[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 5. Juli 2017 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/13091
18. Wahlperiode 07.07.2017
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Andrej Hunko, Niema Movassat,
Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/12705 –
Ausweitung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mit Ägypten
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Nach jahrelangen Verhandlungen haben die deutsche und die ägyptische
Regierung am 11. Juli 2016 ein „Abkommen über die Zusammenarbeit im
Sicherheitsbereich“ unterzeichnet. Es soll die Bekämpfung von Terrorismus und
schweren Straftaten verbessern und dadurch die innere Sicherheit in beiden
Staaten erhöhen. Zu den Inhalten gehört auch die Bekämpfung unerwünschter
Migration. Für das Sicherheitsabkommen hat die Bundesregierung am 27. April
2017 ein eigenes Gesetz erlassen (Bundestagsdrucksache 18/11508). Gegen die
Stimmen der Opposition gab der Innenausschuss zuvor grünes Licht zur
Verabschiedung und erklärte die Zusammenarbeit als „politisch notwendig“
(Bundestagdrucksache 18/11812).
Das Bundeskriminalamt arbeitet eng mit dem ägyptischen
Staatsicherheitsdienst zusammen, der geheimdienstliche Befugnisse hat und nach Kenntnis der
Fragesteller für Folterungen auf Polizeistationen und in Gefängnissen bekannt
ist (Bundestagsdrucksache 18/9965). Die Bundespolizei führt ebenfalls weitere
Fortbildungen für die ägyptische Polizei durch. Schätzungen zufolge sind
60 000 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert, viele davon werden den
Muslimbrüdern zugerechnet (Telepolis vom 13. Juli 2016, „Ägypten: Hunderte
verschwinden – nur ein Kratzer am neuen Lack?“). Als Reaktion auf die
erneuten Angriffe auf christliche Kirchen wurde ab dem 10. April 2017 für drei
Monaten der Ausnahmezustand verhängt (tagesschau.de vom 10. April 2017, „Drei
Monate Ausnahmezustand“). Das könnte für noch mehr Verhaftungen, Fälle
von Verschwindenlassen und Folter sorgen. Selbst das Auswärtige Amt
bestätigt Misshandlungen, Folter und Verschwindenlassen durch Polizei und Militär
(Bundestagsdrucksache 18/10437, Antwort zu Frage 1). Das trifft auch
Migranten, die in Ägypten rechtlos sind.
Das im Jahr 2004 zwischen der EU und Ägypten geschlossene
Assoziierungsabkommen behandelt auch Migrationsfragen (Bundestagsdrucksache 18/11098,
Antwort zu Frage 5). Ein EU-Verbindungsbeamter für Migration wird nach
Kairo entsandt um einzelne Maßnahmen vorzubereiten. Derzeit werden ein
Migrationsdialog und eine Migrationspartnerschaft eingefädelt. Ägypten
müsste sich darin verpflichten, abzuschiebende Staatsangehörige aus den EU-
Mitgliedstaaten zurückzunehmen.
Zur Steuerung und Kontrolle von Migration soll Ägypten auch Gelder aus dem
EU-Treuhandfonds für Afrika erhalten (Bundestagsdrucksache 18/12459,
Antwort zu Frage 20). Mit dem Geld könnte die Küstenwache an das Netzwerk
„Seepferdchen Mittelmeer“ angeschlossen werden, über das die Militärs und
Grenzpolizeien der EU-Mittelmeeranrainer kommunizieren
(Bundestagsdrucksache 18/12459). Auch die europäische Grenzagentur FRONTEX hat direkten
Kontakt zu den ägyptischen Behörden.
Unter den Geflüchteten finden sich zunehmend ägyptische Staatsangehörige.
Die Bundesregierung sieht diesbezüglich keinen Trend
(Bundestagsdrucksache 18/11098, Antwort zu Frage 1), FRONTEX jedoch schlägt angesichts
steigender Fluchten Alarm. Ägypten steht mittlerweile auf Platz 3 der Abfahrten
in die Europäische Union (
http://frontex.europa.eu/assets/Publications/Risk_
Analysis/AFIC/AFIC_2016.pdf). Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil
ägyptischer Staatsangehöriger im ersten Halbjahr 2016 um 580 Prozent, sie
rangieren damit auf Platz 10 der Nationalitäten von Geflüchteten. Zwei Drittel von
ihnen sind unbegleitete Minderjährige.
In Artikel 9 Absatz 1 des „Abkommens über die Zusammenarbeit im
Sicherheitsbereich“ ist geregelt, dass im „Einzelfall“ zu prüfen sein müsse, ob die
Zusammenarbeit etwa im Widerspruch zu deutschem Recht steht
(Bundestagsdrucksache 18/12322, Antwort auf die Schriftlichen Fragen 17 und 18). Der
Prüfungsmaßstab umfasst laut der Bundesregierung „auch die Grundsätze der
Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte“. Das Abkommen sei „ohnehin so
ausgestaltet, dass Maßnahmen im Rahmen ihrer Umsetzung keinen
Menschenrechtsverletzungen Vorschub leisten können“. Bei Prüfung „möglicher
Aktivitäten im Einzelfall“ würden „Erfahrungswerte aus vorangegangenen
Maßnahmen der Zusammenarbeit und regelmäßige Berichte des vor Ort tätigen
Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts“ berücksichtigt. Hierzu hatte die
Bundesregierung bereits in der Vergangenheit erklärt, sie prüfe „fortlaufend“ ob
vermitteltes Wissen oder Ausstattungshilfe rechtsstaatlich eingesetzt wird
(Bundestagsdrucksachen 18/3054 und 18/7839). Nach eigener Aussage liegen ihr
„keine Erkenntnisse“ vor, dass ihre Unterstützung missbräuchlich angewendet
wird. Eine ernsthafte Evaluation müsste sich aus Sicht der Fragesteller aber auf
Angaben von Bürger- und Menschenrechtsgruppen stützen, die regelmäßig auf
schwerste Verstöße von Militär und Polizei hinweisen.
1. Inwiefern stuft die Bundesregierung Ägypten entgegen einer FRONTEX-
Analyse (siehe Vorbemerkung der Fragesteller) weiterhin nicht als
Hauptherkunftsland für zunehmend mehr Menschen ein, die in Europa Schutz
suchen (Bundestagsdrucksachen 18/11098 und 18/10437)?
Die dargestellte Frontex-Analyse zur zentralmediterranen Route bezieht sich auf
das erste Halbjahr 2016. Seit Oktober 2016 sind die Feststellungszahlen
ägyptischer Staatsangehöriger rückläufig. Im Vergleich der Monate Januar bis Mai 2016
zu Januar bis Mai 2017 sind die Feststellungszahlen ägyptischer
Staatsangehöriger um 87 Prozent gesunken. Die Bundesregierung stuft Ägypten daher derzeit
nicht als ein Hauptherkunftsland illegaler Migration ein.
2. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung im Anschluss an den Besuch
der Bundeskanzlerin in Kairo „zum Thema illegale Migration“ mit
ägyptischen Behörden erörtert (Antwort der Bundesregierung zu Frage 13 auf
Bundestagsdrucksache 18/11953)?
Im Bereich der irregulären Migration hat die Bundesregierung den ägyptischen
Behörden ihre grundsätzliche Unterstützungsbereitschaft bei der Bekämpfung
von Menschenschmuggel und Menschenhandel sowie bei der Verbesserung des
Grenzschutzes zugesagt. Konkrete Maßnahmen wurden bislang nicht erörtert.
3. Welche weiteren Maßnahmen zur Sicherung der Landgrenze zu Libyen, zur
Sicherung der Seegrenzen Ägyptens, zur Bekämpfung von Schleuser- und
Schmugglertätigkeiten, zur verbesserten Steuerung von Migration und zur
Verbesserung der Lebensbedingungen der in Ägypten lebenden Migranten
und Flüchtlinge hält die Bundesregierung für sinnvoll und geboten?
Welche Maßnahmen in Ägypten sinnvoll und geboten sind, kann nur im engen
Dialog mit den ägyptischen Behörden festgestellt werden. Konkrete Maßnahmen
wurden bislang nicht erörtert.
4. Inwiefern hat die Bundesregierung ihre Prioritäten zur „verstärkten
migrationspolitischen Zusammenarbeit mit Ägypten“ zur „Bekämpfung der
Schlepperkriminalität“ sowie „Verhinderung lebensgefährlicher Versuche, das
Mittelmeer zu überqueren“ mit der „ägyptischen Seite“ mittlerweile
konkretisiert (Bundestagsdrucksache 18/11098)?
Die Bundesregierung steht mit den ägyptischen Behörden in einem
migrationspolitischen Dialog. In diesem Rahmen soll eine verstärkte migrationspolitische
Zusammenarbeit konkretisiert werden. Der Dialog ist noch nicht abgeschlossen.
5. Welche Aus- oder Fortbildungstätigkeiten der Bundespolizeiakademie
wurden nach einem Besuch der ägyptischen Polizeischule erörtert und/oder
konkretisiert?
Im November 2016 besuchte eine Delegation der Bundespolizeiakademie die
ägyptische Polizei-Schule, um mögliche Kooperationsfelder in der Aus- und
Fortbildung zu identifizieren. Thematisiert wurden hierbei das Diensthundewesen
sowie die Entsendung von Fachlehrern der Bundespolizeiakademie im Rahmen von
Vortragsreihen.
Im Oktober 2017 ist ein Fortbildungsseminar für ägyptische Diensthundeführer
in Deutschland vorgesehen.
6. Inwiefern und mit welchen Beteiligten hat der Workshop des
Bundeskriminalamts zum Thema „Internet-Straftaten, Beobachtung von Websites, die
von Terroristen zur Verbreitung ihres extremistischen Gedankenguts und zur
Vorbereitung von Terroranschlägen missbraucht werden“ mittlerweile
stattgefunden?
Der Workshop „Internet-Straftaten, Beobachtung von Websites, die von
Terroristen zur Verbreitung ihres extremistischen Gedankenguts und zur Vorbereitung
von Terroranschlägen missbraucht werden“ hat nicht stattgefunden.
7. Was ist der Bundesregierung über Rück- oder Fortschritte des
Migrationsdialogs zwischen Ägypten und der Europäischen Union bekannt?
Der Migrationsdialog zwischen Ägypten und der Europäischen Union (EU)
wurde im März 2017 von ägyptischer Seite einseitig ausgesetzt. Als Grund hat
die ägyptische Seite die Erklärung der EU im Menschenrechtsrat der Vereinten
Nationen in Genf im März unter Tagesordnungspunkt 4 (Ländersituationen)
angegeben. Darin hatte die EU wie in allen ihren vorherigen Erklärungen auch ihre
Sorge über die Lage der Menschenrechte in Ägypten zum Ausdruck gebracht.
a) Welche Forderungen hat Ägypten in Bezug auf die
Partnerschaftsprioritäten im Rahmen des EU-Assoziierungsabkommens gestellt, und wie
wurde diesen im Rat der Europäischen Union begegnet?
Bereits im Dezember 2016 konnte zwischen der EU und Ägypten eine politische
Einigung über den Text der künftigen Partnerschaftsprioritäten erzielt werden.
Die formelle Annahme der Partnerschaftsprioritäten ist Aufgabe des nächsten
EU-Ägypten Assoziationsrates, der bislang noch nicht terminiert ist.
b) Welche Haltung vertritt die Bundesregierung zur Frage, die Finanzierung
von weiteren EU-Projekten in Ägypten an die Einigung im
Migrationsdialog und die Verabschiedung von Partnerschaftsprioritäten zu knüpfen?
Nach Auffassung der Bundesregierung können im Rahmen des Migrationsdialogs
zwischen der EU und Ägypten vereinbarte Projekte auch nur in diesem Rahmen
umgesetzt werden. Entsprechendes würde für künftige EU-Projekte gelten, die
auf Grundlage der künftigen Partnerschaftsprioritäten vereinbart werden.
8. Welche Initiativen der Europäischen Union zur Rückführung von Personen
ohne Aufenthaltsstatus nach Ägypten sind der Bundesregierung bekannt?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
9. Wie bewertet die Bundesregierung die Kooperation ägyptischer Behörden
bei der „Rücknahme“ abgeschobener ägyptischer Staatsangehöriger?
Die praktische Zusammenarbeit bei der Rückübernahme eigener
Staatsangehöriger durch Ägypten ist verbesserungswürdig. Es gibt bisher kein etabliertes
Verfahren für den Prozess der Identifizierung und die Ausstellung von
Passersatzpapieren. Im Rahmen von migrationspolitischen Gesprächen mit Ägypten ist die
Bundesregierung bemüht, einheitliche Verfahrensgrundsätze mit der ägyptischen
Regierung zu vereinbaren.
10. Was ist der Bundesregierung über die Lage der syrischen Flüchtlinge in
Ägypten bekannt?
Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR)
waren zum 30. April 2017 dort 117 005 syrische Asylsuchende und 5 223
anerkannte syrische Flüchtlinge registriert. Die Gesamtzahl von syrischen Migranten
in Ägypten liegt höher, da nicht alle beim UNHCR registriert sind. Hierzu liegen
der Bundesregierung jedoch keine genaueren Informationen vor.
Ägypten verzichtet traditionell auf die Schaffung von Lagern für Flüchtlinge,
gewährt registrierten syrischen Flüchtlingen jedoch Zugang zum staatlichen
Gesundheits- und Bildungssystem. Wie andere registrierte Flüchtlinge erhalten sie
zudem Lebensmittelhilfe vom UNHCR bzw. dem Welternährungsprogramm der
Vereinten Nationen (WFP). Ägypten gewährt Flüchtlingen in der Regel nur
Aufenthaltsgenehmigungen, die mindestens alle sechs Monate zu erneuern sind,
keine Arbeitsgenehmigungen und kaum Familiennachzug.
11. Auf welche Weise soll Ägypten im EU-VN-Programm „Global Action to
Prevent and Address Trafficking in Persons and the Smuggling of Migrants“
(GLO.ACT) bei der Anwendung und Umsetzung des am 17. Oktober 2016
vom ägyptischen Parlament verabschiedeten Gesetzes zur Bekämpfung
illegaler Migration und des Menschenschmuggels unterstützt werden
(Bundestagsdrucksache 18/11098, Antwort zu Frage 7)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
12. Welche Planungen zum Ausbau einer Kooperation der EU-Agenturen
FRONTEX und Europol mit Ägypten sind der Bundesregierung bekannt?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
13. Inwiefern ist die geplante Entsendung eines „European Migration Liaison
Officers“ nach Kairo als „Schnittstelle zwischen nationalen und regionalen
Behörden, internationalen Organisationen und EU-Agenturen im Bereich
Migration“ mittlerweile erfolgt, und wo ist dieser stationiert?
Die Entsendung eines „European Migration Liaison Officers“ nach Kairo ist noch
nicht erfolgt.
14. Welche Gründe sind der Bundesregierung zur Verzögerung einer
Verbesserung der ägyptischen Ausweisdokumente durch Einführung biometrischer
Sicherheitsmerkmale für Pässe bekannt (Bundestagsdrucksache 18/11098,
Antwort zu Frage 12c)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
15. In welchen Zusammenarbeitsformen bzw. Maßnahmen hat das
Bundesministerium der Verteidigung die Regierung Ägyptens in den Jahren 2015 und
2016 unterstützt?
Im Rahmen der bilateralen verteidigungspolitischen Kooperation mit Ägypten
wurden in den Jahren 2015 und 2016 die in der Anlage aufgelisteten Maßnahmen
durchgeführt.
Im Rahmen der Militärischen Ausbildungshilfe erhielt Ägypten in den Jahren
2015 und 2016 zudem ein Angebot von 13 bzw. zehn Lehrgangsplätzen in
Deutschland (zzgl. zwei bzw. eine Fortbildung(en) für Deutschlehrkräfte). Davon
hat Ägypten elf bzw. sechs Lehrgangsplätze angenommen.
16. Welche weiteren Unterstützungen außer einem Erfahrungsaustausch im
Bereich der Bekämpfung improvisierter Sprengfallen, einem Seminar zur
inneren Führung sowie Informationsbesuchen beim ägyptischen Sanitätsdienst
will das Bundesministerium der Verteidigung im Jahr 2017 leisten
(Plenarprotokoll 18/220, Mündliche Frage 12)?
Ergänzend zu dem aufgeführten Erfahrungsaustausch im Bereich der
Bekämpfung improvisierter Sprengfallen, einem Seminar zur Inneren Führung sowie
einem Informationsbesuch beim ägyptischen Sanitätsdienst und einem
durchgeführten Expertengespräch im Bereich Feldjägerwesen ist für das Jahr 2017 die
Durchführung der in der Anlage aufgelisteten Maßnahmen im Rahmen der
bilateralen verteidigungspolitischen Kooperation mit Ägypten beabsichtigt.
Im Jahr 2017 hat Ägypten zudem ein Angebot von 12 Lehrgangsplätzen (zzgl.
eine Fortbildung für Deutschlehrkräfte) in Deutschland im Rahmen der
Militärischen Ausbildungshilfe erhalten. Davon hat Ägypten sechs Lehrgangsplätze
angenommen.
Zudem ist beabsichtigt, im Juli 2017 ein Mobile Training Team für das
Ausbildungsgebiet „Bekämpfung improvisierter Sprengfallen“ (Counter-IED; C-IED)
zur Unterstützung der Ausbildung der für den Einsatz in der Friedensmission
MINUSMA der Vereinten Nationen (Mali) vorgesehenen ägyptischen Einheiten
nach Ägypten zu entsenden.
17. Was ist der Bundesregierung über Ziele und Maßnahmen eines von Japan
finanzierten UNODC-Programms bekannt, das den Schmuggel über
ägyptische und libysche Grenzen adressiert („Countering Illicit Trafficking Going
through Egyptian Borders“,
http://gleft.de/1Iw), an dem auch Interpol
teilnimmt?
Nach Kenntnis der Bundesregierung handelt es sich hierbei um ein auf vier Jahre
(2015 bis 2019) angelegtes Projekt zum Kapazitätsaufbau bei Polizei und
Zollbehörden an Grenzübergangsstellen im Bereich Auswertung und Analyse,
Kommunikation und Verbesserung der technischen Ausstattung. Neben Japan wird das
Projekt auch von Großbritannien, Kanada, den Niederlanden und den USA
unterstützt. Zu einer Beteiligung Interpols liegen der Bundesregierung keine
Erkenntnisse vor.
18. Welche weiteren EU-Mitgliedstaaten (etwa Frankreich, Deutschland, Italien,
Niederlande, Großbritannien) sind hierzu wie in dem genannten Dokument
beschrieben nach Kenntnis der Bundesregierung mit ähnlicher Zielsetzung
aktiv?
Es wird auf die Antwort zu Frage 17 verwiesen.
19. Mit welchen anderen EU-Staaten, die ebenfalls Projekte in Ägypten
betreiben, hat sich die Bundesregierung im Rahmen der polizeilichen Aufbauhilfe
für ägyptische Polizeibehörden abgestimmt, um eine Duplizierung von
Ausbildungs- und Ausstattungshilfen „möglichst zu vermeiden“
(Bundestagsdrucksachen 18/9965 und 18/11098)?
Über den Verbindungsbeamten des Bundeskriminalamts (BKA) in Kairo findet
ein allgemeiner Informationsaustausch mit den vor Ort ansässigen Vertretern von
EU-Staaten statt für die verbesserte Koordinierung von Ausbildungs- und
Ausstattungshilfen. Konkret erfolgte auf bundespolizeilicher Ebene eine
Abstimmung mit den EU-Staaten Italien und Großbritannien.
20. An welchem Datum soll das Abkommen zwischen der Regierung der
Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Arabischen Republik
Ägypten über die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich vom 11. Juli 2016 in
Kraft treten?
Gemäß Artikel 13 Absatz 1 tritt das Abkommen zwischen der Regierung der
Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Arabischen Republik Ägypten
über die Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich an dem Tag in Kraft, an dem die
Vertragsparteien einander auf diplomatischem Wege schriftlich mitgeteilt haben,
dass die innerstaatlichen Voraussetzungen für das Inkrafttreten erfüllt sind. Dabei
ist der Tag des Eingangs der letzten Mitteilung maßgebend. Die ägyptische Seite
hat bereits eine Verbalnote mit entsprechendem Inhalt übersandt. Von deutscher
Seite bedarf es zur innerstaatlichen Inkraftsetzung gemäß Artikel 59 Absatz 2 des
Grundgesetzes der Zustimmung des Bundestages in Form eines Bundesgesetzes.
Ein entsprechendes Gesetz wurde am 30. Mai 2017 im Bundesgesetzblatt
veröffentlicht (BGBL. II S. 548). Sobald der Bundespräsident seine Zustimmung zur
Abgabe der Ratifikationsersatzmitteilung erklärt hat, wird der ägyptischen Seite
per Verbalnote mitgeteilt werden, dass auch Deutschland die innerstaatlichen
Voraussetzungen für das Inkrafttreten erfüllt hat. Die Bundesregierung ist
zuversichtlich, dass dies im Laufe des Monats Juli 2017 erfolgt.
21. Was ist der Bundesregierung über die Konsequenzen des höchst umstrittenen
Gesetzes zur Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, das Ägyptens
Präsident Abdel Fattah al-Sisi nunmehr unterzeichnete, für deutsche
Staatsangehörige im Land bekannt (Süddeutsche Zeitung vom 30. Mai 2017, „Kairo
verschärft die Repression – das muss Folgen haben“)?
a) Wann hatte die Bundesregierung Präsident al-Sisi zuletzt aufgefordert,
das Gesetz so nicht zu unterschreiben?
b) Welche „Bedeutung für die weitere Ausgestaltung der bilateralen
Zusammenarbeit“ hat das nunmehr unterzeichnete Gesetz aus Sicht des
Auswärtigen Amts?
Die Bundesregierung thematisiert bei hochrangigen Gesprächen mit ägyptischen
Regierungsvertretern regelmäßig die Menschenrechtslage in Ägypten. Dazu
gehört auch das von dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi am 29. Mai
2017 ausgefertigte Gesetz zur „Regelung der Arbeit zivilgesellschaftlicher
Organisationen“.
Unmittelbar nach Inkrafttreten des Gesetzes am 30. Mai 2017 hat die Beauftragte
der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im
Auswärtigen Amt, Frau Dr. Kofler, in einer Pressemitteilung ihre große Besorgnis
über das neue Gesetz zum Ausdruck gebracht. Sie hat betont, dass das Gesetz
massiv die Rechte und Freiheiten zivilgesellschaftlicher Organisationen
einschränkt.
Die Durchführungsbestimmungen müssen innerhalb einer Frist von 60 Tagen
nach Inkrafttreten des Gesetzes verabschiedet werden. Daher sind zum jetzigen
Zeitpunkt weder Auswirkungen für deutsche Staatsangehörige in Ägypten
beobachtbar noch ist die Bedeutung des Gesetzes für die weitere Ausgestaltung der
bilateralen Zusammenarbeit insgesamt einschätzbar.
22. Welche Abteilungen des Bundesministeriums des Innern und des
Auswärtigen Amts sind für die „fortlaufende Prüfung, ob vermitteltes Wissen oder im
Rahmen der Ausstattungshilfe zur Verfügung gestellte Technik im
Empfängerland bestimmungsgerecht und rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend
eingesetzt wird“, zuständig (Bundestagsdrucksachen 18/11458 und
18/3054)?
Die Evaluierung im Rahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe erfolgt
durch die projektdurchführenden Geschäftsbereichsbehörden. Die Fachaufsicht
wird durch die jeweils vorgesetzten Fachreferate der Ministerien durchgeführt.
23. Inwiefern haben die in Kairo tätigen Verbindungsbeamten des
Bundeskriminalamts und der Bundespolizei jemals Anhaltspunkte beschrieben, wonach
deutsche Maßnahmen in Ägypten Menschenrechtsverletzungen Vorschub
leisten könnten?
Der in Kairo tätige Verbindungsbeamte der Bundespolizei hat bisher noch keine
Sachverhalte oder Anhaltspunkte beschrieben, wonach Maßnahmen der
Bundespolizei in Ägypten Menschenrechtsverletzungen Vorschub geleistet hätten. Auch
wurden durch das BKA bisher keine Anhaltspunkte beschrieben, wonach
deutsche polizeiliche Maßnahmen Menschenrechtsverletzungen Vorschub geleistet
hätten.
24. In welchen Fällen lagen der Bundesregierung jemals „Erkenntnisse auch
während der laufenden Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen der
Ausbildungs- und Ausstattungshilfe“ vor, nach denen vermitteltes Wissen oder
zur Verfügung gestellte Technik in Ägypten nicht bestimmungsgerecht und
rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend eingesetzt worden sein könnten?
Der Bundesregierung ist kein Fall bekannt, nach dem vermitteltes Wissen oder
zur Verfügung gestellte Technik im Rahmen der Ausstattungshilfe in Ägypten
nicht bestimmungsgerecht und nicht rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend
eingesetzt worden sein soll.
25. In welchen Fällen wurden in den letzten fünf Jahren während des
Planungsprozesses oder bei der Durchführung von Maßnahmen entsprechende
Anhaltspunkte gefunden, die zu weiteren Untersuchungen führten?
Hierzu wird auf die Antwort zu Frage 24 verwiesen.
26. In welcher „geeigneten Weise“ spricht die Bundesregierung
Menschenrechtsverletzungen gegenüber ägyptischen Stellen an, und inwiefern bzw. in
welchen Fällen hat dies bereits zu spürbaren Ergebnissen geführt
(Bundestagsdrucksache 18/12322, Antwort auf die Schriftlichen Fragen 17 und 18)?
a) Mit welchen regierungsunabhängigen Menschenrechtsorganisationen
steht die Bundesregierung hierzu in einem ständigen Dialog (Antwort der
Bundesregierung auf die Schriftlichen Fragen 17 und 18 des
Abgeordneten Niema Movassat auf Bundestagsdrucksache 18/12322)?
b) Welche „Warnungen und Bedenken“ hat die Bundesregierung von diesen
regierungsunabhängigen Menschenrechtsorganisationen erhalten, und
welche Schritte hat sie in der Folge unternommen?
Die Fragen 26 bis 26b werden zusammengefasst beantwortet.
Die Menschenrechtslage in Ägypten wird bei hochrangigen Gesprächen mit
ägyptischen Partnern regelmäßig angesprochen.
Zum Schutz von regierungsunabhängigen Menschenrechtsorganisationen und
betroffenen Personen, mit denen die Bundesregierung im Menschenrechtsbereich
vertrauensvoll zusammenarbeitet, wird von der namentlichen Benennung von
Organisationen und der Stellungnahme zu Einzelfällen abgesehen.
Anlage zu Frage 15
Bilaterale verteidigungspolitische Kooperation mit Ägypten 2015
Form Inhalt Land der
Durchführung
Zeitraum
Bilaterale
Kooperationsgespräche
Gespräche über bilaterale Zusammenarbeit
für 2016 und Besprechung der
Militärischen Ausbildungshilfe inkl.
Sprachausbildung
Deutschland September/
Oktober 2015
Stabsgespräche zu Militär-/
Sicherheitspolitik
13. Ägyptisch-Deutsche Stabsgespräche zur
Sicherheitspolitik
Ägypten November 2015
Seminar Innere Führung Streitkräfte in der Demokratie
- Ausgewählte Gestaltungsfelder der
Inneren Führung
- Schwerpunkt: Militär und Medien
Deutschland April 2015
Allgemeine Kooperation Heer Bi-Nationaler Fallschirmjägerwettkampf
- Teilnahme mit einem Team Freifaller
Ägypten November 2015
Personalaustausch Marine Mitfahrt eines ägyptischen Offiziers auf
deutscher Marine Einheit und Teilnahme an
Übung
Deutschland November/
Dezember 2015
Expertengespräch/
Informationsbesuch Sanitätsdienst
Erfahrungsaustausch Tropenmedizin/
Impfmedizin – Austausch klinischer Expertise
auf dem Gebiet der Diagnostik und
Behandlung von Tropenkrankheiten
Deutschland November 2015
Fach-, Expertengespräch zur
Ausbildung im Heer
Erfahrungsaustausch technische
Ausbildung im Heer zu Techniker- und
Meisterausbildung
Deutschland Juni 2015
Fach-, Expertengespräch zum
Geoinformationswesen
Informationsaustausch und
Zusammenarbeit auf den Gebieten Hydrographie,
Ozeanographie und Meteorologie
Ägypten Oktober 2015
Expertengespräch/
Informationsbesuch zur Ausbildung in
der Luftwaffe
Erfahrungsaustausch zur technischen
Ausbildung Luftwaffe bei Strahlluftfahrzeugen
Deutschland Juni 2015
Personalaustausch Marine Erfahrungsaustausch und technische
Ausbildung in der Marine zum
schiffstechnischen Offizier
Deutschland Juni 2015
Informationsbesuch zur
allgemeinen Ausbildung Offizier
Erfahrungsaustausch zur akademischen
Ausbildung Offizier
Deutschland April 2015
Fach-, Expertengespräch zum
Feldjägerwesen in der
Bundeswehr
Erfahrungsaustausch zum
Militärpolizeiwesen/ Feldjägerwesen der Bundeswehr inkl.
Rechtlichem Status
Deutschland Juni 2015
Informationsbesuch im
Rahmen Ausbildung Stabsoffizier
Besuch des ägyptischen
Verteidigungsministeriums und Militärakademie nebst
weiterer Einrichtungen
Ägypten Oktober/
November 2015
Bilaterale verteidigungspolitische Kooperation mit Ägypten 2016
Form Inhalt Land der
Durchführung
Zeitraum
Bilaterale
Kooperationsgespräche
Gespräche über bilaterale Zusammen-
arbeit für 2017 und Besprechung der
Militärischen Ausbildungshilfe inkl.
Sprachausbildung, dabei Besuch der Sprachschule
Ägypten Oktober 2016
Seminar Innere Führung Streitkräfte in der Demokratie –
Ausgewählte Gestaltungsfelder der Inneren
Führung
Ägypten April 2016
Fach-, Expertengespräch zu
persönlicher Versorgung von
Verwundeten
Gespräche über Beschädigtenversorgung
und Besuch einer Einrichtung, die
Prothesen fertigt, sowie Besuch der Messe „Reha
Care“
Deutschland September 2016
Expertengespräch/
Informationsbesuch zur Ausbildung im
Heer
Besuch und Gespräche zur
einsatzvorbereitenden Ausbildung, Begleiten eines
Übungs-durchganges am
Gefechtsübungszentrum, Gespräche zur Ausbildungs- und
Auswerte-methodik
Deutschland April 2016
Fach- und Expertengespräch
zur Ausbildung im Heer
Erfahrungsaustausch technische
Ausbildung im Heer zu Techniker- und
Meisterausbildung zu Fahrzeugtechnik
Deutschland September 2016
Fach- und Expertengespräch
zur Ausbildung Taktik
Fach-/Expertengespräch mit ägyptischer
Militärakademie und
Verteidigungsministerium zu taktischer Ausbildung,
Einweisung in das Simulationssystem SIRA und
die Anwendungsmöglichkeiten der
Simulation
Deutschland April 2016
Expertengespräch/
Informationsbesuch zur Ausbildung bei
der Marine
Erfahrungsaustausch zur Ausbildung
Schiffstechnische Offiziere
Ägypten Januar 2016
Fach- und Expertengespräch
Marine
Erfahrungsaustausch U-Boot-Rettung und
Simulatoreinsatz bei U-Boot-Ausbildung
Deutschland Februar/
März 2016
Fach-, Expertengespräch zum
Feldjägerwesen in der
Bundeswehr
Erfahrungsaustausch Schutz von VIP Deutschland Oktober 2016
Fach-, Expertengespräch zum
Feldjägerwesen in der
Bundeswehr
Fortsetzung des Dialogs im
Militärpolizeiwesen mit vertiefender Einweisung in
rechtlichen Status, Struktur und Aufgaben
der ägyptischen Militärpolizei im
Vergleich zum Feldjägerwesen
Deutschland Februar 2016
Fach-, Expertengespräch zur
akademischen Ausbildung
Erfahrungsaustausch akademische
technische Ausbildung
Deutschland Juni 2016
Übungsteilnahme als
Beobachter an der Ausbildung
im Heer
Beobachtung einer Übung des Heeres Deutschland Dezember 2016
Personalaustausch mit
Universität der Bundeswehr
Erfahrungsaustausch akademische
technische Ausbildung im Rahmen
Studentenaustausch
Deutschland Mai 2016
Form Inhalt Land der
Durchführung
Zeitraum
Seminar Cybersicherheit Teilnahme und Erfahrungsaustausch im
internationalen Seminar Cybersicherheit/
Cyberspace
Deutschland Oktober 2016
Lagerung von durch Ägypten
erworbenen Torpedos vom
Typ Seahake mod4 der Firma
Atlas Elektronik
Vorbereitende Abstimmung innerhalb des
Geschäftsbereichs BMVg und mit Firma
Atlas Elektronik
Deutschland ab
September 2016
Anlage zu Frage 16
Bilaterale verteidigungspolitische Kooperation mit Ägypten 2017
Form Inhalt Land der
Durchführung
Zeitraum
Bilaterale
Kooperationsgespräche
Gespräche über bilaterale
Zusammenarbeit für 2018 und Besprechung der
Militärischen Ausbildungshilfe inkl.
Sprachausbildung
Deutschland Oktober 2017
Stabsgespräche zu Militär-/
Sicherheitspolitik
14. Deutsch- Ägyptische
Stabsgespräche zur Sicherheitspolitik
Deutschland Juli 2017
Fach-, Expertengespräch zur
Ausbildung Heer
Erfahrungsaustausch Luftlandetruppe
mit Teilnahme am
Fallschirmsprungdienst
Deutschland Juni 2017
Fach-, Expertengespräch zur
Ausbildung Heer
Erfahrungsaustausch Luftlandetruppe
mit Teilnahme am
Fallschirmsprungdienst
Ägypten Juli oder
Dez. 2017
Fach-, Expertengespräch zur
Ausbildung im Heer
Erfahrungsaustausch technische
Ausbildung
- Schwerpunkt Techniker- und
Meisterausbildung
- Schwerpunkt Fahrzeugtechnik
Deutschland September 2017
Expertengespräch/Infobesuch
zur Ausbildung Marine
Erfahrungsaustausch zur technischen
Ausbildung in der Marine
Ägypten Juli oder
Dezember 2017
Expertengespräch/
Informationsbesuch Sanitätsdienst
Fortsetzung Erfahrungsaustausch zum
Sanitätsdienst
Deutschland Oktober 2017
Expertengespräch/
Informationsbesuch zur Ausbildung
Heer
Erfahrungsaustausch zu
simulatorgestützter Ausbildung eines
Bataillonsstabes
Deutschland September 2017
Informationsbesuch zur
Ausbildung Marineoffizier
Erfahrungsaustausch
Marineoffizierausbildung, Besuch Kommandeur der
ägyptischen Naval Academy bei der
Marineschule Mürwik
Deutschland Juli oder
Dezember 2017
Personalaustausch im Rahmen
der Offizierausbildung
„German Airforce Cadet Exchange“
(GACE) 2017: Interkultureller
Austausch zwischen Offizieren und
Offizieranwärter verschiedener Nationen
Deutschland Juli und
August 2017
Informationsbesuch zur
Ausbildung Offizier in der
Luftwaffe
Erfahrungsaustausch zur
Offizierausbildung Luftwaffe
Ägypten Juli 2017
Personalaustausch zur
Ausbildung im Rahmen VN
Teilnahme ägyptische Ausbilder für
DEU Militärbeobachter-lehrgang
Deutschland Nov. und
Dez. 2017
Übungsteilnahme als
Beobachter zur Ausbildung im
Heer
Beobachtung der Übung BRIGHT
STAR 2017
Ägypten Juli oder
Dez. 2017
Seminar Cybersicherheit Teilnahme und Erfahrungsaustausch
im internationalen Seminar
Cybersicherheit / Cyberspace
Deutschland Dezember 2017
Form Inhalt Land der
Durchführung
Zeitraum
Personalaustausch im Rahmen
Ausbildung Offizier der
Luftwaffe
Teil des Kadettenaustausch Luftwaffe,
Besichtigung der Ausbildungsbereiche
Eurofighter und Tornado, Vorstellung
der Offizierausbildung der Luftwaffe
Deutschland September 2017
Lagerung von durch Ägypten
erworbenen Torpedos vom
Typ Seahake mod4 der Firma
Atlas Elektronik
Kurzzeitige Lagerung von etwa einem
Tag
Deutschland vss. Oktober 2017
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ISSN 0722-8333]