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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet

Osteuropäische Kleinlaster

(insgesamt 3 Einzelfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Datum

17.01.2019

Antwortdauer

10 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 19/688407.01.2019

Osteuropäische Kleinlaster

der Abgeordneten Dr. Dirk Spaniel, Wolfgang Wiehle, Leif-Erik Holm, Frank Magnitz, Andreas Mrosek, Matthias Büttner und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Es ist auffällig, dass immer mehr Kleinlaster (Sprinter-Klasse) aus Osteuropa kleinste Mengen Ware über sehr lange Strecken nach Deutschland oder noch weiter westlich transportieren (www.dekra.net/de/transporter-osteuropa-unfaelle/3). Ein leichtes Nutzfahrzeug hat im Vergleich zum 40-Tonner pro Tonnenkilometer ca. den sechsfachen Dieselbedarf (www.spritmonitor.de/de/uebersicht/28-Mercedes-Benz/271-Sprinter.html). Dieser Sachverhalt ist – nach Ansicht der Fragesteller – kontraproduktiv zur CO2-Debatte und verstopft zunehmend die Straßen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der Kleinlasterbewegungen aus Osteuropa in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte pro Jahr mit der Gewichtstaffel bis 3 500 kg Gesamtgewicht (Sprinter), mehr als 3 500 kg bis 12 000 kg Gesamtgewicht, mehr als 12 000 kg bis 24 000 kg Gesamtgewicht, mehr als 24 000 kg Gesamtgewicht angeben)?

2

Wie beurteilt die Bundesregierung diese, nach Ansicht der Fragesteller, Fehlentwicklung, und was plant sie dagegen zu unternehmen?

3

Wie beurteilt die Bundesregierung, auch leichte Nutzfahrzeuge beispielsweise ab 2 800 kg Gesamtgewicht in die Lkw-Maut mit einzubeziehen?

Berlin, den 17. Dezember 2018

Dr. Alice Weidel, Dr. Alexander Gauland und Fraktion

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