[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 17. August 2017 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/13361
18. Wahlperiode 21.08.2017
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Andrej Hunko, Dr. André Hahn,
Katrin Kunert, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/13117 –
Die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit und die Zivilgesellschaft
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Bundesregierung hat mit unterschiedlichen politischen Maßnahmen auf die
Ukrainekrise reagiert. Die deutschen Unterstützungsmaßnahmen sind in einem
„Aktionsplan Ukraine“ gebündelt, der vom Auswärtigen Amt koordiniert wird
(siehe auch Homepage der Deutschen Botschaft in Kiew). Dazu gehören unter
anderem auch Mittel der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Diese
Unterstützung wird als Instrument für Krisenprävention und Krisenbewältigung
verstanden.
So legte die Bundesregierung im Jahr 2014 das Programm „Ausbau der
Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in der Ukraine, Moldawien, Georgien und
Belarus“ sowie andere Initiativen für eine Intensivierung zivilgesellschaftlicher
Kooperation an. Mit diesem Programm sollen im Bereich Zivilgesellschaft
tätige Akteure, wie zum Beispiel Medien, Verbände, Stiftungen,
Jugendvereinigungen, Kulturschaffende und sonstige Nichtregierungsorganisationen, in
Deutschland und den oben genannten Ländern gefördert werden.
Einen besonderen Aspekt in den deutsch-ukrainischen Beziehungen stellen
die kommunalen Beziehungen beider Länder dar. Aktuell bestehen etwa
50 deutsch-ukrainische Städtepartnerschaften. So fand im Dezember 2015 in
Berlin die 3. Deutsch-Ukrainische Städtepartnerschaftskonferenz
„Zivilgesellschaft gestaltet kommunale Teilhabe und europäische Zusammenarbeit” statt
(
www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.4
21859.php). Des Weiteren wurde im Auftrag des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im November 2016 in Nürnberg
von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) die Konferenz
„Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ organisiert.
Die deutsch-ukrainischen Städtepartnerschaften in der Ostukraine und auf der
Krim sind durch die Ukrainekrise jedoch gefährdet. Diesbezüglich sagte Vadym
Kostiuk, Generalkonsul der Ukraine in München: „Die ukrainische Regierung
hat die deutschen Kommunen gebeten, die Partnerschaften mit den betroffenen
Städten einzustellen.“
Im Jahr 2016 wurde von den Außenministern beider Länder das deutsch-
ukrainische Sprachenjahr 2017/2018 beschlossen. Es soll neben der Freundschaft
zwischen den Völkern, die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und
Kultur stärken. Inhaltlich sollen im Rahmen des deutsch-ukrainischen
Sprachenjahres unter anderem auch eine historisch-kritische Erinnerung sowie ein aktuelles
zivilgesellschaftliches Engagement thematisiert werden.
1. In welchem Umfang hat die Bundesregierung die Ukraine seit 2013 bilateral
sowie über multilaterale Institutionen und Unterstützungsprogramme (EU,
IWF u. a.) finanziell unterstützt (bitte nach Art und Zweck der einzelnen
Unterstützungen und Kredite, nach Jahren und der jeweils verantwortlichen
Bundesbehörde bzw. internationalen Institution bzw. Organisation
aufschlüsseln)?
Die Bundesregierung hat der Ukraine 2016 für bilaterale Programme und Projekte
etwa 110 Mio. Euro an direkten Hilfen und Krediten zur Verfügung gestellt. 2015
waren es ca. 200 Mio. Euro und 2014 ca. 130 Mio. Euro. Die bilaterale
Unterstützung für die Ukraine im Jahr 2013 beschränkte sich auf
Entwicklungszusammenarbeit.
Auch über seinen Anteil am EU-Haushalt und am Eigenkapital der Europäischen
Bank für Wiederaufbau und Entwicklung trägt die Bundesregierung zum
Transformationsprozess in der Ukraine bei. Deutschland unterstützt die Ukraine
außerdem auch über den Internationalen Währungsfonds (IWF – Kapitalanteil
Deutschlands ca. 5,6 Prozent) und die Weltbank (Kapitalanteil Deutschlands
ca. 4,6 Prozent). Darüber hinaus wird auf die Antwort zu den Fragen 2, 37 und
38 verwiesen.
2. Welche Bundesbehörden haben eigenständige Programme, Projekte oder
Maßnahmen zur deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit in den Jahren 2013
bis 2017 durchgeführt oder unterstützt bzw. gefördert (bitte die jeweiligen
Behörden, die Aktivitäten, das jeweilige Jahr und den finanziellen Umfang
nennen)?
Einzelheiten über das ressortübergreifende bilaterale Engagement der
Bundesregierung für die Ukraine sind der als Anlage 1 beigefügten tabellarischen
Aufstellung zu entnehmen.
3. Wie haben sich Wirtschaftsbeziehungen und das Handelsvolumen zwischen
der Bundesrepublik Deutschland und der Ukraine in den Jahren 2013 bis
2017 entwickelt (bitte aufgeschlüsselt nach Jahren nennen)?
Nach einem Tief im Zuge der Wirtschaftskrise in der Ukraine 2014/2015 haben
die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Ukraine und Deutschland mittlerweile
wieder an Dynamik gewonnen. Im Oktober 2016 nahm die neugegründete
Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer in Kiew ihre Arbeit auf.
Deutschland ist heute zweitwichtigstes Herkunftsland für ukrainische Importe
und gehört zu den wichtigsten Exportmärkten der Ukraine. Auf beiden Feldern
sind klare Wachstumstendenzen zu beobachten. Deutsche Unternehmen haben
einen maßgeblichen Anteil an Direktinvestitionen in der Ukraine.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stellt sich der bilaterale Handel
zwischen Deutschland und der Ukraine wie folgt dar (Zahlenangaben in Tsd. Euro):
2013 2014 2015 2016 Januar–
Mai 2017
6.943.319 5.208.282 4.756.069 5.404.797 2.637.782
4. Wie hat sich der Tourismus und die Reisetätigkeit zwischen beiden Staaten
nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2013 entwickelt, und inwieweit hat
die Bundesregierung diesbezügliche Aktivitäten durchgeführt oder aktiv
unterstützt (bitte die jeweiligen Behörden, die Aktivitäten, das jeweilige Jahr
und den finanziellen Umfang nennen)?
Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamts 136 563
Ankünfte aus der Ukraine in deutschen Beherbergungsbetrieben und auf
Campingplätzen gezählt (2013: 129 915). Von Januar bis April 2017 wurde ein Anstieg
um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Nach Angaben
der Welttourismusorganisation UNWTO sind die Zahlen deutscher Reisender in
die Ukraine im Zeitraum 2013 bis 2015 um 39 Prozent zurückgegangen. 2015
(aktuellste vorliegende Zahlen) wurden 154 498 Ankünfte registriert. Eine
Unterscheidung zwischen Urlaubern und sonstigen Reisenden ist nicht möglich.
Zahlen, die belegen, ob und in wieweit sich die Aufhebung der Visumspflicht für
ukrainische Staatsangehörige mit biometrischem Reisepass für die Einreise in den
Schengen-Raum im Juni 2017 positiv auf den Tourismus auswirkt, liegen noch
nicht vor. Tourismusprojekte in oder mit der Ukraine werden von der
Bundesregierung nicht gefördert.
5. Inwieweit hält die Bundesregierung die derzeitigen Verfahren für die
Erlangung von biometrischen ukrainischen Pässen bzw. von Schengen-Visa für
Bewohnerinnen und Bewohner der Krim sowie der nicht anerkannten
„Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ für akzeptabel, und wie viele dieser
Menschen sind nach Kenntnis der Bundesregierung im Besitz eines
biometrischen ukrainischen Reisepasses bzw. wie viele dieser Personen
beantragten und erhielten über die deutsche Botschaft in der Ukraine in den Jahren
2014, 2015 und 2016 ein Visum?
Die Erlangung von biometrischen ukrainischen Pässen bzw. von Schengen-Visa
für Bewohnerinnen und Bewohner der Krim sowie den nicht unter
Regierungskontrolle stehenden Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk ist nach Kenntnis
der Bundesregierung nicht mit unzumutbaren Schwierigkeiten verbunden. Die
ukrainische Regierung hat nahe der Kontaktlinie zu den nicht unter
Regierungskontrolle stehenden Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk sowie der
Verwaltungsgrenze zur Autonomen Republik Krim besondere
Verwaltungsdienstleistungszentren errichtet, um den Bewohnern dieser Gebiete auch die Erlangung
biometrischer Reisepässe und die Erledigung anderer Verwaltungsangelegenheiten
zu erleichtern. Statistische Daten, wie viele Menschen im Besitz eines
biometrischen ukrainischen Reisepasses sind und wie viele dieser Personen über die
Deutsche Botschaft Kiew in den Jahren 2014 bis 2016 ein Visum beantragten und
erhielten, sind nicht verfügbar.
6. Welche bilateralen Abkommen wurden seit 2013 zwischen den Regierungen
beider Staaten abgeschlossen (bitte die jeweiligen Abkommen, die
federführenden Behörden und das Jahr des Abschlusses nennen)?
Die Regierungen der Ukraine und der Bundesrepublik Deutschland haben seit
2013 die folgenden Regierungsabkommen abgeschlossen:
Vereinbarung vom 4. März bzw. 28. Juli 2015 über
Biosicherheitszusammenarbeit (in Kraft getreten am 31. Juli 2015)
Vereinbarung vom 23. Oktober 2015 über die Einrichtung einer Deutsch-
Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in Kiew (in Kraft getreten am
20. April 2016)
Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und
dem Ministerkabinett der Ukraine über Finanzielle Zusammenarbeit
(Zusagejahre 2010 und 2011), Kommunales Klimaschutzprogramm II,
(Vorhaben „Kommunales Wasserinfrastrukturprojekt Tscherniwzi, Phase I“)
Abkommen über Finanzielle Zusammenarbeit (Zusagejahre 2011, 2012 und
2013 für das Vorhaben „Förderung von Naturschutzgebieten in der
Ukraine“).
7. Welche bilateralen Aktivitäten gab bzw. gibt es seit 2013 zur Umsetzung der
UN-Behindertenrechtskonvention, und mit welchen Vorhaben unterstützt
die Bundesregierung den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit
zwischen Behindertenorganisationen beider Staaten (bitte die konkreten
Aktivitäten, das Jahr, die beteiligten Bundesbehörden und
Behindertenorganisationen sowie den jeweiligen finanziellen Rahmen nennen)?
Im Jahr 2016 förderte die Bundesregierung in der Ukraine ein Projekt zur
Verbesserung der Situation von Binnenflüchtlingen mit Behinderungen in Höhe von
27 000 Euro. Das Projekt umfasste öffentliche Maßnahmen zur Sensibilisierung
von Betroffenen und der Allgemeinheit sowie Schulungen und
Weiterbildungsmaßnahmen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Pflegepersonal.
Zudem wird seit 2016 ein Programm des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK)
in der Ukraine gefördert zur physischen Rehabilitierung von Menschen mit
Behinderungen, etwa durch Öffentlichkeitsarbeit sowie der Bereitstellung von
Physiotherapie und Prothesen. Im Jahr 2016 lag die Förderung des IKRK-
Landesprogramms bei 6 Mio. Euro. Für 2017 ist eine Fördersumme in ähnlicher Höhe
geplant.
8. Welche bilateralen Aktivitäten gab bzw. gibt es seit 2013 auf dem Gebiet des
Kinder- und Jugendaustausches, und mit welchen Vorhaben unterstützt die
Bundesregierung diesen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen
Jugendorganisationen beider Staaten (bitte die konkreten Aktivitäten, das Jahr,
die beteiligten Bundesbehörden und Jugendorganisationen sowie den
jeweiligen finanziellen Rahmen nennen)?
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
unterstützt den Jugendaustausch und die Zusammenarbeit der Jugendverbände
durch die finanzielle Förderung von Austauschaktivitäten. Auf die Antwort zu
Frage 2 wird verwiesen.
Das Auswärtige Amt förderte im Jahr 2014 mit 7 500 Euro die Aufarbeitung eines
alten deutschen Friedhofs in der ehemaligen deutschen Siedlung Rosenberg in der
Ukraine durch Jugendliche aus vier Ländern sowie mit 165 000 Euro einen vom
Deutsch-Polnischen Jugendwerk organisierten Jugendbegegnungssommer mit
Jugendlichen aus der Ukraine. 2016 wurden das Projekt „Meet up“ der Stiftung
„Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ mit einem Betrag von 633 795 Euro
und das Projekt „Jugendaustausch Ukraine“ des Vereins Brückenschlag Ukraine
e. V. mit einem Betrag von 58 480 Euro gefördert.
Seit 2013 haben im Rahmen des vom Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten entwicklungspolitischen
Freiwilligendienstes „weltwärts“ 94 Freiwillige an einem weltwärts-Dienst in der
Ukraine teilgenommen. Derzeit leisten 14 Freiwillige in der Ukraine ihren
weltwärts-Dienst. Sie wurden von folgenden fünf Organisationen entsandt:
Evangelische Freiwilligendienste gGmbH, Diakonisches Werk Württemberg e. V.,
Arbeiter Samariter Bund Landesverband Schleswig-Holstein e. V., Verein zur
Förderung der Friedensarbeit von pax christi Aachen und Sofia e. V. Die wichtigsten
Tätigkeitsbereiche in der Ukraine sind die Förderung von Kindern und
Jugendlichen sowie die Förderung von benachteiligten Menschen. Im Rahmen der seit
2013 begonnenen Süd-Nord-Komponente des entwicklungspolitischen
Freiwilligendienstes „weltwärts“ nahmen bisher 20 Freiwillige (zwei Einreisen 2014, je
sechs Einreisen 2015, 2016 und 2017) aus der Ukraine teil. Die BMZ-Förderung
für einen weltwärts-Einsatzplatz der Süd-Nord-Komponente beträgt monatlich
durchschnittlich knapp 900 Euro.
In 2013, 2014, 2016 und 2017 führt/e das im Auftrag des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführte ASA-
Programm (ursprünglich: Arbeits- und Studien-Aufenthalte) im Rahmen des
GLEN-Programms (Global Education Network of Young Europeans) jeweils ein
Projekt in Lemberg durch mit der Organisation „Regional Landscape Park
Znesinnya” und entsendete jeweils eine Teilnehmerin bzw. einen Teilnehmer aus
Deutschland in das Projekt. Ein ASA-Stipendium beträgt durchschnittlich
2 300 Euro.
9. Welche bilateralen Aktivitäten gab bzw. gibt es seit 2013 auf dem Gebiet des
Sports, und mit welchen Vorhaben unterstützt die Bundesregierung den
Austausch von Sportlerinnen und Sportlern sowie die Zusammenarbeit zwischen
Sportverbänden und Sportvereinen beider Staaten (bitte die konkreten
Aktivitäten, das Jahr, die beteiligten Bundesbehörden und Sportorganisationen
sowie den jeweiligen finanziellen Rahmen nennen)?
Das Auswärtige Amt förderte 2014 und 2015 insgesamt drei Projekte für
Sportmannschaften aus der Ukraine. 2014 wurde die ukrainische
Ringernationalmannschaft zu einem gemeinsamen Trainingslager nach Brandenburg eingeladen
(Fördersumme 5 000 Euro), und für die ukrainischen Juniorenruderer wurden
Unterkunftskosten in Höhe von 13 968 Euro zur Teilnahme an der Junioren-
Weltmeisterschaft 2014 in Hamburg übernommen. 2015 wurden für die ukrainische Kanu-
Polo-Nationalmannschaft Unterkunftskosten in Höhe von 6 200 Euro zur
Teilnahme an der Kanu-Polo-Europameisterschaft 2015 in Essen übernommen.
10. In welchem Umfang wird das Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit
der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und
Russland“ (im Folgenden: „Ausbauprogramm“) aktuell vom Bund finanziell
unterstützt, und wie hat sich diese Unterstützung seit der Schaffung des
Programms verändert (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Für das Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den
Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ wurden für das Jahr 2014
5 Mio. Euro und für die Jahre 2015 bis 2017 jährlich 14 Mio. Euro im
Bundeshaushalt eingestellt. Die Projektförderung (ohne allgemeine Programmkosten)
belief sich im Jahr 2014 auf 4 750 634 Euro, im Jahr 2015 auf 13 512 227 Euro,
im Jahr 2016 auf 13 648 435 Euro und im Jahr 2017 auf 13 449 731 Euro.
11. Wie verteilen sich die finanziellen Mittel im Rahmen des Ausbauprogramms
auf Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau,
Ukraine und Russland in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 (bitte nach Jahren
und Staaten aufschlüsseln)?
Die Verteilung der Mittel ist der als Anlage 2 beigefügten tabellarischen
Aufstellung zu entnehmen.
12. Welche dieser Projektförderungen werden nur unter der Bedingung gewährt,
dass ein oder mehrere weitere Länder der östlichen Partnerschaft
eingebunden sind?
Alle Projektförderungen werden unter der Maßgabe gewährt, dass ein oder
mehrere Länder der Östlichen Partnerschaft oder Russland eingebunden sind.
13. Wie viele Projektanträge sind für das Ausbauprogramm eingegangen (bitte
nach Jahren und Staaten aufschlüsseln), und wie hoch war ihr finanzielles
Gesamtvolumen?
Einzelheiten sind der als Anlage 3 beigefügten tabellarischen Aufstellung zu
entnehmen.
14. Wie viele der Projekte sind von bzw. unter aktiver Einbeziehung von
Menschen mit Behinderungen und ihrer Organisationen beantragt worden, wie
viele davon wurden bewilligt (bitte ebenso nach Jahren, Staaten und
finanziellem Umfang aufschlüsseln)?
Im Jahr 2015 wurden vier Projekte unter Einbindung von Menschen mit
Behinderungen und ihrer Organisationen mit einem Gesamtvolumen von 149 585 Euro
in den Zielländern Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und
Ukraine gefördert, im Jahr 2016 fünf Projekte mit einem Gesamtvolumen von
177 296 Euro in den Zielländern Ukraine und Russland. 2017 werden acht
Projekte mit einem Gesamtvolumen von 247 000 Euro in der Ukraine und Russland
gefördert. Die Anzahl der eingereichten Projektideen wurde nicht erfasst.
15. Welchen Zusammenhang sieht die Bundesregierung zwischen dem Ausbau
der deutsch-ukrainischen kommunalen Beziehungen und der
Dezentralisierungsreform in der Ukraine?
Da die Dezentralisierung die ukrainischen Kommunen vor enorme
Herausforderungen stellt, begrüßt die Bundesregierung den Ausbau deutsch-ukrainischer
kommunaler Beziehungen zum Zwecke des Wissenstransfers sowie des
Erfahrungsaustauschs zwischen städtischen Entscheidungsträgern, Verwaltungen und
Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Die Vermittlung möglichst
umfassender Kenntnisse in der kommunalen Daseinsvorsorge, insbesondere in den
Bereichen Energie, Energieeffizienz und Klimaschutz, Trinkwasserversorgung und
Abwasserentsorgung, Abfallmanagement und Mobilität ist für eine erfolgreiche
Dezentralisierungsreform maßgeblich.
16. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung der aktuelle Stand bei der
Dezentralisierungsreform in der Ukraine, der insbesondere auch im Hinblick
auf die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung des Ukrainekonflikts eine
wichtige Rolle spielt, und wie positioniert sich nach Kenntnis der
Bundesregierung aktuell die ukrainische Regierung zur Verabschiedung und
Implementierung entsprechender gesetzlicher Grundlagen (bitte erläutern)?
Die Dezentralisierungsreform zeitigt substantielle Fortschritte, etwa im
freiwilligen Zusammenschluss kleiner Kommunen zu Großgemeinden sowie der
Zuständigkeitsübertragung und verbesserten Finanzausstattung der Kommunen.
Die Reform ist noch nicht abgeschlossen; weitere, erforderliche gesetzgeberische
Schritte betreffen die Ausweitung von Gemeindezuständigkeiten auf bisher de
facto gemeindefreie Gebiete oder die Möglichkeit zur Einrichtung von
Ordnungsämtern. Entsprechende Gesetzentwürfe sind derzeit anhängig und erfahren auch
die Unterstützung der ukrainischen Regierung.
Auf Einladung des ukrainischen Staatspräsidenten hat die Bundesregierung den
Ministerpräsidenten a. D. Prof. Georg Milbradt als Sondergesandten für die
ukrainische Reformagenda insbesondere in den Bereichen gute Regierungsführung
und Dezentralisierung gewinnen können. Das Mandat von Prof. Milbradt ist für
ein Jahr angelegt.
17. Wo liegen nach Kenntnis der Bundesregierung die größten
Herausforderungen beim Ausbau der deutsch-ukrainischen Städtepartnerschaften?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Die Kommunen
entscheiden eigenständig über internationale Partnerschaften.
18. Wie viele und welche deutsch-ukrainische Partnerschaften auf kommunaler
Ebene bestanden nach Kenntnis der Bundesregierung im Dezember 2013?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen zu Anzahl und Art der
deutschukrainischen Partnerschaften auf kommunaler Ebene im Dezember 2013 vor. Mit
Beginn der Unterstützung deutsch-ukrainischer Partnerschaften durch das
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im
Jahr 2015 bestanden 39 partnerschaftliche Beziehungen, davon 33 formalisierte
Partnerschaften sowie drei Freundschaften und drei Kontakte. Diese Angaben
wurden durch „Engagement Global“ auf der Grundlage der Datenbank
kommunaler Partnerschaften des Rats der Gemeinden und Regionen Europas erhoben
(Auflistung der Partnerschaften siehe Anlage 4).
19. Wie viele und welche neuen deutsch-ukrainischen Partnerschaften auf
kommunaler Ebene sind nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2014
entstanden, und welche wurden in dieser Zeit beendet?
Im Juli 2017 betrug die Anzahl partnerschaftlicher Verbindungen zwischen
deutschen und ukrainischen Kommunen 52, davon 37 formalisierte Partnerschaften
sowie sechs Freundschaften und Projektpartnerschaften und neun Kontakte (eine
Auflistung siehe Anlage 5). Zusätzlich wurden in den Jahren 2016 und 2017
insgesamt sieben neue Kommunalbeziehungen aufgebaut: zwischen Gudensberg
und Schtschyrez, Berlin und Kiew, Berlin-Pankow und Kiew-Darnyzja,
Greifswald und Lemberg, Mannheim und Czernowitz, dem Landkreis Saalfeld-
Rudolstadt und dem Bezirk Dolyna sowie zwischen Stollberg und der Region
Solotonoscha. Über Beendigungen von Partnerschaften zwischen deutschen und
ukrainischen Kommunen ist der Bundesregierung nichts bekannt.
20. Welche Projekte wurden im Rahmen der deutsch-ukrainischen
Städtepartnerschaften in den Jahren 2013 bis 2017 vom Bund unterstützt?
Mit welchen Maßnahmen und in welchem finanziellen Umfang geschah
dies?
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) fördert seit Anfang 2015 über „Engagement Global“ die kommunale
deutsch-ukrainische Zusammenarbeit mit dem Programm „Servicestelle
Kommunen in der Einen Welt“. Seit Anfang 2015 wurde dabei das Projekt „Kommunale
Partnerschaften mit der Ukraine“ aufgelegt und in der Folgezeit ausgebaut. Der
finanzielle Umfang beträgt für die Jahre 2015: 17 542 Euro, 2016: 358 365 Euro,
2017 (aktuelle Planung): 760 000 Euro.
21. In welchem Umfang wurde das Projekt „Kommunale Partnerschaften mit der
Ukraine“ bei der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ in den Jahren
2015, 2016 und 2017 vom Bund finanziell unterstützt (bitte nach Jahren
aufschlüsseln)?
Wie groß ist dabei das Projektteam?
Bezüglich der finanziellen Unterstützung für das Projekt „Kommunale
Partnerschaften mit der Ukraine“ wird auf die Antwort auf Frage 20 verwiesen. Das
Projekt wurde zunächst von einer Person im März 2015 aufgenommen. Seit Oktober
2015 besteht das Projektteam in Deutschland aus drei Personen: Projektleitung,
Projektkoordination und Sachbearbeitung. Seit März 2016 wird das Team von
drei regionalen Koordinatoren, die im Rahmen einer Kooperation mit der
Konrad-Adenauer-Stiftung die Beratung ukrainischer Kommunen für das Projekt
übernehmen, und einer Projektkoordinatorin in der Ukraine vor Ort unterstützt.
22. Wie hoch ist der Gesamtumfang der finanziellen Mittel des Bundes für das
Projekt „Schnellstarterpaket“ zur Unterstützung kommunaler
Partnerschaften zwischen Deutschland und der Ukraine?
Das „Schnellstarterpaket Ukraine“ steht den deutschen Kommunen mit
Partnerschaften in der Ukraine als Unterstützungsinstrument seit 2017 zur Verfügung.
Bislang wurden 16 Schnellstarterpakete (Stand: 18. Juli 2017) bewilligt. Der
Gesamtumfang der finanziellen Mittel im Rahmen des Schnellstarterpakets Ukraine
beträgt im laufenden Jahr 678 386 Euro.
23. Welche deutschen und ukrainischen Nichtregierungsorganisationen wurden
zu der von der SKEW organisierten Konferenz „Kommunale
Partnerschaften mit der Ukraine“ eingeladen?
Welche von ihnen nahmen an der Veranstaltung teil?
Zu den beiden bereits stattgefundenen „Deutsch-Ukrainischen Kommunalen
Partnerschaftskonferenzen“ wurden hauptsächlich Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter aus kommunalen Verwaltungen
eingeladen. In einigen Fällen haben Partnerschaftsvereine stellvertretend für die
Kommune teilgenommen. Einzelheiten sind der als Anlage 6 beigefügten
tabellarischen Aufstellung zu entnehmen.
24. In welcher Hinsicht sollen sich die von der SKEW organisierten
Konferenzen von den bisher dreimal durchgeführten deutsch-ukrainischen
Städtepartnerschaftskonferenzen (in Odessa, Leipzig und Berlin) unterscheiden, an
denen sowohl die Vertreter der Verwaltungen als auch der
Nichtregierungsorganisationen aus beiden Ländern gleichberechtigt teilnahmen?
„Engagement Global“ unterstützt mit der „Servicestelle Kommunen in der Einen
Welt“ (SKEW) deutsch-ukrainische Kommunalbeziehungen, die dazu beitragen
können, Institutionen auf kommunaler Ebene zu stärken. Das SKEW-Projekt
„Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ steht dabei deutschen Kommunen
mit Partnerschaften/Freundschaften/Kontakten in der Ukraine als Service- und
Beratungseinrichtung in allen Fragen kommunaler Entwicklungspolitik zur Seite.
Die SKEW informiert, berät und vernetzt Entscheidungsträgerinnen und -träger
aus Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die internationalen Veranstaltungen
der SKEW richten sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie
Vertreterinnen und Vertreter deutscher und ukrainischer Kommunen, die durch
partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind. Anhand von Fachbeiträgen und
Podiumsdiskussionen werden übergreifende Themen der deutsch-ukrainischen
Partnerschaftsarbeit beleuchtet. Zudem sollen aktuelle Herausforderungen und
Lösungen zu Fragen der kommunalen Selbstverwaltung und Daseinsvorsorge in der
Ukraine und entsprechende Anknüpfungspunkte für die kommunale
Partnerschaftsarbeit diskutiert werden. Bei nationalen Netzwerktreffen bzw. Runden
Tischen deutscher Kommunen mit Partnerschaften mit der Ukraine sowie
ukrainischer Kommunen mit Partnerschaften mit Deutschland werden überwiegend auf
Arbeitsebene die Herausforderungen der Partnerschaftsarbeit diskutiert,
Erfahrungen ausgetauscht und Akteure vernetzt.
25. Wie positioniert sich die Bundesregierung bezüglich der Bitte der
ukrainischen Regierung, die durch die Ukrainekrise betroffenen
Städtepartnerschaften (auf der Halbinsel Krim und in den nicht anerkannten
„Volksrepubliken Donezk und Luhansk“) einzustellen (Quelle: Schriftenreihe der
SKEW, Heft 83, S. 6)?
Der Bundesregierung liegt keine Bitte der ukrainischen Regierung um formale
Einstellung der Städtepartnerschaften in den nicht unter ukrainischer Kontrolle
stehenden Gebieten vor.
26. Welche Partnerschaften mit deutschen Städten sind nach Kenntnis der
Bundesregierung von der Ukrainekrise betroffen, weil sie in den Gebieten der
nicht anerkannten „Volksrepubliken“ oder auf der Krim liegen (bitte die
kommunalen Partnerschaften nennen), und inwieweit unterstützt die
Bundesregierung die betroffenen Städtepartner?
Folgende Partnerschaften liegen auf der von Russland völkerrechtswidrig
annektierten Krim sowie in den nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten
Teilen der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk. Sie werden nicht aus dem
Programm „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ gefördert:
Ludwigsburg mit Jewpatorija,
Baden-Baden mit Jalta,
Heidelberg mit Simferopol,
Bochum mit Donezk.
27. Mit welchen Bildungseinrichtungen auf der Halbinsel Krim arbeiten der
Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Goethe-Institut
(GI) zusammen?
Welche Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur wurden
seit 2014 realisiert, und welche sind darüber hinaus geplant?
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) arbeitet weder mit
Bildungseinrichtungen auf der Krim noch mit Einrichtungen in den nicht von der
ukrainischen Regierung kontrollierten Teilen der Verwaltungsbezirke Donezk
und Luhansk zusammen. Zudem wurden seit 2014 keine Wissenschaftsprojekte
in diesen Gebieten realisiert oder geplant. Das Goethe-Institut arbeitet mit dem
„Heidelberg-Zentrum Simferopol – Deutsches Kultur- und Sprachlernzentrum“
bei der Bedarfsermittlung und Bereitstellung von Medien für Deutsch als
Fremdsprache, Medienausleihe, fachlichen Deutschlehrerberatung sowie
Deutschunterricht und -prüfungen zusammen.
28. Wie viele Bürgerinnen und Bürger der Ukraine haben in den Jahren 2013,
2014, 2015 und 2016 Austauschstipendien vom DAAD, GI und anderen vom
Bund geförderten deutschen Institutionen und Stiftungen erhalten, wie viele
davon waren Bewohnerinnen und Bewohner der Halbinsel Krim, und wie
viele davon waren Bewohnerinnen und Bewohner der nicht anerkannten
„Volksrepubliken“ (bitte detailliert nennen)?
Einzelheiten sind den als Anlage 7 und 8 beigefügten tabellarischen
Aufstellungen zu entnehmen.
29. In welchem finanziellen Umfang unterstützen die Bundesregierung und die
Regierung der Ukraine das deutsch-ukrainische Sprachenjahr 2017/2018,
und wie ist der jeweilige Anteil bei der Finanzierung zwischen ukrainischer
und deutscher Seite geregelt?
Einzelheiten zur finanziellen Unterstützung des deutsch-ukrainischen
Sprachenjahres durch die Bundesregierung sind der als Anlage 9 beigefügten
tabellarischen Aufstellung zu entnehmen. Eine Vereinbarung zwischen der Regierung der
Ukraine und der Bundesregierung zu finanziellen Beteiligungen wurde nicht
getroffen.
30. Welche Nichtregierungsorganisationen und Institutionen sind in die
Organisation des deutsch-ukrainischen Sprachenjahres 2017/2018 miteinbezogen?
In der Ukraine beteiligt sich eine Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen und
Institutionen an der Organisation des deutsch-ukrainischen Sprachenjahres
2017/2018. Projektträger sind das Auswärtige Amt, die Deutsche Botschaft Kiew
und das Goethe Institut in Kiew (Projektkoordination), gemeinsam mit weiteren
Mittlern wie der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) und dem
Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) sowie dem ukrainischen Partner
GoGlobal. Es finden Veranstaltungen und Projekte mit diversen Partnern statt,
darunter Schulen der Partnerschulinitiative PASCH, Theatern, Musikgruppen,
Universitäten, Umwelt-, Bildungs- oder Literaturinitiativen sowie
zivilgesellschaftlichen deutschen und ukrainischen Akteuren.
31. Welche konkreten Projekte unterstützt bzw. fördert der Bund im Rahmen des
deutsch-ukrainischen Sprachenjahres 2017/2018 (bitte einzeln mit der
jeweils zuständigen Bundesbehörde und den zur Verfügung stehenden Mitteln
des Bundes auflisten), und in welcher Weise sind im Gesamtprojekt und bei
den einzelnen Vorhaben Menschen mit Behinderungen und deren
Organisationen beteiligt?
Für das Jahr 2017 sind Einzelheiten der als Anlage 9 beigefügten tabellarischen
Aufstellung zu entnehmen. Der Umfang der Förderung aus dem Kapitel 0504
Titel 68716 im Haushaltsjahr 2018 beträgt voraussichtlich 450 000 Euro. Menschen
mit Behinderungen sind weder vom Gesamtprojekt noch von einzelnen Vorhaben
ausgeschlossen. Die konkreten Beteiligungsmöglichkeiten sind unterschiedlich.
32. In welchen Schulen sowie Hochschulen und Universitäten der
Bundesrepublik Deutschland wird Ukrainisch als Fremdsprache angeboten, und wie viele
Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben sich nach Kenntnis der
Bundesregierung in den Schuljahren 2015/2016 und 2016/2017 für Ukrainisch
als Fremdsprache entschieden?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.
33. In welcher Form werden im Rahmen des deutsch-ukrainischen
Sprachenjahrs 2017/2018 die Mehrsprachigkeit und die kulturelle Heterogenität in der
Ukraine thematisiert?
Mit dem deutsch-ukrainischen Sprachenjahr 2017/2018 wird in beiden Ländern
für Mehrsprachigkeit und für die Auseinandersetzung mit den jeweils anderen
Sprach- und Kulturangeboten geworben. Dabei wird explizit für
multiperspektivische Diskurse und Austauschprojekte geworben, sowohl zwischen den Ländern
als auch innerhalb der Ukraine.
34. In welcher Form soll im Rahmen des deutsch-ukrainischen Sprachenjahrs
2017/2018 die Situation der Menschenrechte (insbesondere solche Themen
wie Rechtsextremismus, Pressefreiheit, Rechte von Homosexuellen, von
Frauen, von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit
Migrationshintergrund) sowie die deutsch-ukrainische Geschichte (vor allem die Zeit
von 1939 bis 1945) behandelt werden?
Einer der drei thematischen Schwerpunkte des deutsch-ukrainischen
Sprachenjahrs 2017/2018 lautet „Sprache finden für Gedenken und zivilgesellschaftliche
Eigenverantwortung“. Dieser Schwerpunkt ist eine Einladung an alle
Veranstalter, sowohl zivilgesellschaftliche als auch historische Themen aufzugreifen. Eine
Konkretisierung der Themen unter dieser Überschrift ist nicht vorgegeben und
den Teilnehmenden anheimgestellt. Einige Projekte des Programms „Ausbau der
Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen
Partnerschaft und Russland“ werden das Logo des Sprachenjahres nutzen und damit das
Sprachenjahr thematisch unterstützen.
35. In welchem Umfang wurden die folgenden deutschen
Nichtregierungsorganisationen, Vereine, Stiftungen und Bildungseinrichtungen vom Bund in den
Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 gefördert: das Deutsch-Ukrainische
Forum e. V., der Dachverband der ukrainischen Organisationen in
Deutschland e. V., Zentralverband der Ukrainer in Deutschland e. V. (ZVUD), die
Deutsch-Polnisch-Ukrainische Gesellschaft (DPUG), Pro Ukraine e. V.,
Plast Ukrainischer Pfadfinderbund in Deutschland e. V., die Vereinigung der
ukrainischen Jugend in Deutschland e. V., die Deutsch-Ukrainische
Gesellschaft Rhein-Neckar e. V., der Bund ukrainischer Studenten in Deutschland
e. V., die Ukrainische Freie Universität, MitOst e. V., die Stiftung West-
Östliche Begegnungen, der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften
e. V., Deutsch-Ukrainisches Informations- und Kulturzentrum e. V. (bitte
aufgeschlüsselt nach Jahren und Nichtregierungsorganisationen die Höhe
der Förderung und die jeweils fördernden Bundesbehörden nennen)?
Einzelheiten sind der als Anlage 10 beigefügten tabellarischen Aufstellung zu
entnehmen.
36. In welchem Umfang wurde die gesellschaftliche Organisation „Das
Ukrainische Krisen-Medienzentrum“ vom Bund, unter anderem über den
europäischen Demokratiefonds finanziell unterstützt?
Das „Ukrainische Krisen-Medienzentrum“ wurde im Jahr 2015 in Höhe von
50 000 Euro und im Jahr 2016 in Höhe von 30 000 Euro vom Bund gefördert.
2017 ist keine Förderung erfolgt.
37. Welche weiteren in der Ukraine tätigen Nichtregierungsorganisationen aus
Deutschland haben in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 Mittel (ab
50 000 Euro) für Projekte und andere Aktivitäten vom Bund erhalten (bitte
die jeweilige Nichtregierungsorganisation, die Maßnahmen und inhaltlichen
Schwerpunkte, die Höhe der Förderung und die jeweilige Bundesbehörde
nennen)?
Einzelheiten sind der als Anlage 11 beigefügten tabellarischen Aufstellung zu
entnehmen. Projekte für das Jahr 2017, deren Anträge noch nicht beschieden
wurden, sind hier nicht aufgelistet.
38. Wie viele Beraterinnen und Berater aus Bundesbehörden bzw. im Auftrag
von Bundesbehörden waren bisher für Behörden und staatliche Institutionen
in der Ukraine im Einsatz (bitte die Anzahl der Personen, die jeweils
entsendenden Bundesbehörden, Aufgabenschwerpunkt, Einsatzdauer und den
finanzielle Aufwand nennen)?
Einzelheiten sind der als Anlage 12 beigefügten tabellarischen Aufstellung zu
entnehmen. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
Anlage 1 zu Frage 2:
Welche Bundesbehörden haben eigenständige Programme, Projekte oder Maßnahmen zur deutsch-ukrainischen
Zusammenarbeit in den Jahren 2013 – 2017 durchgeführt oder unterstützt bzw. gefördert (bitte die jeweiligen
Behörden, die Aktivitäten, das jeweilige Jahr und den finanziellen Umfang nennen)?
1. Auswärtiges Amt
Projekte/Programme Volumen
(Euro)
Jahr
Förderung der deutschen Sprache 300.000 2013
484.000 2014
131.980 2015
218.070 2016
450.000 2017
Unterstützung des Projekts „Saubere Luft Mariupol“ der Stadtverwaltung, der
Universität Mariupol und des TÜV Nord Ukraine, Durchführung von Konferenzen mit
Beteiligung DEU-Experten zur Umsetzung konkreter Maßnahmen zur
Reduzierung der Luftverschmutzung unter Beteiligung von Wirtschaft und
Zivilgesellschaft.
26.500 2013-
2016
Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 8 bis 11, 13 und 14 sowie 27 bis 38 verwiesen.
2. Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Bundesbehörde Projekte/ Programme Volumen
(Euro)
Jahr
Bundesministerium für
Arbeit und Soziales in
Kooperation mit der
Bundesagentur für Arbeit
Seminar für Vertreter des Ministeriums für
Sozialpolitik der Ukraine und der staatlichen ukrainischen
Arbeitsverwaltung zum Thema „Aufgaben der
öffentlichen Arbeitsverwaltung in Deutschland“ in Nürnberg
und Bonn
4.771 2015
Bundesagentur für Arbeit Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der
Arbeitsverwaltung der Ukraine.
Juni
2015
Bundesministerium für
Arbeit und Soziales in
Kooperation mit der
Bundesagentur für Arbeit
Seminar für die Leitung der staatlichen
Arbeitsverwaltung der Ukraine zu den Themen
„Aufbau und Organisation der Bundesagentur für
Arbeit, Controlling, Aufgaben der ZAV,
Rehabilitation und Berufsberatung“ in Bonn.
5.279 Sept
2015
Bundesagentur für Arbeit Online-Webkonferenz für Expertinnen und Experten
der ukrainischen Arbeitsverwaltung zum Aufbau der
Bundesagentur für Arbeit und insbesondere zum
Thema „Migration und Flüchtlinge.
März
2017
Interministerieller
Arbeitsstab für die
Belange von Menschen
mit Behinderungen bei der
Beauftragten der
Bundesregierung
Unterstützung der Seminarreihe AGREE der
Europäischen Akademie Berlin auf Initiative des
Auswärtigen Amtes zum Thema „Gute Regierungsführung“
für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ukrainischen
Verwaltung (Ziel: Einbeziehung ukrainischer
Verbände von Menschen mit Behinderungen in einem
offenen Beteiligungsprozess in die Erarbeitung von -
Gesetzen und Verordnungen, die Menschen mit
Behinderungen betreffen).
122,70 2015-
2016
3. Bundesministerium für Bildung und Forschung
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in den Jahren 2013 – 2017
mit insgesamt ca. 2.9 Mio. Euro die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit
mit der Ukraine gefördert.
1.954.000 2013
233.000 2014
352.000 2015
136.000 2016
167.000
(geplant)
2017
4. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:
Programme/Projekte Volumen (Euro) Jahr
Vermittlung von anwendungsorientiertem Fachwissen an
landwirtschaftliche Fach- und Führungskräfte aus Betrieben;
1.119.651 2013-2015
Praxisorientierte Fortbildungen in Zusammenarbeit mit
Wirtschaftspartnern; Knowhow- Transfer;
1.167.026 02/2016-2017
Unterstützung der Ukraine, die rechtlichen und regulatorischen
Grundlagen für die Entwicklung des Agrarsektors und des ländlichen Raums
zu verbessern;
3.543.158 2013-2017
Stärkung der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften
im ukrainischen Ökolandbau
729.414 06/2016-2017
Unterstützung der ukrainischen Agrar- und Ernährungswirtschaft für
eine Verbesserung der Exportfähigkeit im Rahmen des
Freihandelsabkommens mit der Europäischen Union;
931.564 2016-2017
5. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Bilateraler Jugendaustausch: Förderung von bilateralen Jugendbegegnungen und
Programmen für Fachkräfte von Jugendverbänden, Fachorganisationen und
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes
des Bundes
ca. 100.000
jährlich
2013
-
2017
6. Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen:
Bundesbehörde Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Bilaterale Zollzusammenarbeit
Bundeszollverwaltung Verschiedene Maßnahmen der bilateralen
Zollzusammenarbeit, Schwerpunkt
Verfahrenserleichterungen
24.623,53 2015
Bundeszollverwaltung Verschiedene Maßnahmen der bilateralen
Zollzusammenarbeit, Schwerpunkt Zollrecht sowie
Aus- und Fortbildung
4.227,09 2016
Bundeszollverwaltung Bilaterale Zollzusammenarbeit, Zollverfahren in
Seehäfen
3.245,47 2017
Garantien
Bundesministerium der
Finanzen
Garantie für einen Kredit der KfW an die Ukraine zur
Unterstützung des ukrainischen
Einlagensicherungsfonds
200.000.000 2015
7. Bundesministerium für Gesundheit:
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Deutsch-ukrainisches Projekt „Mütter-Kind-Gesundheit“ für die Fachbereiche
Pränatal- und Perinatalmedizin, Geburtshilfe und Neonatologie in
Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Bonn
106.470 2014 -
2015
Modelprojekt „Partnership for Mental Health (PfMH)“ in Zusammenarbeit mit
Deutsch-Polnischen Gesellschaft für Seelische Gesundheit (DPGSG) zur Reform
der psychiatrischen Versorgung in der UKR
32.438
21.260
2013
2014
8. Geschäftsbereich des Bundeministeriums des Inneren
Bundesbehörde Projekte/ Programme Volumen
(Euro)
Jahr
Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe
Projekt „Stärkung von ukrainischen
Zivilschutzkapazitäten in CBRN“
(Ausstattungshilfen, Ausbildung/Training und
fachlicher Austausch)
2.000.000
(geplant)
AA-Mittel
2016
-
2017
Bundespolizei und
Bundeskriminalamt
Durchführung von Maßnahmen der bilateralen
Ausbildungs- und Ausstattungshilfe im Rahmen der
bilateralen grenz-/polizeilichen Zusammenarbeit.1
2013-
2017
9. Bundesministerium der Justiz und für den Verbraucherschutz:
Die rechtliche Zusammenarbeit des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit der
Ukraine erfolgt über die Durchführungsorganisation Deutsche Stiftung für internationale rechtliche
Zusammenarbeit e. V. (IRZ). Diese wird sowohl aus der institutionellen Zuwendung des BMJV als auch aus Mitteln des
Auswärtigen Amtes finanziert. Auf die Antwort zu Frage 37 wird verwiesen.
1 Auf die Antworten der Bundesregierung zu den Fragen 9 ff zu Bundestagsdrucksache 17/13437 v. 10. Mai 2013, Bundestagsdrucksache
17/14552 v. 14. August 2013, Bundestagsdrucksache 18/154 v. 10. Dezember 2013, Bundestagsdrucksache 18/676 v. 27. Februar 2014,
Bundestagsdrucksache 18/1321 v. 5. Mai 2014, Bundestagsdrucksache 18/2286 v. 5. August 2014, Bundestagsdrucksache 18/2986 v.
27. Oktober 2014, Bundestagsdrucksache 18/3979 v. 9. Februar 2015, Bundestagsdrucksache 18/5146 v. 11. Juni 2015,
Bundestagsdrucksache 18/5814 v. 24. August 2015, sowie zu den Fragen 10 ff zu Bundestagsdrucksache 18/6532 v. 2. November 2015,
Bundestagsdrucksache 18/7502 v. 11. Februar 2016, Bundestagsdrucksache 18/8380 v. 10. Mai 2016, Bundestagsdrucksache 18/9450 v. 23.
August 2016, Bundestagsdrucksache 18/10330 v. 15. November 2016, Bundestagsdrucksache 18/11391 v. 7. März 2017 sowie
Bundestagsdrucksache 18/12723 vom 14. Juni 2017 wird verwiesen.
10. Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Internationale Klimaschutzinitiative des BMUB: Maßnahmen zur Minderung von
Treibhausgasemissionen
15.500.000
(geplant)
2013
-
2017
Beratungshilfeprogramm des BMUB: Maßnahmen zur Förderung des
Naturschutzes und des Einsatzes von Umwelttechnologien:
870.000
(geplant)
2013
-
2017
Exportinitiative Umwelttechnologien des BMUB: Zusammenarbeit zwischen
Fachministerien und Kommunen sowie Fortbildungen zur Stärkung der
nachhaltigen Stadtentwicklung
400.000 2016
-
2017
11. Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Projekte/Programme Volumen
(Euro)
Jahr
Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Kiew
Zur Erfüllung vielfältiger Aufgaben im Bereich des Straßenbetriebsdienstes
(Winterdienst) wurden unentgeltlich 15 ausgesonderte Fahrzeuge einschließlich
Schneepflügen und Streugeräten der Stadt Kiew überlassen
314.000 2016/2
017
Übernahme von Reise- und Unterbringungskosten für ukrainische Beamte, die
anlässlich von Hospitationen in Deutschland Gespräche in den nachgeordneten
Behörden führten
700
6.000
2015
2016
12. Bundesministerium der Verteidigung
Projekte/Programme Volumen
(Euro)
Jahr
Bilaterale Jahresprogramme
16 Maßnahmen
4 Maßnahmen
19 Maßnahmen
24 Maßnahmen
24 Maßnahmen2
94.300 (davon Streitkräftedialog:
80.500)
33.000 (davon
Streitkräftedialog:15.725)
99.400 (davon Streitkräftedialog:
49.840)
90.600 (davon Streitkräftedialog:
48.136)
86.000 (davon Streitkräftedialog:
48.136)
2013
2014
2015
2016
2017
Militärische Ausbildungshilfe
22 Maßnahmen
26 Maßnahmen
20 Maßnahmen
13 Maßnahmen
9 Maßnahmen3
4
2013
2014
2015
2016
2017
13. Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Regierungsberatung durch die Deutsche Beratergruppe: Beratungsleistungen zur
Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen durch Einführung
und Stärkung marktwirtschaftlicher Strukturen und der Annäherung an
europäische Normen und Standards
372.557 2014 -
2016
Managerfortbildungsprogramm: Vorbereitung von u.a. ukrainischen
Führungskräften auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperation mit
deutschen Unternehmen.
4.405.000
(Gesamtvolumen)
2014 –
2016
Fortbildungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte der ukrainischen Regierung 480.000 2013 -
2016
2 Im bilateralen Jahresprogramm mit den ukrainischen Streitkräften sind 24 Maßnahmen vorgesehen, davon sind derzeit 8 Maßnahmen
durchgeführt worden, so dass 16 Maßnahmen noch offen sind.
3 Im Rahmen der Militärischen Ausbildungshilfe für die ukr. Streitkräfte sind in Deutschland 9 Maßnahmen vorgesehen, davon sind
derzeit 6 Maßnahmen bereits durchgeführt, 3 Maßnahmen sind noch offen.
4 Eine Gesamtkostenrechnung für einzelne Entsendestaaten der Militärischen Ausbildungshilfe erfolgt nicht.
14. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung förderte im Rahmen der bilateralen
Entwicklungszusammenarbeit über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) folgende Programme/Projekte:
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Technische Zusammenarbeit
Kommunalentwicklung und Altstadtsanierung Lwiw 8.500.000 seit 2013
Verbesserung der kommunalen Dienstleistungen 4.000.000 2010-2014
Reform der Verwaltung in der Ostukraine 24.000.000 seit 2013
Ländliches Finanzwesen 4.000.000 2010-2014
Beratung der Kommunalverwaltung der EURO 2012 Austragungsorte 7.300.000 2013-2015
Öffentliche Finanzen 9.000.000 seit 2014
Struktur- und Ordnungspolitik Beratung 4.000.000 seit 2015
Dezentralisierungsreform 12.000.000 seit 2015
Integrierte Stadtentwicklung 4.000.000 seit 2016
Wirtschaft und Beschäftigungsförderung 9.000.000 2011-2014
Ökologische Modernisierung der Wirtschaft 5.000.000 seit 2014
Förderung der Rahmenbedingungen für Handel 3.000.000 seit 2016
Stipendienprogramm der deutschen Wirtschaft 1.000.000 seit 2014
Energieeffizienz in Gebäuden 2.250.000 2010-2014
Energieeffizienz in Kommunen 16.000.000 seit 2013
Energieeffizienz Beratung für Unternehmen 5.000.000 seit 2017
Modernisierungspartnerschaft für Energieeffizienz 3.000.000 seit 2016
Energieeffizienzreform 2.000.000 seit 2017
Gesundheit (HIV/AIDS) 6.290.000 seit 2013
Studien- und Fachkräftefonds 6.000.000 seit 2005
Katastrophenschutz 18.000.000 seit 2015
Stärkung der ukrainischen Gemeinden für die Aufnahme von
Binnenflüchtlingen
18.000.000 seit 2015
Stärkung der sozialen Infrastruktur für die Aufnahme von
Binnenflüchtlingen
50.700.000 seit 2016
Wasserverfügbarkeit Ostukraine 4.200.000 seit 2016
Sozialprojekte in der Ostukraine 15.000.000 seit 2015
Programme/Projekte Volumen
(Euro)
Jahr
Finanzielle Zusammenarbeit
Förderung der sozialen Infrastruktur 7.000.000 2013
Förderung von Naturschutzgebieten in der Ukraine 11.000.000 2015
Förderung des Schutzgebietssystems in der Ukraine 3.000.000 2015
Förderung der sozialen Infrastruktur 9.000.000 2015
Förderung der sozialen Infrastruktur 5.000.000 2015
Soziale Infrastruktur in der Ukraine (über UNICEF) 12.500.000 2015
Sonstige Förderung
„Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ über Engagement
Global/ „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW)
ca. 1.135.907 seit 2015
Anlage 2 zu Frage 11:
Wie verteilen sich die finanziellen Mittel im Rahmen des Ausbauprogramms auf Armenien, Aserbaidschan,
Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine und Russland in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 (bitte nach
Jahren und Staaten aufschlüsseln)?
2017 2016 2015 2014
Projekte Gesamt 13.449.731 13.648.435 13.512.227 4.750.634
bilateral 4.809.693 6.799.052 6.609.016 3.443.747
bilateral Ukraine 3.188.538 4.790.010 5.254.867 2.687.208
bilateral Armenien 27.800 270.871 258.123 0
bilateral Aserbaidschan 0 2.062 44.998 0
bilateral Belarus 220.000 274.527 442.130 391.902
bilateral Georgien 178.354 239.792 400.296 162.638
bilateral Moldau 176.971 119.974 208.602 201.999
bilateral Russland 1.018.030 1.101.816 0 0
überregional 8.640.038 6.849.382 6.903.211 1.306.887
Überregional Anteil Ukraine 3.080.556 1.832.896 1.981.362 424.554
Überregional Anteil Armenien 736.031 732.029 829.978 0
Überregional Anteil Aserbaidschan 584.581 620.877 631.871 0
Überregional Anteil Belarus 1.061.293 849.397 986.724 268.444
Überregional Anteil Georgien 952.301 924.869 1.227.829 378.523
Überregional Anteil Moldau 900.511 854.360 844.512 224.366
Überregional Anteil Russland 1.324.765 1.034.954 400.936 11.000
Gesamtbetrag 13.449.731 13.648.435 13.512.227 4.750.634
Ukraine 6.269.094 6.622.906 7.236.229 3.111.762
Armenien 763.831 1.002.900 1.088.101 0
Aserbaidschan 584.581 622.939 676.869 0
Belarus 1.281.293 1.123.924 1.428.854 660.346
Georgien 1.130.655 1.164.661 1.628.125 541.161
Moldau 1.077.482 974.334 1.053.114 426.365
Russland 2.342.795 2.136.770 400.936 11.000
Anlage 3 zu Frage 13:
Wie viele Projektanträge sind für das Ausbauprogramm eingegangen (bitte nach Jahren und Staaten
aufschlüsseln)? Wie hoch war ihr finanzielles Gesamtvolumen?
Eingereichte
Ideen 2017
Eingereichte
Ideen 2016
Eingereichte
Ideen 2015
Anzahl Antragssumme Anzahl Fördersumme Anzahl Fördersumme
Projekte Gesamt 525 46.520.013,65 € 751 66.880.786 € 796 65.454.714 €
bilateral 284 20.681.449,97 € 340 23.391.530 € 431 26.280.700 €
bilateral Ukraine 126 9.817.505,82 € 139 10.511.157 € 294 20.576.080 €
bilateral
Armenien 21 2.256.679,00 € 18 1.544.679 € 27 1.141.813 €
bilateral
Aserbaidschan 1 89.900,00 € 7 154.618 € 10 414.040 €
bilateral Belarus 20 1.092.835,20 € 33 1.420.730 € 50 1.685.498 €
bilateral Georgien 24 1.156.930,00 € 26 2.486.846 € 33 1.295.343 €
bilateral Moldau 15 1.208.024,00 € 30 2.296.600 € 18 1.167.927 €
bilateral Russland 77 5.059.575,95 € 87 4.976.901 € 0 0 €
Überregional 232 25.838.563,68 € 258 29.474.488 € 365 39.174.014 €
Überregional
Anteil Ukraine 208 22.388.145,18 € 220 25.086.925 € 319 34.768.538 €
Überregional
Anteil Armenien 120 13.336.679,68 € 139 16.893.982 € 175 23.885.072 €
Überregional
Anteil Aserbaidschan 93 9.903.930,25 € 117 15.694.630 € 149 19.442.943 €
Überregional
Anteil Belarus 115 12.765.781,09 € 140 17.068.281 € 200 25.725.639 €
Überregional
Anteil Georgien 151 15.112.351,68 € 159 19.267.992 € 227 29.645.710 €
Überregional
Anteil Moldau 106 10.175.943,93 € 130 16.649.551 € 194 24.575.960 €
Überregional
Anteil Russland 159 17.230.481,09 € 181 21.041.094 € 136 11.603.503 €
Anlage 4 zu Frage 18
Deutsch-ukrainische Partnerschaftsbeziehungen
Deutsche Kommune
Ukrainische Kommune
P =
Partnerschaft F =
Freundschaft K
= Kontakt) /
Bestehend seit
Offizielle Partnerschaften
1 Bad Endorf (BY) Wolowez P / 2001
2 Baden Baden (BW) Jalta (Krim) P / 2000
3 Barsinghausen (NI) Kowel P / 2008
4 Berlin- Charlottenburg-Wilmersdorf (B) Bezirk Petschersk (Kiew) P / 1991
5 Berlin-Steglitz-Zehlendorf (B) Bezirk Ordschonikidse (Charkiw) P / 1990
6 Bochum (NW) Donezk P / 1987
7 Celle (NI) Sumy P / 1990
8 Darmstadt (HE) Uschhorod P / 1992
9 Düren (NW) Stryj P / 2001
10 Eichenau (BY) Wyschhorod P / 1992
11 Freiburg im Breisgau (BW) Lwiw (Lemberg) P / 1989
12 Gifhorn (NI) Korsun-Schewtschenkiwskyj P / 1989
13 Heidelberg (BW) Simferopol (Krim) P / 1991
14 Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt,
Ostfildern (Dreierpartnerschaft) (BW)
Poltawa P / 1988
15 Leipzig (SN) Kiew P / 1961
16 Kreis Lippe (NW) Luzk P / 2015
17 Ludwigsburg (BW) Jewpatorija (Krim) P / 1990
18 Magdeburg (ST) Saporischja P / 2008
19 Memmingen (BY) Tschernihiw P / 2009
20 Mittenwalde (BB) Komsomolske P / 2009
21 München (BY) Kiew P / 1989
22 Nürnberg (BY) Charkiw P / 1990
23 Bezirk Oberfranken (BY) Oblast Transkarpatien (Sakarpatska) P / 2001
24 Oberhausen (NW) Saporischja P / 1986
25 Pullach i. Isartal (BY) Bezirk Baryschiwka (Beresan) P / 1990
26 Radebeul (SN) Obuchiw P / 1999
27 Regensburg (BY) Odessa P / 1990
28 Schöningen (NI) Solotschiw P / 1996
Deutsche Kommune
Ukrainische Kommune
P =
Partnerschaft F =
Freundschaft K
= Kontakt) /
Bestehend seit
29 Bezirk Schwaben Region Bukowina (Ukraine/ Rumänien) P / 1997
30 Singen (Hohentwiel) (BW) Kobeljaki P / 1993
31 Viersen (NW) Kaniw P / 1996
32 Walsrode (NI) Kowel P / 2003
33 Zwickau (SN) Wolodymyr-Wolynskyj P / 2013
Freundschaften
34 Leipzig (SN) Lwiw (Lemberg) F
35 Lörrach (BW) Wyschhorod F / 1999
36 Wolfratshausen (BY) Brody F / 2009
Kontakte
37 Gotha (TH) Kreis Tscherkassy K / 1993
38 Oberviechtach (BY) Riwne K / 1990
39 Wiesbaden-Schierstein (HE) Kamjanez-Podolskyj K / 1991
Stand: 31.10.2015
Anlage 5 zu Frage 19:
Wie viele und welche neuen deutsch-ukrainischen Partnerschaften auf kommunaler Ebene sind nach Kenntnis
der Bundesregierung seit 2014 entstanden, welche wurden in dieser Zeit beendet?
Deutsche Kommune Bundesl
and
Ukrainische Kommune Oblast Art / Beginn
Offizielle Partnerschaften
1. * Bad Endorf BY Wolowez Transkarpatien P / 2001
2. Baden Baden BW Jalta AR Krim P / 2000
3. Barsinghausen NI Kowel Wolyn P / 2008
4. Berlin- Charlottenburg-
Wilmersdorf B Kiew-Petschersk Stadt Kiew P / 1991
5. Berlin-Steglitz-Zehlendorf B Charkiw-Industrialnyj Charkiw P / 1990
6. Bochum NW Donezk Donezk P / 1987
7. Borna SN Irpin Kiew P / 1976
8. Celle NI Sumy Sumy P / 1990
9. Darmstadt HE Uschhorod Transkarpatien P / 1992
10. Düren NW Stryj Lwiw P / 2001
11. Eichenau BY Wyschhorod Kiew P / 1992
12. Erzhausen HE Iwanychi Wolyn P / 2014
13. Freiburg im Breisgau BW Lwiw (Lemberg) Lwiw P / 1989
14. Gifhorn NI Korsun-Schewtschenkiwskyj Tscherkassy P / 1989
15. Heidelberg BW Simferopol AR Krim P / 1991
16. * Gudensberg HE Schtschyrez Lwiw P / 2016
17.
Leinfelden-Echterdingen,
Filderstadt, Ostfildern
(Dreierpartnerschaft)
BW Poltawa Poltawa P / 1988
18. Leipzig SN Kiew Stadt Kiew P / 1961
19. Kreis Lippe NW Luzk Wolyn P / 2015
20. Ludwigsburg BW Jewpatorija AR Krim P / 1990
21. Magdeburg ST Saporischja Saporischja P / 2008
22. Memmingen BY Tschernihiw Tschernihiw P / 1991
23. * Mittenwalde BB Machniwka Winnyzja P / 2009
24. München BY Kiew Stadt Kiew P / 1989
25. Nürnberg BY Charkiw Charkiw P / 1990
26. Bezirk Oberfranken BY Oblast Transkarpatien (Sakarpatska) Transkarpatien P / 2001
27. Oberhausen NW Saporischja Saporischja P / 1986
28. Oberndorf (Oste) NI Owrutsch Schytomyr P / 2010
29. Pullach i. Isartal BY Bezirk Baryschiwka (Beresan) Kiew P / 1990
Deutsche Kommune Bundesl
and
Ukrainische Kommune Oblast Art / Beginn
30. Radebeul SN Obuchiw Kiew P / 1999
31. Regensburg BY Odessa Odessa P / 1990
32. Schöningen NI Solotschiw Lwiw P / 1996
33. Bezirk Schwaben BY Region Bukowina (Ukraine/ Rumänien) Tscherniwzi P / 1997
34. Singen (Hohentwiel) BW Kobeljaki Poltawa P / 1993
35. Viersen NW Kaniw Tscherkassy P / 1993
36. Walsrode NI Kowel Wolyn P / 2003
37. Zwickau SN Wolodymyr-Wolynskyj Wolyn P / 2013
Freundschaften/
Projektpartnerschaften
38. Berlin B Kiew Stadt Kiew PP /
2017
39. Delitzsch SN Schowkwa Lwiw Know-How / 2013
40. Leipzig SN Lwiw (Lemberg) Lwiw F
41. Lörrach BW Wyschhorod Kiew F / 1999
42. Mühlingen BW Newyzkе Transkarpatien Zusammenar beit / 2012
43. Wolfratshausen BY Brody Lwiw F / 2009
Kontakte
44. Berlin-Pankow B Kiew-Darnyzja Stadt Kiew K / 2016
45. * Greifswald MV Drohobytsch Lwiw K / 2017
46. Landkreis Gotha TH Kreis Tscherkassy Tscherkassy K / 1993
47. Mannheim BW Tscherniwzi Tscherniwzi K / 2016
48. Oberviechtach BY Riwne Riwne K / 1990
49. * Landkreis Saalfeld-Rudolstadt TH Rajon Dolyna Iwano- Frankiwsk K / 2017
50. Stollberg (Erzgebirge) SN Region Solotonoscha Tscherkassy K /2016
51. * Samtgemeinde Wathlingen NI Truskawez Lwiw K
52. Wiesbaden-Schierstein HE Kamjanez-Podilskyj Chmelnizkij K / 1991
Stand: 17.07.2017
* Trilaterale Beziehungen mit polnischen Kommunen
Anlage 6 zu Frage 23:
Welche deutschen und ukrainischen Nichtregierungsorganisationen wurden zu der von der SKEW organisierten
Konferenz „Kommunale Partnerschaften mit der Ukraine“ eingeladen? Welche von ihnen nahmen an der
Veranstaltung teil?
1. Deutsch-Ukrainische kommunale Partnerschaftskonferenz am 2. und 3. November 2016
in Nürnberg
Einladung Teilnahme
Behinderung und
Entwicklungszusammenarbeit e.V.
Teilnahme
Kommune Gudensberg Teilnahme: Partnerschaftsverein Gudensberg e.V.
Kommune Bad Endorf Teilnahme: Verein zur Förderung der Partnerschaft mit Volovec
Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg Teilnahme
Kommune Baryschiwka Teilnahme: Partnerschaftsverein „Pullach Freunde“
Kommune Schöningen Teilnahme: Partnerschaftsverein Solotschiw
Gemeinde Pullach i. Isartal Teilnahme: Partnerschaften Verein oder Gemeinde Pullach i.
Isartal
Kommune Schowkwa Teilnahme: Gesellschaftsorganisation „Stadtentwicklungszentrum
von Schowkwa“
Handicap International e.V. keine Teilnahme
Osteuropaverein keine Teilnahme
2. Deutsch-Ukrainische kommunale Partnerschaftskonferenz am 8. und 9. Juni 2017 in Lemberg
Einladung Teilnahme
Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. keine Teilnahme
Kommune Erzhausen Teilnahme: Partnerschaftsverein Erzhausen-Iwanychi
Gemeinde Pullach i. Isartal Teilnahme: Partnerschaften Verein oder Gemeinde
Pullach i. Isartal
Kommune Baryschiwka Teilnahme: Partnerschaftsverein „Pullach Freunde“
Kommune Schowkwa Teilnahme: Gesellschaftsorganisation
„Stadtentwicklungszentrum von Schowkwa“
Deutsch-Polnisches Jugendwerk (DPJW) Teilnahme
Anlage 7 zu Frage 28:
Wie viele Bürgerinnen und Bürger der Ukraine haben in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 Austauschstipendien
vom DAAD, GI und anderen vom Bund geförderten deutschen Institutionen und Stiftungen erhalten? Wie viele
davon waren Bewohnerinnen und Bewohner der Halbinsel Krim? Wie viele davon waren Bewohnerinnen und
Bewohner der nicht anerkannten „Volksrepubliken“ (bitte detailliert nennen)?
Austausch-Stipendien des Goethe-Instituts
Bereich
Östliche
Partnerschaft
Programm PASCH BKD
Sprachlernzentren
Deutsche
Minderheiten
Bibliothek und
Information
Frage 28a: Wie viele
Bürger der UKR haben 2013-
2016 Austauschstipendien
erhalten
2013: gab es
noch keine
ÖP-Mittel
2014: 85
2015: 135
2016: 135
2013: 3
2014: 1
2015: 0
2016: 1
2013: 32 / 9 /0
2014: 34 /14 / 0
2015: 46 / 9 / 0
2016: 51 / 8 /
15
2013: 0 / 0/ 9 /
31
2014: 2 / 0/ 17 /
29
2015: 2 / 2 /14 /
36
2016: 2 / 0 / 9 /
43
2013: 8
2014: 10
2015: 13
2016: 11
2013: 0
2014: 5
2015: 0
2016: 2
2013: 4
2014: 3
2015: 5
2016: 7
Frage 28b: davon
Bewohnerinnen und Bewohner
der Krim
2013: 0
2014: 0
2015: 1
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 0 / 0 / 0 / 1
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 1
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
Frage 28c: davon aus nicht
anerkannten
„Volksrepubliken“
2013: 0
2014: 0
2015: 2
(Binnenflüchtlinge)
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 1
2014: 1
2015: 0
2016: 0
2013: 0
2014: 0
2015: 0
2016: 0
2013: 1
2014: 0
2015: 0
2016: 0
Anmerkungen:
Austauschstipendien für
PASCH-
Schulen:
Kinder- und
Jugendkurse für
Schülerinnen
und Schüler
(jeweils 1. Zahl)
Fortbildungen
für Lehrkräfte
(jeweils 2.
Zahl)
Besucherreise
für
Schulleitungen (3. Zahl) in
Deutschland
von mindestens
einer Woche
Dauer
Austauschstipendien BKD:
Jugendkurse im
Rahmen des
Projekts „Prüfungen
an Schulen“
(jeweils 1. Zahl)
CLIL-
Fortbildung in
Deutschland (jeweils 2.
Zahl)
Sprachkursstipendien (jeweils
3. Zahl)
Fortbildungen
für Lehrkräfte
(jeweils 4. Zahl)
Austauschstipendien
Deutsch
Minderheiten:
2014: TN des
Projektes
2016: TN
„Mittlerseminar
für DM
Entscheidungsträger“ in Berlin; 2
DM-
Multiplikatoren -
Sprachkurs in d-D-
Schaufenster
Enkelgenerationen“ -
Sprachkurse in d-D
BKD = Bildungskooperation Deutsch; CLIL = Content and language integrated learning; DM = Deutsche Minderheiten; d-D= deutsch in
Deutschland
Anlage 8 zu Frage 28:
Wie viele Bürgerinnen und Bürger der Ukraine haben in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 Austauschstipendien
vom DAAD, GI und anderen vom Bund geförderten deutschen Institutionen und Stiftungen erhalten? Wie viele
davon waren Bewohnerinnen und Bewohner der Halbinsel Krim? Wie viele davon waren Bewohnerinnen und
Bewohner der nicht anerkannten „Volksrepubliken“ (bitte detailliert nennen)?
DAAD, AvH und politische Stiftungen
Geförderte Personen in den Jahren 2013 2014 2015 2016
davon
von der
Krim
davon aus
nicht
anerkannten
„Volksrepubliken“
Deutscher Akademischer Austauschdienst 1.365 1.450 1.864 1.969 0 0
Alexander von Humboldt-Stiftung 5 9 6 12 0 1
Friedrich Ebert-Stiftung 12 14 19 21 0 0
Friedrich Naumann-Stiftung 9 10 11 14 0 0
Hanns Seidel-Stiftung 4 3 9 6 0 0
Heinrich Böll-Stiftung 1 3 4 6 0 0
Konrad Adenauer-Stiftung 21 20 32 31 0 0
Rosa Luxemburg-Stiftung 0 0 0 0 0 0
Anlage 9 zu den Fragen 29 und 31:
In welchem finanziellen Umfang unterstützen die Bundesregierung und die Regierung der Ukraine das
deutschukrainische Sprachenjahr 2017/2018? Wie ist der jeweilige Anteil bei der Finanzierung zwischen ukrainischer
und deutscher Seite geregelt?
Welche konkreten Projekte unterstützt bzw. fördert der Bund im Rahmen des deutsch-ukrainischen
Sprachenjahres 2017/2018 (bitte einzeln mit der jeweils zuständigen Bundesbehörde und den zur Verfügung stehenden
Mitteln des Bundes auflisten)? In welcher Weise sind im Gesamtprojekt und bei den einzelnen Vorhaben Menschen
mit Behinderungen und deren Organisationen beteiligt?
Titel Projekttitel Betrag
0504-687 16 Auftakt und Werbekampagne ukrainisch-deutsches Sprachenjahr 150.000,00
0504-687 16 Auftakt JdS: Digitale Kinderuni-Festival 40.000,00
0504-687 16 Berufsbrücke - Deutsch in der Berufsschule 22.850,00
0504-687 16 Deutsch lehren lernen: Auf- und Ausbau von Kooperationen 28.910,00
0504-687 16 Mit Deutsch zum Ziel 86.640,00
0504-687 16 Pilotklassen für CLILiG 48.460,00
0504-687 16 Musiktournee Ukraine 26.500,00
0504-687 16 Tschernobyl Oral History in Deutsch 23.410,00
0504-687 16 Methodik und Didaktik vom fachbezogenen Deutsch 750,00
0504-687 16 „Ost und West zusammen am besten!!!“„ 1.776,00
0504-687 16
On-line-Datenbank für deutsche Rechtsterminologie in ukrainischer
Sprache 14.970,00
0504-687 16
Deutsche Sprache verbindet: Studierende eröffnen Kiew für
deutschsprachige Gäste 5.006,00
0504-687 16 Mit der deutschen Sprache Arbeit finden – Podcasting-Projekt 1.370,00
0504-687 13 3. internationales literaturfestival odessa (ILO), 28.09. - 01.10.2017 90.000,00
0504-687 13
Hidden Memories - Eine Begehbare Audio-Installation für die
Revolution auf dem Maidan in Kiew 60.000,00
0504-687 13
Kharkiv MeetDocs / Dokumentarfilmfestival und Masterclass für
Filmemacher aus Ukraine und Russland 34.995,24
0504-687 13
MediaLab Donbass. Medienwerkstatt für junge Erwachsene in der
Ostukraine 50.000,00
0504-687 13
Den Konflikt kommunizieren. Ein Graphic Novel - Projekt über den
Konflikt im Donbas 65.000,00
0504-687 13
Werkstatt für Independent- und Kleinverlage aus Belarus und der
Ukraine 68.000,00
0504-687 13
Eine Brücke aus Papier - Drittes Deutsch-Ukrainisches
Schriftstellertreffen 80.000,00
0504-687 13 II. Winterakademie „Bildung mit Europa“ 42.000,00
0504-687 13
Flucht und Vertreibung – jugendliche Perspektiven auf globale
Herausforderungen 20.385,76
0504-687 13
Flüchtlinge damals und heute: Ein Videoprojekt mit Schülern aus
Deutschland, Polen und der Ukraine 55.000,00
0504-687 13 Helden unserer Zeit? Zuschreibungen – eine Literaturwerkstatt 50.000,00
Titel Projekttitel Betrag
0504-687 13
Czernowitz: Internationaler Dialog als Weg der Lösung von
Gedächtniskonflikten 40.000,00
0504-687 13
Fortsetzung, Vertiefung und Ausweitung des Formats „Mapping
Memories“ 270.000,00
0504-687 13
Mehr bewegen! - Förderung der Jugendbeteiligung in den Regionen
der Ukraine, Russlands und Georgiens 206.323,00
0504-687 13 BorderLab: Borderland Experiences. Conflict, Dialogue and the Arts 27.000,00
0504-687 13
Ausbildung zu Science Slam Organisatoren und Einbindung in int.
Netzwerk 25.000,00
0504-687 13 Deutsch-jüdische Bukowinawochen 2017 - Düsseldorf/Czernowitz 30.000,00
0504-687 13
„Der Comic Kontinent“ – Internationale Illustratorenresidenz für
Nachwuchskünstler 38.000,00
0504-687 13
Erinnerung Lernen - Materialien für eine jüdische Erinnerungsarbeit in
der Ukraine 70.000,00
0504-687 16 Gesamtbudget geplant 450.000,00
Anlage 10 zu Frage 35:
In welchem Umfang wurden die folgenden deutschen Nichtregierungsorganisationen, Vereine, Stiftungen und
Bildungseinrichtungen vom Bund in den Jahren 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 gefördert: das Deutsch-
Ukrainische Forum e.V., der Dachverband der ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V., Zentralverband der
Ukrainer in Deutschland e.V. (ZVUD), die Deutsch-Polnisch-Ukrainische Gesellschaft (DPUG), Pro Ukraine
e.V., Plast Ukrainischer Pfadfinderbund in Deutschland e.V., die Vereinigung der ukrainischen Jugend in
Deutschland e.V., die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e.V., der Bund ukrainischer Studenten in
Deutschland e.V., die Ukrainische Freie Universität, MitOst e.V., die Stiftung West-Östliche Begegnungen, der
Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften e. V., Deutsch-Ukrainisches Informations- und
Kulturzentrum e. V. (bitte aufgeschlüsselt nach Jahren und NRO die Höhe der Förderung und die jeweils fördernden
Bundesbehörden nennen)?
Empfänger Jahr Betrag
Anzahl
Projekte Bemerkung
Bund ukrainischer Studenten in
Deutschland e.V. Fehlanzeige
Bundesverband Deutscher West-Ost-
Gesellschaften e. V. 2017 29.998 € 1
Dachverband der ukrainischen
Organisationen in Deutschland e.V Fehlanzeige
Deutsch-Polnisch-Ukrainische Gesellschaft
(DPUG) 2014 99.000 € 1
2016 101.722 € 1
2017 156.300 € 1
Deutsch-Ukrainische Forum e.V. Fehlanzeige
Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-
Neckar e.V. Fehlanzeige
Deutsch-Ukrainisches Informations- und
Kulturzentrum e. V. Fehlanzeige
MitOst e.V. 2015 144.978 € 2
2016 99.996 € 1
2017 199.950 € 2
Plast Ukrainischer Pfadfinderbund in
Deutschland e.V. Fehlanzeige
Pro Ukraine e.V. Fehlanzeige
Stiftung West-Östliche Begegnungen 2015 80.000 € 2
Ukrainische Freie Universität 2015 20.000 € 1
als Arbeits- und
Förderungsgemeinschaft der ukrainischen
Wissenschaften e.V. geführt
Vereinigung der ukrainischen Jugend in
Deutschland e.V. Fehlanzeige
Zentralverband der Ukrainer in
Deutschland e.V. (ZVUD) 2015 39.978 € 1
Anlage 11 zu Frage 37:
Welche weiteren in der Ukraine tätigen Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland haben in den Jahren
2014, 2015, 2016 und 2017 Mittel (ab 50.000 Euro) für Projekte und andere Aktivitäten vom Bund erhalten (bitte
die jeweilige Nichtregierungsorganisation, die Maßnahmen und inhaltlichen Schwerpunkte, die Höhe der
Förderung und die jeweilige Bundesbehörde nennen)?
1. Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
MitOst e.V. Dialogue for Change (Dialog/Versöhnung/Mediation) 179.528 2014
Deutsche Stiftung für
Internationale Rechtliche
Zusammenarbeit e.V.
Rechtsstaatsförderung 351.451 2014
Europäische Akademie
Berlin
Know-how-Transfer und praxisbezogener
Erfahrungsaustausch (Themen: Gute
Regierungsführung, Korruptionsbekämpfung,
kommunale Selbstverwaltung, öffentliches
Finanzmanagement)
906.096 2014
Deutschen
Volkshochschul-
Verbandes e.V.
Dialog/ Versöhnung
(„Gemeinsame Zukunft - Die ukrainische
Gesellschaft nach dem Maidan“)
150.552 2014
Europäischer Austausch
gGmbH
Förderung regionaler zivilgesellschaftlicher
Initiativen im Osten und Süden der Ukraine /
Unterstützung der Kiewer Gespräche 2013- 2014
92.840 2014
Bildungs- und
Begegnungsstätte für gewaltfreie
Aktion Kurve Wustrow
eV
ORGANIZE - Citizen Power in UKR
Werte vermitteln
80.000,00
2014
Deutsche Welle
Geofaktor
Pluralismus stärken
100.490,94
2014
Deutsche Welle Akademie
Medientrainings für NRO
Pluralismus stärken
67.210,00
2014
Deutsche Welle Akademie
Internet-Sicherheit von Journalisten und
professioneller Umgang mit User Generated Content
Pluralismus stärken
63.622,00
2014
Deutsche Welle Akademie
Östliche Zeitungspartnerschaft: Vernetzungs- und
Produktionsworkshops für Qualitätszeitungen aus
BLR, GEO, MDA und der UKR
Pluralismus stärken
97.563,00
2014
Deutsche Welle Akademie
Unterstützung des Aufbaus des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks in der UKR
Pluralismus stärken
122.857,00
2014
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Deutscher Akademischer
Austauschdienst e. V.
Kurzstipendien für junge Forscher und
Hochschullehrer
Perspektive schaffen
81.875,00
2014
Deutsch-Französisches
Jugendwerk (DFJW)
Jugend- und Fachkräfteaustauschprogramme
Perspektive schaffen
80.856,38
2014
Deutsch-Polnisches
Jugendwerk (DPJW)
Deutsch-Polnisch-Ukrainischer
Jugendbegegnungssommer II Teil 2014
Werte vermitteln
165.000,00 2014
Deutsch-Polnisch-
Ukrainische Gesellschaft e.V.
Stärkung der Zivilgesellschaft durch Aufbau einer
ukrainischen Kinder- und Jugendschutzvereinigung
Perspektive schaffen
99.078,00
2014
Deutsch-Russischer
Austausch e.V.
Empowerment von Menschenrechts-NGOs aus der
Süd- und OstUKR
Werte vermitteln
83.102,00
2014
Deutsch-Russischer
Austausch e.V.
Stärkung von Demokratie- und
Pluralismusverständnis ukrainischer Jugendlicher durch die Förderung
entsprechender Grundwertevermittlung in der
nichtstaatlichen Jugendarbeit über den Fachaustausch mit
Deutschland
Kurztitel: Politische Jugendbildung/UKR
Werte vermitteln
60.403,00
2014
GOETHE-INSTITUT e.V.
Partizipation, Werte, Verständigung - Mobilitätsfond,
Learning Journeys, Junges Forum
Pluralismus stärken
105.415,00
2014
GOETHE-INSTITUT e.V.
Kultur- und Bildungsakademie
Pluralismus stärken
226.755,00
2014
Hochschule für Musik
„Franz Liszt“ Weimar
Zusammenarbeit mit den Musikakademien in Lviv
(Lemberg) und Kiew bei der Erforschung und
Wiederaufführung von Musik ukrainisch-jüdischer
Komponisten
Werte vermitteln
72.000,00
2014
IBB - internationales
Bildungs- und
Begegnungswerk gemeinnützige
GmbH
Verbesserung des Selbsthilfepotentials sowie der
Dialog- und Kooperationsfähigkeit von Tschernobyl-
Verbänden in der Ost-UKR
Perspektive schaffen
105.000,00
2014
Stiftung EVZ (Erinnerung,
Verantwortung, Zukunft)
Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen
Pluralismus stärken
110.000,00
2014
MitOst e.V. Dialogue for Change (Dialog/Versöhnung/Mediation) 692.160 2015
Deutschen
Volkshochschul-
Verbandes e.V.
Dialog/ Versöhnung („Gemeinsame Zukunft - Die
ukrainische Gesellschaft nach dem Maidan“)
64.939 2015
Europäischer Austausch
gGmbH
Förderung regionaler zivilgesellschaftlicher
Initiativen im Osten und Süden der UKR
246.898 2015
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Europäische Akademie
Berlin
Know-how-Transfer und praxisbezogener
Erfahrungsaustausch (Themen: Gute
Regierungsführung, Korruptionsbekämpfung,
kommunale Selbstverwaltung, öffentliches
Finanzmanagement)
1475.084 2015
Deutsch-Russischer
Austausch e.V.
Unterstützung eines transparenten, politischen
Reformprozesses (Post-Wahlen-Phase)
345.573 2015
Institut für Europäische
Politik e.V.
Capacity Building im Zusammenhang mit dem EU-
Assoziierungsabkommen
297.217 2015
Deutsche Stiftung für
Internationale Rechtliche
Zusammenarbeit e. V.
Rechtsstaatsförderung 531.173 2015
Democracy Reporting
International gGmbH,
Berlin
Demokratisierungsförderung, Stärkung der
Zivilgesellschaft, Dezentralisierung
345.573 2015
Arbeitskreis Ostviertel
e.V. – Bürgerhaus
Bennohaus
Bürgermedien für interkulturellen und politischen
Dialog
Pluralismus stärken
110.000,00
2015
Bundeszentrale für
politische Bildung (bpb)
„Creative Lab“ mit jungen Blogger/innen aus der
UKR in Kooperation mit dem Goethe Institut
Pluralismus stärken
50.000,00
2015
ChildFund Deutschland
e.V.
Förderung einer Gesellschaft des Dialogs und
pluralistischen Denkens in der UKR/Youth for pluralism
and dialogue in the UKR
Pluralismus stärken
100.000,00
2015
CSSP - Berlin Center für
Integrative Mediation e.V.
Das gemeinsame Haus - Unterstützung und
Erweiterung von Dialogprozessen in Odessa
Dialog und Verständigung fördern
149.974,56
2015
Deutsche Welle
Ein crossmediales Projekt in zwei Teilen: tägliches
TV-Magazin „DW Nowyny“ (DW News) und ein
erweitertes Social Media-Angebot
Pluralismus stärken
1.245.243,14
2015
Deutsche Welle Akademie
Aufbau eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der
UKR - Stärkung der Intendanz von NTKU und
Einbindung der Regionalsender
Pluralismus stärken
494.500,94
2015
Deutscher
Volkshochschul-Verband, Institut für
Internationale
Zusammenarbeit (DVV International)
Von Konfrontation zu Vertrauensbildung: Stärkung
lokaler zivilgesellschaftlicher Strukturen als Beitrag
zur Stabilisierung der UKR
Dialog und Verständigung fördern
199.576,00
2015
Deutscher
Volkshochschul-Verband, Institut für
Internationale
Zusammenarbeit (DVV International)
„Regional Voices“:
Stimmen für Pluralismus und Demokratie in
ukrainischen Regionen
Pluralismus stärken
149.332,00
2015
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Deutsch-Russischer
Austausch e.V.
Kriegsfolgen gemeinsam überwinden
Werte vermitteln
199.998,52
2015
GOETHE-INSTITUT e.V.
Maidan- Agora-Forum: Zivilgesellschaftliche
Nutzung des Öffentlichen Raums in der UKR
Werte vermitteln
140.743,04
2015
GOETHE-INSTITUT e.V.
Kultur- und Bildungsakademie in der UKR 2015
Werte vermitteln
239.954,42
2015
GOETHE-INSTITUT e.V.
Europa verstehen
Werte vermitteln
53.146,99
2015
GOETHE-INSTITUT e.V.
Toleranz und Miteinander – Kinder- und
Jugendfilmfestival
Werte vermitteln
89.797,68
2015
Hochschule Niederrhein,
Mönchengladbach
Wege zum Engagement für Kinder und Jugendliche
in der UKR
Pluralismus stärken
92.183,36
2015
IBB - internationales
Bildungs- und
Begegnungswerk gemeinnützige
GmbH
Förderung des sozialen Dialogs in den
ostukrainischen Regionen Charkiw und Dnipropetrowsk
Werte vermitteln
80.000,00 2015
Institut für
Auslandsbeziehungen e.V. (IfA)
Demokratie- und Medienwerkstätten zum Thema
„Ukrainische Binnenflüchtlinge“
Pluralismus stärken
89.885,35
2015
MitOst e.V.
Brücken in die eigene Vergangenheit und in eine
gemeinsame Zukunft: Zivilgesellschaft, soziale Medien
und jüdische Geschichte in der UKR
Pluralismus stärken
99.980,00
2015
NGO „Public Television“
(Hromadske.tv)
Hromadske International
Pluralismus stärken
89.298,00
2015
NGO „UKR Crisis Media
Cemter“ (UCMC), Anna
Honcharyk
Hilfe für Binnenflüchtlinge in der UKR
Pluralismus stärken
50.000,00
2015
partners Osteuropa GmbH
Sommerferienlager für ukrainische Flüchtlingskinder
in DEU
Perspektive schaffen
100.000,00
2015
Stiftung EVZ (Erinnerung,
Verantwortung, Zukunft)
Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen
Pluralismus stärken
650.000,00
2015
Stiftung West-Östliche
Begegnungen
3. Deutsch-Ukrainische
Städtepartnerschaftskonferenz - Teilnahme der Zivilgesellschaft
Pluralismus stärken
60.000,00
2015
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Technische Universität
Bergakademie Freiberg
Der Aufbau einer umfassenden Struktur der
studentischen Selbstverwaltung an den Universitäten in der
UKR als Mittel zur demokratischen
Elitennachwuchsförderung: Eine Tandempartnerschaft zwischen
der TU BAF und der NMU
Pluralismus stärken
50.000,00
2015
MitOst e.V. Dialogue for Change (Dialog/Versöhnung/Mediation) 816.069 2016
Europäischer Austausch
gGmbH
Förderung regionaler zivilgesellschaftlicher
Initiativen im Osten und Süden der UKR / Stärkung
zivilgesellschaftlicher Wahlbeobachtung
405.700 2016
Institut für Europäische
Politik e.V.
Capacity Building EU-Assoziierungsabkommen 446.539 2016
Hochschule der Wirtschaft
für Management
Fortbildungen zu Energiewirtschaft /
Kommunalverwaltung
196.367 2016
Max-Planck-Stiftung Antidiskriminierung 157.220 2016
Deutsche Stiftung für
Internationale Rechtliche
Zusammenarbeit e. V.
Rechtsstaatsförderung 450.000 2016
Europäische Akademie
Berlin e.V.
Know-how-Transfer und praxisbezogener
Erfahrungsaustausch (Themen: Gute
Regierungsführung, Korruptionsbekämpfung,
kommunale Selbstverwaltung, öffentliches
Finanzmanagement
1.462.697 2016
OWEN e.V. - Mobile
Akademie für
Geschlechterdemokratie
und Friedensförderung
e.V.
Stärkung der Zivilgesellschaft (z.B. pol. Teilhabe,
Frauen/Jugendliche)
92.296 2016
Deutsch-Russischer
Austausch e.V.
Dialog/Versöhnung/Mediation (thematisch zu
gemeinsamen Kriegsfolgen Ukraine / Russland)
87.677 2016
Democracy Reporting
International gGmbH,
Berlin
Demokratisierungsförderung, Stärkung der
Zivilgesellschaft, Dezentralisierung
176.804 2016
Deutsche Gesellschaft für
Auswärtige Politik e.V.
Handlungssspielräume deutscher und europäischer
Russlandpolitik
139.000 2016
Arbeiter-Samariter-Bund
Deutschland e.V.
Stärkung der ukrainischen Zivilgesellschaft durch
Netzwerke und Austausch von best-practices
Pluralismus stärken
60.000,00
2016
Bremer RathsChor e.V.
Bremer Woche in Odessa, Odessitische Woche in
Bremen
Werte vermitteln
50.000,00
2016
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
ChildFund Deutschland
e.V.
Förderung der Dialog-/Medienkompetenz als Weg
zur Verständigung in der und um die ukrainische
Gesellschaft
Pluralismus stärken
100.000,00
2016
Deutsche Welle
DW Nowyny
Pluralismus stärken
875.053,50
2016
Deutsche Welle Akademie
Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der
Ukraine
Pluralismus stärken
499.994,00
2016
Deutscher
Bundesjugendring
Aufbau von Jugendstrukturen in der Ukraine und
Vernetzung mit Partnern
Perspektive schaffen
70.000,00
2016
Deutscher
Volkshochschul-Verband, Institut für
Internationale
Zusammenarbeit (DVV International)
Regional Voices – Building Bridges for Democracy
Werte vermitteln
197.231,00
2016
Deutscher
Volkshochschul-Verband, Institut für
Internationale
Zusammenarbeit (DVV International)
Replacing walls with open windows - Kultur als
Instrument der Konfliktprävention und –lösung
Werte vermitteln
199.966,00
2016
Deutsch-Polnisches
Jugendwerk (DPJW)
Demokratiekolleg
Perspektive schaffen
101.722,38
2016
Europäischer Austausch
Jugendförderung als Impuls zur Stärkung der
Zivilgesellschaft und Demokratie in der Ukraine
Werte vermitteln
109.998,88
2016
Forum für politische
Beratung e.V.
Qualifizierung einer neuen politischen Generation in
den Regionen der Ukraine: Organisation politischer
und gesellschaftlicher Jugendarbeit
Werte vermitteln
63.093,14
2016
GOETHE-INSTITUT e.V.
Laboratorium der Transformation – Plan Z
Werte vermitteln
69.453,32
2016
GOETHE-INSTITUT e.V.
Kultur- und Bildungsakademie 2016: Fördern und
Begleiten
Werte vermitteln
82.528,63
2016
Institut für
Auslandsbeziehungen e.V. (IfA)
Demokratie- und Medienwerkstätten: Fremde Heimat
– Flüchtling im eigenen Land
Pluralismus stärken
79.985,38
2016
Internationales Bildungs-
und Begegnungswerk
Förderung von Kompetenzzentren für soziales
Engagement und Selbsthilfe in der Ostukraine
Werte vermitteln
70.000,00
2016
Internationales Haus
Sonnenberg
„Jugend debattiert“ / „Молодь дебатує“ - Politische
Bildung in der Ukraine
Werte vermitteln
50.000,00
2016
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Jüdische Gemeinde
Düsseldorf, Kd.ö.R.
75 Jahre Babyn Jar u. Kamjanez-Podilskyj,
Deutschukrainische Erinnerung, Workshop und
Dokumentation Werte vermitteln
60.000,00
2016
Kulturallmende gUG
Eine Brücke aus Papier
Werte vermitteln
80.000,00
2016
NGO „Public Television“
(Hromadske.tv)
Unterstützung des Hromadske International
Pluralismus stärken
79.428,00
2016
Peter-Weiss-Stiftung für
Kunst und Politik e.V.
2. internationales Literatur Festival Odessa, 28.9. -
1.10.2016
Pluralismus stärken
90.000,00
2016
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche
Stabilisierung in der Ukraine im Kontext der europäischen
Integration
Politische Stiftungen
194.200,00
2016
südost Europa Kultur e.V.
ÜBERBRÜCKEN: Aus Konflikten zu Dialog und
Verständigung
Dialog und Verständigung fördern
100.000,00
2016
MitOst e.V. Dialogue for Change (Dialog/Versöhnung/Mediation) 799.700 2017
Institut für Europäische
Politik e.V.
Capacity Building / Training EU-
Assoziierungsabkommen
600.583 2017
Europäische Akademie
Berlin
Know-how-Transfer und praxisbezogener
Erfahrungsaustausch (Themen: Gute
Regierungsführung, Korruptionsbekämpfung,
kommunale Selbstverwaltung, öffentliches
Finanzmanagement)
1.069.200
2017
OWEN e.V. - Mobile
Akademie für
Geschlechterdemokratie
und Friedensförderung
e.V.
Stärkung der Zivilgesellschaft (z.B. pol. Teilhabe,
Frauen/Jugendliche)
197.861 2017
Deutsch-Russischer
Austausch e.V.
Dialog/Versöhnung/Mediation (thematisch zu
gemeinsamen Kriegsfolgen Ukraine / Russland)
472.608 2017
Deutsche Stiftung für
Internationale Rechtliche
Zusammenarbeit e. V.
Rechtsstaatsförderung
644.025 2017
Hochschule der Wirtschaft
für Management
Professionalisierung und Stabilisierung der
ukrainischen Kommunalverwaltung
70.031 2017
Europäischer Austausch
gGmbH
Entwicklung von Bürgerbeteiligung und
Stadtentwicklung in den ukrainischen Regionen /
Stärkung zivilgesellschaftlicher Wahlbeobachtung
635.158 2017
Forum für Politische
Beratung e.V.
Organisation politischer und gesellschaftlicher
Jugendarbeit
71.030 2017
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Caritas International
(Hilfswerk der deutschen
Caritas)
Stabilisierung der ukrainischen Gesellschaft durch
Stärkung der zivilgesellschaftlichen
Friedensbewegung
307.266 2017
ChildFund Deutschland
e.V.
Friedensmediation als treibende Kraft der
Verständigung um die/in der ukrainische(n) Gesellschaft
Werte vermitteln
80.000,00
2017
Crisis Simulation for
Peace e. V
Hidden Memories - Eine Begehbare Audio-
Installation für die Revolution auf dem Maidan in Kiew
Werte vermitteln
60.000,00
2017
Deutsche Welle
Ukrainische Webvideos
Pluralismus stärken
799.123,90
2017
Deutsche Welle Akademie
Ausbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: mit
Academy for Public Media Medienpluralismus
stärken
Pluralismus stärken
449.998,00
2017
Deutscher
Bundesjugendring
Ausbau der regionalen Jugendstrukturen in der
Ukraine und Vernetzung mit Partnern
Perspektive schaffen
70.000,00
2017
Deutsch-Polnisch-
Ukrainische Gesellschaft e.V.
Demokratiekolleg
Perspektive schaffen
156.300,00
2017
DVV International
Regional Voices – Building Bridges for Democracy
Werte vermitteln
149.795,00
2017
Europäische Medien
Initiative e.V.
MediaLab Donbass. Medienwerkstatt für junge
Erwachsene in der Ostukraine
Pluralismus stärken
50.000,00
2017
Goethe-Institut Zentrale
Flüchtlinge damals und heute: Ein Videoprojekt mit
Schülern aus Deutschland, Polen und der Ukraine
Werte vermitteln
55.000,00
2017
Institut für Europäische
Politik
Platform for Analytics and Intercultural
Communication (PAIC)
Werte vermitteln
60.000,00
2017
Interlink Academy for
International Dialog and
Journalism gUG
Sommerschulen für Blogger und Bürgerjournalisten
in den Regionen der Ukraine
Pluralismus stärken
140.000,00 2017
Internationales Bildungs-
und Begegnungswerk
Verbesserung der Bildungschancen von jungen
Menschen mit Sehbehinderung
Perspektive schaffen
65.000,00
2017
Jüdische Gemeinde
Düsseldorf, K.d.ö.R
Erinnerung Lernen - Materialien für eine jüdische
Erinnerungsarbeit in der Ukraine
Werte vermitteln
70.000,00
2017
Kulturallmende gUG
Eine Brücke aus Papier - Drittes Deutsch-
Ukrainisches Schriftstellertreffen
80.000,00
2017
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Werte vermitteln
Libereco Partnership for
Human Rights
Den Konflikt kommunizieren. Ein Graphic Novel -
Projekt über den Konflikt im Donbas
Werte vermitteln
65.000,00
2017
NGO „Public Television“
Hromadske International
Pluralismus stärken
79.965,00
2017
Peter-Weiss-Stiftung für
Kunst und Politik e.V.
3. internationales literaturfestival odessa (ILO),
28.09. - 01.10.2017
Werte vermitteln
90.000,00
2017
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche
Stabilisierung in der Ukraine im Kontext der europäischen
Integration
Politische Stiftungen
194.200,00
2017
TU Bergakademie
Freiberg
Tandempartnerschaft Deutschland – Ukraine –
Akademische Selbstverwaltung
Perspektive schaffen
50.000,00
2017
Wilhelm Fraenger Institut
gGmbH
Kunst- und Filmbiennale Kiew - Kunst - (M)macht -
Politik
Werte vermitteln
52.000,00
2017
2. Geschäftsbereich des Bundeministeriums des Innern
Im Rahmen der Unterstützung für die deutsche Minderheit in der Ukraine erfolgt die Zusammenarbeit des
Bundesministeriums des Innern mit dem Ministerium für Kultur der Ukraine auf Grundlage des deutsch-ukrainischen
Abkommens „über die Zusammenarbeit in Angelegenheiten der in der Ukraine lebenden Personen deutscher
Abstammung“ vom 1. August 1997. Die Förderung erfolgt über die Dachorganisation der deutschen Minderheit in
der Ukraine, Rat der Deutschen der Ukraine.
Nichtregierungsorganisa
tionen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Rat der Deutschen in der
Ukraine (RDU)
Förderung der deutschen Minderheit in der Ukraine
durch Erhalt der deutschen Sprache, Unterstützung
der Jugendarbeit, Förderung der ethnokulturellen
Identität, Stärkung der Selbstorganisation, Medien-
und Informationsarbeit, Paketnothilfe,
Gesundheitshilfen für bedürftige Angehörige der
deutschen Minderheit (v.a. der Erlebnisgeneration)
680.444
878,154
933.979
850.826
761.043
2013
2014
2015
2016
2017
3. Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und für den Verbraucherschutz:
Die rechtliche Zusammenarbeit des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit der
Ukraine erfolgt über die Durchführungsorganisation Deutsche Stiftung für internationale rechtliche
Zusammenarbeit e. V. (IRZ). Diese wird sowohl aus der institutionellen Zuwendung des BMJV als auch aus Mitteln des
Auswärtigen Amtes finanziert.
Die Schwerpunkte der durch die IRZ aus der institutionellen Zuwendung des BMJV durchgeführten Maßnahmen
lagen/liegen in den Jahren 2013 bis 2017 in den Bereichen Verfassungsrecht/Menschenrechte; Zivil- und
Wirtschaftsrecht, Rechtspflege, öffentliches Recht, Strafrecht -und Strafvollzugsrecht, Aus- und Fortbildung der
Rechtsanwendenden.
Projekte/Programme Volumen
(EUR)
Jahr
Verfassungsrecht/Menschenrechte:
Konferenz mit dem Verfassungsgericht der Ukraine, Thema: Schutz der
Grundrechte; Lieferung der Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts an
die Bibliothek des Verfassungsgerichts der Ukraine; Fachgespräch mit der
Menschenrechtsbeauftragten des Parlaments zum Thema Datenschutz und
Antidiskriminierung.
Zivil- und Wirtschaftsrecht:
Arbeitsbesuche des Zivil- und Wirtschaftssenats des Obersten Gerichts der Ukraine
in Deutschland - Beratung zu Fragen des Prozessrechts; Fachgespräche zu
alternativen Streitbeilegungsmethoden (Mediation); Fachgespräche zur praktischen
Anwendung des „Haager Übereinkommens über die zivilrechtlichen Aspekte
internationaler Kindesentführung“.
Rechtspflege:
Beratung zur ukrainischen Justizreform mit dem Ziel eines effektiveren
Rechtsschutzes der Bürger; Zusammenarbeit mit der staatlichen Registrierungsbehörde zu
Fragen des Handelsregisters.
Öffentliches Recht:
Unterstützung der ukrainischen Verwaltungsgerichtsbarkeit durch Fachgespräche
in der Ukraine und Hospitation ukrainischer Verwaltungsrichter in Deutschland;
Unterstützung bei der Überarbeitung des Verwaltungsprozessgesetzes.
Strafrecht und Strafvollzugsrecht:
Beratung der Staatsanwaltschaft zur internationalen Rechtshilfe in Strafsachen und
zu organisatorischen Fragen des staatsanwaltlichen Verfahrensregisters.
Aus- und Fortbildung:
Deutschsprachiges Begleitstudium zur Einführung in das deutsche Recht an der
Nationalen Universität Lviv; Teilnahme ukrainischer Studenten/innen an der IRZ-
Sommerschule zum deutschen Recht in Brühl/Bonn.
225.862,86 2013
Projekte/Programme Volumen
(EUR)
Jahr
Verfassungsrecht/Menschenrechte:
Beratung zur Verfassungsreform nach der politischen Wende des Frühjahrs 2014
(insbesondere zu Dezentralisierung und Justiz); Lieferung der
Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts an die Bibliothek des
Verfassungsgerichts der Ukraine.
Zivil- und Wirtschaftsrecht:
Beratung zu alternativen Streitbeilegungsmethoden, Mediation.
Rechtspflege:
Beratung zum Anwaltsrecht.
Strafrecht:
Unterstützung eines Arbeitsbesuches der ukrainischen Staatsanwaltschaft zum
Thema Informationsfreiheit und Datenschutz im Rahmen der staatsanwaltlichen
Tätigkeit
Aus- und Fortbildung:
Deutschsprachiges Begleitstudium zur Einführung in das deutsche Recht an der
Nationalen Universität Lviv; Teilnahme ukrainischer Studenten/innen an der IRZ-
Sommerschule zum deutschen Recht in Brühl/Bonn
83.908,37 2014
Allgemeine Beratung: Bedarfsanalysen; Literaturlieferungen, Arbeitspapiere zu
aktuellen Rechtsfragen
Verfassungsrecht/Menschenrechte:
Lieferung der Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts an die
Bibliothek des Verfassungsgerichts der Ukraine
Aus- und Fortbildung:
Deutschsprachiges Begleitstudium zur Einführung in das deutsche Recht an der
Nationalen Universität Lviv u.a.
31.347,54 2015
Verfassungsrecht/Menschenrechte:
Arbeitsbesuch der Richterassoziation der Ukraine zum Thema Grundrechtsschutz
durch die Europäische Menschenrechtskonvention beim Max Planck-Institut für
Völkerrecht in Heidelberg und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
in Straßburg; Lieferung der Entscheidungssammlung des
Bundesverfassungsgerichts an die Bibliothek des Verfassungsgerichts der Ukraine
Zivil- und Wirtschaftsrecht:
Beratung zur aktuellen Reform des Zwangsvollstreckungsrechts der Ukraine
(durch Fachgespräche und schriftliche Gutachten); Gutachten zum Entwurf des
ukrainischen Mediationsgesetzes
115.414,07 2016
Projekte/Programme Volumen
(EUR)
Jahr
Rechtspflege:
Beratung und Arbeitsbesuch der Nationalen Richterschule zum Thema
Juristenausbildung und Richterauswahl; Zusammenarbeit mit dem Obersten Gericht der
Ukraine zur Fortbildung des Rechts durch die Rechtsprechung
Öffentliches Recht:
Unterstützung der ukrainischen Verwaltungsgerichtsbarkeit durch Fachgespräche
ukrainischer Verwaltungsrichter und Verwaltungsrechtsexperten in Deutschland
Strafrecht und Strafvollzugsrecht:
Fachgespräch zum Thema Vermögensrückgewinnung mit der zuständigen
Abteilung der Nationalen Polizei der Ukraine
Aus- und Fortbildung:
Deutschsprachiges Begleitstudium zur Einführung in das deutsche Recht an der
Nationalen Universität Lviv; Arbeitsbesuch von Vertretern der Universität Lviv an
den Universitäten München und Passau
Verfassungsrecht/Menschenrechte:
Zusammenarbeit mit dem Verfassungsgericht der Ukraine zum Thema
Grundrechtsschutz; Lieferung der Entscheidungssammlung des
Bundesverfassungsgerichts an die Bibliothek des Verfassungsgerichts der Ukraine
Zivil- und Wirtschaftsrecht:
Fortsetzung der Beratung zur aktuellen Reform des Zwangsvollstreckungsrechts
der Ukraine durch Hospitationen ukrainischer Gerichtsvollzieher bei deutschen
Kolleginnen und Kollegen; Zusammenarbeit mit dem Obersten Gericht der
Ukraine mit Blick auf die derzeitige Justizreform
Rechtspflege:
Regelmäßige Beratung zur Umsetzung des „Haager Übereinkommens über die
zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung“ durch eine Arbeitstagung
in Deutschland und Fachgespräche für die Richterschaft in Kiew
Strafrecht und Strafvollzugsrecht:
Fachgespräche mit dem Obersten Gericht zu den Untersuchungshaftbedingungen
im Einklang mit der Europäischen Menschenrechtskonvention; Fachgespräche mit
dem Nationalen Antikorruptionsbüro und der Fachstaatsanwaltschaft
Korruptionsbekämpfung zur internationalen Rechtshilfe in Strafsachen; Arbeitsbesuch von
Vertreter des ukrainischen Justizministeriums zum Thema „Verbesserung der
Haftbedingungen für lebenslänglich Inhaftierte“
Aus- und Fortbildung:
Deutschsprachiges Begleitstudium zur Einführung in das deutsche Recht an der
Nationalen Universität Lviv
ca. 135.000
2017
4. Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Nichtregierungsorganisation
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Michael Succow Stiftung
zum Schutz der Natur
Maßnahmen zur Förderung des Naturschutzes 100.000
132.000
2016
2017
5. Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Caritas International e.V. Mobile Jugendarbeit in der Ukraine 295.000 2014
Deutscher
Volkshochschul-Verband e.V.
Förderung der Erwachsenenbildung in
Transformationsländern und der Stabilitätspaktregion
Europas
440.000 2014
Deutsche Welle Akademie Förderung des Rechts auf freie Meinungsäußerung
und Zugang zu Informationen in der Ukraine
390.000
2014
Friedrich- Ebert-Stiftung Regionalprojekt „Gesellschafts- und
gewerkschaftspolitische Beratung in Osteuropa“
672.000 2014
Friedrich-Naumann-
Stiftung
Förderung von Demokratie, Rechtsstaat, Pluralismus
und Marktwirtschaft in Südost- und Osteuropa, im
Südkaukasus und in Zentralasien - Nicht-EU-Staaten
395.000 2014
Friedrich-Naumann-
Stiftung
Globalprogramm Sondervermögen Klima und
Energie
29.000 2014
Hanns-Seidel-Stiftung
e.V.
Verwaltungsförderung und Institutionenbildung in
der Ukraine
1.302.598,72 2014
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Südosteuropa/Osteuropa/
Südlicher Kaukasus
544.500 2014
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Klimapolitik als Modernisierungsimpuls in Ost- und
Südosteuropa
73.100 2014
Katholische Zentralstelle
für Entwicklung (KZE)
Energieeffiziente Renovierung und Instandsetzung
des akademischen Lehrgebäudes für Soziale Arbeit
an der Katholischen Universität Lemberg
500.000 2014
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Russische Föderation,
Weißrussland, Ukraine, Südkaukasus
864.000 2014
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Globalprogramm Sondervermögen Klima und
Energie
44.060 2014
Rosa-Luxemburg-Stiftung
e.V.
Soziale Gerechtigkeit und regionale Integration in
Ländern des postsowjetischen Raums
100.000 2014
Sozial- und
Entwicklungshilfe des
Kolpingwerkes e.V.
Förderung von Selbsthilfeorganisationen in
Südosteuropa
165.900 2014
Caritas International e.V. Mobile Jugendarbeit in der Ukraine 277.845 2015
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Deutscher
Volkshochschul-Verband e.V.
Förderung der Erwachsenenbildung in
Transformationsländern und der Stabilitätspaktregion Europas
445.000 2015
Deutsche Welle Akademie Förderung des Rechts auf freie Meinungsäußerung
und Zugang zu Informationen in der Ukraine
430.000
2015
Friedrich- Ebert-Stiftung Regionalprojekt „Gesellschafts- und
gewerkschaftspolitische Beratung in Osteuropa“
672.000 2015
Friedrich-Naumann-
Stiftung
Förderung von Demokratie, Rechtsstaat, Pluralismus
und Marktwirtschaft in Südost- und Osteuropa, im
Südkaukasus und in Zentralasien - Nicht-EU-Staaten
649.500 2015
Friedrich-Naumann-
Stiftung
Globalprogramm Sondervermögen Klima und
Energie
29.000 2015
Hanns-Seidel-Stiftung
e.V.
Verwaltungsförderung und Institutionenbildung in
der Ukraine
600.000 2015
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Ost- und Südosteuropa 874.300 2015
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Klimapolitik als Modernisierungsimpuls in Ost- und
Südosteuropa
49.950 2015
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Nachbarschaft der Europäischen
Union (Europa und Asien)
700.00 2015
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Globalprogramm Sondervermögen Klima und
Energie
31.000 2015
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Globalprogramm Sondervermögen Klima und
Energie
38.040 2015
Rosa-Luxemburg-Stiftung
e.V.
Soziale Gerechtigkeit und regionale Integration in
Ländern des postsowjetischen Raums
200.000 2015
Sozial- und
Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes
e.V.
Förderung von Selbsthilfeorganisationen in
Südosteuropa
279.000 2015
BERLINER COMPAG-
NIE e.V.
„DAS BILD VOM FEIND – Entwicklung geht nicht
ohne Frieden. Ein Theaterprojekt“
60.000 2016
Caritas International e.V. Mobile Jugendarbeit in der Ukraine 231.840 2016
Deutscher
Volkshochschul-Verband e.V.
Förderung der Erwachsenenbildung in
Transformationsländern, Südosteuropa, Kaukasus und der Türkei
515.000 2016
Deutsche Welle Akademie Förderung des Rechts auf freie Meinungsäußerung
und Zugang zu Informationen in der Ukraine
600.000 2016
Evangelische Zentralstelle
für Entwicklung (EZE)
Prävention von HIV und Förderung der psycho-
sozialen Gesundheit in der Ukraine - Gemeinwesen-
basierte Arbeit mit der Stepping-Stone-Methode „15“.
370.000 2016
Evangelische Zentralstelle
für Entwicklung (EZE)
Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt,
Menschenhandel und Kinderrechtsverletzungen
250.000 2016
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Evangelische Zentralstelle
für Entwicklung (EZE)
Konsolidierung des „Netzwerkes der Hilfe für
Menschen mit HIV in der Region Odessa/Ukraine“ und
Ausdehnung auf die Region Nikolajew.
320.000 2016
Friedrich- Ebert-Stiftung Gesellschafts- und gewerkschaftspolitische Beratung
in Osteuropa
734.000 2016
Friedrich-Naumann-
Stiftung
Förderung von Demokratie, Rechtsstaat, Pluralismus
und Marktwirtschaft in Südost- und Osteuropa, im
Südkaukasus und in Zentralasien - Nicht-EU-Staaten
928.820 2016
Forum ZFD e.V., Köln Programm Ziviler Friedensdienst: „Stärkung der
Zivilgesellschaft in Konfliktbearbeitung auf lokaler
Ebene sowie Schaffung von Dialogräumen“
(Kommunale Konfliktberatung, Förderung des öffentlichen
Diskurses über Gewalt)
9.100
2016
Hanns-Seidel-Stiftung
e.V.
Verwaltungsförderung und Institutionenbildung in
der Ukraine
683.000 2016
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Ost- und Südosteuropa 531.300 2016
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Klimapolitik als Modernisierungsimpuls in Ost- und
Südosteuropa
50.475 2016
Katholische Zentralstelle
für Entwicklung (KZE)
Ausweitung der akademischen Lehrkapazität der
UCU in Lemberg für die Stärkung öffentlicher
Verantwortung und guter Regierungsführung
700.000 2016
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Nachbarschaft Europäische
Union (Europa und Asien)
550.000 2016
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Globalprogramm Sondervermögen Klima und
Energie
38.040 2016
Kurve Wustrow e.V.,
Wustrow
Programm Ziviler Friedensdienst: „Stärkung der
Zivilgesellschaft zur gewaltfreien Konfliktaustragung
mit staatlichen Akteuren“ (Interessenvertretung der
Zivilgesellschaft und Bevölkerung mit gewaltfreien
Mitteln, Dokumentation und öffentliche Debatte zu
Menschenrechtsverletzungen)
105.300
2016
Rosa-Luxemburg-Stiftung
e.V.
Soziale Gerechtigkeit und regionale Integration in
Ländern des postsowjetischen Raums
150.000 2016
Sozial- und
Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes
e.V.
Förderung von Selbsthilfegruppen und Aufbau von
Sozialstrukturen in der Ukraine
477.500 2016
Caritas International e.V. Mobile Jugendarbeit in der Ukraine 316.100 2017
Deutscher
Volkshochschul-Verband e.V.
Förderung der Erwachsenenbildung in
Transformationsländern, Südosteuropa, Kaukasus und der Türkei
236.000 2017
Deutsche Welle Akademie Förderung des Rechts auf freie Meinungsäußerung
und Zugang zu Informationen für Menschen in der
Ukraine
500.000
2017
Nichtregierungsorganisationen
Projekte/Programme/Schwerpunkte Volumen
(EUR)
Jahr
Friedrich- Ebert-Stiftung Gesellschafts- und gewerkschaftspolitische Beratung
in Osteuropa
746.500 2017
Friedrich-Naumann-
Stiftung
Förderung von Demokratie, Rechtsstaat, Pluralismus
und Marktwirtschaft in Südost- und Osteuropa -
Nicht-EU-Staaten
553.000 2017
Hanns-Seidel-Stiftung
e.V.
Verwaltungsförderung und Institutionenbildung in
der Ukraine
700.000 2017
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Ost- und Südosteuropa 738.700 2017
Heinrich-Böll-Stiftung
e.V.
Klimapolitik als Modernisierungsimpuls in Ost- und
Südosteuropa
51.550 2017
Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Regionalprogramm Nachbarschaft Europäische
Union (Europa und Asien)
900.000 2017
n-ost-Netzwerk für
Osteuropa-Berichterstattung5
MEDIEN –n-vestigate III – Netzwerk für
Investigativjournalismus in den Ländern der Östlichen
Partnerschaft
197.793,24 2017
Rosa-Luxemburg-Stiftung
e.V.
Soziale Gerechtigkeit und regionale Integration in
Ländern des postsowjetischen Raums
150.000 2017
Sozial- und
Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes
e.V.
Förderung von Selbsthilfegruppen und Aufbau von
Sozialstrukturen
342.000 2017
5 Das n-ost-Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung ist mit diesem Projekt nicht ausschließlich, sondern unter anderem in der Ukraine
aktiv.
Anlage 12 zu Frage 38:
Wie viele Beraterinnen und Berater aus Bundesbehörden bzw. im Auftrag von Bundesbehörden waren bisher für
Behörden und staatliche Institutionen in der Ukraine im Einsatz (bitte die Anzahl der Personen, die jeweils
entsendenden Bundesbehörden, Aufgabenschwerpunkt, Einsatzdauer und den finanzielle Aufwand nennen)?
1. Auswärtiges Amt:
Entsendende Stelle Anzahl
der
Personen
Aufgabenschwerpunkt Volumen
(Euro)
Zeitraum
Auswärtiges Amt 1
Beratung des ukrainischen
Außenministeriums in den Bereichen Organisation,
Bürgernähe und Transparenz
21.150
18.01.2016-
29.06.2016
2. Bundesministerium für Bildung und Forschung
Entsendende Stelle Anzahl
der
Personen
Aufgabenschwerpunkt Volumen
(Euro)
Zeitraum
Bundesministerium
für Bildung und
Forschung
1
Ansprechpartner für Forschungs-
kooperationen in Kiew; Auftragsziel: kontinuierliche
Unterstützung der Gestaltung der
Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie
und Innovation zwischen deutschen und
ukrainischen Forschungseinrichtungen,
Hochschulen und innovativen KMU als Beitrag
zur Steigerung der Qualität und Intensität
der Zusammenarbeit.
46.000
pro Jahr
(Durchschnitt)
seit 2013
3. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:
Entsendende Stelle
Anzahl
der
Personen
Aufgabenschwerpunkt Volumen
(Euro)
BVVG
Bodenverwertungs- und -
verwaltungs GmbH
7
Beratung zur Weiterentwicklung der
Bodenverwaltung in der Ukraine 56.047,35
2013
BVVG
Bodenverwertungs- und -
verwaltungs GmbH
11
Beratung zur Weiterentwicklung der
Bodenverwaltung in der Ukraine 84.075,59
2014
BVVG
Bodenverwertungs- und -
verwaltungs GmbH
14
Beratung zur Weiterentwicklung der
Bodenverwaltung in der Ukraine 119.505,62
2015
BVVG
Bodenverwertungs- und -
verwaltungs GmbH
7
Beratung zur Weiterentwicklung der
Bodenverwaltung in der Ukraine 67.081,48
2016
Bundesministerium
für Ernährung und
Landwirtschaft
1
Verbesserung der Agrarstatistik in der
Ukraine 1.472,28
2016
Fachagentur
Nachwachsende
Rohstoffe
2
Rahmenentwicklung für die Bedingung der
Bioenergie 1.499,40
2016
Thünen-Institut 1 Organisation der Agrarstatistik 3.389,89 2016
Thünen-Institut 3 Projektionen der Entwicklung des Agrar-sektors nach AGMEMOD 5.200,14
2016
BVVG
Bodenverwertungs- und -
verwaltungs GmbH
5 Beratung zur Weiterentwicklung der
Bodenverwaltung in der Ukraine
32.266,53 2017
4. Bundesministerium der Finanzen
Entsendende
Stelle
Anzahl
der
Personen
Aufgabenschwerpunkt Volumen
(Euro)
Zeitraum
Bundesministerium der Finanzen
1 Berater der ukrainischen Finanzministerin Dienstreise ca. 3-4
Monate (2014-
2016)
Bundesministerium der Finanzen
1 Beraterin im ukrainischen
Finanzministerium
2 Jahre (seit
2015)
Zuweisung,
§ 29 BBG
Bundesministerium der Finanzen
1 Beratung des ukrainischen
Premierministers Hrojsman in strategischen Zollfragen
November
2016 -
Oktober 2017
Zuweisung
§ 29 BBG
Bundesministerium der Finanzen
1 Langzeitberater im Rahmen des Twinning
Projektes „Support to State Fiscal Service
of Ukraine in reinforcing Integrated Border
Management elements in the area of
customs matters“ // Twinning no: UA/45
Januar 2016 -
September
2017
Zuweisung
§ 29 BBG
Bundeszollverwaltung
1 Beratung des ukrainischen Staatlichen
Fiskaldienstes in Zollfragen
Dienstreise Februar
2016
– Juli 2016
5. Bundesministerium der Verteidigung
Entsendende
Stelle
Anzahl
der
Personen
Aufgabenschwerpunkt Volumen
(Euro)
Zeitraum
Bundesministerium der
Verteidigung
1 Berater der Akademie der ukrainischen
Landstreitkräfte in den Themengebieten
Ausbildungssystematik,
Ausbildungsplanung, Aus- und Weiterbildung des
Lehrpersonals sowie NATO-Verfahren
6 seit Februar
2017
Bundesministerium der
Verteidigung
1 Berater am Defence Reform Advisory
Board, einem Beratungsgremium für das
Komitee für Streitkräftereformen des
ukrainischen Verteidigungsministeriums
50.000 seit Januar
2017
6. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert(e) im Rahmen der
bilateralen Entwicklungszusammenarbeit Projekte, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umgesetzt werden. In diesem Rahmen werden
Beratungskräfte eingesetzt.
6 Eine Gesamtkostenrechnung für die Entsendung militärischer Berater erfolgt nicht.
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken,
www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim,
www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]