[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 2. August 2017
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/13256
18. Wahlperiode 04.08.2017
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau, Frank Tempel,
weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/13141 –
Musikveranstaltungen der extremen Rechten im zweiten Quartal 2017
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Bedeutung von Musik für die Szene der extremen Rechten ist in zahlreichen
Studien nachdrücklich belegt worden. Als vermeintlich unpolitische
„Einstiegsdroge“ bieten Rechtsrock und die verschiedenen, innerhalb der extremen
Rechten verbreiteten Musikstile die Möglichkeit, vor allem Jugendliche
anzusprechen und mit der extrem rechten Szene in Berührung zu bringen. Nicht erst seit
dem Versuch von Kameradschaftsspektrum und NPD, mittels der so genannten
Schulhof-CD gezielt Jugendliche über das Medium Musik für ihre politischen
Ziele zu interessieren, ist dieser Zusammenhang evident.
Konzerte, der Austausch von CDs, das Eintauchen in ein von der extremen
Rechten dominiertes Umfeld sind die ersten Berührungspunkte vieler
Jugendlicher mit dieser Szene. Über die nationalistischen, rassistischen und
antisemitischen Texte werden wichtige Botschaften der extremen Rechten verbreitet.
Die Durchführung von Musikveranstaltungen der extremen Rechten stellt somit
eine aktive Werbung für die Ziele der Szene dar und lässt die extreme Rechte
als attraktive Gestalterin jugendkultureller Freizeitangebote erscheinen. In
zahlreichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland stellen solche
Veranstaltungen die herausragenden und deshalb besonders beliebten Möglichkeiten der
Freizeitgestaltung dar.
1. Wie viele Musikveranstaltungen der extremen Rechten fanden im zweiten
Quartal 2017 im Bundesgebiet insgesamt statt?
a) Wie viele dieser Konzerte wurden offen angekündigt, und wie stellt sich
die Verteilung nach Bundesländern dar (bitte nach Bundesländern, Orten
und Datum, Musikgruppen und Liedermachern aufschlüsseln)?
b) Wie viele dieser Konzerte wurden konspirativ angekündigt, und wie stellt
sich die Verteilung nach Bundesländern dar?
Nach Kenntnis der Bundesregierung fanden von April bis Juni 2017 im
Bundesgebiet 47 rechtsextremistische Musikveranstaltungen, davon 18 Konzerte und
29 Liederabende statt. Zu folgenden 13 Konzerten bzw. 11 Liederabenden liegen
offene Informationen vor:
Datum Ort Land Auftretende
01.04.2017 Kirchheim TH „Stonehammer“, „Kraftschlag“, „Ostfront“, „N.A.Z.I.“
08.04.2017 Karlsruhe BW „Renitenz“
08.04.2017 Dortmund NW „Flak solo“
09.04.2017 Raum Bad Harzburg NI Michael Regener
10.04.2017 Murnau BY Michael Regener
16.04.2017 Torgau-Staupitz SN „Uwocaust“, „Bound for Glory“, „Sokyra Peruna”,
„Brainwash”
22.04.2017 Ranis-Ziegenrück TH „F.I.E.L.”, „Flak solo”, „Sturmbrüder“, „Überzeugungstäter
Vogtland“
22.04.2017 Plauen SN „FreilichFrei“
29.04.2017 Rosenthal SN „Naked but armed”, „True Aggression”, „Kodex Frei”,
„Barricades”
29.04.2017 Rottenburg BW „Wegbereiter”, „Varghona”, „Hermunduren solo”
06.05.2017 Kirchheim TH „Kommando Skin”, „Smart Violence”, „Abtrimo”, „March or
die”, „True Aggression”
12.05.2017 Aue SN Frank Rennicke
13.05.2017 Raum Erzgebirge SN „Goatmoon”, „White Death”, „Stahlfront”, „Artam”
13.05.2017 Eisenach TH „Flak solo”, „Hermunduren solo”
20.05.2017 Torgau-Staupitz SN „Eternal Bleeding”, „Fight Tonight”, „Legion of Thor”,
„Pugilato”, „Mai Morti”
24.05.2017 Salzbergen NI Michael Regener
27.05.2017 Brand-Erbisdorf SN „FreilichFrei“, „MakssDamage“, „Villain 051“, „FIEL solo“
(MV)
27.05.2017 Moritzburg SN „Sista Bataljen”, „White Resistance”, „Hobbit”
04.06.2017 Berlin BR „Flak solo”
05.06.2017 unbekannt HE “Flak solo”
10.06.2017 Torgau-Staupitz SN „Endstufe“, „Kommando Skin“, „Bakers Dozen“
17.06.2017 Weißwasser SN „Feuer Frei“, Björn Brusack, „Zeitnah“
17.06.2017 Grimma SN „Lunikoff“, Kevin von „Amok“, „Schraddi/RAC Teufel“
24.06.2017 Kirchheim TH „KDF“, „Uwocaust“, „MPU“, „Frontfeuer“
Zu den weiteren 23 Musikveranstaltungen liegen den
Verfassungsschutzbehörden vertrauliche Informationen vor. Eine detaillierte Auflistung dieser
Veranstaltungen kann nicht veröffentlicht werden, da die rechtsextremistische Szene
daraus Rückschlüsse auf den Erkenntnisstand der Sicherheitsbehörden ziehen und
ihre weitere Vorgehensweise gezielt danach ausrichten könnte. Zudem bestünde
die Möglichkeit, in der Szene etwaig eingesetzte V-Personen zu identifizieren.
Dabei ist zu beachten, dass sich V-Personen in einem extremistischen und
gewaltbereiten Umfeld bewegen. Die Aufdeckung ihrer Identität könnte dazu
führen, dass das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit der jeweiligen
betroffenen Personen gefährdet wäre. Aufgrund der Hochrangigkeit dieser
Rechtsgüter, der möglichen Irreversibilität und der erhöhten Wahrscheinlichkeit
ihrer Beeinträchtigung muss jede noch so geringe Möglichkeit des
Bekanntwerdens zu Fragen des Einsatzes von V-Personen ausgeschlossen werden. Aus der
Abwägung der verfassungsrechtlich garantierten Informationsrechte des
Deutschen Bundestages und seiner Abgeordneten mit den negativen Folgen für die
künftige Arbeitsfähigkeit und Aufgabenerfüllung der
Verfassungsschutzbehörden sowie den daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Sicherheit der
Bundesrepublik Deutschland sowie der Gefährdung etwaiger Hinweis gebender
V-Personen folgt, dass auch eine Beantwortung unter VS-Einstufung, die in der
Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages einsehbar wäre, ausscheidet. Im
Hinblick auf den Verfassungsgrundsatz der wehrhaften Demokratie und der
Bedeutung der betroffenen Grundrechtspositionen hält die Bundesregierung die
Informationen der angefragten Art für so sensibel, dass selbst ein geringfügiges
Risiko des Bekanntwerdens unter keinen Umständen hingenommen werden kann.
2. Bei wie vielen der in der Antwort zu Frage 1 aufgeführten
Musikveranstaltungen trat die NPD oder eine ihrer Untergliederungen als Mitveranstalter
bzw. Mitorganisator auf, und welche Kameradschaften bzw. sonstigen
Organisationen der Neonaziszene traten als (Mit-)Veranstalter in Erscheinung?
Im zweiten Quartal 2017 traten nach Kenntnis der Bundesregierung bei zwei der
in der Antwort zu Frage 1 aufgeführten Musikveranstaltungen die
Nationaldemokratische Partei Deutschland (NPD) oder eine ihrer Untergliederungen als
Mitveranstalter bzw. Mitorganisator in Erscheinung. Dabei handelt es sich um einen
von der NPD Oberbayern veranstalteten Liederabend am 10. April 2017 in
Murnau (BY) mit einem Auftritt von Michael Regener.
Zu der zweiten Veranstaltung liegen den Verfassungsschutzbehörden
ausschließlich vertrauliche Informationen vor. Weitere Angaben zu dieser Veranstaltung
können aus den bereits in der Antwort zu Frage 1 dargestellten Gründen nicht
veröffentlicht werden.
3. Bei welchen Veranstaltungen der NPD (Saalveranstaltungen,
Kundgebungen, Aufmärsche etc.) kam es im zweiten Quartal 2017 zu musikalischen
Darbietungen, und welche Gruppen bzw. Einzelpersonen traten nach
Kenntnis der Bundesregierung auf?
Nach Kenntnis der Bundesregierung kam es bei vier Veranstaltungen der NPD
bzw. der Jungen Nationaldemokraten (JN), die nicht zu den in den Fragen 1 und 2
nachgefragten Musikveranstaltungen zählen, auch zu musikalischen
Darbietungen. Dabei handelte es sich um den vom NPD-Kreisverband Eichsfeld
veranstalteten sogenannten „Eichsfeldtag“ am 6. Mai 2017 in Leinefelde (TH) mit
Auftritten von „Randgruppe Deutsch“, „Amok“, „Lunikoff-Verschwörung“,
„Nahkampf“ und Frank Rennicke, einen vom NPD-Landesverband Brandenburg am
3. Juni 2017 in Neuruppin (BB) veranstalteten Grillabend mit Auftritt eines
Liedermachers, das vom NPD-Landesverband Sachsen am 10. Juni 2017 in Riesa
(SN) veranstaltete Sommerfest mit Auftritt des Liedermacherduos „Zweiklang“
sowie die von der NPD und JN Niedersachsen (mit-)veranstaltete
„Sonnwendfeier“ am 24. Juni 2017 in Eschede (NI) mit Auftritten von „Gassenraudi“, „Barny
und Rommel“ und „Flak solo“.
4. Bei welchen Veranstaltungen der Partei „DIE RECHTE“
(Saalveranstaltungen, Kundgebungen, Aufmärsche etc.) kam es im zweiten Quartal 2017 zu
musikalischen Darbietungen, und welche Gruppen bzw. Einzelpersonen
traten nach Kenntnis der Bundesregierung auf?
Nach Kenntnis der Bundesregierung kam es im zweiten Quartal 2017 bei keiner
Veranstaltung der Partei „DIE RECHTE“, die nicht zu den in den Fragen 1 und 2
nachgefragten Musikveranstaltungen zählt, zu musikalischen Darbietungen.
5. Zu wie vielen „sonstigen Musikveranstaltungen“ der extremen Rechten,
z. B. im Rahmen von Demonstrationen oder Rednerauftritten, aber auch zu
angemeldeten Versammlungen sonstiger Organisationen, kam es im zweiten
Quartal 2017, und wer trat als Organisator der jeweiligen Veranstaltung auf
(bitte nach Bundesländern, Orten und Datum, Musikgruppen und
Liedermachern aufschlüsseln)?
Nach Kenntnis der Bundesregierung fanden von April bis Juni 2017 im
Bundesgebiet 22 sonstige Veranstaltungen mit Musikdarbietungen statt. Hierzu zählen
auch die unter der Frage 3 erwähnten Veranstaltungen der NPD/JN.
Zu folgenden 13 sonstigen Veranstaltungen mit Musikdarbietungen liegen offene
Informationen vor:
Datum Ort Land Organisator Auftretende
14.04.2017 Kloster Veßra TH Tommy Fremck „Flak solo“
15.04.2017 Kloster Veßra TH Tommy Frenck „Stahlgewitter”, „Unbeliebte
Jungs„
22.04.2017 Zedlitz TH „Ein Volk hilft sich selbst“ „FreilichFrei“
29.04.2017 Kloster Veßra TH „Ein Volk hilft sich selbst“ unbekannter Liedermacher
29.04.2017 Hamm NW unbekannt „FreilichFrei“
30.04.2017 Egg an der Günz BY „Voice of Anger“ „Schanddiktat“, „Kommando
192“
06.05.2017 Leinefelde TH NPD KV Eichsfeld „Randgruppe Deutsch“,
„Amok“, „Lunikoff-
Verschwörung“, „Nahkampf“,
Frank Rennicke
26.05.2017 Dresden SN unbekannt „Hobbit“
27.05.2017 Raum Zweibrücken RP unbekannt „Renitenz“
03.06.2017 Neuruppin BB NPD LV BB ein Liedermacher
10.06.2017 Riesa SN NPD LV SN Liedermacherduo „Zweiklang“
17.06.2017 Kloster Veßra TH Tommy Frenck „Brigade 88 solo“
24.06.2017 Eschede NI NPD, JN Nieder-sachsen,
„Der 3. Weg“, „Die Rechte“,
„Düütsche Deerns“,
„Gefangenenhilfe“
„Gassenraudi“, „Barny und
Rommel“, „Flak solo“
Zu den weiteren neun sonstigen Veranstaltungen mit Musikdarbietungen liegen
den Verfassungsschutzbehörden ausschließlich vertrauliche Informationen vor.
Eine detaillierte Auflistung dieser Veranstaltungen kann aus den bereits in der
Antwort zu Frage 1 dargestellten Gründen nicht veröffentlicht werden.
6. Von wie vielen Besuchern wurden die einzelnen Konzertveranstaltungen
und „sonstigen Musikveranstaltungen“ besucht (bitte nach Veranstaltungen
aufschlüsseln)?
Die in der Antwort zu Frage 1 genannten Musikveranstaltungen wiesen nach
Kenntnis der Bundesregierung folgende Besucherzahlen auf:
Zu einem Konzert liegt keine Besucherzahl vor. Die verbleibenden 17
Konzerte wurden von insgesamt 2 390 Personen besucht; das ergibt einen
Durchschnitt von 141 Personen.
Zu sieben Liederabenden liegen keine Besucherzahlen vor. Die verbleibenden
22 Liederabende wurden von insgesamt 1 319 Personen besucht; das ergibt
einen Durchschnitt von 60 Personen.
Zu zwei „sonstigen Veranstaltungen“ mit Musikdarbietungen liegen keine
Besucherzahlen vor. Die verbleibenden 20 Veranstaltungen wurden von insgesamt
2 216 Personen besucht, das ergibt einen Durchschnitt von 111 Personen.
7. Wie viele Konzerte in welchen Ländern und Städten wurden von deutschen
Angehörigen der extremen Rechten im zweiten Quartal 2017 im Ausland
organisiert?
Die deutschen Sicherheitsbehörden tauschen sich im „Gemeinsamen
Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum zur Bekämpfung des Rechtsextremismus/
-terrorismus“ (GETZ-R) regelmäßig über Veranstaltungen im Ausland mit Bezug
zu deutschen Rechtsextremisten aus. Erfahrungsgemäß werden Konzerte im
Ausland aber nur im Einzelfall von deutschen Rechtsextremisten organisiert bzw.
mitorganisiert. Nach Erkenntnissen der Bundesregierung wurde im zweiten
Quartal 2017 ein Konzert im Ausland von deutschen Rechtsextremisten organisiert
bzw. mitorganisiert. Es handelt sich um ein Konzert am 1. April 2017 in
Combres-sous-le-Cotes (Frankreich).
8. Auf wie vielen Konzerten im Ausland haben nach Kenntnis der
Bundesregierung welche deutschen Rechtsrock-Bands bzw. Liedermacher gespielt
(bitte nach Ländern, Orten und Datum, Musikgruppen und Liedermachern
aufschlüsseln)?
Nach Kenntnis der Bundesregierung sind im zweiten Quartal 2017 bei sieben
Konzerten im Ausland deutsche rechtsextremistische Musikgruppen bzw.
Liedermacher aufgetreten. Hierunter fällt auch die unter Frage 7 aufgeführte
Veranstaltung. Zu den folgenden fünf Konzerten im Ausland liegen offene Informationen
vor:
Datum Ort Land Auftretende
01.04.2017 Combres-sous-le-Cotes Frankreich „Flak“, „Breakdown“, „Carpe Diem“, „Germanium“
15.04.2017 Bielawa Polen „Kategorie C”, „Kraftschlag”
22.04.2017 Liberec Tschechien „Exzess”, „Fight Tonight”
06.05.2017 Modena Italien „Endstufe”
06.05.2017 unbekannt Tschechien „Thematik 25”, „Volksnah”
Zu den weiteren zwei Konzerten und Liederabenden im Ausland liegen den
Verfassungsschutzbehörden ausschließlich vertrauliche Informationen vor. Eine
detaillierte Auflistung dieser Veranstaltungen kann aus den bereits in der Antwort
zu Frage 1 dargestellten Gründen nicht veröffentlicht werden.
9. Wie viele Konzerte der extrem rechten Szene wurden im zweiten Quartal
2017 von der Polizei aufgelöst?
Im zweiten Quartal 2017 wurde nach Kenntnis der Bundesregierung kein
entsprechendes Konzert polizeilich aufgelöst.
10. Wie viele Konzerte der extrem rechten Szene wurden im zweiten Quartal
2017 im Vorfeld verboten?
Nach Kenntnis der Bundesregierung wurde im zweiten Quartal 2017 ein Konzert
im Vorfeld verboten. Dabei handelt es sich um einen geplanten Auftritt der Band
„Kategorie C“ am 29. April 2017 in Hückelhoven (NW). Zudem wurde ein
geplanter Liederabend mit angekündigten Auftritten von „F.I.E.L. solo“, „Freilich-
Frei“ und „MicRevolt“ am 10. Juni 2017 in Mittweida (SN) durch polizeiliche
Untersagung verhindert.
11. Welche rechtsextremistischen Straftaten, insbesondere Gewalttaten, wurden
im zweiten Quartal 2017 in unmittelbarem Zusammenhang mit
Musikveranstaltungen der extremen Rechten, im Vorfeld, nach den Veranstaltungen
oder aus den Veranstaltungen heraus begangen (bitte nach Art der Straftaten
auflisten)?
Es sind keine Straftaten im Sinne der Fragestellung bekannt.
12. Hat es zu den in den Fragen 1 bis 11 erfragten Sachverhalten
Nachmeldungen für das erste Quartal 2017 gegeben, und welche Nachmeldungen hat es
im Einzelnen gegeben?
Der Bundesregierung liegen ergänzend zu den in der Antwort der
Bundesregierung vom 8. Mai 2017 auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE.
„Musikveranstaltungen der extremen Rechten im ersten Quartal 2017“ auf
Bundestagsdrucksache 18/12264 für das erste Quartal 2017 aufgeführten Angaben die
nachfolgenden Meldungen vor:
Nach Kenntnis der Bundesregierung fanden im ersten Quartal 2017 ein weiteres
Konzert und fünf weitere Liederabende statt, so dass nunmehr 45 (39)
stattgefundene Musikveranstaltungen bekannt wurden.
Zu dem nachgemeldeten Konzert und zwei nachgemeldeten Liederabenden
liegen offene Informationen vor:
Datum Ort Land Auftretende
27.01.2017 Dresden SN unbekannt
18.02.2017 Kloster Veßra TH „F.I.E.L. solo” (MV)
25.03.2017 Aue SN „Ad Hominem“, „Ahnenerbe“,
„Camulos“, „Stahlfront“
Zu den weiteren drei nachgemeldeten Liederabenden liegen den
Verfassungsschutzbehörden lediglich vertrauliche Informationen vor. Eine detaillierte
Auflistung dieser Veranstaltungen kann aus den bereits in der Antwort zu Frage 1
dargestellten Gründen nicht veröffentlicht werden.
Aufgrund der nachgemeldeten Veranstaltungen kommt es für das erste Quartal
2017 zu folgenden geänderten Besucherzahlen. Die Angaben in der Klammer
beziehen sich auf die Angaben aus der oben angeführten Bundestagsdrucksache.
Die Zahl der Konzerte erhöht sich nunmehr auf 16 (15) Konzerte. Zu dem
nachgemeldeten Konzert sind keine Besucherzahlen bekannt. Somit ändert sich die
Zahl der Konzertbesucher nicht.
Die Zahl der Liederabende erhöht sich nunmehr auf 29 (24) Liederabende. Zu
zwei Liederabenden sind keine Besucherzahlen bekannt, sodass nun zu 27 (22)
von 29 (24) Liederabenden Besucherzahlen vorliegen. Diese 27 (22)
Liederabende mit bekannten Besucherzahlen wurden von insgesamt 1 590 (1 355)
Personen besucht, das ergibt einen Durchschnitt von 59 (62) Personen.
Nach Kenntnis der Bundesregierung fanden im ersten Quartal 2017 zwei weitere
sonstige Veranstaltungen mit Musikdarbietungen statt. Dabei handelt es sich um
eine von der Gruppierung „Wir für Deutschland“ veranstalteten Kundgebung am
4. März 2017 in Berlin mit Auftritt von „Villain051“. Zu der zweiten nachträglich
bekanntgewordenen sonstigen Veranstaltung mit Musikdarbietungen liegen den
Verfassungsschutzbehörden ausschließlich vertrauliche Informationen vor. Eine
Benennung dieser Veranstaltung kann aus den bereits in der Antwort zu Frage 1
dargestellten Gründen nicht erfolgen.
Nach Kenntnis der Bundesregierung fanden im ersten Quartal 2017 zwei weitere
Konzerte im Ausland statt, bei denen deutsche rechtsextremistische
Musikgruppen bzw. Liedermacher auftraten. Dabei handelt es sich um ein Konzert am
18. März 2017 in Mailand (Italien), bei dem die deutsche rechtsextremistische
Musikgruppe „Punkfront“ auftrat. Zu dem zweiten nachträglich
bekanntgewordenen Konzert liegen den Verfassungsschutzbehörden ausschließlich vertrauliche
Informationen vor. Eine Benennung dieser Veranstaltung kann aus den bereits in
der Antwort zu Frage 1 dargestellten Gründen nicht erfolgen.
Zu den weiteren Fragen ergaben sich keine Nachmeldungen.
13. Wurden im Rahmen von Konzerten der extremen Rechten im zweiten
Quartal 2017 Tonträger von der Polizei beschlagnahmt, und wenn ja, welchen
Inhalts waren diese Tonträger, und in welcher Stückzahl wurden sie
beschlagnahmt (bitte nach Bundesländern, Ort und Datum auflisten)?
Der Bundesregierung wurden für das zweite Quartal 2017 keine Beschlagnahmen
von Tonträgern im Rahmen von Konzerten der extremen Rechten im fraglichen
Zeitraum gemeldet.
14. Welche sonstigen Beschlagnahmungen von Tonträgern der extremen
Rechten gab es im zweiten Quartal 2017, und welchen Inhalts waren diese
Tonträger, bzw. in welcher Stückzahl wurden sie beschlagnahmt (bitte nach
Bundesländern, Ort und Datum auflisten)?
Der Bundesregierung liegen keine abschließenden Erkenntnisse im Sinne der
Fragestellung vor. Grund hierfür ist, dass eine dezidierte Meldepflicht der Länder
über Sicherstellungen von Tonträgern und deren Inhalte aus dem Bereich der
Politisch motivierten Kriminalität (PMK) nicht besteht. Einzelerkenntnisse im Sinne
der Fragestellung liegen der Bundesregierung jedoch immer dann vor, wenn die
Länder im Rahmen des Kriminalpolizeilichen Meldedienstes Politisch motivierte
Kriminalität (KPMD-PMK) Straftaten melden, die im Zusammenhang mit dem
Tatmittel „Tonträger“ stehen, und diese Meldungen auch Erkenntnisse zu
entsprechenden Sicherstellungen beinhalten, welche nachfolgend aufgeführt sind:
Bundesland Ort Datum Stückzahl strafrechtliche Relevanz
1 BY Hilpoltstein 01.05.2017 4 § 86a StGB
2 BY Reichling 28.04.2017 mehrere § 130 StGB
§131 StGB
§86 StGB
3 MV Grevesmühlen 10.06.2017 288 § 86 StGB
4 SN Königstein 16.05.2017 mehrere § 86 StGB
Im Hinblick auf die erbetenen Auskünfte zu den Inhalten der Tonträger wird an
die zuständigen Länderdienststellen verwiesen.
15. Wie viele rechtsextremistische Tonträger wurden bisher im Jahr 2017
indiziert?
Handelt es sich dabei um Tonträger, die im Jahr 2017 produziert und
veröffentlicht wurden, bzw. aus welchen Jahren stammen die im Jahr 2017
indizierten Tonträger?
Im Jahr 2017 (1. Januar 2017 bis 30. Juni 2017) hat die Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien 41 Tonträger aufgrund Verherrlichung oder
Verharmlosung des Nationalsozialismus und/oder aufgrund Verherrlichung oder
Verharmlosung des Krieges und/oder aufgrund rassistischer Inhalte indiziert.
Die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien im Jahr 2017
indizierten 41 Tonträger, stammen aus folgenden Jahren:
2017 2
2016 18
2015 5
2014 2
2013 1
2012 1
2011 1
2010 1
2007 2
2006 1
2005 1
2003 1
2002 2
1999 2
1998 1
unbekannt 1
16. Gegen wie viele der im Jahr 2017 indizierten und in Liste B eingetragenen
rechtsextremistischen Tonträger, bei denen der Verdacht auf strafrechtlich
relevante Inhalte besteht, lag im selben Jahr noch ein
Beschlagnahmebeschluss vor?
Zu keinem der entsprechenden Tonträger liegt ein Beschlagnahmebeschluss vor.
17. Wie definieren sich die in Frage 5 erfragten „sonstigen
Musikveranstaltungen“ der extremen Rechten in Abgrenzung zu den in den Fragen 1 bis 4
erfragten Musikveranstaltungen?
Bei den in Frage 5 abgefragten „sonstigen Musikveranstaltungen“ handelt es sich
nicht um reine Musikveranstaltungen (Konzerte und Liederabende), sondern um
Veranstaltungen, bei denen die Musikdarbietungen nicht der alleinige bzw. der
Hauptzweck der Veranstaltung sind. Insbesondere sind dies rechtsextremistische
Kundgebungen und Versammlungen, Wahlkampfveranstaltungen sowie Redner-
und Vortragsveranstaltungen, aber auch szeneinterne Feiern (z. B. Geburtstags-
und Hochzeitsfeiern, Sonnenwendfeiern), bei denen es zu Auftritten
rechtsextremistischer Musikgruppen bzw. Liedermachern kommt.
Die Fragen 1 und 2 betreffen ausschließlich die reinen Musikveranstaltungen
(Konzerte und Liederabende), die Fragen 3, 4 und 5 betreffen nur die oben
genannten „sonstigen Musikveranstaltungen“.
18. Welche „sonstigen Musikveranstaltungen“ der extremen Rechten hat es seit
dem Jahr 2009 in Ergänzung zu den von der Fraktion DIE LINKE. seitdem
ergefragten Musikveranstaltungen gegeben (bitte nach Jahr, Quartal, Datum
und Ort aufschlüsseln)?
Die erbetenen Angaben sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Erstes Quartal 2009
17.01. Schönow (BB)
07.02. Berlin (BE)
25.02. Saarbrücken (SL)
28.02. Jena (TH)
28.02. Lößnitz (SN)
14.03. Schliengen (BW)
Zweites Quartal 2009
09.04. Wendefurt (ST)
18.04. Lößnitz (SN)
18.04. Berlin (BE)
24.04. Murnau (BY)
01.05. Obertrubach (BY)
18.05. Pirmasens (RP)
23.05. Wilsdruff (SN)
23.05. Käbschütztal (SN)
31.05. Hartenstein (SN)
06.06. Straubing (BY)
13.06. Arnstadt (TH)
13.06. Ockenfels (RP)
14.06. Bergen (SN)
20.06. Niederfinow (BB)
20.06. Raum Langmühle (RP)
27.06. Waldhufen (SN)
27.06. Wilster (SH)
Drittes Quartal 2009
04.07. Obertrubach (BY)
11.07. Gera (TH)
18.07. Raum Bad Segeberg (SH)
25.07. Leipzig (SN)
01.08. Völklingen (SL)
21.08. Geithain (SN)
28.08. Lößnitz (SN)
05.09. Dortmund (NW)
05.09. Niederwiesa (SN)
12.09. Pößneck (TH)
26.09. Eschede (NI)
Viertes Quartal 2009
10.10. Simmerath (NW)
06.11. Erftstadt (NW)
07.11. Sangerhausen (ST)
14.11. Arnstadt (TH)
05.12. Murnau (BY)
12.12. Pfersdorf (TH)
19.12. Eschede (NI)
26.12. Chemnitz (SN)
Erstes Quartal 2010
15.01. Merseburg (ST)
16.01. Bergen (SN)
16.01. Bonn (NW)
23.01. Limbach-Oberfrohna (SN)
23.01. Steinheim (NW)
06.02. Coswig (SN)
17.02. Buchhofen (BY)
27.02. Pfersdorf (TH)
27.02. Raum Wetzlar (HE)
28.02. Sotterhausen (ST)
05.03. Rostock (MV)
06.03. Auerbach (SN)
13.03. Karow (MV)
13.03. Zweibrücken (RP)
Zweites Quartal 2010
03.04. Leipzig (SN)
09.04. Murnau (BY)
10.04. Kirchheim (TH)
10.04. Ludwigshafen (RP)
10.04. Rheinmünster (BW)
17.04. Mulda (SN)
24.04. Dillstädt (TH)
01.05. Berlin
01.05. Herschberg (RP)
29.05. Kirchheim (TH)
05.06. Cunewalde (SN)
05.06. Niesky (SN)
12.06. Buchhofen (BY)
12.06. Pößneck (TH)
19.06. Finowfurt (BB)
26.06. Platten (RP)
26.06. Raum Wilster
Drittes Quartal 2010
03.07. Kirchheim (TH)
10.07. Gera (TH)
17.07. Albersdorf (SH)
24.07. Hildburghausen (TH)
30.07. Murnau (BY)
31.07. Colbitz (ST)
31.07. Obertrubach (BY)
07.08. Waldhufen (SN)
17.08. Raum Erlbach (SN)
20.08. Teterow (MV)
21.08. Bünsdorf (SH)
21.08. Pirna (SN)
21.08. Rottalmünster (BY)
28.08. München (BY)
03.09. Dortmund (NW)
04.09. Sotterhausen (ST)
04.09. Pirmasens (RP)
17.09. Neuensalz (SN)
18.09. Berlin
18.09. Niederwiesa (SN)
25.09. Eschede (NI)
25.09. Murnau (BY)
25.09. Mühldorf (BY)
Viertes Quartal 2010
02.10. Flonheim (RP)
02.10. Hamm (NW)
03.10. Karow (MV)
08.10. Köln (NW)
23.10. Albersdorf (SN)
23.10. Altratjensdorf (SH)
23.10. Sotterhausen (ST)
29.10. Doberschütz (SN)
06.11. Siegen (NW)
13.11. Leipzig (SN)
13.11. Bad Langensalza (TH)
26.11. Geithain (SN)
27.11. Altratjensdorf (SH)
27.11. Rostock (MV)
18.12. Chemnitz (SN)
19.12. Büdingen (HE)
23.12. Marienberg (SN)
Erstes Quartal 2011
07.01. Doberschütz (SN)
08.01. Trebsen (SN)
22.01. Karow (MV)
22.01. Limbach (SN)
28.01. Murnau (BY)
29.01. Kirchheim (TH)
05.02. Chemnitz (SN)
05.02. Coswig (SN)
05.02. Dortmund (NW)
05.02. Marienberg (SN)
12.02. Schwarzenberg (SN)
05.03. Sangerhausen (ST)
12.03. Wildenfels (SN)
19.03. Günzburg (BY)
26.03. Neukieritzsch (SN)
Zweites Quartal 2011
02.04. Hohenstein (SN)
02.04. Murnau (BY)
08.04. Friedland (MV)
16.04. Guttau (SN)
23.04. Heinsberg (NW)
30.04. Großrückerswalde (SN)
07.05. Grevesmühlen (MV)
07.05. Kirchheim (TH)
14.05. Riesa (SN)
28.05. Dortmund (NW)
28.05. Großrückerswalde (SN)
04.06. Braunschweig (NI)
04.06. Sondershausen (TH)
11.06. Mutzschen (SN)
18.06. Mainleus (BY)
22.06. Wallhausen (RP)
Drittes Quartal 2011
02.07. Grevesmühlen (MV)
02.07. Waldhufen (SN)
09.07. Murnau (BY)
16.07. Oberprex (BY)
06.08. Gera (TH)
13.08. Geithain (SN)
13.08. Roden (BY)
19.08. Freising (BY)
20.08. Braunschweig (NI)
02.09. Zschopau (SN)
03.09. Leinefelde (TH)
11.09. Berlin
30.09. Leipzig (SN)
Viertes Quartal 2011
01.10. Herschberg (RP)
08.10. Brand-Erbisdorf (SN)
08.10. Grevesmühlen (MV)
08.10. Murnau (BY)
22.10. Halle (ST)
05.11. Kirchheim (TH)
26.11. Grevesmühlen (MV)
03.12. Murnau (BY)
10.12. Eisenach (TH)
17.12. Chemnitz (SN)
17.12. Eckentahl (BY)
17.12. München (BY)
17.12. Raum Zwönitz (SN)
Erstes Quartal 2012
06.01. Bessenbach (BY)
06.01. Haßlach (BY)
06.01. Ludwigshafen (RP)
07.01. Kollnburg (BY)
21.01. Ostritz (SN)
21.01. Halsbach (BY)
25.02. Bermsgrün (SN)
24.03. Altenstadt (HE)
24.03. Anklam (MV)
31.03. Murnau (BY)
Zweites Quartal 2012
28.04. Schöneberg (RP)
28.04. Haigerloch (BW)
05.05. Leinefelde (TH)
12.05. Nürnberg (BY)
16.05. Bolanden (RP)
19.05. Grevesmühlen (MV)
09.06. Meiningen (TH)
16.06. Mainleus (BY)
23.06. Mundelsheim (BW)
23.06. Bechhofen (RP)
30.06. Murnau (BY)
Drittes Quartal 2012
07.07. Gera (TH)
14.07. Grimma (SN)
20.07. Platten (RP)
21.07. Thaleischweiler (RP)
21.07. Großrückerswalde (SN)
04.08. Eisenach (TH)
18.08. Dortmund (NW)
18.08. Chemnitz (SN)
18.08. Obrigheim (BW)
08.09. Mainleus (BY)
08.09. Lauertal (BY)
22.09. Jena (TH)
22.09. Bannewitz (SN)
Viertes Quartal 2012
05.10. Jena (TH)
13.10. Teising (BY)
27.10. Kirchheim (TH)
10.11. Kahla (TH)
18.11. Schmücke (TH)
01.12. Murnau (BY
01.12. Geiselhöring (BY)
01.12. Iphofen (BY)
07.12. Eckental (BY)
08.12. Raum Römhild (TH)
12.12. Eulowitz (SN)
15.12. Raum Hamm (NW)
21.12. Raum Rittersgrün (SN)
22.12. Altenkrempe (SH)
31.12 Köln (NW)
Erstes Quartal 2013
06.01. Michelau (BY)
23.02. Leun (HE)
15.03. München (BY)
23.03. Murnau (BY)
Zweites Quartal 2013
19.04. Leipzig (SN)
20.04. Elbe (NI)
26.04. Neddemin (MV)
27.04. Torgau (SN)
01.05. Berlin
04.05. Leinefelde (TH)
05.05. Hildburghausen (TH)
08.06. Raum Jever (NI)
14.06. Sonneberg (TH)
15.06. Kahla (TH)
15.06. Freilassing (BY)
22.06. Pasewalk (MV)
22.06. Grevesmühlen (MV)
29.06. Grimma (SN)
Drittes Quartal 2013
06.07. Gera (TH)
06.07. Grevesmühlen (MV)
12.07. Murnau (BY)
26.07. Tangerhütte (ST)
27.07. Gößweinstein (BY)
10.08. Berga (ST)
10.08. Roden (BY)
17.08. Großrückerswalde (SN)
24.08. Ludwigsau (HE)
07.09. Berlin
13.09. Michelau (BY)
21.09. Zittau (SN)
28.09. Schwalbach (SL)
28.09. Haar (NI)
Viertes Quartal 2013
10.10. Groß Berßen (NI)
02.11. Raum Hamm (NW)
16.11. Theuma (SN)
28.11. Forchheim (BY)
30.11. Braunschweig (NI)
01.12. Saarbrücken (SL)
07.12. Eisenach (TH)
07.12. Regnitzlosau (BY)
07.12. Pirna (SN)
07.12. Geiselhöring (BY)
08.12. Raum Nordsachsen (SN)
14.12. Rehling (BY)
14.12. Leipzig (SN)
20.12. Lippendorf (SN)
22.12. Padenstedt (SH)
28.12. Wörth (BY)
Erstes Quartal 2014
06.01. Michelau (BY)
08.02. Murnau (BY)
22.02. Grevesmühlen (MV)
05.03. Deggendorf (BY)
07.03. Lübtheen (MV)
08.03. Feilitzsch (BY)
15.03. Memmingen (BY)
15.03. Kirchheim (TH)
22.03. Regnitzlosau (BY)
29.03. Rottenburg (BW)
29.03. Regnitzlosau (BY)
Zweites Quartal 2014
03.05. München (BY)
03.05. Theuma (SN)
17.05. Langenau (BW)
17.05. Leinefelde (TH)
24.05. Scheinfeld (BY)
31.05. Erfurt (TH)
07.06. Jamel (MV)
21.06. Hückeswagen (NW)
21.06. Jena (TH)
Drittes Quartal 2014
05.07. Ilbesheim (RP)
05.07. Gera (TH)
12.07. Berlin
12.07. Regnitzlosau (BY)
12.07. Pirmasens (RP)
27.07. Rhein-Sieg-Kreis (NW)
02.08. Berlin
09.08. Sondershausen (TH)
16.08. Karlsruhe (BW)
23.08. Hildburghausen (TH)
06.09. Lautertal (BY)
06.09. Ilfeld (TH)
27.09. Kirchheim (TH)
Viertes Quartal 2014
03.10. Eisenach (TH)
26.10. Köln (NW)
31.10. Grevesmühlen (MV)
01.11. Lohberg (BY)
15.11. Hannover (NI)
17.11. Berlin
29.11. Rhein-Erft-Kreis (NW)
29.11. Leun (HE)
01.12. Berlin
06.12. Eisenach (TH)
13.12 Murnau (BY)
13.12. Theuma (SN)
20.12. unbekannt (BY)
Erstes Quartal 2015
01.01. Aurich (NI)
10.01. Greiz (TH)
19.01. Suhl (TH)
24.01. Karlsruhe (BW)
31.01. Birkenfeld (BW)
06.02. Pirna (SN)
07.02. Eisenach (TH)
11.02. Leun (HE)
14.02. Lage (NW)
18.02. Saarbrücken (SL)
16.02. Kloster Veßra (TH)
07.03. Raum Braunschweig (NI)
14.03. Hambrücken (BW)
21.03. Chemnitz (SN)
28.03. Dortmund (NW)
Zweites Quartal 2015
02.04. Kloster Veßra (TH)
18.04. Ilfed (TH)
01.05. Erfurt (TH)
02.05. Erfurt (TH)
09.05. Raum Jena (TH)
16.05. Chemnitz (SN)
23.05. Hildburghausen (TH)
24.05. Kolitzheim (BY)
29.05. Berlin
30.05. Raum Rennsteig (TH)
01.06. Berlin
06.06. Münchsmünster (BY)
08.06. Grevesmühlen (MV)
13.06. Leinefelde (TH)
13.06. Hamm (NW)
14.06. Meiningen (TH)
18.06. Dippoldiswalde (SN)
19.06. Freital (SN)
20.06. Furth (BY)
20.06. Eschede (NI)
Drittes Quartal 2015
04.07. Berlin
04.07. Laubach (HE)
06.07. Murnau (BY)
11.07. Illertissen (BY)
12.07. Büdingen (HE)
18.07. Guthmannshausen (TH)
01.08. Würzburg (BY)
01.08. Hagenwerder (SN)
08.08. Immenstadt (BY)
16.08. unbekannt (NI)
22.08. Riesa (SN)
28.08. Karlsruhe (BW)
29.08. Kloster Veßra (TH)
05.09. Heinsberg (NW)
05.09. Weißwasser (SN)
05.09. Kirchheim (TH)
12.09. Göppingen (BW)
19.09. Kirchheim (TH)
26.09. Kloster Veßra (TH)
28.09. Ronneburg (TH)
Viertes Quartal 2015
03.10. Riedelberg (RP)
03.10. Weißwasser (SN)
03.10. Pirna (SN)
10.10. Raum Schwarzwald (BW)
18.10. Sinsheim (BW)
24.10. Kloster Veßra (TH)
25.10. Köln (NW)
02.11. Sömmerda (TH)
07.11. Kloster Veßra (TH)
14.11. Schleusingen (TH)
21.11. Kloster Veßra (TH)
04.12. Uhlstädt (TH)
05.12 Altenburg (TH)
12.12. Murnau (BY)
19.12. Berlin
19.12. Eggenfelden (BY)
Erstes Quartal 2016
11.01. Leipzig (SN)
16.01. Blaubeuren (BW)
22.01. Crimmitschau S(N)
23.01. Waibstadt (BW)
30.01. Riesa (SN)
10.02. Saarbrücken (SL)
05.03. Rathenow (BB)
05.03. Neuhof (HE)
05.03. Weißenbach (BY)
Zweites Quartal 2016
01.04. Feilitzsch (BY)
09.04. Kloster Veßra (TH)
09.04. Magdeburg (ST)
09.04. Ingolstadt (BY)
23.04. Raum Ostwestfalen (NW)
01.05. Erfurt (TH)
07.05. Hildburghausen (TH)
07.05. Eisenach (TH)
18.05. Murnau (BY)
21.05. Ilfeld (TH)
28.05. Leinefelde (TH)
03.06. Gerolzhofen (BY)
04.06. Erfurt (TH)
11.06. Sömmerda (TH)
11.06. Oberthulba (BY)
18.06. Kloster Veßra (TH)
18.06. Raum Uckermark (BB)
18.06. Illertissen (BY)
25.06. Riesa (SN)
Drittes Quartal 2016
03.07. Brühl (NW)
15.07. Mühlacker (BW)
16.07. Wilhelmshaven (NI)
16.07. Sondershausen (TH)
23.07. Kloster Veßra (TH)
23.07. Guthmannshausen (TH)
06.08. Kloster Veßra (TH)
13.08. Bad Belzig (BB)
13.08. Eschede (NI)
20.08. Magdeburg (ST)
20.08. Ehringhausen (HE)
20.08. Kirchheim (TH)
27.08. Sinsheim (BW)
27.08. Walsrode (NI)
03.09. Berlin
04.09. Bochum (NW)
10.09. Oberhausen (NW)
10.09. Erfurt (TH)
10.09. Meiningen (TH)
17.09. Kloster Veßra (TH)
17.09. Niesky (SN)
24.09. Karlsruhe (BW)
24.09. Brühl (NW)
Viertes Quartal 2016
02.10. Kirchheim (TH)
08.10. Dortmund (NW)
05.11. Berlin
12.11. Kloster Veßra (TH)
18.11. Uhlstädt (TH)
19.11. Gera (TH)
19.11. Kloster Veßra (TH)
26.11. Eislingen (BW)
03.12. Eisenach (TH)
03.12. Kloster Veßra (TH)
10.12. Chemnitz (SN)
10.12. Murnau (BY)
17.12. Eschede (NI)
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