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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Finanzierung des Ausbaus der Zulauf-Schienenstrecken im Zusammenhang mit dem Brenner-Basistunnel (G-SIG: 13010300)

Finanzierungskonzept für den Ausbau der Zulaufstrecken München - Rosenheim - Kiefersfelden bzw. Regensburg - Landshut - Rosenheim, Finanzierungsanteile beim Projekt der Tunnelröhre, Mitfinanzierung der Zulaufstreckenabschnitte Kufstein - Wörgl und Wörgl - Innsbruck durch Österreich

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

31.03.1995

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/79514. 03. 95

Finanzierung des Ausbaus der Zulauf-Schienenstrecken im Zusammenhang mit dem Brenner-Basistunnel

des Abgeordneten Albert Schmidt (Hitzhofen) und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

In der Diskussion um einen Brenner-Basistunnel im Rahmen der transeuropäischen Netze (TEN) wird auch ein Ausbau der Zulauf-Schienenstrecken für notwendig gehalten. Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Finanzierung des Ausbaus dieser Zulaufstrecken, insbesondere auf die Verlegung des dritten und vierten Gleises sowie die Untertunnelung des Inntals:

  • München — Rosenheim — Kiefersfelden,
  • Regensburg — Landshut — Rosenheim.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bundesregierung:

Fragen4

1

Welches Finanzierungskonzept besteht für den Ausbau der genannten Zulaufstrecken, insbesondere, was den jeweiligen Finanzierungsanteil von Bund, EU und privaten Investoren anbetrifft, hinsichtlich der Planungskosten, der Baukosten und der Finanzierungskosten?

2

Wie verteilen sich die entsprechenden Finanzierungsanteile beim Projekt der Tunnelröhre?

3

Gibt es Vereinbarungen bzw. Absprachen der Republik Österreich über eine Mitfinanzierung der weiteren Zulaufstreckenabschnitte Kufstein — Wörgl und Wörgl — Innsbruck?

4

Gibt es bereits Kostenschätzungen für die Umsetzung der genannten Neu- und Ausbaustrecken im Zulauf zu einem geplanten Brenner-Basistunnel?

Bonn, den 3. März 1995

Albert Schmidt (Hitzhofen) Joseph Fischer (Frankfurt), Kerstin Müller (Köln) und Fraktion

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