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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 31. Dezember 2023
(insgesamt 37 Einzelfragen)
Fraktion
Die Linke
Ressort
Bundesministerium des Innern und für Heimat
Datum
18.04.2024
Antwortdauer
42 Tage
Aktualisiert
24.04.2024
ThemenMigration & Integration
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT20/1057607.03.2024
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 31. Dezember 2023
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Clara Bünger, Anke Domscheit-Berg, Nicole Gohlke, Ates
Gürpinar, Dr. André Hahn, Susanne Hennig-Wellsow, Cornelia Möhring, Petra
Pau, Dr. Petra Sitte, Kathrin Vogler und der Gruppe Die Linke
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand
31. Dezember 2023
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und
Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere
Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer verfügbar,
weshalb die Fraktion DIE LINKE. diese seit dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt
hat (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und zuletzt Bundestagsdrucksache
20/9931).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu
in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des
Ausländerzentralregisters (AZR) vor (www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-U
mwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/_tabellen-innen-schutzsuc
hende.html). Als „Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge
genauso wie z. B. Asylsuchende, entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre
Gründe“. Bei vielen Kategorien humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das
Statistische Bundesamt deshalb zusätzlich, inwieweit diese Personen eine
„Asylhistorie“ aufweisen. Sogenannte Visa-Overstayers (ohne
Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen
humanitären Aufenthaltstitel erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf
Basis der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. wird aufgrund des
aktuellen Status der hier lebenden Personen nach Angaben des AZR ermittelt,
wobei ebenfalls nicht nur anerkannte Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende,
Geduldete und Geflüchtete mit einem humanitären Aufenthaltstitel
berücksichtigt werden. Trotz weniger Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die
vom Statistischen Bundesamt ermittelte Gesamtzahl aller in etwa der Summe,
die sich aufgrund der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. ergibt. Für
das Jahr 2020 waren dies beispielsweise knapp 1,9 Millionen Menschen (vgl.
Bundestagsdrucksache 19/28234 und www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteil
ungen/2021/07/PD21_340_225.html), Ende 2022, nach der Aufnahme von über
1 Million Geflüchteten aus der Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen Personen
(vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870 und www.destatis.de/DE/Presse/Pressemit
teilungen/2023/03/PD23_125_125.html).
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von
über 1 Million auf unter 400 000 zunächst gesunken, seit 2012 steigt sie wieder
an. So lebten Ende 2022 808 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, viele
von ihnen aus Syrien (alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders
angegeben, aus: Bundestagsdrucksache 20/5870; grafisch übersichtlich aufge-
Deutscher Bundestag Drucksache 20/10576
20. Wahlperiode 07.03.2024
arbeitet lassen sich die Zahlen im Verlauf seit 2006 hier finden: taz.de/Gefluech
tete-in-Deutschland/!5934394/). Zudem gab es 286 000 subsidiär Geschützte,
weitere 157 000 Menschen haben einen nationalen Abschiebungsschutz (mit
geringeren Rechten) erhalten, darunter viele Geflüchtete aus Afghanistan
(98 000). Ende 2022 lebten zudem über 1 Million Kriegsflüchtlinge aus der
Ukraine in Deutschland (1 045 000), die unkompliziert einen temporären
Schutzstatus nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erhalten hatten.
Weitere 120 000 Geflüchtete verfügten Ende 2022 über eine
Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23 Absatz 1,
104a, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 57 000 wegen langjährigen
Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5 AufenthG) und gut 17 000
wegen dringender humanitärer oder persönlicher Gründe (§ 25 Absatz 4
AufenthG). Gut 10 000 Menschen hatten einen Aufenthaltstitel infolge einer
individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a AufenthG.
Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden
Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011
gesunken und stieg bis Ende 2022 wieder auf 523 000 an.
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil fehlerhaft
und überhöht. Insbesondere Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das
Land längst wieder (unregistriert) verlassen haben und viele angeblich
Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl.
Bundestagsdrucksachen 18/12725 und 19/3860 hier die Antwort zu Frage 38 sowie: www.proas
yl.de/news/das-angebliche-abschiebungsvollzugsdefizit-statistisch-fragwuerdi
g-aber-gut-fuer-schlagzeilen/). So musste die Bundesregierung auf Nachfragen
einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten 70 000 angeblich
Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne gar nicht
ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf Bundestagsdrucksache 17/4631).
Für Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang 2021 fest, dass mehr
als die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht ausreisepflichtig waren oder
sich nicht mehr in Hessen aufhielten, die offiziellen Daten spiegelten also
„nicht die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“ wider (vgl. Antwort zu
Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048) – die Bundesregierung verwies
hierzu auf eine „Änderung in der Berechnungslogik zu aufhältigen Personen“
in der AZR-Datenbank, eine „zeitnahe Datenbereinigung“ werde angestrebt
(ebd.). Ein halbes Jahr später hieß es, dass die Datensätze ab dem 1. November
2022 „kontinuierlich korrigiert“ würden (Antwort zu Frage 35 auf
Bundestagsdrucksache 20/3201), Ende Februar 2023 erklärte die Bundesregierung, dass
„weiterhin umfangreiche Abstimmungsmaßnahmen sowohl technischer als
auch fachlicher Natur notwendig“ seien (Antwort zu Frage 34 auf
Bundestagsdrucksache 20/5870). Zuvor hatten Bund und Länder über drei Jahre hinweg –
ergebnislos – darüber beraten, inwieweit Personen statistisch als freiwillig
ausgereist erfasst werden sollen, bei denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“
notiert ist (vgl. jeweils Antworten zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksachen
19/8258 und 20/1048). Im Ergebnis kommt es zu einer statistisch überhöhten
Zahl (vermeintlich) in Deutschland lebender Ausreisepflichtiger, insbesondere
wenn es keinen positiven Nachweis für die Aus- oder Weiterreise von
ausreisepflichtigen Personen ohne Duldung gibt.
248 000 der rund 304 000 zum Ende des Jahres 2022 ausreisepflichtigen
Personen (82 Prozent) verfügten über eine Duldung, weil ihre Abschiebung aktuell
nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden dürfen oder
sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber gut 28 Prozent der Duldungsgründe
lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht beabsichtigt ist, etwa wegen
medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer gerichtlichen Anordnung, wegen
einer Ausbildung bzw. Beschäftigung, wegen enger familiärer Bindungen zu
Personen mit Aufenthaltsrecht oder wegen eines Asylfolgeantrags. Ein weiteres
Drittel der Duldungen wurde aus „sonstigen Gründen“ erteilt, weil die
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen (objektiv) unmöglich ist (etwa
bei Herkunft aus Afghanistan). Bei 26 Prozent der Geduldeten wurden
„fehlende Reisedokumente“ als Erteilungsgrund vermerkt, ohne dass die Betroffenen
dies zu vertreten hätten (vgl. hierzu: Antworten zu den Fragen 4 und 12 auf
Bundestagsdrucksache 20/2496). Nur etwa 10 Prozent der Duldungen wurden
nach § 60b AufenthG erteilt, weil den Betroffenen unterstellt wird, dass sie ihre
Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch Täuschung oder Nichtmitwirkung
bei der Passbeschaffung).
Im Verlauf des Jahres 2023 ist die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland
erstmals seit Jahren wieder zurückgegangen, um gut 50 000 auf nur noch etwa
250 000 Personen Ende Oktober 2023 (Bundestagsdrucksache 20/9931). Eine
Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ergab
(www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalyse
1-2023-mimap.pdf?__blob=publicationFile&v=13, S. 12), dass abgelehnte
Asylsuchende mit einer Duldung aus „sonstigen Gründen“ im Zeitverlauf
häufig eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, auch Duldungen zur Ausbildung oder
Beschäftigung führen überwiegend zu einer späteren Aufenthaltserteilung.
Insgesamt sind nach dieser Studie freiwillige Ausreisen und
Aufenthaltserteilungen die häufigsten Gründe für eine Beendigung der Ausreisepflicht abgelehnter
Asylsuchender, während Abschiebungen, die oft im Zentrum politischer
Debatten bzw. von Gesetzesvorhaben stehen, diesbezüglich nur eine vergleichsweise
geringe Rolle spielen (vgl. ebd., S. 9).
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie viele Asylberechtigte lebten nach Angaben des
Ausländerzentralregisters (AZR) zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge
(vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1
AufenthG) lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18
Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2023?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
3. Wie viele Flüchtlinge mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25
Absatz 2 AufenthG bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3
AufenthG (internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz; bitte
differenzieren, auch bei den Unterfragen) lebten zum 31. Dezember 2023 in
der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über
17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2023?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär Schutzberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die
Bundesländer?
4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) zum 31. Dezember 2023 anhängig (bitte auch nach
den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Status differenzieren)?
5. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte auch
nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
6. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-
Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2023?
7. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 18a AufenthG
(vorherige Rechtslage) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2023?
8. Wie viele jüdische Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wurden
bis Ende 2023 infolge verschiedener politischer Anordnungen in der
Bundesrepublik Deutschland aufgenommen (bitte nach Bundesländern
differenzieren)?
9. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis
infolge einer Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr
oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2023?
10. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der
Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2023?
11. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte jeweils
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr
oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2023?
12. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. § 104b
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
13. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis
nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17
oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
a) Wie viele Personen lebten zu diesen Daten in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die Beantragung
einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte wie
zuvor differenzieren)?
b) Wie viele Personen lebten zu diesen Daten in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch
geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
c) Wie viele Personen lebten zu diesen Daten in der Bundesrepublik
Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch
gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor
differenzieren)?
d) Bei wie vielen der insgesamt kriegsbedingt aus der Ukraine
Geflüchteten war zu diesen Daten nach Angaben des AZR eine
erkennungsdienstliche Behandlung erfolgt (bitte wie zuvor und gesondert nach
Alter – ab 15 Jahre, 7–14 Jahre, 0–6 Jahre – differenzieren)?
14. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Satz 1 bzw. 2
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2023?
15. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a
bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2023?
16. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie
viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
17. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Absatz 1 bzw. 2, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren, wobei die Differenzierung nach Bundes- und
Herkunftsländern für § 25 a AufenthG insgesamt, d. h. ohne weitere
Untergliederung nach Absätzen vorgenommen werden soll), wie viele mit
einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG (bitte nach stammberechtigten
Personen, Ehegatten und minderjährigen Kindern sowie nach
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie
viele dieser Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 a bzw.
§ 25b (bitte differenzieren) AufenthG erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2023 bzw. 2024 bzw. hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach
§ 104c AufenthG (bitte differenzieren, auch nach den Bundesländern und
den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten)?
18. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung erteilt
wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und
15 Jahren, nach Bundesländern, nach Alter (0–11, 12–15, 16–17, 18–20,
21–29, 30–39, 40–49, 50–59, 60–69 Jahre und älter als 70 Jahre) und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte in gesonderten
Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so differenziert wie
möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c und 60d
AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2023?
a) Entspricht es den Erwartungen der Bundesregierung, dass nur etwa
10 Prozent aller Duldungen nach Einschätzung der
Ausländerbehörden darauf zurückzuführen sind, dass die Betroffenen über ihre
Identität oder Staatsangehörigkeit getäuscht hätten oder nicht ausreichend an
einer zumutbaren Passbeschaffung mitwirken würden (vgl. Angaben
zu Duldungen nach § 60b AufenthG), auch vor dem Hintergrund, dass
die Bundesregierung bei der Neuregelung nach § 60b AufenthG
vorgebracht hat, dass „die geltenden Regelungen zur Passbeschaffung
(…) von den Betroffenen bislang in der Praxis oftmals nicht befolgt“
würden (vgl. Einzelbegründung zu Nummer 19 auf
Bundestagsdrucksache 19/10047; bitte begründen)?
b) Warum kann die Bundesregierung keine Angaben zum Zeitplan und
zum Zuschnitt weiterer Vorhaben im Bereich der Migrations- und
Integrationspolitik machen, etwa zu der im Koalitionsvertrag zwischen
SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP vereinbarten
Abschaffung der „Duldung light“, zur Klärung der Identität durch
Versicherungen an Eides statt, zum generellen Zugang zu Integrationskursen und
zur Beseitigung der Sprachnachweise im Ausland beim
Ehegattennachzug (vgl. Antwort zu Frage 18b auf Bundestagsdrucksache
20/9931), obwohl das Bundesministerium des Innern und für Heimat
bereits Anfang des Jahres 2023 mit der Erstellung eines
entsprechenden Entwurfs zur Umsetzung befasst war (vgl. Antwort zu Frage 18b
auf Bundestagsdrucksache 20/5870; bitte nachvollziehbar und
möglichst konkret antworten), und stimmt die Bundesregierung mit den
Fragestellenden überein, dass eine Verschiebung der Neuregelung der
Sprachnachweise beim Ehegattennachzug nicht etwa mit etwaig
angespannten Aufnahme- oder Unterbringungsbedingungen oder hohen
Asylzahlen begründet werden kann, weil beim Ehegattennachzug
grundsätzlich vorhandener Wohnraum und ausreichendes Einkommen
als zusätzliche Nachzugsvoraussetzung nachgewiesen werden müssen
(bitte begründen)?
19. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine
Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern
und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
20. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis
(bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern
und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele
Ankunftsnachweise wurden bis heute insgesamt erteilt, wie lange war deren
durchschnittliche und wie lange ist deren aktuelle durchschnittliche
Gültigkeit?
21. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar
2024 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c Absatz 1 bzw. 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser
Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung
hatten), und haben sich die Ausländerbehörden inzwischen auf die
technischen Änderungen im AZR zur Erfassung der Daten zu § 104c AufenthG
eingestellt, und hat sich entsprechend die Belastbarkeit dieser Daten
erhöht, wie von der Bundesregierung in der Antwort zu Frage 21 auf
Bundestagsdrucksache 20/8182 vermutet (bitte so konkret wie möglich
ausführen)?
22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 31.
Dezember 2023 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher
Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
23. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG (bitte
nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren),
und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen
bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren)
wurden im Jahr 2023 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch
Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
25. Wie viele (rechtskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten zum 31.
Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar 2024 mit welchem Aufenthaltsstatus in
der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17
oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Status, Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
26. Wie viele Personen waren zum 31. Dezember 2023 im
Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel, eine Duldung noch eine
Aufenthaltsgestattung besaßen, wie viele EU-Bürgerinnen und EU-Bürger
und wie viele Ausreisepflichtige waren hierunter (bitte jeweils nach
Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
27. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum 31. Dezember
2023 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
28. Wie viele Personen hatten zum 31. Dezember 2023 einen Antrag auf
Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
29. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte
nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2023?
30. Wie viele ausländische Personen waren Ende 2023 zur Festnahme (mit
dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur Aufenthaltsermittlung (bitte
differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit
mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren
und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele dieser
Personen lebten Ende 2023 noch in Deutschland, und bei wie vielen
erfolgte die jeweilige Ausschreibung im Jahr 2023?
31. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1
Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11
des Gesetzes über das Ausländerzentralregister [AZRG]: illegale Einreise
bzw. illegaler Aufenthalt) verurteilt wurden, waren Ende 2023 im AZR
erfasst, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
32. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt nach § 54
Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt worden, wie viele
Befragungen erfolgten 2023, und wie viele Befragte lebten Ende 2023
noch in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 12
AZRG; bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder weniger
als sechs Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
33. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 31.
Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar 2024 in Deutschland, wie viele von
ihnen hatten eine Duldung, wie viele von ihnen waren abgelehnte
Asylsuchende, wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende ohne
Duldung, wie viele von ihnen befanden sich nach Angaben des AZR noch in
einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus erhalten oder waren EU-
Angehörige ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts (bitte zu allen
Unterfragen jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten
auflisten), und zu wie vielen Personen wurde im Jahr 2023 eine
vollziehbare bzw. rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
34. Wie oft wurde in den Jahren von 2010 bis 2023 eine vollziehbare bzw.
rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt (gegebenenfalls Angaben
machen, soweit vorliegend, bitte auch nach Jahren differenzieren), wie hoch
war demgegenüber die Zahl der Abschiebungen bzw. der
freiwilligkontrollierten Ausreisen (erfasste Grenzübertrittsbescheinigungen, bei
Angaben bitte ebenfalls nach Jahren auflisten), und wie bewertet die
Bundesregierung diese Zahlen?
35. Welche weiteren Maßnahmen zur Bereinigung der Daten im AZR
insbesondere zu ausreisepflichtigen Personen hat es seit der Antwort der
Bundesregierung zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/8182 gegeben,
und welche konkreten Veränderungen und Korrekturen des
Zahlenmaterials in Bezug auf welche Personengruppen waren infolgedessen feststellbar
(bitte im Einzelnen auflisten und die Korrekturen, wenn möglich,
quantifizieren), und welche diesbezüglichen Tätigkeiten und Projekte hat der
Beauftragte für Datenqualität zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen
bzw. sind für die Zukunft geplant (bitte im Einzelnen auflisten)?
36. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele abgelehnte
Asylsuchende bereits vor Eintreten der Vollziehbarkeit der Ausreisepflicht
freiwillig ausreisen (bitte in absoluten und relativen Zahlen und
differenziert auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten angeben), wozu
durch Änderungen im AZR seit dem 1. November 2022 Angaben möglich
sein sollen (www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanaly
sen/kurzanalyse1-2023-mimap.pdf?__blob=publicationFile&v=13, S. 5,
Fußnote 7)?
37. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in
Deutschland zum 31. Dezember 2023 lebenden Geduldeten bzw. Asylsuchenden
berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit auszuüben,
und wie vielen von ihnen wurde dies im ersten Halbjahr 2023 erlaubt bzw.
versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern auflisten)?
Berlin, den 26. Februar 2024
Heidi Reichinnek, Sören Pellmann und Gruppe
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
BT20/1110118.04.2024
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 20/10576 - Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 31. Dezember 2023
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Anke Domscheit-Berg,
Nicole Gohlke, weiterer Abgeordneter und der Gruppe Die Linke
– Drucksache 20/10576 –
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand
31. Dezember 2023
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und
Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere
Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer
verfügbar, weshalb die Fraktion DIE LINKE. diese seit dem Jahr 2008
regelmäßig erfragt hat (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und zuletzt
Bundestagsdrucksache 20/9931).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu
in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des
Ausländerzentralregisters (AZR) vor (www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-
Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/_tabellen-innen-schutz
suchende.html). Als „Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge
genauso wie z. B. Asylsuchende, entscheidend ist die „Berufung auf
humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien humanitärer Aufenthaltstitel untersucht
das Statistische Bundesamt deshalb zusätzlich, inwieweit diese Personen eine
„Asylhistorie“ aufweisen. Sogenannte Visa-Overstayers (ohne
Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen
humanitären Aufenthaltstitel erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf
Basis der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. wird aufgrund des
aktuellen Status der hier lebenden Personen nach Angaben des AZR ermittelt,
wobei ebenfalls nicht nur anerkannte Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende,
Geduldete und Geflüchtete mit einem humanitären Aufenthaltstitel
berücksichtigt werden. Trotz weniger Erfassungsunterschiede im Detail entspricht
die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Gesamtzahl aller in etwa der
Summe, die sich aufgrund der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. ergibt.
Für das Jahr 2020 waren dies beispielsweise knapp 1,9 Millionen Menschen
(vgl. Bundestagsdrucksache 19/28234 und www.destatis.de/DE/Presse/Presse
mitteilungen/2021/07/PD21_340_225.html), Ende 2022, nach der Aufnahme
von über 1 Million Geflüchteten aus der Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen
Personen (vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870 und www.destatis.de/DE/Press
e/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_125_125.html).
Deutscher Bundestag Drucksache 20/11101
20. Wahlperiode 18.04.2024
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern und für Heimat
vom 18. April 2024 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von
über 1 Million auf unter 400 000 zunächst gesunken, seit 2012 steigt sie
wieder an. So lebten Ende 2022 808 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland,
viele von ihnen aus Syrien (alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht
anders angegeben, aus: Bundestagsdrucksache 20/5870; grafisch übersichtlich
aufgearbeitet lassen sich die Zahlen im Verlauf seit 2006 hier finden: taz.de/G
efluechtete-in-Deutschland/!5934394/). Zudem gab es 286 000 subsidiär
Geschützte, weitere 157 000 Menschen haben einen nationalen
Abschiebungsschutz (mit geringeren Rechten) erhalten, darunter viele Geflüchtete aus
Afghanistan (98 000). Ende 2022 lebten zudem über 1 Million
Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland (1 045 000), die unkompliziert einen
temporären Schutzstatus nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG)
erhalten hatten.
Weitere 120 000 Geflüchtete verfügten Ende 2022 über eine
Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23
Absatz 1, 104a, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 57 000 wegen langjährigen
Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5 AufenthG) und gut
17 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher Gründe (§ 25
Absatz 4 AufenthG). Gut 10 000 Menschen hatten einen Aufenthaltstitel infolge
einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a AufenthG.
Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden
Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011
gesunken und stieg bis Ende 2022 wieder auf 523 000 an.
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil
fehlerhaft und überhöht. Insbesondere Ausreisepflichtige ohne Duldung können
z. B. das Land längst wieder (unregistriert) verlassen haben und viele
angeblich Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl.
Bundestagsdrucksachen 18/12725 und 19/3860 hier die Antwort zu Frage 38
sowie: www.proasyl.de/news/das-angebliche-abschiebungsvollzugsdefizit-statist
isch-fragwuerdig-aber-gut-fuer-schlagzeilen/). So musste die Bundesregierung
auf Nachfragen einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten
70 000 angeblich Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne
gar nicht ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf
Bundestagsdrucksache 17/4631). Für Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang
2021 fest, dass mehr als die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht
ausreisepflichtig waren oder sich nicht mehr in Hessen aufhielten, die offiziellen
Daten spiegelten also „nicht die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“
wider (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048) – die
Bundesregierung verwies hierzu auf eine „Änderung in der Berechnungslogik zu
aufhältigen Personen“ in der AZR-Datenbank, eine „zeitnahe
Datenbereinigung“ werde angestrebt (ebd.). Ein halbes Jahr später hieß es, dass die
Datensätze ab dem 1. November 2022 „kontinuierlich korrigiert“ würden (Antwort
zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache 20/3201), Ende Februar 2023 erklärte
die Bundesregierung, dass „weiterhin umfangreiche Abstimmungsmaßnahmen
sowohl technischer als auch fachlicher Natur notwendig“ seien (Antwort zu
Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/5870). Zuvor hatten Bund und Länder
über drei Jahre hinweg – ergebnislos – darüber beraten, inwieweit Personen
statistisch als freiwillig ausgereist erfasst werden sollen, bei denen im AZR
„Fortzug nach unbekannt“ notiert ist (vgl. jeweils Antworten zu Frage 35 auf
Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im Ergebnis kommt es zu
einer statistisch überhöhten Zahl (vermeintlich) in Deutschland lebender
Ausreisepflichtiger, insbesondere wenn es keinen positiven Nachweis für die
Ausoder Weiterreise von ausreisepflichtigen Personen ohne Duldung gibt.
248 000 der rund 304 000 zum Ende des Jahres 2022 ausreisepflichtigen
Personen (82 Prozent) verfügten über eine Duldung, weil ihre Abschiebung
aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden dürfen
oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber gut 28 Prozent der
Duldungsgründe lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht beabsichtigt ist, etwa
wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer gerichtlichen
Anordnung, wegen einer Ausbildung bzw. Beschäftigung, wegen enger familiärer
Bindungen zu Personen mit Aufenthaltsrecht oder wegen eines
Asylfolgeantrags. Ein weiteres Drittel der Duldungen wurde aus „sonstigen Gründen“
erteilt, weil die Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
(objektiv) unmöglich ist (etwa bei Herkunft aus Afghanistan). Bei 26 Prozent der
Geduldeten wurden „fehlende Reisedokumente“ als Erteilungsgrund vermerkt,
ohne dass die Betroffenen dies zu vertreten hätten (vgl. hierzu: Antworten zu
den Fragen 4 und 12 auf Bundestagsdrucksache 20/2496). Nur etwa 10
Prozent der Duldungen wurden nach § 60b AufenthG erteilt, weil den Betroffenen
unterstellt wird, dass sie ihre Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch
Täuschung oder Nichtmitwirkung bei der Passbeschaffung).
Im Verlauf des Jahres 2023 ist die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland
erstmals seit Jahren wieder zurückgegangen, um gut 50 000 auf nur noch etwa
250 000 Personen Ende Oktober 2023 (Bundestagsdrucksache 20/9931). Eine
Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ergab
(www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalys
e1-2023-mimap.pdf?__blob=publicationFile&v=13, S. 12), dass abgelehnte
Asylsuchende mit einer Duldung aus „sonstigen Gründen“ im Zeitverlauf
häufig eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, auch Duldungen zur Ausbildung oder
Beschäftigung führen überwiegend zu einer späteren Aufenthaltserteilung.
Insgesamt sind nach dieser Studie freiwillige Ausreisen und
Aufenthaltserteilungen die häufigsten Gründe für eine Beendigung der Ausreisepflicht
abgelehnter Asylsuchender, während Abschiebungen, die oft im Zentrum
politischer Debatten bzw. von Gesetzesvorhaben stehen, diesbezüglich nur eine
vergleichsweise geringe Rolle spielen (vgl. ebd., S. 9).
1. Wie viele Asylberechtigte lebten nach Angaben des
Ausländerzentralregisters (AZR) zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 44.323 Personen mit einer
Asylberechtigung im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst, darunter 25.486
männliche und 18.787 weibliche sowie 42 Personen mit unbekanntem Geschlecht und
acht Personen mit dem Geschlecht divers. 6.782 Personen waren unter
18 Jahre, 37.538 Personen über 17 Jahre alt, bei drei Personen war das Alter
unbekannt. 11.111 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in
Deutschland, 33.211 Personen sechs Jahre oder länger. Bei einer Person ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 1.965 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2023.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 1a bis 1c werden gemeinsam beantwortet.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden:
Asylberechtigte insgesamt 44.323
darunter mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 55,2
befristete Aufenthaltsrechte 43,1
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 1,7
Asylberechtigte insgesamt 44.323
darunter:
Türkei 12.336
Syrien 5.683
Iran 5.288
Afghanistan 3.060
Russische Föderation 1.810
Irak 1.755
Eritrea 1.535
Sri Lanka 1.139
Kosovo 900
Ungeklärt 769
China 638
Pakistan 553
Äthiopien 548
Polen 523
Vietnam 455
Asylberechtigte insgesamt 44.323
Länder
Baden-Württemberg 5.153
Bayern 4.921
Berlin 2.722
Brandenburg 308
Bremen 630
Hamburg 1.649
Hessen 5.219
Mecklenburg-Vorpommern 159
Niedersachsen 4.814
Nordrhein-Westfalen 13.874
Rheinland-Pfalz 1.417
Saarland 709
Sachsen 1.026
Sachsen-Anhalt 325
Schleswig-Holstein 1.058
Thüringen 339
2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge
(vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1
AufenthG) lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 744.932 Personen mit
Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, darunter 448.639 männliche
und 295.738 weibliche, 32 diverse und 523 Personen mit unbekanntem
Geschlecht. 263.784 Personen waren unter 18 Jahre alt, 481.128 Personen über
17 Jahre alt, bei 20 Personen war das Alter unbekannt. 187.745 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 557.014 Personen sechs Jahre
oder länger. Bei 173 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 42.735
Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
Die Fragen 2a bis 2c werden gemeinsam beantwortet.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 744.932
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 18,0
befristete Aufenthaltsrechte 80,0
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,0
Personen mit Flüchtlingsschutz
Deutschland 744.932
darunter:
Syrien 355.644
Irak 103.388
Afghanistan 72.598
Eritrea 47.011
Iran 38.144
Türkei 27.728
Ungeklärt 25.854
Somalia 19.384
Staatenlos 9.770
Pakistan 6.961
Russische Föderation 4.940
Nigeria 4.222
Äthiopien 3.341
Guinea 2.890
Aserbaidschan 2.045
Personen mit Flüchtlingsschutz 744.932
Länder
Baden-Württemberg 78.164
Bayern 75.041
Berlin 36.882
Brandenburg 12.075
Bremen 13.476
Hamburg 21.609
Hessen 71.380
Mecklenburg-Vorpommern 7.795
Niedersachsen 83.855
Nordrhein-Westfalen 219.288
Rheinland-Pfalz 31.574
Saarland 18.119
Sachsen 20.919
Sachsen-Anhalt 15.770
Schleswig-Holstein 25.625
Thüringen 13.360
3. Wie viele Flüchtlinge mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25
Absatz 2 AufenthG bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3
AufenthG (internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz; bitte
differenzieren, auch bei den Unterfragen) lebten zum 31. Dezember 2023 in
der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über
17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2023?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär
Schutzberechtigten?
Die Fragen 3 und 3a werden gemeinsam beantwortet.
Im AZR werden u. a. Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1
2. Alternative AufenthG (subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 325.874 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon
196.335 männliche, 129.348 weibliche, eine diverse Person und 190 Personen
mit unbekanntem Geschlecht. 99.029 Personen waren unter 18 Jahre, 226.834
Personen über 17 Jahre und bei elf Personen ist das Alter unbekannt. 140.089
Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 185.676
Personen seit sechs Jahren oder länger. Bei 109 Personen ist die Aufenthaltsdauer
unbekannt. 54.180 Personen erhielten den Status erstmals im Jahr 2023.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren 182.352
Personen zum Stichtag 31. Dezember 2023 erfasst, davon 107.306 männliche,
74.915 weibliche und 129 mit unbekanntem Geschlecht sowie zwei diverse
Personen. 57.599 Personen waren unter 18 Jahre, 124.707 Personen über
17 Jahre und bei 46 Personen ist das Alter unbekannt. 58.536 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland und 123.725 Personen seit sechs
Jahren oder länger. Bei 91 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 29.246
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023.
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die
Bundesländer?
Die Fragen 3b und 3c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Gesamt 325.874
darunter:
Syrien 240.196
Irak 21.481
Afghanistan 18.861
Eritrea 13.491
Somalia 7.367
Ungeklärt 6.543
Jemen 2.789
Staatenlos 2.180
Iran 1.639
Russische Föderation 1.456
Libyen 908
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Sudan (ohne Südsudan) 732
Türkei 731
Libanon 671
Nigeria 648
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 3 AufenthG
Gesamt 182.352
darunter:
Afghanistan 118.625
Irak 10.959
Syrien 6.547
Nigeria 6.278
Somalia 6.244
Äthiopien 2.820
Russische Föderation 2.382
Eritrea 2.379
Ungeklärt 1.714
Armenien 1.583
Kosovo 1.518
Iran 1.400
Venezuela 1.250
Türkei 1.247
Guinea 1.245
Länder Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 3 AufenthG
Deutschland 325.874 182.352
darunter:
Baden-Württemberg 26.096 17.072
Bayern 29.271 23.948
Berlin 20.886 11.753
Brandenburg 6.866 5.069
Bremen 5.163 2.338
Hamburg 6.164 10.537
Hessen 25.351 23.782
Mecklenburg-Vorpommern 3.511 2.010
Niedersachsen 39.119 17.111
Nordrhein-Westfalen 94.841 35.407
Rheinland-Pfalz 18.580 8.245
Saarland 7.805 1.356
Sachsen 11.163 6.716
Sachsen-Anhalt 9.549 4.047
Schleswig-Holstein 15.024 9.420
Thüringen 6.485 3.541
4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) zum 31. Dezember 2023 anhängig (bitte auch nach
den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Status differenzieren)?
Nach den Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
waren zum Stichtag vom 31. Dezember 2023 109.044 Widerrufsprüfverfahren
eingeleitet und anhängig. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden
Tabelle entnommen werden.
Stand: 31. Dezember 2023 Anhängige Widerrufsprüfverfahren
Staatsangehörigkeiten gesamt: 109.044
darunter:
Syrien 44.720
Irak 15.809
Afghanistan 11.845
Türkei 6.621
Iran 6.297
Eritrea 4.691
Ungeklärt 3.908
Somalia 3.119
Russische Föderation 1.422
Pakistan 1.188
Staatenlos 1.181
Nigeria 1.179
Äthiopien 580
Guinea 579
Sudan 472
5. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte
auch nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren im AZR 22.362 Personen mit
Widerruf/Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 1.760 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 20.600 Personen seit sechs Jahren oder länger.
Bei zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Widerruf/
Rücknahme des
Flüchtlingsstatus
Asylanerkennung
nach Artikel 16a
GG widerrufen/
zurückgenommen
Flüchtlingseigenschaft nach
§ 3 Absatz 1
AsylG widerrufen/
zurückgenommen
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG widerrufen/
zurückgenommen
Summe
insgesamt 17.545 3.437 1.380 22.362
darunter mit dem
Aufenthaltsstatus:
unbefristete Aufenthaltsrechte 14.534 448 43 15.025
befristete Aufenthaltsrechte 2.499 2.117 844 5.460
sonstiges (z. B. Duldung,
kein Status gespeichert)
512 872 493 1.877
Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus
alle Staatsangehörigkeiten 22.362
darunter:
Kosovo 6.862
Irak 3.682
Türkei 2.693
Syrien 1.632
Serbien 1.118
Albanien 539
Afghanistan 528
Serbien und Montenegro (ehemals) 481
Sri Lanka 357
Iran 348
Eritrea 323
Ungeklärt 280
Armenien 265
Jugoslawien (ehemals) 259
Serbien (ehemals) 212
6. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-
Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 3.368 Personen mit einer Duldung
nach § 60a Absatz 1 AufenthG, darunter 2.247 männliche und 1.115 weibliche
sowie sechs Personen mit unbekanntem Geschlecht, im AZR erfasst. 932
Personen waren unter 18 Jahre und 2.436 Personen 18 Jahre und älter. 1.315
Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 2.046 Personen
weniger als sechs Jahre. Bei sieben Personen ist die Aufenthaltsdauer
unbekannt. 2.148 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 3.368
Länder
Baden-Württemberg 101
Bayern 353
Berlin 107
Brandenburg 88
Bremen 51
Hamburg 0
Hessen 46
Mecklenburg-Vorpommern 34
Niedersachsen 251
Nordrhein-Westfalen 1.467
Rheinland-Pfalz 101
Saarland 177
Sachsen 108
Sachsen-Anhalt 87
Schleswig-Holstein 329
Thüringen 68
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 3.368
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
Irak 547
Iran 384
Syrien 212
Russische Föderation 204
Serbien 166
Afghanistan 151
Türkei 142
Nigeria 139
Albanien 99
Nordmazedonien 91
Ukraine 83
Kosovo 77
Georgien 77
Guinea 72
Armenien 71
7. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 18a AufenthG
(vorherige Rechtslage) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 9.956 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach § 18a
(Fassung bis 29. Februar 2020) und § 19d (aktuelle Fassung) AufenthG,
darunter 8.669 männliche und 1.282 weibliche sowie fünf Personen mit
unbekanntem Geschlecht im AZR erfasst. Zwei Personen waren unter 18 Jahre und 9.951
Personen 18 Jahre und älter. Bei drei Personen ist das Alter unbekannt. 9.235
Personen lebten seit mehr als sechs Jahren in Deutschland, 718 Personen seit
sechs Jahren oder weniger, bei drei Personen ist die Dauer unbekannt. 1.539
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d AufenthG Summe
Länder 9.956
Baden-Württemberg 2.093
Bayern 1.702
Berlin 282
Brandenburg 108
Bremen 40
Hamburg 318
Hessen 601
Mecklenburg-Vorpommern 132
Niedersachsen 987
Nordrhein-Westfalen 2.382
Rheinland-Pfalz 402
Saarland 14
Sachsen 222
Sachsen-Anhalt 106
Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d AufenthG Summe
Schleswig-Holstein 480
Thüringen 87
Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d AufenthG Summe
alle Staatsangehörigkeiten 9.956
darunter:
Afghanistan 2.751
Gambia 778
Irak 581
Albanien 543
Iran 513
Pakistan 510
Guinea 360
Nigeria 344
Armenien 338
Kosovo 225
Ukraine 218
Kamerun 156
Georgien 154
Elfenbeinküste (Cote dʼIvoire) 147
Bangladesch 141
8. Wie viele jüdische Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wurden
bis Ende 2023 infolge verschiedener politischer Anordnungen in der
Bundesrepublik Deutschland aufgenommen (bitte nach Bundesländern
differenzieren)?
Von 1993 bis zum 31. Dezember 2023 wurden im geregelten
Aufnahmeverfahren für jüdische Zuwandernde insgesamt 212.255 Personen aufgenommen.
Hinzu kommen 8.535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten
Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 220.790 jüdische
Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion
bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung nach Ländern kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Länder Einreisen/Personen
Baden-Württemberg 20.351
Bayern 32.869
Berlin 1.359
Brandenburg 7.676
Bremen 2.254
Hamburg 5.374
Hessen 18.593
Mecklenburg-Vorpommern 6.648
Niedersachsen 18.413
Nordrhein-Westfalen 52.293
Rheinland-Pfalz 11.634
Saarland 3.248
Sachsen 11.089
Sachsen-Anhalt 7.715
Schleswig-Holstein 6.814
Thüringen 5.925
Gesamt 212.255
9. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine
Aufenthaltserlaubnis infolge einer Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt
wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 31. Dezember
2023 insgesamt 32.200 Personen, darunter 16.058 männliche, 16.074 weibliche
und drei diverse sowie 65 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 13.756
Personen waren unter 18 Jahre alt und 18.443 Personen über 17 Jahre. Bei einer
Person ist das Alter unbekannt. 2.315 Personen lebten seit sechs Jahren oder
länger in Deutschland und 29.883 Personen seit weniger als sechs Jahren. Bei
zwei Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 6.280 Personen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2023.
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 29. Februar 2024
insgesamt 33.327 Personen, darunter 16.577 männliche, 16.678 weibliche und
drei diverse sowie 69 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 14.144 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 19.182 Personen über 17 Jahre. Bei einer Person
ist das Alter unbekannt. 2.375 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in
Deutschland und 30.949 Personen seit weniger als sechs Jahren. Bei drei
Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 276 Personen erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2024.
Die weiteren Angaben können den folgenden Tabellen entnommen werden.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG 32.200
Länder
Baden-Württemberg 3.811
Bayern 4.587
Berlin 2.000
Brandenburg 946
Bremen 380
Hamburg 940
Hessen 2.430
Mecklenburg-Vorpommern 447
Niedersachsen 3.039
Nordrhein-Westfalen 7.313
Rheinland-Pfalz 1.653
Saarland 357
Sachsen 1.626
Sachsen-Anhalt 696
Schleswig-Holstein 1.161
Thüringen 814
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG 32.200
darunter:
Afghanistan 30.107
Russische Föderation 977
Syrien 341
Belarus 269
Iran 116
Ungeklärt 57
Irak 49
Ukraine 30
Libanon 25
Staatenlos 19
Jemen 14
Bosnien und Herzegowina 13
Kolumbien 13
Serbien 12
Israel 11
Zum Stichtag 29. Februar 2024:
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG 33.327
Länder
Baden-Württemberg 3.873
Bayern 4.888
Berlin 2.036
Brandenburg 1.009
Bremen 382
Hamburg 937
Hessen 2.547
Mecklenburg-Vorpommern 538
Niedersachsen 3.101
Nordrhein-Westfalen 7.400
Rheinland-Pfalz 1.757
Saarland 387
Sachsen 1.679
Sachsen-Anhalt 807
Schleswig-Holstein 1.157
Thüringen 829
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG 33.327
darunter:
Afghanistan 31.143
Russische Föderation 1.062
Syrien 326
Belarus 267
Iran 130
Ungeklärt 60
Irak 50
Ukraine 28
Libanon 25
Staatenlos 19
Jemen 13
Kolumbien 13
Serbien 12
Bosnien und Herzegowina 12
Israel 11
10. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der
Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2023?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 31. Dezember
2023 insgesamt 10.011 Personen, darunter 5.324 männliche, 4.685 weibliche
und zwei Personen unbekannten Geschlechts. 2.964 Personen waren unter
18 Jahre alt und 7.045 Personen über 17 Jahre alt. Bei zwei Personen ist das
Alter unbekannt. 8.284 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in
Deutschland, 1.726 Personen seit weniger als sechs Jahren. Bei einer Person ist
die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1.099 Personen erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2023. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG 10.011
Länder
Baden-Württemberg 473
Bayern 518
Berlin 1.931
Brandenburg 135
Bremen 157
Hamburg 113
Hessen 281
Mecklenburg-Vorpommern 78
Niedersachsen 1.026
Nordrhein-Westfalen 2.355
Rheinland-Pfalz 905
Saarland 68
Sachsen 370
Sachsen-Anhalt 160
Schleswig-Holstein 215
Thüringen 1.226
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG 10.011
darunter:
Albanien 1.175
Kosovo 1.133
Serbien 907
Russische Föderation 708
Nordmazedonien 493
Armenien 451
Türkei 439
Aserbaidschan 390
Afghanistan 368
Georgien 336
Iran 279
Bosnien und Herzegowina 275
Irak 272
Ukraine 267
Pakistan 263
11. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte
jeweils nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 19.938 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 2.675 Personen waren
unter 18 Jahre alt und 17.263 Personen über 17 Jahre alt. 12.707 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 7.231 Personen seit weniger
als sechs Jahren. 2.430 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023.
Nach § 23 Absatz 2 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis)
waren 87.010 Personen erfasst, davon waren 8.771 Personen unter 18 Jahre alt
und 78.239 Personen über 17 Jahre alt. 71.390 Personen lebten seit sechs
Jahren oder länger in Deutschland, 15.612 Personen seit weniger als sechs Jahren
und bei acht Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 3.118 Personen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023.
Zudem waren nach § 23 Absatz 4 AufenthG (Aufenthalts- und
Niederlassungserlaubnis) 8.973 Personen erfasst, davon waren 3.635 Personen unter 18 Jahre
alt und 5.338 Personen über 17 Jahre alt. 1.811 Personen lebten seit sechs
Jahren oder länger in Deutschland, 7.162 Personen seit weniger als sechs Jahren.
1.984 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023.
Aufenthaltstitel nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 1
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Summe 19.938 23.568 63.442 8.675 298
männlich 8.826 11.365 28.298 4.374 163
weiblich 11.092 12.161 35.122 4.287 135
unbekannt
divers
18
2
41
1
22
0
14
0
0
0
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG 19.938
Länder
Baden-Württemberg 1.756
Bayern 655
Berlin 3.680
Brandenburg 1.092
Bremen 320
Hamburg 1.048
Hessen 986
Mecklenburg-Vorpommern 31
Niedersachsen 1.094
Nordrhein-Westfalen 4.462
Rheinland-Pfalz 532
Saarland 311
Sachsen 125
Sachsen-Anhalt 130
Schleswig-Holstein 1.942
Thüringen 1.774
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 1 AufenthG
19.938
darunter:
Syrien 7.706
Kosovo 1.759
Serbien 1.397
Türkei 1.093
Libanon 1.086
Bosnien und Herzegowina 1.051
Irak 801
Ungeklärt 733
Afghanistan 568
Iran 300
Kroatien 255
Russische Föderation 225
Ukraine 208
Staatenlos 184
Sudan (ohne Südsudan) 184
Länder Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
Deutschland 23.568 63.442
Baden-Württemberg 2.932 6.744
Bayern 3.788 10.481
Berlin 1.574 3.808
Brandenburg 635 1.441
Bremen 325 397
Hamburg 659 1.763
Hessen 1.669 4.818
Mecklenburg-Vorpommern 319 1.482
Niedersachsen 2.013 5.405
Nordrhein-Westfalen 5.225 17.000
Rheinland-Pfalz 1.122 2.131
Saarland 305 789
Sachsen 1.217 3.570
Sachsen-Anhalt 501 1.537
Schleswig-Holstein 762 1.219
Thüringen 522 857
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
23.568
darunter:
Syrien 18.310
Ukraine 1.435
Irak 899
Afghanistan 842
Russische Föderation 750
Ungeklärt 238
Staatenlos 218
Somalia 149
Eritrea 88
Belarus 86
Iran 55
Moldau (Republik) 48
Libanon 44
Aserbaidschan 44
Usbekistan 44
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
63.442
darunter:
Ukraine 27.439
Russische Föderation 22.909
Moldau (Republik) 2.536
Aserbaidschan 1.667
Usbekistan 1.613
Belarus 1.473
Vietnam 1.228
Kirgisistan 969
Kasachstan 632
Georgien 605
Sowjetunion (ehemals) 433
Staatenlos 398
Lettland 269
Ungeklärt 215
Litauen 154
Länder Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4 AufenthG
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4 AufenthG
Deutschland 8.675 298
Baden-Württemberg 1.020 18
Bayern 1.435 27
Berlin 498 6
Brandenburg 232 9
Bremen 109 2
Hamburg 212 14
Hessen 673 17
Mecklenburg-Vorpommern 154 0
Niedersachsen 945 10
Nordrhein-Westfalen 1.672 179
Rheinland-Pfalz 399 9
Saarland 112 0
Sachsen 458 0
Sachsen-Anhalt 249 5
Schleswig-Holstein 295 2
Thüringen 212 0
Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis (AE) nach
§ 23 Absatz 4 AufenthG
8.675
darunter:
Syrien 5.289
Sudan (ohne Südsudan) 869
Somalia 703
Eritrea 607
Südsudan 403
Kongo, Dem. Republik 272
Irak 155
Jemen 81
Ungeklärt 60
Äthiopien 49
Burundi 48
Libanon 26
Ägypten 21
Iran 13
Staatenlos 12
Personen mit einer Niederlassungserlaubnis (NE) nach
§ 23 Absatz 4 AufenthG
298
darunter:
Ukraine 56
Kosovo 32
Serbien 29
Türkei 28
Irak 16
Afghanistan 14
Syrien 13
Sri Lanka 7
Russische Föderation 7
Iran 6
Vietnam 6
Nordmazedonien 6
Marokko 5
Bosnien und Herzegowina 4
Kongo, Dem. Republik 4
12. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw.
§ 104b AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum 31. Dezember 2023 waren im AZR insgesamt 644 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis (AE) nach den §§ 104a oder 104b AufenthG im AZR
gespeichert. 102 Personen waren unter 18 Jahre alt und 542 Personen 18 Jahre
und älter. Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
AE nach § 104a bzw. § 23 Absatz 1
Satz 1 i. V. m. § 104a AufenthG
AE nach § 23 Absatz 1 Satz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
Insgesamt 624 20 644
männlich 334 9 343
weiblich 290 11 301
AE nach § 104a bzw.
§ 23 Absatz 1 Satz 1 i. V. m.
§ 104a AufenthG
AE nach § 23 Absatz 1
Satz 1 i. V. m. § 104b
AufenthG
Summe
alle Länder 624 20 644
davon:
Baden-Württemberg 11 0 11
Bayern 40 9 49
Berlin 48 0 48
Brandenburg 21 0 21
AE nach § 104a bzw.
§ 23 Absatz 1 Satz 1 i. V. m.
§ 104a AufenthG
AE nach § 23 Absatz 1
Satz 1 i. V. m. § 104b
AufenthG
Summe
Bremen 24 0 24
Hamburg 15 0 15
Hessen 3 0 3
Mecklenburg-Vorpommern 24 0 24
Niedersachsen 67 0 67
Nordrhein-Westfalen 280 9 289
Rheinland-Pfalz 24 2 26
Saarland 6 0 6
Sachsen 16 0 16
Sachsen-Anhalt 17 0 17
Schleswig-Holstein 26 0 26
Thüringen 2 0 2
AE nach § 104a bzw. § 23 Absatz 1
i. V. m § 104a AufenthG
AE nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 624 20 644
darunter:
Kosovo 182 5 187
Serbien 104 1 105
Türkei 32 0 32
Irak 28 1 29
Russische Föderation 26 3 29
Syrien 23 0 23
Libanon 19 1 20
Afghanistan 17 2 19
Ungeklärt 14 0 14
China 13 0 13
Pakistan 13 0 13
Armenien 10 0 10
Bosnien und Herzegowina 9 1 10
Serbien (ehemals) 9 0 9
Ukraine 9 0 9
13. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15
wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
a) Wie viele Personen lebten zu diesen Daten in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die
Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde
(bitte wie zuvor differenzieren)?
b) Wie viele Personen lebten zu diesen Daten in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch
geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
c) Wie viele Personen lebten zu diesen Daten in der Bundesrepublik
Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch
gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor
differenzieren)?
d) Bei wie vielen der insgesamt kriegsbedingt aus der Ukraine
Geflüchteten war zu diesen Daten nach Angaben des AZR eine
erkennungsdienstliche Behandlung erfolgt (bitte wie zuvor und gesondert nach
Alter – ab 15 Jahre, 7–14 Jahre, 0–6 Jahre – differenzieren)?
Die Fragen 13 bis 13d werden gemeinsam beantwortet.
Der Grund der Erteilung einer Fiktionsbescheinigung wird im AZR nicht
erfasst. Hilfsweise werden nachfolgend für die Auswertung pauschal alle seit
dem 24. Februar 2022 eingereisten ukrainischen Staatsangehörigen und alle
weiteren Staatsangehörigen, bei denen ein Asylgesuch mit dem Marker „UKR“
im AZR erfasst wird bzw. die einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels
nach § 24 AufenthG gestellt haben, ausgewertet.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 925.053 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 80.798 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 57.723 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert. 34.003 Personen haben einen Antrag nach § 24 AufenthG gestellt,
36.043 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel
erteilt bekommen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 erfolgte bei 870.854
Personen ab 14 Jahren von allen seit dem 24. Februar 2022 eingereisten ukrainischen
Staatsangehörigen und weiteren Staatsangehörigen, bei denen ein Asylgesuch
mit dem Marker „UKR“ im AZR erfasst ist, eine erkennungsdienstliche
Behandlung (ED-Behandlung).
Zum Stichtag 29. Februar 2024 waren 953.767 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 72.173 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 49.312 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert, 36.931 Personen haben einen Antrag nach § 24 AufenthG gestellt, 34.426
Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel erteilt
bekommen. Zum Stichtag 29. Februar 2024 erfolgte bei 884.375 Personen ab
14 Jahren von allen seit dem 24. Februar 2022 eingereisten ukrainischen
Staatsangehörigen und weiteren Staatsangehörigen, bei denen ein Asylgesuch mit
dem Marker „UKR“ im AZR erfasst ist, eine erkennungsdienstliche
Behandlung (ED-Behandlung).
Die folgenden Daten entstammen dem „Sonderreport Ukraine“. Dort ist eine
Auswertung nach anderen Kriterien als den im originalen Berichtsformat
vorhandenen nicht möglich. Dies betrifft erkennungsdienstliche Behandlungen
(siehe Frage 13d) bezüglich Daten von Personen in einem Alter von unter
14 Jahren und der Differenzierung nach Geschlecht, Alter und
Staatsangehörigkeit. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023
31.12.2023 § 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag nach
§ 24 AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Summe 925.053 80.798 57.723 34.003 36.043 1.133.620
männlich 357.743 36.566 25.025 16.567 15.807 451.708
weiblich 565.330 44.102 32.627 17.425 19.647 679.131
divers 63 8 9 3 4 87
unbekannt 1.917 122 62 8 585 2.694
31.12.2023 § 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag nach
§ 24 AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Altersgruppen
insgesamt
925.053 80.798 57.723 34.003 36.043 1.133.620
unter 18 Jahren 281.329 25.505 19.173 9.431 14.715 350.153
18 Jahre und älter 643.712 55.290 38.517 24.570 21.320 783.409
unbekannt 12 3 33 2 8 58
31.12.2023 § 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Deutschland 925.053 80.798 57.723 34.003 36.043 1.133.620
Baden-Württemberg 118.960 16.901 8.169 4.253 6.703 154.986
Bayern 125.282 13.516 10.290 4.411 5.170 158.669
Berlin 48.985 1.409 4.815 3.865 3.575 62.649
Brandenburg 24.063 1.483 2.204 717 3.487 31.954
Bremen 10.702 315 529 278 381 12.205
Hamburg 29.504 1.119 952 377 275 32.227
Hessen 76.256 4.175 3.618 2.314 2.405 88.768
Mecklenburg-
Vorpommern
20.179 2.366 865 722 881 25.013
Niedersachsen 96.910 4.504 5.831 1.729 2.886 111.860
Nordrhein-Westfalen 193.688 12.810 12.130 8.423 4.753 231.804
Rheinland-Pfalz 40.366 2.178 1.841 1.101 1.417 46.903
Saarland 14.279 238 457 289 99 15.362
Sachsen 47.024 7.597 2.088 2.046 1.721 60.476
Sachsen-Anhalt 25.906 2.260 1.352 1.325 656 31.499
Schleswig-Holstein 28.741 4.611 1.306 1.461 875 36.994
Thüringen 24.208 5.316 1.276 692 759 32.251
31.12.2023 § 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten
925.053 80.798 57.723 34.003 36.043 1.133.620
darunter:
Ukraine 897.590 74.753 52.876 33.301 36.043 1.094.563
Russische Föderation 4.074 377 310 85 0 4.846
Aserbaidschan 2.781 324 273 92 0 3.470
Georgien 1.903 226 163 99 0 2.391
Vietnam 2.125 97 124 35 0 2.381
Armenien 1.919 199 127 37 0 2.282
Nigeria 754 854 625 36 0 2.269
Marokko 577 841 553 24 0 1.995
Moldau (Republik) 1.516 135 136 46 0 1.833
Turkmenistan 517 657 364 27 0 1.565
Türkei 942 217 206 28 0 1.393
Iran 944 115 207 5 0 1.271
31.12.2023 § 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Afghanistan 1.019 68 131 5 0 1.223
Syrien 958 61 91 13 0 1.123
Usbekistan 682 92 78 10 0 862
ED-Behandlung
(31.12.2023)
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Personen ab 14 Jahre 716.503 60.953 42.839 27.092 23.467 870.854
D-Nummer vorhanden 694.813 52.221 40.648 26.364 1.843 815.889
ED-Behandlung
(31.12.2023)
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Deutschland 716.503 60.953 42.839 27.092 23.467 870.854
Baden-Württemberg 91.350 13.077 5.525 3.192 4.208 117.352
Bayern 97.024 9.835 7.602 3.300 3.619 121.380
Berlin 40.709 1.364 3.661 3.193 2.868 51.795
Brandenburg 18.310 1.102 1.621 583 2.530 24.146
Bremen 8.388 270 433 219 284 9.594
Hamburg 23.714 750 737 293 140 25.634
Hessen 59.020 3.194 2.793 1.729 1.412 68.148
Mecklenburg-
Vorpommern
15.383 1.781 609 571 555 18.899
Niedersachsen 74.189 3.195 4.363 1.520 1.635 84.902
Nordrhein-Westfalen 150.012 9.710 9.358 6.906 2.816 178.802
Rheinland-Pfalz 30.849 1.695 1.370 902 904 35.720
Saarland 10.930 163 349 236 32 11.710
Sachsen 35.936 5.899 1.575 1.684 1.117 46.211
Sachsen-Anhalt 20.044 1.673 1.105 1.205 293 24.320
Schleswig-Holstein 22.065 3.340 998 1.099 605 28.107
Thüringen 18.580 3.905 740 460 449 24.134
ED-Behandlung
Personen ab 14 Jahre,
D-Nummer
vorhanden (31.12.2023)
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Deutschland 694.813 52.221 40.648 26.364 1.843 815.889
Baden-Württemberg 89.119 11.130 5.390 3.047 156 108.842
Bayern 95.258 8.855 7.364 3.210 370 115.057
Berlin 38.654 1.279 3.566 3.176 147 46.822
Brandenburg 17.270 831 1.475 559 410 20.545
Bremen 8.349 261 410 218 8 9.246
Hamburg 23.664 682 709 285 46 25.386
ED-Behandlung
Personen ab 14 Jahre,
D-Nummer
vorhanden (31.12.2023)
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Hessen 56.010 2.652 2.561 1.701 76 63.000
Mecklenburg-
Vorpommern
14.741 1.481 575 540 151 17.488
Niedersachsen 72.716 2.459 4.037 1.485 95 80.792
Nordrhein-Westfalen 143.900 7.766 8.647 6.667 156 167.136
Rheinland-Pfalz 30.036 1.283 1.328 873 40 33.560
Saarland 10.649 146 337 235 3 11.370
Sachsen 35.354 5.580 1.520 1.656 87 44.197
Sachsen-Anhalt 19.637 1.558 1.073 1.185 38 23.491
Schleswig-Holstein 21.200 2.756 942 1.082 42 26.022
Thüringen 18.256 3.502 714 445 18 22.935
Personen, denen ab dem 1. Juni 2022 ein Aufenthaltstitel erteilt wurde, werden
aufgrund der seit diesem Tag bestehenden rechtlichen Verpflichtung als ED-
behandelt gewertet.
Zum Stichtag 29. Februar 2024.
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Summe 953.767 72.173 49.312 36.931 34.426 1.146.609
männlich 372.336 33.455 21.377 18.392 14.940 460.500
weiblich 579.476 38.623 27.877 18.514 18.914 683.404
divers 57 12 5 4 4 82
unbekannt 1.898 83 53 21 568 2.623
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Altersgruppen
insgesamt
953.767 72.173 49.312 36.931 34.426 1.146.609
unter 18 Jahren 286.771 22.941 16.429 10.189 14.495 350.825
18 Jahre und älter 666.984 49.229 32.869 26.741 19.926 795.749
unbekannt 12 3 14 1 5 35
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Deutschland 953.767 72.173 49.312 36.931 34.426 1.146.609
Baden-Württemberg 123.401 15.753 7.317 4.584 5.822 156.877
Bayern 129.262 11.742 9.178 6.138 5.027 161.347
Berlin 49.748 1.352 4.636 4.565 3.765 64.066
Brandenburg 24.758 1.297 1.979 747 3.096 31.877
Bremen 10.918 315 517 275 379 12.404
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Hamburg 29.869 1.285 715 227 263 32.359
Hessen 78.084 3.987 2.882 2.594 2.384 89.931
Mecklenburg-
Vorpommern
20.635 1.951 739 830 791 24.946
Niedersachsen 98.769 3.854 4.956 1.394 2.734 111.707
Nordrhein-Westfalen 199.718 11.546 9.120 8.880 4.832 234.096
Rheinland-Pfalz 41.469 2.028 1.450 1.174 1.412 47.533
Saarland 14.661 234 433 308 109 15.745
Sachsen 50.029 5.844 1.872 1.586 1.672 61.003
Sachsen-Anhalt 26.688 2.140 1.235 1.381 645 32.089
Schleswig-Holstein 30.203 4.065 1.260 1.549 863 37.940
Thüringen 25.555 4.780 1.023 699 632 32.689
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten
953.767 72.173 49.312 36.931 34.426 1.146.609
darunter:
Ukraine 925.667 66.549 44.692 36.138 34.426 1.107.472
Russische Föderation 4.142 334 296 95 0 4.867
Aserbaidschan 2.898 309 238 116 0 3.561
Georgien 1.969 206 143 95 0 2.413
Vietnam 2.176 88 113 31 0 2.408
Armenien 1.954 173 114 30 0 2.271
Nigeria 771 805 631 40 0 2.247
Marokko 595 772 561 35 0 1.963
Moldau (Republik) 1.556 120 118 74 0 1.868
Turkmenistan 523 627 353 24 0 1.527
Türkei 950 207 195 35 0 1.387
Iran 969 107 157 4 0 1.237
Afghanistan 1.029 65 123 8 0 1.225
Syrien 978 58 84 17 0 1.137
Usbekistan 679 84 70 14 0 847
ED-Behandlung
Stichtag 30.06.2023
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Personen ab 14 Jahre 742.035 54.321 36.594 29.401 22.024 884.375
D-Nummer vorhanden 720.620 46.330 34.940 28.605 1.221 831.716
ED-Behandlung
Personen ab 14 Jahre
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Deutschland 742.035 54.321 36.594 29.401 22.024 884.375
Baden-Württemberg 95.095 12.128 4.999 3.475 3.630 119.327
Bayern 100.470 8.629 6.860 4.556 3.460 123.975
Berlin 41.490 1.307 3.554 3.778 3.005 53.134
Brandenburg 18.933 985 1.455 599 2.148 24.120
Bremen 8.624 264 424 214 288 9.814
Hamburg 24.065 907 590 182 120 25.864
Hessen 60.702 2.962 2.208 1.991 1.385 69.248
Mecklenburg-
Vorpommern
15.840 1.455 516 668 442 18.921
Niedersachsen 76.026 2.755 3.691 1.230 1.521 85.223
Nordrhein-Westfalen 155.453 8.751 6.878 7.211 2.780 181.073
Rheinland-Pfalz 31.897 1.544 1.060 947 889 36.337
Saarland 11.293 150 330 252 36 12.061
Sachsen 38.451 4.471 1.445 1.337 1.079 46.783
Sachsen-Anhalt 20.791 1.603 1.012 1.261 280 24.947
Schleswig-Holstein 23.295 2.931 961 1.199 589 28.975
Thüringen 19.610 3.479 611 501 372 24.573
ED-Behandlung
Personen ab
14 Jahre, D-Nummer
vorhanden
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und ohne
bisherige
Titelerteilung
Summe
Deutschland 720.620 46.330 34.940 28.605 1.221 831.716
Baden-Württemberg 92.916 10.311 4.877 3.291 131 111.526
Bayern 98.737 7.713 6.657 4.448 277 117.832
Berlin 39.432 1.225 3.473 3.746 130 48.006
Brandenburg 17.936 730 1.320 581 94 20.661
Bremen 8.584 257 403 212 10 9.466
Hamburg 24.013 832 579 173 27 25.624
Hessen 57.763 2.499 2.088 1.930 65 64.345
Mecklenburg-
Vorpommern
15.194 1.200 483 641 70 17.588
Niedersachsen 74.544 2.079 3.428 1.210 57 81.318
Nordrhein-Westfalen 149.390 6.976 6.407 6.953 144 169.870
Rheinland-Pfalz 31.091 1.168 1.026 932 34 34.251
Saarland 10.992 142 321 251 3 11.709
Sachsen 37.856 4.224 1.390 1.324 85 44.879
Sachsen-Anhalt 20.412 1.462 987 1.243 43 24.147
Schleswig-Holstein 22.468 2.437 911 1.180 31 27.027
Thüringen 19.292 3.075 590 490 20 23.467
Personen, denen ab dem 1. Juni 2022 ein Aufenthaltstitel erteilt wurde, werden
aufgrund der seit diesem Tag bestehenden rechtlichen Verpflichtung als ED-
behandelt gewertet.
14. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Satz 1 bzw. 2
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 17.019 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, darunter 7.975 nach § 25
Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 9.044 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG.
2.352 Personen waren unter 18 Jahre alt und 14.667 Personen 18 Jahre und
älter. 1.613 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
AE nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Summe 7.975 9.044 17.019
weiblich 3.887 5.029 8.916
männlich 4.043 3.999 8.042
unbekannt 45 16 61
AE nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Aufenthaltsdauer 7.975 9.044 17.019
5 Jahre oder weniger 2.586 867 3.453
6 Jahre oder länger 5.389 8.176 13.565
unbekannt 0 1 1
AE nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Deutschland 7.975 9.044 17.019
Baden-Württemberg 363 280 643
Bayern 1.188 368 1.556
Berlin 1.957 1.261 3.218
Brandenburg 55 50 105
Bremen 113 153 266
Hamburg 908 335 1.243
Hessen 786 329 1.115
Mecklenburg-Vorpommern 26 236 262
Niedersachsen 495 1.830 2.325
Nordrhein-Westfalen 1.764 3.593 5.357
Rheinland-Pfalz 153 213 366
Saarland 28 118 146
Sachsen 36 75 111
Sachsen-Anhalt 21 105 126
Schleswig-Holstein 66 72 138
Thüringen 16 26 42
AE nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 7.975 9.044 17.019
darunter:
Türkei 530 1.560 2.090
Russische Föderation 1.084 267 1.351
Libyen 1.229 58 1.287
AE nach § 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Serbien 139 1.127 1.266
Kosovo 171 1.014 1.185
Saudi-Arabien 613 13 626
Libanon 46 550 596
Kuwait 544 23 567
Katar 464 7 471
Vereinigte Arabische Emirate 406 43 449
Irak 195 240 435
Bosnien und Herzegowina 74 358 432
Ungeklärt 40 332 372
Nordmazedonien 75 265 340
Syrien 85 249 334
15. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a
bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 91 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren sieben
Personen unter 18 Jahre alt und 84 Personen über 17 Jahre alt. 24 Personen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
AE nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Summe 83 8 91
männlich 23 5 28
weiblich 60 3 63
AE nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Aufenthaltsdauer 83 8 91
weniger als 6 Jahre 29 2 31
6 Jahre oder länger 54 6 60
AE nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Länder insgesamt 83 8 91
davon:
Baden-Württemberg 7 0 7
Bayern 8 0 8
Berlin 12 0 12
Brandenburg 2 1 3
Bremen 4 1 5
Hamburg 15 2 17
Hessen 5 0 5
Mecklenburg-Vorpommern 0 0 0
Niedersachsen 6 0 6
Nordrhein-Westfalen 15 4 19
AE nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Rheinland-Pfalz 1 0 1
Saarland 5 0 5
Sachsen 2 0 2
Sachsen-Anhalt 0 0 0
Schleswig-Holstein 1 0 1
Thüringen 0 0 0
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 83 8 91
darunter
Nigeria 14 1 14
Bulgarien 10 0 10
Rumänien 7 0 7
Thailand 5 0 5
Ukraine 5 0 5
Simbabwe 4 0 4
Albanien 4 0 4
Indien 4 0 4
Ghana 4 0 4
die übrigen Staatsangehörigkeiten haben
einen Wert (Summe) von 2 oder weniger
16. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 lebten 56.712 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, darunter 31.107
männliche und 25.559 weibliche sowie 46 Personen mit unbekanntem
Geschlecht. 17.800 Personen waren unter 18 Jahre alt, 38.909 Personen über
17 Jahre alt und bei drei Personen ist das Alter unbekannt. 43.712 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland 12.989 Personen seit
weniger als sechs Jahren. Bei elf Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt.
5.781 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 5 AufenthG
Länder insgesamt 56.712
davon:
Baden-Württemberg 2.122
Bayern 2.972
Berlin 7.556
Brandenburg 1.444
Bremen 3.828
Hamburg 3.731
Hessen 2.021
Mecklenburg-Vorpommern 494
Niedersachsen 5.083
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 5 AufenthG
Nordrhein-Westfalen 19.670
Rheinland-Pfalz 1.794
Saarland 362
Sachsen 1.514
Sachsen-Anhalt 1.294
Schleswig-Holstein 2.063
Thüringen 764
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 5 AufenthG
alle Staatsangehörigkeiten 56.712
darunter:
Serbien 7.593
Kosovo 5.186
Türkei 3.712
Nigeria 3.060
Nordmazedonien 2.799
Vietnam 2.694
Ghana 2.504
Russische Föderation 2.273
Albanien 1.917
Afghanistan 1.897
Ungeklärt 1.864
Bosnien und Herzegowina 1.807
Irak 1.717
Armenien 1.714
Libanon 1.117
17. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Absatz 1 bzw. 2, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren, wobei die Differenzierung nach Bundes-
und Herkunftsländern für § 25 a AufenthG insgesamt, d. h. ohne weitere
Untergliederung nach Absätzen vorgenommen werden soll), wie viele
mit einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG (bitte nach
stammberechtigten Personen, Ehegatten und minderjährigen Kindern sowie nach
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele dieser Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 a
bzw. § 25b (bitte differenzieren) AufenthG erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2023 bzw. 2024 bzw. hatten zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG (bitte differenzieren, auch nach den
Bundesländern und den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 20.885 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 469 Personen mit einer Duldung nach
§ 60a Absatz 2b AufenthG und 32.033 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 25b AufenthG aufhältig.
4.476 Person erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG erstmals
im Jahr 2023. 113 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b
AufenthG erstmals im Jahr 2023. 13.475 Personen erhielten die
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmals im Jahr 2023.
Zum Stichtag 29. Februar 2024 waren 21.057 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 421 Personen mit einer Duldung nach § 60a
Absatz 2b AufenthG und 33.843 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25b AufenthG aufhältig. 229 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG erstmals im Jahr 2024.
32 Personen erhielten die Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG erstmals im
Jahr 2024. 675 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25b
AufenthG erstmals im Jahr 2024. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Summe 17.702 2.006 852 62 263 20.885
männlich 11.104 964 460 24 143 12.695
weiblich 6.571 1.039 389 38 120 8.157
unbekannt 27 3 3 0 0 33
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Altersgruppen insgesamt 17.702 2.006 852 62 263 20.885
unter 18 Jahren 4.342 80 771 7 234 5.434
18 Jahre oder älter 13.357 1.926 81 55 29 15.448
unbekannt 3 0 0 0 0 3
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Länder insgesamt 20.885
Baden-Württemberg 2.160
Bayern 2.473
Berlin 1.150
Brandenburg 480
Bremen 488
Hamburg 683
Hessen 913
Mecklenburg-Vorpommern 356
Niedersachsen 2.320
Nordrhein-Westfalen 6.674
Rheinland-Pfalz 908
Saarland 97
Sachsen 614
Sachsen-Anhalt 235
Schleswig-Holstein 1.139
Thüringen 195
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
insgesamt 20.885
darunter:
Afghanistan 3.020
Irak 2.345
Russische Föderation 1.955
Albanien 1.173
Armenien 1.158
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
Kosovo 1.091
Serbien 1.091
Türkei 719
Aserbaidschan 700
Guinea 635
Libanon 607
Iran 566
Nordmazedonien 562
Ukraine 469
Georgien 436
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG 469
Länder
davon:
Baden-Württemberg 32
Bayern 25
Berlin 69
Brandenburg 27
Bremen 2
Hamburg 22
Hessen 17
Mecklenburg-Vorpommern 24
Niedersachsen 50
Nordrhein-Westfalen 108
Rheinland-Pfalz 17
Saarland 5
Sachsen 34
Sachsen-Anhalt 5
Schleswig-Holstein 27
Thüringen 5
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
insgesamt 469
darunter:
Russische Föderation 121
Türkei 43
Irak 33
Aserbaidschan 28
Serbien 27
Libanon 26
Nordmazedonien 26
Albanien 24
Armenien 23
Ukraine 12
Iran 11
Kosovo 11
Ungeklärt 10
Pakistan 9
Afghanistan 8
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Summe
Gesamt 32.033
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
21.071
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: minderjähriges Kind)
8.861
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
2.101
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 32.033
Baden-Württemberg 4.282
Bayern 3.435
Berlin 1.641
Brandenburg 590
Bremen 599
Hamburg 970
Hessen 1.418
Mecklenburg-Vorpommern 313
Niedersachsen 2.968
Nordrhein-Westfalen 11.194
Rheinland-Pfalz 1.551
Saarland 119
Sachsen 708
Sachsen-Anhalt 217
Schleswig-Holstein 1.726
Thüringen 302
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Gesamt 32.033
Irak 4.618
Afghanistan 2.414
Armenien 1.847
Iran 1.738
Pakistan 1.688
Russische Föderation 1.666
Nigeria 1.576
Albanien 1.336
Aserbaidschan 1.286
Libanon 1.220
Kosovo 1.133
Serbien 1.095
Türkei 882
Gambia 715
Georgien 654
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel
nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel
nach § 104c AufenthG hatten
Gesamt 1.073
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
810
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: minderjähriges Kind)
116
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel
nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel
nach § 104c AufenthG hatten
nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen)
111
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
30
nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Geschwister)
4
nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Eltern)
2
Aufhältige Personen
mit einem
Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die
davor einen Titel
nach § 104c AufenthG
hatten
nach
§ 25a
Absatz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
Gesamt
Gesamt 111 2 4 810 30 116 1.073
Baden-Württemberg 14 0 1 170 2 19 206
Bayern 23 0 0 110 2 24 159
Berlin 22 0 0 89 7 20 138
Brandenburg 2 0 0 9 1 3 15
Bremen 0 0 0 1 0 0 1
Hamburg 1 0 0 7 0 0 8
Hessen 2 0 0 42 0 3 47
Mecklenburg-
Vorpommern
1 0 0 2 0 0 3
Niedersachsen 6 0 0 97 3 7 113
Nordrhein-Westfalen 29 2 3 190 11 30 265
Rheinland-Pfalz 3 0 0 30 2 2 37
Saarland 0 0 0 3 0 0 3
Sachsen 3 0 0 15 1 4 23
Sachsen-Anhalt 1 0 0 11 0 0 12
Schleswig-Holstein 2 0 0 32 0 4 38
Thüringen 2 0 0 2 1 0 5
Aufhältige Personen
mit einem
Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die
davor einen Titel
nach § 104c AufenthG
hatten
nach
§ 25a
Absatz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
Gesamt
Gesamt 111 2 4 810 30 116 1.073
Irak 24 0 0 176 10 31 241
Pakistan 3 0 0 84 0 0 87
Iran 6 0 0 63 3 5 77
Gambia 3 0 1 70 0 2 76
Afghanistan 7 0 0 48 0 0 55
Nigeria 1 0 0 37 1 8 47
Ungeklärt 8 0 0 26 1 9 44
Aufhältige Personen
mit einem
Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die
davor einen Titel
nach § 104c AufenthG
hatten
nach
§ 25a
Absatz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
Gesamt
Libanon 6 1 0 27 2 6 42
Armenien 2 0 0 25 2 12 41
Guinea 7 0 0 28 0 0 35
Russische Föderation 7 0 3 11 3 10 34
Aserbaidschan 6 0 0 12 2 12 32
Äthiopien 5 0 0 21 0 0 26
Elfenbeinküste
(Cote dʼIvoire)
2 0 0 20 0 0 22
Staatenlos 0 0 0 13 1 2 16
Zum Stichtag 29. Februar 2024:
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Gesamt
Summe 17.907 1.976 852 60 262 21.057
männlich 11.210 951 468 23 147 12.799
weiblich 6.669 1.022 381 37 115 8.224
unbekannt 28 3 3 0 0 34
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Gesamt
Altersgruppen insgesamt 17.907 1.976 852 60 262 21.057
unter 18 Jahren 4.463 82 775 8 232 5.420
18 Jahre oder älter 13.438 1.894 77 52 30 15.631
unbekannt 6 0 0 0 0 6
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Gesamt
Länder insgesamt 21.057
Baden-Württemberg 2.184
Bayern 2.478
Berlin 1.176
Brandenburg 500
Bremen 495
Hamburg 679
Hessen 897
Mecklenburg-Vorpommern 366
Niedersachsen 2.346
Nordrhein-Westfalen 6.716
Rheinland-Pfalz 910
Saarland 99
Sachsen 614
Sachsen-Anhalt 240
Schleswig-Holstein 1.151
Thüringen 206
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
insgesamt 21.057
darunter:
Afghanistan 2.945
Irak 2.437
Russische Föderation 1.995
Albanien 1.165
Armenien 1.152
Serbien 1.091
Kosovo 1.077
Türkei 724
Aserbaidschan 705
Guinea 645
Libanon 613
Iran 591
Nordmazedonien 548
Ukraine 470
Georgien 454
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG 421
Länder
davon:
Baden-Württemberg 27
Bayern 17
Berlin 60
Brandenburg 25
Bremen 2
Hamburg 19
Hessen 17
Mecklenburg-Vorpommern 24
Niedersachsen 50
Nordrhein-Westfalen 98
Rheinland-Pfalz 19
Saarland 1
Sachsen 26
Sachsen-Anhalt 3
Schleswig-Holstein 28
Thüringen 5
Staatsangehörigkeiten Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
insgesamt 421
darunter:
Russische Föderation 97
Türkei 37
Albanien 29
Aserbaidschan 29
Irak 29
Serbien 28
Nordmazedonien 25
Armenien 21
Georgien 14
Libanon 12
Afghanistan 11
Iran 10
Staatsangehörigkeiten Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
Pakistan 10
Ungeklärt 9
Ukraine 8
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Summe
Gesamt 33.843
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
22.368
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: minderjähriges Kind)
9.303
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
2.172
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 33.843
Baden-Württemberg 4.501
Bayern 3.734
Berlin 1.737
Brandenburg 606
Bremen 623
Hamburg 1.005
Hessen 1.509
Mecklenburg-Vorpommern 333
Niedersachsen 3.189
Nordrhein-Westfalen 11.825
Rheinland-Pfalz 1.569
Saarland 121
Sachsen 762
Sachsen-Anhalt 235
Schleswig-Holstein 1.772
Thüringen 322
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Gesamt 33.843
Irak 5.075
Afghanistan 2.494
Iran 1.946
Armenien 1.896
Pakistan 1.756
Nigeria 1.750
Russische Föderation 1.695
Albanien 1.376
Aserbaidschan 1.349
Libanon 1.252
Kosovo 1.146
Serbien 1.083
Türkei 924
Gambia 758
Georgien 684
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel
nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel
nach § 104c AufenthG hatten
Gesamt 1.707
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer)
1.259
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: minderjähriges Kind)
197
nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen)
185
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner)
57
nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Geschwister)
5
nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG
(Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen
Volljährigen: Eltern)
4
Aufhältige Personen
mit einem
Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die
davor einen Titel
nach § 104c AufenthG
hatten
nach
§ 25a
Absatz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
Gesamt
Gesamt 185 4 5 1.259 57 197 1.707
Baden-Württemberg 26 0 1 243 6 30 306
Bayern 37 2 1 183 10 48 281
Berlin 31 0 0 130 9 23 193
Brandenburg 2 0 0 15 1 3 21
Bremen 0 0 0 2 0 0 2
Hamburg 2 0 0 15 0 0 17
Hessen 4 0 0 63 0 3 70
Mecklenburg-
Vorpommern
2 0 0 4 0 1 7
Niedersachsen 16 0 0 158 5 19 198
Nordrhein-Westfalen 50 2 3 294 17 49 415
Rheinland-Pfalz 3 0 0 48 3 4 58
Saarland 0 0 0 3 0 0 3
Sachsen 3 0 0 27 2 9 41
Sachsen-Anhalt 2 0 0 21 1 3 27
Schleswig-Holstein 4 0 0 49 2 5 60
Thüringen 3 0 0 4 1 0 8
Aufhältige Personen
mit einem
Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die
davor einen Titel
nach § 104c AufenthG
hatten
nach
§ 25a
Absatz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
Gesamt
Gesamt 185 4 5 1.259 57 197 1.707
Irak 44 0 0 283 21 62 410
Pakistan 6 0 0 101 6 7 120
Aufhältige Personen
mit einem
Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die
davor einen Titel
nach § 104c AufenthG
hatten
nach
§ 25a
Absatz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
nach
§ 25b
Absatz 4
AufenthG
Gesamt
Iran 7 0 0 112 0 0 119
Gambia 5 0 1 89 0 2 97
Afghanistan 14 0 0 79 0 0 93
Nigeria 1 0 0 66 4 21 92
Ungeklärt 9 0 0 25 4 22 60
Libanon 11 0 0 33 2 12 58
Armenien 3 0 0 34 3 16 56
Guinea 13 0 0 42 0 0 55
Russische Föderation 11 1 0 33 2 7 54
Aserbaidschan 9 2 4 18 4 12 49
Äthiopien 5 0 0 36 0 0 41
Elfenbeinküste
(Cote dʼIvoire)
2 0 0 31 1 3 37
Staatenlos 7 0 0 17 1 4 29
18. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung erteilt
wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn,
zwölf und 15 Jahren, nach Bundesländern, nach Alter (0–11, 12–15, 16–
17, 18–20, 21–29, 30–39, 40–49, 50–59, 60–69 Jahre und älter als
70 Jahre) und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte
in gesonderten Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so
differenziert wie möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c
und 60d AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren im AZR 193.972 Personen mit einer
Duldung, davon 132.059 männliche und 61.618 weibliche, 286 Personen mit
unbekanntem Geschlecht sowie neun Personen als divers, erfasst. 54.507
Personen waren unter 18 Jahre, 139.405 Personen über 17 Jahre alt und bei 60
Personen ist das Alter unbekannt. 50.992 Personen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2023.
Zum Stichtag 29. Februar 2024 waren im AZR 189.931 Personen mit einer
Duldung, davon 129.276 männliche und 60.361 weibliche, 285 Personen mit
unbekanntem Geschlecht sowie neun Personen als divers, erfasst. 53.090
Personen waren unter 18 Jahre, 136.788 Personen über 17 Jahre alt und bei 53
Personen ist das Alter unbekannt. 14.074 Personen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2024. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023
Personen mit Duldung 193.972
Aufenthaltsdauer
0 – unter 3 Jahre 74.002
3 Jahre und mehr 119.925
0 – unter 4 Jahre 88.427
4 Jahre und mehr 105.500
0 – unter 5 Jahre 108.328
5 Jahre und mehr 85.599
0 – unter 6 Jahre 126.827
6 Jahre und mehr 67.100
0 – unter 8 Jahre 150.845
8 Jahre und mehr 43.082
0 – unter 10 Jahre 177.101
10 Jahre und mehr 16.826
0 – unter 12 Jahre 183.052
12 Jahre und mehr 10.875
0 – unter 15 Jahre 185.844
15 Jahre und mehr 8.083
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 45
Personen mit Duldung 193.972
Alter
0–11 Jahre 36.468
12–15 Jahre 10.765
16–17 Jahre 7.274
18–20 Jahre 7.698
21–29 Jahre 44.813
30–39 Jahre 47.213
40–49 Jahre 24.264
50–59 Jahre 10.041
60–69 Jahre 3.876
70 Jahre und älter 1.500
ohne Altersangaben 60
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Dezember 2023
193.972
darunter:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 316
2. Nach § 60a Absatz 1
AufenthG
Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für bestimmte
Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in bestimmte
Staaten)
3.368
3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente
46.965
4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu
Duldungsinhabern nach Nummer 1
20.852
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen
2.507
6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen
66.519
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren
174
8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende
humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung der
Schule/Ausbildung; Betreuung kranker Familienangehöriger).
7.665
9. Nach § 60a Absatz 2a
AufenthG
Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und
Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet
0
10. Nach § 60a Absatz 2b
AufenthG
Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche)
469
11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse nach § 60 Absatz 1–5, 7 AufenthG 6.374
12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gemäß § 58 Absatz 1a
AufenthG
4.103
13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz 5
VwGO
175
14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach § 456a
StPO
90
15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO 132
16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle
nach § 72 Absatz 4 AufenthG
46
17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag 6.051
18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen, erteilt
5.314
19. Nach § 60a Absatz 2
Satz 13 AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung 3
20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung 22
21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b
Absatz 1 AufenthG
ungeklärte Identität 17.276
22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 1
AufenthG
Ausbildungsduldung 3.412
23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 7
AufenthG
erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen 344
24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / Beschäftigter 1.075
25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / Ehegatte /
Lebenspartner
230
26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / minderjährige
ledige Kinder
93
27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 4
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / Beschäftigter
(erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen)
50
28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / Ehegatte /
Lebenspartner
65
29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / minderjährige ledige
Kinder
30
30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG 104
31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 1 AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt 81
32. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 2 AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss 67
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
insgesamt 316 3.368 46.965 20.852 2.507 66.519 174 7.665 0 469
darunter:
Irak 7 547 5.790 1.499 50 10.876 7 1.179 0 0
Afghanistan 3 151 2.134 219 27 4.126 4 516 0 8
Nigeria 6 139 3.642 2.347 40 2.672 9 243 0 2
Russische Föderation 13 204 2.871 1.148 139 4.382 4 471 0 121
Türkei 18 142 2.616 1.148 111 3.639 8 334 0 43
Syrien 3 212 1.316 599 23 3.568 3 170 0 7
Iran 4 384 2.509 345 32 2.366 3 385 0 11
Serbien 5 166 1.133 1.724 260 3.061 18 308 0 27
Ungeklärt 26 59 2.289 404 25 1.136 8 132 0 10
Nordmazedonien 0 91 534 902 181 2.323 2 106 0 26
Georgien 1 77 1.161 938 153 1.913 0 292 0 7
Guinea 1 72 1.947 259 26 838 6 136 0 0
Pakistan 6 29 1.344 239 24 1.135 6 343 0 9
Libanon 8 52 1.637 275 24 988 4 120 0 26
Albanien 4 99 235 665 219 1.590 10 223 0 24
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
insgesamt 6.374 4.103 175 90 132 46 6.051 5.314 3 22
darunter:
Irak 0 57 21 6 15 2 406 260 0 1
Afghanistan 2.267 1.097 3 2 8 0 443 779 0 3
Nigeria 154 25 8 2 11 1 225 123 0 0
Russische Föderation 355 8 13 5 7 1 572 178 0 0
Türkei 182 385 10 23 18 11 418 667 1 0
Syrien 463 1.146 5 1 11 0 392 846 0 0
Iran 384 40 3 0 0 0 225 154 0 0
Serbien 95 36 14 9 5 5 412 204 0 1
Ungeklärt 100 41 6 0 1 1 55 33 0 0
Nordmazedonien 85 23 3 1 5 2 585 499 0 0
Georgien 62 3 1 0 2 2 199 221 0 1
Guinea 40 238 0 1 2 0 58 36 0 2
Pakistan 28 20 5 1 7 0 106 75 0 0
Libanon 39 10 1 1 2 0 50 13 0 0
Albanien 49 158 6 2 8 3 191 114 0 2
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
insgesamt 17.276 3.412 344 1.075 230 93 50 65 30 104
darunter:
Irak 622 302 29 190 39 15 9 6 4 1
Afghanistan 180 145 18 181 47 5 4 3 1 1
Nigeria 1.570 168 23 79 23 9 6 3 3 12
Russische Föderation 666 86 6 8 4 7 0 1 0 1
Türkei 578 267 15 38 11 14 5 11 4 2
Syrien 181 52 1 4 0 0 1 0 0 0
Iran 858 385 34 58 12 4 4 0 0 0
Serbien 186 14 1 2 3 3 0 1 0 17
Ungeklärt 1.126 22 5 5 1 2 0 1 0 6
Nordmazedonien 57 10 1 1 0 0 0 0 0 6
Georgien 170 123 7 3 4 3 0 1 0 1
Guinea 702 204 52 41 5 3 1 11 0 2
Pakistan 816 80 6 82 9 3 1 4 0 1
Libanon 738 28 2 8 2 0 0 0 0 1
Albanien 19 171 5 4 0 3 0 0 0 3
Duldungsgründe 31. 32. alle Duldungen
insgesamt 81 67 193.972
darunter:
Irak 4 6 22.282
Afghanistan 2 7 12.384
Nigeria 7 3 11.555
Russische Föderation 1 1 11.273
Türkei 5 2 10.726
Syrien 0 1 9.005
Iran 5 9 8.214
Serbien 1 1 7.712
Ungeklärt 1 0 5.495
Nordmazedonien 0 0 5.443
Georgien 7 2 5.354
Guinea 11 5 4.699
Pakistan 2 0 4.381
Libanon 0 0 4.029
Albanien 3 1 3.811
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Länder insgesamt 316 3.368 46.965 20.852 2.507 66.519 174 7.665 0 469
davon:
Baden-Württemberg 28 101 6.175 3.970 224 7.970 7 120 0 32
Bayern 20 353 4.669 2.246 383 6.719 16 1.073 0 25
Berlin 50 107 3.713 1.284 130 3.737 8 1.274 0 69
Brandenburg 27 88 2.128 277 27 2.528 1 474 0 27
Bremen 0 51 320 671 370 1.167 22 270 0 2
Hamburg 0 0 1.493 383 76 1.392 5 17 0 22
Hessen 5 46 1.978 387 95 3.130 22 1.481 0 17
Mecklenburg-
Vorpommern
1 34 909 88 21 1.228 1 135 0 24
Niedersachsen 103 251 4.560 2.008 287 6.135 24 827 0 50
Nordrhein-Westfalen 9 1.467 12.052 6.582 595 19.215 21 1.025 0 108
Rheinland-Pfalz 20 101 1.706 571 104 2.320 6 659 0 17
Saarland 0 177 260 114 18 852 1 29 0 5
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Sachsen 1 108 2.922 1.045 53 3.475 6 35 0 34
Sachsen-Anhalt 3 87 1.063 236 20 1.197 2 39 0 5
Schleswig-Holstein 46 329 2.019 778 67 3.761 29 58 0 27
Thüringen 3 68 998 212 37 1.693 3 149 0 5
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Länder insgesamt 6.374 4.103 175 90 132 46 6.051 5.314 3 22
davon:
Baden-Württemberg 572 242 10 7 9 5 594 2.827 0 3
Bayern 794 98 12 5 33 2 1.208 65 1 2
Berlin 614 157 1 33 2 9 363 4 0 0
Brandenburg 61 170 16 0 0 1 309 75 0 0
Bremen 25 93 1 10 1 2 108 17 0 1
Hamburg 2.106 365 7 26 8 12 77 689 0 1
Hessen 661 244 11 2 12 1 145 409 2 0
Mecklenburg-
Vorpommern
23 77 2 0 0 0 163 13 0 0
Niedersachsen 96 216 69 2 22 3 1.115 146 0 5
Nordrhein-Westfalen 558 1.470 20 2 20 9 866 543 0 8
Rheinland-Pfalz 76 130 3 1 3 0 316 135 0 0
Saarland 34 82 0 1 3 0 31 69 0 0
Sachsen 587 171 20 0 8 1 197 45 0 1
Sachsen-Anhalt 40 299 0 0 0 0 198 37 0 0
Schleswig-Holstein 39 191 3 0 1 0 46 89 0 0
Thüringen 88 98 0 1 10 1 315 151 0 1
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Länder insgesamt 17.276 3.412 344 1.075 230 93 50 65 30 104
davon:
Baden-Württemberg 2.646 527 118 326 119 27 15 15 6 10
Bayern 3.044 470 46 105 25 16 5 7 3 0
Berlin 987 186 40 8 0 1 2 0 0 24
Brandenburg 647 69 2 12 2 5 0 0 1 1
Bremen 84 33 3 4 0 0 0 0 0 12
Hamburg 238 191 10 27 0 0 3 0 0 1
Hessen 959 113 3 48 17 6 3 15 0 7
Mecklenburg-
Vorpommern
637 36 2 6 1 2 0 1 0 1
Niedersachsen 1.075 328 20 81 9 7 3 2 2 11
Nordrhein-Westfalen 2.956 934 64 253 27 19 6 13 13 22
Rheinland-Pfalz 703 158 3 60 9 1 3 4 1 1
Saarland 78 14 1 6 2 0 1 3 0 0
Sachsen 1.398 135 12 44 10 5 4 4 2 9
Sachsen-Anhalt 1.329 44 7 18 2 4 0 0 2 1
Schleswig-Holstein 307 121 9 28 2 0 3 0 0 2
Thüringen 188 53 4 49 5 0 2 1 0 2
Duldungsgründe 31. 32. alle Duldungen
Länder insgesamt 81 67 193.972
davon:
Baden-Württemberg 32 31 26.768
Bayern 9 4 21.458
Berlin 3 6 12.812
Duldungsgründe 31. 32. alle Duldungen
Brandenburg 1 0 6.949
Bremen 0 0 3.267
Hamburg 0 0 7.149
Hessen 3 1 9.823
Mecklenburg-
Vorpommern
4 0 3.409
Niedersachsen 5 3 17.465
Nordrhein-Westfalen 14 11 48.902
Rheinland-Pfalz 3 2 7.116
Saarland 0 0 1.781
Sachsen 4 2 10.338
Sachsen-Anhalt 2 0 4.635
Schleswig-Holstein 0 3 7.958
Thüringen 1 4 4.142
Zum Stichtag 29. Februar 2024:
Personen mit Duldung 189.931
Aufenthaltsdauer
0 – unter 3 Jahre 76.898
3 Jahre und mehr 112.988
0 – unter 4 Jahre 89.694
4 Jahre und mehr 100.192
0 – unter 5 Jahre 109.087
5 Jahre und mehr 80.799
0 – unter 6 Jahre 127.249
6 Jahre und mehr 62.637
0 – unter 8 Jahre 148.396
8 Jahre und mehr 41.490
0 – unter 10 Jahre 173.522
10 Jahre und mehr 16.364
0 – unter 12 Jahre 179.366
12 Jahre und mehr 10.520
0 – unter 15 Jahre 182.063
15 Jahre und mehr 7.823
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 45
Personen mit Duldung 189.931
Alter
0–11 Jahre 35.508
12–15 Jahre 10.425
16–17 Jahre 7.157
18–20 Jahre 7.920
21–29 Jahre 43.516
30–39 Jahre 46.213
40–49 Jahre 23.906
50–59 Jahre 9.898
60–69 Jahre 3.795
70 Jahre und älter 1.540
ohne Altersangaben 53
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Dezember 2023
189.931
darunter:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 308
2. Nach § 60a Absatz 1
AufenthG
Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für bestimmte
Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in bestimmte
Staaten)
3.480
3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente
45.566
4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu
Duldungsinhabern nach Nummer 1
20.740
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen
2.537
6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen
65.087
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren
167
8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende
humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung
der Schule/Ausbildung; Betreuung kranker
Familienangehöriger).
7.208
9. Nach § 60a Absatz 2a
AufenthG
Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und
Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet
0
10. Nach § 60a Absatz 2b
AufenthG
Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche)
421
11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse nach § 60 Absatz 1–5, 7 AufenthG 6.404
12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gemäß § 58 Absatz 1a
AufenthG
4.114
13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz 5
VwGO
176
14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach § 456a
StPO
87
15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO 155
16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle
nach § 72 Absatz 4 AufenthG
50
17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag 6.031
18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen, erteilt
5.603
19. Nach § 60a Absatz 2 Satz 13
AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung 2
20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung 15
21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b
Absatz 1 AufenthG
ungeklärte Identität 16.768
22. Nach § 60a Absatz 2
Satz 3 i. V. m. § 60c Absatz 1
AufenthG
Ausbildungsduldung 3.208
23. Nach § 60a Absatz 2
Satz 3 i. V. m. § 60c Absatz 7
AufenthG
erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen 318
24. Nach § 60a Absatz 2
Satz 3 i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / Beschäftigter 863
25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / Ehegatte /
Lebenspartner
179
26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung / Regelanspruch / minderjährige
ledige Kinder
67
27. Nach § 60a Absatz 2
Satz 3 i. V. m. § 60d Absatz 4
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / Beschäftigter
(erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen)
42
28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / Ehegatte /
Lebenspartner
51
29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung / Ermessen / minderjährige ledige
Kinder
28
30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG 104
31. Duldung nach § 60a
Absatz 2 Satz 3 AufenthG
i. V. m. § 60c Absatz 6 Satz 1
AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt 94
32. Duldung nach § 60a Absatz 2
Satz 3 AufenthG i. V. m.
§ 60c Absatz 6 Satz 2
AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss 58
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
insgesamt 308 3.480 45.566 20.740 2.537 65.087 167 7.208 0 421
darunter:
Irak 7 511 5.572 1.533 45 10.059 6 1.113 0 29
Afghanistan 3 157 2.031 196 24 4.105 4 456 0 11
Türkei 18 168 2.724 1.196 113 3.824 6 335 0 37
Nigeria 6 148 3.374 2.310 41 2.599 9 220 0 3
Russische Föderation 13 213 2.630 1.094 134 4.251 5 438 0 97
Syrien 3 224 1.318 613 31 3.615 3 164 0 4
Iran 4 329 2.426 354 31 2.311 3 374 0 10
Serbien 5 200 1.080 1.689 258 3.066 17 286 0 28
Nordmazedonien 0 123 574 959 185 2.377 1 87 0 25
Georgien 1 82 1.205 959 159 1.997 0 303 0 14
Ungeklärt 25 53 2.200 386 21 1.074 8 138 0 9
Guinea 1 87 1.889 267 23 829 6 133 0 0
Pakistan 6 28 1.247 220 20 1.089 6 308 0 10
Albanien 4 114 271 640 216 1.577 12 222 0 29
Libanon 9 56 1.563 271 22 909 4 96 0 12
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
insgesamt 6.404 4.114 176 87 155 50 6.031 5.603 2 15
darunter:
Irak 330 54 21 5 15 0 446 271 0 0
Afghanistan 2.371 969 4 2 7 0 426 898 0 1
Türkei 182 417 8 25 24 11 459 696 0 0
Nigeria 160 23 8 2 10 2 203 135 0 0
Russische Föderation 344 12 13 1 7 1 609 180 0 0
Syrien 494 1.133 11 0 22 0 396 773 0 0
Iran 299 45 3 1 0 0 214 131 0 0
Serbien 93 34 11 11 6 10 371 237 0 1
Nordmazedonien 78 24 4 4 0 1 557 559 0 0
Georgien 53 4 1 0 6 2 191 296 0 1
Ungeklärt 101 42 3 0 1 1 55 41 0 0
Guinea 40 289 0 1 2 0 54 43 0 2
Pakistan 29 18 5 1 6 1 102 63 0 0
Albanien 48 159 6 1 9 2 200 144 0 2
Libanon 39 11 1 1 1 0 60 18 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
insgesamt 16.768 3.208 318 863 179 67 42 51 28 104
darunter:
Irak 632 279 31 151 29 10 8 5 4 1
Afghanistan 177 116 14 130 33 4 2 0 1 1
Türkei 621 275 15 33 11 9 4 10 4 2
Nigeria 1.485 146 21 61 16 3 7 2 2 11
Russische Föderation 654 78 4 7 3 7 0 1 0 2
Syrien 168 48 1 4 0 0 1 0 0 0
Iran 821 348 29 48 12 4 2 0 0 0
Serbien 212 15 1 2 2 3 0 1 0 15
Nordmazedonien 57 8 0 0 0 0 0 0 0 5
Georgien 165 117 7 3 2 0 0 1 0 1
Ungeklärt 1.123 19 5 3 0 2 0 1 0 6
Guinea 695 193 49 34 6 2 2 8 0 2
Pakistan 750 71 6 59 7 3 1 4 0 1
Albanien 19 173 3 2 0 3 0 0 0 3
Libanon 703 30 2 8 2 0 0 0 0 1
Duldungsgründe 31. 32. alle Duldungen
insgesamt 94 58 189.931
darunter:
Irak 6 2 21.175
Afghanistan 3 6 12.152
Türkei 6 1 11.234
Nigeria 13 2 11.022
Russische Föderation 0 2 10.800
Syrien 0 1 9.027
Iran 6 12 7.817
Serbien 1 0 7.655
Nordmazedonien 1 0 5.629
Georgien 5 2 5.577
Ungeklärt 1 0 5.318
Guinea 10 5 4.672
Pakistan 3 2 4.066
Duldungsgründe 31. 32. alle Duldungen
Albanien 4 0 3.863
Libanon 0 0 3.819
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Länder insgesamt 308 3.480 45.566 20.740 2.537 65.087 167 7.208 0 421
davon:
Baden-Württemberg 28 97 5.872 3.922 241 7.615 6 113 0 27
Bayern 13 317 4.494 2.240 402 6.564 17 1.023 0 17
Berlin 50 106 3.660 1.329 120 3.726 8 1.240 0 60
Brandenburg 26 94 2.098 252 30 2.566 1 425 0 25
Bremen 0 59 305 718 380 1.175 19 260 0 2
Hamburg 0 0 1.452 358 79 1.361 4 16 0 19
Hessen 5 53 2.060 416 99 3.187 24 1.294 0 17
Mecklenburg-
Vorpommern
1 33 898 88 22 1.155 1 113 0 24
Niedersachsen 103 261 4.457 1.981 294 5.985 20 767 0 50
Nordrhein-Westfalen 9 1.629 11.481 6.527 575 18.254 19 1.037 0 98
Rheinland-Pfalz 20 94 1.690 577 103 2.287 7 624 0 19
Saarland 0 187 242 120 18 931 1 31 0 1
Sachsen 1 92 2.869 1.021 53 3.473 5 37 0 26
Sachsen-Anhalt 3 84 1.027 215 20 1.212 2 33 0 3
Schleswig-Holstein 46 300 1.985 759 64 3.908 30 53 0 28
Thüringen 3 74 976 217 37 1.688 3 142 0 5
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Länder insgesamt 6.404 4.114 176 87 155 50 6.031 5.603 2 15
davon:
Baden-Württemberg 622 203 11 6 8 8 610 2.985 0 2
Bayern 802 111 20 4 44 1 1.167 65 0 1
Berlin 605 144 1 29 3 9 362 4 0 0
Brandenburg 55 182 12 0 0 1 294 71 0 0
Bremen 20 98 0 9 1 2 103 36 0 1
Hamburg 2.059 332 8 28 6 13 75 680 0 1
Hessen 644 225 12 2 14 2 149 500 2 0
Mecklenburg-
Vorpommern
19 76 2 0 0 0 156 12 0 0
Niedersachsen 122 274 66 2 21 2 1.165 164 0 3
Nordrhein-Westfalen 543 1.547 12 4 15 9 832 519 0 5
Rheinland-Pfalz 77 93 3 1 3 0 342 130 0 0
Saarland 34 80 0 1 3 0 26 76 0 0
Sachsen 612 199 25 0 11 1 187 53 0 2
Sachsen-Anhalt 40 255 0 0 12 1 183 43 0 0
Schleswig-Holstein 45 199 3 0 0 0 48 82 0 0
Thüringen 105 96 1 1 14 1 332 183 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Länder insgesamt 16.768 3.208 318 863 179 67 42 51 28 104
davon:
Baden-Württemberg 2.540 490 112 276 99 18 12 14 6 10
Bayern 2.961 437 42 75 16 8 4 5 3 0
Berlin 1.005 175 37 4 0 1 2 0 0 24
Brandenburg 637 70 2 9 1 5 0 0 1 3
Bremen 86 32 2 4 0 0 0 0 0 12
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Hamburg 222 187 7 20 0 0 1 0 0 2
Hessen 967 113 5 38 10 4 3 16 0 8
Mecklenburg-
Vorpommern
620 36 2 6 1 2 0 1 0 1
Niedersachsen 1.086 304 17 67 9 6 3 0 2 13
Nordrhein-Westfalen 2.802 864 60 196 18 16 8 9 12 15
Rheinland-Pfalz 662 148 3 45 8 1 3 1 1 1
Saarland 83 13 1 4 3 0 1 3 0 0
Sachsen 1.322 139 10 39 7 2 2 2 2 10
Sachsen-Anhalt 1.329 44 7 18 2 4 0 0 2 1
Schleswig-Holstein 307 121 9 28 2 0 3 0 0 2
Thüringen 188 53 4 49 5 0 2 1 0 2
Duldungsgründe 31. 32. alle Duldungen
Länder insgesamt 94 58 189.931
davon:
Baden-Württemberg 31 24 26.008
Bayern 11 3 20.867
Berlin 7 8 12.719
Brandenburg 1 0 6.861
Bremen 0 0 3.324
Hamburg 0 1 6.931
Hessen 3 1 9.873
Mecklenburg-
Vorpommern
3 1 3.273
Niedersachsen 12 3 17.259
Nordrhein-Westfalen 15 10 47.140
Rheinland-Pfalz 3 1 6.947
Saarland 0 0 1.859
Sachsen 5 0 10.207
Sachsen-Anhalt 2 0 4.500
Schleswig-Holstein 0 3 8.007
Thüringen 1 3 4.156
a) Entspricht es den Erwartungen der Bundesregierung, dass nur etwa
10 Prozent aller Duldungen nach Einschätzung der Ausländerbehörden
darauf zurückzuführen sind, dass die Betroffenen über ihre Identität
oder Staatsangehörigkeit getäuscht hätten oder nicht ausreichend an
einer zumutbaren Passbeschaffung mitwirken würden (vgl. Angaben
zu Duldungen nach § 60b AufenthG), auch vor dem Hintergrund, dass
die Bundesregierung bei der Neuregelung nach § 60b AufenthG
vorgebracht hat, dass „die geltenden Regelungen zur Passbeschaffung
(…) von den Betroffenen bislang in der Praxis oftmals nicht befolgt“
würden (vgl. Einzelbegründung zu Nummer 19 auf
Bundestagsdrucksache 19/10047; bitte begründen)?
Der Vollzug von Abschiebungen wie auch die Erteilung von Duldungen liegen
in der Zuständigkeit der Länder und der dort jeweils zuständigen
Ausländerbehörde. Vor diesem Hintergrund kann die Bundesregierung hierzu keine
Bewertung abgeben.
b) Warum kann die Bundesregierung keine Angaben zum Zeitplan und
zum Zuschnitt weiterer Vorhaben im Bereich der Migrations- und
Integrationspolitik machen, etwa zu der im Koalitionsvertrag zwischen
SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP vereinbarten
Abschaffung der „Duldung light“, zur Klärung der Identität durch
Versicherungen an Eides statt, zum generellen Zugang zu Integrationskursen und
zur Beseitigung der Sprachnachweise im Ausland beim
Ehegattennachzug (vgl. Antwort zu Frage 18b auf Bundestagsdrucksache
20/9931), obwohl das Bundesministerium des Innern und für Heimat
bereits Anfang des Jahres 2023 mit der Erstellung eines
entsprechenden Entwurfs zur Umsetzung befasst war (vgl. Antwort zu Frage 18b
auf Bundestagsdrucksache 20/5870; bitte nachvollziehbar und
möglichst konkret antworten), und stimmt die Bundesregierung mit den
Fragestellenden überein, dass eine Verschiebung der Neuregelung der
Sprachnachweise beim Ehegattennachzug nicht etwa mit etwaig
angespannten Aufnahme- oder Unterbringungsbedingungen oder hohen
Asylzahlen begründet werden kann, weil beim Ehegattennachzug
grundsätzlich vorhandener Wohnraum und ausreichendes Einkommen
als zusätzliche Nachzugsvoraussetzung nachgewiesen werden müssen
(bitte begründen)?
Zu Zeitplan und Zuschnitt weiterer Gesetzgebungsvorhaben im Bereich der
Migrations- und Integrationspolitik können keine Angaben gemacht werden, weil
die Beratungen nicht abgeschlossen sind.
19. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine
Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren im AZR 349.802 Personen mit einer
Aufenthaltsgestattung, darunter 245.438 männliche, 104.104 weibliche und
85 diverse sowie 175 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 88.096
Personen waren unter 18 Jahre alt, 261.655 Personen 18 Jahre oder älter und
bei 51 Personen ist das Alter unbekannt. 338.399 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 11.398 Personen seit sechs Jahren oder länger,
bei fünf Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt.
Zum Stichtag 29. Februar 2024 waren im AZR 359.863 Personen mit einer
Aufenthaltsgestattung, darunter 251.626 männliche, 107.970 weibliche und
96 diverse sowie 171 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 90.127
Personen waren unter 18 Jahre alt, 269.682 Personen 18 Jahre oder älter und
bei 54 Personen ist das Alter unbekannt. 349.072 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 10.784 Personen seit sechs Jahren oder länger,
bei sieben Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Stand 31. Dezember 2023
Personen mit Aufenthaltsgestattung 349.802
Länder
Baden-Württemberg 51.838
Bayern 48.859
Berlin 17.005
Brandenburg 10.952
Bremen 2.836
Hamburg 9.196
Hessen 32.273
Mecklenburg-Vorpommern 7.720
Niedersachsen 39.034
Nordrhein-Westfalen 66.055
Rheinland-Pfalz 15.086
Saarland 3.812
Sachsen 17.416
Sachsen-Anhalt 8.622
Schleswig-Holstein 12.010
Thüringen 7.088
Personen mit Aufenthaltsgestattung 349.802
Staatsangehörigkeiten insgesamt
darunter:
Türkei 74.428
Syrien 67.978
Afghanistan 49.619
Irak 28.725
Iran 17.230
Russische Föderation 10.524
Georgien 7.203
Nigeria 6.691
Somalia 6.317
Ungeklärt 4.864
Venezuela 4.393
Kolumbien 4.309
Pakistan 4.056
Guinea 3.973
Eritrea 3.002
Stand 29. Februar 2024:
Personen mit Aufenthaltsgestattung 359.863
Länder
Baden-Württemberg 53.761
Bayern 51.205
Berlin 17.634
Brandenburg 10.577
Bremen 2.856
Hamburg 9.200
Hessen 32.323
Mecklenburg-Vorpommern 7.732
Niedersachsen 41.198
Nordrhein-Westfalen 67.636
Rheinland-Pfalz 15.340
Saarland 3.599
Sachsen 17.307
Sachsen-Anhalt 9.493
Schleswig-Holstein 12.215
Thüringen 7.787
Personen mit Aufenthaltsgestattung 359.863
Staatsangehörigkeiten insgesamt
darunter:
Türkei 79.753
Syrien 68.196
Afghanistan 50.119
Irak 28.917
Iran 17.701
Russische Föderation 11.005
Somalia 6.829
Nigeria 6.497
Georgien 6.009
Ungeklärt 5.307
Venezuela 5.082
Kolumbien 5.024
Guinea 4.379
Pakistan 4.031
Eritrea 2.976
20. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis
(bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele
Ankunftsnachweise wurden bis heute insgesamt erteilt, wie lange war
deren durchschnittliche und wie lange ist deren aktuelle
durchschnittliche Gültigkeit?
Zum 31. Dezember 2023 lebten in Deutschland 22.060 Personen mit einem
Ankunftsnachweis, darunter 15.756 männliche, 6.283 weibliche, acht diverse
sowie 13 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 5.668 Personen waren unter
18 Jahre, 16.391 waren 18 Jahre oder älter, bei einer Person ist das Alter
unbekannt.
Zum 29. Februar 2024 lebten in Deutschland 10.917 Personen mit einem
Ankunftsnachweis, darunter 7.686 männliche, 3.218 weibliche, acht diverse sowie
acht Personen mit unbekanntem Geschlecht. 3.070 Personen waren unter
18 Jahre und 7.847 waren 18 Jahre oder älter.
Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden die Personen, die
zum Stichtag 31. Dezember 2023 bzw. 29. Februar 2024 noch im Besitz eines
gültigen Ankunftsnachweises waren.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023:
Personen mit Ankunftsnachweis 22.060
Länder:
Baden-Württemberg 1.906
Bayern 6.045
Berlin 1.127
Brandenburg 624
Bremen 281
Hamburg 470
Hessen 378
Mecklenburg-Vorpommern 189
Niedersachsen 1.601
Nordrhein-Westfalen 5.357
Rheinland-Pfalz 469
Saarland 8
Sachsen 1.060
Sachsen-Anhalt 456
Schleswig-Holstein 471
Thüringen 1.618
Personen mit Ankunftsnachweis
Staatsangehörigkeiten insgesamt
22.060
darunter:
Syrien 6.687
Türkei 4.542
Afghanistan 2.298
Russische Föderation 748
Irak 693
Venezuela 552
Iran 529
Georgien 391
Kolumbien 356
Marokko 338
Nordmazedonien 307
Ungeklärt 290
Tunesien 285
Serbien 249
Algerien 231
Zum Stichtag 29. Februar 2024:
Personen mit Ankunftsnachweis 10.917
Länder:
Baden-Württemberg 731
Bayern 3.304
Berlin 538
Brandenburg 228
Bremen 117
Hamburg 86
Hessen 217
Mecklenburg-Vorpommern 96
Niedersachsen 503
Nordrhein-Westfalen 2.847
Rheinland-Pfalz 276
Saarland 12
Sachsen 457
Sachsen-Anhalt 151
Schleswig-Holstein 380
Thüringen 974
Personen mit Ankunftsnachweis
Staatsangehörigkeiten insgesamt
10.917
darunter:
Syrien 3.330
Türkei 1.478
Afghanistan 1.453
Irak 388
Russische Föderation 387
Iran 271
Marokko 255
Kolumbien 205
Aserbaidschan 191
Ungeklärt 180
Somalia 180
Georgien 176
Nordmazedonien 173
Algerien 149
Venezuela 138
Ausweislich des AZR wurden bis zum 31. Dezember 2023 insgesamt
1.137.163 Personen Ankunftsnachweise ausgestellt, deren durchschnittliche
Gültigkeit etwa 53 Tage betrug. Dieser durchschnittliche Wert hat allerdings
nur eine eingeschränkte Aussagekraft, da auch Fälle enthalten sind, in denen
dem Asylsuchenden zwar ein Ankunftsnachweis ausgestellt wurde, er aber im
weiteren Verlauf keinen Asylantrag gestellt hat, sodass erst mit dem Ablauf der
Befristung des Ankunftsnachweises die Gültigkeit endet.
Betrachtet man nur die aktuellen Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen,
die im bisherigen Jahr 2023 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich eine
durchschnittliche Gültigkeit des Ankunftsnachweises von etwa 30 Tagen.
21. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 bzw. zum 29.
Februar 2024 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 bzw. 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser
Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder
Duldung hatten), und haben sich die Ausländerbehörden inzwischen auf
die technischen Änderungen im AZR zur Erfassung der Daten zu § 104c
AufenthG eingestellt, und hat sich entsprechend die Belastbarkeit dieser
Daten erhöht, wie von der Bundesregierung in der Antwort zu Frage 21
auf Bundestagsdrucksache 20/8182 vermutet (bitte so konkret wie
möglich ausführen)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 53.818 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren
15.665 Personen unter 18 Jahre alt und 38.145 Personen über 17 Jahre alt und
bei acht Personen ist das Alter unbekannt.
Zum Stichtag 29. Februar 2024 waren 59.824 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren 17.659
Personen unter 18 Jahre alt und 42.156 Personen über 17 Jahre alt und bei neun
Personen ist das Alter unbekannt Die weiteren statistischen Daten können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
Zum Stichtag 31. Dezember 2023:
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Gesamt 53.683 135 53.818
männlich 34.853 78 34.931
weiblich 18.784 57 18.841
unbekannt 46 0 46
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Gesamt 53.683 135 53.818
weniger als 6 Jahre aufhältig 8.430 12 8.442
6 Jahre oder länger aufhältig 45.222 123 45.345
unbekannt 31 0 31
Länder insgesamt 53.683 135 53.818
davon:
Baden-Württemberg 6.865 17 6.882
Bayern 6.920 5 6.925
Berlin 3.614 2 3.616
Brandenburg 1.800 28 1.828
Bremen 347 1 348
Hamburg 826 1 827
Hessen 3.505 25 3.530
Mecklenburg-Vorpommern 718 6 724
Niedersachsen 6.426 9 6.435
Nordrhein-Westfalen 14.718 28 14.746
Rheinland-Pfalz 1.522 2 1.524
Saarland 110 0 110
Sachsen 1.974 9 1.983
Sachsen-Anhalt 1.009 2 1.011
Schleswig-Holstein 2.584 0 2.584
Thüringen 745 0 745
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 53.683 135 53.818
darunter
Irak 10.506 19 10.525
Russische Föderation 4.637 28 4.665
Nigeria 3.694 3 3.697
Libanon 2.379 11 2.390
Iran 2.275 2 2.277
Pakistan 2.216 9 2.225
Afghanistan 2.103 1 2.104
Ungeklärt 1.805 7 1.812
Äthiopien 1.653 2 1.655
Türkei 1.639 9 1.648
Serbien 1.532 4 1.536
Armenien 1.525 5 1.530
Gambia 1.450 0 1.450
Kosovo 1.110 3 1.113
Guinea 1.069 0 1.069
Zum Stichtag 24. Februar 2024:
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Gesamt 59.673 151 59.824
männlich 38.583 88 38.671
weiblich 21.040 63 21.103
unbekannt 50 0 50
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Gesamt 59.673 151 59.824
weniger als 6 Jahre aufhältig 9.211 15 9.226
6 Jahre oder länger aufhältig 50.425 136 50.561
unbekannt 37 0 37
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Länder insgesamt 59.673 151 59.824
davon:
Baden-Württemberg 7.556 18 7.574
Bayern 7.438 6 7.444
Berlin 3.985 2 3.987
Brandenburg 2.125 26 2.151
Bremen 386 1 387
Hamburg 1.082 2 1.084
Hessen 3.871 29 3.900
Mecklenburg-Vorpommern 794 6 800
Niedersachsen 6.928 11 6.939
Nordrhein-Westfalen 16.623 34 16.657
Rheinland-Pfalz 1.632 2 1.634
Saarland 134 0 134
Sachsen 2.259 12 2.271
Sachsen-Anhalt 1.159 2 1.161
Schleswig-Holstein 2.831 0 2.831
Thüringen 870 0 870
AE nach § 104c Absatz 1 und 2
AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 59.673 151 59.824
darunter
Irak 11.462 18 11.480
Russische Föderation 5.431 29 5.460
Nigeria 4.048 4 4.052
Libanon 2.629 14 2.643
Iran 2.533 2 2.535
Pakistan 2.466 11 2.477
Afghanistan 2.318 2 2.320
Ungeklärt 1.988 9 1.997
Türkei 1.858 12 1.870
Äthiopien 1.783 2 1.785
Serbien 1.728 5 1.733
Armenien 1.647 5 1.652
Gambia 1.567 0 1.567
Kosovo 1.218 3 1.221
Aserbaidschan 1.169 1 1.170
Angaben zu der Frage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis,
Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können nur zum jeweils aktuellen
Stichtag, hier also zum Stichtag 29. Februar 2024 aus den Daten des AZR
ermittelt werden.
vorheriges Aufenthaltsrecht Anzahl Personen zum Stichtag 29.02.2024
Gesamt 59.824
darunter:
Aufenthaltserlaubnis 4.079
Aufenthaltsgestattung 5.171
Duldung 50.070
Die Bundesregierung geht ein Jahr nach Einführung des entsprechenden
Speichersachverhaltes im AZR von einer inzwischen hinreichend belastbaren
Datenlage aus.
22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 31.
Dezember 2023 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher
Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Aus der beigefügten Tabelle ergibt sich die Anzahl der unbegleiteten
minderjährigen Ausländer (UMA), die sich am Stichtag 31. Dezember 2023 in
jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (vorläufige Schutzmaßnahmen und/oder
Anschlussmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe) in den einzelnen Ländern
befanden (Quelle: Bundesverwaltungsamt).
Länder für UMA –
vorläufige
Inobhutnahme
für UMA –
Inobhutnahme
für UMA –
Anschlussmaßnahmen (HzE und
sonstige)
Summe aller
jugendhilferechtlichen
Zuständigkeiten
(Stichtag: 31.12.2023)
Baden-Württemberg 733 733 2.734 4.200
Bayern 209 1.481 1.971 3.661
Berlin 1.069 542 1.552 3.163
Brandenburg 67 173 315 555
Bremen 64 50 223 337
Hamburg 61 500 0 561
Hessen 348 821 1.301 2.470
Mecklenburg-Vorpommern 3 210 367 580
Niedersachsen 73 953 1.844 2.870
Nordrhein-Westfalen 548 2.755 4.649 7.952
Rheinland-Pfalz 53 344 1.138 1.535
Saarland 9 33 99 141
Sachsen 64 412 996 1.472
Sachsen-Anhalt 54 491 408 953
Schleswig-Holstein 59 288 563 910
Thüringen 62 234 373 669
Summe aller
Zuständigkeiten
3.476 10.020 18.533 32.029
23. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2023 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG
(bitte nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 292.228 Personen mit einer
Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 44.815 Personen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 292.228
1. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Altfall – Asyl/GFK nach 3 Jahren) 18.822
2. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (Altfall – aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) 48.432
3. nach § 26 Absatz 3 Satz 2 AufenthG (Altfall – Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am … 243
4. nach § 26 Absatz 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) 24.296
5. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) 97.387
6. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) 808
7. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) 3.739
8. nach § 26 Absatz 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung des
18. Lebensjahrs)
13.231
9. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) 85.270
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Gesamt – Summe 18.822 48.432 243 24.296 97.387 808 3.739 13.231 85.270 292.228
männlich 11.324 26.402 147 15.256 74.249 525 2.839 7.754 51.190 189.686
weiblich 7.493 21.990 96 9.016 23.080 283 897 5.462 34.006 102.323
unbekannt 4 40 0 24 57 0 3 15 74 217
divers 1 0 0 0 1 0 0 0 0 2
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Summe 18.822 48.432 243 24.296 97.387 808 3.739 13.231 85.270 292.228
unter 18 Jahren 861 5 7 1.409 2.167 34 56 2.429 2.293 9.261
18 Jahre oder älter 17.961 48.426 236 22.887 95.218 774 3.683 10.802 82.973 282.960
unbekannt 0 1 0 0 2 0 0 0 4 7
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Gesamt 18.822 48.432 243 24.296 97.387 808 3.739 13.231 85.270 292.228
Baden-Württemberg 4.712 7.794 5 1.284 11.700 147 916 1.594 11.360 39.512
Bayern 3.020 6.461 12 1.917 12.219 47 286 1.098 9.417 34.477
Berlin 200 3.153 0 2.002 6.596 38 116 13 6.598 18.716
Brandenburg 53 384 0 172 1.424 3 54 126 684 2.900
Bremen 78 516 0 658 2.005 18 68 497 1.508 5.348
Hamburg 230 1.268 0 1.018 2.190 22 113 13 3.189 8.043
Hessen 3.904 5.770 6 1.064 9.770 75 369 1.397 7.796 30.151
Mecklenburg-
Vorpommern
105 323 0 31 687 3 24 90 262 1.525
Niedersachsen 1.374 4.210 6 4.566 10.239 113 380 1.928 9.304 32.120
Nordrhein-Westfalen 4.185 13.732 186 8.203 24.416 258 981 4.184 25.537 81.682
Rheinland-Pfalz 223 1.878 1 1.035 4.095 35 130 638 3.556 11.591
Saarland 132 855 0 647 3.038 8 91 614 1.220 6.605
Sachsen 228 556 0 319 3.015 6 63 321 1.397 5.905
Sachsen-Anhalt 199 454 24 94 1.485 9 29 150 623 3.067
Schleswig-Holstein 131 789 2 1.075 2.689 21 82 405 1.969 7.163
Thüringen 48 289 1 211 1.819 5 37 163 850 3.423
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.
Gesamt 18.822 48.432 243 24.296 97.387 808 3.739 13.231 85.270
darunter:
Syrien 620 480 20 4.474 48.058 189 1.801 6.821 6.671
Irak 4.237 1.293 73 5.638 12.365 163 436 2.119 3.811
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.
Türkei 4.501 4.310 24 4.570 4.210 156 208 255 8.282
Kosovo 1.332 9.079 3 577 568 19 58 199 14.218
Afghanistan 1.024 1.062 10 1.590 6.230 44 213 1.647 10.437
Serbien 268 3.473 5 214 198 5 32 214 9.575
Iran 1.809 469 36 2.169 7.291 65 237 271 1.471
Bosnien und
Herzegowina
60 10.710 8 29 16 1 9 19 1.829
Eritrea 638 209 2 481 6.968 19 270 163 565
Vietnam 221 3.436 1 188 247 10 15 6 3.067
Ungeklärt 114 589 3 561 2.363 13 66 270 1.528
Russische Föderation 369 881 8 708 782 16 25 103 1.693
Sri Lanka 595 974 2 538 566 12 18 14 860
Somalia 341 195 2 324 1.091 7 62 178 950
Libanon 35 638 2 56 105 4 9 38 2.204
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Gesamt – Summe 18.822 48.432 243 24.296 97.387 808 3.739 13.231 85.270 292.228
davon erstmals im
Jahr 2023
0 0 0 2.286 20.582 101 658 3.991 17.197 44.815
24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen
bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren)
wurden im Jahr 2023 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch
Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei
sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen
beziehen.
BAMF
01.01.–31.12.2023
Ausgesprochene
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Ausgesprochene
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochener
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochene
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 und 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
1.824 40.701 71.290 21.462
davon
männlich 822 20.931 56.445 17.883
weiblich 1.002 19.770 14.845 3.579
unter 18 Jahren 815 25.378 17.398 6.171
über 17 Jahre 1.009 15.323 53.892 15.291
BAMF
01.01.–31.12.2023
Ausgesprochene
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Ausgesprochene
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochener
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochene
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 und 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
1.824 40.701 71.290 21.462
darunter
Syrien 120 10.494 67.044 336
Afghanistan 523 15.731 1.115 18.089
Irak 10 2.130 491 600
Eritrea 107 2.524 482 69
Türkei 254 2.642 200 53
Somalia 79 1.749 324 914
Ungeklärt 58 1.580 397 66
Iran 122 1.696 149 70
Jemen 22 82 400 37
Guinea 68 300 82 62
Russische Föderation 109 259 104 8
Venezuela 30 26 31 317
Nigeria 14 128 19 197
Äthiopien 1 147 31 101
Pakistan 14 189 2 68
Gerichte
01.01.–31.12.2023
Ausgesprochene
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Ausgesprochene
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochener
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochene
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 und 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
287 3.473 1.076 3.443
davon
männlich 161 2.196 720 2.109
weiblich 126 1.277 356 1.334
unter 18 Jahre 48 498 242 1.014
über 17 Jahre 239 2.975 834 2.429
Gerichte
01.01.–31.12.2023
Ausgesprochene
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Ausgesprochene
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochener
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochene
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 und 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
287 3.473 1.076 3.443
darunter
Iran 54 1.080 35 52
Irak 2 246 120 585
Afghanistan 13 274 19 476
Türkei 95 560 29 73
Syrien 9 476 14 74
Nigeria 15 44 1 339
Somalia 1 43 54 224
Pakistan 12 247 10 45
Russische Föd. 17 61 101 123
Sudan 2 6 132 101
Gerichte
01.01.–31.12.2023
Ausgesprochene
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Ausgesprochene
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochener
subsidiärer Schutz
gemäß § 4 Absatz 1
AsylVfG
Ausgesprochene
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 und 7
AufenthG
Ungeklärt 1 34 51 141
Venezuela 5 11 3 169
Äthiopien 1 32 12 142
Jemen 0 6 136 40
Eritrea 1 13 98 45
25. Wie viele (rechtskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten zum 31.
Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar 2024 mit welchem Aufenthaltsstatus
in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17
oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Status, Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum 31. Dezember 2023 waren im AZR 925.967 Personen mit einem
abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 586.840 männliche, 338.364 weibliche,
zwölf diverse und 751 Personen unbekannten Geschlechts. 157.667 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 768.172 Personen waren über 18 Jahre oder älter und
bei 128 Personen ist das Alter unbekannt.
Zum 29. Februar 2024 waren im AZR 940.406 Personen mit einem
abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 596.500 männliche, 343.132 weibliche, 14
diverse und 760 Personen unbekannten Geschlechts. 160.531 Personen waren
unter 18 Jahre alt, 779.737 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei
138 Personen ist das Alter unbekannt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht
gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u. U. viele Jahre
zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht
ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte
Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig
wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Zum Stichtag 31. Dezember 2023
Personen mit abgelehntem Asylantrag
Aufenthaltsdauer
925.967
seit weniger als sechs Jahren 238.510
seit sechs Jahren oder länger 687.195
Aufenthaltsdauer unbekannt 262
Personen mit einem abgelehnten Asylantrag
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 29,8
befristete Aufenthaltsrechte 51,0
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 19,2
Personen mit abgelehntem Asylantrag 925.967
Länder
Baden-Württemberg 110.916
Bayern 115.753
Berlin 71.005
Brandenburg 19.335
Bremen 14.289
Hamburg 34.704
Hessen 79.055
Mecklenburg-Vorpommern 9.821
Niedersachsen 85.922
Nordrhein-Westfalen 238.913
Rheinland-Pfalz 40.329
Saarland 8.802
Sachsen 31.684
Sachsen-Anhalt 16.688
Schleswig-Holstein 32.891
Thüringen 15.860
Personen mit abgelehntem Asylantrag
nach Staatsangehörigkeiten
925.967
darunter:
Afghanistan 161.609
Türkei 86.456
Kosovo 69.290
Irak 61.173
Serbien 49.123
Syrien 32.658
Nigeria 32.277
Vietnam 27.786
Russische Föderation 27.016
Nordmazedonien 20.327
Albanien 19.155
Iran 19.037
Libanon 18.957
Pakistan 17.826
Armenien 15.505
Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) 925.967
vor 1990 3.439
1990 4.984
1991 6.204
1992 7.910
1993 14.896
1994 16.170
1995 17.459
1996 18.087
1997 17.804
1998 18.264
1999 18.719
2000 27.067
2001 21.806
2002 24.542
2003 23.708
2004 19.935
2005 17.176
2006 14.197
2007 9.521
2008 5.519
2009 5.524
2010 8.118
2011 9.215
2012 12.535
2013 13.899
2014 12.676
2015 19.649
2016 41.574
2017 69.668
2018 56.428
2019 64.498
2020 67.792
2021 69.536
2022 81.052
2023 61.746
unbekannt 24.650
Zum Stichtag 29. Februar 2024
Personen mit abgelehntem Asylantrag
Aufenthaltsdauer
940.406
seit weniger als sechs Jahren 248.437
seit sechs Jahren oder länger 691.698
Aufenthaltsdauer unbekannt 271
Personen mit einem abgelehnten Asylantrag
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 29,5
befristete Aufenthaltsrechte 51,2
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 19,3
Personen mit abgelehntem Asylantrag 940.406
Länder
Baden-Württemberg 112.629
Bayern 117.674
Berlin 72.988
Brandenburg 19.771
Bremen 14.446
Hamburg 34.799
Hessen 80.992
Mecklenburg-Vorpommern 9.994
Niedersachsen 86.813
Nordrhein-Westfalen 241.477
Rheinland-Pfalz 40.878
Saarland 8.833
Sachsen 32.351
Sachsen-Anhalt 16.816
Schleswig-Holstein 33.613
Thüringen 16.332
Personen mit abgelehntem Asylantrag
nach Staatsangehörigkeiten
940.406
darunter:
Afghanistan 164.335
Türkei 89.409
Kosovo 69.372
Irak 62.323
Serbien 49.505
Syrien 32.684
Nigeria 32.646
Vietnam 27.815
Russische Föderation 27.781
Nordmazedonien 20.960
Iran 19.516
Albanien 19.508
Libanon 19.037
Pakistan 18.089
Armenien 15.642
Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) 940.406
vor 1990 3.408
1990 4.967
1991 6.164
1992 7.853
1993 14.773
1994 16.084
1995 17.396
1996 18.025
1997 17.736
1998 18.177
1999 18.651
2000 26.971
2001 21.677
2002 24.435
2003 23.635
2004 19.810
2005 17.073
2006 14.121
2007 9.447
2008 5.500
2009 5.486
2010 8.068
2011 9.132
2012 12.454
2013 13.782
2014 12.574
2015 19.694
2016 41.681
2017 69.704
2018 56.422
2019 64.535
2020 67.973
2021 69.548
2022 81.018
2023 67.484
2024 10.469
unbekannt 24.479
26. Wie viele Personen waren zum 31. Dezember 2023 im
Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel, eine Duldung noch eine
Aufenthaltsgestattung besaßen, wie viele EU-Bürgerinnen und EU-
Bürger und wie viele Ausreisepflichtige waren hierunter (bitte jeweils nach
Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 4.551.864 Personen erfasst, bei denen
im AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 4.028.548 EU- und EWR-Bürger. Neben EU-
und EWR-Bürgern sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel erloschen,
widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung der Erteilung
oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen keinerlei
aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die in Haft
untergebracht sind, können enthalten sein. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder
Aufenthaltsgestattung
4.551.864
Geschlecht
männlich 2.508.739
weiblich 2.031.914
divers 83
unbekannt 11.128
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder
Aufenthaltsgestattung
4.551.864
nach Alter
unter 18 Jahren 817.677
18 Jahre und älter 3.733.902
unbekannt 285
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus
Aufenthalt seit
4.551.864
unter sechs Jahren 2.175.636
sechs Jahre und länger 2.375.994
Aufenthaltsdauer unbekannt 234
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus
nach Ländern
4.551.864
Baden-Württemberg 731.572
Bayern 926.509
Berlin 315.326
Brandenburg 72.609
Bremen 36.516
Hamburg 81.638
Hessen 436.873
Mecklenburg-Vorpommern 41.423
Niedersachsen 352.553
Nordrhein-Westfalen 958.340
Rheinland-Pfalz 231.537
Saarland 50.602
Sachsen 104.127
Sachsen-Anhalt 50.979
Schleswig-Holstein 103.586
Thüringen 57.674
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten
4.551.864
Rumänien 887.795
Polen 807.563
Bulgarien 422.447
Italien 365.015
Kroatien 258.932
Griechenland 215.271
Ungarn 206.801
Spanien 147.465
Niederlande 98.961
Frankreich 96.057
Österreich 94.633
Portugal 84.862
Ukraine 75.721
Slowakische Republik 60.572
Tschechische Republik 56.858
Anzahl der aufhältigen EU- Bürger ohne Aufenthaltstitel 4.028.548
männlich 2.211.999
weiblich 1.807.952
divers 34
unbekannt 8.563
Anzahl der aufhältigen EU- Bürger ohne Aufenthaltstitel 4.028.548
unter 18 Jahren 664.407
18 Jahre oder älter 3.364.114
unbekannt 27
Anzahl der aufhältigen EU- Bürger ohne Aufenthaltstitel
Aufenthaltsdauer
4.028.548
seit weniger als sechs Jahren 1.784.039
seit sechs Jahren oder mehr 2.244.316
Aufenthaltsdauer unbekannt 193
Anzahl der aufhältigen EU- Bürger ohne Aufenthaltstitel
nach Ländern
4.028.548
Baden-Württemberg 656.528
Bayern 840.247
Berlin 262.768
Brandenburg 54.755
Bremen 30.862
Hamburg 68.631
Hessen 390.705
Mecklenburg-Vorpommern 35.850
Niedersachsen 315.980
Nordrhein-Westfalen 840.943
Rheinland-Pfalz 214.585
Saarland 46.982
Sachsen 86.888
Sachsen-Anhalt 42.893
Schleswig-Holstein 89.455
Thüringen 50.476
Anzahl der aufhältigen EU- Bürger ohne Aufenthaltstitel
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten
4.028.548
Rumänien 887.795
Polen 807.563
Bulgarien 422.447
Italien 365.015
Kroatien 258.932
Griechenland 215.271
Ungarn 206.801
Spanien 147.465
Niederlande 98.961
Frankreich 96.057
Österreich 94.633
Portugal 84.862
Slowakische Republik 60.572
Tschechische Republik 56.858
Litauen 53.757
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht 31.245
männlich 23.160
weiblich 7.964
divers 6
unbekannt 115
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht 31.245
unter 18 Jahre 4.689
18 Jahre oder älter 26.548
unbekannt 8
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
Aufenthalt
31.245
seit weniger als sechs Jahren 18.939
seit sechs Jahren oder länger 12.287
Aufenthaltsdauer unbekannt 19
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
nach Ländern
31.245
Baden-Württemberg 3.132
Bayern 4.482
Berlin 2.823
Brandenburg 1.319
Bremen 285
Hamburg 1.956
Hessen 2.645
Mecklenburg-Vorpommern 161
Niedersachsen 2.678
Nordrhein-Westfalen 7.532
Rheinland-Pfalz 1.142
Saarland 141
Sachsen 1.302
Sachsen-Anhalt 503
Schleswig-Holstein 870
Thüringen 274
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
darunter:
31.245
Rumänien 2.994
Albanien 2.036
Polen 1.671
Serbien 1.628
Bulgarien 1.622
Kroatien 1.409
Türkei 1.285
Nordmazedonien 1.175
Moldau (Republik) 1.015
Ukraine 1.012
Georgien 851
Irak 827
Russische Föderation 763
Bosnien und Herzegowina 763
Afghanistan 754
27. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum 31. Dezember
2023 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 62.977
männlich 33.796
weiblich 29.014
unbekannt 167
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 62.977
unter 18 Jahren 2.831
18 Jahre oder älter 60.146
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 62.977
weniger als sechs Jahre 6.564
seit sechs Jahren oder länger 56.412
unbekannt 1
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
nach Ländern
62.977
Baden-Württemberg 18.146
Bayern 11.423
Berlin 1.928
Brandenburg 126
Bremen 397
Hamburg 1.420
Hessen 5.706
Mecklenburg-Vorpommern 211
Niedersachsen 3.046
Nordrhein-Westfalen 15.006
Rheinland-Pfalz 2.747
Saarland 1.383
Sachsen 221
Sachsen-Anhalt 127
Schleswig-Holstein 1.013
Thüringen 77
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
darunter:
62.977
Italien 18.507
Griechenland 10.326
Frankreich 4.119
Portugal 3.420
Österreich 2.725
Türkei 2.715
Rumänien 2.674
Polen 2.407
Niederlande 2.366
Spanien 2.283
Vereinigte Staaten von Amerika 1.896
Kroatien 1.082
Bulgarien 921
Großbritannien mit Nordirland 855
Ungarn 689
28. Wie viele Personen hatten zum 31. Dezember 2023 einen Antrag auf
Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Geschlecht:
708.582
männlich 372.596
weiblich 335.251
divers 26
unbekannt 709
nach Alter: 708.582
unter 18 Jahren 173.626
18 Jahre oder älter 534.931
unbekannt 25
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Ländern
708.582
Baden-Württemberg 104.949
Bayern 115.687
Berlin 23.623
Brandenburg 11.180
Bremen 3.173
Hamburg 32.288
Hessen 64.724
Mecklenburg-Vorpommern 9.526
Niedersachsen 42.388
Nordrhein-Westfalen 179.744
Rheinland-Pfalz 29.557
Saarland 4.831
Sachsen 29.511
Sachsen-Anhalt 16.506
Schleswig-Holstein 23.375
Thüringen 17.520
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
darunter:
708.582
Ukraine 134.632
Syrien 93.761
Türkei 40.971
Afghanistan 36.908
Kosovo 30.364
Indien 27.400
Irak 24.675
Serbien 23.856
Bosnien und Herzegowina 17.434
China 16.337
Russische Föderation 15.459
Nordmazedonien 14.981
Iran 14.156
Albanien 13.406
Marokko 10.259
29. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
lebten zum 31. Dezember 2023 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte
nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren im AZR 31.292 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 26.960 männliche und
4.294 weibliche sowie 38 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst.
333 Personen waren unter 18 Jahre und 30.959 Personen 18 Jahre oder älter.
4.655 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2023. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
insgesamt
31.292
Aufenthalt unter sechs Jahre 25.662
Aufenthalt seit sechs Jahren oder länger 5.629
Aufenthaltsdauer unbekannt 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
darunter:
31.292
Albanien 4.106
Kosovo 3.533
Pakistan 3.270
Indien 2.766
Vietnam 2.120
Bosnien und Herzegowina 1.819
Bangladesch 1.553
Nordmazedonien 1.468
Marokko 1.444
Ghana 1.076
Türkei 927
Nigeria 913
Italien 861
China 665
Tunesien 444
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*
Ausstellender Mitgliedstaat
31.292
Italien 17.825
Griechenland 4.660
Slowenien 3.126
Tschechische Republik 2.017
Spanien 2.014
Polen 416
Österreich 362
Slowakei 338
Kroatien 101
Deutschland 62
Estland 46
Litauen 46
Rumänien 43
Frankreich 39
Ungarn 38
Portugal 38
Lettland 31
Niederlande 29
Bulgarien 26
Belgien 22
Schweden 14
Finnland 12
sowie 7 weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen 25
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen zu einer Person gespeichert sein.
30. Wie viele ausländische Personen waren Ende 2023 zur Festnahme (mit
dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur Aufenthaltsermittlung (bitte
differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit
mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren
und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele
dieser Personen lebten Ende 2023 noch in Deutschland, und bei wie vielen
erfolgte die jeweilige Ausschreibung im Jahr 2023?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 303.776 ausländische Personen zur
Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 255.103 männliche, 47.038
weibliche und 64 diverse sowie 1.571 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
5.251 Personen waren unter 18 Jahre alt und 298.420 Personen waren 18 Jahre
und älter. Bei 105 Personen ist das Alter unbekannt. 166.723 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, keine Person seit sechs Jahren
oder länger, bei 137.053 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei
75.766 Personen wurde im Jahr 2023 eine Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung erfasst. 22.261 Personen mit einer Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung wurden Ende 2023 als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach
Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung
darunter:
303.776
Rumänien 33.564
Polen 21.085
Georgien 13.264
Ungeklärt 11.157
Bulgarien 10.943
Türkei 10.245
Algerien 10.126
Ohne Angabe 10.062
Ukraine 8.997
Irak 8.762
Afghanistan 8.034
Marokko 7.941
Albanien 7.803
Syrien 6.552
Moldau (Republik) 6.019
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 75.177 ausländische Personen zur
Festnahme ausgeschrieben, darunter 64.360 männliche und 10.710 weibliche,
13 diverse sowie 94 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2.180 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 72.994 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei
drei Personen war das Alter unbekannt. 61.584 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, keine Person seit sechs Jahren oder länger. Bei
13.593 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 15.217 Personen
wurde im Jahr 2023 eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Ende 2023 waren
2.561 Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als aufhältig erfasst.
Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden
Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme
darunter:
75.177
Georgien 5.918
Albanien 5.825
Türkei 4.780
Serbien 3.903
Algerien 3.711
Syrien 3.408
Moldau (Republik) 3.169
Pakistan 3.016
Nordmazedonien 2.796
Marokko 2.677
Afghanistan 2.559
Kosovo 2.123
Ukraine 2.103
Nigeria 1.958
Irak 1.594
31. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1
Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11
des Gesetzes über das Ausländerzentralregister [AZRG]: illegale
Einreise bzw. illegaler Aufenthalt) verurteilt wurden, waren Ende 2023 im
AZR erfasst, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in
der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17
oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren im AZR 5.721 Personen mit einer
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 des
Ausländerzentralregistergesetzes (AZRG) erfasst. 3.395 Personen mit der genannten Speicherung hielten
sich zum genannten Stichtag in Deutschland auf. Die weiteren Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.395
Geschlecht
männlich 2.683
weiblich 709
unbekannt 3
18 Jahre oder älter 3.338
unter 18 Jahren 57
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.395
darunter mit Aufenthaltsstatus: in %
befristet 51,3
unbefristet 26,6
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 22,0
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig
darunter:
3.395
Türkei 410
Syrien 391
Afghanistan 342
Irak 193
Kosovo 132
Russische Föderation 123
Nigeria 120
Somalia 106
Vietnam 106
Iran 91
32. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt nach § 54
Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt worden, wie
viele Befragungen erfolgten 2023, und wie viele Befragte lebten Ende
2023 noch in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2
Nummer 12 AZRG; bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren 214.081 Personen im AZR erfasst, die
nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden,
davon 30.847 Personen im Jahr 2023. Darunter waren 30.130 Personen, die
sich laut AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 30.130
männlich 19.905
weiblich 10.213
divers 1
unbekannt 11
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 30.130
unter sechs Jahre 19.919
sechs Jahre oder länger 10.205
unbekannt 6
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 30.130
befristet 78,9 %
unbefristet 10,3 %
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 10,8 %
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig
Staatsangehörigkeiten insgesamt 30.130
darunter:
Syrien 7.679
Afghanistan 5.380
Irak 2.941
Iran 1.967
Nigeria 1.744
Pakistan 1.443
Tunesien 1.010
Ägypten 843
Marokko 725
Philippinen 652
33. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 31.
Dezember 2023 bzw. zum 29. Februar 2024 in Deutschland, wie viele von
ihnen hatten eine Duldung, wie viele von ihnen waren abgelehnte
Asylsuchende, wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende ohne
Duldung, wie viele von ihnen befanden sich nach Angaben des AZR
noch in einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus erhalten oder
waren EU-Angehörige ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts (bitte zu
allen Unterfragen jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsstaaten auflisten), und zu wie vielen Personen wurde im Jahr 2023
eine vollziehbare bzw. rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt (bitte
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit
mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Dezember 2023 242.642
Länder
Baden-Württemberg 31.180
Bayern 28.615
Berlin 18.041
Brandenburg 8.829
Bremen 3.771
Hamburg 9.825
Hessen 13.461
Mecklenburg-Vorpommern 3.894
Niedersachsen 21.605
Nordrhein-Westfalen 59.373
Rheinland-Pfalz 9.211
Saarland 2.010
Sachsen 13.090
Sachsen-Anhalt 5.779
Schleswig-Holstein 9.202
Thüringen 4.756
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Dezember 2023 242.642
darunter:
Irak 24.566
Afghanistan 14.339
Türkei 13.523
Russische Föderation 12.776
Nigeria 12.673
Syrien 10.340
Serbien 9.850
Iran 9.211
Georgien 7.693
Nordmazedonien 7.277
Albanien 6.374
Ungeklärt 6.012
Pakistan 5.135
Guinea 5.033
Moldau (Republik) 4.444
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2023
193.972
Länder
Baden-Württemberg 26.768
Bayern 21.458
Berlin 12.812
Brandenburg 6.949
Bremen 3.267
Hamburg 7.149
Hessen 9.823
Mecklenburg-Vorpommern 3.409
Niedersachsen 17.465
Nordrhein-Westfalen 48.902
Rheinland-Pfalz 7.116
Saarland 1.781
Sachsen 10.338
Sachsen-Anhalt 4.635
Schleswig-Holstein 7.958
Thüringen 4.142
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2023
193.972
darunter:
Irak 22.282
Afghanistan 12.384
Nigeria 11.555
Russische Föderation 11.273
Türkei 10.726
Syrien 9.005
Iran 8.214
Serbien 7.712
Ungeklärt 5.495
Nordmazedonien 5.443
Georgien 5.354
Guinea 4.699
Pakistan 4.381
Libanon 4.029
Albanien 3.811
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2023
137.262
Länder
Baden-Württemberg 18.723
Bayern 16.372
Berlin 10.151
Brandenburg 5.028
Bremen 1.538
Hamburg 4.151
Hessen 6.600
Mecklenburg-Vorpommern 2.321
Niedersachsen 12.194
Nordrhein-Westfalen 33.777
Rheinland-Pfalz 5.452
Saarland 787
Sachsen 8.755
Sachsen-Anhalt 3.550
Schleswig-Holstein 5.130
Thüringen 2.733
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2023
137.262
darunter:
Irak 18.988
Nigeria 9.302
Russische Föderation 8.200
Afghanistan 7.217
Iran 6.282
Türkei 6.110
Serbien 5.481
Georgien 4.322
Pakistan 3.774
Nordmazedonien 3.751
Ungeklärt 3.599
Guinea 3.341
Libanon 3.045
Indien 2.989
Albanien 2.917
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht
muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese
Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben
sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne
Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2023
17.845
Länder
Baden-Württemberg 1.463
Bayern 2.289
Berlin 2.287
Brandenburg 778
Bremen 147
Hamburg 794
Hessen 962
Mecklenburg-Vorpommern 216
Niedersachsen 1.650
Nordrhein-Westfalen 3.627
Rheinland-Pfalz 842
Saarland 78
Sachsen 1.314
Sachsen-Anhalt 487
Schleswig-Holstein 570
Thüringen 341
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne
Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2023
17.845
darunter:
Irak 1.515
Serbien 1.124
Türkei 1.115
Georgien 1.021
Albanien 922
Nordmazedonien 855
Russische Föderation 839
Moldau (Republik) 762
Nigeria 720
Afghanistan 701
Iran 558
Kosovo 470
Pakistan 439
Bosnien und Herzegowina 366
Syrien 356
Ausreisepflichtige Personen mit einem anhängigen
Asylverfahren zum Stichtag 31. Dezember 2023
28.848
Länder
Baden-Württemberg 3.518
Bayern 3.322
Berlin 1.569
Brandenburg 1.627
Bremen 285
Hamburg 842
Hessen 1.450
Mecklenburg-Vorpommern 757
Niedersachsen 3.324
Nordrhein-Westfalen 5.641
Rheinland-Pfalz 1.246
Saarland 254
Sachsen 1.951
Sachsen-Anhalt 595
Schleswig-Holstein 1.533
Thüringen 934
Ausreisepflichtige Personen mit einem anhängigen
Asylverfahren zum Stichtag 31. Dezember 2023
28.848
darunter:
Irak 2.835
Afghanistan 2.794
Syrien 2.508
Türkei 2.395
Russische Föderation 2.210
Georgien 1.519
Iran 1.513
Nigeria 1.345
Nordmazedonien 1.325
Serbien 825
Somalia 545
Pakistan 535
Albanien 506
Armenien 445
Ungeklärt 445
Ausreisepflichtige Personen
mit einem Schutzstatus zum
Stichtag 31. Dezember 2023
Als
Asylberechtigter nach
Artikel 16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Gesamt
insgesamt
Länder
74 1.061 895 2.030
Baden-Württemberg 15 95 73 183
Bayern 4 124 72 200
Berlin 2 51 65 118
Brandenburg 25 23 48
Bremen 2 21 16 39
Hamburg 8 116 35 159
Hessen 9 120 75 204
Mecklenburg-Vorpommern 17 21 38
Niedersachsen 3 77 60 140
Nordrhein-Westfalen 25 183 217 425
Rheinland-Pfalz 66 52 118
Saarland 2 9 71 82
Sachsen 49 32 81
Sachsen-Anhalt 2 30 22 54
Schleswig-Holstein 2 56 25 83
Thüringen 22 36 58
Ausreisepflichtige Personen
mit einem Schutzstatus zum
Stichtag 31. Dezember 2023
Als
Asylberechtigter nach
Artikel 16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Gesamt
Syrien 2 138 657 797
Afghanistan 7 359 50 416
Iran 17 171 7 195
Irak 6 92 44 142
Türkei 23 50 9 82
Eritrea 2 28 21 51
Somalia 40 8 48
Russische Föderation 26 21 47
Ungeklärt 26 14 40
Pakistan 17 17
Aserbaidschan 14 2 16
Albanien 1 3 11 15
Nigeria 5 8 2 15
Libyen 3 9 12
Guinea 9 2 11
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag 31. Dezember 2023
2.335
Länder
Baden-Württemberg 584
Bayern 433
Berlin 79
Brandenburg 31
Bremen 14
Hamburg 50
Hessen 239
Mecklenburg-Vorpommern 10
Niedersachsen 128
Nordrhein-Westfalen 501
Rheinland-Pfalz 123
Saarland 9
Sachsen 50
Sachsen-Anhalt 26
Schleswig-Holstein 41
Thüringen 17
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag 31. Dezember 2023
2.335
darunter:
Kroatien 826
Rumänien 423
Italien 253
Polen 221
Bulgarien 117
Spanien 90
Griechenland 87
Portugal 47
Niederlande 47
Ungarn 39
Litauen 31
Tschechische Republik 31
Österreich 30
Frankreich 21
Slowakische Republik 15
* Hinweis zu den Tabellen „Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Entzug des
Freizügigkeitsrechts“: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch einen Ausländer bedeutet nicht
automatisch, dass die vorher als Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr
gilt die bisherige Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils
zuständigen Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der
Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 29. Februar 2024 237.008
Länder
Baden-Württemberg 30.168
Bayern 27.702
Berlin 17.937
Brandenburg 8.326
Bremen 3.860
Hamburg 9.454
Hessen 13.486
Mecklenburg-Vorpommern 3.787
Niedersachsen 21.306
Nordrhein-Westfalen 57.573
Rheinland-Pfalz 8.950
Saarland 2.080
Sachsen 12.837
Sachsen-Anhalt 5.552
Schleswig-Holstein 9.262
Thüringen 4.728
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 29. Februar 2024 237.008
darunter:
Irak 23.386
Türkei 14.029
Afghanistan 13.965
Russische Föderation 12.146
Nigeria 12.089
Syrien 10.229
Serbien 9.850
Iran 8.722
Georgien 7.893
Nordmazedonien 7.431
Albanien 6.478
Ungeklärt 5.808
Guinea 4.972
Pakistan 4.813
Moldau (Republik) 4.365
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
29. Februar 2024
189.931
Länder
Baden-Württemberg 26.008
Bayern 20.867
Berlin 12.719
Brandenburg 6.861
Bremen 3.324
Hamburg 6.931
Hessen 9.873
Mecklenburg-Vorpommern 3.273
Niedersachsen 17.259
Nordrhein-Westfalen 47.140
Rheinland-Pfalz 6.947
Saarland 1.859
Sachsen 10.207
Sachsen-Anhalt 4.500
Schleswig-Holstein 8.007
Thüringen 4.156
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
29. Februar 2024
189.931
darunter:
Irak 21.175
Afghanistan 12.152
Türkei 11.234
Nigeria 11.022
Russische Föderation 10.800
Syrien 9.027
Iran 7.817
Serbien 7.655
Nordmazedonien 5.629
Georgien 5.577
Ungeklärt 5.318
Guinea 4.672
Pakistan 4.066
Albanien 3.863
Libanon 3.819
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
29. Februar 2024
132.743
Länder
Baden-Württemberg 17.878
Bayern 15.609
Berlin 10.036
Brandenburg 4.946
Bremen 1.554
Hamburg 3.954
Hessen 6.535
Mecklenburg-Vorpommern 2.253
Niedersachsen 11.693
Nordrhein-Westfalen 32.373
Rheinland-Pfalz 5.328
Saarland 808
Sachsen 8.444
Sachsen-Anhalt 3.406
Schleswig-Holstein 5.146
Thüringen 2.780
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
zum Stichtag 29. Februar 2024
132.743
darunter:
Irak 17.941
Nigeria 8.877
Russische Föderation 7.751
Afghanistan 6.793
Türkei 6.286
Iran 5.974
Serbien 5.578
Georgien 4.511
Nordmazedonien 3.860
Pakistan 3.533
Ungeklärt 3.439
Guinea 3.245
Albanien 2.991
Syrien 2.872
Indien 2.848
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne
Duldung zum Stichtag 29. Februar 2024
17.751
Länder
Baden-Württemberg 1.425
Bayern 2.268
Berlin 2.331
Brandenburg 793
Bremen 154
Hamburg 751
Hessen 1.059
Mecklenburg-Vorpommern 246
Niedersachsen 1.578
Nordrhein-Westfalen 3.669
Rheinland-Pfalz 854
Saarland 73
Sachsen 1.207
Sachsen-Anhalt 447
Schleswig-Holstein 604
Thüringen 292
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne
Duldung zum Stichtag 29. Februar 2024
17.751
darunter:
Irak 1.508
Türkei 1.201
Serbien 1.176
Georgien 1.059
Albanien 963
Nordmazedonien 826
Russische Föderation 795
Moldau (Republik) 710
Nigeria 700
Afghanistan 644
Iran 545
Kosovo 492
Pakistan 452
Bosnien und Herzegowina 382
Rumänien 336
Ausreisepflichtige Personen mit einem anhängigen
Asylverfahren zum Stichtag 29. Februar 2024
27.688
Länder
Baden-Württemberg 3.339
Bayern 3.081
Berlin 1.435
Brandenburg 1.587
Bremen 290
Hamburg 907
Hessen 1.379
Mecklenburg-Vorpommern 745
Niedersachsen 3.354
Nordrhein-Westfalen 5.372
Rheinland-Pfalz 1.202
Saarland 229
Sachsen 1.917
Sachsen-Anhalt 534
Schleswig-Holstein 1.511
Thüringen 806
Ausreisepflichtige Personen mit einem anhängigen
Asylverfahren zum Stichtag 29. Februar 2024
27.688
darunter:
Irak 2.756
Afghanistan 2.684
Syrien 2.566
Türkei 2.469
Russische Föderation 2.089
Georgien 1.421
Iran 1.385
Nigeria 1.225
Nordmazedonien 1.191
Serbien 717
Somalia 529
Pakistan 493
Albanien 475
Armenien 455
Ungeklärt 406
Ausreisepflichtige Personen
mit einem Schutzstatus zum
Stichtag 29. Februar 2024
Als
Asylberechtigter nach
Artikel 16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 1 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Anzahl
Flüchtlinge
insgesamt
Länder
71 1.024 850 1.945
Baden-Württemberg 14 83 84 181
Bayern 3 125 56 184
Berlin 2 51 61 114
Brandenburg 1 28 13 42
Bremen 1 22 16 39
Hamburg 9 129 28 166
Ausreisepflichtige Personen
mit einem Schutzstatus zum
Stichtag 29. Februar 2024
Als
Asylberechtigter nach
Artikel 16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 1 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Anzahl
Flüchtlinge
Hessen 5 91 61 157
Mecklenburg-Vorpommern 0 22 15 37
Niedersachsen 4 66 57 127
Nordrhein-Westfalen 25 187 176 388
Rheinland-Pfalz 0 82 60 142
Saarland 2 8 107 117
Sachsen 0 36 31 67
Sachsen-Anhalt 3 25 24 52
Schleswig-Holstein 2 51 26 79
Thüringen 0 18 35 53
Ausreisepflichtige Personen
mit einem Schutzstatus zum
Stichtag 29. Februar 2024
Als
Asylberechtigter nach
Artikel 16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 1 AsylG
subsidiärer Schutz
nach § 4 Absatz 1
AsylG gewährt
Anzahl
Flüchtlinge
Syrien 3 140 637 780
Afghanistan 3 335 33 371
Iran 17 152 11 180
Irak 6 97 39 142
Türkei 25 53 7 85
Russische Föderation 1 26 21 48
Eritrea 1 25 19 45
Ungeklärt 0 29 14 43
Somalia 0 29 9 38
Pakistan 0 17 1 18
Aserbaidschan 0 11 4 15
Nigeria 4 9 2 15
Libyen 0 5 9 14
Guinea 0 8 2 10
Äthiopien 2 6 1 9
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts zum Stichtag 29. Februar 2024
2.338
Länder
Baden-Württemberg 586
Bayern 431
Berlin 81
Brandenburg 34
Bremen 15
Hamburg 50
Hessen 236
Mecklenburg-Vorpommern 8
Niedersachsen 128
Nordrhein-Westfalen 504
Rheinland-Pfalz 119
Saarland 8
Sachsen 54
Sachsen-Anhalt 27
Schleswig-Holstein 39
Thüringen 18
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts zum Stichtag 29. Februar 2024
2.338
darunter:
Kroatien 829
Rumänien 426
Italien 255
Polen 213
Bulgarien 116
Spanien 94
Griechenland 87
Portugal 48
Niederlande 48
Ungarn 37
Litauen 30
Tschechische Republik 30
Österreich 29
Frankreich 21
Schweden 17
vollziehbare/rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt Jahr 2023
Summe 13.119
männlich 10.871
weiblich 2.157
unbekannt 91
vollziehbare/rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt Jahr 2023
Altersgruppen insgesamt 13.119
unter 18 Jahren 1.328
18 Jahre oder älter 11.791
vollziehbare/rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt Jahr 2023
Aufenthaltsdauer 13.119
weniger als 6 Jahre 10.572
6 Jahre oder länger 2.340
unbekannt 207
vollziehbare/rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt 2023
Länder 13.119
Baden-Württemberg 760
Bayern 1.534
Berlin 1.216
Brandenburg 143
Bremen 65
Hamburg 982
Hessen 2.156
Mecklenburg-Vorpommern 19
Niedersachsen 855
Nordrhein-Westfalen 3.988
Rheinland-Pfalz 164
Saarland 84
Sachsen 919
Sachsen-Anhalt 50
Schleswig-Holstein 114
Thüringen 70
vollziehbare/rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt 2023
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: 13.119
Rumänien 1.947
Bulgarien 1.271
Polen 1.009
Albanien 660
Serbien 637
Georgien 618
Türkei 572
Marokko 439
Moldau (Republik) 366
Algerien 362
Spanien 230
Nordmazedonien 224
Vietnam 219
Tschechische Republik 213
Bosnien und Herzegowina 209
34. Wie oft wurde in den Jahren von 2010 bis 2023 eine vollziehbare bzw.
rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt (gegebenenfalls Angaben
machen, soweit vorliegend, bitte auch nach Jahren differenzieren), wie hoch
war demgegenüber die Zahl der Abschiebungen bzw. der freiwillig-
kontrollierten Ausreisen (erfasste Grenzübertrittsbescheinigungen, bei
Angaben bitte ebenfalls nach Jahren auflisten), und wie bewertet die
Bundesregierung diese Zahlen?
Belastbare statistische Angaben zu der Zahl der Personen pro Jahr, bei denen
im Sinne der Fragestellung eine vollziehbare Ausreisepflicht festgestellt wurde,
können aus den Daten des AZR nicht ermittelt werden. Daher liegen hierzu
keine Erkenntnisse vor. Die weiteren statistischen Angaben können der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Jahr Abschiebungen freiwillige Ausreisen mit Grenzübertrittsbescheinigung
Anzahl Personen Anzahl Personen
2010 7.558 24.843
2011 7.917 19.864
2012 7.651 20.396
2013 10.198 21.115
2014 10.884 23.718
2015 20.888 39.874
2016 25.375 64.614
2017 23.966 43.378
2018 23.617 34.470
2019 22.097 31.694
2020 10.800 30.185
2021 11.982 22.171
2022 12.945 26.589
2023 16.430 29.981
Die Zahl der Feststellung einer vollziehbaren Ausreisepflicht hängt ebenso wie
die Zahl der Abschiebungen und der freiwillig-kontrollierten Ausreisen von
einer Vielzahl unterschiedlicher und oftmals wechselnder Einflussfaktoren ab.
Angesichts der Zuständigkeit der Länder für den Vollzug des
Aufenthaltsgesetzes sowie aufgrund der o. g. Datenlage kann die Bundesregierung keine
Bewertung im Sinne der Fragestellung abgeben.
35. Welche weiteren Maßnahmen zur Bereinigung der Daten im AZR
insbesondere zu ausreisepflichtigen Personen hat es seit der Antwort der
Bundesregierung zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/8182 gegeben,
und welche konkreten Veränderungen und Korrekturen des
Zahlenmaterials in Bezug auf welche Personengruppen waren infolgedessen
feststellbar (bitte im Einzelnen auflisten und die Korrekturen, wenn möglich,
quantifizieren), und welche diesbezüglichen Tätigkeiten und Projekte hat
der Beauftragte für Datenqualität zuletzt mit welchen Erfolgen
unternommen bzw. sind für die Zukunft geplant (bitte im Einzelnen
auflisten)?
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als Registerbehörde
kann die Qualität der im AZR gespeicherten Daten nur im begrenzten Umfang
beeinflussen. In erster Linie sind die zuständigen Ausländerbehörden (und in
Asylangelegenheiten das BAMF) für die Datenqualität der sich in ihrem
jeweiligen Verantwortungsbereich befindlichen Datensätze verantwortlich. Der
bereits auf Bundestagsdrucksache 20/8182 benannte Datenabgleich nach den
§§ 8, 8a AZRG ist umfangreich angelaufen. Erste Ausländerbehörden haben
bereits quantitativ bereinigt. Dabei wurden auch Datensätze von
ausreisepflichtigen Personen bereinigt, der Abgleich erstreckt sich über den gesamten
Datenbestand der bereinigenden Behörde. Durch die rein quantitative Art des
durchgeführten Abgleichs ist jedoch keine spezifische Aussage zu der angefragten
Personengruppe möglich.
Aufgrund der weiter angespannten Personalsituation der Ausländerbehörden,
der Beschlusslage der Ministerpräsidentenkonferenz und der daraus folgenden
Konzentration der verfügbaren Kräfte auf den genannten Datenabgleich sind
weitere Datenbereinigungen – wie im 14. Workshop zur Datenqualität im AZR
zwischen Ländern und Registerführer vereinbart – gegenwärtig weitgehend
ausgesetzt. Weiterhin steht das BAMF jedoch zur Verfügung, um
Bereinigungslisten zu übermitteln, falls lokal Ressourcen für weitere Datenbereinigungen
zur Verfügung stehen.
36. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele abgelehnte
Asylsuchende bereits vor Eintreten der Vollziehbarkeit der
Ausreisepflicht freiwillig ausreisen (bitte in absoluten und relativen Zahlen und
differenziert auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten angeben),
wozu durch Änderungen im AZR seit dem 1. November 2022 Angaben
möglich sein sollen (www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/
Kurzanalysen/kurzanalyse1-2023-mimap.pdf?__blob=publicationFile&
v=13, S. 5, Fußnote 7)?
Angaben im Sinne der Fragestellung liegen der Bundesregierung nicht vor.
Wenn Personen freiwillig vor Vollziehbarkeit der Ausreisepflicht ausreisen,
wird im AZR nach der Ausreise kein Speichersachverhalt mehr erfasst, der
dokumentiert, wann die Ausreisepflicht vollziehbar geworden wäre. Somit fehlt
ein Referenzdatum, mit dem die erfolgte Ausreise ins Verhältnis gesetzt werden
könnte. Die in der Frage zitierte Annahme aus der verlinkten BAMF
Kurzanalyse ist insoweit im Sinne der Fragestellung nicht zutreffend.
37. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in
Deutschland zum 31. Dezember 2023 lebenden Geduldeten bzw.
Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit
auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im ersten Halbjahr 2023
erlaubt bzw. versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern
auflisten)?
Zunächst wird – im Einklang mit bisherigen parlamentarischen Anfragen –
davon ausgegangen, dass im zweiten Teil der Frage nach dem Gesamtjahr 2023
gefragt wird, nicht nach dem ersten Halbjahr 2023. Die nachfolgenden
Angaben beziehen sich daher jeweils auf das Gesamtjahr 2023.
Das AZR erfasst lediglich, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten eine
Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist, allerdings lassen diese Daten
keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis erteilt
wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch bestand.
Zum 31. Dezember 2023 lag bei 22.418 geduldeten Personen eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur
für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat. 4.681 Personen haben die Erlaubnis
zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung
der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist. In 2.325 Fällen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt. Davon wurde im Jahr 2023 4.401
geduldeten Personen eine Beschäftigungserlaubnis von der Ausländerbehörde erteilt,
zu der die Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat, 942
Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten,
bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist. In
313 Fällen wurde eine Beschäftigungserlaubnis abgelehnt.
Bei 24.758 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für
Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat. 1.145 Personen haben die Erlaubnis zu
einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der
Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist. Bei 1.211 Personen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt. Davon wurde im Jahr 2023 17.822
Personen eine Beschäftigungserlaubnis von der Ausländerbehörde erteilt, zu der die
Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat. 473 Personen haben
die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die
Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist. Bei 761
Personen wurde eine Beschäftigungserlaubnis abgelehnt. Weitere Differenzierungen
können den nachstehenden Tabellen entnommen werden.
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur
Beschäftigung aus dem Jahr 2023
4.401
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten
Irak 793
Türkei 524
Afghanistan 351
Syrien 210
Nigeria 208
Iran 199
Vietnam 177
Somalia 123
Guinea 117
Pakistan 102
Georgien 101
Marokko 97
Kolumbien 93
Ukraine 87
Gambia 76
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur
Beschäftigung aus dem Jahr 2023
4.401
Länder
Baden-Württemberg 656
Bayern 289
Berlin 472
Brandenburg 148
Bremen 77
Hamburg 393
Hessen 223
Mecklenburg-Vorpommern 154
Niedersachsen 418
Nordrhein-Westfalen 567
Rheinland-Pfalz 297
Saarland 0
Sachsen 358
Sachsen-Anhalt 100
Schleswig-Holstein 122
Thüringen 127
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2023
942
darunter:
Irak 166
Afghanistan 79
Iran 77
Nigeria 64
Guinea 47
Türkei 43
Pakistan 38
Syrien 33
Somalia 32
Russische Föderation 29
Armenien 25
Libanon 24
Aserbaidschan 22
Ungeklärt 18
Georgien 17
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2023
942
Länder
Baden-Württemberg 74
Bayern 185
Berlin 35
Brandenburg 38
Bremen 3
Hamburg 19
Hessen 11
Mecklenburg-Vorpommern 4
Niedersachsen 56
Nordrhein-Westfalen 286
Rheinland-Pfalz 79
Saarland 0
Sachsen 102
Sachsen-Anhalt 3
Schleswig-Holstein 34
Thüringen 13
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2023
313
darunter:
Irak 49
Türkei 37
Afghanistan 20
Iran 19
Vietnam 16
Syrien 14
Ungeklärt 12
Nigeria 10
Marokko 10
Ukraine 10
Ghana 10
Georgien 9
Serbien 8
Pakistan 7
Libanon 6
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2023
313
Länder
Baden-Württemberg 33
Bayern 15
Berlin 64
Brandenburg 22
Bremen 10
Hamburg 34
Hessen 8
Mecklenburg-Vorpommern 6
Niedersachsen 26
Nordrhein-Westfalen 47
Rheinland-Pfalz 15
Saarland 0
Sachsen 8
Sachsen-Anhalt 5
Schleswig-Holstein 15
Thüringen 5
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2023
17.822
darunter:
Türkei 5.736
Afghanistan 3.023
Irak 1.530
Syrien 1.388
Iran 803
Kolumbien 337
Somalia 297
Nigeria 283
Jemen 264
Georgien 263
Pakistan 256
Burundi 246
Ungeklärt 241
Russische Föderation 208
Indien 202
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2023
17.822
Länder
Baden-Württemberg 3.998
Bayern 1.920
Berlin 1.415
Brandenburg 568
Bremen 66
Hamburg 703
Hessen 1.600
Mecklenburg-Vorpommern 773
Niedersachsen 2.203
Nordrhein-Westfalen 1.952
Rheinland-Pfalz 732
Saarland 2
Sachsen 738
Sachsen-Anhalt 438
Schleswig-Holstein 361
Thüringen 353
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem
Jahr 2023
473
darunter:
Iran 66
Irak 61
Nigeria 44
Türkei 42
Afghanistan 30
Syrien 26
Pakistan 22
Somalia 20
Guinea 20
Russische Föderation 13
Kamerun 9
Aserbaidschan 8
Armenien 8
Gambia 8
Eritrea 7
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem
Jahr 2023
473
Länder
Baden-Württemberg 44
Bayern 83
Berlin 26
Brandenburg 22
Bremen 2
Hamburg 2
Hessen 21
Mecklenburg-Vorpommern 2
Niedersachsen 30
Nordrhein-Westfalen 150
Rheinland-Pfalz 8
Saarland 0
Sachsen 43
Sachsen-Anhalt 0
Schleswig-Holstein 31
Thüringen 9
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2023
761
darunter:
Türkei 284
Afghanistan 96
Syrien 88
Irak 77
Iran 48
Ungeklärt 24
Russische Föderation 14
Pakistan 13
Personen aus den palästinensischen Gebieten (nicht als
Staat anerkannt)
10
Georgien 8
Kolumbien 7
Somalia 6
Tunesien 6
Aserbaidschan 6
Vietnam 6
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer
Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2023
761
Länder
Baden-Württemberg 130
Bayern 42
Berlin 95
Brandenburg 22
Bremen 4
Hamburg 24
Hessen 100
Mecklenburg-Vorpommern 37
Niedersachsen 88
Nordrhein-Westfalen 92
Rheinland-Pfalz 46
Saarland 0
Sachsen 18
Sachsen-Anhalt 22
Schleswig-Holstein 27
Thüringen 14
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
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