Bewerbungen für die freiwilligen Dienste der Entwicklungshilfe
der Abgeordneten Brück, Bindig, Dr. Hauchler, Dr. Holtz, Frau Luuk, Dr. Müller-Emmert, Schanz, Schluckebier, Frau Schmedt (Lengerich), Toetemeyer, Rapp (Göppingen), Wolfram (Recklinghausen) und der Fraktion der SPD
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Trifft es zu, daß durch die wachsende Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt die Bereitschaft qualifizierter Fachkräfte, sich für die freiwilligen Dienste der Entwicklungshilfe zu bewerben, zurückgegangen ist?
Wie hat sich die Zahl der Bewerbungen pro Jahr seit 1980 entwickelt, aufgeteilt in
— DED (Deutscher Entwicklungsdienst),
— kirchliche Dienste,
— sonstige Dienste?
Wie viele der Bewerbungen erwiesen sich in diesem Zeitraum aufgrund der Anforderungsprofile der freiwilligen Dienste als geeignet für die engere Auswahl?
Wie haben sich die Charakteristika der angenommenen Bewerber geändert (Durchschnittsalter, Familienstand, Berufserfahrung, Qualifikation)?
In welchen Berufszweigen ist es zu besonderen Engpässen bei der Besetzung von Projektplätzen mit geeigneten Mitarbeitern gekommen?