Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU
– Drucksache 20/9439 –
Deutsch-französische Energie- und Wasserstoffzusammenarbeit für Europa
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sieht sich Europa
großen Herausforderungen in Bezug auf seine Energieversorgung gegenüber,
die zu den bestehenden Herausforderungen der Energiewende und der
Erreichung der Pariser Klimaziele hinzukommt. Zu den wichtigsten Prioritäten
gehört weiterhin, aber unter verschärften Bedingungen, die Gewährleistung der
Versorgungssicherheit sowie das Vorantreiben der Energiewende auf dem Weg
zu Klimaneutralität – unter der wichtigen Maßgabe, die Energiepreise für
Haushalte und Unternehmen möglichst wettbewerbsfähig zu halten. Dieses
Spannungsfeld gilt für Deutschland und Europa gleichermaßen, damit unter
schwierigen Bedingungen Klimaneutralität erreicht und Europa gleichzeitig
ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben kann.
Eine besondere Bedeutung für die Zukunft des Industriestandorts Europa
kommt dem Thema Wasserstoff zu (
https://www.europarl.europa.eu/news/de/
headlines/society/20210512STO04004/grune-wasserstoff-energie-welche-vort
eile-ergeben-sich-fur-die-eu). Er gilt als Schlüssel auf dem Weg zur
Klimaneutralität. Die Nutzung von emissionsarm und perspektivisch emissionsfrei
erzeugtem Wasserstoff trägt erheblich dazu bei, dass Europa seine Klimaziele
erreicht und gleichzeitig Industriestandort bleibt. Aus diesem Grund sind ein
Hochlauf der Wasserstofferzeugung und Ausbau der Infrastruktur beim
Wasserstoff in Europa entscheidend.
Deutschland und Frankreich kommt bei diesen Fragen in Europa eine
besondere Verantwortung zu. Zum einen gilt es, die bilaterale Zusammenarbeit auf
grenzüberschreitender und nationaler Ebene weiter auszubauen. Zum anderen
ist es für das Gelingen auf Ebene der Europäischen Union unerlässlich, dass
beide Länder gemeinsam europäische Prozesse vorantreiben. So haben es
beide Staaten im Vertrag von Aachen vereinbart und beide Regierungen politisch
mehrmals wiederholt, zuletzt nach der deutsch-französischen
Regierungsklausur am 9. und 10. Oktober 2023 in Hamburg. Dennoch sind in den
vergangenen Monaten schwerwiegende Unstimmigkeiten in wichtigen Energiefragen
zwischen Berlin und Paris offen zutage getreten und beide Länder sind auf
europäischer Ebene mehrmals in offener Konfrontation in Sachfragen
zueinander aufgetreten (
https://www.ipg-journal.de/regionen/europa/artikel/gebroc
hene-achse-6578/). Uneinigkeit in inhaltlichen Fragen ist in der deutsch-
französischen Zusammenarbeit kein Novum, dennoch ist das beobachtete
Verhältnis der letzten Monate aus Sicht der Fragesteller Anlass zur Sorge. Denn wenn
Deutscher Bundestag Drucksache 20/9758
20. Wahlperiode 06.12.2023
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
vom 5. Dezember 2023 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in diesen Fragen
nicht funktioniert, können die Chancen europäischer Energiesouveränität
kaum gehoben werden.
1. Welche konkreten Wirkungen ergaben sich aus der deutsch-französischen
Solidaritätserklärung vom 25. November 2022 (
https://www.bundesregie
rung.de/resource/blob/975228/2145790/cab95eaf6ef9e1a50baabb873766
dafd/2022-11-25energiesolidaritaet-dt-fr-data.pdf?download=1), wie viel
Gas wurde insgesamt aus Frankreich nach Deutschland geliefert, und
umgekehrt, wie viel Strom aus Deutschland nach Frankreich?
Im Herbst 2022 wurden erste Gasvolumen über den Grenzübergangspunkt
Obergailbach/Medelsheim in das deutsche Netz eingespeist. Zur Frage, wie viel
Gas insgesamt aus Frankreich nach Deutschland geliefert wurde: Der
Bundesregierung liegen keine über öffentlich zugänglichen Quelle (
https://transparenc
y.entsog.eu/) hinausgehenden Informationen darüber vor, wieviel Gas
insgesamt aus Frankreich nach Deutschland geliefert wurde.
Im Zeitraum vom 25. November 2022 bis 24. November.2023 hat Deutschland
14,2 Terawattstunden Strom nach Frankreich exportiert und in umgekehrter
Richtung 12 Terawattstunden Strom importiert (Quelle:
www.smard.de).
Unterm Strich betrug der Saldo des kommerziellen Außenhandels mit Strom
zwischen Deutschland und Frankreich somit 2,2 Terawattstunden.
2. In welchem Umfang wurde in Frankreich angelandetes Flüssigerdgas
(Liquefied Natural Gas – LNG) nach Deutschland geliefert?
Das in Frankreich angelandete Flüssigerdgas (LNG) wird an französischen
LNG-Importterminals regasifiziert und in das französische Erdgasnetz und
somit in das Erdgasnetz des europäischen Erdgasbinnenmarkts eingespeist, wo es
sich mit Volumina unterschiedlicher Herkunft vermischt. Eine Zuordnung der
Herkunft des aus Frankreich in das deutsche Erdgasnetz eingespeiste Erdgas ist
nicht möglich.
3. Warum gibt es noch immer kein deutsch-französisches Abkommen im
Sinne der SoS-Verordnung (SoS = Security of Supply) der EU, und wann
plant die Bundesregierung, hierfür Abhilfe zu schaffen, so wie es in der
deutsch-französischen Solidaritätserklärung vom 25. November 2022
vereinbart wurde, und wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 12 des
Abgeordneten Fabian Gramling auf Bundestagsdrucksache 20/7431 verwiesen.
Darüber hinaus steht die Bundesregierung hierzu mit der EU-Kommission in
Verbindung, um gemeinsam Fortschritte zu erzielen.
4. Wie setzt sich die in dieser Solidaritätserklärung genannte hochrangige
Arbeitsgruppe zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz und dem französischen Ministerium zusammen, wie oft hat sie
bisher getagt, und welche Ergebnisse liegen vor?
Deutschland und Frankreich haben in der Erklärung des Deutsch-Französischen
Ministerrates (DFMR-Erklärung) vom 22. Januar 2023 die gemeinsame
hochrangige Arbeitsgruppe zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz (BMWK) und dem französischen Ministerium für die
Energiewende (MTE) zu Energie bestätigt. Die Bundesregierung steht mit den
französischen Partnern regelmäßig hochrangig zu Energiethemen im Austausch.
Darüber hinaus wird auf die Antwort zu Frage 37 verwiesen.
5. Wie setzt sich die vom Deutsch-Französischen Ministerrat am 19. Juni
2018 (
https://www.france-allemagne.fr/IMG/pdf/214-18-meseberg-erklar
ung.pdf) eingesetzte hochrangige ministerielle Arbeitsgruppe zum
Klimawandel zusammen, wie oft hat sie bisher getagt, und welche
Ergebnisse liegen vor?
Die ministerielle Arbeitsgruppe zum Klimawandel (sogenannte Meseberger
AG) hat 2020 und zuletzt als solche am 31. Mai 2021 im Rahmen des Deutsch-
Französischen Ministerrates getagt. Sie setzt sich aus den zuständigen
Vertretern der französischen und deutschen Seite zusammen. Die Arbeit wird
kontinuierlich fortgesetzt. Klimapolitik ist zudem Gegenstand der Erklärung des
Deutsch-Französischen Ministerrats (DFMR) vom 22. Januar 2023.
6. Wie stimmt sich die Bundesregierung mit der französischen Regierung
im Rahmen der europäischen Verhandlungsführung zur gemeinsamen
Vorbereitung der COP 28 (28. UN-Klimakonferenz) in Dubai ab?
Deutschland und Frankreich haben sich in Vorbereitung auf die COP28 in
Dubai eng abgestimmt. Die EU hat am 16. Oktober ihre Verhandlungsposition für
die COP28 beschlossen, die von Deutschland und Frankreich unterstützt wird.
Deutschland und Frankreich sind auch Mitglieder in der von Deutschland und
Dänemark gegründeten Freundesgruppe für eine ambitionierte Klimapolitik. Es
findet zudem ein regelmäßiger bilateraler Austausch statt.
7. Wieso wurde die Finanzierung der Arbeit der deutsch-französischen
Energieplattform im Jahr 2023 ausgesetzt?
8. Plant die Bundesregierung, die Zusammenarbeit zwischen der deutschen
und der französischen Energieagentur im Rahmen der deutsch-
französischen Energieplattform fortzusetzen, und wenn ja, in welcher Form?
Die Fragen 7 und 8 werden gemeinsam beantwortet.
Die Ausrichtung der deutsch-französischen Energieplattform wird derzeit
überprüft.
Darüber hinaus verweist die Bundesregierung auf die Arbeiten des
deutschfranzösischen Büros für die Energiewende.
9. Wie setzt sich die vom Deutsch-Französischen Ministerrat am 22. Januar
2023 (
https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/2159710/f
0e003360bea73b93518db0547094fac/2023-01-22-dfmr-kommunique-da
ta.pdf) eingesetzte Arbeitsgruppe zum Thema Wasserstoff personell
zusammen, wie oft und wann hat sie getagt, und liegen die ursprünglich für
Ende April 2023 erwarteten Ergebnisse mittlerweile vor, und wenn diese
Arbeitsgruppe noch nicht getagt hat, warum nicht?
Frankreich und Deutschland haben sich mit der DFMR-Erklärung vom 22.
Januar 2023 zu einem EU-Binnenmarkt für Wasserstoffinfrastruktur als
Voraussetzung für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, inklusive der Verlängerung
des Pipeline-Projekts „H2Med“ nach Deutschland, verpflichtet und die
Einrichtung einer hochrangig besetzten Arbeitsgruppe bestätigt. Die Arbeitsgruppe
befindet sich nach den jüngsten energiepolitischen Entwicklungen in einem
Prozess der Umstrukturierung.
10. Wie sieht der in dieser Erklärung vereinbarte angestrebte „Strategie-
Fahrplan“ aus, der in Anerkennung der Unterschiedlichkeit des
deutschen und des französischen Energiemixes erarbeitet werden sollte, um
Wasserstofferzeugung zu ermöglichen und einen widerstandsfähigen
europäischen Wasserstoffmarkt aufzubauen?
11. Wie gestaltet sich die in dieser Erklärung vereinbarte Unterstützung für
einen „European Hydrogen Backbone“?
Die Fragen 10 und 11 werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung steht mit Frankreich im Austausch und beteiligt sich an
den hierfür relevanten europapolitischen Prozessen.
12. Wie ist der aktuelle Stand bei der in dieser Erklärung vereinbarten
Verlängerung der Pipeline „H2Med“ nach Deutschland?
Die Projekte H2Med und HY-FEN sind von der EU Kommission zu Projects of
Common Interest (PCI) erklärt worden. Sie sind damit antragsberechtigt für
Mittel aus der Connecting Europe Facility (CEF). Das H2Med-Konsortium
plant für 2024 die Durchführung von Machbarkeitsstudien. Der Bau der
H2Med-Offshore-Pipeline soll nach Angaben des Konsortiums im Jahr 2026
beginnen und die Pipeline voraussichtlich Ende 2029 in Betrieb gehen. Als
Grenzübergangspunkt der H2-Med-Anschlusspipeline HY-FEN ist Medelsheim
(Département Moselle) / Obergailbach (Saarland) vorgesehen. Von dort ist der
Anschluss an die H2ercules South Leitung von Open Grid Europe (OGE)
geplant. Am 18. Oktober 2023 ist OGE dem H2Med-Konsortium um Enagás,
REN, Teréga und GRTgaz mit der Unterzeichnung eines Memorandum of
Understanding beigetreten.
13. Wie ist der aktuelle Stand bei der in dieser Erklärung vereinbarten
Zusammenarbeit zur weiteren Erforschung der Kernfusion?
14. Gibt es über die vereinbarte Unterstützung des ITER-Projekts hinaus
Pläne für eine deutsch-französische Zusammenarbeit zum Bau eines
Fusionskraftwerks, und bestehen konkrete deutsch-französische Pläne für die
Schaffung eines gemeinsamen regulatorischen Rahmens im Bereich der
Fusion auf europäischer Ebene?
Die Fragen 13 und 14 werden gemeinsam beantwortet.
Deutschland und Frankreich haben in der Erklärung des Deutsch-Französischen
Ministerrates vom 22. Januar 2023 ihre Absicht betont, die Kooperation zu
Fusionstechnologien zusätzlich zur gemeinsamen Unterstützung für die
bestehende Forschungsinfrastruktur ITER zu intensivieren. Ziel ist die Beschleunigung
der Entwicklung von Kraftwerksprototypen unter Berücksichtigung von
Initiativen der Industrie in diesem Bereich. Hierzu sollen konkrete
Kooperationsprojekte zwischen beiden Seiten abgestimmt werden. Pläne für eine deutsch-
französische Zusammenarbeit zum Bau eines Fusionskraftwerks sind der
Bundesregierung nicht bekannt. Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse zu
deutsch-französischen Plänen für die Schaffung eines gemeinsamen
regulatorischen Rahmens im Bereich der Fusion auf europäischer Ebene vor.
15. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die Entstehung der
europäischen Wasserstoffinfrastruktur von vornherein grenzüberschreitend
verläuft und spezifische Bedürfnisse der Grenzregionen berücksichtigt
werden?
Wie soll beim Aufbau einer grenzüberschreitenden
Wasserstoffinfrastruktur neben Deutschland und Frankreich auch die Anbindung der
Schweiz sichergestellt werden?
Das deutsche Wasserstoffnetz wird über transeuropäische Wasserstoff-
Importkorridore eng in die europäische Wasserstoffinfrastruktur eingebunden sein.
Die Bundesregierung steht hierzu verschiedentlich im bi- und multilateralen
Austausch. Das Kernnetz soll gemäß § 28r Absatz 1 des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ein deutschlandweites und ausbaufähiges Wasserstoffnetz für
den überregionalen Transport sein und die derzeit bekannten großen
Verbrauchs- und Erzeugungsregionen für Wasserstoff in Deutschland erreichen.
Vor diesem Hintergrund werden im Kernnetz zunächst IPCEI-Projekte
(Important Projects of Common European Interest) und PCI/PMI-Projekte (Projects of
Common/Mutual Interest) berücksichtigt sowie Projekte, die der Einbindung in
ein europäisches Wasserstoffnetz dienen. H2-Interkonnektoren an
Grenzübergangspunkten werden zudem wesentlicher Bestandteil des Kernnetzes sein.
Die Bundesregierung steht mit der Schweiz zum Thema
Wasserstoffinfrastruktur in Verbindung. Es wurden seitens der Schweiz keine entsprechenden
Projektanträge im Rahmen des aktuell laufenden PCI-Prozesses für Wasserstoff
gestellt.
16. Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung bisher
unternommen, um die „Empfehlung für den Aufbau eines deutsch-
französischen Wasserstoffnetzes in den Grenzregionen“ des deutsch-
französischen Ausschusses vom 23. Oktober 2023 (
https://agz-cct.diplo.de/blob/
2628226/54f325bcfcd609531dbfbda17454142e/23-10-23-beschluss-was
serstoff-data.pdf) umzusetzen?
Die Bundesregierung hat die „Empfehlung für den Aufbau eines deutsch-
französischen Wasserstoffnetzes in den Grenzregionen“ des deutsch-französischen
Ausschusses für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit vom 23. Oktober 2023
zur Kenntnis genommen und wird die Empfehlung in geeigneter Weise in den
bilateralen Austausch mit Frankreich einfließen lassen.
17. Welche grenzüberschreitenden Wasserstoffleitungen nach Frankreich
werden nach Informationen der Bundesregierung geplant?
Die Bundesregierung hat Kenntnis der geplanten grenzüberschreitenden
Wasserstoffleitungsprojekte RHYn Interco, mosaHyc und HY-FEN.
18. Wie ist der aktuelle Stand bei der angestrebten deutsch-französischen
Wasserstoffallianz?
Der deutsch-französische Ausschuss für Grenzüberschreitende
Zusammenarbeit hat in seiner Sitzung vom 23. Oktober 2023 empfohlen, „die
Zweckmäßigkeit und die Modalitäten der Schaffung einer deutsch-französischen
Wasserstoffallianz zu prüfen“. Die Empfehlung wird in die Arbeit der deutsch-
französischen gemeinsamen Arbeitsgruppe zu Wasserstoff einfließen.
19. Welche Projekte wurden bisher im Rahmen des Important Project of
Common European Interest (IPCEI) Wasserstoff gemäß des Deutschen
Aufbau- und Resilienzplans aus der Aufbau- und Resilienzfazilität der
EU eingereicht und ggf. bereits gefördert, und welche Rolle spielen
dabei deutsch-französische und grenzüberschreitende Projekte, deren
besondere Bedeutung in der gemeinsamen Erklärung der damaligen
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des Staatspräsidenten Emmanuel
Macron vom 20. August 2020 unterstrichen wurde (bitte auch die Höhe
der Förderung angeben)?
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Die zu fördernden Wasserstoffprojekte mit deutsch-französischem Bezug
zeichnen sich durch eine enge Kooperation der beiden Länder im Wasserstoffbereich
aus. Sie sollen, wie im deutsch-französischen Technologiedialog beschlossen
und auch im Jahr 2020 im Manifesto von 23 Mitgliedstaaten und Norwegen
vereinbart, einen wesentlichen Grundstein den Wasserstoffhochlauf in Europa
und die europäische Wasserstoffwertschöpfungskette legen und zu einem
Gelingen des europäischen Markthochlaufs im Wasserstoffbereich beitragen.
20. Welche Maßnahmen unternimmt die Bundesregierung, um Vorhaben zur
Erzeugung von klimaneutralem Wasserstoff im Rahmen des
Zukunftsprozesses Fessenheim am Oberrhein zu unterstützen?
Die Bundesregierung prüft im Rahmen des Zukunftsprozesses Fessenheim
potentielle Anknüpfungspunkte zu aktuell geplanten Wasserstoff-
Infrastrukturvorhaben im deutsch-französischen Grenzraum. Darüber hinaus sind
Alternativprojekte zur Nutzung von Fessenheim mit den Instrumenten der regionalen
Strukturpolitik nicht förderfähig, da Fessenheim in Frankreich liegt. Zudem
verfügt Baden-Württemberg über keine Fördergebiete der GRW (Bund-Länder-
Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur).
21. Welche Position vertritt die Bundesregierung in Bezug auf die
Ankündigung von Électricité de France SA (EDF), nahe Fessenheim ein sog.
Technocentre zur Dekontamination von leicht bis moderat radioaktivem
Material zu errichten, im Hinblick auf mögliche grenzüberschreitende
Auswirkungen, und steht sie mit der französischen Regierung
diesbezüglich im Austausch?
22. Was hat die Bundesregierung bislang unternommen, um den Beschluss
des deutsch-französischen Ausschusses für grenzüberschreitende
Zusammenarbeit vom 12. Dezember 2022 „Empfehlung zur wirtschaftlichen
Entwicklung und Energiewende in der Grenzregion“ (
https://agz-cct.dipl
o.de/blob/2573984/2e5505ae658ebd0ed34c297369db0a22/2212-empfehl
ung-energiewende-data.pdf) umzusetzen?
23. Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus den Empfehlungen der
EUCOR-Machbarkeitsstudie, und welche Maßnahmen unternimmt sie in
diesem Zusammenhang, um den Zukunftsprozess Fessenheim
voranzutreiben?
24. Was unternimmt die Bundesregierung, um die Ansiedlung
wirtschaftlicher Projekte und Kooperationen im Rahmen des Zukunftsprozesses
Fessenheim konkret zu unterstützen?
Die Fragen 21 bis 24 werden gemeinsam beantwortet.
Das von der damaligen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und
Staatspräsident Emmanuel Macron im Zusammenhang mit dem Aachener Vertrag
vereinbarte prioritäre Vorhaben „Gemeinsame Entwicklung eines Projekts zur
Nachnutzung des Gebiets rund um das AKW Fessenheim nach dessen Stilllegung,
im Rahmen eines deutsch-französischen Wirtschafts- und Innovationsparks;
Projekte im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität, Energiewende sowie
Innovation“ unterstützt die Bundesregierung weiterhin.
Die Bundesregierung bedauert die Ankündigung der französischen
Elektrizitätsgesellschaft EDF, das Projekt Technocentre, in dem schwach radioaktiv
belastete Metallabfälle von Kernkraftwerken dekontaminiert werden sollen, am
Standort Fessenheim realisieren zu wollen.
Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass in der deutsch-französischen
Grenzregion in und um Fessenheim ein nachhaltiger Wirtschafts- und
Innovationspark mit neuen Arbeitsplätzen entsteht, der auf den Erkenntnissen basiert,
die aus der gemeinsam von Frankreich und Deutschland finanzierten EUCOR-
Machbarkeitsstudie „Innovationsregion Fessenheim“ hervorgegangen sind.
Neben erneuerbaren Energien sind Wasserstoff, sowie die Produktion und das
Recycling von Batterien für die Elektromobilität einschließlich der
Rohstoffversorgung und der Kreislaufführung von Batterierohstoffen weitere innovative
Themen. Das Technocentre in der vorgesehenen Ausgestaltung ist damit aus
Sicht der Bundesregierung nicht vereinbar.
Die Bundesregierung wird mit der französischen Regierung im Geiste der
deutsch-französischen Freundschaft die weitere Zusammenarbeit bei der
Umsetzung der Projekte aus dem Vertrag von Aachen gemeinsam auf allen
Verwaltungsebenen, insbesondere auf regionaler Ebene, weiter vorantreiben.
25. Wie bewertet die Bundesregierung die in der delegierten Verordnung
C(2023) 1087 final von der Europäischen Kommission erlassenen
Regelungen, die unter Auflagen auch die Einstufung von mit Kernkraft
hergestelltem Wasserstoff als erneuerbar zulassen?
Gemäß den Kriterien zur Produktion von grünem Wasserstoff in der
Delegierten Verordnung (EU) 2023/1184 ist es nicht möglich, auf Grundlage von aus
Kernenergie erzeugtem Strom per Elektrolyse erneuerbare Kraftstoffe nicht-
biogenen Ursprungs (RFNBOs, beispielsweise grünen Wasserstoff) zu erzeugen.
Bilanziell gesehen muss grüner Wasserstoff zu 100 Prozent auf Basis von
Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen hergestellt werden. Das bedeutet,
dass Wasserstoffproduzenten über Energielieferverträge grünen Strom aus
Erneuerbaren-Energien-Anlagen in Höhe der Menge einkaufen müssen, in der sie
RFNBOs erzeugen. Außerdem müssen auch die beiden weiteren in der
delegierten Verordnung festgeschriebenen Voraussetzungen für aus dem Stromnetz
bezogenen und als vollständig erneuerbar angerechneten Strom – die Kriterien
der zeitlichen und geographischen Korrelation – erfüllt sein.
26. Setzt sich die Bundesregierung für eine Fortschreibung der
Wasserstoffstrategie der EU ein, und welche Gespräche führt sie hierzu mit der
französischen Regierung?
Die Wasserstoffstrategie der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2020
beschreibt eine strategische Roadmap, wie Wasserstoff bis 2050 zur Erreichung
eines dekarbonisierten europäischen Energiesystems beitragen soll. Die
Bundesregierung arbeitet in ihrer Umsetzung eng mit der Europäischen
Kommission und anderen wichtigen Akteuren wie der französischen Regierung
zusammen.
27. Welche weiteren Absprachen wurden im Rahmen der deutsch-
französischen Regierungsklausur vom 9. und 10. Oktober 2023 in den Bereichen
Energie und Wasserstoff getroffen?
Die deutsche und französische Regierung haben sich auf ihrer gemeinsamen
zweitägigen Klausur im Oktober 2023 zu verschiedenen Fachgebieten intensiv
ausgetauscht, darunter Energiethemen. Im Mittelpunkt standen hier die
aktuellen Verhandlungen zu den verschiedenen Energiedossiers auf europäischer
Ebene wie der Netz-Zero-Industrie-Act und die Verordnung zum
Strommarktdesign.
28. Wie schätzt die Bundesregierung die zukünftige Bedeutung der
französischen Atomkraftwerke für die europäische Versorgungssicherheit in
ihren Szenarien ein, und sieht sie in den Ergebnissen des
Energieministerrats vom 17. Oktober 2023 eine gute Grundlage dafür?
Im Winter Outlook 2023/2024 zeigt der Verbund der europäischen
Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E, dass es in Frankreich in diesem Winter eine
geringe Wahrscheinlichkeit für Lastunterdeckungen gibt. Der Grund ist einerseits
die weiterhin reduzierte Verfügbarkeit französischer Kernkraftwerke infolge
von Korrosionsschäden an Schweißnähten. Andererseits ist der französische
Stromverbrauch aufgrund der starken Durchdringung von
Stromdirektheizungen sehr thermosensitiv, d. h. die Last steigt mit sinkenden Temperaturen stark
an. Selbst bei vollständiger Verfügbarkeit seiner Kernkraftwerke ist Frankreich
an kalten Wintertagen abhängig von Stromimporten aus dem benachbarten
Ausland.
Die historisch niedrige Verfügbarkeit der französischen Kernkraftwerke, die
Gasversorgungskrise und die nach einer langen Dürreperiode niedrigen
Wasserspeicherstände in Skandinavien und in den Alpen im vergangenen Winter
2022/2023 haben zu einer sehr angespannten Versorgungslage in Europa
geführt. Mit zunehmenden Ausbau der erneuerbaren Energien und der
Wasserstofferzeugung und des Transports wird die Rolle der Kernkraft künftig
abnehmen. Dennoch wird sie europaweit gesehen auch künftig eine wichtige Rolle
spielen, da mehrere Mitgliedstaaten teilweise auf die Kernenergie setzten.
29. In welchem Umfang könnten nach Ansicht der Bundesregierung sog.
Differenzverträge nach der Einigung des Energieministerrats vom
17. Oktober 2023 auch dazu genutzt werden, bestehende französische
Atomkraftwerke staatlich zu fördern?
Die Beschlüsse des Energieministerrats vom 17. Oktober sehen unter anderem
vor, dass der Neubau von bestimmten Erneuerbaren Energien (Wind,
Photovoltaik, Wasserkraft und Geothermie) und Kernkraftwerken nur noch über
Contracts for Difference (CfD) gefördert werden kann. Für die Kernenergie ist das
nicht vorgesehen, aber auch nicht ausgeschlossen.
30. Wie bewertet die Bundesregierung die Ergebnisse dieses Ministerrats,
und wie schätzt sie die nun folgenden Verhandlungen mit dem
Europäischen Parlament, insbesondere im Hinblick auf die im Rat erzielten
Kompromisse bezüglich der Differenzverträge, ein?
31. Welche Maßnahmen unternimmt die Bundesregierung auf der Basis des
Ergebnisses des Ministerrats vom 17. Oktober 2023, um sich auf
europäischer Ebene für einen ermäßigten Strompreis für industrielle Abnehmer
einzusetzen?
Die Fragen 30 und 31 werden gemeinsam beantwortet.
Die EU-Energieministerinnen und -minister haben sich am 17. Oktober 2023
auf die Allgemeine Ausrichtung einer Reform des Strommarktes in Europa
geeinigt. Dabei hat sich Deutschland in den Verhandlungen insbesondere
erfolgreich für den Erhalt fairer Wettbewerbsbedingungen auf dem europäischen
Strommarkt eingesetzt und gegen die Verzerrungen aufgrund nicht
wettbewerblicher CfD.
Die Strommarktreform wird nun im Trilog verhandelt. Vor Abschluss der
Verhandlungen ist keine abschließende Bewertung der Auswirkungen möglich.
32. Welchen Beitrag kann die Kernenergie nach Ansicht der
Bundesregierung zu den europäischen Klimazielen leisten?
Aus mehreren Gründen stellt Atomenergie aus Kernspaltung keine Lösung für
den Klimaschutz dar. So kann sie keinen substanziellen Beitrag zum Erreichen
der Klimaziele erbringen: 2021 betrug ihr Anteil nur circa 10 Prozent der
weltweiten Bruttostromproduktion. Absehbar dürfte sich daran nichts ändern, denn
der Ausbau von Atomenergie ist sehr teuer und dauert sehr lange. Weltweit
erleben Bauvorhaben von Atomkraftwerken massive Zeit- und
Kostenüberschreitungen. In den USA wurde erst kürzlich der Bau eines kleinen modularen
Reaktors (small modular reactor, SMR) aufgrund von Kostensteigungen als
unwirtschaftlich aufgegeben. Auch in Europa sind zahlreiche solcher Projekte
geplant. Doch ob und wann diese Projekte realisiert werden, ist zum jetzigen
Zeitpunkt völlig unklar. Zudem birgt Atomkraft aus Kernspaltung immer ein
Restsicherheitsrisiko.
33. Schließt sich die Bundesregierung der Forderung des Generaldirektors
der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) an,
dass Europa seine Abhängigkeiten in den Lieferketten zum Ausbau der
erneuerbaren Energien, insbesondere bei Solar- und Windkraft, von
China reduzieren und weiter diversifizieren sollte (
https://mc-cd8320d4-
36a1-40ac-83cc-3389-cdn-endpoint.azureedge.net/-/media/Files/IRENA/
Agency/Publication/2023/Jul/IRENA_Geopolitics_energy_transition_cri
tical_materials_2023.pdf?rev=420aeb58d2e745d79f1b564ea89ef9f8)?
Führt die Bundesregierung mit der französischen Regierung Gespräche
mit dem Ziel, dass das europäische Vergaberecht so ausgestaltet bzw.
angewendet wird, dass bei öffentlichen Vergaben im Bereich des Ausbaus
der erneuerbaren Energien die Aspekte öffentliche Sicherheit und
geopolitische Risiken der Lieferketten eine größere Berücksichtigung finden?
Die Bundesregierung teilt die Auffassung, dass im Streben nach strategischer,
technologischer und energiepolitischer Souveränität Europas neben
insbesondere dem Ausbau erneuerbarer Energien und der Diversifizierung von
Lieferketten eine gezielte temporäre finanzielle Unterstützung strategisch relevanter
Bereiche für den Aufbau von Produktionsstätten in Europa sinnvoll sein kann.
Öffentliche Vergaben im Bereich des Ausbaus erneuerbarer Energien sowie
damit verbundene Aspekte der öffentlichen Sicherheit und geopolitischer
Lieferkettenrisiken sind zum Teil Gegenstand aktueller Rechtsetzungsakte auf EU-
Ebene, zu denen die Bundesregierung im Rahmen des jeweiligen EU-
Gesetzgebungsverfahrens im Austausch mit anderen Mitgliedstaaten steht. Des Weiteren
stehen die EU-Mitgliedstaaten auf Fachebene allgemein in einem fortlaufenden
Austausch etwa zu Entwicklungen in den einzelnen nationalen
Vergaberechtsregimen und zur Fortentwicklung des gemeinsamen europäischen
Vergaberechts. Angesichts aktueller geopolitischer Entwicklungen spielen insoweit
auch Überlegungen zu Aspekten der öffentlichen Sicherheit und geopolitischer
Lieferkettenrisiken eine Rolle.
34. Gibt es Abstimmungen zwischen der Bundesregierung und der
französischen Regierung, wie mit der angespannten Situation auf dem
Solarmodulmarkt und drohenden Insolvenzen europäischer Hersteller
umgegangen wird, und welche Bestrebungen gibt es, gemeinsam mit Frankreich
auf europäischer Ebene in diesem Bereich tätig zu werden?
Die Bundesregierung tauscht sich mit der französischen Regierung und der EU-
Kommission zur angespannten Situation auf dem Solarmarkt aus, u. a. auch im
Rahmen der laufenden Verhandlungen zum Net Zero Industry Act sowie in der
Solar Alliance.
35. Wie gestaltet sich der aktuelle Sachstand beim Ausbau der Verbindungen
des deutschen und des französischen Stromnetzes durch den Bau neuer
Interkonnektoren (
https://www.handelsblatt.com/politik/international/str
om-und-gas-der-grosse-tauschhandel-wie-deutschland-und-frankreich-zu
sammen-die-energiekrise-meistern-wollen/28662758.html)?
Im Bundesbedarfsplan sind aktuell zwei Interkonnektoren-Projekte nach
Frankreich enthalten:
Das Vorhaben BBPlG Nummer 72 Eichstetten – Bundesgrenze (Frankreich)
befindet sich zurzeit im Planfeststellungsverfahren. Der Untersuchungsrahmen
wurde im dritten Quartal 2023 festgelegt. Laut BMWK-Controlling (Stand Q3
2023) ist die Inbetriebnahme 2027 geplant.
Das Vorhaben BBPlG Nummer 97 Uchtelfangen – Ensdorf – Bundesgrenze
(Frankreich) wurde 2022 in den Bundesbedarfsplan aufgenommen. Das
Vorhaben befindet sich aktuell im Plangenehmigungsverfahren. Laut BMWK-
Controlling (Stand Q3 2023) ist die Inbetriebnahme 2028 geplant.
Im laufenden Netzentwicklungsplan wurde von TransnetBW darüber hinaus ein
2-Gigawatt-HGÜ-Interkonnektor nach Frankreich zur Prüfung bei der
Bundesnetzagentur eingereicht. Das Projekt befindet sich in einer frühen
Planungsphase und wird mit einer möglichen Inbetriebnahme im Jahr 2037 angegeben.
36. Wie gestaltet sich der aktuelle Stand beim Bau einer
Deodorierungsanlage am Grenzübergangspunkt in Medelsheim (
https://www.faz.net/aktuel
l/wirtschaft/von-dieser-woche-an-gaslieferungen-aus-frankreich-koenne
n-beginnen-18374876.html)?
Dem BMWK liegen bis dato keine Meldungen darüber vor, dass das in das
deutsche Erdgasnetz eingespeiste Erdgas aus dem französischen
Fernleitungsnetz aufgrund seiner Odorierung negative Effekte bei Industrie und Haushalten
ausgelöst hat. Ein Vorhaben zur Errichtung einer Deodorierungsanlage am
Grenzübergangspunkt Medelsheim wird daher aktuell nicht weiterverfolgt.
37. Wie viele Gespräche gab es bisher zwischen hochrangigen Vertretern des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und seinem
französischen Pendant (bitte mit Gesprächspartnern, Datum, Ort, Dauer und
Themenfeldern auflisten)?
Gespräche mit Amtsträgern anderer Staaten sind vertraulich. Zu den Inhalten
dieser Unterredungen macht die Bundesregierung daher grundsätzlich keine
Angaben. Sie unterliegen dem Kernbereich der exekutiven
Eigenverantwortung. Die Anzahl der Gespräche kann der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden.
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38. Was unternimmt die Bundesregierung, um die Einfuhr von
brennstofffähigem Uran aus Russland in die EU zu verbieten, und werden darüber
auch Gespräche mit Frankreich geführt?
Importbeschränkungen betreffend brennstofffähiges Uran auf der Grundlage
der Sanktionen gegen Russland werden von der Bundesregierung befürwortet,
können aber nur im Konsens der EU-Mitgliedstaaten beschlossen werden. Die
Bundesregierung befindet sich hierzu in den zuständigen EU-Gremien im
Austausch mit den anderen EU-Mitgliedstaaten, auch mit Frankreich.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333