Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag
13. Wahlperiode
Drucksache 13/6804
24. 01.97
Antwort
der Bundesregierung
auf die kleine Anfrage der Abgeordneten Eckart Kuhlwein, Dr. Cornelie Sonntag
-
Wolgast, Lilo Blunck, Norbert Gansel, Reinhold Hiller (Lübeck), Ulrike Mehl,
Manfred Opel, Antje-Marie Steen, Franz Thönnes, Dr. Wolfgang Wodarg, Gerd
Andres, Arne Börnsen (Ritterhude), Edelgard Bulmahn, Christel Deichmann,
Dr. Marliese Dobberthien, Annette Faße, Arne Fuhrmann, Monika Ganseforth,
Günter Graf (Friesoythe), Hans-Joachim Hacker, Monika Heubaum, Ilse Janz,
Volker Kröning, Konrad Kunick, Detlev von Larcher, Dr. Elke Leonhard, Angelika
Mertens, Dr. Edith Niehuis, Dr. Rolf Niese, Leyla Onur, Kurt Palis, Gisela Schröter,
Dietmar Schütz (Oldenburg), Ernst Schwanhold, Wieland Sorge, Margitta Terborg,
Dr. Konstanze Wegner, Peter Zumkley
— Drucksache 13/5922 —
Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung in Schleswig-Holstein
Vorbemerkung
Der Abgeordnete Eckart Kuhlwein und weitere 37 Abgeordnete
der Fraktion der SPD haben die Kleine Anfrage „Wirtschaftliche
und finanzielle Entwicklung in Schleswig-Holstein" an die
Bundesregierung gerichtet. Nach dem Grundgesetz und der
Landessatzung für Schleswig-Holstein ist die Landesregierung für die
Beobachtung der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung
in Schleswig-Holstein verantwortlich. Mit der Beantwortung der
Kleinen Anfrage beabsichtigt die Bundesregierung nicht, in den
Zuständigkeitsbereich der Landesregierung von Schleswig-
Holstein einzugreifen.
Die Kleine Anfrage besteht aus 59 Hauptfragen mit einer Vielzahl
von Unterfragen. Die Beantwortung verursachte bei der Exekutive
einen hohen Aufwand. Gleichwohl konnten nicht sämtliche
Detailfragen beantwortet werden, weil nicht alle hierfür erf order
lichen statistischen Unterlagen verfügbar waren. Eine
Ausweitung der statistischen Erhebungen würde Kosten verursachen,
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft vom
23. Januar 1997 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich - in kleinerer Schrifttype - den Fragetext.
die der Entlastung der Unternehmen und Verwaltungen im Sinne
einer Beseitigung bürokratischer Hemmnisse und der
Verschlankung des Staates zuwiderliefen.
Die Antwort auf die Kleine Anfrage stellt eine kompendienartige
Datensammlung und Aufbereitung dar, wie sie gewöhnlich als
Basisarbeit einer wissenschaftlichen Untersuchung zu leisten ist.
I. Wirtschaftliche Entwicklung
1. Wie hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Preisen von 1990 in
Schleswig-Holstein und im übrigen Bundesgebiet seit 1988 bis
heute insgesamt und jahresdurchschnittlich entwickelt?
Um wieviel Prozent hat seit 1988 das BIP in Preisen von 1990 in
Schleswig-Holstein und in sämtlichen anderen Bundesländern
zugenommen?
Wie hat sich der relative Anteil Schleswig-Holsteins am BIP des
Bundesgebiets in den einzelnen Jahren entwickelt?
Vorbemerkung: Der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen" berechnet die Eckdaten der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen für die Länder der Bundesrepublik
Deutschland. Preisbasis für die Berechnungen des Bruttoinlandsprodukts
(BIP) in konstanten Preisen ist das Jahr 1991.
Das BIP in Preisen von 1991 hat sich in Schleswig-Holstein um rd.
12,9 Mrd. DM von gut 84,5 Mrd. DM in 1988 auf rd. 97,5 Mrd. DM im
Jahr 1995 erhöht. Dies entspricht einem Zuwachs von rd. 15,4 %. In
den alten Ländern nahm im gleichen Zeitraum das BIP um rd. 449,1
Mrd. DM von rd. 2 301,0 Mrd. DM (1988) auf rd. 2 750,1 Mrd. DM
(1995) zu. Der Zuwachs betrug rd. 19,5 %.
Das BIP in Preisen von 1991 hat sich in Schleswig-Holstein und in
den anderen Ländern von 1988 bis 1995 gegenüber dem Vorjahr
bzw. jahresdurchschnittlich wie folgt entwickelt:
Tabelle 1:
Bruttoinlandsprodukt in Preisen von 1991
- jahresdurchschnittliche Veränderung in vH. -
1989/88 1990/89 1991/90 1992/91 1993/92 1994/93 1995/94 1995/88
Baden-Wür ttemberg 4,0 6,5 3,8 1,0 -4,0 2,4 1,3 2,1
Bayern 4,1 5.6 5,8 3,4 -1,7 3,0 1,6 3,1
Berlin (West) 3,3 6,0 4,7 -1,9 0,0 -0,4 -1,5 1,4
Berlin (Ost) . . . 9,4 5,8 8,3 5,0 .
Brandenburg . . . 7,0 8,6 7,4 4,9 .
Bremen 2,3 8,5 5,6 -0,2 -2,6 2,7 1,8 2,5
Hamburg 4,8 5,2 4,5 1,2 0,8 2,2 2,1 3,0
Hessen 4,8 7,3 6,6 3,2 -0,6 2,7 2,3 3,7
Mecklenb.-Vorpommern . . 5,2 3,3 7,4 5,9 .
Niedersachsen 3,7 5,7 6,9 2,9 -1,0 2,3 2,1 3,2
Nordrh.-Westf. 3,4 4,9 4,3 1,1 -2,1 2,0 1,6 2,1
Rheinl.-Pfalz 2,4 5,8 4,3 0,8 -3,1 3,1 1,1 2,0
Saarland 3,1 4,5 4,8 -0,2 -3,5 2,3 2,0 1,8
Sachsen . . . 5,8 7,6 10,1 7,4 .
Sachs.-Anhalt . . . 8,0 8,0 6,8 4,3 .
Schl.-Holstein -0,6 3,6 4,8 2,1 -0,2 2,6 2,2 2,1
Thüringen . . . 13,5 7,8 9,6 4,6 .
Deutschland* . . . 2,2 -1,2 2,9 2,0 .
Alte Länder 3,6 5,7 5,1 1,8 -1,9 2,4 1,6 2,6
*) Bundesgebiet nach dem 3. Oktober 1990.
Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Eigene
Berechnungen BMWi.
Der Anteil Schleswig-Holsteins am BIP des Bundesgebietes in
jeweiligen Preisen hat sich in den Jahren von 1988 bis 1995 wie folgt
entwickelt:
Tabelle 2:
BIP-Anteil Schleswig-Holsteins am Bundesgebiet in vH.
Jahr alte Länder Deutschland*
1988 3,6 .
1989 3,5 .
1990 3,5 .
1991 3,4 3,2
1992 3,5 3,2
1993 3,5 3,2
1994 3,5 3,2
1995 3,6 3,2
*) Bundesgebiet nach dem 3. 10. 1990.
Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Eigene
Berechnungen BMWi.
2. Wie hat sich das BIP in Preisen von 1990 je Einwohner und je
Erwerbstätigen in Schleswig-Holstein und im übrigen Bundesgebiet
zwischen 1988 bis heute insgesamt und jahresdurchschnittlich
entwickelt?
In welchem Verhältnis steht die jährliche Entwicklung des BIP je
Einwohner in Schleswig-Holstein zur Entwicklung im
Bundesgebiet?
Das BIP je Einwohner in Preisen von 1991 betrug in Schleswig
-
Holstein 1988 knapp 33,0 TDM und stieg bis 1995 um rd. 2,9 TDM
auf knapp 35,9 TDM an. Die entsprechenden Werte für die alten
Länder lauten: 1988 rd. 37,5 TDM bzw. 1995 rd. 41,6 TDM. Dies
entspricht einem Zuwachs um gut 4,1 TDM. Das BIP je
Erwerbstätigen in Preisen von 1991 expandierte im entsprechenden
Zeitraum in Schleswig-Holstein um rd. 7,3 TDM von rd. 82,4 TDM
(1988) auf knapp 89,7 TDM (1995). Für die alten Länder ergeben
sich für 1988 rd. 84,5 TDM und für 1995 gut 96,6 TDM. Dies
entspricht einer Zunahme um rd. 12,2 TDM.
Nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über die prozentualen
Veränderungen (Jahresdurchschnitt und Veränderung insgesamt) der
beiden Größen:
Tabelle 3:
*) S-H = Schleswig-Holstein, aL = alte Länder, D = Deutschland (Bundesgebiet
nach dem 3. Oktober 1990).
Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Eigene
Berechnungen BMWi.
3. Wie hat sich die Steuerkraft Schleswig-Holsteins seit 1988 im
Vergleich zum übrigen Bundesgebiet entwickelt?
Die Entwicklung der Steuerkraft Schleswig-Holsteins vor
Länderfinanzausgleich in Abgrenzung des Finanzausgleichsgesetzes
stellt sich im Vergleich, zum Durchschnitt der alten Länder (ohne
Berlin) in den Jahren 1988 bis 1994 wie folgt dar:
Tabelle 4:
Entwicklung der Steuerkraft je Einwohner in Schleswig-Holstein
Jahr Steuerkraft je Einwohner in vH. des Länderdurchschni tt s
1988 88,1
1989 88,6
1990 88,5
1991 89,0
1992 91,3
1993 95,6
1994 98,3
Quelle: BMF.
In den Jahren 1991 bis 1994 wurde der Länderfinanzausgleich
jeweils gesondert unter den alten Ländern und unter den neuen
Ländern ohne Beteiligung Berlins durchgeführt. Seit 1995 findet
ein Länderfinanzausgleich unter allen Ländern statt. Im Vergleich
zum Durchschnitt aller Länder weist Schleswig-Holstein für 1995
eine Steuerkraft von 102,5 v. H. (vorläufige Zahlen) vor
Länderfinanzausgleich auf.
4. In welcher Form werden die Daten des BIP je Einwohner um die
Pendler nach Hamburg korrigiert, damit so eine realitätsgerechte
Erfassung von Wirtschafts- und Steuerkraft für Schleswig-Holstein
durchgeführt werden kann?
Das BIP der Länder wird von dem Arbeitskreis
„Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" berechnet. Der
Indikator BIP je Einwohner ist eine abgeleitete Rechengröße für
Benutzer der Statistik. Korrekturrechnungen zu diesem Indikator
werden von der amtlichen Statistik nicht durchgeführt. Es bleibt
den Benutzern der Statistik unbenommen, modellmäßige
Korrekturrechnungen bzw. Schätzungen anzustellen, etwa unter
Berücksichtigung von Zahlen über Pendlerströme. Das Referat
für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beim Landesarbeitsamt
Nord hat für Ende Juni 1995 folgende Pendlerströme der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen Hamburg und
Schleswig-Holstein berechnet:
Aus Schleswig-Holstein pendelten demnach 133 800
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Hamburg, in die
Gegenrichtung pendelten 38 500 Beschäftigte, die das BIP des
betreffenden Landes jeweils entsprechend erhöhten. Die Zahl der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug Ende Juni 1995
insgesamt in Schleswig-Holstein 819 100 und in Hamburg 754 500
(jeweils Arbeitsort). Daraus resultierende Schätzungen zu
Wirtschafts- und Steuerkraft in Schleswig-Holstein liegen nicht vor.
5. Wie haben sich Unternehmensgründungen und -insolvenzen in den
Jahren ab 1988 in Schleswig-Holstein und im Bundesgebiet
entwickelt (absolute Zahlen/Zuwachsraten, Insolvenzen pro 10 000
Unternehmen)?
Bis Ende 1995 hat es keine Bundesstatistik zur Erfassung der
Unternehmensgründungen gegeben. Soweit amtliche Zahlen
vorliegen, basieren sie auf landesrechtlichen Regelungen, die
allerdings nicht vollständig sind. Schleswig-Holstein hat diese Statistik
bisher nicht durchgeführt, so daß für den Zeitraum 1988 bis 1995
keine Angaben vorliegen. Die vorhandenen Zahlen zu
Unternehmensgründungen in den alten Ländern für 1988 bis 1992 basieren
auf den Gewerbeanmeldungen der Länder Bayern, Berlin,
Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und
Saarland; die für 1993 bis 1995 enthalten zusätzlich die Angaben
für Baden-Württemberg; dadurch werden nach Angaben des
Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM) ca. 92 % aller
Unternehmen repräsentiert. Das IfM wertet die vorhandenen
Zahlen der erhebenden Länder aus und veröffentlicht sie als
Hochrechnung für Westdeutschland (IfM Pressemitteilung vom
5. November 1996 - Gründungsbilanz).
Tabelle 5:
Unternehmensgründungen in den alten Ländern
Jahr Anzahl in 1000 Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 326 6,2
1989 337 3,4
1990 372 10,4
1991 391 5,1
1992 398 1,8
1993 407 2,3
1994 419 2,9
1995 452 7,9
Quelle: Institut für Mittelstandsforschung, Bonn.
Über die Insolvenzentwicklung in Deutschland (zur besseren
Vergleichbarkeit wurden die Zahlen für das frühere Bundesgebiet
ausgewertet) und Schleswig-Holstein ab 1988 gibt die
nachfolgende Tabelle aus der amtlichen Statistik einen Überblick:
Tabelle 6:
Insolvenzen, Insolvenzhäufigkeit und Veränderungsraten in den alten Ländern
Jahr
Insolvenzen 1) Häufigkeiten 2)
der
Unternehmensinvolvenzen
Veränderung der Insolvenzen
gegenüber dem Vorjahr
insgesamt darunter:
Unternehmen
insgesamt darunter:
Unternehmen
Anzahl in vH.
1988 15.936 10.562 55 -9,4 -12,7
1989 14.643 9.590 50 -8,1 -9,2
1990 13.271 8.730 43 -9,4 -9,0
1991 12.922 8.445 40 -2,6 -3,3
1992 14.117 9.828 47 9,2 16,4
1993 17.537 12.821 61 24,2 30,4
1994 20.092 14.926 67 3) 14,6 16,4
1995 21.714 16.470 75 3) 8,1 10,3
Insolvenzen, Insolvenzhäufigkeit und Veränderungsraten in Schleswig -Holstein
1988 634 488 66 -15,7 -13,6
1989 702 532 72 10,7 9,0
1990 567 427 55 -19,2 -19,7
1991 550 423 53 -3,0 -0,9
1992 552 430 53 0,4 1,6
1993 654 540 67 18,5 25,6
1994 754 616 71 15,3 14,1
1995 877 707 81 16,3 14,8
1) Alte Länder: Konkurse und Vergleichsverfahren ohne Anschlußkonkurse,
denen ein eröffnetes Vergleichsverfahren vorausgegangen ist.
2) Bezogen auf 10 000 Unternehmen. Berechnet anhand der Ergebnisse der
Umsatzsteuerstatistik.
3) Einschließlich Berlin-Ost (Unternehmensbestände sind nicht in Ost und West
aufteilbar).
Quelle: Statistisches Bundesamt, Eigene Berechnungen BMWi.
6. Wie hat sich die Zahl der Erwerbstätigen, der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der Arbeitslosen insgesamt sowie der
Langzeitarbeitslosen, der Kurzarbeiter und der offenen Stellen
zwischen 1988 bis heute in Schleswig-Holstein und im übrigen
Bundesgebiet insgesamt und jahresdurchschnittlich entwickelt (soweit
möglich, sind die entsprechenden Daten für Frauen und Männer
getrennt auszuweisen)?
Die Arbeitsmarktentwicklung in Schleswig-Holstein wird in
folgenden Tabellen jeweils mit der Entwicklung in den alten
Ländern verglichen, da ein Vergleich mit gesamtdeutschen Zahlen
wegen des Strukturbruchs in den neuen Ländern keine
Aussagekraft besitzt.
Bei den offenen Stellen erfolgt kein getrennter Ausweis nach
Geschlecht, da die Bundesanstalt für Arbeit Stellen generell
geschlechtsneutral vermittelt.
Bei der Darstellung der Langzeitarbeitslosigkeit wurde auf die
Daten aus der Strukturanalyse im September eines jeden Jahres
zurückgegriffen, da Jahresdurchschnittswerte hierfür erst seit
1994 ermittelt werden.
Die Entwicklung der gefragten Arbeitsmarktkennzahlen weisen
die Tabellen 7 bis 12 aus. Die Angaben wurden der besseren
Lesbarkeit wegen jeweils auf Tausend gerundet. Die
Verhältniszahlen beziehen sich auf die exakten Arbeitsmarktzahlen:
Tabelle 7:
Erwerbstätige
Insgesamt Männer Frauen
Jahr
Schleswig
-
Holstein
alte Länder
Anteil
Schleswig-Holsteins
an den alten
Ländern in %
Schleswig
Holstein
alte Länder
Anteil
Schleswig-Holsteins
an den alten
Ländern in %
Schleswig
Holstein
alte Länder
Anteil
Schleswig
Holsteins an den
alten Ländern in %
in Tsd. in Tsd. in Tsd.
1988 1.135 27.509 4,1 698 16.759 4,2 437 10.750 4,1
1989 1.166 27.948 4,2 705 16.948 4,2 461 11.000 4,2
1990 1.234 29.074 4,2 732 17.585 4,2 502 11.489 4,4
1991 1.235 29.578 4,2 737 17.719 4,2 498 11.859 4,2
1992 1.247 29.877 4,2 739 17.845 4,1 508 12.032 4,2
1993 1.246 29.606 4,2 734 17.621 4,2 512 11.985 4,3
1994 1.245 29.244 4,3 733 17.270 4,2 512 11.974 4,3
1995 1.248 29.098 4,3 724 17.141 4,2 524 11.957 4,4
Jahresdurchschnittliche Veränderung in vH.
1995/88
1,4 0,8 0,5 0,3 . 2,6 1,5 .
Veränderung insgesamt in vH.
1995/88
10,0 5,8 . 3,7 2,3 . 19,9 11,2 .
Quelle: BMA.
Tabelle 8:
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Jahr Insgesamt Männer Frauen
Schleswig- alte Länder Anteil Schleswig- alte Länder Anteil Schleswig- alte Anteil
Holstein Holstein Holstein Länder
am 30.06. Schleswig- Schleswig-Holsteins
Schleswigin Tsd. Holsteins an den in Tsd. an den alten in Tsd. Holsteins an den
alten Ländern in % Ländern in % alten Ländern in %
1988 742 21.265 3,5 419 12.652 3,3 324 8.613 3,8
1989 754 21.619 3,5 425 12.811 3,3 330 8.808 3,7
1990 780 22.368 3,5 439 13.195 3,3 341 9.173 3,7
1991 817 23.173 3,5 458 13.603 3,4 359 9.570 3,7
1992 833 23.530 3,5 463 13.714 3,4 370 9.816 3,8
1993 825 23.122 3,6 455 13.353 3,4 370 9.769 3,8
1994 819 22.755 3,6 449 13.025 3,4 370 9.730 3,8
1995 819 22.598 3,6 449 12.917 3,5 370 9.681 3,8
Jahresdurchschnittliche Veränderung in vH.
1995/88 1,4 0,9 . 1,0 0,3 . 1,9 1,7 .
Veränderung insgesamt in vH.
1995/88 10,3 6,3 . 7,2 2,1 . 14,4 I 12,4 .
Quelle: BMA.
Drucksache 13/6804 Deutscher Bundestag -.13. Wahlperiode
Tabelle 9:
Arbeitslose
Insgesamt Männer Frauen
Schleswig- alte Länder Schleswig- alte Länder Schleswig- alte Länder
Holstein Anteil Holstein Anteil Holstein Anteil
Jahr Schleswig- Schleswig-Holsteins Schleswig-Holsteins
in Tsd. Holsteins an den in Tsd. an den alten in Tsd. an den alten Ländern
alten Ländern in % Ländern in % in %
1988 109 2.242 4,9 62 1.199 5,2 47 1.043 4,5
1989 101 2.038 5,0 57 1.070 5,3 45 968 4,6
1990 94 1.883 5,0 52 968 5,3 42 915 4,6
1991 81 1.689 4,8 45 898 5,0 35 792 4,5
1992 81 1.808 4,5 46 983 4,6 35 826 4,2
1993 93 2.270 4,1 53 1.277 4,2 40 993 4,0
1994 102 2.556 4,0 59 1.462 4,0 43 1.094 3,9
1995 102 2.565 4,0 59 1.464 4,0 43 1.101 3,9
Veränderung insgesamt in vH.
1995/88 -6,0 14,4 . -4,9 22,1 . -7,5 5,6 .
Quelle: BMA.
Tabelle 10:
Langzeitarbeitslose - jeweils Ende September
Jahr Insgesam t Männer Frauen
Schleswig
-
Holstein
alte Länder Anteil
Schleswig
Holsteins an
alten Ländern in
vH.
Schleswig
Holstein
alte Länder Anteil
Schleswig
Holsteins an
alten Ländern
in vH.
Schleswig
Holstein
alte Länder Anteil
Schleswig
Holsteins an
alten Ländern in
vH.
in Tsd. in Tsd.
in Tsd.
1988 29 686 4,3 17 355 4,7 13 331 3 , 8
1989 26 591 4,5 15 309 5,0 11 283 3,9
1990 23 513 4,4 13 263 4,9 10 251 3,9
1991 19 455 4,1 11 235 4,6 8 220 3,6
1992 18 474 3,8 10 248 4,1 8 227 3,6
1993 22 594 3,8 13 319 4,0 9 275 3,4
1994 28 798 3,5 16 440 3,7 12 357 3,3
1995 27 828 3,3 15 459 3,3 12 368 3,2
Veränderung insgesamt in vH.
1995/88 -7,5 20,7
.
-8,8 29,5
.
-5,7 11,3
.
Quelle: BMA.
Tabelle 11:
Kurzarbeiter
Insgesamt Männer Frauen
Jahr
Schleswig
-
Holstein
alte Länder
Anteil
Schleswig
Holsteins an
alten Ländern in
vH.
Schleswig
Holstein
alte Länder
Anteil
Schleswig
Holsteins an
alten Ländern
in vH.
Schleswig
Holstein
alte Länder
Anteil
Schleswig
Holsteins an
alten Ländern in
vH.
in Tsd. in Tsd. in Tsd.
1988 8 208 3,8 7 173 4,1 0 35 2,4
1989 7 108 6,0 6 91 6,3 0 17 4,7
1990 4 56 6,4 3 45 7,4 0 10 1,8
1991 5 145 3,6 5 117 3,9 0 28 2,5
1992 10 283 3,6 9 213 4,0 2 70 2,5
1993 15 767 2,0 13 615 2,0 3 152 1,7
1994 6 275 2,3 5 219 2,4 1 57 2,0
1995 3 128 2,4 3 101 2,5 0 27 2,0
Veränderung insgesamt in vH.
1995/88 -61,6 -38,4 . -64,7 . -41,6 . -35,0 -22,2 .
Quelle: BMA.
Tabelle 12:
Offene Stellen
Jahr Schleswig
Holstein
alte Länder
Anteil Schleswig
Holsteins an alten
Ländern
in vH. in Tsd.
1988 6 189 3,0
1989 6 251 2,6
1990 9 314 3,0
1991 11 331 3,3
1992 12 324 3,9
1993 11 243 4,3
1994 11 234 4,6
1995 12 267 4,5
Veränderung insgesamt in vH.
1995/88 108,9 41,3 .
Quelle: BMA.
Im Zeitraum 1988 bis 1995 hat sich der Arbeitsmarkt in Schleswig
Holstein also günstiger entwickelt als in den alten Ländern.
Während die Arbeitslosenquote (bezogen auf die abhängigen zivilen
Erwerbspersonen) in Schleswig-Holstein 1988 mit 10,0 % noch
deutlich über der in den alten Ländern (Arbeitslosenquote von
8,7 %) lag, so war die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein
1995 mit 9,1 % leicht unter der in den alten Ländern von 9,3 %.
Ende November 1996 lag die Arbeitslosenquote in Schleswig
-
Holstein mit 10,3 % exakt im Durchschnitt der alten Länder. Dies
bedeutet, daß in diesem Jahr die Arbeitslosigkeit in Schleswig
Holstein etwas stärker als in den alten Ländern zugenommen hat.
7. Wie hat sich die Zahl der Erwerbstätigen in den drei
Wirtschaftssektoren sowie der Unternehmen und Arbeitsstätten im primären
(Land- und Forstwirtschaft), sekundären (produzierendes Gewerbe)
und tertiären Sektor (objekt- und personenbezogene
Dienstleistungen) seit 1988 entwickelt?
Zur Entwicklung der Erwerbstätigenzahl der drei
Wirtschaftsbereiche geben nachfolgende Tabellen einen Überblick:
Tabelle 13:
Entwicklung der Erwerbstätigen nach Sektoren in den alten Ländern
Jahr I. Land- und Forstwirtschaft,
Fischerrei
II. Produzierendes Gewerbe III. Dienstleistungen 1)
Erwerbstätige 2) Erwerbstätige 2) Erwerbstätige 2)
in 1000 VÄ gg. VJ in
vH. *
in 1000 VÄ gg. VJ in
vH. *
in 1000 VÄ gg. VJ in
vH.*
1988 1 155 -2,1 11 242 1,7 10 082 1,5
1989 1 039 -10,0 11 337 0,8 10 397 3,1
1990 1 070 3,0 11 903 5,0 11 140 7,1
1991 1 045 -2,3 12 065 1,4 11 283 1,3 1,3
1992 1 041 -0,4 12 035 -0,2 11 616 2,9
1993 981 -5,8 11 646 -3,2 11 794 1,5
1994 929 -5,3 11 165 -4,1 11 969 1,5
1995 900 -3,1 10 502 -5,9 11 127 -7,0
Entwicklung der Erwerbstätigen nach Sektoren in Schleswig-Holstein
1988 57 -5,0 339 3,7 505 1,2
1989 52 -8,8 349 2,9 523 3,6
1990 62 19,2 352 0,9 555 6,1
1991 57 -8,1 361 2,6 559 0,7
1992 59 3,5 360 -0,3 568 1,6
1993 52 -11,9 362 0,6 566 -0,4
1994 53 1,9 363 0,3 567 0,2
1995 47 -11,3 352 -3,0 525 -7,4
*) Veränderung gegenüber Vorjahr in v. H.
1) Kreditinstitute, Versicherungsgewerbe, Dienstleistungen, soweit von
Unternehmen und freien Berufen erbracht, Organisationen ohne Erwerbszweck und
Private Haushalte, Gebietskörperschaften und Sozialversicherung.
2) Stand jeweils Ende April bzw. Anfang Mai eines Jahres.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Mikrozensus).
Zur Entwicklung der Zahl der Unternehmen liegt z. Z. nur für den
Bereich des Produzierenden Gewerbes amtliches Zahlenmaterial
vor (Statistisches Bundesamt, Fachserie 4, Reihe 4.1.1 -
Beschäftigung, Umsatz und Energieversorgung der Unternehmen
und Betriebe im Bergbau und im Verarbeitenden Gewerbe).
Tabelle 14:
Unternehmensentwicklung im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe
in den alten Ländern und Schleswig-Holstein
Jahr Alte Länder Schleswig-Holstein
Anzahl 1) 2) VÄ gg. VJ in vH.* Anzahl 1) 2) VÄ gg. VJ in vH.*
1988 35 950 2,8 _ 1 177 2,3
1989 37 919 5,5 1 209 2,7
1990 38452 1,4 1 246 3,1
1991 39 003 1,4 1 264 1,4
1992 39 466 1,2 1 325 4,8
1993 37 862 -4,2 1 327 _ 0,2
1994 36 339 -4,0 1 286 -3,1
1995 3) 34 589 . 1 174 .
*) Veränderung gegenüber Vorjahr in v. H.
1) Durchschnitt errechnet aus Monatsangaben.
2) Ein- und Mehrfachbetriebsunternehmen.
3) Durch die Umstellung der Wirtschaftszweigklassifikation (SYPRO auf WZ '93)
ab 1995 sind die Zahlen mit den Vorjahresangaben nur eingeschränkt
vergleichbar, da Tätigkeiten innerhalb des Produzierenden Gewerbes
umgruppiert, hinzugekommen oder ausgegliedert wurden.
Quelle: Statistisches Bundesamt.
Zur Entwicklung der Arbeitsstättenzahl werden die Ergebnisse
der letzten beiden Arbeitsstättenzählungen (27. Mai 1970 und
25. Mai 1987) dargestellt.
Tabelle 15:
Entwicklung der Arbeitsstätten nach Sektoren in den alten Ländern
Jahr I. Land- und Fortswirtschaft,
Fischerrei
II. Produzierendes Gewerbe III. Dienstleistungen 1)
Arbeitsstätten
Anzahl VÄ gg. VJ in
vH. *
Anzahl VÄ gg. VJ in
vH. *
Anzahl VÄ gg. VJ in
vH. *
27.05.1970 22 084 . 441 015 . 795 320 .
25.05.1987 28 962 31,1 360 465 -18,3 1 169 894 47,1
Entwicklung der Erwerbstätigen nach Sektoren in Schleswig-Holstein
27.05.1970 1 421 . 14 290 . 30 275 .
25.05.1987 1 623 14.2 11 915 -16.6 51 234 69.2
*) Veränderung gegenüber Vorjahr in v. H.
1) Kreditinstitute, Versicherungsgewerbe, Dienstleistungen, soweit von
Unternehmen und freien Berufen erbracht, Organisationen ohne Erwerbszweck,
Gebietskörperschaften und Sozialversicherung (Private Haushalte werden durch
die Arbeitsstättenzählung nicht erfaßt).
Quelle: Statistisches Bundesamt.
8. Wie haben sich der Umfang der Kurzarbeit und das Angebot an
offenen Stellen in Schleswig-Holstein und im Bundesgebiet seit 1988
entwickelt?
Diese Frage wurde schon mit der Antwort zur Frage 6
beantwortet.
9. Wie haben sich die Bruttoanlageinvestitionen in Schleswig-Holstein
und im übrigen Bundesgebiet zwischen 1988 und heute gegliedert
nach Wirtschaftszweigen insgesamt und jahresdurchschnittlich
entwickelt?
In den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) wird die
Summe aus Anlageinvestitionen und Vorratsveränderung auch
als Bruttoinvestitionen bezeichnet. Die Anlageinvestitionen
stellen „Bruttoanlageinvestitionen" in dem Sinne dar, daß
Abschreibungen nicht abgesetzt sind. Die Anlageinvestitionen in der VGR
lassen sich gemäß der Verwendungsrechnung sowohl nach
Sektoren als auch nach Anlagearten in jeweiligen Preisen sowie in
Preisen von 1991 für Deutschland und bis 1994 getrennt nach
alten und neuen Ländern darstellen. Da ein vollständiger Nachweis
der Transaktionen mit gebrauchten Anlagen und Land zwischen
den investierenden Wirtschaftsbereichen mangels statistischer
Unterlagen nicht möglich ist, werden die Anlageinvestitionen
nach Wirtschaftsbereichen nur auf der Grundlage des Erwerbs
neuer Anlagen einschließlich selbsterstellter Anlagen (also ohne
Käufe und Verkäufe von gebrauchten Anlagen und Land)
dargestellt.
Die Entwicklung der Anlageinvestitionen nach
Wirtschaftsbereichen kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
Tabelle 16:
Entwicklung der Anlageinvestitionen
Wirtschaftszweig Gebiet in jeweiligen Preisen in Preisen von 1991
insg. in vH. in vH. p.a. insg. in vH. in vH. p.a.
1993/88 1993/88 1993/88 1993/88
Land- und Schleswig-Holstein -3,8 -0,8 -18,2 -3,9
Forstwirtschaft alte Länder 5,0 1,0 -11,0 -2,3
Produzierendes Schleswig-Holstein 27,8 5,0 11,2 2,1
Gewerbe alte Länder 9,9 1,9 -4,3 -0,9
Handel / Verkehr Schleswig-Holstein 68,2 11,0 47,9 8,1
alte Länder 27,9 5,0 12,4 2,4
Dienstleistungs- Schleswig-Holstein 36,5 6,4 10,7 2,1
unternehmen alte Länder 47,0 8,0 18,8 3,5
Staat Schleswig-Holstein 13,0 2,5 -8,8 -1,8
Priv. Haushalte alte Länder 29,1 5,2 3,7 0,7
Insgesamt Schleswig-Holstein 34,6 6,1 12,3 2,3
alte Länder 31,1 5,6 9,3 1,8
Quelle: Statistisches Bundesamt, Arbeitskreis Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen der Länder, eigene Berechnungen BMWi.
10. Wie hat sich die Bruttowertschöpfung in Preisen von 1990 gegliedert
nach Wirtschaftssektoren in Schleswig-Holstein und im übrigen
Bundesgebiet zwischen 1988 und heute insgesamt und
jahresdurchschnittlich entwickelt?
Die Bruttowertschöpfung in Preisen von 1991 nach
Wirtschaftssektoren hat sich in Schleswig-Holstein und im Bundesgebiet von
1988 bis 1995 wie folgt entwickelt:
Tabelle 17:
Entwicklung der Bruttowertschöpfung in Preisen von 1991 in vH.
Gebiet jahresdurschnittliche Veränderung Veränderung insgesamt
1995/88 1995/91 1995/88 1995/91
Agrarsektor
- Schleswig-Holstein -1,1 -1,0 -7,7 -3,9
- alte Länder 1,1 2,3 8,1 9,4
- Deutschland* 2,3 9,7
Produktionssektor
- Schleswig-Holstein -0,7 0,6 -5,0 2,4
- alte Länder 0,5 -2,0 3,6 -7,8
- Deutschland* -1,0 . -4,0
Dienstleistungssektor
- Schleswig-Holstein 3,6 2,5 28,0 10,3
- alte Länder 3,8 2,8 29,8 11,7
- Deutschland* . 3,1 . 13,0
*) Bundesgebiet nach dem 3. Oktober 1990.
Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Eigene
Berechnungen BMWi.
11. Wie hat sich die Ertragssituation der Unternehmen insgesamt sowie
gegliedert nach Wirtschaftssektoren entwickelt?
Das Bruttoeinkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen
kann als - wenn auch sehr pauschaler - Indikator für die
Ertragsentwicklung der Unternehmen verwendet werden. Diesen
Indikator hat der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnungen der Länder" bisher nur für die Länder des früheren
Bundesgebiets bis zum Jahr 1994 berechnet. Berechnungen für die
Wirtschaftssektoren liegen nicht vor.
Das Bruttoeinkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen
in Schleswig-Holstein hat von 1988 bis 1994 um 6,7 % p. a., das im
früheren Bundesgebiet um 6,2 % p. a. zugenommen.
12. Wie hat sich die Einkommenssituation von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern in Schleswig-Holstein im Vergleich zum
Bundesdurchschnitt seit 1988 in Schleswig-Holstein entwickelt?
Die Einkommen (= laufende Bruttomonatsverdienste ohne
Einmal- und Sonderzahlungen) werden von den statistischen
Landesämtern im Rahmen der laufenden Verdiensterhebung als
Teil der Lohnstatistik erfaßt.
Die Relationen der Bruttomonatsverdienste der Arbeiter und
Angestellten in der Industrie (einschließlich Hoch- und Tiefbau),
Handel, Kreditinstitute und Versicherungsgewerbe in Schleswig
-
Holstein gegenüber dem Bundesdurchschnitt seit 1988 sind in
nachfolgender Tabelle dargestellt.
Tabelle 18:
Relation der Bruttoverdienste in vH.
Jahr
(Oktober)
Arbeiter 1) Angestellte
Männer Frauen Männer Frauen
1988 97,9 96,9 91,4 91,6
1989 97,1 96,3 91,2 91,6
1990 97,6 95,9 91,1 91,6
1991 97,8 95,9 91,4 93,0
1992 96,8 97,5 90,1 91,2
1993 98,5 98,1 91,5 91,7
1994 99,3 98,6 91,9 92,6
1995 98,3 98,8 91,8 93,2
1) Der Bruttomonatsverdienst für Arbeiter wurde durch Multiplikation der
Bruttowochenverdienste mit 4,345 errechnet.
Quelle: Statistisches Bundesamt.
Die absolute Höhe der Bruttomonatsverdienste ist der
nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Tabelle 19:
1) Der Bruttomonatsverdienst für die Arbeiter wurde durch Multiplikation der Bruttowochenverdienste mit 4,345 errechnet.
2) Angestellte: Indust rie (einschl. Hoch- und Tiefbau), Handel, Kreditinstitute und Versicherungsgewerbe.
Quelle: BMA.
13. Wie hat sich speziell die Zahl der Erwerbstätigen sowie der
Unternehmen und Arbeitsstätten im Software- und High-Tech-Bereich
seit 1988 in Schleswig-Holstein entwickelt?
Falls die Statistik das nicht hergibt: Warum wird in der
Wirtschaftsstatistik die Produktion z. B. von Kohl und Schweinen, aber nicht die
Zahl von technologisch orientierten Existenzgründern erfaßt?
Der in der Fragestellung genannte „Software- und High-Tech-
Bereich" wird unter diesem Begriff in der amtlichen Statistik nicht
erfaßt.
In den amtlichen Erhebungen der Produktionsstatistiken des
Statistischen Bundesamtes wird aber z. B. als vergleichbare
Wirtschaftsgruppe die „Herstellung von Büromaschinen, ADV-
Geräten und - Einrichtungen (= Geräte und Einrichtungen für die
automatische Datenverarbeitung)" dargestellt.
Tabelle 20:
Entwicklung von Büromascninen, ADV-Geräten und -Einrichtungen in Schleswig-Holstein
Jahr Betriebe 1) Beschäftigte 2) Umsatz 3)
Anzahl VÄ gg. VJ* Anzahl VÄ gg. VJ* TDM VÄ gg. VJ*
1988 2 0,0 • . • .
1989 3 50,0 142 . 29 620 .
1990 3 0,0 • . .
1991 5 66,7 • . • .
1992 4 -20,0 • . .
1993 3 -25,0 185 . 59 549 .
1994 5 66,7 266 43,8 144 206 142,2
= aus Gründen der Geheimhaltung von Einzelangaben nicht veröffentlicht (ist
aber in der Gesamtsumme des Verarbeitenden Gewerbes enthalten).
*) Veränderung gegenüber Vorjahr in v. H.
1) Jahresdurchschnitt.
2) Arbeiter und Angestellte einschließlich tätige Inhaber und Mitinhaber sowie
unbezahlt mithelfende Familienangehörige.
3) Ohne Umsatz-(Mehrwert-)steuer.
Quelle: Statistisches Bundesamt.
Im Bereich (zukunftsorientierte) Dienstleistungen bestehen in der
deutschen amtlichen Statistik noch erhebliche Defizite. Deshalb
beabsichtigt das Bundesministerium für Wirtschaft,
Dienstleistungen besser zu erfassen. Der Entwurf eines Gesetzes zur
Einführung einer Dienstleistungsstatistik ist in Vorbereitung.
Danach sollen zukünftig u. a. die Wirtschaftszweige
„Datenverarbeitung und Datenbanken" (NACE Rev. 1 Abteilung 72) und
„Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für
Unternehmen" (NACE Rev. 1 Abteilung 74) erfaßt werden, so daß sich
die Datenbasis im „Software und High-Tech-Bereich" verbessern
wird.
Zur Frage der technologisch orientierten Existenzgründer wird auf
die Antwort zu Frage 5 verwiesen (Schleswig-Holstein führte bis
1995 keine Erhebungen zu Unternehmensgründungen durch).
Die Notwendigkeit zur Erfassung landwirtschaftlicher
Erzeugnisse ergibt sich aus den Regulierungsvorhaben des Staates,
insbesondere der EU. Dies ist in bezug auf Technologien und
Beschäftigungswirkungen nicht der Fall.
14. Wie hat sich die Zahl der Erwerbstätigen sowie der Unternehmen
und Arbeitsstätten in der Tourismuswirtschaft seit 1988 entwickelt?
Die Zahl der Erwerbstätigen sowie der Unternehmen und
Arbeitsstätten in der Tourismuswirtschaft wird in der amtlichen
Statistik nicht erfaßt, insofern verfügt die Bundesregierung hierzu nur
über eingeschränkte Informationen. Die Tourismuswirtschaft als
Wirtschaftsbereich ist nicht definiert, weil verschiedene
Wirtschaftszweige zwar touristische Leistungen erbringen, aber i. d. R.
auch solche, die nicht dem Tourismus zuzurechnen sind. Gemäß
der letzten Handels- und Gaststättenzählung des Statistischen
Bundesamtes wurden im Gastgewerbe zum Stichtag 30. April
1993 222 746 Unternehmen und 235 974 Arbeitsstätten mit
insgesamt 1 228 113 Beschäftigten ausgewiesen. In Schleswig-
Holstein wurden zu diesem Stichtag 10 065 Unternehmen und
10 566 Arbeitsstätten mit insgesamt 57 562 Beschäftigten gezählt.
Die vorherige Handels- und Gaststättenzählung wurde 1985
durchgeführt.
15. Welche Entwicklung verzeichnete seit 1988 die mittelständische
Wirtschaft in Schleswig-Holstein im Vergleich zum übrigen
Bundesgebiet?
Wie partizipierte insbesondere die Wirtschaft Schleswig-Holsteins
an der Existenzgründungsförderung des Bundes, und worauf sind
evtl. Abweichungen im übrigen Bundesgebiet zurückzuführen?
Die mittelständige Wirtschaft in Schleswig-Holstein hat sich seit
1988 grundsätzlich ähnlich entwickelt wie im übrigen
Bundesgebiet (alte Länder). Die 1994 neu abgeschlossenen
Ausbildungsplätze in Schleswig-Holstein in Relation zu den alten Ländern
bewegten sich mit 4,3 % auf dem Niveau von 1988. Leicht erhöht hat
sich gegenüber 1988 der Anteil der Handwerksbetriebe in
Schleswig-Holstein in Relation zu den alten Ländern (1988: 3,7 %;
1994: 3,8 %).
Nachfolgende Tabelle enthält die von der Deutschen
Ausgleichsbank zusammengestellte Übersicht über die Förderprogramme
des Bundes zur Existenzgründung (einschließlich ihres
Eigenprogramms) für den Zeitraum seit 1988 bis 30. November 1996.
Die darin enthaltenen Anteile der geförderten Vorhaben in
Schleswig-Holstein (zwischen 3,1 % und 5,5 %) weichen nicht
gravierend von dem Anteil der Bevölkerung Schleswig-Holsteins
(4,1 %) an der Gesamtbevölkerung des früheren Bundesgebietes
ab.
Tabelle 21:
KMU-Förderung in den alten Bundesländern
- Anteil Schleswig-Holstein -
Gesamt alte Länder Schleswig-Holstein
Anzahl TDM Anzahl TDM Anteile in vH.
Anzahl TDM
1988
ERP-Existenzgründungsprogramm 11.294 715.598,1 517 45.134,3 4,6 6,3
Eigenkapitalhilfeprogramm 9.162 519.358,3 472 28.173,3 5,2 5,4
DtA-Existenzgründungsprogramm 2.416 179.751,3 133 7.367,1 5,5 4,1
1989
ERP-Existenzgründungsprogramm 13.157 906.128,0 520 48.539,6 4,0 5,4
Eigenkapitalhilfeprogramm 8.714 496.649,0 376 21.885,8 4,3 4,4
DtA-Existenzgründungsprogramm 2.986 241.123,1 168 11.229,2 5,6 4,7
1990
ERP-Existenzgründungsprogramm 14.117 853.888,6 647 51.838,6 4,6 6,0
Eigenkapitalhilfeprogramm 8.655 431.776,3 421 22.654,4 4,9 5,2
DtA-Existenzgründungsprogramm 3.118 181.499,6 178 10.009,0 5,7 5,5
1991
ERP-Existenzgründungsprogramm 14.238 929.085,2 622 56.345,6 4,4 6,1
Eigenkapitalhilfeprogramm 9.919 507.359,0 454 25.628,8 4,6 5,1
DtA-Existenzgründungsprogramm 2.236 152.454,3 107 6.911,2 4,8 4,5
1992
ERP-Existenzgründungsprogramm 12.381 903.555,1 422 42.710,2 3,4 4,7
Eigenkapitalhilfeprogramm 4.521 296.982,3 161 10.811,5 3,6 3,6
DtA-Existenzgründungsprogramm 1.288 133.590,4 60 6.869,0 4,7 5,1
Ansparförderung 1.429 9.063,2 43 203,3 3,0 2,2
1993
ERP-Existenzgründungsprogramm 8.957 768.450,9 279 32.896,0 3,1 4,3
Eigenkapitalhilfeprogramm 1) 0 0,0 0 0,0 0,0 0,0
DtA-Existenzgründungsprogramm 2.337 302.392,2 100 12.970,7 4,3 4,3
Ansparförderung 1.456 9.490,0 47 275,7 3,2 2,9
1994
ERP-Existenzgründungsprogramm 13.276 1.291.859,0 510 64.612,4 3,8 5,0
Eigenkapitalhilfeprogramm 4.929 320.035,5 181 12.883,5 3,7 4,0
DtA-Existenzgründungsprogramm 4.668 618.626,8 209 27.559,0 4,5 4,5
Ansparförderung 1.509 10.636,5 47 316,5 3,1 3,0
1995
ERP-Existenzgründungsprogramm 12.994 1.303.139,3 598 83.966,2 4,6 6,4
Eigenkapitalhilfeprogramm 9.679 664.775,6 405 36.262,7 4,2 5,5
DtA-Existenzgründungsprogramm 5.411 616.097,3 249 29.648,0 4,6 4,8
Ansparförderung 1.929 14.265,0 72 479,4 3,7 3,4
1.1:30:11.1996
ERP-Existenzgründungsprogramm 12.520 1.409.023,8 580 70.746,0 4,6 5,0
Eigenkapitalhilfeprogramm 8.580 621.777,9 357 26.482,3 4,2 4,3
DtA-Existenzgriindungsprogramm 12.084 1.512.909,4 459 53.942,7 3,8 3,8
Ansparförderung 1.986 15.018,0 56 363,3 2,8 2,4
1) 1993 wurden in den alten Bundesländern keine EKH-Kredite gewährt.
Quelle: Deutsche Ausgleichsbank.
II. Hilfen des Bundes für Schleswig-Holstein
16. Mit welchen Hilfen und welchem finanziellen Umfang hat der Bund
seit 1988 Schleswig-Holstein insgesamt unterstützt?
Wie verteilen sich die Mittel pro Kopf der Bevölkerung in einzelnen
Kreisen und kreisfreien Städten?
Die erste Teilfrage wird mit beiliegender Tabelle beantwortet, mit
der Einschränkung, daß es sich nicht um alle in Schleswig-
Holstein wirksamen Ausgaben aus dem Bundeshaushalt handelt (vgl.
z. B. auch Antwort zur Frage 15). Der Bundeshaushalt wird
grundsätzlich nicht nach regionalen Gesichtspunkten aufgestellt
und ausgeführt. Dem Bundesministerium der Finanzen (BMF)
liegen daher keine Übersichten vor, die die vollständige regionale
Verteilung des Abflusses der Bundesmittel darstellen. Lediglich
die Ausgaben für die Gemeinschaftsaufgaben von Bund und
Ländern, für die Finanzhilfen an die Länder, für die
Geldleistungsgesetze und für einige wesentliche Bundeszuständigkeiten
werden in den sog. Länderlisten für jedes Land aufgeführt.
Tabelle 22:
Leistungen des Bundes an das Land Schleswig-Holstein
1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 Soll Ent-
1996 wurf
1997
(1) Gemeinschaftsaufgaben 246,3 283,9 281,9 285,2 255,6 244,4 218.8 221,7 201,0 215,4
nach Art. 91 a GG
(2) Zusammenwirken von 134,8 171,5 171,7 177,8 200,8 190,4 186,4 186.2 185.8 181.3
Bund und Land aufgrund
von Vereinbarungen nach
Art. 91 b GG
(3) Finanzhilfen nach Art. 172,9 385,6 1) 416,2 1) 420.8 I) 393,2 1) 261,8 258,5 270,9 276,2 184,7
104 a Abs. 4 GG
(4) Geldleistungsgesetze 480,9 449,5 593,5 655,9 764.3 721,8 683,1 681,9 576,7 560.2
nach Art. 104 a Abs. 3 GG
(5) Sonstige Bundeszustän- 714,2 743,9 1.715,0 1.705,5 1.591,1 1.833,8 1.461,8 1.287,8 1.520,8 1.466,7
digkeiten 2) 2)
Insgesamt 1.749,1 2.034,4 3,178,3 3.245,2 3.205,0 3.252,2 2.808,6 2.648,5 2.760,5 2.608,3
1) einschl. Strukturhilfe.
2) einschl. Ausgleichsleistungen nach dem Regionalisierungsgesetz.
Quelle: BMF.
Die mit (1) bis (5) gekennzeichneten Arten der Finanzhilfen
umfassen:
zu (1) die Positionen
Regionale Wirtschaftsförderung, Agrarstruktur und
Küstenschutz, Aus- und Neubau von Hochschulen
zu (2) die Positionen
Wissenschaftliche Forschung, Förderung der
Großforschung
zu (3) die Positionen
Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden,
Sozialer Wohnungsbau
zu (4) die Positionen
Wohngeld, Erziehungsgeld
zu (5) die Positionen
bis zum Jahr 1989 Ergänzungszuweisungen,
Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen ab 1990 erweitert um
Werfthilfen, Seeschiffahrtshilfen,
Infrastrukturmaßnahmen und Beschaffungen im Verteidigungsbereich ab
1996 zusätzlich Ausgleichsleistungen aus dem
Mineralölsteueraufkommen nach dem Regionalisierungsgesetz
Die zweite Teilfrage kann aufgrund fehlender Daten des BMF, die
eine Untergliederung dieser Länderlisten nach
Regierungsbezirken, Kreisen oder kreisfreien Städten ermöglichen würden, nicht
beantwortet werden.
17. Wie entwickelten sich die Bundeshilfen an Schleswig-Holstein im
Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur" seit 1988?
Welche regional- und strukturpolitischen Effekte konnten damit
erzielt werden?
Im Land Schleswig-Holstein wurden im Rahmen der
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur" (GA) seit 1988 Mittel in Höhe von rd. 704 Mio. DM eingesetzt.
Darüber hinaus erhielt das Land Schleswig-Holstein im Rahmen
des Sonderprogramms zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
außerhalb der Schiffbauindustrie in Werftregionen (Laufzeit: 1987
bis 1989) insgesamt 75 Mio. DM.
Die Ergebnisse der regionalen Wirtschaftsförderung in den
Kreisen und kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins im Zeitraum von
1989 bis November 1996 sind aus der nachstehenden Tabelle
ersichtlich.
Die GA-Investitionsförderung hat einen wesentlichen Beitrag zur
Schaffung neuer und Sicherung vorhandener Arbeitsplätze in
Schleswig-Holstein geleistet. Seit 1988 wurden 11 162
Arbeitsplätze geschaffen und 6 630 gesichert. Daneben wurden 411
Infrastrukturvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rd.
808 Mio. DM gefördert.
Tabelle 23:
Ergebnisse der regionalen Wirtschaftsförderung in Schleswig-Holstein vom 01. Januar 1989 bis 30. November 1996
Gewerbliche Wirtschaft Infrastruktur
Stadt-/
Landkreise
Investitions
-
volumen
Mio DM
Anzahl der
Fälle
Zusätzliche
Dauerarbeits
plätze
Gesicherte
Dauerarbeits
plätze
Bewilligte GA
Mittel
Mio DM
Investitions
volumen
Mio DM
Anzahl der
Fälle
Bewilligte GA
Mittel
Mio DM
Dithmarschen 59,20 33 181 105 3,54 17,08 15 7,08
Flensburg 516,02 33 1.371 2.142 56,30 10,96 11 7,24
Herzogtum Lauenburg 212,64 31 531 165 14,88 33,43 20 15,75
Kiel 279,56 36 778 1.720 22,64 194,04 57 90,13
Lübeck 412,99 36 983 833 33,34 48,20 22 22,10
Neumünster 209,93 26 923 14 24,02 38,84 19 21,84
Nordfriesland 77,67 26 200 453 7,50 134,72 56 61,86
Ostholstein 171,71 41 409 73 10,01 68,90 44 26,93
Pinneberg 11,70 11 19 8 1,66 19,09 6 11,01
Plön 87,00 20 205 137 5,79 11,46 18 6,59
Rendsburg-Eckernförde 281,48 25 1.166 5 18,25 46,98 34 29,95
Schleswig-Flensburg 27,66 15 138 121 2,17 17,73 25 10,25
Segeberg 215,11 26 815 416 9,31 21,70 12 12,62
Steinburg 239,74 12 377 420 18,58 40,03 15 28,67
Stormarn 200,77 28 814 0 8,49 19,11 4 8,84
Bundesland gesamt: 3.003,18 399 8.910 6.612 236,48 722,27 358 360,86
Quelle: Statistik der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", Bundesamt für Wirtschaft.
18. Wie entwickelten sich die Bundeshilfen an Schleswig-Holstein im
Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
Agrarstruktur und des Küstenschutzes" seit 1988?
Welche regional- und strukturpolitischen Effekte konnten damit
erzielt werden?
Die Bundesmittel an Schleswig-Holstein im Rahmen der GAK
(ohne Sonderrahmenplan) entwickelten sich wie folgt:
Tabelle 24:
Bundesmittel an Schleswig-Holstein im Rahmen der GAK
Jahr Mio DM
1988 135,007
1989 137,354
1990 140,210
1991 136,892
1992 134,985
1993 130,253
1994 122,617
1995 121,732
1996 120,157 (Ansatz)
In Schleswig-Holstein liegen die Förderungsschwerpunkte beim
Küstenschutz, den einzelbetrieblichen Maßnahmen, hier
insbesondere der einzelbetrieblichen Investitionsförderung, und den
wasserwirtschaftlichen und kulturbautechnischen Maßnahmen.
Auf diese Maßnahmen entfielen im Durchschnitt der Jahre über
80 % der eingesetzten Mittel.
Im Bereich Küstenschutz wurden 19 Baumaßnahmen zur
Deichverstärkung von 57,5 km Deichlänge durchgeführt, Vorland im
Deichvorfeld gesichert und Strandaufspülungen auf den Inseln
Sylt und Föhr vorgenommen. Außerdem wurden 16 von 39 Warften
verstärkt und erhöht. Daneben wurde eine Vielzahl von kleineren
Baumaßnahmen, z. B. Deichverteidigungswege, Verstärkung oder
Neubau von Deckwerken an der gesamten Nord- und Ostseeküste
durchgeführt. Diese Maßnahmen haben wesentlich zum Schutz
von Menschen und Sachgütern in den Küstengebieten Schleswig-
Holsteins beigetragen.
Mit den Mitteln für die einzelbetriebliche Investitionsförderung
wurden im Zeitraum 1988 bis 1995 jährlich zwischen 300 und 550
Betriebe nach dem Einzelbetrieblichen
Investitionsförderungsprogramm (EFP) bzw. dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm
(AFP) gefördert. Des weiteren wurden jährlich zwischen 60 und
100 Betriebe von Junglandwirten sowie zwischen 20 und 130
Investitionsvorhaben zur Energieeinsparung und 80 bis 170 Betriebe
nach dem Agrarkreditprograrnm gefördert. Mit den Maßnahmen
zur einzelbetrieblichen Investitionsförderung konnte wesentlich
zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der
landwirtschaftlichen Betriebe in Schleswig-Holstein beigetragen werden.
Bei der Förderung im Rahmen der wasserwirtschaftlichen und
kulturbautechnischen Maßnahmen lag der Schwerpunkt auf der
Förderung der Trinkwasserversorgung und der
Abwasserentsorgung. Mit den seit 1988 hier eingesetzten Bundesmitteln
konnte die Zahl der noch nicht an ein öffentliches
Wasserversorgungsnetz angeschlossenen Einwohner von 195 000 1988
auf ca. 98 000 1996 verringert werden. Gleichzeitig reduzierte sich
die der noch nicht angeschlossenen Gemeinden von 360 auf 92.
Bei der Abwasserentsorgung waren 1988 noch 195 000 Einwohner
Schleswig-Holsteins nicht an ein Abwassernetz angeschlossen.
Diese Zahl konnte bis 1996 auf 100 000 reduziert werden.
Mit den einzelbetrieblichen und überbetrieblichen Maßnahmen
der GAK wird ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der
ländlichen Räume geleistet (siehe auch Antwort zu Frage 26).
19. Wie entwickelten sich die investiven und konsumtiven
Finanzströme von Einrichtungen des Bundes, insbesondere von Post, Bahn,
Bundeswehr, Bundesgrenzschutz, Zivil- und Katastrophenschutz
bzw. privatisierten ehemaligen Bundeseinrichtungen in Schleswig-
Holstein seit 1988?
Wie beurteilt die Bundesregierung die damit verbundenen struktur-
und arbeitsmarktpolitischen Effekte?
Den drei Postaktiengesellschaften ist eine regionalisierte
Darstellung der investiven und konsumtiven Finanzströme seit 1988
in der vorgegebenen Frist nicht möglich. Auch bei erheblich
verlängerter Frist wäre eine Zusammenstellung der erbetenen Daten
durch die drei Unternehmen, die ihr Rechnungswesen nicht auf
eine Differenzierung nach Bundesländern ausgerichtet haben,
nur unter unverhältnismäßig hohem Aufwand durchführbar.
Abgesehen von den investiven Ausgaben des Bundes im Bereich
Schiene finanziert die DB AG ihren Finanzbedarf wie jedes
privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit eigenen Mitteln.
Eine Regionalisierung nach Ländern liegt nicht vor. Für die Höhe
der investiven Ausgaben des Bundes im Bereich Schiene in
Schleswig-Holstein ist auf die Antwort zur Frage 21 zu verweisen.
In den Jahren 1988 bis 1996 sind in Schleswig-Holstein investive
Ausgaben im Bereich Bundesgrenzschutz (Baumaßnahmen aller
Art) in Höhe von insgesamt rd. 146 Mio. DM, konsumtive
Ausgaben (insbesondere Personalausgaben) in Höhe von insgesamt
rd. 1,76 Mrd. DM geleistet worden.
Auf die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der
Bundesländer ausgerichtete Statistiken für den Bereich Zivil- und
Katastrophenschutz sind nicht verfügbar. Daher können die erbetenen
Angaben nur näherungsweise aus fachlich orientierten
Unterlagen gewonnen werden. Hiernach stellt sich die Entwicklung für
Schleswig-Holstein bei Vergleich der Haushaltsjahre 1988, 1992
und 1996 wie folgt dar:
Tabelle 25:
Investive und konsumlive Ausgaben im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz (Mio DM)
Jahr Ausgabenart
investiv konsumtiv (einschließlich Personal)
1988 9,6 9,6
1992 11,3 10,8
1996 5,0 6,9
Quelle: BMI.
Die Anzahl der Arbeitsplätze wurde im Zuge der Auflösung von
Zivilschutzeinrichtungen von über 90 auf 8 reduziert. Die
Aufgaben sind teilweise privatisiert (z. B. Kfz-Reparatur) oder in den
Landesbereich verlagert worden. Das Personal wird
sozialverträglich bei Bundes-, Landes- oder Kommunaldienststellen
weiterbeschäftigt oder es kann die „58er-Regelung" in Anspruch
nehmen. Inwieweit durch die Aufgabenverlagerung im privaten
Bereich oder im Landesbereich bestehende Arbeitsplätze
gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind, kann
nicht beziffert werden.
Zahlungen werden in der Haushaltssystematik des Bundes nach
Kapiteln/Titeln und nicht nach regionalen Gesichtpunkten
gebucht. Dies gilt auch für die Leistungen aus dem Einzelplan 14
(Bundesministerium der Verteidigung).
20. Welche Einrichtungen des Bundes im weitesten Sinne sind seit 1988
aus Schleswig-Holstein in andere Bundesländer verlagert worden?
Wie viele Arbeitsplätze des Bundes gingen dabei in Schleswig-
Holstein verloren?
Die Frage kann - auch von der Landesregierung - nicht
beantwortet werden, weil entsprechende statistische Erhebungen nicht
durchgeführt werden bzw. deren Durchführung nicht ohne großen
Aufwand und Zeitbedarf erfolgen könnte - außerdem
widerspräche sie der insbesondere aus dem parlamentarischen Raum
vorgebrachten Forderung nach einem schlankeren Staat.
21. Wie entwickelten sich die Investitionen und Investitionshilfen des
Bundes im Bereich des Ausbaus der Verkehrinfrastruktur in
Schleswig-Holstein seit 1988, insbesondere im Bereich des
Fernstraßenbaus, des öffentlichen Personennahverkehrs und des
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG)?
Welchen Anteil hat Schleswig-Holstein am Gesamtvolumen?
Wie beurteilt die Bundesregierung die damit verbundenen
regionalen und strukturpolitischen Impulse?
Für die Investitionen in die Infrastruktur der
Bundesschienenwege, der Bundesfern- und Bundeswasserstraßen sowie
im Rahmen der den Ländern zur Verfügung gestellten Mittel nach
dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) erhielt das
Land Schleswig-Holstein im Zeitraum 1988 bis 1990 vom Bund
folgende Mittel:
Tabelle 26:
Vom Bund bereitgestellte Mittel (1988-90)
- our alte Länder -
Zweck Mio DM Anteil in vH.
Schiene 289 2,5
Straße 684 4,4
Wasserstraße 226 10,8
GVFG 254 3,1
Quelle: BMV.
Im Zeitraum 1991 bis 1995 wurden folgende Bundesmittel
investiert:
Tabelle 27:
Vom Bund investierte Mittel (1991-95)
Zweck Mio DM Anteil in vH.
nur alte Länder
Schiene 739 1,7 5,6
Straße 1 074 2,5 3,8
Wasserstraße 507 10,8 12,7
GVFG 874 3,0 4,6
Insgesamt 3 194 2,7 5,0
Quelle: BMV.
Mit den bisherigen Investitionen des Bundes in die
Verkehrsinfrastruktur des Landes steht heute Schleswig-Holstein ein
leistungsfähiges Verkehrsnetz zur Verfügung. Dieses Verkehrsnetz
wird aber auch in Zukunft - trotz der derzeitigen vorrangigen
Finanzierung in den neuen Ländern - den Erfordernissen angepaßt
werden, die sich aus dem wachsenden Verkehrsaufkommen
ergeben. Der Bund wird daher - wie bereits in der Vergangenheit -
mit dem Ausbau einer zukunftsorientierten Verkehrsinfrastruktur
dazu beitragen, die schleswig-holsteinische Wirtschaft für den
Wettbewerb im vereinten Deutschland und
zusammenwachsenden Europa zu stärken.
22. Wie entwickelten sich die Leistungen des Bundes zur Verbesserung
der Umweltsituation in Schleswig-Holstein seit 1988?
Welche Mittel aus dem Haushalt des Bundesministeriums für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit flossen seit 1988 im
Vergleich zu den anderen Bundesländern nach Schleswig-Holstein?
Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Förderung
von Umweltschutzvorhaben in Schleswig-Holstein nach dem
Gesetz zum Ausgleich unterschiedlicher Wirtschaftskräfte in den
Ländern - Strukturhilfegesetz (StrHG) -:
Tabelle 28:
Leistungen des Bundes nach StrHG zur Förderung von Umweltschutzvorhaben
in Schleswig-Holstein
Förderjahr Bundesmittel (Soll in TDM) Hinweis
1989 61 770
1990 55 240
1991 53 295
1992 29 977 Jahr der Aufhebung des StrHG
1993 14 334 Ausfinanzierung begonnener
Vorhaben durch Abruf bis 1992
bereitgestellter Mi ttel
1994 9 487
1995 3 805
Insgesamt 227.908
Quelle: BMF.
Zur Verbesserung der Umweltsituation in Schleswig-Holstein
wurden Gewährleistungen seit 1988 nicht übernommen. Das ERP-
Sondervermögen hat jedoch aus dem ERP-
Umweltschutzprogramm folgende Kreditzusagen gemacht:
Tabelle 29:
Kreditzusagen aus dem ERP-Umweltschutzprogramm zur
Verbesserung der Umweltsituation in Schleswig-Holstein
Jahr Kreditzusagen (Mio DM)
1988 25,8
1989 40,2
1990 120,6
1991 43,4
1992 53,7
1993 140,6
1994 299,2
1995 150,3
Insgesamt (1988-95) 873,8
Quelle: BMF.
Für die Altlastenerkundungen und -beseitigungen auf
bundeseigenen Grundstücken des Allgemeinen Grundvermögens in
Schleswig-Holstein wurden seit 1988 insgesamt rd. 2,3 Mio. DM
verausgabt.
Daneben wurden in Schleswig-Holstein durch die Deutsche
Ausgleichsbank und der Kreditanstalt für Wiederaufbau
Umweltschutzkredite gewährt.
Tabelle 30:
Umweltschutzkredite in Schleswig-Holstein
Institution Kreditsumme (in TDM)
Deutsche Ausgleichsbank rd. 68.475
Kreditanstalt für Wiederaufbau rd. 148.955
Quelle: Deutsche Ausgleichsbank, Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Aus dem Bereich des Bundesministeriums für Verkehr (BMV)
(Einzelplan 12) können nur Angaben über die Entwicklung der
Leistungen des Bundes aus Kapitel 1203 Tgr. 09 - Bekämpfung
von Verschmutzungen durch Öl. und andere Schadstoffe im See-
und Küstenbereich (Vorsorge und Abwehr) gemacht werden. Die
Investitionsausgaben des Bundes entwickelten sich wie folgt:
Tabelle 31:
Entwicklung der Leistungen des Bundes aus Kap. 1203 Tgr. 09 in
Schleswig-Holstein
Jahr Investitionsausgaben (in TDM)
1988 2.838
1989 5.963
1990 3.420
1991 145
1992 1.495
1993 4.259
1994 5.685
1995 8.232
1996 13.200
Quelle: BMV.
Für den Bereich des Einzelplans 14 (Bundesministerium der
Verteidigung) liegen keine Erhebungen vor.
Aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) flossen seit 1988 im Vergleich
zu den anderen Bundesländern nach Schleswig-Holstein folgende
Mittel:
Tabelle 32:
Mittelabfluß aus dem Haushalt des BMU im Zeitraum 1988 bis 31.10.1996
Verwendungszweck Ausgaben in TDM Anteil
Schleswig-Holsteins
in vH. Schleswig-Holstein Insgesamt
Untersuchungen zu Fragen des Umwelt-
und Naturschutzes (FuE)
30.795 605.100 5,1
Investitionsprogramm zur Verminde
-
rung von Umweltbelastungen
29.900 859.600 3,5
Naturschutzgroßprojekte 11.380 281.000 4,0
Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben
im Naturschutz
5.280 108.000 4,9
Untersuchungen zu Fragen der Sicher
heit kerntechnischer Einrichtungen
145 284.420 0,5
Insgesamt 77.500 2.138.120 3,6
Quelle: BMU.
23. Wie entwickelten sich die Hilfen des Bundes und der Bundesanstalt
für Arbeit für eine aktive Arbeitsmarktpolitik seit 1988 (u. a. für
berufliche Fortbildung und Umschulung,
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Kurzarbeitergeld, Rehabilitation, Vorruhestandsgeld)?
Welche beschäftigungspolitischen Wirkungen gingen von diesen
Hilfen aus?
Die nachfolgenden Tabellen geben Auskunft über die im
Zeitraum von 1988 bis einschließlich 1995 von der Bundesanstalt für
Arbeit ausgegebenen Mittel für den Bereich des Landes
Schleswig-Holstein für die aufgeführten aktiven arbeitsmarktpolitischen
Leistungen sowie der daran partizipierenden Teilnehmer
(Anzahl).
Tabelle 33:
Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik in Schleswig-Holstein - in Mio DM -
Jahr Fortbildung
und
Umschulung
(einschließlich
Einarbeitungs
zuschuß)
Arbeits
beschaffungs
maßnahmen
Kurzarbeiter
geld
Leistungen zur
beruflichen
Rehabilitation
1)
Vorruhe
standsgeld
ABM für ältere
Arbeitnehmer
Eingliederungs
beihilfe
Überbrückungs
geld für
Selbständige
Insgesamt
1988 334 230 68 126 16 40 20 10 844
1989 261 196 31 132 18 40 9 6 693
1990 318 148 17 139 15 42 2 5 686
1991 353 174 20 148 10 51 2 4 762
1992 383 165 32 173 6 53 3 4 819
1993 346 137 62 164 2 40 2 3 756
1994 318 88 29 136 0 31 2 6 610
1995 377 87 12 144 0 24 4 27 675
Quelle: BMA.
Tabelle 34:
Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Schleswig-Holstein
Maßnahmen Status*) 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995
Teilnehmer an Bildungsmaßnahen JD 18.095 15.094 17.054 17.997 18.577 16.804 14.526 14.813
Beschäftigte in ABM JD 8.538 6.883 5.432 5.727 5.604 3.500 2.454 2.513
Kurzarbeiter JD 7.980 6.502 3.547 5.224 10.288 15.096 6.334 3.064
Überbrückungsgeld JS 883 603 803 879 737 630 1.082 2.186
Lohnkostenzuschüsse für Ältere JS 1.391 483 807 1.148 304 159 72 321
Eingliederungshilfe JS 1.778 531 315 309 485 238 357 482
Eintritte von Rehabilitanten in
Bildungsmaßnahmen
JS 5.902 5.773 5.385 5.537 5.267 3.028 3.919 3.870
Quelle: BMA.
Zu den Vorruhestandsleistungen liegen lediglich Daten über
gestellte und bewilligte Anträge auf Anerkennung der
Voraussetzungen für die Gewährung von Zuschüssen zu den
Vorruhestandsleistungen vor. Nach dem Vorruhestandsgesetz wurden in
Schleswig-Holstein von 1985 bis 1989 insgesamt 3 515 Anträge
gestellt, von denen 3 162 bewilligt wurden (bis 1986: 1 541, 1987:
567, 1988: 690, 1989: 364 Anträge).
Die direkten Entlastungswirkungen auf dem Arbeitsmarkt durch
Vermeidung bzw. Beendigung von Arbeitslosigkeit durch den
Einsatz der wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Instrumente
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Maßnahmen der Fortbildung und
Umschulung und Kurzarbeitergeld werden vom Landesarbeitsamt
Nord für die Jahre 1988 bis 1995 wie folgt beziffert:
Tabelle 35:
Entlastungswirkungen auf dem Arbeitsmarkt durch den Einsatz
arbeitsmarktpolitischer Instrumente
Jahr Personen
1988 rd. 21 000
1989 rd. 18 000
1990 rd. 17 000
1991 rd. 19 000
1992 rd. 21 000
1993 rd. 18 000
1994 rd. 15 000
1995 rd. 16 000
Quelle: BMA
Das Landesarbeitsamt Nord hat darüber hinaus erstmals für das
Jahr 1995 die Entlastungseffekte von weiteren
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen - wie etwa Sprachförderung für
Aussiedler, Maßnahmen nach § 242 s des Arbeitsförderungsgesetzes
(AFG) und Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation -
berechnet. Werden diese weiteren Entlastungswirkungen
berücksichtigt, errechnet sich eine Arbeitsmarktentlastung von rd.
20 000 Personen im Jahre 1995.
Die beschäftigungspolitischen Effekte gehen aber noch darüber
hinaus. Zum einen sind Maßnahmen, die auf die direkte
Eingliederung in den Arbeitsmarkt abzielen, wie etwa
Lohnkostenzuschüsse nach dem Sonderprogramm der Bundesregierung
„Aktion Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose" und die
Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit nicht
enthalten, zum anderen sind auch die indirekten
beschäftigungspolitischen Effekte nicht zu vernachlässigen. So führt der Erhalt
eines Arbeitslohnes durch Beschäftigte in
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, der höher ist, als die zuvor bezogene
Lohnersatzleistung, zu einem erhöhten Konsum und damit zu indirekten
Beschäftigungswirkungen. Durch Maßnahmen der beruflichen Fo rt
-bildung und Umschulung wird das Humankapital verbessert, das
einen wesentlichen Produktionsfaktor darstellt. Durch die
Verbesserung des Humankapitals wird die Wettbewerbsfähigkeit der
Wirtschaft verbessert und damit die Beschäftigung indirekt
erhöht. Diese indirekten Beschäftigungseffekte hängen aber von
verschiedenen Faktoren ab. Sie sind z. B. je nach Konjunkturlage
und regionalen Gegebenheiten verschieden. Konkrete Angaben
zu der Höhe der indirekten Beschäftigungswirkungen der
genannten Maßnahmen in Schleswig-Holstein liegen der
Bundesregierung daher nicht vor.
Zu den Bundeshilfen siehe Antwort auf Frage 24.
24. Wie entwickelten sich die Bundeshilfen in den (heutigen)
Zuständigkeitsbereichen des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, des Bundesministeriums für
Gesundheit sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung
seit 1988?
Welche Verbesserungen der sozialen Situation, insbesondere der
Familien, konnten dadurch in Schleswig-Holstein erzielt werden?
Die Entwicklung der Bundeshilfen im heutigen
Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend (BMFSFJ) kann der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden:
Tabelle 36:
Entwicklung der Bundeshilfen in den (heutigen) Zuständigkeitsbereichen des BMFSFJ
Jahr Stiftung
„Mutter und
Kind-Schutz
des ungeboren
Lebens"
Leistungen nach dem
Unterhaltsvorschußgesetz
Kindergeld
nach dem
Bundeskinder
-
geldgesetz
Erziehungsgeld
Bruttoausgaben
Nettoausgaben 1)
Mio DM
1988 4,69 4,45 3,27 2) 3)
1989 5,49 6,50 4,88 2) 90,45
1990 5,77 5,01 3,10 2) 186,13
1991 5,64 7,77 5,68 534,88 227,51
1992 5,91 5,97 3,96 598,13 260,98
1993 5,88 16,22 13,57 607,11 248,03
1994 5,90 32,21 28,30 592,69 240,03
1995 5,49 30,58 25,51 610,07 263,32
1) Bruttoausgaben nach Abzug der Einnahmen.
2) Für die Jahre 1988 bis 1990 liegen dem Ressort nur statistische Angaben der
Bundesanstalt für Arbeit vor. Eine Aufteilung der Kindergeldausgaben des
öffentlichen Dienstes in diesem Zeitraum ist nicht möglich.
3) Für 1988 liegen dem Ressort für Schleswig-Holstein keine gesonderten
Angaben nach dem Bundeserziehungsgesetz vor, da Zuweisungen der
Bundesmittel für Schleswig-Holstein zusammen mit anderen Ländern über die
Bundesanstalt für Arbeit abgewickelt wurden und nicht gesondert ausgewiesen
sind.
Quelle: BMFSFJ.
Bundesfinanzhilfen aus dem Einzelplan 15, Bundesministerium
für Gesundheit, werden nicht gewährt.
Von den im Bundeshaushalt für das Sonderprogramm der
Bundesregierung „Aktion Beschäftigungshilfen für
Langzeitarbeitslose" zur Verfügung gestellten Mitteln, flossen in den Jahren 1989
(Beginn des Programms) bis 1995 zur Förderung der
Beschäftigung von zuvor Langzeitarbeitslosen nach Schleswig-
Holstein:
Tabelle 37:
Sonderprogramm der Bundesregierung „Aktion Beschäftigungshilfen für Langzeitarbeitslose
Jahr Ausgabemittel in Mio DM geförderte Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
1989 4,0 1 013
1990 26,7 2 163
1991 28,3 2 046
1992 22,3 1 163
1993 6,4 204
1994 4,1 250
1995 12,0 1 271
Quelle: BMA.
Dieses arbeitsmarktpolitische Instrument zielt zwar nicht direkt
auf die Verbesserung der sozialen Situation, insbesondere der
Familien, sondern auf die Wiedereingliederung von
Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Doch in aller Regel verbessert die
Beendigung der Arbeitslosigkeit von Langzeitarbeitslosen auch
die soziale Situation der zuvor Langzeitarbeitslosen und ihrer
Familien.
Von dem im Bundeshaushalt für das Sonderprogramm der
Bundesregierung „Maßnahmen für besonders beeinträchtigte
Langzeitarbeitslose und andere schwerstvermittelbare Arbeitslose (790
Mio. DM Programm) " zur Verfügung gestellten Mitteln, flossen
1989 (Beginn des Programms) bis 1993 die aus der nachfolgenden
Übersicht zu entnehmenden Mittel nach Schleswig-Holstein. Das
Programm ist ab 1. Januar 1994 in das AFG übernommen worden
(§ 62 d AFG). In der Zeit vom 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 1996
beteiligt sich der Bund an den Kosten. Die Aufwendungen für die
Jahre 1994 und 1995 sind ebenfalls aus der nachfolgenden
Übersicht zu entnehmen.
Tabelle 38:
Kostenbeteiligung des Bundes gemäß Arbeitsförderungsgesetz (§ 62d AFG)
Jahr Ausgabemittel in TSD DM Teilnehmer im Jahresdurchschnitt
1989 12 -
1990 3 433 316
1991 6 256 818
1992 7 609 1 221
1993 6 248 1 382
1994 7 583 1 411
1995 10 106 487
Quelle: BMA.
25. Mit welchen Maßnahmen und in welcher Höhe unterstützt die
Bundesregierung das Land Schleswig-Holstein im Bereich der
Landwirtschaft seit 1988?
Wie hoch ist bei den einzelnen Maßnahmen der Anteil des Bundes
und der Anteil des Landes?
Welche wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Effekte
konnten damit erzielt werden?
Der Bund unterstützt die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein im
Rahmen der nationalen Agrar- und Ernährungspolitik
insbesondere durch Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur
und des Küstenschutzes, durch agrarsozialpolitische Maßnahmen,
die Gasölverbilligung und - bis Ende 1995 - durch den
soziostrukturellen Einkommensausgleich mit umfangreichen
finanziellen Mitteln. Die durchschnittlichen Aufwendungen für
diese überwiegend rein bundesfinanzierten Maßnahmen
betrugen im Zeitraum 1988 bis 1995 rd. 552 Mio. DM jährlich. Eine
Aufstellung der Maßnahmen, soweit sie auf Bundesländer
aufteilbar sind, enthält die Übersicht.
Bei Maßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe
„Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes " erstattet
der Bund den Ländern grundsätzlich 60 % der Ausgaben, die
diesen bei der Durchführung de Rahmenplans der
Gemeinschaftsaufgabe entstehen. Zu den Ausgaben für den Küstenschutz
sowie zu den Ausgaben des Sonderrahmenplans für Maßnahmen
zur Anpassung an die Marktentwicklung beträgt der Bundesanteil
70 %.
Der sog. soziostrukturelle Einkommensausgleich wurde
Landwirten im früheren Bundesgebiet seit 1989 zum Ausgleich
währungsbedingter Einkommensverluste gewährt, nachdem zuvor
der Einkommensausgleich über die Umsatzsteuer teilweise
abgebaut worden war. 1992 erfolgte eine Aufstockung der Mittel für
den soziostrukturellen Einkommensausgleich nach dem
vollständigen Auslaufen des Umsatzsteuerausgleichs. Die genannten
Beträge wurden in den Jahren 1989 bis 1992 um Landesmittel im
Verhältnis Bund zu Land von 65 : 35 aufgestockt. Ab 1993
beteiligte sich Schleswig-Holstein nicht mehr an der Finanzierung.
Die Fortführung des Einkommensausgleichs aus Bundesmitteln
war aufgrund einer Entscheidung des Rates der Europäischen
Gemeinschaften nur degressiv und befristet bis 1995 möglich.
In der Übersicht nicht aufgeführt sind die Ausgaben des Bundes
für Unterhaltung und Betrieb der Bundesforschungsanstalten,
hier insbesondere der Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel.
Die Tätigkeit dieser Einrichtung kommt gleichwohl etwa im
Hinblick auf die fachliche Ausstrahlungswirkung in besonderem
Maße der regionalen Land- und Ernährungswirtschaft sowie der
Region insgesamt zugute.
Tabelle 39:
Maßnahmen des Bundes für die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein im Rahmen der nationalen Agrar- und Ernährungspolitik 1)
Ist-Ausgaben in 1000 DM -
Maßnahme (Kurzbeschreibung) 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995
Kap. 1002 (Allgemeine Bewilligungen) 293995 359226 366829 397956 539445 456507 427586 388768
darunter
Gasölverbilligung 47205 49950 48267 48091 47799 44758 44836 43750
Soziostruktureller Einkommensausgleich 53520 51318 51703 135320 80039 53831 26441
Katastrophenhilfe 2) 300 510 420 525 301 275
Förderung nachwachsender Rohstoffe 1051 606 704
Zuschüsse zur Alterssicherung der Landwirte 3) 127645 l35000 136305 146350 163040 176100 171400 152100
Zuschüsse zur landw. Unfallversicherung 3) 6500 6600 6800 8300 12200 10500 10230 15600
Landabgabenrente 3) 20880 20300 20730 21325 21110 20950 19300 20100
Nachentrichtungszuschüsse 3) 410 1900 6900 15255 37730 3420 90 158
Zuschüsse zur Krankenversicherung der Landw.3) 63005 64220 68039 82025 94750 88900 94500 97500
Zusatzaltersverorgung für luf. Arbeitnehmer 3) 3104 3000 2840 2700 2700 2550 2400 2200
Produktionsaufgaberente 3) 1250 4036 6495 13490 16380 18300 19500
Sozialversicherungs-Beitragsentlastungsgesetz 3) 12643 12035 10839
Fischerei 4) 7607 7108 6898 11501 8007 8686 10262 9181
Sonstige Maßnahmen, Altverpflichtungen 4996 4343 3557 3701 2879 2648 1530 1259
Kap. 1003 Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung
135011 146928 162044 159525 160527 156193 134167 129066 der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" 5)
Kap. 1002 und 1003 insgesamt: 429006 506154 528873 557481 699972 612700 561753 517834
1) Nur solche Maßnahmen, deren Ausgaben nach Bundesländern aufteilbar sind.
2) 1990 bis 1995 Zuweisungen zur Beseitigung der Folgen von Sturmschäden, 1993 Dürreschäden, 1994 und 1995
Bundesnotprogramm Schweinepest.
3) Aufteilung auf die Bundesländer geschätzt.
4) 1994 und 1995 einschl. Fischereiforschungsschiffe.
5) Einschl. Sonderrahmenplan.
Quelle: BML.
Unter den wirtschaftlichen Effekten der Maßnahmen des Bundes
ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von
Landwirtschaft und Fischerei hervorzuheben. Dazu trägt insbesondere die
einzelbetriebliche Investitionsförderung im Rahmen der
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes" bei (vgl. Antwort zu Frage 18). Mit der
Gasölverbilligung sollen Wettbewerbsnachteile der deutschen
Landwirtschaft aufgrund unterschiedlicher Marktpreise, Steuersätze
und Verbilligungsmaßnahmen für Dieselkraftstoff innerhalb der
EU abgeschwächt werden.
Die für die Landwirtschaft bedeutendsten Einkommenseffekte
haben - abgesehen von dem bereits genannten soziostrukturellen
Einkommensausgleich - mittelbar oder unmittelbar die
Bundesmittel für die landwirtschaftliche Sozialpolitik, da sie
grundsätzlich auch eine bedeutende Sozialkostenentlastung der
Unternehmen bewirken. Die agrarsozialpolitischen Maßnahmen dienen
der Absicherung im Alter und gegen die finanziellen Folgen von
Krankheit, Unfall und Invalidität sowie der sozialen Abfederung
des notwendigen Strukturwandels. Unter den
agrarsozialpolitischen Maßnahmen haben neben der Alterssicherung der
Landwirte die Landabgaberente und die Förderung der Einstellung der
landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit zugleich eine
strukturverbesserende Wirkung.
Spezifische ökologische Wirkungen haben die
Extensivierungsmaßnahmen des Sonderrahmenplans der Gemeinschaftsaufgabe
bzw. die später als flankierende Maßnahmen der Reform der
Gemeinsamen Agrarpolitik beschlossene Förderung
umweltgerechter landwirtschaftlicher Produktionsverfahren, die seit 1994
im Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe sowie über
entsprechende Förderprogramme der Länder angeboten wird.
26. Wie entwickelten sich die Hilfen des Bundes zur Förderung des
ländlichen Raumes in Schleswig-Holstein seit 1988?
Es wird auf die Antworten zu den Fragen 18, 25 und 27 verwiesen.
Daneben kommt eine Reihe weiterer Förderungsinstrumente -
insbesondere die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsst ruktur" - in ihrer Wirkung auch den
ländlichen Räumen zugute. Weiterhin sind zahlreiche Maßnahmen
z. B. im Arbeitsförderungs-, Verkehrs- und
Telekommunikationsbereich zu nennen.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der Bundesmittel unterhalb der
Länderebene ist aus datentechnischen Gründen sowie wegen des
hohen Arbeitsaufwandes kurzfristig nicht möglich. In diesem
Zusammenhang wird auf den Bericht der Bundesregierung
„Regionalisierung raumwirksamer Bundesmittel" vom 18. November
1995 (Drs. 13/2941) verwiesen. In diesem Bericht sind erstmals die
wichtigsten investiven Bundesmittel in regionalisierter Form auf
der Ebene der Länder zusammenfassend dargestellt.
27. Wie entwickelten sich die Hilfen des Bundes zur Förderung der
Stadt- und Dorferneuerung in Schleswig-Holstein seit 1988?
Welche wirtschaftlichen und sozialen Effekte konnten damit erzielt
werden?
Die Bundesregierung hat für das Land Schleswig-Holstein im
Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) im Zeitraum von 1988
bis 1995 nach den jeweils gültigen Grundsätzen für die Förderung
der Dorferneuerung des Rahmenplans der GAK (vgl.
Drucksache Nr. 13/4349) insgesamt 37,304 Mio. DM Bundesmittel
bereitgestellt. Für 1996 sind 5,700 Mio. DM (Soll-Zahlen)
vorgesehen. Die für die Dorferneuerung eingesetzten Bundesmittel
erhöhten sich von 3,896 Mio. DM in 1988 auf 5,197 Mio. DM in 1995.
Im Rahmen der GAK werden Maßnahmen der Dorferneuerung
gefördert, die der Verbesserung der Produktions- und
Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft dienen und die
Lebensverhältnisse der bäuerlichen Familien verbessern. Sie
tragen daneben zur Verbesserung der ökonomischen, ökologischen,
sozialen und kulturellen Grundlagen der ländlichen Räume bei.
Hinsichtlich der Förderung der Stadterneuerung vgl. Antwort zu
Frage 30.
28. Mit welchen Maßnahmen und in welcher Höhe unterstützt die
Bundesregierung das Land Schleswig-Holstein seit 1988
hinsichtlich der schleswig-holsteinischen Tourismuswirtschaft im
gesundheitsfördenden Bereich des Kur- und Bäderwesens bzw. in
Freizeitbereichen wie z. B. „Ferien auf dem Bauernhof"?
Wie hoch ist bei den einzelnen Maßnahmen der Anteil des Bundes
und der Anteil des Landes?
Welche wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Effekte
konnten damit seit 1988 erzielt werden?
Wie beurteilt die Bundesregierung die regionalen und strukturellen
Impulse für Schleswig-Holstein durch die mit Mitteln des Bundes
gestützte Tourismusförderung?
Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur" wurde in Schleswig-Holstein im
Bereich Fremdenverkehr im Zeitraum vom 1. Januar 1989 bis
4. Dezember 1996 ein Investitionsvolumen der gewerblichen
Wirtschaft in Höhe von 108,13 Mio. DM gefördert. Die bewilligten
GA-Mittel betrugen 7,59 Mio. DM, womit 214 zusätzliche
Dauerarbeitsplätze geschaffen bzw. 79 Dauerarbeitsplätze gesichert
werden konnten.
Im Bereich der touristischen Infrastruktur wurde ein
Investitionsvolumen in Höhe von 138,74 Mio. DM mit 44,92 Mio. DM GA-
Mittel gefördert. Die Mittel wurden zwischen Bund und Land je
zur Hälfte geteilt.
Spezielle Sparten, wie z. B. Kur- und Bäderwesen oder Ferien auf
dem Bauernhof werden statistisch bei der Förderung nicht erfaßt.
Außerdem fördert die Bundesregierung im Rahmen der
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes" Investitionen für den Betriebszweig „Urlaub auf
dem Bauernhof" bis zu einer Gesamtkapazität von 15
Gästebetten. Da diese Förderung im Rahmen der einzelbetrieblichen
Förderung erfolgt, liegen hinsichtlich des Fördervolumens für
„Urlaub auf dem Bauernhof" keine gesonderten Angaben vor.
Da für die Tourismusförderung kein eigenes
Förderinstrumentarium zur Verfügung steht, können regionale und strukturelle
Impulse nur im Rahmen der allgemeinen Wirtschaftsförderung
beurteilt werden, zumal eine Abgrenzung der Tourismuswirtschaft
gegenüber anderen Wirtschaftszweigen aufgrund der
Verflechtung und der Sekundäreffekte nur sehr schwer möglich ist.
Im Rahmen der Programme, die über die Deutsche
Ausgleichsbank finanziert werden, wurden im Zeitraum 1990 bis 1. Halbjahr
1996 folgende Vorhaben und Mittel in Schleswig-Holstein für die
Bereiche Hotels und Gaststätten, Freizeitbereich, Reisebüros
bewilligt:
Tabelle 40:
Programme, die über die Deutsche Ausgleichsbank (1990 bis 1. Halbjahr 1996) finanziert wurden
Programme Anzahl der Vorhaben Fördersumme (in TDM)
ERP-Existenzgründung 411 59 095,7
DtA-Existenzgründung 75 7 940,8
Eigenkapitalhilfe 203 20 775,6
Quelle: Eigene Berechnungen BMWi.
29. Mit welchen Mitteln fördert der Bund den Sozialen Wohnungsbau in
Schleswig-Holstein seit 1988?
In den Jahren 1988 bis 1996 hat der Bund dem Land Schleswig-
Holstein für den Sozialen Wohnungsbau folgende Finanzhilfen
zur Verfügung gestellt:
Tabelle 41:
Bundesfinanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau
Jahr Bundesfinanzhilfen in Mio. DM
1988 19,4
1989 21,6
1990 69,6
1991 70,6
1992 122,4
1993 120,1
1994 110,5
1995 79,8
1996 53,7
Insgesamt 667,7
Quelle: BMBAU.
30. Mit welchen Mitteln fördert der Bund den Städtebau in Schleswig
-
Holstein seit 1988?
In den Jahren 1988 bis 1996 hat der Bund dem Land Schleswig-
Holstein für städtebauliche Sanierungs- und
Entwicklungsmaßnahmen folgende Finanzhilfen zur Verfügung gestellt:
Tabelle 42:
Bundesfinanzhilfen für städtebauliche Sanierungs- und
Entwicklungsmaßnahmen
Jahr Bundesfinanzhilfen in Mio. DM
1988 32,2
1989 32,2
1990 32,2
1991 18,5
1992 18,3
1993 -
1994 3,9
1995 3,9
1996 3,9
Insgesamt 145,1
Quelle: BMBAU.
Davon entfallen auf städtebauliche Maßnahmen im ländlichen
Raum 98,9 Mio. DM; insgesamt sind in Schleswig-Holstein seit
1971 96 städtebauliche Sanierungs- und
Entwicklungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden gefördert worden.
31. Welche regionalwirtschaftlichen Effekte konnten durch die
vielfältigen Hilfen des Bundes im Bereich des Wohnungsbaus sowie der
Stadt- und Dorferneuerung in Schleswig-Holstein seit 1988 aktiviert
werden, speziell auch aus dem Bereich expe rimenteller Städtebau?
Wegen des Umfangs der seit 1988 für Schleswig-Holstein
bereitgestellten Mittel des Bundes im Bereich des Sozialen
Wohnungsbaus sowie der Förderung städtebaulicher Sanierungs- und
Entwicklungsmaßnahmen wird auf die Antworten zu den Fragen 29
und 30 verwiesen.
Im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus sind
dem Land Schleswig-Holstein seit 1988 für elf Modellstädte zu
sechs Forschungsfeldern insgesamt rd. 2,2 Mio. DM bewilligt
worden.
Eine vom Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und
Städtebau in Auftrag gegebene Wirkungsanalyse der
städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen in den neuen
Ländern der Arbeitsgruppe „Stadt und Dorf" hat Aufschluß über
den starken regionalen Bezug der Auftragsvergabe und die starke
Einschaltung auch mittelständischer Betriebe aus den
Standortgemeinden und dem unmittelbar benachbarten Umland gebracht.
Diese Ergebnisse entsprechen früheren Evaluationen des
Städtebauförderungsprogramms für das gesamte Bundesgebiet. Daraus
ist zu schließen, daß diese Ergebnisse auch für Schleswig-Holstein
gelten. Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, daß
Mittel für die Förderung städtebaulicher Sanierungs- und
Entwicklungsmaßnahmen und Wohnungsbauförderungsmittel starke
Bündelungseffekte auf andere öffentliche Mittel, beachtliche
Anstoßwirkungen auf private Investitionen und bedeutende
gesamtwirtschaftliche Effekte (Investitionen in vorgelagerten Sektoren,
Beschäftigungswirkungen) haben. Dies ergibt sich aus
Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wi rtschaftsforschung
(DJW) zu den wirtschaftlichen Wirkungen der
Städtebauförderung und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für
Wirtschaftsforschung (RWI) zu den volkswirtschaftlichen Wirkungen
von Wohnungsbauinvestitionen.
32. Wie entwickelte sich die Förderung des gesamten Bereiches
Forschung und Technologie durch den Bund seit 1988, und welche
Auswirkungen hat dies auf die Bewältigung des wirtschaftlichen
Strukturwandels in Schleswig-Holstein gehabt?
Angaben in Abgrenzung Forschung und Technologie stehen für
den Bund nicht zur Verfügung. Die Entwicklung der Ausgaben
des Bundes für Forschung und Entwicklung an Empfänger in
Schleswig-Holstein in den Jahren 1988 bis 1994 kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Tabelle 43:
FuE-Ausgaben des Bundes in Mio DM
Jahr Insgesamt (einschließlich Mittel an das Ausland)
darunter
Länder zusammen Schleswig-Holstein
1988 13 339,5 11 973,4 415,2
1989 14 105,5 12 567,1 422,0
1990 15 214,5 13 464,7 402,2
1991 16 926,5 15 037,3 423,8
1992 17 338,9 15 175,6 377,0
1993 16 859,8 14 865,5 386,5
1994 16 347,6 14 602,1 402,3
Quelle: BMBF.
Mit der Förderung von Forschung und Technologie verbessert die
Bundesregierung die Grundlagen für Wachstum und
Beschäftigung. Aufgrund der vielfachen direkten und indirekten
Wirkungen der Forschungsförderung lassen sich aber keine Angaben zu
den Beschäftigungswirkungen auf Landesebene machen.
Forschung und Entwicklung ist im übrigen eine notwendige, nicht
aber ausschließliche Bedingung für unternehmerischen Erfolg im
Wettbewerb. Die Bewertung der Entwicklung des
Innovationsstandortes Schleswig-Holstein müßte vielfältige
Standortmerkmale berücksichtigen. Diese Bewertung durchzuführen, sieht die
Bundesregierung aber nicht als ihre Aufgabe an.
33. Welche Projekte zur Erforschung und Entwicklung von
Technologien, insbesondere aus dem Bereich erneuerbarer Energien
(z. B. Windkraft usw.), wurden von der Bundesregierung gefördert,
und in welcher Höhe?
34. Welche internationalen Forschungseinrichtungen konnten mit Hilfe
des Bundes in den vergangenen Jahren in Schleswig-Holstein
angesiedelt werden?
Die Fragen 33 und 34 werden zusammen beantwortet. Für beide
Fragen lautet die Antwort: Keine.
35. Mit welchen Maßnahmen fördert der Bund die schleswig-
holsteinischen Hochschulen seit 1988?
Wie beurteilt die Bundesregierung die Auswirkungen dieser Hilfen,
insbesondere auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit von
Wissenschaft und Wirtschaft (Technologietransfer), zur Anpassung und
Weiterentwicklung wirtschaftlicher Strukturen?
Der Bund beteiligt sich im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe
Hochschulbau nach Art. 91 a GG an den Kosten für den Ausbau
und Neubau von Hochschulen einschl. der Hochschulkliniken
grundsätzlich zum hälftigen Anteil. An den dem Land in den
Jahren 1988 bis 1995 entstandenen Ausgaben von insgesamt
1 087,9 Mio. DM hat sich der Bund mit einem Betrag in Höhe von
500 Mio. DM beteiligt. Nachdem am 17. Oktober 1996 im
gemeinsamen Planungsausschuß für den Hochschulbau für die
Jahre 1997 bis 2000 verabschiedeten 26. Rahmenplan sind für das
Land für das Jahr 1997 Mittel in Höhe von 174 Mio. DM für
Maßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe freigegeben.
Hiervon entfallen 141,8 Mio. DM auf laufende Vorhaben, 14,4
Mio. DM auf wissenschaftliche Großgeräte und 17,7 Mio. DM auf
neue Vorhaben. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß es
sich bei diesen Beträgen um Plandaten handelt, die sich im Zuge
der Durchführung noch ändern können. Die Angaben zu den
einzelnen Vorhaben sind in dem für den jeweiligen
Finanzplanungszeitraum aufzustellenden und jährlich fortzuschreibenden
gemeinsamen Rahmenplan enthalten. Die in den 25. Rahmenplan
neu aufgenommenen und die durch ihn fortgeschriebenen
Vorhaben aller Kategorien sind in dem als Anlage beigefügten
Ausdruck aufgeführt. Sofern die Angabe aller seit 1988 vom Bund
mitfinanzierten Vorhaben benötigt wird, können die
einschlägigen Unterlagen - die jeweilige Anlage Schleswig-Holstein
zum 18. bis 25. Rahmenplan - jederzeit nachgereicht werden. Die
Auswirkungen der im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe
geleisteten Mittel können von der Bundesregierung nicht abschließend
beurteilt werden, weil die Durchführung des Rahmenplans den
Ländern obliegt. Die Bundesregierung geht jedoch davon aus, daß
die Mittel wesentlich dazu beigetragen haben, daß die
Hochschulen als Bestandteil des gesamten Forschungs- und
Bildungssystems ihre Aufgaben in Forschung und Lehre wahrnehmen
können.
36. Mit welchen Mitteln fördert der Bund den Konversionsprozeß in
Schleswig-Holstein?
Welche Vergünstigungen gewährt der Bund den schleswig-
holsteinischen Kommunen zur zivilen Nutzung ehemaliger
Bundeswehrgrundstücke?
Aufgrund der Zuständigkeit der Länder für Fragen der regionalen
Wirtschaftsstruktur sind bei nachteiligen Folgen des
Truppenabbaus entsprechende Gegenmaßnahmen von den Ländern
einzuleiten. Der Bund ist aus seiner gesamtstaatlichen Verantwortung
heraus den Ländern bei der Bewältigung der diesbezüglichen
Probleme weitgehend entgegengekommen:
Im Rahmen des Steueränderungsgesetzes 1992 wurde der
Länderanteil am Umsatzsteueraufkommen ab 1993 um 2 % (von 35 %
auf 37 %) erhöht. Im Vermittlungsausschuß einigte man sich
damals auf eine Empfehlung, wonach die Senkung des
Bundesanteils am Umsatzsteueraufkommen insbesondere zur finanziellen
Flankierung der Folgen des Truppenabbaus dienen sollte.
Daneben erfahren die Länder ab 1995 eine zusätzliche Entlastung
durch die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 14 % auf 15 %
im Jahr 1993. Diese Mittel waren bis 1994 zur Finanzierung der
Aufstockung des Fonds „Deutsche Einheit" bestimmt und können
seit 1995 auch zum Ausgleich der Konversionslasten der
betroffenen Länder verwendet werden. Insgesamt ergeben sich für die
Länder im Jahr 1993 Mehreinnahmen von 4,2 Mrd. DM, 1994 von
4,5 Mrd. DM und 1995 von rd. 9 Mrd. DM.
Der Bund beteiligt sich mit Finanzhilfen nach Artikel 104 a Abs. 4
GG an der Städtebauförderung der Länder. Im Bundeshaushalt
1996 stehen hierfür Verpflichtungsrahmen von insgesamt 600 Mio.
DM zur Verfügung; für 1997 bis 2000 sind Bundesfinanzhilfen in
gleicher Höhe vorgesehen. Im Rahmen einer Neuorientierung der
Städtebauförderung haben sich Bund und Länder unter anderem
auf die
— Umwidmung und Neunutzung von Brachflächen (insbesondere
ehemals militärisch genutzte Liegenschaften, Industrie- und
stillgelegte Bahnflächen) und die
— Abfederung der Konversionsfolgen
als neue Aufgabenfelder und strukturpolitisch akzentuierte
städtebauliche Bedarfsschwerpunkte verständigt. Es bleibt allerdings
Sache der Länder und Gemeinden zu entscheiden, welche
Maßnahmen tatsächlich gefördert werden sollen.
Die Bewältigung der Konversionsproblematik ist zwar kein
originäres Ziel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA), jedoch kann das GA-
Instrumentarium in den ausgewiesenen Fördergebieten durchaus einen
Beitrag zur Abmilderung der Folgen der Aufgabe militärischer
Standorte im Wege der Förderung von Ersatzarbeitsplätzen
leisten.
Darüber hinaus trägt der Bund über seine Zahlungen an die
Europäische Union zur Flankierung des Konversionsprozesses bei.
So gehören Teile der betroffenen Regionen zu den Zielgebieten
der Europäischen Strukturfonds. In Schleswig-Holstein fließen
Fördermittel in solche Regionen, die von der rückläufigen
industriellen Entwicklung schwer betroffen sind (sog. Ziel 2-Gebiete)
sowie in strukturschwache ländliche Regionen (sog. Ziel 5b-
Gebiete).
Daneben fördert die Europäische Union im Rahmen der
Gemeinschaftsinitiative KONVER die wi rtschaftliche Diversifizierung in
Regionen, die von der rückläufigen Nachfrage in der
Rüstungsindustrie sowie vom Truppenabbau besonders betroffen sind.
Dabei obliegt die Durchführung ebenfalls den Ländern. Schleswig-
Holstein erhält im Zeitraum 1994 bis 1999 insgesamt 12 Mio. ECU
(Preisbasis 1994), die insbesondere zur Standort- und
betrieblichen Konversion eingesetzt werden.
Der Bund gewährt den Kommunen, aber auch anderen Investoren,
z. T. erhebliche Preisnachlässe beim Erwerb ehemaliger
Militärgrundstücke. Grundlage sind die bei Kapitel 0807 Titel 131 01 (lfd.
Nr. 4.1 bis 5.3) des Bundeshaushaltsplans ausgebrachten
Haushaltsvermerke, die eine Verbilligung von - in der Regel - bis zu
50 v. H. vom vollen Wert ermöglichen; in den neuen Bundesländern
ist in einigen Fällen sogar ein Preisnachlaß von bis zu 100 v. H.
zulässig.
In Schleswig-Holstein hat der Bund seit dem 3. Oktober 1990 bis
zum 30. Juni 1996 insgesamt rd. 700 Kaufverträge über
Grundstücke mit einem Gesamtwert von rd. 290 Mio. DM abgeschlossen,
auf den Preisnachlässe von insgesamt rd. 40 Mio. DM gewährt
wurden. Davon entfällt der größte Teil erfahrungsgemäß auf
Kommunen sowie Wohnungsbau-, Erwerbs- und
Entwicklungsgesellschaften, die sich ebenfalls meist in kommunaler
Trägerschaft befinden.
III. Finanzwirtschaftliche Situation des Landes
Vorbemerkungen zum Abschnitt III (Fragen 37 bis 59)
Zu den die Bundeshilfen für Schleswig-Holstein betreffenden
Fragen ist grundsätzlich anzumerken, daß der Bundeshaushalt
nicht nach regionalen Gesichtspunkten aufgestellt und ausgeführt
wird. Dem BMF liegen daher keine Übersichten vor, die die
vollständige Regionalverteilung des Abflusses der Bundesmittel
darstellen. Lediglich die Ausgaben für die Gemeinschaftsaufgaben
von Bund und Ländern, für die Finanzhilfen an die Länder, für die
Geldleistungsgesetze und für einige wesentliche
Bundeszuständigkeiten werden in den sog. Länderlisten für jedes Land
aufgeführt. Das BMF verfügt nicht über Daten, die eine
Untergliederung dieser Länderlisten nach Regierungsbezirken, Kreisen
oder kreisfreien Städten ermöglichen würden.
Zu den Antworten auf die Fragen in Abs. III über die
finanzwirtschaftliche Situation des Landes gilt, daß die Wachstumsraten auf
der Basis methodisch angepaßter Vorjahresdaten und bei der
abgefragten Indexierung (z. B. 1988 = 100) die Indizes jeweils nach
Wachstumsraten berechnet wurden. Die Zahlenangaben hierzu
ab 1991 wurden offengelassen, da jeweils die Basis für die neuen
Länder fehlt.
a) Entwicklung der Einnahmen und des Steueraufkommens
37. Wie haben sich die Gesamteinnahmen (nach Finanzausgleich)
Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen)
und der Länder insgesamt in den einzelnen Jahren seit 1988
entwickelt (absolute Zahlen, Veränderungsraten gegenüber dem
Vorjahr in v. H., 1990 = 100)?
Die Frage wird mit der nachfolgenden Tabelle beantwortet:
Tabelle 44:
Bereinigte Einnahmen Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
s achs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saarland Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Mio DM -
1988 36.306 39.704 . 21.178 . 26.367 55.918 13.523 3.899 9.527 21.675 4.979 11.908 203.429 241.417
1989 39.272 43.164 . 23.180 . 28.239 61.678 14.695 4.193 9.999 22.754 5.455 13.156 221.437 262.031
1990 41.036 43.511 . 23.034 . 28.953 63.057 14.898 4.465 10.585 23.193 5.578 12.964 225.916 266.770
1991 44.584 47.780 11.648 24.527 9.372 32.158 66.707 16.003 4.688 20.004 12.945 11.422 12.090 32.479 5.958 13.897 310.231 361.858
1992 46.675 50.621 12.937 27.157 10.210 33.363 72.461 17.374 5.024 23.066 14.149 11.961 12.731 34.690 6.597 14.502 334.095 389.184
1993 48.309 52.681 13.685 28.404 10.486 33.466 73.511 17.937 5.157 24.013 14.659 12.056 13.756 34.395 6.356 14.672 345.064 399.803
1994 48.282 54.047 14.509 27.666 10.722 34.023 73.093 17.848 6.533 25.207 15.082 12.283 13.952 33.412 7.978 14.875 351.016 406.477
1995 49.591 55.483 16.095 27.611 11.866 34.296 77.793 18.545 6.416 27.963 16.821 12.636 15.606 32.483 7.813 16.059 364.687 417.207
- Zuwachs in vH. -
1988 3,4 2,5 . 4,8 . 6,5 2,7 6,7 2,2 . . 4,7 . 2,7 2,2 4,3 3,8 3,7
1989 8,2 8,7 . 9,5 . 7,1 10,3 8,7 7,5 . . 5,0 . 5,0 9,6 10,5 8,9 8,5
1990 4,5 0,8 . -0,6 . 2,5 2,2 1,4 6,5 . . 5,9 . 1,9 2,2 -1,5 2,0 1,8
1991 8.6 9,8 . 6,5 . 11,1 5,8 7,4 5,0 . . 7,9 . . 6,8 8,7 . .
1992 4,7 6.4 11,1 10,9 8,9 3,7 8,6 8,8 7,2 15,3 9,3 4,7 5,3 6,8 14,2 4,4 7,8 7,7
1993 3,5 4,1 5,8 4,6 2,7 0,3 1,6 3,2 2,7 6,0 6,4 0,8 8,1 -0,8 -3,4 1,3 3,6 3,0
1994 -0,1 2.6 6,0 -2,6 2,4 1,7 -0,6 -0,5 26,7 5,0 2,9 1,9 1,4 -2,9 27,7 1,4 1,7 1,7
1995 2,9 2,7 10,9 -0,2 10,7 1,0 6,4 3,9 -1,8 10,9 11,5 2,9 11,9 -2,6 -1,3 9,3 3,9 2,7
- Index (1990 = 100) -
1988 88,5 91,2 . 91,9 91,1 88,7 90,8 87,3 . . 90,0 . 93,5 89,3 91,9 90,0 90,5
1989 95,7 99,2 . 100,6 97,5 97,8 98,6 93,9 . . 94,5 . 98,1 97,8 101,5 98,0 98,2
1990 100,0 100,0 . 100,0 100,0 100,0 10 0, 0 10 0, 0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1991 108,6 109,8 . 106,5 111,1 105,8 107,4 105,0 . . 107,9 ' . . 106,8 108,7 . .
1992 113,7 116,8 . 118,1 115,2 114,9 116,9 112,6 . . 113,0 . . 122,0 113,4 . .
1993 117,7 121,6 . 123,5 115,6 116,7 120,7 115,6 . . 113,9 . . 117,9 114,9 . .
1994 117,7 124,7 . 120,3 117,5 116,1 120,1 146, 4 . . 116,0 . . 150,5 116,5 . .
1995 121,0 128,0 . 120,1 118,7 123,5 124,8 143,8 . . 119,4 . . 148,6 127,4 . .
Quelle: BMF.
38. Wie hat sich der Anteil Schleswig-Holsteins an den
Gesamteinnahmen der Länder in den einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt
(Zuwachs in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 45:
Entwicklung des Anteils Schleswig-Holsteins
an der Summe der bereinigten Einnahmen aller Länder
in den Jahren seit 1988
Jahr Anteil S-H* an
allen Ländern
- in vH. -
Zuwachs
des Anteils
- in vH. -
Index
des Anteils
- 1988 = 100 -
1988 3,9 1,0 100,0
1989 3,8 -3,3 96,7
1990 3,9 3,7 100,3
1991 3,1 . .
1992 3,0 -2,5 .
1993 3,0 -1,7 .
1994 3,0 0,4 .
1995 3,0 -1,4 .
*) S-H = Schleswig-Holstein.
Quelle: BMF.
39. Wie haben sich die Steuereinnahmen (vor Finanzausgleich)
Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der
Länder insgesamt in den einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt
(absolute Zahlen, Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H.,
DM je Einwohner, 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 46:
Fortsetzung der Tabelle 46:
Quelle: BMF,
40. Wie hat sich der Anteil Schleswig-Holsteins an den
Steuereinnahmen der Länder in den einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt
(Zuwachs in v H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 47:
Entwicklung des Anteils Schleswig-Holsteins
an den Steuereinnahmen der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Anteil S-H* an
allen Ländern
- in vH. -
Zuwachs
des Anteils
- in vH. -
Index
des Anteils
- 1988 = 100 -
1988 3,7 1,8 100,0
1989 3,6 -3,0 97,0
1990 3,6 2,2 99,1
1991 3,3 . .
1992 3,3 -1,8 .
1993 3,3 1,6 .
1994 3,4 1,4 .
1995 3,2 -3,8 .
*) S-H = Schleswig-Holstein.
Quelle: BMF.
b) Zahlungen des Bundes an die Haushalte der Länder
41. Wie haben sich die Zahlungen des Bundes an die Haushalte von
Schleswig-Holstein, der Flächenländer (einzeln und zusammen)
und der Länder insgesamt in den einzelnen Jahren seit 1988
entwickelt (absolute Zahlen, Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in
v. H., 1988 = 100)?
Der Bundeshaushalt wird grundsätzlich nicht nach regionalen
Gesichtspunkten aufgestellt und ausgeführt. Dem BMF liegen
daher keine Übersichten vor, die die vollständige regionale
Verteilung des Abflusses der Bundesmittel darstellen. Lediglich die
Ausgaben für die Gemeinschaftsaufgaben von Bund und
Ländern, für die Finanzhilfen an die Länder, für die
Geldleistungsgesetze und für einige wesentliche Bundeszuständigkeiten
werden in den sog. Länderlisten für jedes Land aufgeführt.
c) Entwicklung der Einnahmen und des Steueraufkommens der
Gemeinden
42. Wie haben sich die Gesamteinnahmen der Gemeinden (nach
Finanzausgleich) in Schleswig-Holstein, den Flächenländern (einzeln
und zusammen) und den Ländern insgesamt in den einzelnen
Jahren seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen, Veränderungsraten
gegenüber Vorjahr in v. H., 1988 = 100)?
Die Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 48:
Die bereinigten Einnahmen der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer 1)
Jahr Baden
-
Württemberg
Bayern Branden
burg
Hessen Mecklenburg
Vorpommern
Nieder
Sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
-Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flächen
länder
M io DM
1988 29725.1 30725,2 17454,1 19113 49293,0 8332,8 2465,3 6167,2 163275,7
1989 31716,8 32874,9 18393,4 20323,2 52001,3 8994,1 2530,6 6588,0 173422,3
1990 33405,0 33932,2 19241,3 21171 54956,1 9299,5 2644.6 6875,2 181524,9
1991 35875,9 36261,5 7752,5 20250,2 5966,5 23481.1 59473,0 10017,0 2836,0 14474,2 8638,6 7731,4 7957,8 240715,7
1992 38292,5 39630,1 8958,3 21873,5 6560,6 26065,6 64500,1 10695,8 3047,9 16440,3 10091,2 8505,0 8204,9 262865,8
1993 39537,3 41113,5 10297,7 23711,7 7118,6 27359,2 67228,1 11301,5 3088,4 17686,5 10539,1 9208,7 8806 276996,3
1994 38453.0 42268.8 9775.3 24665,3 7368.8 27774,9 71168,9 11386,0 3109,8 16563,2 10523,7 9467,1 8645,5 281170,3
1995 37280,0 42164,1 10721,9 23595,5 7535,6 27052,5 69564,8 11549,8 3033,5 19404,5 11284,5 9881,0 8702,9 281770,6
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 4,5 4,7 5,6 5,5 5,8 1,8 8,7 4,3 5,1
1989 6,7 7.0 5,4 6,3 5,5 7,9 2,6 6,8 6,2
199(1 5,3 3,2 4,6 4.2 5,7 3,4 4,5 4,4 4,7
1991 7,4 6,9 5,2 10,9 8,2 7,7 7,2 12,5 .
1992 6,7 9,3 15,6 8,0 10,0 11,0 8,5 6,8 7,5 13,6 16,8 10,0 3,1 9,2
1993 3,3 3,7 15,0 8,4 8,5 5,0 4,2 5,7 1,3 7,6 4,4 8,3 7,3 5,4
1994 -2,7 2,8 -5,1 4,0 3,5 1.5 5,9 0,7 0,7 -6,4 -0,1 2,8 -1,8 1,5
1995 -3.1 -0,2 9,7 -4,3 2,3 -2,6 -2,3 1,4 -2,5 17,2 7,2 4,4 0,7 0,2
Index 1988 = 100
1988 100 100 100 100 100 100 100 100 100
1989 107 107 105 106 105 108 103 107 106
1990 112 110 110 111 111 112 107 111 111
1991 121 118 . 116 . 123 121 120 115 . . 125 . .
1992 129 129 . 125 . 136 131 128 124 . . 138 . .
1993 133 134 . 136 . 143 136 136 125 . . 149 . .
1994 129 138 . 141 . 145 144 137 126 . . 154 . .
1995 125 137 . 135 . 142 141 139 123 . . 160 . .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen Länder wurde auch für 1991 die
Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
43, Wie hat sich der Anteil der schleswig-holsteinischen Gemeinden an
den Gesamteinnahmen der Gemeinden aller Länder in den
einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (Zuwachs in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 49:
Anteil der bereinigten Einnahmen der Gemeinden(GV)
des Landes Schleswig-Holstein an den bereinigten Einnahmen der Gemeinden
der Flächenländer in den einzelnen Jahren seit 1988 1)
Jahr Anteil in vH. Schleswig-Holstein
Zuwachs des Anteils
in vH.
1988 = 100
1988 3,8 -0,7 100
1989 3,8 0,6 101
1990 3,8 -0,3 100
1991 3,2 .
1992 3,2 0,7 .
1993 3,3 2,8 .
1994 3,4 1,3 .
1995 3,5 4,1 .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen
Länder wurde auch für 1991 die Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
44, Wie haben sich die Steuereinnahmen der Gemeinden (vor
Finanzausgleich) Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und
zusammen) und der Länder insgesamt in den einzelnen Jahren seit 1988
entwickelt (absolute Zahlen, Veränderungsraten gegenüber Vorjahr
in v. H,, DM je Einwohner, 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 50:
Die Steuereinnahmen (netto) der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer 1)
Jahr Baden
-
Württemberg
Bayern Branden
burg
Hessen Mecklenburg
Vorpommern
Nieder
s
achsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flächen
länder
Mio DM
1988 11249,1 12143,0 7107,2 6554,5 19823,2 3670,0 931,2 2233,2 63711,4
1989 12151,4 12771,3 7546,2 7032,2 21250,3 4012,1 936,1 2437,2 68136,8
1990 12331,0 12964,8 7842,8 6966,7 21759,3 3936,4 925,0 2431,2 69157,2
1991 13498,1 14299,1 429,5 7993,0 2776,3 8079,6 23733,9 4363,5 989,9 773,9 361,3 2741,0 376,4 80415,5
1992 14092,4 15385,6 723,9 8746,0 524,4 8853,3 25878,3 4552,2 1106,3 1302.0 776,1 3018,3 686,3 85645,1
1993 14101,4 15828,2 883,8 9225,6 629,1 9140,5 24832,5 4639,7 1084,1 1738,2 1116,2 3161,9 804,7 87185,9
1994 13914,9 15806,8 1242,9 9062,7 800,6 8925.7 24517,0 4664,7 1119,5 2219,3 1243,0 3155,8 1058.5 87731,4
1995 13190,2 14925,0 1475,6 8723 905,5 8670,2 24215,5 4446,4 1058,5 2610,9 1331,6 3102,1 1211,1 85865,6
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 2,2 6,7 4,8 7,6 7,7 10,3 15,0 7,5 6,4
1989 8.0 5,2 6,2 7,3 7,2 9,3 0,5 9,1 6,9
1990 1,5 1,5 3,9 -0,9 2,4 -1,9 -1,2 -0,2 1,5
1991 9,5 10,3 1,9 16,0 9.1 10,9 7,0 12,7 .
1992 4,4 7,6 68,5 9,4 -81,1 9,6 9,0 4,3 11,8 68,2 114,8 10,1 82,3 6,5
1993 0,0 2,9 22,1 5,5 20,0 3,2 -4,0 1,9 -2,0 33,5 43,8 4,8 17,3 1,8
1994 -1.3 -0,1 40,6 -1,8 27,3 -2,3 -1.3 0,5 3,3 27,7 11,4 -0,2 31,5 0,6
1995 -5,2 -5,6 18,7 -3,7 13,1 -2,9 -1,2 -4,7 -5,4 17,6 7,1 -1,7 14,4 -2,1
Index 1988 = 100
1988 100 100 100 100 100 100 100 100 100
1989 108 105 106 107 107 109 101 109 107
1990 110 107 110
106 110 107 99 109 109
1991 120 118 . 112 . 123 120 119 106 . . 123 . .
1992 125 127 . 123 . 135 131 124 119 . . 135 . .
1993 125 130 . 130 . 139 125 126 116 . . 142 . .
1994 124 130 . 128 . 136 124 127 120 . . 141 . .
1995 117 123 . 123 . 132 122 121 114 . . 139 . .
DM/Einwohner
1988 1200 1105 1283 914 1181 1008 884 873 1115
1989 1280 1151 1349 975 1255 1095 887 948 1182
1990 1268 1144 1372 949 1262 1055 864 930 1177
1991 1365 1241 168 1380 1455 1088 1363 1153 921 164 127 1041 145 1084
1992 1399 1318 286 1488 278 1177 1472 1182 1026 279 276 1134 269 1146
1993 1382 1339 347 1550 340 1200 1401 1189 1000 376 400 1178 317 1157
1994 1358 1330 491 1518 436 1162 1379 1185 1034 483 449 1169 419 1161
1995 1281 1249 582 1455 495 1120 1357 1122 977 571 484 1142 482 1133
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen Länder wurde auch für 1991 die
Kassenstatistik zugrundegelegt.
Quelle: BMF.
45. Wie hat sich der Anteil der schleswig-holsteinischen Gemeinden an
den Steuereinnahmen der Gemeinden aller Länder in den einzelnen
Jahren seit 1988 entwickelt (Zuwachs in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 51:
Anteil der Steuereinnahmen der Gemeinden(GV)
des Landes Schleswig-Holstein an den Steuereinnahmen der Gemeinden
der Flächenländer in den einzelnen Jahren seit 1988 1)
Jahr Anteil in vH. Schleswig-Holstein
Zuwachs des Anteils in vH.
1988 = 100
1988 3,5 1,0 100
1989 3,6 2,0 102
1990 3,5 -1,7 100
1991 3,4 .
1992 3,5 3,4 .
1993 3,6 2,9 .
1994 3,6 -0,8 .
1995 3,6 0,4 .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen
Länder wurde auch für 1991 die Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
46. Wie hat sich der Anteil der laufenden Zuweisungen an die
Gemeinden (GV) an den Gesamtausgaben Schleswig-Holsteins und in
den Flächenländern (einzeln und zusammen) in den einzelnen
Jahren seit 1988 entwickelt (Zuwachs in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 52:
Entwicklung der laufenden Zuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände
Schleswig-Holsteins und der Flächenländer (einzeln und zusammen) in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Würtz
Bayern Brand.
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Niedersachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thu
-s
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Zuwachs in vH. -
1988 2,3 5,1 . 0,9
. 1,9 4,3 2,7 4,9 . . 0,5 . 11,8 -4,8 -4,3 3,1 3,1
1989 9,3 3,5 . 2,4 . 6,7 1,8 9,7 1,6 . . 7,0 . -6,3 2.5 3,0 4,9 4,9
1990 5,4 7,5 . 7,7 . 2,2 8,6 10,8 11,5 . . 7,7 . 5,6 2,4 -1,4 6,8 6,8
1991 10,0 2,9 . 10,2 . 12,4 6,6 5,5 3,3 . . 8,7 . . -4,8 -1,5 . .
1992 2,8 5,9 0,5 9,4 -1,3 16,7 5,1 17,6 10,3 8,6 - -3,9 9,8 -4,1 20,7 30,0 13,4 5,7 5,7
1993 9,5 8,7 6,5 18,4 19,9 3,5 9,0 11,7 9,0 4,6 -5,1 12,0 12,4 33,3 51,9 9,2 8,2 8,2
1994 1,9 6,3 3,2 -0,6 7,2 -0,4 7,4 1,4 -2,3 2,3 10,7 1,8 1,4 29,7 -12,7 39,8 3,8 3,8
1995 -1,3 -0,6 -4,5 -3,3 4,4 -8,3 -5,1 8,9 -1,8 4,8 3,5 5,4 6,8 1,0 -2,9 -22,4 -0,9 -0,9
- Anteil an Ausgaben in vH. -
1988 17,3 14,1 15,1 20,6 17,0 12,0 14,8 . . 17,7 . 0,0 0,0 0,0 16,7 14,1
1989 18,2 13,9 14,6 21.0 16,7 12,5 14,3 . . 18,3 . 0,0 0,0 0,0 16,7 14,1
1990 17,7 14,2 14,8 20,4 16,9 12,9 15,2 . . 18,7 . 0,0 0,0 0,0 16,8 14,2
1991 17,8 13,7 25,2 15,9 26,8 21,4 17,2 12,8 14,8 23,7 32,9 18,9 23,8 0,0 0,0 0,0 19,1 16,4
1992 17,8 13,6 22,0 16,0 24,8 22,9 17.8 14,2 15,5 22,9 28,3 19,5 20,4 0,0 0,0 0,0 19,0 16,2
1993 19,0 14,3 21,3 17,8 26,4 22,9 18,6 15,2 16,0 25,2 27,0 21,6 20,7 0,0 0,1 0,0 19,8 16,9
1994 19,5 14,9 21,1 17,7 26,6 22.6 19,7 15,2 15,7 25,4 28,7 21,5 20,0 0,0 0,0 0,0 20,2 17,2
1995 17,9 13,9 19,9 16,8 26,5 - 20,5 17,8 16,0 15,4 - 24,3 27,4 22,0 20,9 0,0 0,0 0,0 19,2 16,6
- Index (1988 = 100) -
1988 I 100,0 100,0 . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 109,3 103,5 . 102,4 . 106,7 101,8 109,7 101,6 . . 107,0 . 93,7 102,5 103,0 104,9 104,9
1990 115,1 111,3 . 110,3 . 109,1 110,6 121,6 113,4 . . 115,2 . 98,9 105,0 101,5 112,1 112,1
1991 126,6 114,6 . 121,6 . 122,7 117.8 128,3 117,0 . . 125,3 . . 100,0 100,0 . .
1992 130,1 121,3 . 133,1 . 143,2 123,9 150,9 129,1 . . 137,5 . . 130,0 113,4 . .
1993 142,4 131,8 . 157,6 . 148,3 135,1 168,6 140,7 . . 154,1 . . 197,5 123,9 . .
1994 145,2 140,2 . 156,6 . 147,6 145,1 170,9 137,5 . . 156,8 . . 172,5 173,1 . .
1995 143,2 139,3 . 151,4 . 135,3 137,8 186,1 135,0 . . 165,2 . . 167,5 134,3 . .
Quelle: BMF.
47. Wie haben sich die Zuweisungen für Investitionen und Darlehen an
Gemeinden (GV) Schleswig-Holsteins, den Flächenländern
(einzelnen und zusammen) und den Ländern insgesamt in den
einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen,
Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H., DM je Einwohner, 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 53:
Entwicklung der Zuweisungen für Investitionen und Darlehen an Gemeinden und Gemeindeverbände
Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Würtz.
Bayern Branden
burg
Hessen Meck l.
Vorp.
Nieder
s
achs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saarland Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Mio DM -
1988 2.182 2.711 . 1.030 858 3.319 887 79 . . 501 . . . . 11.566 11.566
1989 2.104 2.753 . 1.082 981 3.534 1.023 101 . . 591 . . . . 12.168 12.168
1990 1.997 1882 . 1.102 1.193 4.156 1.091 109 . . 653 . . . . 13.182 13.182
1991 2.234 2.773 2.577 1.245 1.715 1.348 4.205 1.158 111 3.940 2.101 686 2.325 . . 26.417 26.417
1992 2.259 3.280 2.573 1.597 1.663 1.393 4.062 1.212 142 3.674 1.399 675 2.019 . . 25.947 25.947
1993 2.197 3.469 2.351 1.145 1.500 1.326 4.459 1.220 134 4.168 1.837 612 1.874 . . . 26.293 26,293
1994 1.880 3.369 2.151 1.175 1.315 1.211 3.894 1.070 106 3.239 1.489 633 1.631 5 . 23.163 23.168
1995 1.993 3.273 2.380 1.321 1.291 1.834 3.384 1.180 80 3.582 1.536 619 1.699 . . 24.173 24.173
- Zuwachs in vH. -
1988 11,2 -5,1 . 4,2 . -2,9 -8,8 -0,0 8,1 . . -0,7 . . . . -1,9 -1,9
1989 -3.6 1,6 . 5,1 . 14,3 6,5 15,3 27,7 . . 17,9 . . . . 5,2 5,2
1990 -5,1 4,7 . 1,8 . 21,6 17,6 6,6 8,3 . . 10,6 . . . . 8,3 8,3
1991 11,9 -3,8 . 13,0 . 13,0 1,2 6,2 1,6 . . 5,0 . . . . . .
1992 1,1 18,3 -0,2 28,3 -3,0 3,3 -3,7 4,7 28,6 -6,8 -33,4 -1,6 -13,2 . . . -1,8 -1,8
1993 -2,7 5,8 -8,6 -28,3 -9,8 -4,8 9,8 0,6 -6,1 13,5 31,3 -9,3 -7,2 . . . 1,3 1,3
1994 -14,4 -2,9 -8,5 2,6 -12,4 -8,7 -12,7 -12,3 -20,9 -20,1 -18,9 3,4 -13,0 . . . -11,5 -11,5
1995 6,0 -2,8 10,6 12,4 -1,8 51,4 -13,1 10,3 -24,4 10,6 3,1 -2,1 4,2 . . . 4,4 4,3
Quelle: BMF.
Fortsetzung der Tabelle 53:
Entwicklung der Zuweisungen für Investitionen und Darlehen an Gemeinden und Gemeindeverbände
Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saarland Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.- Thü-
Holst. ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- DM je Einwohner -
1988 233 247 . 186 . 120 198 244 75 . . 196 . . . . 203 188
1989 222 248 . 193 . 136 209 279 95 . . 230 . . . . 211 196
1990 205 254 . 193 . 163 241 292 102 . . 250 . . . . 224 208
1991 226 241 1.005 215 899 182 241 306 103 834 737 260 897 . . . 356 330
1992 224 281 1.018 272 883 185 231 315 132 788 498 254 791 . . . 347 322
1993 215 294 923 192 810 174 252 312 123 901 659 228 739 . . . 349 324
1994 183 283 849 197 716 158 219 272 98 705 538 234 646 . 7 . 307 285
1995 194 274 938 220 706 237 190 298 74 783 559 228 677 . . . 319 296
- Index (1958 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100.0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 96,4 101,6 . 105,1 . 114,3 106,5 115,3 127,7 . . 117,9 . . . . 105,2 105,2
1990 91,5 106,3 . 107,0 . 139,0 125,2 122,9 138,3 ' . . 130,4 . . . . 114,0 114,0
1991 102,4 102,3 . 120,9 . 157,1 126,7 130,5 ' 140,5 - . . 136.9 . . . . . .
1992 103,5 121,0 . 155,1 . 162.3 122,0 136,6 180,7 . . 134,7 . . . . . .
1993 100,7 128,0 . 111,2 . 154,6 133,9 137,5 169,7 . . 122,2 - . . . . . .
1994 86,1 124,3 . 114,1 . 141.2 116,9 120,6 134,1 . . 126,3 . . . . . .
1995 91,3 120,7 . 128,3 . 213,7 101,6 133,0 101,4 . . 123,6 . . . . . .
48. Wie haben sich Gewerbesteuereinnahmen in Schleswig-Holstein
und in den Flächenländern (einzeln und zusammen) in den
einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen,
Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 54:
Die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer 1)
Jahr
Baden
-
Württemberg
Bayern Branden
burg
Hessen Mecklenburg
Vorpommern
Nieder
-sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flächen
-
länder
Mio DM
1988 4869,7 5077,6 3282,2 2476,0 8947,7 1447,9 361,4 741,5 27204,0
1989 5212,1 5294,5 3463,3 2628,3 9505,1 1673,5 360,3 797,6 28934,7
1990 5530,9 5666,4 3855,3 2745,3 10101,0 1587,6 368,3 805,0 30659,8
1991 5696,6 5890,5 84,2 3586,2 56,9 3103,5 10585,0 1697,1 347,2 172,2 73,7 887,6 54,6 32235,3
1992 5656,8 6199,3 91,1 3849,7 63,2 3334,3 11685,4 1643,5 418,3 279,8 118,5 1017,0 104,5 34461,4
1993 5792,7 6405,0 191,8 3975,5 112,9 3494,5 10454,7 1650,0 391,6 443,3 194,0 1056,1 162,5 34324,6
1994 5495,8 6249,6 375,3 3785,8 213,1 3222,4 10011,0 1589,6 410,4 711,8 341,0 968,1 313,2 33687,1
1995 4685,0 5540,8 286,4 3453,9 183,9 2755,0 9537,1 1465,6 316,1 674,9 292,0 915,0 283,4 30389,1
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 0,6 9,5 8,7 13,6 14,1 21,1 22,6 15,8 10,4
1989 7,0 4,3 5,5 6,2 6,2 15,6 -0,3 7,6 6,4
1990 6,1 7,0 11,3 4,5 6,3 -5,1 2,2 0,9 6,0
1991 3,0 4,0 -7,0 13,0 4,8 6,9 -5,7 10,3 .
1992 -0,7 5,2 8,2 7,3 11,1 7,4 10,4 -3,2 20,5 62,5 60,8 14,6 91,4 6,9
1993 2,4 3,3 110,5 3,3 78,6 4,8 -10,5 0,4 -6,4 58,4 63,7 3,8 55,5 -0,4
1994 -5,1 -2,4 95,7 -4,8 88,8 -7,8 -4,2 -3,7 4,8 60,6 75,8 -8,3 92,7 -1,9
1995 -14,8 -11,3 -23,7 -8,8 -13,7 -14,5 -4,7 -7,8 -23,0 -5,2 -14,4 -5,5 -9,5 -9,8
Index 1988 = 100
1988 100 100 . 100 . 100 100 100 100 . . 100 . 100
1989 107 104 . 106 . 106 106 116 100 . . 108 . 106
1990 114 112 . 117 . 111 113 110 102 . . 109 . 113
1991 117 116 . 109 . 125 118 117 96 . . 120 . 118
1992 116 122 . 117 . 135 131 114 116 . . 137 . 127
1993 119 126 . 121 . 141 117 114 108 . . 142 . 126
1994 113 123 . 115 . 130 112 110 114 . . 131 . 124
1995 96 109 . 105 . 111 107 101 87 . . 123 . 112
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen Länder wurde auch für 1991 die
Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
49. Wie hat sich der Anteil der schleswig-holsteinischen Gemeinden an
den Gewerbesteuereinnahmen aller Gemeinden im Bundesgebiet
in den einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (Zuwachs in v. H., 1988
= 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 55:
Anteil der Gewerbesteuer (netto) der Gemeinden(GV)
des Landes Schleswig-Holstein an den Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinden
der Flächenländer in den einzelnen Jahren seit 1988 1)
Jahr Anteil in vH. Schleswig-Holstein
Zuwachs des Anteils in vH.
1988 = 100
1988 2,7 5,0 100
1989 2,8 1,1 101
1990 2,6 -4,8 96
1991 2,8 . .
1992 3,0 7,2 .
1993 3,1 4,3 .
1994 2,9 -6,6 .
1995 3,0 4,8 .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen
Länder wurde auch für 1991 die Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
d) Entwicklung der Ausgaben von Ländern und Gemeinden
50. Wie haben sich die Gesamtausgaben Schleswig-Holsteins, der
Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt in
den einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen,
Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 56:
Bereinigte Ausgaben Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Württ.
Bayern Brand.
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
s achs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Mio DM-
1988 38.559 40.957 . 22.391 . 28.340 60.756 14.458 4.714 . . 10.525 . 22.283 5.758 12.675 217.708 257.850
1989 40.074 42.916 . 23.634 . 29.732 62.912 15.231 4.962 . . 10.872 . 23.773 6.059 13.040 227.350 269.450
1990 43.429 45.201 . 25.185 . 31.177 67.396 16.280 5.208 . . 11.480 . 24.828 6.354 14.080 241.732 286.111
1991 47.376 48.380 14.328 25.826 10.406 33.520 70.908 17.420 5.516 23.617 15.200 12.322 13.341 35.643 6.989 15.124 334.465 391.515
1992 48.694 51.477 16.509 28.125 11.105 36.552 74.688 18.458 5.833 26.597 17.018 13.123 14.920 38.388 7.287 16.207 359.467 420.650
1993 49.972 53.179 18.135 29.997 12.532 37.718 77.949 19.174 ' 6.147 27.246 18.016 13.282 16.546 41.111 7.651 17.031 376.837 441.947
1994 49.625 54.377 18.912 29.939 13.333 38.153 79.357 19.467 6.108 27.629 18.752 13.559 17.335 41.410 7.675 17.506 384.318 450.105
1995 53.282 57.972 19.070 30.483 13.982 38.566 83.099 20.204 6.120 30.385 20.327 13.979 17.688 43.194 7.789 17.728 399.123 463.999
- Zuwachs in vH. -
1988 3,8 2,8 . 3,1 . 0,9 1,1 2,8 4,1 . . 2,5 . 3,0 4,5 -0,8 2,3 2,3
1989 3,9 4,8 . 5,5 . 4,9 3,5 5.3 5,2 . . 3,3 . 6,7 5,2 2,9 4,4 4,5
1990 8,4 5,3 . 6,6 . 4,9 7,1 6,9 5,0 . . 5,6 . 4,4 4,9 8,0 6,3 6,2
1991 9,1 7,0 . 2,5 . 7,5 5,2 7,0 5.9 . . 7,3 . 10,0 8,8 . .
1992 2,8 6,8 15,2 9,1 6,7 9,0 5,3 6,2 5,8 12,6 12,0 6.5 11,8 7,7 7,4 7,2 7,6 7,6
1993 2,6 3,3 9,8 6,7 12,8 3,2 4,5 3,9 5,4 4,0 8,2 1,2 10,9 7,1 5,3 5,2 5,1 5,3
1994- -0,7 2,3 4,3 -0,2 6,5 1,2 1,8 1,5 -0,6 1,4 4,1 2,1 4,8 0,7 1,7 2,8 2,0 1,9
1995 7.5 6,6 0,8 1,8 4,9 1.2 4.7 3,8 0,2 10,0 8,4 3,1 2,0 ' 4.4 2,3 2.3 3,9 3,2
- Index (1988 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100,0 100.0 100.0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 103,9 104,8 . 105,5 . 104,9 103,5 105,3 105,2 . . 103,3 . 106,7 105,2 102,9 104,4 104,5
1990 112,6 110,4 . 112,5 . 110,0 110,9 112,6 110,5 . . 109,1 . 111,4 110,3 111,1 111.0 111,0
1991 122,9 118,1 . 115,3 . 118,3 116,7 120,5 117,0 . . 117,1 . . 121,4 120,8 . .
992 126,3 126,2 . 125,8 . 129,0 122,9 127,9 123,8 . . 124,7 . . 130,3 129,5 . .
1993 129,6 130,4 . 134,2 . 133,1 128,5 132,9 130,5 . . 126,2 . . 137,2 136,3 . .
1994 128,7 133,3 . .133,9 . 134,6 130,8 134,9 129,6 . . 128,8 . . 139,6
140,3
. .
1995 138,4 142,1 . 136,4 . 136,3 137,0 140.0 129,9 . . 132,8 . . 142,8 143,3 . .
Quelle: BMF.
51. Wie haben sich die Gesamtausgaben der schleswig-holsteinischen
Gemeinden, der Gemeinden der Flächenländer (einzeln und
zusammen) und der Gemeinden der Länder insgesamt in den
einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen,
Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 57:
Die bereinigten Ausgaben der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer 1)
Jahr
Baden
-
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flächen
länder
Mio DM
1988 29665,7 30462,4 . 17635,1 . 18799,1 49311,7 8235,7 2351,2 . . 6143,2 . 162604,1
1989 30783,5 32439,0 . 18515,4 . 19918,3 52238,7 8595,6 2448,6 . . 6501,0 . 171440,1
1990 32975,0 34554,6 . 0890,4 . 21882,2 56925,5 9323,2 2638,9 . . 7098,0 . 185287,8
1991 36640,0 37524,3 7512,7 21573,6 5886,5 24219,5 61050,3 10161,8 2786,6 13844,8 8233,1 7919,9 7822,6 245175,7
1992 40020,3 41565,6 10088,6 23255,3 7618.5 26519,1 67418,7 11186,7 3009,0 18424,8 11719,1 8587,7 9640,4 279053,8
1993 40604,5 42330,5 10617,8 24840,6 7663,6 27776,3 71174,8 11886,5 3104,7 19012,3 11846.7 9183,6 9883,1 289925,0
1994 38524,1 43327,3 10271,9 24696,0 7888,1 28750,3 73349,7 12220,3 3165,6 19445,1 11440,2 9600,4 9802,6 292481,6
1995 38578,2 44664,9 10762,7 24862,8 7781,2 28535,0 73964,9 12339,2 3135,4 20212,6 11435,3 10155.9 9293,0 295721,1
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 3,4 2,5 4,5 2,9 3,4 -2,9 2,0 1,5 2,9
1989 3,8 6,5 5,0 6,0 5,9 4,4 4,1 5,8 5,4
1990 7,1 6,5 7,4 9,9 9,0 8,5 7,8 9,2 8,1
1991 11,1 8,6 8,5 10,7 7,2 9,0 5,6 11,6 .
1992 9,2 10,8 34,3 7,8 29,4 9,5 10,4 10,1 8,0 33,1 42,3 8,4 23,2 13,8
1993 1,5 1,8 5,2 6,8 0,6 4,7 5,6 6,3 3,2 3,2 1,1 6,9 2,5 3,9
1994 -5,1 2,4 -3,3 -0,6 2,9 3,5 3,1 2,8 2,0 2,3 -3,4 4,5 -0,8 0,9
1995 0,1 3,1 4,8 0,7 -1,4 -0,7 0,8 1,0 - 1,0 3,9 -0,0 5,8 -5,2 1,1
Index 1988 = 100
1988 100 100 100 100 100 100 100 100 100
1989 104 106 105 106 106 104 104 106 105
1990 111 113 113 116 115 113 112 116 114
1991 124 123 . 122 . 129 124 123 119 . . 129 . .
1992 135 136 . 132 . 141 137 136 128 . . 140 . .
1993 137 139 . 141 . 148 144 144 132 . . 149 . .
1994 130 142 . 140 . 153 149 148 135 . . 156 . .
1995 130 147 . 141 . 152 150 150 133 . . 165 . .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen Länder wurde auch für 1991 die
Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
52. Wie hat sich der Anteil der Personalausgaben im Landeshaushalt
Schleswig-Holsteins und in den Haushalten der anderen
Bundesländer seit 1988 entwickelt?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 58:
Anteil der Personalausgaben Schleswig-Holsteins und der anderen Länder an den bereinigten Ausgaben
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
s achs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
lander
Länder
insges.
- Anteil an Ausgaben in vH. -
1988 40,6 41,5 . 41,5 . 42,3 39,7 40,9 39,5 . . 39,2 . 34,3 40,3 43,1 41,3 40,9
1989 40,0 40,8 . 40,1 . 41,1 39,2 39,8 38,3 . . 38,8 . 33,1 38,9 42,5 40,5 40,0
1990 38,9. 41,1 . 39,5 . 41,3 38,6 39,4 38,2 . . 38,5 . 33,2 39,3 41,4 40,2 39,7
1991 38,0 41,2 17,0 41,1 22,4 41,0 39,1 39,5 38,4 18,7 19,7 38,1 20,7 32,2 38,8 39,2 35,5 35,4
1992 40,0 41,7 19,3 40,5 24,4 40,2 39,8 40,1 38,4 21,8 22,8 38,1 23,1 34,3 38,4 39,1 36,3 36,3
1993 41,0 42,2 21,7 39,9 23,1 40,6 39,8 40,2 37,4 24,4 25,9 39,0 24,6 34,2 37,4 38,6 36,8 36,7
1994 42,2 42,2 22,6 40,8 23,1 41,1 39,9 40,6 38,2 25,7 25,2 38,8 25,2 34,4 34,1 38,3 37,1 36,9
1995 40,9 41,4 24,3 42,0 24,1 41,5 40,1 40,8 39,2 24,2 24,5 39,3 26,4 33,1 33,9 38,4 37,4 37,2
Quelle: BMF.
53. Wie hat sich der Anteil der Finanzausgleichsmasse für den
Kommunalen Finanzausgleich an den Gesamtausgaben des Landes
Schleswig-Holstein seit 1988 entwickelt (Veränderungen in v. H.,
1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgende Tabelle beantwortet.
Tabelle 59:
Finanzausgleichsmasse für den kommunalen Finanzausgleich Schleswig-Holsteins
in den Jahren seit 1988 (Soll lt. Haushaltsplänen)
Jahr
Anteil an den
Ausgaben
- in vH. -
Veränderung
- in vH. -
Index
- 1988 = 100 -
1988 12,7 -0,9 100,0
1989 12,7 3,0 103,0
1990 12,4 3,7 106,8
1991 11,8 1,9 108,9
1992 12,1 9,6 119,3
1993 12,8 6,4 126,9
1994 12,9 2,9 130,6
1995 13,6 9,3 142,8
Quelle: BMF.
e) Entwicklung der Verschuldung von Ländern und Gemeinden
54. Wie hat sich die Verschuldung (Land und Gemeinden und
insgesamt) in Schleswig-Holstein, in den einzelnen Ländern und den
Ländern insgesamt seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen,
Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H., in v. H. der Ausgaben
insgesamt, in v. H. der Einnahmen insgesamt, 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgenden Tabellen in
unterschiedlichen Abgrenzungen beantwortet.
Tabelle 60:
Die Verschuldung 1) Schleswig-Holsteins, der einzelnen Länder und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
-sachsen
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Lander
insges.
- Mio DM -
1988 32.526 26.836 . 24.858 . 36.585 90.631 18.925 9.666 . . 16.920 . 9.855 12.624 16.983 256.947 296.410
1989 33.379 26.435 . 25.292 . 37.283 92.672 19.276 10.578 . . 17.550 . 10.882 13.348 17.238 262.465 303.934
1990 36.443 27.831 . 26.276 . 39.940 96.900 20.573 11.564 . . 18.876 . 12.410 14.369 17.868 278.403 323.049
1991 39.411 28.692 765 28.016 461 41.284 100.342 21.868 12.253 100 935 19.751 1.350 15.619 15.256 I8.974' 295.228 345.076
1992 41.988 29.555 4.814 29.105 1.491 44.014 102.708 23.279 13.375 4.855 4.980 20.849 3.180 20.366 16.417 20.162 324.193 381.136
1993 43.424 30.382 9.545 30.986 3.726 48.643 107.272 24.309 14.502 9.365 8.845 22.651 5.850 26.513 17.168 22.846 359.500 426.027
1994 45.131 28.520 13.805 33.512 5.521 52.510 110.855 25.852 13.918 10.890 11.540 23.565 9.416 31.506 16.890 24.989 385.035 458.419
1995 47.180 27.960 16.125 35.691 7.810 55.987 120.698 27.231 13.570 14.585 14.337 25.258 11.748 42.143 16.859 26.122 418.180 503.304
- Zuwachs in vH. -
I 988 9,2 7,9 . 5,9 . 9,0 4,5 4,7 8,7 . . 7,3 . 7,3 5,9 7,6 6,5 6,6
1989 2,6 -1,5 . 1,7 . 1,9 2,3 1,9 9,4 . . 3,7 . 10,4 5,7 1,5 2,1 2,5
1990 9,2 5,3 . 3,9 . 7,1 4,6 6,7 9,3 . . 7,6 . 14,0 7,6 3.7 6,1 6,3
1991 8,1 3,1 . 6,6 . 3,4 3,6 6.3 6,0 . . 4,6 . . 6,2 6,2 . .
1992 6,5 3,0 529,3 3,9 223,4 6,6 2,4 6.5 9,2 4755,0 432,6 5,6 135,6 30,4 7,6 6,3 9,8 10,4
1993 3,4 2,8 98,3 6,5 149,9 10,5 4,4 4,4 8,4 92,9 77,6 8,6 84,0 30,2 4,6 13,3 10,9 11,8
1994 3,9 -6,1 44,6 8,2 48,2 7,9 3,3 6,3 -4,0 16,3 30,5 4,0 61,0 18,8 -1,6 9,4 7,1 7,6
1995 4,5 -2,0 16,8 6,5 41,5 6,6 8,9 5,3 -2,5 33,9 24,2 7,2 24,8 33,8 -0,2 4,5 8,6 9,8
Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle 60:
Die Verschuldung 1) Schleswig-Holsteins, der einzelnen Länder und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
sachsen
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Hamburg Flächen
lander
Länder
insges.
- Anteil an Ausgaben in vH. -
1988 84,4 65,5 . 111,0 . 129,1 149,2 130,9 205,0 . . 160,8 . 44,2 219,2 134,0 118,0 115,0
1989 833 61.6 . 107,0 . 125,4 147,3 126,6 213,2 . . 161,4 . 45,8 220,3 132,2 115,4 112,8
1990 83,9 61,6 . 104,3 . 128,1 143,8 126.4 222,1 . . 164,4 . 50.0 226,2 126,9 115,2 112,9
1991 83,2 59,3 5,3 108,5 4,4 123,2 141,5 125,5 222,1 0,4 6,2 160,3 10,1 43,8 218,3 125,5 88,3 88,1
1992 86,2 57,4 29,2 103,5 13,4 120,4 137,5 126,1 229,3 18,3 29,3 158,9 21,3 53,1 225,3 124,4 90,2 90,6
1993 86,9 57.1 52,6 103,3 29,7 129,0 137,6 126,8 235,9 34.4 49,1 170,5 35,4 64,5 224,4 ' 134,1 95,4 96,4
1994 90,9 52,4 73,0 111,9 41,4 137.6 139,7 132,8 227,9 - 39,4 61,5 173,8 54,3 76,1 220,1 142,7 100,2 101,8
1995 88,5 48,2 84,6 117,1 55,9 145,2 145,2 134,8 221,7 48,0 70,5 180,7 66,4 97,6 216,5 147,3 104,8 108,5
- Anteil an Einnahmen in vH. -
1988 89,6 67,6 . 117,4 . 138,8 162,1 139,9 247,9 . 177,6 . 45,5 253,5 142,6 126,3 122,8
1989 85,0 61,2 . 109,1 . 132,0 150,3 131,2 252,3 . 175,5 . 47,8 244,7 131,0 118,5 116,0
1990 88,8 64,0 . 114,1 . 137,9 153,7 138,1 259,0 . 178,3 . 53,5 257,6 137,8 123,2 121,1
1991 88,4 60,1 6,6 114,2 4,9 128,4 150,4 136,6 261,3 0,5 7,2 172,9 11,2 48,1 256,1 136,5 95,2 95,4
1992 90,0 58,4 37,2 107,2 14,6 131,9 141,7 134,0 266,2 21,0 35,2 174,3 25,0 58,7 248,8 139,0 97,0 97,9
1993 89,9 57,7 69,7 109,1 35,5 145,4 145,9 135,5 281,2 39,0 60,3 187,9 42,5 77,1 270,1 155,7 104,2 106,6
1994 93,5 52,8 95,2 121,1 51,5 154,3 151,7 144,8 213,0 43,2 76,5 191,9 67,5 94,3 211,7 168,0 109,7 112,8
1995 95.1 50,4 100,2 129,3 65,8 163,2 155,2 146,8 211,5 52,2 85,2 199,9 75,3 129,7 215,8 162,7 114,7 120,6
- Index (1988 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 102,6 98,5 . 101,7 . 101,9 102,3 101,9 109,4 . . 103,7 . 110,4 105,7 101,5 102,1 102,5
1990 112,0 103,7 . 105,7 . 109,2 106,9 108,7 119,6 . . 111,6 . 125,9 113,8 105,2 108,4 109,0
1991 121,2 106,9 . 112,7 . 112,8 110.7 115,6 126,8 . . 116,7 . . 120,8 111,7 . .
1992 129,1 110,1 . 117,1 . 120,3 113,3 123,0 138,4 . . 123,2 . . 130,0 118,7 . .
1993 133,5 113,2 . 124,7 . 133,0 118,4 128,4 150,0 . . 133,9 . . 136,0 134,5 . .
1994 138,8 106,3 . 134,8 . 143,5 122,3 136,6 144,0 . . 139,3 . . 133,8 147,1 . .
1995 145,1 104,2 . 143,6 . 153.0 133,2 143,9 140,4 . . 149,3 . . 133,5 153.8 ' . .
1) Verschuldung am Kreditmarkt, ohne Fremdgewährungsschulden.
Quelle: BMF.
Tabelle 61:
Die Verschuldung 1) der Länder einschließlich Gemeinden Schleswig-Holsteins, der einzelnen Länder und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
Würtz.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
-sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Schl.
Hol t.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Mio DM -
1988 46.215 41.506 . 38.841 . 51.735 130.497 25.947 12.167 . . 19.652 . 9.855 12.624 16.983 366.562 406.025
1989 47.142 41.225 . 40.026 . 52.457 133.480 26.227 13.172 . . 20.406 . 10.882 13.348 17.238 374.136 415.605
1990 50.404 42.882 . 41.388 . 55.708 139.282 27.467 14.142 . . 21.835 . 12.410 14.369 17.868 393.105 437.751
1991 53.736 44.926 2.088 43.960 1.306 57.753 144.227 28.825 14.770 3.532 2.088 22.936 2.231 15.619 15.256 18.974 422.378 472.226
1992 57.174 47.345 6.663 46.200 2.941 61.195 148.862 30.521 15.897 8.881 7.540 24.175 5.562 20.366 16.417 20.162 462.956 519.899
1993 59.774 49.104 12.148 49.174 5.802 66.309 156.681 31.908 17.000 15.306 12.708 26.223 9.649 26.513 17.168 22.846 511.786 578.313
1994 61.673 48.336 16.649 51.776 8.040 70.412 160.550 33.683 16.398 19.321 16.052 27.277 14.379 31.506 16.890 24.989 544.546 617.930
1995 63.854 49.342 19.423 53.965 11.103 73.933 171.356 35.261 16.015 23.842 19.420 29.114 17.142 42.143 16.859 26.122 583.770 668.894
- Zuwachs in vH. -
1988 6,5 6,3 . 4,5 . 6.4 3,8 1,6 6,8 . . 7,5 . 7,3 5,9 7,6 5,0 5,2
1989 2,0 -0,7 . 3,1 . 1,4 2,3 1,1 8,3 . . 3,8 . 10,4 5.7 1,5 2,1 2,4
1990 6,9 4,0 . 3,4 . 6,2 4,3 4,7 7,4 . . 7,0 . 14,0 7,6 3,7 5.1 5,3
1991 6,7 4.9 . 6,2 . 3,7 3,7 5,0 4,4 . . 5,1 . . 6,2 6.2 . .
1992 6,4 5,4 219,1 5,1 125,2 . 6,0 3,2 5,9 7,6 151,4 261,1 5,4 149,3 30,4 7,6 6,3 9,6 10,1
1993 4,5 3,7 82,3 6,4 97,3 8,4 5,3 4,5 6,9 72,3 68,5 8,5 73,5 30,2 4,6 13,3 10,5 11,2
1994 3,2 -1,6 37,1 5,3 38,6 6,2 2,5 5.6 -3,5 26,2 26,3 4,0 49,0 18,8 -1,6 9,4 6.4 6,9
1995 3,5 2,1 16,7 4,2 38,1 5,0 6,7 4,7 -2,3 23,4 21,0 6,7 19,2 33,8 -0,2 4,5 7,2 8,2
Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle 61:
Die Verschuldung 1) der Länder einschließlich Gemeinden Schleswig-Holsteins, der einzelnen Länder und der Länder insgesamt
Jahr Baden
-
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insgcs.
- Anteil an Ausgaben in vH. -
1988 80.3 66,5 . 108,4 . 128,6 135,0 130,6 192,0 . . 131,7 . 44,2 219,2 134,0 110,8 109,5
1989 79,6 62,5 . 106,1 . 124,0 131,5 126,0 199,0 . . 131.3 . 45,8 220,3 132,2 107,9 106,9
1990 78,4 61,5 . 102,6 . 123,0 127,4 123,7 201,9 . . 130,8 . 50,0 226,2 126,9 105,9 105,3
1991 76,4 59,1 12,9 103,9 10,8 117,8 124,6 120,4 199,4 12,5 12,4 127,0 14,0 43,8 218,3 125,5 86,4 86,5
1992 76,4 57,5 32,0 100,6 19,6 115,4 119,3 119,6 202,9 25,0 33,3 126,4 27,5 53,1 225,3 124,4 85,1 85,9
1993 78,9 58,2 55,1 101,2 36,0 120,5 120,5 120,6 208,8 41,8 53,4 133,6 44,7 64,5 224,4 134,1 90,6 91,8
1994 83.9 56,1 72,4 107,0 47,3 124,5 120,6 123,9 199,8 49,9 66,6 134,8 63,7 76,1 220,1 142,7 94,5 96,2
1995 82,9 54,2 83,4 109,5 64,0 130,0 123,4 127,5 192,9 58,9 77,5 138,2 77,0 97,6 216,5 147,3 98,5 101,8
- Anteil an Einnahmen in vH. -
1988 83,5 67,6 . 112,7 . 134,1 142,1 136,4 215,8 . . 140,9 . 45,5 253,5 142,6 115,5 114,3
1989 79,4 61,8 . 107,7 . 127,3 133,4 126,9 222,1 . . 138,2 . 47,8 244,7 131,0 109,1 108,4
1990 80,9 63,6 . 110,2 . 131,6 135,2 132,0 225,6 . . 140,2 . 53,5 257,6 137,8 111,8 111,5
1991 80,4 60,6 15,1 110,8 11,7 123,1 131,2 128,8 222,8 13,9 14,0 135,1 15,0 48,1 256,1 136,5 91,8 92,3
1992 80,4 59,5 41,3 106,1 22,6 124,0 124,5 127,5 225,0 29,6 41,6 135,3 33,5 58,7 248,8 139,0 92,2 93,3
1993 81,9 59,4 70,3 107,2 42,9 131,7 128,8 129,5 238,2 47,7 66,4' 142,3 54,5 77,1 270,1 155,7 98,3 100,6
1994 85,6 57,0 92,1 112,4 58,0 136,9 128,7 136,2 191,2 57,9 82,3 144,9 79,8 94,3 211,7 168,0 102,4 105,2
1995 88,7 57,4 95,7 119,5 74,1 144,6 132,7 139,9 188,6 64,0 90,8 149,8 87,5 129,7 215,8 162,7 107,3 112,1
- Index (1988 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100.0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 102,0 99,3 . 103,1 . 101,4 102.3 101,1 108,3 . . 103,8 . 110,4 105,7 101,5 102,1 102,4
1990 109,1 103,3 . 106,6 . 107,7 106,7 105,9 116,2 . . I I 1,1 . 125,9 113,8 105,2 107,2 107,8
1991 116,4 108,4 . 113,2 . 111,7 110,7 111,1 121,4 . . 116,7 . . 120,8 111,7 . .
1992 123,9 114,3 . 119,0 . 118,3 114,3 117,7 130,7 . . 123,0 . . 130,0 118,7 . .
1993 129,5 118,5 . 126,6 . 128,2 120,3 123,0 139,7 . . 133,5 . . 136,0 134,5 . .
1994 133,6 116,7 . 133,3 . 136,1 123,2 129,9 134,8 . . 138,8 . . 133,8 147,1 . .
1995 138,3 119,1 . 139,0 . 142,9 131,5 136,0 131,6 ' . . 148,2 . . 133,5 153,8 . .
1) Verschuldung am Kreditmarkt, einschießlich Schulden der kommunalen Krankenhäuser mit kaufmännischem
Rechnungswesen, ohne Framdgewährungsschulden.
Quelle: BMF.
Tabelle 62:
Die Verschuldung 1) aus Kreditmarktmitteln der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer 2)
Jahr Baden
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Mecklenburg
Vorpommern
Nieder
sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flächen
länder
Mio DM
1988 13536,0 14274,0 13762,0 15022,0 39731,0 6793,0 2556,0 2686,0 108360,0
1989 13583,0 14434,0 14508,0 15038,0 40684,0 6760,0 2543,0 2816,0 110366,0
1990 13735,0 14707,0 14879,0 15623,0 42265,0 6729,0 2555,0 2926,0 113419,0
1991 14112,0 15952,0 1310,0 15717,0 842,0 16318,0 44014,0 6827,0 2496,0 3615,0 1153,0 3152,0 881,0 126389,0
1992 14905,0 17492,0 1863,0 16842,0 1448,0 17003,0 46294,0 7095,0 2504.0 4026,0 2556,0 3299,0 2381,0 137708,0
1993 16034,0 18387,0 2601,0 17939,0 2041,0 17480,0 49517,0 7455,0 2481,0 5962,0 3843,0 3551,0 3786,0 151077,0
1994 16369,0 19533,0 2886,0 18021,0 2485,0 17720,0 49666,0 7699,0 2464,0 8533,0 4550,0 4138,0 5009,0 159073,0
1995 16495,0 21114,0 3342,0 18019,0 3253,0 17771,0 50661,0 7873,0 2432,0 9363,0 5139,0 3835,0 5445,0 164742,0
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 0,7 3,8 2,1 0,6 2,2 -5,5 0,0 8,4 1,5
1989 0,3 1,1 5,4 0,1 2,4 -0,5 -0,5 4,8 1,9
1990 1,1 1,9 2,6 3,9 3,9 -0,5 0,5 3,9 2,8
1991 2,7 8,5 5,6 4,4 4,1 1,5 -2,3 7,7
I992 5,6 9,7 42,2 7,2 72,0 4,2 5,2 3,9 0,3 11,4 121,7 4,7 170,3 9,0
1993 7,6 5,1 39,6 6,5 41,0 2,8 7,0 5,1 -0,9 48,1 50,4 7,6 59,0 9,7
1994 2,1 6,2 11,0 0,5 21,8 1,4 0,3 3,3 -0,7 43,1 18,4 16,5 32,3 5,3
1995 0,8 8,1 15,8 -0,0 30.9 0,3 2,0 2,3 -1,3 9,7 12,9 -7,3 8,7 3,6
Index 1988 = 100
1988 100 100 100 100 100 100 100 100 100
1989 100 101 105 100 102 100 99 105 102
1990 101 103 108 104 106 99 100 109 105
1991 104 112 . 114 . 109 111 101 98 . . 117 . .
1992 110 123 . 122 . 113 117 104 98 . . 123 . .
1993 118 129 . 130 . 116 125 110 97 . . 132 . .
1994 121 137 . 131 . 118 125 113 96 . . 154 . .
1995 122 148 . 131 . 118 128 116 95 . . 143 . .
1) einschl. kreditähnlicher Rechtsgeschäfte.
2) Daten aus: Schulden der öffentlichen Haushalte.
Quelle: BMF.
55. Wie hat sich die Verschuldung (Land und Gemeinden und
insgesamt) je Einwohner in Schleswig-Holstein, in den Flächenländern
(einzeln und zusammen) und den Ländern insgesamt in den
einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen, Zuwachs in v. H.,
1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgenden Tabellen beantwortet.
Tabelle 63:
Die Verschuldung 1) je Einwohner Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl .
Vorp.
Nieder
sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz .
Saarland Sachsen Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Hamburg Flächen
lander
Länder
insges.
- DM je Einwohner -
1988 3.470 2.442 . 4.486 . 5.103 5.398 5.199 9.179 . . 6.611 . 4.816 19.116 10.646 4,499 4.826
1989 3.516 2.381 . 4,521 . 5.168 5.472 5.259 10.022 . . 6.827 . 5.211 20.069 10.729 ' 4.554 4.903
1990 3,748 2.455 . 4.598 . 5.441 5.622 5.513 10.808 . . 7:221 . 5.782 21.168 10.895 4.737 5.109
1991 3.986 2.490 298 4.838 242 5.561 5.762 5.777 11.403 21 328 7.498 521 4.543 22.334 11.425 3.980 4.316
1992 4.167 2.532 1.905 4.953 792 5.852 5.841 6.043 12.398 1.041 1.772 7.836 1.247 5.896 23.988 12.036 4.337 4.731
1993 4.257 2.571 3.747 5.207 2,012 6.388 6.053 6.227 13.372 2.025 3.171 8.435 2.306 7.637 25.086 13.426 4.772 5.247
1994 4.404 2.399 5.450 5.614 3.005 6.837 6.235 6.565 - 12.849 2.370 4.167 8.730 3.729 9.059 24.760 14.667 5.097 5.631
1995 4.583 2.339 6.357 5.955 4.271 7.229 6.766 6.874 12.531 3.188 5.213 - 9.301 4.679 12.144 24.798 15.305 5.518 6.165
- Zuwachs in vH. -
1988 8,2 7,1 . 5,2 . 8,9 4,0 4,4 8,9 . . 7,1 . 5,7 5,8 7,3 6,0 6,0
1989 1,3 -2,5 . 0,8 . 1,3 1,4 1,2 9,2 . . 3,3 . 8,2 5,0 0,8 1,2 1,6
1990 6,6 3,1 . 1,7 . 5,3 2,7 4,8 7,8 . . 5,8 . 10,9 5,5 1,5 4,0 4,2
1991 6,4 1,4 . 5,2 . 2,2 2,5 4,8 5,5 . . 3,8 . -21,4 5,5 4,9 -16,0 -15,5
1992 4,6 1,7 538,2 2,4 227,8 5,2 1,4 4,6 8,7 4817,3 440,2 4,5 139,3 29,8 7,4 5,3 8,9 9,6
1993 2,1 1,5 96,7 5,1 154,1 9,2 3,6 3,0 7,9 94,5 78,9 7,6 85,0 29,5 4,6 11,6 10,0 10,9
1994 3,5 -6,7 45,4 7,8 49,4 7,0 3,0 5,4 -3,9 17,0 31,4 3,5 61,8 18,6 -1,3 9,2 6,8 7,3
1995 4,1 -2,5 16,7 6,1 42,1 5.7 8,5 4,7 -2,5 34,5 25,1 6,5 25,5 34,1 0,2 4,4 8,3 9,5
- Index (1988 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 101,3 97,5 . 100,8 . 101,3 101,4 101,2 109,2 . . 103,3 . 108,2 105,0 100,8 101,2 101,6
1990 108,0 100,5 . 102,5 . 106,6 104,1 106,0 117,7 . . 109,2 . 120,0 110,7 102,3 105,3 105,9
1991 114,9 102,0 . 107,8 . 109,0 106,7 111,1 124,2 . . 113,4 . 94,3 116,8 107,3 88,5 89,4
1992 120,1 103,7 . 110,4 . 114,7 108,2 116,2 135,1 . . 118,5 . 122,4 125,5 113,1 96,4 98,0
1993 122,7 105,3 . 116,1 . 125,2 112,1 119,8 145,7 . . 127,6 . 158,6 131,2 126,1 106,1 108,7
1994 126,9 98,2 . 125,1 . 134,0 I 15,5 126,3 140,0 . . 132,1 . 188,1 129,5 137,8 113,3 116,7
1995 132,1 95,8 . 132,8 . 141,7 125,3 132,2 136,5 . . 140,7 . 252,1 129,7 143,8 122,7 127,7
1) Verschuldung am Kreditmarkt, ohne Fremdgewährungsschulden.
Quelle: BMF.
Tabelle 64:
Die Verschuldung 1) je Einwohner der Länder einschließlich Gemeinden Schleswig-Holsteins, der Flächenländer und der Länder
Jahr Baden -
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl .
Vorp.
Nieder
-sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
lander
Länder
insges.
- DM je Einwohner -
1988 4.930 3.777 . 7.009 . 7.216 7.772 7.128 11.554 . . 7.679 . 4.816 19.116 10.646 6.418 6.611
1989 4.965 3.714 . 7.155 . 7.272 7.882 7.156 12.479 . . 7.938 . 5.211 20.069 10.729 6.492 6.704
1990 5.183 3.782 . 7.242 . 7.590 8.081 7.361 13.217 . . 8.353 . 5.782 21.168 10.895 6.689 6.923
1991 5.435 3.899 815 7.591 684 7.780 8.282 7.615 13.745 748 733 8.707 861 4.543 22.334 11.425 5.695 5.906
1992 5.675 4.057 2.636 7.862 1.562 8.136 8.465 7.923 14.736 1.904 2.683 9.086 2.180 5.896 23.988 12.036 6.193 6.453
1993 5.860 4.155 4.769 8.264 3.133 8.708 8.841 8.174 15.675 3.310 4.556 9.766 3.803 - 7.637 25.086 13.426 6.794 7.123
1994 6.018 4.066 6.572 8.674 4.377 9.168 9.030 8.554 15.138 4.204 5.796 10.106 5.695 9.059 24.760 14.667 7.208 7.590
1995 6.202 4.128 7.658 9.004 6.072 9.546 9.606 8.901 14.788 5.211 7.061 10.721 6.828 12.144 24.798 15.305 7.703 8.193
- Zuwachs in vH. -
1988 5,6 5,5 . 3,8 . 6,3 3,3 1,4 7,0 . . 7,3 . 5,7 5,8 7,3 4,4 4,6
1989 0,7 -1,7 . 2,1 . 0.8 1,4 0,4 8,0 . . 3,4 . 8,2 5,0 0,8 1,2 1,4
1990 4.4 1,8 . 1,2 . 4,4 2,5 2,9 5,9 . . 5,2 . 10,9 5,5 1,5 3,0 3,3
1991 4,8 3,1 . 4,8 . 2,5 2,5 3,5 4,0 . . 4,2 . -21,4 5,5 4,9 -14,9 -14,7
1992 4,4 4,0 223,6 3,6 128,2 4,6 2,2 4,0 7,2 154,7 266,2 4,4 153,3 29,8 7,4 5,3 8,7 9,2
1993 3,3 2,4 80,9 5,1 100,6 7,0 4,4 3,2 6,4 73,8 69,8 7,5 74,4 - 29,5 4,6 11,6 9,7 10,4
1994 2,7 -2,2 37,8 5,0 39,7 5,3 2,1 4,7 -3,4 27,0 27,2 3,5 49,8 18,6 -1,3 9,2 6,1 6,6
1995 3,1 1,5 16,5 3,8 38,7 4.1 6,4 4,1 -2,3 24,0 21,8 6,1 19,9 34,1 0,2 4,4 6,9 7,9
- Index (1988 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 100,7 98,3 . 102,1 . 100,8 101,4 100,4 108,0 . . 103,4 . 108,2 105,0 100,8 101,2 101,4
1990 105,1 100,1 . 103,3 . 105,2 104,0 103,3 114,4 . . 108,8 . 120,0 110,7 102,3 104,2 104,7
1991 110,2 103,2 . 108,3 . 107,8 106,6 106,8 119,0 . . 113,4 . 94,3 116,8 107,3 88,7 89,3
1992 115,1 107,4 . 112,2 . 112,7 108,9 111,2 127,5 . . 118,3 . 122,4 125,5 113,1 96,5 97,6
1993 118,9 110,0 . 117,9 . 120,7 113.7 114,7 135,7 . . 127,2 . 158,6 131,2 126,1 105,9 107,8
1994 122,1 107,6 . 123,7 . 127,0 116,2 120,0 131,0 . . 131,6 . 188,1 129,5 137,8 112,3 114,8
1995 125,8 109,3 . 128,5 . 13 2, 3 123,6 124,9 128,0 . . 139,6 . 252,1 129, 7 143,8 120,0 123,9
1) Verschuldung am Kreditmarkt, einschließlich Schulden der kommunalen Krankenhäuser mit kaufmännischem
Rechnungswesen, ohne Fremdgewährungsschulden.
Quelle: BMF.
Tabelle 65:
Die Verschuldung 1) aus Kreditmarktmitteln der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer 2)
Jahr
Baden
Württemberg
Bayern Brandenburg Hessen Mecklenburg
Vorpommern
Nieder
sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flächenländer
DM je Einwohner
1988 1444,0 1298,9 2483,6 2095,4 2366,4 1866,2 2427,1 1049,5 1897,2
1989 1430,6 1300,3 2593,4 2084,6 2402,3 1844,4 2409,3 1095,4 1915,1
1990 1412,5 1297,3 2603,6 2128,5 2452,2 1803,3 2387.9 1119,4 1930,0
1991 1427,2 1384,6 ' 511,1 2713,9 441,2 2198,1 2527,4 1803,7 2322,8 765,3 404,6 1196,6 339,9 1704,1
1992 1479,4 1498,8 737,2 2866,0 768,8 2260,7 2632,5 1841,8 2321,2 863,3 909,6 1240,0 933,3 1842,1
1993 1571,8 1555,9 1021,1 3014,7 1102,0 2295,5 2794,0 1909,7 2287,6 1289,3 1377,7 1322,4 1492,1 2005,5
1994 1597,4 1643,0 1139,3 3018,9 1352,8 2307,2 2793,5 1955,3 2274,7 1856,7 1643,0 1533,1 1983.9 2105,7
1995 1602,2 1766,6 1317,6 3006,6 1778,9 2294,6 2839,9 1987,3 2245,7 2046,4 1868,5 1412,2 2168,9 2173,8
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 0,4 4,3 2,3 0,9 1,5 -6,4 -1,1 10,7 1,4
1989 -0,9 0,1 4,4 -0,5 1,5 -1,2 -0,7 4,4 0,9
1990 -1,3 -0,2 0,4 2,1 2,1 -2,2 -0,9 2,2 0,8
1991 1,0 6,7 4,2 3,3 3,1 0,0 -2,7 6,9 -11,7
1992 3,7 8,2 44,2 5,6 74,3 2,8 4,2 2,1 -0,0 12,8 124,8 3,6 174,6 8,1
1993 6,2 3,8 38,5 5,2 43,3 1,5 6,1 3,7 -1,4 49,4 51,5 6,6 59,9 8,9
1994 1,6 5,6 11,6' 0,1 22,8 0,5 -0,0 2,4 -0,6 44,0 19,3 15,9 33,0 5,0
1995 0,3 7,5 15,7 -0,4 31,5 -0,5 1,7 1,6 -1,3 10,2 13,7 -7,9 9,3 3,2
Index 1988 = 100
1988 100 100 100 100 100 100 100 100 100
1989 99 100 104 99 102 99 99 104 101
1990 98 100 105 102 104 97 98 107 102
1991 99 107 100 109 100 105 107 97 96 100 100 114 100 90
1992 102 115 144 115 174 108 111 99 96 113 225 118 275 97
1993 109 120 200 121 250 110 118 102 94 168 341 126 439 106
1994 111 126 223 122 307 110 118 105 94 243 406 146 584 III
1995 111 136 258 121 403 110 120 106 93 267 462 135 638 115
1) einschließlich kreditähnlicher Rechtsgeschäfte.
2) Daten aus: Schulden der öffentlichen Hand.
Quelle: BMF.
f) Entwicklung der öffentlichen Investitionen
56. Wie haben sich die investiven Ausgaben in Schleswig-Holstein, in
den Flächenländern (einzeln und zusammen) und den Ländern
insgesamt in den einzelnen Jahren seit 1988 entwickelt (absolute
Zahlen, Veränderungsraten gegenüber Vorjahr in v. H., DM je
Einwohner, 1988 = 100)?
57. Wie hat sich der Anteil der investiven Ausgaben an den
Gesamtausgaben in Schleswig-Holstein, den Flächenländern (einzeln und
zusammen) und den Ländern insgesamt in den einzelnen Jahren
seit 1988 entwickelt (Zuwachs in v. H., 1988 = 100)?
Beide Fragen werden zusammen durch die nachfolgende Tabelle
beantwortet.
Tabelle 66:
Investive Ausgaben Schleswig-Holsteins, der Flächenländer (einzeln und zusammen) und der Länder insgesamt
in den Jahren seit 1988
Jahr Baden
-
Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Sch l.
-Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Mio DM -
1988 5.753 8.806 . 3.575 . 3.326 8.085 2.406 713 . . 1.665 . 3.708 887 1.328 34.325 40.245
1989 5.761 9.040 . 3.530 . 3.537 8.562 2.629 812 . . 1.662 . 3.935 965 1.420 35.530 41.844
1990 5.866 9.516 . 3.746 . 3.887 - 9.986 2.848 730 . . 1.718 . 4.247 934 1.704 38.295 45.178
1991 6.252 9.612 4.695 3.980 2.736 4.116 9.915 2.991 697 9.135 4.237 1.804 4.600 6.920 1.009 1.936 64,763 74.627
1992 6.519 10.423 5.864 4.326 3.511 4.183 - 9.967 3.074 711 9.326 4.611 1.760 5.357 6.593 932 1.884 69.596 78.996
1993 6.416 10.134 6.032 3.865 4.032 4.127 10.561 3.046 725 8.786 5.463 1.669 • 5.499 6.226 ' 911 2.041 70.344 . 79.517
1994 5.975 10.177 5.440 3.727 4.073 3.875 10.029 2.838 626 7.825 5.185 1.788 5.402 5.643 818 1.974 66.951 75.378
1995 5.979 10.403 5.485 3.826 3.932 4.690 9.613 2.929 612 9.356 5.521 1.631 4.886 6.332 828 1.887 68.860 77.905
- Zuwachs in vH. -
1988 3,1 0,5 . 4,2 . -5,7 -6,1 4,5 5,9 . . -3,5 . 0,9 30,1 -13,5 -0,8 -0,6
1989 0,1 2,6 . -1,2 . 6,3 5,9 9,3 13,9 . . -0,2 . 6,1 8,8 7,0 3,5 4,0
1990 1,8 5,3 . 6,1 . 9,9 16,6 8,3 -10,1 . . 3,4 . 7,9 -3,2 20,0 7,8 8,0
1991 6,6 1,0 . 6,2 . 5,9 -0,7 5,0 -4,5 . . 5,0 . . 8,0 14,0 . .
1992 4,3 8,4 24,9 8,7 28,3 1,6 0,5 2,8 2,0 2,1 8,8 -2,4 16,4 -4,7 1,4 -2,6 7,5 6,0
1993 -1,6 -2,8 2,9 -10,7 14,9 -1,3 6,0 -0,9 2,0 -5,8 11,0 -5,2 2,7 -5,6 -2,0 8,3 0,6 0,3
1994 -6,9 0,4 -9,8 -3,6 1,0 -6,1 -5,0 -6,8 -13,7 -10,9 -5,1 7,2 -1,8 -9,4 -9,9 -3,3 -4,8 -5,2
1995 0,1 2,2 0,8 2,7 -3,4 21,1 -4,1 3,2 -2,2 19,6 6,5 -8,8 -9,5 12,2 1,3 -4,9 2,9 3,3
Fortsetzung der Tabelle 66:
Investive Ausgaben Schleswig-Holsteins, der Flächenländer und der Länder insgesamt
Jahr Baden
-Württ.
Bayern Branden
burg
Hessen Meckl.
Vorp.
Nieder
Sachs.
NRW Rheinl.
Pfalz
Saar
land
Sach
sen
Sachs.
Anhalt
Schl.
Holst.
Thü
ringen
Berlin Bremen Ham
burg
Flächen
länder
Länder
insges.
- Anteil an Ausgaben in vH. -
1988 14,9 21,5 16,0 11,7 13,3 16,6 15,1 15,8 16,6 15,4 10,5 15,8 15,6
1989 14,4 21,1 . 14,9 . 11,9 13,6 17,3 16,4 15,3 16,6 15,9 10,9 15,6 15,5
1990 13,5 21,1 . 14,9 12,5 14,8 17,5 14,0 15,0 17,1 14,7 12,1 15,8 15,8
1991 13,2 19,9 32,8 15,4 26,3 12,3 14,0 17,2 12,6 38,7 27,9 14,6 34,5 19,4 14,4 12,8 19,4 19,1
1992 13,4 20,2 35,5 15,4 31,6 11,4 13,3 16,7 12,2 35,1 27,1 13,4 35,9 17,2 12,8 11,6 19,4 18,8
1993 12,8 19,1 33,3 12,9 32,2 10,9 13,5 15,9 11,8 32,2 30,3 12,6 33,2 15,1 11,9 12,0 18,7 18,0
1994 I2,0 18,7 28,8 12,4 30,5 10,2 12,6 14,6 10,2 28,3 27,7 13,2 31,2 13,6 10,7 11,3 17,4 16,7
1995 11,2 17,9 28,8 12,6 28,1 12,2 11,6 14,5 10,0 30,8 27,2 11,7 27,6 14,7 10,6 10,6 17,3 16,8
- DM je Einwohner -
1988 614 801 . 645 . 464 482 661 677 . . 651 . 1.812 1.343 832 601 655
1989 607 814 . 631 . 490 506 717 769 . . 646 . 1.885 1.451 884 617 675
1990 603 839 . 655 . 530 579 763 682 . . 657 . 1.979 1.376 1.039 652 714
1991 632 834 1.832 687 1.434 554 569 790 648 1.934 1.487 685 1.775 2.013 1.477 1.166 873 933
1992 647 893 2.320 736 1.864 556 567 798 659 2.000 1.641 662 2.100 1.909 1.362 1.125 931 980
1993 629 858 2.368 649 2.177 542 596 780 669 1.900 1.959 621 2.167 1.794 1.332 1.199 934 979
1994 583 856 2.147 624 2.217 504 564 721 578 1.703 1.872 663 2.140 1.622 1.198 1.159 886 926
1995 581 870 2.162 638 2.150 606 539 739 565 2.045 2.007 601 1.946 1.825 1.218 1.106 909 954
- Index (1988 = 100) -
1988 100,0 100,0 . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 . . 100,0 . 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
1989 100,1 102,6 . 98,8 . 106,3 105,9 109,3 113,9 . . 99, 8 106,1 108,8 107,0 103,5 1 04, 0
1990 102,0 108,1 . 104,8 . 116,9 123,5 118,4 102,4 . . 103,1 114,5 105,3 128,3 111,6 112,3
1991 108,7 109,1 . 111,3 . 123,8 122,6 124,3 97,8 . . 108,3 . 113,7 146,3 . .
1992 113,3 118,4 . 121,0 . 125,8 123,3 127,8 99,7 . . 105,7 . . 115,3 142,4 . .
1993 111,5 115,1 . 108,1 . 124,1 130,6 126,6 101,8 . . 100,2 . . 113,0 154,2 . .
1994 103,9 115,6 . 104,3 . 116,5 124,0 I 18,0 87,8 . . 107,4 . . 101,8 149,2 . .
1995 104,0 118,1 . 107,0 . 141,0 118,9 121,8 85,9 . . 97,9 . 103,1 141,9 . .
Quelle: BMF.
58. Wie hat sich der Anteil Schleswig-Holsteins an den investiven
Ausgaben der Länder und Gemeinden seit 1988 entwickelt (Zuwachs in
v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgenden Tabellen beantwortet.
Tabelle 67:
Entwicklung des Anteils Schleswig-Holsteins
an der Summe der investiven Ausgaben aller Länder in den Jahren seit 1988
Jahr Anteil Schleswig-Holsteins
an allen Ländern in vH.
Zuwachs des Anteils
in vH.
Index
1988 = 100
1988 4,1 -2,9 100,0
1989 4,0 -4,0 96,0
1990 3,8 -4,3 91,9
1991 2,4 .
1992 2,2 -7,9 .
1993 2,1 -5,8 .
1994 2,4 13,1 .
1995 2,1 -11,7 .
Quelle: BMF
Tabelle 68:
Anteil der Sachinvestitionen der Gemeinden(GV)
des Landes Schleswig-Holstein an den Sachinvestitionen der Gemeinden
der Flächenländer in den einzelnen Jahren seit 1988 1)
Jahr Anteil in vH. Schleswig-Holstein
Zuwachs des Anteils
in vH.
Index
1988 = 100
1988 3,3 -6,2 100
1989 3,3 -0,5 100
1990 3,4 3,8 103
1991 2,6 . .
1992 2,4 -9,5 .
1993 2,5 3,3 .
1994 2,8 11,6 .
1995 3,1 13,3 .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahresstatistik, für die neuen
Länder wurde auch für 1991 die Kassenstatistik zugrunde gelegt.
Quelle: BMF.
59. Wie hat sich der Anteil der Investitionen der Gemeinden an den
gemeindlichen Gesamtausgaben in Schleswig-Holstein und den
Flächenländern (einzeln und zusammen) in den einzelnen Jahren
seit 1988 entwickelt (absolute Zahlen, Veränderungsraten
gegenüber Vorjahr in v. H., 1988 = 100)?
Diese Frage wird durch die nachfolgenden Tabellen beantwortet.
Tabelle 69:
Die Sachinvestitionen der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer (einzeln und zusammen) 1)
Jahr Baden
-
Württemberg
Bayern Branden
burg
Hessen Mecklenbg.
Vorpommern
Nieder
sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thüringen Flachen
lander
Mio DM
1988 7402,5 8673,2 3695,3 3112,2 8096,9 1843,2 382,2 1134,1 34339,6
1989 7649,2 9339,9 3781,7 3555,1 9109,0 1908,6 402,6 - 1214,6 36960,7
1990 7880,9 9823 3821,4 4293,8 10449,2 2060,9 431,3 1369,3 40129,8
1991 8910,6 10328,4 2142,4 4056,1 1689,1 4876,1 10788,0 2308,5 427,6 3763,3 2212,4 1459,1 2260,2 55221,8
1992 9416,1 11666,6 2895,1 4138,8 2322,9 5263,2 11775,3 2477,9 489,3 6344,8 3701,7 1565,2 3417,5 65474,4
1993 8648,5 11180,3 2839,9 4067,5 2155,9 5220,6 11267,3 2458,0 457,5 6300,4 3393,4 1556,6 3467,4 63013,3
1994 7184,7 10985,6 2701,9 3628,0 2213,0 5197,2 10158,4 2318,7 424,4 6607,8 2951,7 1632,8 3205,5 59209,7
1995 6818,1 10855,8 2653,8 3608,4 2005,0 4848,9 9362,9 2274,1 377,6 5764,7 2630,0 1737,5 2661,1 55597,9
Veränderung gegenüber Vorjahr in vH.
1988 2,9 1,3 8,9 1,2 3,1 -8,0 19,4 -4,1 2,3
1989 3,3 7,7 2,3 14,2 12,5 3,5 5,3 7,1 7,6
1990 3,0 5,2 1,0 20,8 14,7 8,0 7,1 12,7 8,6
1991 13,1 5,1 6,1 13,6 3,2 12,0 -0,9 6,6 .
1992 5,7 13,0 35,1 2,0 37,5 7,9 9,2 7,3 14,4 68,6 67,3 7,3 51,2 18,6
1993 -8,2 -4,2 -1,9 -1,7 -7,2 -0,8 -4,3 -0,8 -6,5 -0,7 -8,3 -11,5 1,5 -3,8
1994 -16,9 -1,7 -4,9 -10,8 2,6 -0,4 -9,8 -5,7 -7,2 4,9 -13,0 4,9 -7,6 -6,0
1995 -5,1 -1,2 -1,8 -0,5 -9,4 -6,7 -7,8 -1,9 -I1,0 -12,8 -10,9 6,4 -17,0 -6,1
Index 1988 = 100
1988 100 100 100 100 100 100 100 100 100
1989 103 108 102 114 112 104 105 107 108
1990 106 113 103 138 129 112 113 121 117
1991 120 119 . 110 . 157 133 125 112 . . 129 . .
1992 127 135 . 112 . 169 145 134 128 . . 138 . .
1993 117 129 . 110 . 168 139 133 120 . . I37 . .
1994 97 127 . 98 . 167 125 126 1I1 . . 144. . .
1995 92 125 . 98 . 156 116 123 99 . . 153 . .
1) Daten bis 1993 Rechnungsergebnis, ab 1994 Vierteljahrstatistik, für die neuen Länder wurde auch für 1991 die Kassenstatistik
zugrundegelegt.
Quelle: BMF.
Fortsetzung Tabelle 69:
Anteil der Sachinvestitionen der Gemeinden (GV) des Landes Schleswig-Holstein und der Flächenländer an bereinigten Ausgaben insgesamt 1)
Jahr Baden
Württemberg
Bayern Branden
burg
Hessen Mecklenburg
Vorpommern
Nieder
sachsen
Nordrhein
Westfalen
Rheinland
Pfalz
Saarland Sachsen Sachsen
Anhalt
Schleswig
Holstein
Thü
ringen
Flächen
länder
Anteile in vH.
1988 25,0 28,5 21,0 16,6 16,4 22,4 16,3 18,5 21,1
1989 24,8 28,8 20,4 17,8 17,4 22,2 16,4 18,7 21,6
1990 23,9 28,4 19,2 19,6 18,4 22,1 16,3 19,3 21,7
1991 24,3 27,5 28,5 18,8 28,7 20,1 17,7 22,7 15,3 27,2 26,9 18,4 28,9 22,5
1992 23,5 28,1 28,7 17,8 30,5 19,8 17,5 22,2 16,3 34,4 31,6 18,2 35,4 23,5
1993 21,3 26,4 26,7 16,4 28,1 18,8 15,8 20,7 14,7 33,1 28,6 16,9 35,1 21,7
1994 18,6 25,4 26,3 14,7 28,1 18,1 13,8 19,0 13,4 34,0 25,8 17,0 32,7 20,2
1995 17,7 24,3 24,7 14,5 25,8 17,0 18,4 12,0 28,5 23,0 17,1 28,6 18,8
1) Daten bis 1993 Rechenergebnis, ab 1994 Vierteljahrstatistik, für die neuen Länder wurde auch für 1991 die Kassenstatistik
zugrundegelegt.
Quelle: BMF.]