings wäre die Vollausschöpfung von 30 Prozent EU-rechtlich
nicht zulässig gewesen, da der maximale Prämienbetrag für die
Umverteilungsprämie nicht höher als 65 Prozent des im Durchschnitt gezahlten Hektarbetrages
der Direktzahlungen sein darf. Zulässig wäre ein Prozentsatz von 28,75 Prozent
und damit ein Mittelvolumen von etwa 1,412 Mrd. Euro gewesen.
7. Welche flächengebundenen Gesamtzahlungen (Flächenprämien,
Greeningprämie, Umverteilungsprämie und andere mögliche flächengebundene
Zahlungen) wären in den Jahren 2014 bzw. 2015 an die, in der Antwort zu
Frage 3 genannten Betriebe (gleiche Zahlenreihe) ausgezahlt worden, wenn
Deutschland eine Kappung der Direktzahlungen umgesetzt hätte und von der
Umverteilung auf die ersten Hektare, im maximal möglichen Umfang
Gebrauch gemacht hätte?
In der ZID liegen keine mit Zahlungsansprüchen verknüpften Auszahlungsdaten
vor. Insofern liegen bereits die eventuellen Ausgangsdaten, auf deren Grundlage
zur Beantwortung der Frage umfangreiche Berechnungen mit entsprechender
Programmierung hätten durchgeführt werden müssen, nicht vor.
Grundsätzlich ist jedoch klar, dass sich bei Umsetzung des in der Frage
formulierten Modells deutliche Änderungen in der Verteilung der Direktzahlungen
ergeben hätten. Bei Anwendung der EU-rechtlichen Obergrenze hätte sich 2015 für
die Umverteilungsprämie ein Betrag von 185,31 Euro/ha ergeben und damit für
die Basisprämie im Bundesdurchschnitt nur noch ein Betrag von 117,26 Euro/ha.
Im Vergleich zu der in der Antwort zu Frage 10 dargestellten Situation hätte sich
für einen Betrieb mit 10 Hektar beihilfefähiger Fläche eine Erhöhung der
Direktzahlungen um 723,10 Euro auf 4.341,80 Euro ergeben. Der Durchschnittsbetrag
an Direktzahlungen je Hektar hätte sich um 72,31 Euro auf 434,18 Euro erhöht.
Umgekehrt hätte sich für einen Betrieb mit 2 000 ha beihilfefähiger Fläche und
unter der Annahme einer 5-prozentigen Kürzung der Basisprämienbeträge über
150 000 Euro eine Verringerung der Direktzahlungen um 124 387,42 Euro auf
417 482,56 Euro und des Durchschnittsbetrags an Direktzahlungen je Hektar um
62,19 Euro/ha auf 208,74 Euro/ha ergeben.
8. Auf wie viel Prozent der Betriebe entfielen in den Jahren 2014 bzw. 2015
Zahlungsansprüche in den Größenklassen <5 000 Euro, 5-10 000 Euro,
10-25 000 Euro, 25-50 000 Euro, 50-75 000 Euro, 75-100 000 Euro, 100-
150 000 Euro, 150-200 000 Euro, 200-250 000 Euro, 250-300 000 Euro,
300-400 000 Euro, 400-500 000 Euro, 500-750 000 Euro, 750-1 000 000
Euro und > 1 000 000 Euro, und wie hoch ist der jeweilige Gesamtwert der
Zahlungsansprüche in den jeweiligen Größenklassen?
Auf der Grundlage einer aktuellen Auswertung der ZID ergibt sich folgende
Verteilung für die Jahre 2014 und 2015:
2014
Klassen des Gesamtwerts der
Zahlungsansprüche des
Betriebsinhabers
Anzahl der
Betriebsinhaber
Anteil an den
Betrieben insgesamt in
Prozent
Gesamtwert der
Zahlungsansprüche in Euro
bis 5.000 Euro 152.322 46,82 304.116.485
über 5.000 bis 10.000 Euro 56.855 17,48 405.264.473
über 10.000 bis 25.000 Euro 72.510 22,29 1.163.882.325
über 25.000 bis 50.000 Euro 29.371 9,03 997.467.796
über 50.000 bis 75.000 Euro 6.460 1,99 388.390.749
über 75.000 bis 100.000 Euro 2.284 0,70 195.429.964
über 100.000 bis 150.000 Euro 2.041 0,63 247.366.136
über 150.000 bis 200.000 Euro 968 0,30 167.042.777
über 200.000 bis 250.000 Euro 724 0,22 162.497.550
über 250.000 bis 300.000 Euro 477 0,15 130.368.843
über 300.000 bis 400.000 Euro 558 0,17 192.421.547
über 400.000 bis 500.000 Euro 298 0,09 132.637.253
über 500.000 bis 750.000 Euro 341 0,10 202.663.413
über 750.000 bis 1.000.000 Euro 90 0,03 76.798.779
über 1.000.000 Euro 44 0,01 54.933.109
insgesamt 325.343 100,00 4.821.281.199
2015
Klassen des Gesamtwerts der
Zahlungsansprüche des
Betriebsinhabers
Anzahl der
Betriebsinhaber
Anteil an den
Betrieben insgesamt in
Prozent
Gesamtwert der
Zahlungsansprüche in Euro
bis 5.000 Euro 187.538 58,46 339.578.411
über 5.000 bis 10.000 Euro 55.663 17,35 403.378.110
über 10.000 bis 25.000 Euro 56.107 17,49 865.631.501
über 25.000 bis 50.000 Euro 14.039 4,38 471.259.633
über 50.000 bis 75.000 Euro 2.834 0,88 171.036.027
über 75.000 bis 100.000 Euro 1.289 0,40 111.118.537
über 100.000 bis 150.000 Euro 1.334 0,42 163.967.396
über 150.000 bis 200.000 Euro 791 0,25 136.782.013
über 200.000 bis 250.000 Euro 415 0,13 92.573.237
über 250.000 bis 300.000 Euro 253 0,08 69.144.069
über 300.000 bis 400.000 Euro 294 0,09 100.875.050
über 400.000 bis 500.000 Euro 117 0,04 52.017.680
über 500.000 bis 750.000 Euro 86 0,03 50.451.729
über 750.000 bis 1.000.000 Euro 17 0,01 14.698.566
über 1.000.000 Euro 3 0,00 3.269.002
insgesamt 320.780 100,00 3.045.780.961
9. Wie viele Betriebe bzw. wie viel Prozent der Betriebe erhielten in den Jahren
2014 bzw. 2015 betriebliche flächengebundene Gesamtzahlungen
(Flächenprämien, Greeningprämie, Umverteilungsprämie und andere mögliche
flächengebundene Zahlungen) in den in Frage 8 genannten Größenklassen und
in welcher Höhe?
Für das Antragsjahr 2014 (= Haushaltsjahr 2015) erhielten die Betriebsinhaber an
Direktzahlungen die Betriebsprämie, die Umverteilungsprämie und die
Rückerstattung im Rahmen der Haushaltsdisziplin. Die Verteilung der Betriebsinhaber
und der ausgezahlten Beträge auf die Größenklassen des Umfangs der Zahlungen
ergibt sich aus der nachfolgenden Tabelle.
EU-HHJ 2015 (= Antragsjahr 2014)
Umfang der Zahlungen
je Betrieb
Anzahl der
Betriebe
Prozent der
Betriebe
Summe der
Auszahlungen
bis 5.000 Euro 131.255 41,63 270.930.435,67
über 5.000 bis 10.000 Euro 56.194 17,82 399.571.413,57
über 10.000 bis 25.000 Euro 78.813 25,00 1.285.059.764,11
über 25.000 bis 50.000 Euro 33.715 10,69 1.145.091.086,49
über 50.000 bis 75.000 Euro 7.159 2,27 430.321.946,84
über 75.000 bis 100.000 Euro 2.460 0,78 210.237.523,58
über 100.000 bis 150.000 Euro 2.148 0,68 260.801.644,62
über 150.000 bis 200.000 Euro 987 0,31 170.806.596,89
über 200.000 bis 250.000 Euro 715 0,23 160.577.438,97
über 250.000 bis 300.000 Euro 501 0,16 136.635.655,55
über 300.000 bis 400.000 Euro 567 0,18 195.318.798,53
über 400.000 bis 500.000 Euro 298 0,09 133.021.353,14
über 500.000 bis 750.000 Euro 331 0,10 197.243.410,35
über 750.000 bis 1.000.000
Euro 87 0,03 73.920.574,46
über 1.000.000 Euro 48 0,02 59.689.668,45
insgesamt 315.278 100,00 5.129.227.311,22
Für das Antragsjahr 2015 liegen die entsprechenden Daten noch nicht vor.
10. Welche flächengebundenen Gesamtzahlungen erhält ein Betrieb in
Deutschland bei Nutzung aller Möglichkeiten (Flächenprämien, Greeningprämie,
Umverteilungsprämie und mögliche andere flächengebundene Zahlungen)
bei einer Flächenausstattung von 0-10, 10-20, 20-30, 30-40, 40…, 50, 75,
100, 150, 200, 250, 300, 400, 500, 750, 1 000, 1 250, 1 500, 2 000, 2 500,
3 000, 3 500, 4 000, 5 000, 6 000, 7 000, 8 000, 9 000, 10 000 ha
landwirtschaftlicher Fläche?
Bei Nutzung aller Möglichkeiten für Direktzahlungen (Basisprämie,
Greeningprämie, Umverteilungsprämie, Junglandwirteprämie) erhält ein Betrieb die in der
folgenden Tabelle dargestellten Direktzahlungen (absolut bzw. je Hektar). Dabei
wurden die Prämienwerte für 2015 zugrunde gelegt (Basisprämie 180,62 Euro/ha
(kalkulatorischer Bundesdurchschnitt), Greeningprämie 87,34 Euro/ha,
Umverteilungsprämie für die ersten 30 Hektar 49,64 Euro/ha, Umverteilungsprämie für
die nächsten 16 Hektar 29,78 Euro/ha, Junglandwirteprämie 44,27 Euro/ha).
Unberücksichtigt geblieben ist bei der Berechnung die Kürzung der Direktzahlungen
oberhalb von 2 000 Euro zugunsten der Krisenreserve, da diese Kürzung bisher
durch eine entsprechende Rückerstattung im Rahmen der Haushaltsdisziplin in
etwa kompensiert wurde.
Betriebsgröße
in ha
Direktzahlungen in Euro
absolut je ha
10 3.618,70 361,87
20 7.237,40 361,87
30 10.856,10 361,87
40 14.276,20 356,91
50 17.577,18 351,54
75 25.382,93 338,44
100 32.745,98 327,46
150 46.143,98 307,63
200 59.541,98 297,71
250 72.939,98 291,76
300 86.337,98 287,79
400 113.133,98 282,83
500 139.929,98 279,86
750 206.919,98 275,89
1.000 273.909,98 273,91
1.250 340.899,98 272,72
1.500 407.889,98 271,93
2.000 541.869,98 270,93
2.500 675.849,98 270,34
3.000 809.829,98 269,94
3.500 943.809,98 269,66
4.000 1.077.789,98 269,45
5.000 1.345.749,98 269,15
6.000 1.613.709,98 268,95
7.000 1.881.669,98 268,81
8.000 2.149.629,98 268,70
9.000 2.417.589,98 268,62
10.000 2.685.549,98 268,55
11. Wie viele Betriebe mit einer Flächenausstattung von mehr als 1 000, 1 250,
1 500, 2 000, 2 500, 3 000, 3 500, 4 000, 5 000, 6 000, 7 000, 8 000, 9 000,
10 000 ha gibt es in Deutschland, und welchem Prozentsatz an der
Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe entsprechen diese Betriebe?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 6 und 7 der Kleinen
Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Agrarstrukturwandel und
flächenabhängige Agrarzahlungen“ vom 22. Dezember 2014
(Bundestagsdrucksache 18/3656) verwiesen. Aktuellere Zahlen als die dort enthaltenen Angaben
liegen nicht vor.
12. Wie hoch war die Bruttowertschöpfung der landwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland und den einzelnen Bundesländern in den Jahren 2014 und 2015?
13. Wie hoch war die Flächenproduktivität (Bruttowertschöpfung bezogen auf
ha landwirtschaftliche Nutzfläche) in Deutschland und den einzelnen
Bundesländern in den Jahren 2014 und 2015?
14. Wie hoch war der Anteil der durchschnittlichen flächengebundenen
Direktzahlungen an der durchschnittlichen Bruttowertschöpfung in Deutschland
und den einzelnen Bundesländern in den Jahren 2014 und 2015?
Die Fragen 12 bis 14 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Die nachfolgende Übersicht enthält die gewünschten Angaben für das Jahr 2013.
Aktuellere Daten zur Bruttowertschöpfung der Länder liegen nicht vor.
Dementsprechend wurde auch für die übrigen erbetenen Daten, die ins Verhältnis zur
Bruttowertschöpfung gesetzt werden, das Jahr 2013 als Bezugsjahr gewählt.
Bundesland/
Region
Bruttowert
schöpfung1)
Landwirtschaftlich genutzte
Fläche
Flächenproduktivität2)
Direktzahlungen
Relation
Direktzahlungen
zu
Bruttowertschöpfung
Mill. Euro 1.000 ha Euro/ha Mill.
Euro
Prozent
BW 1.635 1.422 1.150 390 24
BY 3.135 3.136 1.000 1.040 33
BB 946 1.314 720 3453) 36
HE 650 772 842 210 32
MV 1.121 1.341 836 385 34
NI 3.464 2.591 1.337 8554) 25
NW 2.467 1.463 1.686 491 20
RP 1.483 707 2.098 167 11
SL 49 78 628 20 41
SN 837 907 923 279 33
ST 1.015 1.173 865 357 35
SH 1.025 990 1.035 3295) 32
TH 671 781 859 233 35
Stadtstaaten 79 25 3.160 . .
Deutschland 18.578 16.700 1.112 5.101 27
1) Bewertet zu Herstellungspreisen.
2) Bruttowertschöpfung bezogen auf Hektar LF.
3) Brandenburg und Berlin.
4) Niedersachsen und Bremen.
5) Schleswig-Holstein und Hamburg.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistische Ämter der Länder, BLE
15. In welcher Höhe haben die Industrieunternehmen Rheinmetall, E.on und
RWE in den Jahren 2014 bzw. 2015 Agrarzahlungen erhalten, und wie
bewertet die Bundesregierung die Zahlungen an diese Unternehmen (bitte nach
Unternehmen, erstattetem Gesamtbetrag – Summe aller Agrarzahlungen –
und Art der Agrarzahlung – beispielsweise Agrarmarktmaßnahme/
Ausfuhrerstattung, Direktzahlung/Greeningprämie – aufschlüsseln)?
Die Agrarzahlungen an die Unternehmen E.ON und RWE ergeben sich aus
nachfolgender Tabelle. Die Daten für 2014 und 2015 beziehen sich jeweils auf die
EU-Haushaltsjahre 2014 (16. Oktober 2013 bis 15. Oktober 2014) und 2015
(16. Oktober 2014 bis 15. Oktober 2015). Das Unternehmen Rheinmetall hat in
diesen beiden Jahren keine EU-Agrarzahlungen erhalten. Zur Bewertung dieser
Zahlungen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 14 der Kleinen
Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Agrarstrukturwandel und
flächenabhängige Agrarzahlungen“ vom 22. Dezember 2014
(Bundestagsdrucksache 18/3656) verwiesen. Die Bewertung ist unverändert, da auch die
wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht geändert wurden.
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
EON Kraftwerke GmbH 2014 Direktzahlungen 103.238,66
RWE Power AG 2014 Direktzahlungen 452.129,53
RWE Power AG 2014 Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flächen 1.552,27
Agrarzahlungen insgesamt 453.681,80
RWE Power AG 2015 Direktzahlungen 405.462,16
RWE Power AG 2015 Umverteilungsprämie 2.011,18
RWE Power AG 2015 Rückerstattung im Rahmen der Haushaltsdisziplin 11.470,18
RWE Power AG 2015 Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flächen 1.526,19
Agrarzahlungen insgesamt 420.469,71
16. In welcher Höhe haben die Unternehmen der Lebensmittelindustrie
Südzucker, Ferrero, Tönnies, Vion und Westfleisch in den Jahren 2014 bzw. 2015
Agrarzahlungen erhalten, und wie bewertet die Bundesregierung die
Zahlungen in dieser Größenordnung an diese Unternehmen (bitte nach
Unternehmen, erstattetem Gesamtbetrag – Summe aller Agrarzahlungen – und Art der
Agrarzahlung – beispielsweise Agrarmarktmaßnahme/Ausfuhrerstattung,
Direktzahlung/Greeningprämie – aufschlüsseln)?
Die Agrarzahlungen an die Unternehmen Südzucker, Vion und Westfleisch
ergeben sich aus nachfolgender Tabelle. Die Daten für 2014 und 2015 beziehen sich
jeweils auf die EU-Haushaltsjahre 2014 (16. Oktober 2013 bis 15. Oktober 2014)
und 2015 (16. Oktober 2014 bis 15. Oktober 2015). Die Unternehmen Ferrero
und Tönnies haben in diesen beiden Jahren keine EU-Agrarzahlungen erhalten.
Zur Bewertung dieser Zahlungen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu
Frage 15 der Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
„Agrarstrukturwandel und flächenabhängige Agrarzahlungen“ vom 22.
Dezember 2014 (Bundestagsdrucksache 18/3656) verwiesen. Die Bewertung ist
unverändert, da auch die wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht geändert
wurden.
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
Südzucker AG 2014 Direktzahlungen 1.658.836,77
Südzucker AG 2014 Ausfuhrerstattungen 241.452,00
Südzucker AG 2014 Agrarumweltmaßnahmen 828,74
Agrarzahlungen insgesamt 1.901.117,51
Südzucker AG 2015 Direktzahlungen 1.616.500,89
Südzucker AG 2015 Umverteilungsprämie 2.037,23
Südzucker AG 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
45.688,61
Südzucker AG 2015 Agrarumweltmaßnahmen 59.595,09
Südzucker AG 2015 Agrarumwelt- und
Klimaschutzmaßnahmen
6.281,08
Agrarzahlungen insgesamt 1.730.102,90
Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt
Hofgut Lüttewitz
2014 Agrarumweltmaßnahmen 36.226,71
Vion Livestock B.V. 2014 Ausfuhrerstattungen 21.917,91
Vion Livestock B.V. 2015 Ausfuhrerstattungen 34.329,60
Vion FKM Furth im Wald GmbH 2015 Ausfuhrerstattungen 16.011,31
Westfleisch eG 2015 Beihilfen für die private
Lagerhaltung
167.396,76
Westfleisch SCE mit beschränkter
Haftung
2015 Beihilfen für die private
Lagerhaltung
16.989,32
17. In welcher Größenordnung haben die folgenden landwirtschaftlichen
Unternehmen der KTG Agrar (Quelle: Abfrage Bisnode Firmenprofil; Bisnode
Deutschland GmbH, Robert-Bosch-Str. 11, 64293 Darmstadt, Telefon
(0 61 51) 380-555, info.de@bisnode.com)
1) „Zur Spetze“, Agrarproduktionsgesellschaft mbH, Flechtingen, Betr.nr.:
322960521;
2) Agrar GmbH Kohlberg, Trusetal, Betr.nr.: 324478304;
3) AGRAR GmbH Landwirtschaftlicher Produktionsbetrieb Altdöbern,
Luckaitztal, Betr.nr.: 322752866;
4) AK Feldfrucht GmbH, Postlow, Betr.nr.: 567213505;
5) ATU Herzsprung Ackerbau und Tierzucht GmbH, Heiligengrabe,
Betr.nr.: 324293604;
6) Biogas Produktion Lübs GmbH, Oranienburg, Betr.nr.: 326488911;
7) Biogas Produktion Schöllnitz GmbH, Luckaitztal, Betr.nr.: 323403429;
8) BZ Foods SE, Bonn, Betr.nr.: 327080852;
9) Delta Agrar GmbH, Linthe, Betr.nr.: 326805458;
10) Delta Agrar Handels GmbH, Oranienburg, Betr.nr.: 326895943;
11) Delta Agrar und Handels GmbH, Frankfurt am Main, Betr.nr.:
317677562;
12) fentus 10. GmbH, Hamburg, Betr.nr.: 655754145;
13) FZ Foods AG, Ringleben, Betr.nr.: 325658919;
14) GranoProjekt GmbH, Bremen, Betr.nr.: 327709635;
15) KTG Bioenergie AG, Hamburg, Betr.nr.: 324059479;
16) KTG Biomethan AG, Hamburg, Betr.nr.: 325478719;
17) KTG Frischedienst GmbH, Linthe, Betr.nr.: 327096113;
18) KTG Immobilien GmbH, Hamburg, Betr.nr.: 327059363;
19) LAE Landhof Agrar und Energie GmbH, Breydin, Betr.nr.: 324768971;
20) Landgut Deltus AG, Berlin, Betr.nr.: 326198811;
21) Landwirtschaftliche Produktionsgesellschaft mbH Frehne Zwei,
Marienfließ, Betr.nr.: 318141841;
22) Landwirtschaftsbetrieb Ahrendt GmbH, Karft, Betr.nr.: 323186534;
23) LaTherm Abwicklungsgesellschaft mbH, Dortmund, Betr.nr.: 546128112;
24) LT Holding AG Berlin DE 100 771218523;
25) NGH Agrar GmbH Nonnendorf DE 100 873013281;
26) NGH Agrar Verwaltungs GmbH, Niedergörsdorf, Betr.nr.: 317748149;
27) NOA Naturoel Anklam AG, Anklam, Betr.nr.: 326199418;
28) norus 26. AG, Berlin, Betr.nr.: 588139762;
29) PAE / AVN Agrar GmbH, Putlitz, Betr.nr.: 317637513;
30) PAE norus Agrar GmbH, Podelzig, Betr.nr.: 323089984;
31) PAE norus Marktfrucht GmbH, Putlitz, Betr.nr.: 322892304;
32) Roloff Agrar GmbH, Postlow, Betr.nr.: 324188997;
33) Schmilauer Landwirtschafts GmbH, Schmilau, Betr.nr.: 323246534;
34) Wuthenower Agrargesellschaft mbH, Wuthenow, Betr.nr.: 325722252;
35) Wuthenower Milchproduktions GmbH, Wuthenow, Betr.nr.: 215500507;
36) Korntec GmbH, Wedemark, Betr.nr.: 327690288;
37) PAE Marktfrucht GmbH Putlitz, Putlitz, Betr.nr.: 324300102;
38) KTG Energie AG, Hamburg, Betr.nr.: 324995734;
39) PAE Agrarproduktions- und Verwaltungs-Aktiengesellschaft Putlitz,
Putlitz, Betr.nr.: 318380490;
und der Lindhorst-Gruppe (Abfrage Bisnode Firmenprofil; Bisnode Deutschland
GmbH Robert-Bosch-Str. 11 64293 Darmstadt Telefon (0 61 51) 380-555
info.de@bisnode.com);
40) Ackerbau-GmbH Stechow, Stechow-Ferchesar, Betr.nr.: 323469029;
41) Baukonzept Liplan GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 321511779;
42) BIO Energie Niederndorf GmbH, Winsen (Aller) Betr.nr.: 320334219;
43) BIO Energie Rhinow GmbH¸Wusterhausen, Betr.nr.: 220370257;
44) BIO Energie Saara GmbH, Saara, Betr.nr.: 320667339;
45) Bioenergie Dargun GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 328354630;
46) Bioenergie Dargun Immobilien GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.:
328343289;
47) Bioenergie Jessen GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 328336227;
48) Bioenergie Jessen Immobilien GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.:
328343290;
49) Bioenergie Ludwigsfelde GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 327532822;
50) Bioenergie Wiesenburg GmbH & Co.KG, Wiesenburg/Mark, Betr.nr.:
326361099;
51) Biogas Friedersdorf GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 220248513;
52) Biogas GmbH Rhinsmühlen, Stechow-Ferchesar, Betr.nr.: 325669619;
53) Biogas Winsen 1 GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 323395474;
54) Gröninger Landwirtschafts GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 323064754;
55) Landgut Schweizer Hof GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 318054290;
56) PVA Landwirtschaftliche Produktion und Vertrieb GmbH, Bantikow,
Betr.nr.: 323409060;
57) Schweinemast Felgentreu GmbH & Co KG, Winsen (Aller), Betr.nr.:
324590874;
58) Schweinemast Felgentreu Verwaltungs-GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.:
324104464;
59) Schweineproduktion Neinstedt GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.:
325337071;
60) SP Verwaltungs GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 323897489;
61) Köhler Landwirtschafts GmbH, Winsen (Aller), Betr.nr.: 316842379;
62) Landgut Reppinichen GmbH, Wiesenburg/Mark, Betr.nr.: 528764937;
63) Agrargesellschaft Werbig mbH, Wiesenburg/Mark, Betr.nr.: 324949055;
64) Landgut Rhinow GmbH, Stechow-Ferchesar, Betr.nr.: 324431871
in den Jahren 2010 bis 2015 Agrarzahlungen erhalten (bitte nach
Unternehmen, erstattetem Gesamtbetrag – Summe aller Agrarzahlungen – und Art der
Agrarzahlung – beispielsweise Agrarmarktmaßnahme/Ausfuhrerstattung,
Direktzahlung/Greeningprämie – aufschlüsseln)?
Die Agrarzahlungen an diese Unternehmen ergeben sich aus den nachfolgenden
Tabellen.
Die Daten für 2014 und 2015 sind derzeit auf der Transparenzplattform der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) öffentlich zugänglich und
umfassen daher alle Agrarzahlungen. Für die Jahre 2010 bis 2013 werden die
Agrarzahlungen nicht mehr veröffentlicht, weil die Daten nur zwei Jahre lang zu
veröffentlichen sind. Somit liegen hier nur Daten der Bundeszahlstellen BLE und
Hauptzollamt Hamburg-Jonas vor. Beide Zahlstellen wickeln nur sonstige
Maßnahmen des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) ab.
EGFL-Direktzahlungen und Maßnahmen des Europäischen
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) werden von den
Ländern durchgeführt. Daher kann für die Jahre 2010 bis 2013 hierfür und folglich
auch für die Gesamtsumme keine Angabe gemacht werden. Da keines der
Unternehmen in den Jahren 2010 bis 2013 Zahlungen der Bundeszahlstellen erhalten
hat und Daten zu EGFL-Direktzahlungen und ELER-Maßnahmen aus den
genannten Gründen nicht vorliegen, wird auf eine Darstellung dieser Jahre in der
Tabelle verzichtet. Die Daten für 2014 und 2015 beziehen sich jeweils auf die
EU-Haushaltsjahre 2014 (16. Oktober 2013 bis 15. Oktober 2014) und 2015
(16. Oktober 2014 bis 15. Oktober 2015).
Unternehmen, die laut Fragestellung der KTG Agrar angehören:
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
Agrar GmbH Kohlberg 2014 Direktzahlungen 245.379,64
Agrar GmbH Kohlberg 2014 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
138.724,41
Agrar GmbH Kohlberg 2014 Agrarumweltmaßnahmen 179.535,70
Agrarzahlungen insgesamt 563.639,75
Agrar GmbH Kohlberg 2015 Direktzahlungen 214.099,56
Agrar GmbH Kohlberg 2015 Umverteilungsprämie 2.011,18
Agrar GmbH Kohlberg 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
6.056,84
Agrar GmbH Kohlberg 2015 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
120.602,07
Agrar GmbH Kohlberg 2015 Agrarumweltmaßnahmen 179.893,20
Agrarzahlungen insgesamt 522.662,85
Agrar GmbH Altdöbern Landw.
Produktionsbetrieb
2014 Direktzahlungen 300.489,60
Agrar GmbH Altdöbern Landw.
Produktionsbetrieb
2015 Direktzahlungen 292.251,79
AgrarproduktionGmbH Zur Spetze 2014 Direktzahlungen 128.422,60
AgrarproduktionGmbH Zur Spetze 2014 Agrarumweltmaßnahmen 79.953,26
Agrarzahlungen insgesamt 208.375,86
AgrarproduktionGmbH Zur Spetze 2015 Direktzahlungen 119.432,60
AgrarproduktionGmbH Zur Spetze 2015 Umverteilungsprämie 2.037,23
AgrarproduktionGmbH Zur Spetze 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
3.379,60
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
AgrarproduktionGmbH Zur Spetze 2015 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
5.316,76
Agrarzahlungen insgesamt 130.166,19
AK Feldfrucht GmbH 2014 Direktzahlungen 121.068,12
AK Feldfrucht GmbH 2015 Direktzahlungen 120.032,64
ATU Herzsprung GmbH 2014 Direktzahlungen 429.377,26
ATU Herzsprung GmbH 2015 Direktzahlungen 526.286,32
Delta Agrar und Handels GmbH 2014 Direktzahlungen 24.672,21
Delta Agrar und Handels GmbH 2015 Direktzahlungen 17.815,53
Delta Agrar und Handels GmbH 2015 Umverteilungsprämie 2.011,19
Delta Agrar und Handels GmbH 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
504,28
Agrarzahlungen insgesamt 20.331,00
KTG Energie AG 2014 Direktzahlungen 95.083,06
KTG Energie AG 2015 Direktzahlungen 82.443,27
KTG Energie AG 2015 Umverteilungsprämie 2.037,23
KTG Energie AG 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
2.333,23
Agrarzahlungen insgesamt 86.813,73
LAE Landhof Agrar und Energie
GmbH
2014 Direktzahlungen 19.165,84
LAE Landhof Agrar und Energie
GmbH
2014 Agrarumweltmaßnahmen 3.938,72
Agrarzahlungen insgesamt 23.104,56
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
LAE Landhof Agrar und Energie
GmbH
2015 Direktzahlungen 19.460,71
LPG mbH Frehne Zwei 2014 Direktzahlungen 185.606,34
LPG mbH Frehne Zwei 2014 Agrarumweltmaßnahmen 46.850,91
Agrarzahlungen insgesamt 232.457,25
LPG mbH Frehne Zwei 2015 Direktzahlungen 179.399,71
LPG mbH Frehne Zwei 2015 Agrarumweltmaßnahmen 94.419,70
Agrarzahlungen insgesamt 273.819,41
LWB Ahrendt GmbH 2014 Direktzahlungen 91.017,58
LWB Ahrendt GmbH 2015 Direktzahlungen 78.457,09
NGH Agrar Nonnendorf GmbH 2015 Direktzahlungen 266.560,78
PAE / AVN Agrar GmbH 2014 Direktzahlungen 47.058,87
PAE / AVN Agrar GmbH 2014 Agrarumweltmaßnahmen 11.872,28
Agrarzahlungen insgesamt 58.931,15
PAE / AVN Agrar GmbH 2015 Direktzahlungen 46.641,77
PAE / AVN Agrar GmbH 2015 Agrarumweltmaßnahmen 23.744,84
Agrarzahlungen insgesamt 70.386,61
PAE Agrarpr.-u. Verwaltgs.-AG 2014 Direktzahlungen 145.776,59
PAE Agrarpr.-u. Verwaltgs.-AG 2015 Direktzahlungen 143.031,72
PAE norus Agrar GmbH 2014 Direktzahlungen 138.775,47
PAE norus Agrar GmbH 2015 Direktzahlungen 125.091,63
Roloff Agrar GmbH 2014 Direktzahlungen 124.599,17
Roloff Agrar GmbH 2014 Agrarumweltmaßnahmen 64.271,47
Agrarzahlungen insgesamt 188.870,64
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
Roloff Agrar GmbH 2015 Direktzahlungen 122.177,87
Roloff Agrar GmbH 2015 Agrarumweltmaßnahmen 62.791,06
Agrarzahlungen insgesamt 184.968,93
Schmilauer Landwirtsch. GmbH 2014 Direktzahlungen 56.477,30
Schmilauer Landwirtsch. GmbH 2015 Direktzahlungen 52.269,90
Schmilauer Landwirtsch. GmbH 2015 Umverteilungsprämie 2.037,23
Schmilauer Landwirtsch. GmbH 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
1.479,68
Agrarzahlungen insgesamt 55.786,81
Wuthenower Agrargesellschaft mbH 2014 Direktzahlungen 86.400,77
Wuthenower Agrargesellschaft mbH 2015 Direktzahlungen 83.782,19
Wuthenower Milchprod. GmbH 2014 Direktzahlungen 75.727,84
Wuthenower Milchprod. GmbH 2014 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
8.223,58
Agrarzahlungen insgesamt 83.951,42
Wuthenower Milchprod. GmbH 2015 Direktzahlungen 81.081,96
Wuthenower Milchprod. GmbH 2015 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
11.323,15
Agrarzahlungen insgesamt 92.405,11
Unternehmen, die laut Fragestellung der Lindhorst-Gruppe angehören:
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
Ackerbau-GmbH Stechow 2014 Direktzahlungen 265.345,38
Ackerbau-GmbH Stechow 2015 Direktzahlungen 275.966,85
Landgut Rhinow GmbH 2014 Direktzahlungen 254.505,50
PVA Landwirtschaftliche Produktion
und Vertrieb GmbH
2014 Direktzahlungen 267.525,93
PVA Landwirtschaftliche Produktion
und Vertrieb GmbH
2015 Direktzahlungen 395.680,39
Agrargesellschaft Werbig mbH 2014 Direktzahlungen 268.463,01
Agrargesellschaft Werbig mbH 2014 Agrarumweltmaßnahmen 977,04
Agrarzahlungen insgesamt 269.440,05
Agrargesellschaft Werbig mbH 2015 Direktzahlungen 258.194,40
Agrargesellschaft Werbig mbH 2015 Agrarumweltmaßnahmen 1.954,07
Agrarzahlungen insgesamt 260.148,47
Landgut Reppinichen GmbH 2014 Direktzahlungen 548.914,99
Landgut Reppinichen GmbH 2014 Agrarumweltmaßnahmen 2.262,60
Agrarzahlungen insgesamt 551.177,59
Landgut Reppinichen GmbH 2015 Direktzahlungen 559.830,57
Landgut Reppinichen GmbH 2015 Agrarumweltmaßnahmen 5.496,81
Agrarzahlungen insgesamt 565.327,38
BIO Energie Saara GmbH 2014 Direktzahlungen 77.424,69
BIO Energie Saara GmbH 2014 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
13.352,31
Agrarzahlungen insgesamt 90.777,00
Unternehmen EU-HHJ Maßnahme Betrag (Euro)
BIO Energie Saara GmbH 2015 Direktzahlungen 72.834,32
BIO Energie Saara GmbH 2015 Umverteilungsprämie 2.011,18
BIO Energie Saara GmbH 2015 Rückerstattung im Rahmen der
Haushaltsdisziplin
2.060,67
BIO Energie Saara GmbH 2015 Ausgleichszulage benachteiligte
Gebiete
870,78
Agrarzahlungen insgesamt 77.776,95
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