Deutscher Bundestag Drucksache 20/12143
20. Wahlperiode 28.06.2024
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU
– Drucksache 20/11831 –
Regionale Verteilung von Fördermitteln aus Förderprogrammen und
Einzelförderungen des Bundes
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Deutschland ist das Land der Regionen. Gleichwertige Lebensverhältnisse in
Stadt und Land, Nord und Süd, Ost und West zu gewährleisten, ist eine
zentrale Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Eine
Benachteiligung einzelner Regionen ist sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit unseres
Landes als auch für die Stabilität unserer Gesellschaft nach Auffassung der
Fragesteller hochproblematisch. Das gilt auch für die Förderpolitik der
Bundesregierung. Diese muss effizient und ausgewogenen sein.
1. Wird bei der Vergabe von Fördermitteln seitens der Bundesregierung auf
eine gleichmäßige regionale Verteilung der Mittel geachtet, und wenn ja,
wie wird die gleichmäßige Verteilung sichergestellt?
Die Kriterien, nach denen über die Bewilligung von Fördermitteln entschieden
wird, ergeben sich in der Regel aus einer Fördergrundlage (z. B.
Förderrichtlinie) und hängen u. a. von den Förderzielen, der Zielgruppe, der Art der
Intervention und dem jeweiligen Auswahlverfahren ab. Insofern ergibt sich im
Einzelfall, ob und wie die regionale Verteilung von Fördermitteln auf Ebene der
einzelnen Fördermaßnahmen gesteuert wird.
Die regionale Verteilung von Fördermitteln der regionalpolitischen
Förderprogramme des „Gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen“
wird erstmals im Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung dargestellt. Der
Bericht wird voraussichtlich noch im Sommer 2024 vom Bundeskabinett
beschlossen und veröffentlicht.
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
vom 28. Juni 2024 übermittelt und mit Schreiben vom 2. September 2024 ergänzt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
2. Wie hoch waren die geleisteten Zuwendungen nach §§ 23 und 44 der
Bundeshaushaltsordnung für Förderprogramme des Bundes in den Jahren
2017 bis 2023 insgesamt (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die
Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Zur Frage wurde im Rahmen der verfügbaren Zeit eine Auswertung auf Basis
der Zuwendungsdatenbank des Bundes mit Stand Juni 2024 für die Ressorts
AA, BK, BKM, BMAS, BMBF, BMEL, BMF, BMFSFJ, BMG, BMI, BMJ,
BMUV, BMWK, BMWSB und BMZ durchgeführt. Eine Differenzierung nach
Zuwendungen für Förderprogramme und Einzelförderungen erfolgte hierbei
nicht.
Sofern in der Zuwendungsdatenbank eine Angabe zum Bundesland enthalten
war, in dem das Vorhaben ausgeführt wird, wurde diese Angabe ausgewertet,
sonst nach Angabe des Bundeslands des Zuwendungsempfängers (bei großen
Einrichtungen in der Regel der Hauptsitz bzw. Sitz der Verwaltung). Die
folgenden Angaben sind daher unter Vorbehalt zu interpretieren, da diese ggf.
nicht der regionalen Verteilung in Bezug auf die Zielgruppe bzw. den
Umsetzungsort eines Vorhabens entsprechen, z. B. bei größeren Organisationen mit
mehreren Standorten oder Weiterleitungsverhältnissen.
Höhe der Zuwendungen Bund insgesamt in Tsd. Euro.
Bundesland 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Baden-Württemberg 1.694.944 1.691.801 1.923.754 2.219.092 2.665.626 2.933.015 3.762.468
Bayern 1.390.668 1.395.973 1.638.869 1.992.496 2.686.446 2.947.057 3.691.299
Berlin 2.420.760 2.511.585 2.679.040 3.003.222 3.504.109 3.552.279 3.487.732
Brandenburg 405.923 315.438 319.154 509.421 585.453 584.816 683.946
Bremen 191.168 180.956 191.344 201.524 217.535 243.422 245.168
Hamburg 357.195 343.964 385.861 424.205 521.345 494.008 1.049.764
Hessen 839.869 913.774 937.854 1.077.608 1.341.749 1.505.261 1.676.221
Mecklenburg-Vorpommern 168.501 176.872 169.706 253.410 275.671 293.830 257.624
Niedersachsen 746.651 769.075 825.262 918.017 1.099.398 1.241.301 1.804.538
Nordrhein-Westfalen 4.455.476 5.353.672 4.567.817 3.804.962 4.627.640 5.088.147 6.023.836
Rheinland-Pfalz 350.018 290.818 320.568 692.476 509.075 693.439 826.397
Saarland 115.744 117.216 111.203 116.350 149.238 165.611 221.696
Sachsen 752.851 820.902 907.767 986.894 860.750 1.163.697 1.204.153
Sachsen-Anhalt 270.779 240.074 229.023 242.869 307.786 280.537 323.135
Schleswig-Holstein 252.737 258.201 266.297 292.530 367.860 409.421 541.201
Thüringen 315.422 281.201 298.891 332.339 446.538 423.762 448.862
Das Fördercontrolling im BMDV erfasst seit 2020 die Mittel für geleistete
Zuwendungen nach den §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung für
Förderprogramme des Bundes auf der strategischen Ebene. Eine Aufschlüsselung nach
Bundesländern, in denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind, erfolgt
nicht. Insofern meldet das BMDV folgenden, gerundeten Mittelabfluss.
Jahr Mittelabfluss
2020 2,1 Mrd. Euro
2021 3,8 Mrd. Euro
2022 3,6 Mrd. Euro
2023 4,3 Mrd. Euro
Beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) existieren keine
zuwendungsrechtlichen Förderprogramme. Die im Geschäftsbereich des BMVg
vergebenen Zuwendungen gemäß den §§ 23, 44 der Bundeshaushaltsordnung
wurden als Einzelförderungen vergeben. Zu Frage 2 wird daher Fehlanzeige
gemeldet.
3. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „Maßnahmen zur
Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ seit der Einführung des
Förderprogramms (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die Empfänger der
Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Die Förderrichtlinie „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des
Klimawandels“ (DAS-FRL) wurde 2011 im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie
(DAS) an den Klimawandel als eine von vielen Maßnahmen initiiert, um die
Eigenvorsorge auf regionaler und lokaler Ebene zu stärken. Mit einer im Jahr
2021 erfolgten Neuausrichtung der Förderrichtlinie beabsichtigt das BMUV,
Betroffene des Klimawandels künftig noch passgenauer zu fördern. Ziel ist es,
Akteurinnen und Akteure, insbesondere Kommunen und kommunale
Einrichtungen, darin zu unterstützen, die notwendigen Klimaanpassungsprozesse in
Deutschland möglichst frühzeitig, systematisch und integriert in
Übereinstimmung mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung anzugehen. Bis 2021 war das
Auswahlverfahren zweistufig, ab 2021 einstufig mit Ausnahme des
Förderschwerpunktes B. Insbesondere in den „neuen Bundesländern“ gab es ggü. den
übrigen Ländern verhältnismäßig weniger Skizzeneinreichungen im
zweistufigen Verfahren. Daher fällt die Summe der Bundeszuwendung für die neuen
Bundesländer geringer aus.
Fördermittel in Euro.
Bundesland 2011 bis
2019*
2020 2021 2022 2023 2024
Baden-Württemberg 1.240.438 423.109 389.684 343.787 1.137.169 1.630.343
Bayern 1.885.930 327.756 365.468 356.856 552.841 1.332.330
Berlin 3.311.709 373.193 369.887 473.813 803.620 1.064.644
Brandenburg 1.335.949 44.076 126.676 123.922 278.781 624.829
Bremen 720.169 61.574 53.089 53.068 81.183 126.053
Hamburg 1.433.007 263.963 234.953 302.256 319.706 368.781
Hessen 1.599.185 272.844 491.283 374.984 642.653 2.359.486
Mecklenburg-Vorpommern 688.992 55.067 65.985 103.689 165.236 476.133
Niedersachsen 3.362.863 596.588 539.248 592.478 1.430.847 1.768.686
Nordrhein-Westfalen 3.639.605 936.590 669.563 962.194 1.550.935 4.427.670
Rheinland-Pfalz 1.449.870 510.505 361.324 230.261 1.071.674 2.034.768
Saarland 315.291 83.976 138.914 51.669 129.277 103.528
Sachsen 727.539 195.308 111.298 6.098 232.718 524.231
Sachsen-Anhalt 892.795 95.874 4.607 0 0 0
Schleswig-Holstein 1.378.644 186.106 156.513 319.991 335.250 429.696
Thüringen 567.430 160.266 125.166 119.291 81.604 43.883
* Eine Auswertung der Jahresscheiben ist nur bis 2020 möglich.
4. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „KMU-innovativ:
Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung“ seit der Einführung des
Förderprogramms (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die
Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Die Förderrichtlinie wurde am 1. März 2024 veröffentlicht, die ersten
Bewilligungen werden voraussichtlich 2025 ausgesprochen.
5. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „KfW-Umweltprogramm“
seit der Einführung des Förderprogramms (bitte nach Jahren und
Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind,
aufschlüsseln)?
Fördermittel in Tsd. Euro.
Bundesland 2023* 2024
Baden-Württemberg 0 2.395
Bayern 0 904
Berlin 0 0
Brandenburg 0 0
Bremen 0 0
Hamburg 0 0
Hessen 0 239
Mecklenburg-Vorpommern 0 0
Niedersachsen 0 0
Nordrhein-Westfalen 0 730
Rheinland-Pfalz 0 0
Saarland 0 0
Sachsen 0 0
Sachsen-Anhalt 0 0
Schleswig-Holstein 0 0
Thüringen 0 151
* Start des Förderprogramms: 5. Juni 2023
Es wird darauf hingewiesen, dass das KfW-Umweltprogramm mit Ausnahme
des in der obigen Tabelle abgebildeten Fördermoduls „Maßnahmen des
natürlichen Klimaschutzes in Unternehmen“ (ANK Maßnahme 7.13) aus
Eigenmitteln der KfW finanziert wird.
6. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „Städtebauförderung“ seit
der Einführung des Förderprogramms (bitte nach Jahren und Ländern, in
denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Die Städtebauförderung wird als Bundesfinanzhilfe an die Länder gewährt. Seit
der Neustrukturierung der Städtebauförderung 2020 wurden insgesamt
Bundesmittel in Höhe von 3.605.638.907,94 Euro an die Länder vergeben.
Bundesfinanzhilfen in Tsd. Euro.
Bundesland 2020 2021 2022 2023 2024
Baden-Württemberg 75.985 74.508 79.021 60.118 76.454
Bayern 73.480 63.717 70.312 73.618 92.878
Berlin 30.770 32.027 44.699 50.839 41.348
Brandenburg 45.495 46.409 45.809 45.026 41.991
Bremen 4.706 4.858 10.840 3.855 5.840
Hamburg 13 13.999 14.074 14.109 14.517
Hessen 23.056 25.481 34.069 46.520 51.068
Mecklenburg-Vorpommern 21.907 30.710 29.274 46.129 27.895
Niedersachsen 50.800 45.856 49.555 68.343 67.251
Nordrhein-Westfalen 107.642 125.968 140.806 149.510 147.207
Rheinland-Pfalz 15.767 20.873 19.759 27.651 33.289
Bundesland 2020 2021 2022 2023 2024
Saarland 5.649 4.876 4.496 6.110 9.371
Sachsen 92.317 76.206 74.833 79.875 71.186
Sachsen-Anhalt 43.928 46.164 45.425 46.125 45.649
Schleswig-Holstein 19.392 21.426 17.477 27.935 22.382
Thüringen 33.598 29.160 31.695 41.539 37.724
7. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „KMU-innovativ:
Ressourceneffizienz und Klimaschutz“ seit der Einführung des Förderprogramms
(bitte nach Jahren und Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen
ansässig sind, aufschlüsseln)?
Auf die Anlage wird verwiesen.*
8. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die bisher
geleisteten bzw. genehmigten Förderungen im Rahmen des Förderprogramms
„Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ seit
der Einführung des Förderprogramms (bitte nach Jahren und Ländern, in
denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Es wird darauf hingewiesen, dass die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
als privatrechtliche Stiftung aus Eigenerträgen, die sie aus dem Stiftungskapital
generiert, Projekte fördert. Es werden seit der Gründung keine weiteren Mittel
aus dem Bundeshaushalt für die Förderung bereitgestellt. Die DBU fördert auf
Grundlage der Förderleitlinien, die das Kuratorium festgelegt hat. Es gibt
keinen Länderproporz, jedoch verteilen sich die Förderempfänger, wie aus der
Anlage ersichtlich, auf alle Bundesländer. Die Förderung fließt gemäß Gesetz zur
Errichtung einer Stiftung „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ überwiegend an
kleine und mittlere Unternehmen. Ferner wird darauf hingewiesen, dass der
Fördervertrag der DBU mit dem jeweiligen Bewilligungsempfänger
geschlossen wird. Bei vielen Projekten werden Mittel vom Bewilligungsempfänger an
Kooperationspartner weitergeleitet. Diese können ihren Firmensitz in einem
anderen Bundesland haben. Dies kann vorliegend nicht abgebildet werden.
Fördermittel in Tsd. Euro.
Bundesland 1991 bis 2024
Baden-Württemberg 170.812
Bayern 179.642
Berlin 137.247
Brandenburg 62.457
Bremen 23.227
Hamburg 54.278
Hessen 87.213
Mecklenburg-Vorpommern 53.861
Niedersachsen 247.620
Nordrhein-Westfalen 255.005
Rheinland-Pfalz 35.991
Saarland 14.211
Sachsen 161.439
Sachsen-Anhalt 60.403
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/12143 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bundesland 1991 bis 2024
Schleswig-Holstein 47.285
Thüringen 77.951
In der gegebenen Zeit ist es der DBU nicht möglich, Daten auf Ebene der
Länder und Jahresscheiben zur Verfügung zu stellen.
9. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „Klimaschutzinitiative –
Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ seit der Einführung des
Förderprogramms (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die Empfänger
der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Zuwendungen in Tsd. Euro.
Bundesland 2019* 2020 2021 2022 2023 2024**
Baden-Württemberg 13.134 6.846 4.593 4.058 5.979 8.333
Bayern 1.585 2.037 1.957 2.778 3.961 4.616
Berlin 104 0 0 137 1.993 675
Brandenburg 161 4 0 0 0 0
Bremen 0 0 0 0 0 0
Hamburg 1.502 189 0 0 0 0
Hessen 2.568 775 924 521 3 0
Mecklenburg-Vorpommern 807 1.661 1.578 3.335 152 1.764
Niedersachsen 8.946 1.490 709 939 49 0
Nordrhein-Westfalen 4.334 3.437 5.546 5.335 5.445 2.275
Rheinland-Pfalz 3.482 724 408 169 1.395 3.845
Saarland 386 0 0 0 0 0
Sachsen 2.749 2.465 1.319 3.981 6.114 3.218
Sachsen-Anhalt 0 0 0 0 0 0
Schleswig-Holstein 1.353 453 1.979 2.104 833 1.079
Thüringen 0 0 0 4.308 1.366 425
* Die Auswertung erfolgte auf Basis von Daten aus dem Fördermanagementdienst „profi“ (Projektförder-Informationssystem). Aus
technischen Gründen sind in der Spalte „2019“ die summierten, geflossenen Ist-Zahlungen 2016 bis 2019 angegeben.
** Im Jahr 2024 bislang bewilligte Mittel.
10. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „Kulturelle Vermittlung“
(Titel 0452-68510) seit der Einführung des Programms (bitte nach Jahren
und Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind,
aufschlüsseln)?
Auf die Anlage wird verwiesen.*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/12143 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
11. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Förderprogramms „Jugend erinnert“ (Titel
0452-68561) seit der Einführung des Förderprogramms (bitte nach
Jahren und Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind,
aufschlüsseln)?
Fördermittel in Euro.
Bundesland 2024 2023 2022 2021 2020 2019
Baden-Württemberg 87.650 325.753 305.419 363.456
Bayern 215.505 190.645 318.626 220.380
Berlin 1.317.515 1.126.725 1.023.311 200.627
Brandenburg 374.78 513.780 360.411 210.356
Bremen 90.250 57.870 57.422 4.500
Hamburg 105.012 162.365 124.863 84.000
Hessen 200.000 350.905
Mecklenburg-Vorpommern 105.794 235.992 149.921 80.215
Niedersachsen 218.981 270.882 245.629 125.225 6.900
Nordrhein-Westfalen 151.719 322.894 277.411 171.667
Rheinland-Pfalz 54.485 51.725 26.349
Saarland 99.293 113.641 114.705
Sachsen 470.672 302.812 384.660 50.466
Sachsen-Anhalt 150.768 126.011 50.821
Schleswig-Holstein 246.365 238.450 152.840
Thüringen 625.523 455.834 206.082
12. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen im Rahmen des Programms „Zukunftsprogramm Kino“ (Titel
0452-89222) seit der Einführung des Förderprogramms (bitte nach
Jahren und Ländern und Landkreisen, in denen die Empfänger der
Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Die Filmförderungsanstalt konnte in der Kürze der Zeit lediglich die Summe
der Ist-Zahlungen aufgeschlüsselt nach Jahr und Bundesland (nicht aber nach
Landkreis) erheben. Landkreise konnten jedoch bei den bewilligten
Fördermitteln dargestellt werden. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass es zwei
Förderprogramme gab (Zukunftsprogramm Kino (ZPK) I und II). Das ZPK II wurde
ausschließlich über Neustart-Mittel finanziert. Siehe zudem die Tabellen in der
Anlage.*
13. Wie ist der derzeitige Verhandlungsstand mit der EU-Kommission, und
bis wann ist mit einer Einigung bei den laufenden Verhandlungen zur
beihilferechtlichen Genehmigung im Rahmen der sogenannten
Kraftwerksstrategie zu rechnen?
Die Bundesregierung hat in intensiven und konstruktiven Gesprächen mit der
Europäischen Kommission inhaltliche Fragen klären und die beihilferechtlich
erheblichen Eckpunkte der Kraftwerksstrategie weiter ausarbeiten können. Die
Bundesregierung arbeitet intensiv an der Umsetzung der Kraftwerksstrategie.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/12143 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
14. Bis wann ist mit den ersten Ausschreibungen im Rahmen der
sogenannten Kraftwerksstrategie zu rechnen, und wie wird sichergestellt, dass die
Ausschreibungen auch zu einem Erfolg führen und so von Anfang an
auch ein entsprechendes Volumen an Gaskraftwerken fristgerecht zur
Verfügung stehen wird?
Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass die ersten Ausschreibungen
noch in diesem Jahr durchgeführt werden können. Voraussetzung dafür ist die
beihilferechtliche Genehmigung durch die Europäische Kommission. Die
wettbewerblichen Ausschreibungen werden so ausgestaltet sein, dass sie die
Wirtschaftlichkeitslücken neuer Kraftwerksprojekte schließen.
15. Ist eine regionale Steuerung im Rahmen des Vergabeverfahrens bei der
sogenannten Kraftwerksstrategie vorgesehen, welche auch eine
systemdienliche Verortung von Kraftwerken in Süddeutschland sicherstellt?
Im laufenden Verfahren kann nicht zu Details der geplanten Regelung und zu
Gesprächen mit der Europäischen Kommission Stellung genommen werden.
16. Wann ist seitens der Bundesregierung mit den angekündigten
Stromsicherheitsanalysen für die Versorgungssicherheit zu rechnen, die auch
Szenarien mit konservativen und krisenhaften Annahmen einbeziehen
sollen (
www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/02/20240
205-einigung-zur-kraftwerksstrategie.html)?
Die Stromsicherheitsanalyse wird derzeit erarbeitet und umfasst konservative
und krisenhafte Entwicklungen im Stromversorgungssystem. Sie soll so schnell
wie möglich fertiggestellt werden.
17. Wie hoch waren die bisher vom Bund geleisteten bzw. genehmigten
Förderungen gemäß der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema
„Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch
souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige
Batteriewertschöpfungsketten“ (bitte nach Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen
ansässig sind, aufschlüsseln)?
19. Weshalb werden im Rahmen der Batterie-Förderrichtlinie nach Kenntnis
der Fragesteller Unternehmen unterstützt, die in Deutschland noch nicht
ansässig sind, während standorttreue Unternehmen nicht gefördert
werden?
20. Worin liegen die Unterschiede bei den einzelnen Projekten, die nach
Kenntnis der Fragesteller offenbar eine unterschiedliche
Förderentscheidung im Rahmen der Batterie-Förderrichtlinie rechtfertigen?
Die Fragen 17, 19 und 20 werden gemeinsam beantwortet.
Bisher wurden vom Bund noch keine Förderungen gemäß der Richtlinie zur
Förderung von Projekten zum Thema „Forschung und Entwicklung an
Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige
Batteriewertschöpfungsketten“ (B@TS) ausgesprochen, bewilligt oder
geleistet. Die Projektskizzen zum ersten Einreichungsstichtag dieser Förderrichtlinie
befinden sich im Begutachtungsprozess und werden nach den in der
Förderrichtlinie benannten Kriterien bewertet.
18. Aus welchen Gründen ist – nach den Fragestellern bekannten Angaben
des Unternehmens BMW – ein Antrag des Unternehmens für eine
Förderung des geplanten Montagewerkes für Hochvoltbatterien in den
Gemeinden Irlbach und Straßkirchen in Höhe von 150 Mio. Euro – wovon
45 Mio. Euro durch das Land Bayern übernommen worden wären –
durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz abgelehnt
worden?
Im Rahmen der Förderrichtlinie „Resilienz und Nachhaltigkeit des Ökosystems
Batteriezellfertigung“ haben sich zahlreiche Unternehmen mit einer Skizze auf
eine Förderung beworben. Aufgrund der hohen Anzahl an Bewerbungen war
das Verfahren stark überzeichnet und die Auswahl der Förderzusagen daher
sehr kompetitiv.
21. In welchen Ländern befinden sich die von der EU-Kommission
genehmigten 24 deutschen IPCEI (Important Project of Common European
Interest) Wasserstoffprojekte (
www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilu
ngen/2024/02/20240215-eu-kommission-gibt-den-weg-frei-fur-die-forde
rung-von-24-deutschen-ipcei-wasserstoffprojekten.html), und wie hoch
sind die jeweiligen Fördermittel (bitte einzeln nach dem jeweiligen
Projekt auflisten)?
Die 24 deutschen Wasserstoffprojekte sollen in den folgenden Bundesländern
realisiert werden: Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-
Vorpommern.
Die IPCEI Wasserstoff Projekte werden zu 30 Prozent von den beteiligten
Bundesländern kofinanziert. Die folgende Übersicht stellt den
Gesamtfördermittelbedarf von Bund und Land dar.
Bewilligungssummen in Euro.
Nummer Thema des Projekts Bewilligungssumme Bundesland
1 Elektrolyseurprojekt 214.698.029,64 Euro Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg
2 Leitungsprojekt 17.669.286,06 Euro Niedersachsen
3 Wasserstoffspeicher 61.148.577,23 Euro Sachsen-Anhalt
4 Leitungsprojekt 126.396.290,43 Euro Hamburg
5 Wasserstoffspeicher 127.528.473,54 Euro Nordrhein-Westfalen
6 Leitungsprojekt 18.729.815,49 Euro Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
7 Leitungsprojekt 44.143.718,82 Euro Saarland
8 Leitungsprojekt 1.177.435.947,60 Euro Onshore in Niedersachsen; Offshore Bund
9 Elektrolyseurprojekt 167.363.430,12 Euro Mecklenburg-Vorpommern
10 Elektrolyseurprojekt 177.977.842,16 Euro Nordrhein-Westfalen
11 Elektrolyseurprojekt 492.308.027,76 Euro Niedersachsen
12 Elektrolyseurprojekt 125.052.743,81 Euro Niedersachsen
13 Leitungsprojekt 144.772.396,80 Euro Bremen, Niedersachsen
14 Elektrolyseurprojekt 447.370.251,66 Euro Bremen, Niedersachsen
15 Wasserstoffspeicher 44.976.379,24 Euro Niedersachsen
16 Elektrolyseurprojekt 154.115.690,76 Euro Hamburg
17 Leitungsprojekt 40.281.121,46 Euro Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
18 Elektrolyseurprojekt 102.415.794,91 Euro Saarland
19 Leitungsprojekt 37.950.313,80 Euro Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
20 Transport 74.910.831,20 Euro Bayern
21 Leitungsprojekt 446.908.423,66 Euro Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg,
Sachsen, Sachsen-Anhalt
Nummer Thema des Projekts Bewilligungssumme Bundesland
22 Elektrolyseurprojekt 0,00 Euro Sachsen-Anhalt; keine Kofinanzierung
durch das Bundesland
23 Elektrolyseurprojekt 199.764.436,16 Euro Mecklenburg-Vorpommern
24 Leitungsprojekt 156.972.482,66 Euro Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen
Hinweis zu Nummer 22 – Elektrolyseurprojekt in Sachsen-Anhalt: Das
Bundesland hat dem BMWK mitgeteilt, dass sie die Kofinanzierung für dieses
Projekt nicht bereitstellen können, weswegen das Projekt insgesamt nicht gefördert
werden kann.
22. Wie beurteilt die Bundesregierung die Fortschritte bei der sogenannten
Infrastruktur-Welle (Hy2Infra) des IPCEI Wasserstoff in Anbetracht der
Tatsache, dass die Entscheidung darüber, welche Projekte gefördert
werden, bereits im Mai 2021 durch den Bund gefallen ist?
Die beihilferechtliche Genehmigung durch die europäische Kommission am
15. Februar 2024 ist ein wichtiger Schritt für den Hochlauf des
Wasserstoffmarktes in Deutschland und Europa. Mit Vorliegen der beihilferechtlichen
Genehmigung wurde der nationale Projektbewilligungsprozess eingeleitet, der
sich unmittelbar vor dem Abschluss befindet.
23. Arbeitet die Bundesregierung für die Umstellung von Gasverteilnetzen
auf Wasserstoff an einem dem sogenannten Amortisationskonto für das
Wasserstoffkernnetz vergleichbaren Instrument, um die teils
umfangreichen Lücken des Wasserstoffkernnetzes zügig zu schließen, das aktuell
insbesondere den Süden, aber auch weitere Regionen benachteiligt?
Das BMWK hat im Rahmen des Green Papers „Transformation Gas-/
Wasserstoff Verteilernetze“ im Frühjahr 2024 einen Konsultationsprozess aufgesetzt
und die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet. Im Folgenden wird zu
prüfen sein, welche konkreten Maßnahmen für die anstehende Transformation
der Gasverteilernetze erforderlich sowie wann und wie sie umzusetzen sind. Zu
Fragen der Finanzierung der Transformation der Gasverteilernetze sind derzeit
noch keine Entscheidungen getroffen worden.
24. Wie hoch ist der insgesamte beantragte Förderbedarf im Rahmen der
sogenannten Infrastruktur-Welle (Hy2Infra), und wie viele Fördermittel
stehen insgesamt dafür zur Verfügung?
Der Gesamtfördermittelbedarf der Infrastrukturprojekte liegt bei
4.600.890.304,97 Euro, der zu 70 Prozent vom Bund und zu 30 Prozent vom
jeweiligen Bundesland bereitgestellt wird.
25. Weshalb wurde das am 12. März 2024 durch das Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gestartete erste Gebotsverfahren
der „Klimaschutzverträge“ vorrangig an größere Unternehmen gerichtet
und nicht gleichzeitig auch Förderrichtlinien für kleinere Unternehmen
mit kleineren Produktionsanlagen, die weniger als 10 Kilotonnen CO2/
Jahr ausstoßen, veröffentlicht (
www.bmwk.de/Redaktion/DE/Download
s/F/faq-klimaschutzvertraege.pdf?__blob=publicationFile&v=8)?
Das erste Gebotsverfahren der Klimaschutzverträge richtet sich vorrangig an
energieintensive Unternehmen, um deren erhebliches Potenzial zur Reduktion
von Treibhausgas-Emissionen zu nutzen. Unternehmen mit kleineren
Produktionsanlagen können ebenfalls teilnehmen, sofern die Referenzanlage die Grenze
von 10 kt CO2-Äquivalent/a überschreitet. Unternehmen mit kleineren
Anlagen, die diese Schwelle nicht allein erreichen, haben die Möglichkeit, sich
gemeinsam als Konsortium um eine Förderung zu bewerben.
Die künftige „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz“ (BIK) soll gezielt
Dekarbonisierungsprojekte kleineren Volumens fördern. Sie unterstützt kleine
und mittlere Unternehmen bei Investitionen zur Umstellung von fossilen
Brennstoffen auf erneuerbaren Wasserstoff oder Strom. Infolge des Urteils des
BVerfG vom 15. November 2023 ist es zu einigen Verzögerungen bei der
Planung dieses Förderprogramms gekommen.
Die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) richtet sich
an kleinere Unternehmen mit kleineren Anlagen.
26. Wie viele Förderanträge sind im Rahmen des ersten Gebotsverfahren der
„Klimaschutzverträge“ bereits gestellt worden, und wie viele
Haushaltsmittel stehen für die Förderung insgesamt zur Verfügung?
Am 12. März 2024 wurde das erste, viermonatige Gebotsverfahren gestartet.
Wer an dem vorbereitenden Verfahren mit einem zulässigen Antrag
teilgenommen hat, ist nun aufgefordert, ein Gebot abzugeben. Da aktuell die Gebotsrunde
läuft, kann die Bundesregierung aus wettbewerbsrechtlichen Gründen keine
genauen Angaben zur Anzahl der Anträge machen. Im Vorverfahren wurde
jedoch eine hohe Anzahl an Vorschlägen aus diversen Branchen verzeichnet –
von Chemie, Glas, Keramik, Stahl, Papier bis Zement. Die Haushaltsmittel für
das erste Verfahren belaufen sich auf 4 Mrd. Euro. Die Ausstattung etwaiger
weiterer Gebotsrunden ist Gegenstand des laufenden
Haushaltsaufstellungsverfahrens.
27. Teilt die Bundesregierung die Einschätzungen, dass küstenferne Orte
aufgrund der derzeit noch knappen Verfügbarkeit von sogenannter grüner
Energie (Strom, Wasserstoff) durch die Ausschreibungsbedingungen
gegebenenfalls benachteiligt werden, bzw. was wird zur Unterstützung der
Unternehmen in den küstenfernen Regionen stattdessen unternommen?
Der Erfolg in wettbewerblichen und marktbasierten Förderprogrammen, bei
denen sich die innovativsten und effizientesten Projekte durchsetzen, hängt von
vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Einer von vielen Faktoren – und nicht
zwingend der maßgebliche – kann unter Umständen der Anschluss an
Energieinfrastruktur sein. Aus diesem Grund setzt sich die Bundesregierung für einen
raschen Ausbau der Infrastruktur für grüne Energien ein, ist hierfür jedoch auch
auf das Engagement der Bundesländer und Kommunen angewiesen.
28. Wird bei dem ersten Gebotsverfahren der „Klimaschutzverträge“
sichergestellt, dass nicht nur große Standorte der Stahlindustrie in der ersten
Ausschreibungsrunde zum Zuge kommen, sondern beispielsweise auch
Unternehmen der Chemie- oder Glasindustrie?
Aufgrund des Pilotcharakters der ersten Gebotsrunde ist das Fördervolumen
insgesamt noch auf 4 Mrd. Euro begrenzt, wobei die maximale Fördersumme
für Einzelvorhaben bei 1 Mrd. Euro liegt. Damit können in dieser Runde keine
ganz großen Vorhaben teilnehmen, wie etwa große Vorhaben der Stahlindustrie.
Durch die Begrenzung auf ein Drittel des gesamten Fördervolumens pro Sektor
wird zudem gewährleistet, dass mindestens drei verschiedene Sektoren
gefördert werden.
29. Sind Medienberichte zutreffend, dass synthetische Gase im Rahmen der
„Klimaschutzverträge“ nicht gefördert werden sollen (
www.handelsblat
t.com/politik/deutschland/industrie-habeck-will-synthetisches-gas-
nichtmit-klimaschutzvertraegen-foerdern/100025626.html), und wenn ja, wie
wird dies begründet?
Der Einsatz von synthetischem Methan ist im Rahmen des Förderprogramms
Klimaschutzverträge grundsätzlich zulässig. Wie bei jedem Projekt müssen
auch hier alle Voraussetzungen der Förderrichtlinie Klimaschutzverträge (FRL
KSV) und des jeweils geltenden Förderaufrufs erfüllt sein. So gelten beim
Einsatz von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten beispielsweise die
Voraussetzungen von Nummer 4.9 FRL KSV. Auch muss es sich bei dem geförderten
Vorhaben um ein transformatives Produktionsverfahren handeln, damit die
Ziele der Förderrichtlinie erreicht werden. Emissionen aus der Nutzung von
synthetischem Methan in Form von erneuerbaren Brennstoffen nicht biogenen
Ursprungs (Renewable Fuels of Non-Biological Origin – RFNBO) sind nach
den Regeln des aktuell geltenden EU Emissions Trading System (EU ETS) und
entsprechend dem Förderprogramm Klimaschutzverträge nicht mit dem
Emissionsfaktor null oder nur anteilig zu bewerten, sondern werden emissionsseitig
entsprechend des jeweiligen Kohlenstoffgehalts in Ansatz gebracht.
30. Wie ist der Stand der im Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜND-
NIS 90/DIE GRÜNEN und FDP getroffenen Vereinbarung, das Zentrum
Zukunft der Mobilität neu aufzustellen (
www.spd.de/fileadmin/Dokumen
te/Koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_2021-2025.pdf, S. 40), und der
damit einhergehenden durch die Bundesregierung durchgeführten
Bedarfsanalyse unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen
und aller Handlungsalternativen (siehe Antwort der Bundesregierung auf
die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/2874)?
Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat im Februar
2023 ein Konzept zur Neuaufstellung des Deutschen Zentrums Mobilität der
Zukunft (DZM) vorgelegt. Dieses wurde vom Haushaltsausschuss des
Deutschen Bundestages abgelehnt und eine Überarbeitung des Konzeptes per
Maßgabebeschluss gefordert. Das entsprechend überarbeitete Konzept für das DZM
wurde im Juni 2023 in der 53. Sitzung des Haushaltsausschusses zur Kenntnis
genommen und befindet sich aktuell in der Umsetzung.*
31. Lehnt die Bundesregierung den ursprünglich für das Zentrum Zukunft
der Mobilität vorgesehenen Standort München als sogenannten
Knotenpunkt ab, und wenn ja, warum?
Der Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses sieht die Umsetzung der vier
im Haushaltsgesetz 2023 genannten Standortprojekte ohne die Gründung einer
eigenständigen Institution vor. Dieser Maßgabe entsprechend ist in der
aktuellen Konzeption kein Standort in München geplant.*
* Die Antworten zu den Fragen 30 bis 34 und 37 wurden mit Schreiben vom 2. September 2024 ergänzt.
32. Welche der ursprünglich für das Zentrum Zukunft der Mobilität
vorgesehenen Standorte Hamburg (Wireless Innovation Competence Center),
Annaberg-Buchholz (Smart Rail Connectivity Campus), Minden (Rail
Campus Ostwestfalen-Lippe) und Karlsruhe (Autonomer öffentlicher
Personennahverkehr – ÖPNV – zwischen Stadt und Land) werden
seitens der Bundesregierung weiterhin als mögliche Standorte für das
Zentrum Zukunft der Mobilität in Betracht gezogen?
Die Projekte an den genannten Standorten befinden sich aktuell in der
Umsetzung und werden bereits gefördert.*
33. Wie ist der Sachstand bei der Förderung der „Innovations- und
Technologiezentrum für Wasserstoff“ (ITZ)-Standorte Chemnitz, Duisburg,
Pfeffenhausen und des norddeutschen Clusters (Hamburg, Bremen, Stade)
durch den Bund (bitte jeweils einzeln für die jeweiligen Standorte
ausführen)?
Die Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr ist am
1. April 2024 in Kraft getreten. Die Anträge der Standorte werden aktuell von
den Konsortien finalisiert.
Standort Chemnitz:
Die beihilferechtliche Einschätzung des Standortkonzeptes wird planmäßig bis
Anfang Juli abgeschlossen sein und anschließend wird der Antrag eingereicht.
Standort Duisburg:
Der Prozess zur beihilferechtlichen Einschätzung des Standortkonzeptes auf
Basis weiterer erforderlicher Detaillierungen des Standorts läuft derzeit. Der
Antrag soll bis August eingereicht werden.
Standort Pfeffenhausen:
Die beihilferechtliche Einschätzung des Standortkonzeptes ist abgeschlossen.
Der Antrag soll bis Juli eingereicht werden.
Standort norddeutsches Cluster:
Die beihilferechtliche Einschätzung des Standortkonzeptes wird planmäßig im
Juli abgeschlossen. Die Anträge sollen bis Juli eingereicht werden.
Der Bewilligungsprozess schließt sich jeweils unmittelbar an.*
34. Sind für die ITZ-Standorte Chemnitz, Duisburg, Pfeffenhausen und für
das norddeutsche Cluster (Hamburg, Bremen, Stade) noch
Haushaltsmittel veranschlagt, und wenn ja, wie hoch sind diese Haushaltsmittel (bitte
jeweils einzeln für die jeweiligen Standorte ausführen)?
Für das ITZ sind Fördermittel i. H. v. „bis zu 290 Mio. Euro“ in Aussicht
gestellt worden, die gleichmäßig auf die vier Standorte verteilt werden sollen.
Eine Mittelveranschlagung kann erst nach der „haushaltsrechtlichen
Anerkennung“ der vorgesehenen Maßnahmen erfolgen, § 24 BHO.*
* Die Antworten zu den Fragen 30 bis 34 und 37 wurden mit Schreiben vom 2. September 2024 ergänzt.
35. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um deutschlandweit
einen schnellen und zielgerichteten Wasserstoff-Hochlauf zu
gewährleisten, insbesondere einen zeitnahen Aufbau von lastnahen Elektrolyseuren
in Süddeutschland?
Derzeit wird eine Ausschreibung für systemdienliche Elektrolyseure erarbeitet.
Bis 2028 sollen 3 Gigawatt (GW) systemdienliche Elektrolysekapazität
ausgeschrieben werden.
Damit ein kosteneffizienter und haushaltsschonender Hochlauf der
Wasserstofferzeugung in Deutschland gelingen kann, sollten Elektrolyseure systemdienlich
im Energiesystem verortet sein. Da es sich bei Elektrolyseuren um multimodale
Punkte im Energiesystem handelt, sind diverse Perspektiven auf den Begriff
„Systemdienlichkeit“ zu berücksichtigen.
Aus Stromnetzperspektive ist relevant, dass der Elektrolyseur als zusätzlicher
Stromverbraucher das Stromnetz nicht unverhältnismäßig belastet und
Netzengpässe nicht verstärkt. Für den Transport von Wasserstoff ist die Nähe zum
Kernnetz und zu Wasserstoffspeichern relevant. Ein limitierender Faktor kann
die lokale Verfügbarkeit von Wasser sein. Zusätzlich stellt sich die Frage
bezüglich der Nutzung von Nebenprodukten der Elektrolyse – Sauerstoff und
Abwärme. Die räumliche Nähe zwischen Elektrolyseuren und Anlagen zur
Nutzung von Wasserstoff kann zu Beginn der Hochlaufphase eine Rolle spielen,
um Wasserstoffnutzer ohne anderweitige Versorgungsmöglichkeit wie Trailer,
Schiff oder Wasserstoffleitung mit Wasserstoff zu versorgen.
36. Wie positioniert sich die Bundesregierung zur möglichen Teilung der
einheitlichen deutschen Strompreiszone, bzw. welche Maßnahmen
ergreift die Bundesregierung zum Erhalt der einheitlichen deutschen
Strompreiszone?
Die Bundesregierung hält an der einheitlichen deutsch-luxemburgischen
Stromgebotszone fest. Zum Erhalt der Stromgebotszone ist es aber notwendig,
Engpässe im Stromsystem zu reduzieren und ausreichend Kapazitäten für den
Stromhandel im europäischen Binnenmarkt zur Verfügung zu stellen. Um dies
zu gewährleisten, hat die Bundesregierung eine Vielzahl an Maßnahmen
ergriffen, die im „Aktionsplan Gebotszone“ dargelegt sind:
www.bmwk.de/Redaktio
n/DE/Downloads/A/aktionsplan-gebotszone.html.
Die wichtigsten Maßnahmen stellen hierbei der beschleunigte Netzausbau und
die Optimierung des Bestandsnetzes dar. Bis 2037 soll das Stromnetz
bedarfsgerecht so ausgebaut werden, dass ein sicherer und zuverlässiger Netzbetrieb
bei gleichzeitiger Reduktion des Engpassmanagementbedarfs in Deutschland
möglich ist. Im Bereich der Bestandsnetzoptimierung unternimmt die
Bundesregierung vielfältige Anstrengungen die zu einer Reduzierung von
Netzengpässen beitragen. Hervorzuheben ist dabei die seit Januar 2023 flächendeckend
durchgeführte Höherauslastung des Übertragungsnetzes, durch die dessen
Transportkapazität erhöht wird. Durch die Höherauslastung konnte nach
Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber der Redispatchbedarf im Jahr 2023
um 25 Prozent gesenkt werden. Eine weitere wichtige Rolle kommt der
Optimierung des Engpassmanagements zu.
In Zukunft sieht die Bundesregierung auch vermehrt die Notwendigkeit, stärker
lokale Signale zu setzen, so dass Erzeugung und Verbrauch räumlich besser
aufeinander abgestimmt sind. Beispielhaft ist hier die Maßnahme
„Nutzenstatt-Abregeln“, die der Bundestag im Rahmen der letzten EnWG-Reform
beschlossen hat. Hierdurch werden Anreize gesetzt, um in geeigneten Regionen
zusätzlichen Stromverbrauch zu aktivieren und somit die Abregelung
erneuerbarer Energien zu senken.
37. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um dem Förderbedarf
bei der Breitbandförderung in den einzelnen Bundesländern angemessen
Rechnung zu tragen und eine verlässliche Finanzierung des
Förderprogrammes über einen mehrjährigen Zeithorizont sicherzustellen?
Um dem Förderbedarf bei der Breitbandförderung in den einzelnen Ländern
angemessen Rechnung zu tragen, hat die Bundesregierung mit den
Landesobergrenzen einen Steuerungsmechanismus eingeführt. Dadurch kann jedes
Bundesland entsprechend seiner noch förderfähigen Adresspunkte angemessen von
den zur Verfügung stehenden Fördermitteln profitieren.
Eine verlässliche Finanzierung des Förderprogramms ist durch die
bedarfsgerechte Veranschlagung von Haushaltsmitteln für die Ausfinanzierung in
Vorjahren eingegangener Verpflichtungen im Haushaltsplan sichergestellt.*
38. Wie viele Bauvorhaben sind in welcher Höhe mit dem Förderprogramm
für den Klimafreundlichen Neubau (KFN) seit der Einführung des
Förderprogramms gefördert worden (bitte nach Jahren und Ländern, in
denen die Empfänger der Förderungen ansässig sind, sowie Wohn- und
Nichtwohngebäude aufschlüsseln)?
39. Wie viele der mit dem KFN geförderten Bauvorhaben waren
klimafreundliche Wohngebäude bzw. Nichtwohngebäude mit oder ohne einem
Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG; bitte in absoluten Zahlen
nach Ländern differenzieren)?
Die Fragen 38 und 39 werden gemeinsam beantwortet.
Das Förderprogramm Klimafreundlicher Neubau (KFN) ist zum 1. März 2023
gestartet. Folglich existieren keine Daten aus den Vorjahren.
Die Aufschlüsselung auf Bundeslandebene berücksichtigt den Standort des
geförderten Vorhabens. Daten, in welchem Bundesland die jeweiligen
Fördernehmer ansässig sind, liegen nicht vor. Der Förderung liegt vorzugsweise eine
Zinsverbilligung zugrunde, nur kommunale Gebietskörperschaften erhalten
Zuschüsse. Folgende Tabellen weisen daher das Zusagevolumen (Kreditbetrag)
inklusive Zuschüsse aus.
2023 (1. März bis 31. Dezember) Wohngebäude.
Bundesland Kredit
Anzahl
Zusagen
Kredit
Zusagevol. Mio.
Euro
Zuschuss
(Kommunen)
Anzahl
Zusagen
Zuschuss
(Kommunen)
Zusagevol.
Mio. Euro
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
QNG
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
ohne QNG
Baden-
Württemberg
2.651 594,8 4 0,7 1.276 1.379
Bayern 5.101 1.268,1 5 0,8 2.972 2.134
Berlin 284 273,1 0 0 118 166
Brandenburg 369 221,3 0 0 192 177
Bremen 108 116,3 0 0 28 80
Hamburg 160 69,1 0 0 60 100
Hessen 837 301,8 1 0,1 512 326
* Die Antworten zu den Fragen 30 bis 34 und 37 wurden mit Schreiben vom 2. September 2024 ergänzt.
Bundesland Kredit
Anzahl
Zusagen
Kredit
Zusagevol. Mio.
Euro
Zuschuss
(Kommunen)
Anzahl
Zusagen
Zuschuss
(Kommunen)
Zusagevol.
Mio. Euro
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
QNG
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
ohne QNG
Mecklenburg-
Vorpommern
217 72,5 0 0 102 115
Niedersachsen 2.978 699,8 5 0,3 956 2.027
Nordrhein-
Westfalen
2.777 977,4 0 0 956 1.821
Rheinland-Pfalz 654 189,2 0 0 338 316
Saarland 35 46,2 0 0 11 24
Sachsen 196 88,8 0 0 107 89
Sachsen-Anhalt 195 54 0 0 135 60
Schleswig-
Holstein
809 208,7 0 0 245 564
Thüringen 123 60,7 0 0 78 45
SUMME 17.494 5.241,80 15 1,90 8.086 9.423
2023 (1. März bis 31. Dezember) Nichtwohngebäude.
Bundesland Kredit
Anzahl
Zusagen
Kredit
Zusagevol. Mio.
Euro
Zuschuss
(Kommunen)
Anzahl
Zusagen
Zuschuss
(Kommunen)
Zusagevol.
Mio. Euro
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
QNG
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
ohne QNG
Baden-
Württemberg
159 523,5 52 17,7 58 153
Bayern 190 434,1 62 28,9 51 201
Berlin 59 223,1 2 2,1 11 50
Brandenburg 9 29,5 9 9,1 11 7
Bremen 7 47,3 0 0 6 1
Hamburg 3 3,8 12 7,1 6 9
Hessen 46 160,8 6 2,6 15 37
Mecklenburg-
Vorpommern
5 5,7 2 2,1 3 4
Niedersachsen 93 140,4 26 19,6 35 84
Nordrhein-
Westfalen
145 379,5 31 19,7 47 129
Rheinland-Pfalz 38 99,3 5 0,7 2 41
Saarland 2 1,7 1 0,1 0 3
Sachsen 8 22,5 2 2 4 6
Sachsen-Anhalt 6 8,2 1 0,7 5 2
Schleswig-
Holstein
32 120,7 11 3,8 7 36
Thüringen 8 33,2 0 0 2 6
SUMME 810 2.233,30 222 116,20 263 769
2024 (1. Januar bis 31. Mai) Wohngebäude.
Bundesland Kredit
Anzahl
Zusagen
Kredit
Zusagevol.
Mio.
Euro
Zuschuss
(Kommunen)
Anzahl
Zusagen
Zuschuss
(Kommunen)
Zusagevol.
Mio. Euro
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
QNG
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
ohne QNG
Baden-
Württemberg
1.526 479,1 0 0 714 812
Bayern 2.510 897,2 6 1,5 1.513 1.003
Berlin 147 147,7 0 0 42 105
Brandenburg 99 44,4 0 0 68 31
Bremen 131 39,5 0 0 60 71
Hamburg 88 38,8 0 0 25 63
Hessen 482 238,9 0 0 329 153
Mecklenburg-
Vorpommern
105 26,3 0 0 38 67
Niedersachsen 1.526 454,7 0 0 502 1.024
Nordrhein-
Westfalen
1.275 528,9 0 0 489 786
Rheinland-Pfalz 310 139,8 0 0 94 216
Saarland 39 11,2 0 0 15 24
Sachsen 356 81,8 0 0 262 94
Sachsen-Anhalt 258 57,4 0 0 215 43
Schleswig-
Holstein
477 130,2 0 0 103 374
Thüringen 83 13,4 0 0 62 21
SUMME 9.412 3.329,30 6 1,50 4.531 4.887
2024 (1. Januar bis 31. Mai) Nichtwohngebäude.
Bundesland Kredit
Anzahl
Zusagen
Kredit
Zusagevol. Mio.
Euro
Zuschuss
(Kommunen)
Anzahl
Zusagen
Zuschuss
(Kommunen)
Zusagevol.
Mio. Euro
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
QNG
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
ohne QNG
Baden-
Württemberg
69 212,2 26 9,9 18 77
Bayern 58 176,8 48 30,5 31 75
Berlin 23 75,9 0 0 5 18
Brandenburg 1 0,7 4 2,8 2 3
Bremen 4 37,6 0 0 3 1
Hamburg 3 13,4 9 7,1 6 6
Hessen 9 55,4 6 4,7 7 8
Mecklenburg-
Vorpommern
5 27 1 0,4 1 5
Niedersachsen 54 137,9 25 20,3 25 54
Nordrhein-
Westfalen
55 154,8 27 24,4 22 60
Rheinland-Pfalz 9 22,7 3 0,3 1 11
Saarland 5 13,1 1 0,4 2 4
Sachsen 5 21,3 2 0,7 3 4
Sachsen-Anhalt 5 11 1 0,2 2 4
Schleswig-
Holstein
16 47,8 6 2,1 7 15
Bundesland Kredit
Anzahl
Zusagen
Kredit
Zusagevol. Mio.
Euro
Zuschuss
(Kommunen)
Anzahl
Zusagen
Zuschuss
(Kommunen)
Zusagevol.
Mio. Euro
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
QNG
Gebäudeniveau
gesamt Anzahl
ohne QNG
Thüringen 1 1,6 1 1,1 2 0
SUMME 322 1.009,20 160 104,90 137 345
Gebäudeniveau gesamt seit Programmstart.
Anzahl QNG Anzahl ohne QNG
13.017 15.424
40. Wie viele Bauvorhaben sind in welcher Höhe mit Mitteln der Sozialen
Wohnraumförderung seit der Einführung des Förderprogramms gefördert
worden (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die Empfänger der
Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
In der nachfolgenden Tabelle werden die nach Angaben der Länder insgesamt
neu geförderten Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau in den
Kalenderjahren 2020 bis 2023 nach Ländern ausgewiesen. Mit einem bundesweiten Anstieg
von rund 20 Prozent im Jahr 2023 ist der soziale Wohnungsbau Stabilitätsanker
in Zeiten schwieriger wohnungspolitischer Rahmenbedingungen. Die massiv
erhöhte bundesseitige Unterstützung ermöglicht es den Ländern, die
Attraktivität ihrer Förderprogramme trotz gestiegener Zinsen und Baukosten zu erhalten
und zu steigern.
Anzahl geförderte Wohneinheiten (Kalenderjahre).
Bundesland 2020 2021 2022 2023
Baden-Württemberg 5.090 6.776 5.858 3.701
Bayern 11.037 11.417 9.043 9.096
Berlin 3.764 1.011 1.935 4.340
Brandenburg 1.290 1.295 943 897
Bremen 0 535 342 261
Hamburg 4.977 4.604 3.679 4.244
Hessen 3.000 3.915 3.279 2.918
Mecklenburg-Vorpommern 236 476 470 929
Niedersachsen 1.584 2.149 2.717 2.448
Nordrhein-Westfalen 8.774 7.347 7.919 11.854
Rheinland-Pfalz 2.905 1.899 1.743 2.996
Saarland 0 0 0 61
Sachsen 593 201 1.118 3.246
Sachsen-Anhalt 421 1.208 647 688
Schleswig-Holstein 1.162 1.173 1.308 1.353
Thüringen 200 874 20 398
Deutschland 45.033 44.880 41.021 49.430
Seit dem Jahr 2020 gewährt der Bund den Ländern auf Grundlage des 2019
eingefügten Artikel 104d des Grundgesetzes Finanzhilfen für gesamtstaatlich
bedeutsame Investitionen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. In den
Jahren 2020 und 2021 wurden jeweils Finanzhilfen in Höhe von 1 Mrd. Euro zur
Verfügung gestellt. Für das Programmjahr 2022 standen Programmmittel in
Höhe von insgesamt 2 Mrd. Euro bereit, davon 1 Mrd. Euro für den
klimagerechten sozialen Wohnungsbau. Für das Programmjahr 2023 stehen 2,5 Mrd.
Euro, für das Programmjahr 2024 3,15 Mrd. Euro bereit. In der aktuellen
Finanzplanung ist vorgesehen, dass der Bund den Ländern für den sozialen
Wohnungsbau im Zeitraum 2022 bis 2027 insgesamt 18,15 Mrd. Euro
Programmmittel zur Verfügung stellt. Die Länder leisten eine Finanzierungsbeteiligung,
so dass erfahrungsgemäß jeder Euro des Bundes mit mindestens einem Euro
der Länder ergänzt wird.
Die nachfolgende Tabelle stellt die den Ländern in den Programmjahren 2020
bis 2023 zur Verfügung gestellten Programmmittel (Verpflichtungsrahmen) dar.
Verpflichtungsrahmen Bundesfinanzhilfen nach Programmjahren.
Bundesland VV 2020 VV 2021 VV 2022 VV 2023
Baden-
Württemberg
136.395.793,00 Euro 138.644.890,00 Euro 289.795.537,93 Euro 332.096.411,82 Euro
Bayern 163.146.150,00 Euro 165.836.348,00 Euro 345.798.794,93 Euro 396.274.351,99 Euro
Berlin 53.849.967,00 Euro 52.368.419,00 Euro 115.333.895,59 Euro 132.168.953,17 Euro
Brandenburg 31.633.871,00 Euro 30.180.200,00 Euro 60.597.400,00 Euro 75.746.750,00 Euro
Bremen 9.917.319,00 Euro 9.628.400,00 Euro 19.075.800,00 Euro 23.844.750,00 Euro
Hamburg 26.811.046,00 Euro 27.253.148,00 Euro 57.854.839,41 Euro 66.299.794,36 Euro
Hessen 75.786.086,00 Euro 79.306.138,00 Euro 165.271.064,54 Euro 189.395.350,63 Euro
Mecklenburg-
Vorpommern
19.841.900,00 Euro 19.841.900,00 Euro 39.609.000,00 Euro 49.511.250,00 Euro
Niedersachsen 95.808.089,00 Euro 94.099.300,00 Euro 187.906.600,00 Euro 239.264.526,81 Euro
Nordrhein-
Westfalen
221.024.319,00 Euro 224.668.904,00 Euro 432.218.400,00 Euro 536.726.227,37 Euro
Rheinland-Pfalz 50.569.730,00 Euro 48.245.900,00 Euro 96.369.600,00 Euro 122.708.977,46 Euro
Saarland 0,00 Euro 7.211.820,00 Euro 5.300.000,00 Euro 29.956.750,00 Euro
Sachsen 22.456.100,00 Euro 26.591.788,00 Euro 78.451.600,00 Euro 126.509.056,19 Euro
Sachsen-Anhalt 5.835.275,00 Euro 12.856.199,00 Euro 9.212.369,52 Euro 26.961.400,00 Euro
Schleswig-
Holstein
35.692.791,00 Euro 36.281.346,00 Euro 75.685.098,08 Euro 86.732.700,20 Euro
Thüringen 27.748.739,00 Euro 26.985.300,00 Euro 21.520.000,00 Euro 65.802.750,00 Euro
Die Verteilung der Mittel auf die einzelnen Länder richtet sich nach dem
Königsteiner Schlüssel, wobei Umverteilungen im Einvernehmen mit den Ländern
möglich sind und in den vergangenen Jahren auch vorgenommen wurden.
Zu beachten ist, dass für jedes Programmjahr innerhalb eines zweijährigen
Zeitraumes Bewilligungen ausgesprochen werden können, so dass die oben
dargestellte Anzahl geförderter Wohneinheiten in den Kalenderjahren jeweils
Bewilligungen aus zwei Programmjahren enthalten. Die Anzahl geförderter
Wohneinheiten kann damit nicht in direkten Bezug zu den Finanzhilfen gesetzt
werden. Beide Tabellen sind deshalb getrennt voneinander zu betrachten und
lassen keine Rückschlüsse auf Fördermittel pro Wohneinheiten zu, da den
Tabellen jeweils unterschiedliche Betrachtungszeiträume zugrunde liegen.
Darüber hinaus sind in der Tabelle zu den in den einzelnen Jahren zur Verfügung
gestellten Verpflichtungsrahmen nur die Bundesmittel dargestellt, während die
in den einzelnen Kalenderjahren geförderten Wohneinheiten mit Bundes- und
Landesmitteln gefördert wurden.
41. Wie viele Bauvorhaben sind in welcher Höhe aus dem Förderprogramm
„Wohneigentum für Familien“ seit der Einführung des Förderprogramms
gefördert worden (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die
Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Seit Programmstart am 1. Juni 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden im
Förderprogramm „Wohneigentum für Familien“ insgesamt 1.675 Wohneinheiten mit
Klima- und Transformationsfonds (KTF-)-Mitteln in Höhe von 84,3 Mio. Euro
gefördert.
Bundesland Anzahl der Bauvorhaben (01.06–31.12.23)
Baden-Württemberg 280
Bayern 362
Berlin 14
Brandenburg 65
Bremen 2
Hamburg 11
Hessen 101
Mecklenburg-Vorpommern 38
Niedersachsen 248
Nordrhein-Westfalen 276
Rheinland-Pfalz 72
Saarland 4
Sachsen 60
Sachsen-Anhalt 33
Schleswig-Holstein 81
Thüringen 28
42. Wie viele Bauvorhaben sind in welcher Höhe mit dem Förderprogramm
„Altersgerecht Umbauen“ seit der Einführung des Förderprogramms
gefördert worden (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die Empfänger
der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Es wird auf die Anlage zu Frage 42 verwiesen.*
43. Wie viele Bauvorhaben sind in welcher Höhe mit dem Förderprogramm
zum genossenschaftlichen Wohnen seit der Einführung des
Förderprogramms gefördert worden (bitte nach Jahren und Ländern, in denen die
Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Im Förderprogramm KfW 134 wird der Erwerb von Genossenschaftsanteilen
gefördert. Seit Start des Förderprogramms im Jahr 2022 bis 31. Mai 2024
wurden 611 Kredite mit einem Gesamtvolumen von über 40,6 Mio. Euro vergeben.
Die Anzahl der Bauvorhaben wird nicht erfasst. Es ist denkbar, dass in einem
Bauvorhaben mehrere Genossenschaftsmitglieder die Förderung beantragen. Es
ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Kredite der Anzahl der
Wohneinheiten entspricht.
Die Anzahl der vergebenen Kredite verteilt sich wie folgt auf die Bundesländer.
Bundesland Anzahl
2022
Volumen 2022
in Mio. Euro
Anzahl
2023
Volumen 2023
in Mio. Euro
Anzahl 2024
Stand Mai
Volumen 2024
in Mio. Euro
Baden-
Württemberg
4 0,3 48 3,4 11 0,8
Bayern 19 1,3 128 9 68 5,4
Berlin 13 0,8 25 1,4 11 0,7
Brandenburg 6 0,6 58 4,3 0 0
Bremen 0 0 2 0,1 3 0,2
Hamburg 5 0,1 14 0,4 1 0,1
Hessen 3 0,2 31 2,4 4 0,3
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/12143 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bundesland Anzahl
2022
Volumen 2022
in Mio. Euro
Anzahl
2023
Volumen 2023
in Mio. Euro
Anzahl 2024
Stand Mai
Volumen 2024
in Mio. Euro
Mecklenburg-
Vorpommern
0 0 7 0,5 9 0,2
Niedersachsen 4 0,1 19 0,9 1 0,1
Nordrhein-
Westfalen
6 0,3 70 4 5 0,3
Rheinland-Pfalz 0 0 13 1,1 5 0,3
Saarland 0 0 0 0 0 0
Sachsen 0 0 0 0 0 0
Sachsen-Anhalt 3 0,1 2 0 0 0
Schleswig-
Holstein
0 0 9 0,5 2 0,2
Thüringen 0 0 0 0 2 0,2
44. Wie viele Anträge sind in welcher Höhe mit dem Wohngeld-Plus seit der
Einführung gefördert worden (bitte nach Jahren und Ländern, in denen
die Empfänger der Förderungen ansässig sind, aufschlüsseln)?
Die amtliche Wohngeldstatistik zum Stichtag 31. Dezember 2023 wird ein
vollständiges Bild zu den Leistungsbeziehenden nach Einführung des Wohngeld-
Plus liefern. Die Daten liegen voraussichtlich im Herbst 2024 vor.
45. Wie viele Bauvorhaben sind in welcher Höhe mit der Städtebauförderung
des Bundes seit der Einführung des Förderprogramms gefördert worden
(bitte nach Jahren und Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen
ansässig sind, aufschlüsseln)?
Es liegen keine Informationen im Sinne der Fragestellung vor, da mit der
Städtebauförderung Gesamtmaßnahmen im Rahmen Integrierter Städtebaulicher
Entwicklungskonzepte (ISEK) gefördert werden. Detaillierte Angaben zu den
Gesamtmaßnahmen vor Ort einschließlich darin enthaltener Bauvorhaben sind
bei den Ländern bzw. den umsetzenden Kommunen zu erfragen.
46. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der Kritik der
Länder, dass die Finanzierung der kommunalen Wärmeplanung in den
Jahren 2024 bis 2028 mit 500 Mio. Euro, als unzureichend angesehen
wird, wie dies zuletzt auf der Energieministerkonferenz, am 17. Mai
2024 protokollarisch festgehalten wurde?
Die Bundesregierung teilt diese Auffassung nicht. Sie ist ferner der Ansicht,
dass die Einhaltung der Verpflichtungen zur Senkung von
Treibhausgasemissionen nach dem Bundes-Klimaschutzgesetz nicht allein den Bund betrifft,
sondern die daraus für die öffentliche Hand gegebenenfalls entstehenden Kosten
zwischen den einzelnen staatlichen Ebenen aufzuteilen sind.
47. Inwieweit sieht die Bundesregierung eine Möglichkeit, die
Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW-Förderung) über das Jahr 2040
hin auszurichten bzw. fortzuschreiben, und wenn nein, warum nicht (bitte
begründen)?
48. Wird die Bundesregierung der den Fragestellern bekannten Forderung
der Länder nachkommen, die Mittel für die BEW-Förderung deutlich
aufzustocken und langfristig zu sichern, und wenn ja, wie, und wenn
nein, warum nicht (bitte begründen)?
Die Fragen 47 und 48 werden gemeinsam beantwortet.
Die BEW-Förderrichtlinie ist auf sechs Jahre befristet (bis September 2028)
und ist für die Laufzeit beihilferechtlich genehmigt. Bis Ende August 2025
wird eine Zwischenevaluation des Förderprogramms erstellt werden, die die
Ergebnisse, Wirkungen, Angemessenheit der Förderung sowie die
Angemessenheit des Instruments zum Gegenstand hat. Aus deren Ergebnissen wird die
Ableitung von Empfehlungen zu einer Verlängerung und möglichen Anpassung
der BEW möglich sein.
In der Abschlusserklärung des Fernwärmegipfels im Juni 2023 haben sich
BMWK und BMWSB gemeinsam mit der Wärmenetzbranche, Verbraucher-
und Umweltverbänden zu dem Ziel bekannt, dass der aktuelle förderpolitische
Rahmen für den Aus- und Umbau der Wärmenetze verbessert und abgesichert
werden soll.
49. Wird die Bundesregierungen die Fördersystematik für den Ausbau
insbesondere für größere Fernwärmenetze anpassen, und wenn ja, welche
Anpassungen werden vorgenommen, und wenn nein, weshalb sieht die
Bundesregierung hier keinen Bedarf?
Die Förderung von Investitionen in die Dekarbonisierung von Wärmenetzen
(BEW) erfolgt im Wege der Anteilfinanzierung. Höhere förderfähige
Investitionsbeträge werden folglich auch durch proportional höhere Fördersummen
unterstützt, bis zu einer maximalen Förderhöhe von 100 Mio. Euro pro
Förderantrag. Diese Werte sind beihilferechtlich genehmigt und nach Auffassung der
Bundesregierung auch für größere Fernwärmenetze adäquat. Insofern sind
keine abweichenden Bedingungen für größere Fernwärmenetze geplant.
50. Wie viele Vorhaben sind in welcher Höhe aus dem Klima- und
Transformationsfonds seit der Einführung des Fonds gefördert worden (bitte nach
Jahren und Ländern, in denen die Empfänger der Förderungen ansässig
sind, aufschlüsseln)?
Zur Frage wurde im Rahmen der verfügbaren Zeit eine Auswertung auf Basis
der Zuwendungsdatenbank des Bundes für die am KTF beteiligten Ressorts
(BMWK, BMUV, BMEL, BMDV, BMBF, BMWSB) mit Stand Juni 2024 für
die vollständigen Jahre 2022 und 2023 berücksichtigt. Den Klima- und
Transformationsfonds gibt es mit dieser Bezeichnung seit dem 22. Juli 2022.
Wie in der Antwort zu Frage 2 erfolgte keine Differenzierung nach
Zuwendungen unter einem Förderprogramm und Einzelförderungen. Sofern in der
Zuwendungsdatenbank eine Angabe zum Bundesland enthalten war, in dem das
Vorhaben ausgeführt wird, wurde diese Angabe ausgewertet, sonst nach
Angabe des Bundeslands des Zuwendungsempfängers (bei großen Einrichtungen
in der Regel der Hauptsitz bzw. Sitz der Verwaltung). Die folgenden Angaben
sind daher unter Vorbehalt zu interpretieren, da die Angaben ggf. nicht der
regionalen Verteilung in Bezug auf die Zielgruppe bzw. den Umsetzungsort eines
Vorhabens entsprechen, z. B. bei größeren Organisationen mit mehreren
Standorten oder Weiterleitungsverhältnissen.
Die Auswertung erlaubt keine Aussage zu geförderten Vorhaben, die nicht als
Zuwendung erfolgten. Auch andere finanzwirksame Maßnahmen des KTF, bei
denen es sich nicht um geförderte Vorhaben handelt, wie z. B. Aufträge, sind in
der Auswertung nicht berücksichtigt.
Die folgende Übersicht enthält insofern die Anzahl der in der
Zuwendungsdatenbank erfassten, aus dem KTF finanzierten Vorhaben sowie die
entsprechende Höhe der Zuwendungen für die Jahre 2022 und 2023 für den Bund
insgesamt.
Bundesland Anzahl der durch
Zuwendungen
geförderten Vorhaben
aus dem KTF 2022
Höhe der
Zuwendungen Bund
insgesamt in Tsd. Euro
2022
Anzahl der durch
Zuwendungen
geförderten Vorhaben
aus dem KTF 2023
Höhe der
Zuwendungen Bund
insgesamt in Tsd. Euro
2023
Baden-
Württemberg
84.965 1.073.770 118.414 1.856.741
Bayern 95.834 1.217.413 130.149 2.026.851
Berlin 5.684 136.553 8.725 202.053
Brandenburg 6.174 74.847 11.369 177.608
Bremen 1.293 43.438 2.043 43.213
Hamburg 5.484 87.849 7.928 696.976
Hessen 31.386 434.784 48.286 550.459
Mecklenburg-
Vorpommern
3.408 57.616 5.452 69.890
Niedersachsen 32.803 431.071 57.002 942.673
Nordrhein-
Westfalen
85.928 923.252 121.278 1.762.616
Rheinland-Pfalz 22.648 381.511 36.018 425.822
Saarland 5.103 50.369 9.111 93.530
Sachsen 12.370 342.729 15.944 315.910
Sachsen-Anhalt 4.886 58.258 8.283 96.260
Schleswig-
Holstein
12.191 139.845 21.018 257.829
Thüringen 6.944 77.743 9.985 126.778
Keine Angabe
zu BL
480.689 2.623.062 331.596 1.752.207
51. Welche Verbände und Einheiten der Bundeswehr wurden zwischen 2017
und 2024 zwischen den Bundesländern verlegt bzw. werden absehbar
verlegt (bitte nach Jahren und Ländern unter Angabe der Anzahl der an
den jeweiligen Standorten verorteten Dienstposten aufschlüsseln)?
In den Jahren 2017 bis 2024 gab es zwei Maßnahmen, die
bundeslandübergreifend zur Verlegung von Verbänden führten.
Im März 2022 wurde entschieden, die Teile der Flugbereitschaft des BMVg aus
Köln (Nordrhein-Westfalen) in Schönefeld (Brandenburg) zusammenzuführen.
Der Abschluss der Realisierung dieser Maßnahme wird mit der Fertigstellung
der Infrastruktur auf dem Flughafen Berlin/Brandenburg in Schönefeld
sichergestellt. Die Anzahl zu verortender Dienstposten beträgt ca. 500.
Im Dezember 2023 wurde die Aufstellung des neuen Logistikbataillons 471 in
Osterheide (Niedersachsen) entschieden. Nach Fertigstellung der Infrastruktur
am neuen Standort Bernsdorf (Sachsen) wird der Verband dorthin verlegen. Die
Anzahl zu verortender Dienstposten beträgt ca. 700.
52. Wo wurden zwischen 2017 und 2024 neue Standorte und neue
Fähigkeiten der Bundeswehr stationiert, bzw. wo sollen neue Standorte und neue
Fähigkeiten auch über 2024 hinaus eröffnet bzw. verortet werden (bitte
nach Jahren und Ländern unter Angabe der Anzahl der an den jeweiligen
Standorten verorteten Dienstposten aufschlüsseln)?
Es wird auf die nachstehende Tabelle verwiesen.
Bundesland Standort Neuer Standort/Fähigkeiten Jahr Dienstposten am
Standort gesamt
Nordrhein-Westfalen Bonn Kommando Cyber- und
Informationsraum
2017 5.520
Baden-Württemberg Hardheim Panzerbataillon 363 2018 760
Niedersachsen Delmenhorst Logistikbataillon 163 2019 1.670
Baden-Württemberg Hardheim Materiallager Hardheim 2020 760
Baden-Württemberg Pforzheim Materiallager Huchenfeld 2020 70
Baden-Württemberg Walldürn Munitionslager Altheim 2020 940
Niedersachsen Bückeburg Kommando Hubschrauber 2020 1.240
Niedersachsen Lorup Munitionslager Lorup 2020 40
Rheinland-Pfalz Kriegsfeld Munitionslager Kriegsfeld 2020 80
Nordrhein-Westfalen Königswinter Materiallager Königswinter 2020 80
Schleswig-Holstein Ladelund Materiallager Ladelund 2020 30
Schleswig-Holstein Bargum Materiallager Bargum 2020 60
Bayern Kaufbeuren Ausbildungsgruppe V
Technisches Ausbildungszentrum der
Luftwaffe, Bundeswehr-
Dienstleistungszentrum Kaufbeuren und
Bundeswehrfeuerwehr
2020 720
Bayern Veitshöchheim Fernmeldebataillon 10 2021 1.040
Nordrhein-Westfalen Uedem Weltraumkommando der
Bundeswehr
2021 560
Berlin Berlin Militärrabbinat 2021 7.070
Berlin Berlin Territoriales Führungskommando
der Bundeswehr
2022 7.070
Sachsen Bernsdorf Logistikbataillon 471 2023 700
Schleswig-Holstein Alt-Duvenstedt Ausbildungskompanie 1,
Seebataillon
2024 190
Schleswig-Holstein Hohn Bundeswehrfeuerwehr 2024 60
53. Wo wurde zwischen 2017 und 2024 an bereits bestehenden Standorten
der Bundeswehr die Anzahl der am jeweiligen Standort stationierten
Soldaten sowie die Anzahl von Verbänden und Einheiten erhöht (bitte nach
Jahren und Ländern unter Angabe der Gesamtanzahl der an den
jeweiligen Standorten verorteten Dienstposten sowie der Anzahl der
Dienstposten, um die der jeweilige Standort erhöht worden ist, aufschlüsseln)?
Es wird auf die nachstehende Tabelle verwiesen.
Bundesland Standort 2024 2020 bis 2023 2019 2018 2017
Baden-Württemberg Dornstadt 1.030 1.030 1.030 1.030 1.020
Baden-Württemberg Hardheim 630 610 610 450
Baden-Württemberg Karlsruhe 40 30 30 30 30
Baden-Württemberg Lauda-Königshofen 20 20 20 20 10
Baden-Württemberg Laupheim 1.310 1.310 1.320 1.260 1.220
Baden-Württemberg Mannheim 20 20 20 10 10
Bundesland Standort 2024 2020 bis 2023 2019 2018 2017
Baden-Württemberg Meßstetten 20 20 20 10 10
Baden-Württemberg Müllheim 600 590 600 590 590
Baden-Württemberg Niederstetten 1.150 1.150 1.150 1.070 1.050
Baden-Württemberg Pforzheim 5 4
Baden-Württemberg Stuttgart 110 120 130 120 100
Baden-Württemberg Ulm 1.650 1.640 1.650 1.640 1.530
Bayern Bogen 720 690 700 670 700
Bayern Cham 510 530 410 440 440
Bayern Dillingen an der Donau 710 710 720 670 700
Bayern Donauwörth 110 110 110 110 100
Bayern Erding 10 8 6 5 6
Bayern Feldkirchen 790 780 780 780 780
Bayern Freising 20 20 20 10 10
Bayern Füssen 1.450 1.120 1.130 1.130 1.130
Bayern Ingolstadt 1.150 1.050 1.050 1.030 1.030
Bayern Kaufbeuren 340 370
Bayern Kleinaitingen 250 250 250 250 240
Bayern Manching 260 250 250 230 210
Bayern München 1.050 1.050 1.050 1.040 990
Bayern Pöcking 490 490 480 460 440
Bayern Roding 990 880 880 890 880
Bayern Roth 460 410 380 410 360
Bayern Sonthofen 790 400 370 370 360
Bayern Veitshöchheim 830 900 1.140 670 670
Bayern Volkach 1.210 1.200 1.200 1.160 1.090
Bayern Wildflecken 430 420 400 380 400
Berlin Berlin 4.990 5.060 4.700 4.610 4.550
Brandenburg Beeskow 20 10 10 10 10
Brandenburg Döbern 20 20 20 10 10
Brandenburg Potsdam 190 190 190 190 160
Brandenburg Schönefeld 1.140 1.170 600 500 530
Brandenburg Schwielowsee 950 960 960 940 900
Brandenburg Strausberg 1.730 1.540 1.510 870 780
Bremen Bremerhaven 410 410 410 400 400
Hamburg Hamburg 1.360 1.320 1.320 1.310 1.200
Hessen Fritzlar 1.290 1.290 1.290 1.050 1.050
Hessen Kassel 80 80 70 70 70
Hessen Pfungstadt 210 210 210 190 180
Hessen Schwarzenborn 1.140 1.150 930 960 960
Hessen Wiesbaden 100 90 90 80 80
Mecklenburg-Vorpommern Kalkhorst 20 20 20 10 10
Mecklenburg-Vorpommern Laage 990 980 980 950 960
Mecklenburg-Vorpommern Putgarten 20 20 20 10 10
Mecklenburg-Vorpommern Rostock 2.310 2.250 2.240 2.290 2.260
Mecklenburg-Vorpommern Torgelow 1.260 1.260 1.260 1.250 1.240
Niedersachsen Aurich 20 20 20 20 20
Niedersachsen Bückeburg 750 710 720 580 570
Niedersachsen Delmenhorst 1.550 1.700 1.700 1.410 1.420
Niedersachsen Faßberg 1.450 1.450 1.430 1.350 1.340
Niedersachsen Hannover 860 840 840 820 820
Niedersachsen Lohheide 630 630 510 460 460
Niedersachsen Lorup 7 7
Niedersachsen Lüneburg 720 710 720 670 660
Bundesland Standort 2024 2020 bis 2023 2019 2018 2017
Niedersachsen Neustadt am Rübenberge 1.250 1.250 1.200 1.200 1.170
Niedersachsen Nienburg (Weser) 840 820 820 780 780
Niedersachsen Osterholz-Scharmbeck 630 640 640 620 540
Niedersachsen Quakenbrück 190 170 180 180 180
Niedersachsen Visselhövede 20 20 20 10 10
Niedersachsen Westerstede 300 290 280 280 260
Niedersachsen Wunstorf 1.500 1.430 1.430 1.420 1.490
Niedersachsen Wurster Nordseeküste 2.300 1.930 1.940 1.840 1.840
Nordrhein-Westfalen Aachen 510 490 490 490 490
Nordrhein-Westfalen Brakel 20 20 20 20 10
Nordrhein-Westfalen Düsseldorf 200 140 140 130 130
Nordrhein-Westfalen Erndtebrück 650 650 650 640 640
Nordrhein-Westfalen Euskirchen 980 1.000 1.000 990 920
Nordrhein-Westfalen Geilenkirchen 510 510 510 510 490
Nordrhein-Westfalen Höxter 720 630 630 680 680
Nordrhein-Westfalen Königswinter 5 4
Nordrhein-Westfalen Mechernich 110 110 110 120 70
Nordrhein-Westfalen Münster 590 510 510 480 480
Nordrhein-Westfalen Nörvenich 830 820 820 820 810
Nordrhein-Westfalen Rheine 290 290 290 7 7
Nordrhein-Westfalen Sankt Augustin 60 60 60 50 50
Nordrhein-Westfalen Siegburg 280 280 290 300 250
Nordrhein-Westfalen Uedem 430 390 340 340 340
Nordrhein-Westfalen Wesel 310 300 300 290 290
Rheinland-Pfalz Bad Bergzabern 20 10 10 10 10
Rheinland-Pfalz Cochem 240 190 190 190 190
Rheinland-Pfalz Daun 1.200 1.130 1.130 1.140 1.150
Rheinland-Pfalz Diez 170 170 170 160 160
Rheinland-Pfalz Gerolstein 710 710 720 680 700
Rheinland-Pfalz Hilscheid 20 20 20 10 10
Rheinland-Pfalz Koblenz 3.310 3.330 3.320 3.220 2.870
Rheinland-Pfalz Kriegsfeld 7 8
Rheinland-Pfalz Oberarnbach 30 30 30 30 20
Rheinland-Pfalz Ramstein-Miesenbach 130 130 120 120 120
Rheinland-Pfalz Zweibrücken 1.230 1.230 1.230 1.230 1.220
Saarland Saarlouis 490 480 480 480 470
Sachsen Bernsdorf 700 0
Sachsen Delitzsch 520 530 530 530 360
Sachsen Dresden 460 450 480 480 430
Sachsen Frankenberg 590 660 660 560 560
Sachsen Weißkeißel 70 70 70 60 50
Sachsen-Anhalt Blankenburg (Harz) 170 170 170 170 170
Sachsen-Anhalt Gardelegen 1.000 990 1.000 980 980
Sachsen-Anhalt Havelberg 1.110 1.110 1.100 1.050 1.050
Sachsen-Anhalt Möckern 60 30 30 30 30
Schleswig-Holstein Alt Duvenstedt 110 0 0 0 0
Schleswig-Holstein Bargum 4 3
Schleswig-Holstein Eckernförde 2.690 2.530 2.600 2.540 2.410
Schleswig-Holstein Fehmarn 70 50 50 50 50
Schleswig-Holstein Flensburg 420 420 400 380 370
Schleswig-Holstein Kronshagen 130 120 120 120 120
Schleswig-Holstein Kropp 300 240 240 240 240
Schleswig-Holstein Laboe 30 30 30 20 20
Bundesland Standort 2024 2020 bis 2023 2019 2018 2017
Schleswig-Holstein Neustadt in Holstein 320 290 290 280 270
Schleswig-Holstein Oldenburg in Holstein 220 210 210 240 180
Thüringen Bad Frankenhausen
(Kyffhäuser)
1.140 980 980 980 1.060
Thüringen Bad Salzungen 1.130 1.090 1.100 1.100 1.100
Thüringen Nobitz 20 20 20 10 10
54. In welche Standorte der Bundeswehr wurden zwischen 2017 und 2024
Mittel des Bundes von über jeweils 10 000 000 Euro investiert (bitte
nach Jahren und Ländern, in denen sich die Standorte befinden,
aufschlüsseln)?
In 47 Standorten der Bundeswehr wurden aus Mitteln des Bundes im Zeitraum
2017 bis 2024 jeweils mehr als 10 Mio. Euro investiert. Die detaillierte
Aufstellung der Standorte der Bundeswehr nach Bundesländern und Jahren ist als
Anlage beigefügt.*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/12143 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Anlage
Anlage zur Frage 7 zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage – Nr. 20/11831 der der Fraktion der CDU/CSU betreffend Regionale Verteilung von
Fördermitteln aus Förderprogrammen und Einzelförderungen des Bundes
Fördermittel in TEuro:
Bundesland 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007
Baden-Württemberg 501 769 1.396 1.530 1.189 1.119 1.681 1.894 1.281 695 892 1.129 1.427 1.260 1.372 453 14 0
Bayern 1.455 1.595 1.779 1.121 1.610 1.916 2.364 2.736 1.413 1.047 1.158 2.121 3.222 2.465 1.543 814 173 0
Berlin 605 934 370 193 65 574 861 741 555 350 364 136 444 545 156 60 0 0
Brandenburg 417 419 200 69 19 213 269 302 26 0 0 24 55 43 32 0 0 0
Bremen 0 0 0 0 13 141 220 244 50 10 61 106 143 69 6 0 0 0
Hamburg 326 172 40 181 233 311 334 603 306 292 18 0 30 292 292 122 0 0
Hessen 257 63 4 46 36 247 684 265 98 173 159 160 170 406 499 357 43 0
Mecklenburg-Vorpommern 90 0 0 0 0 6 12 30 118 85 18 18 3 0 0 0 0 0
Niedersachsen 297 353 520 469 371 410 459 725 629 344 126 193 318 451 617 1.075 166 0
Nordrhein-Westfalen 1.627 1.956 2.183 1.626 1.833 2.392 2.855 2.869 1.522 1.667 1.205 1.454 1.590 2.790 2.622 1.272 127 0
Rheinland-Pfalz 46 54 361 840 830 364 0 19 44 278 255 623 838 203 211 248 52 0
Saarland 0 0 0 0 0 0 0 0 131 119 105 220 156 22 107 72 26 0
Sachsen 930 1.128 1.069 1.270 1.359 1.371 1.267 1.484 1.752 688 463 524 1.423 1.412 650 211 15 0
Sachsen-Anhalt 56 239 260 316 383 280 346 359 210 239 286 391 233 360 557 173 7 0
Schleswig-Holstein 365 229 2 15 63 89 105 67 16 29 8 137 233 147 296 60 0 0
Thüringen 264 224 142 61 143 168 125 209 455 128 54 141 462 369 56 42 0 0
Anlage
Anlage zur Frage 10 zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage – Nr. 20/11831 der der Fraktion der CDU/CSU betreffend Regionale Verteilung von
Fördermitteln aus Förderprogrammen und Einzelförderungen des Bundes
Fördermittel in TEuro:
Bundesland 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Baden-Württemberg
0 0 109. 65 0 0 0 0 8 51 0 475 0 0
Bayern 0 17 16 66 0 35 50 15 0 16 80 131 0 0
Berlin 17 208 138 303 469 550 306 535 1.057 1.252 2.175 1.334 0 0
Brandenburg 153 153 178 171 189 246 146 157 225 1.150 1.686 0 0 200
Bremen 0 100 0 97 65 10 0 0 12 26 0 0 0 0
Hamburg 0 214 0 54 85 95 140 40 0 0 0 21 0 0
Hessen 31 59 67 18 18 0 16 11 0 0 0 0 0 0
Mecklenburg-
Vorpommern 0 0 0 69 20 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Niedersachsen 0 24 26 63 293 77 338 758 1.032 648 0 81 661 0
Nordrhein-Westfalen
40 230 31 143 188 136 164 84 107 159 375 230 0 0
Rheinland-Pfalz 0 12 7 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0 0
Saarland 42 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Sachsen 49 4 0 37 0 26 17 15 152 101 419 0 1.570 0
Sachsen-Anhalt 100 0 0 48 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Schleswig-Holstein 0 35 0 0 0 0 0 39 0 0 0 0 0 0
Thüringen 0 19 19 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Das erhöhte IST 2021/2022 sind durch Sondermittel („Sofort-Programm für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen“, 2021/22 Sondermittel Kabinettausschuss gegen
Rechtsextremismus und Rassismus) begründet. Eine Trennung war aufgrund der Kürze der Zeit nicht möglich.
Anlage
Anlage zur Frage 12 zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage – Nr. 20/11831 der der Fraktion der CDU/CSU betreffend Regionale Verteilung von
Fördermitteln aus Förderprogrammen und Einzelförderungen des Bundes
Fördermittel in TEuro:
Länder Landkreis
e
Förder
mittel
2024
€1
Förder
mittel
2024
€
(ausge
zahlt)
Förder
mittel
2024
€
(bewilli
gt)
Förder
mittel
2023
€
(ausge
zahlt)
Förder
mittel
2023
€
(bewilli
gt)
Förder
mittel
2022
€
(ausge
zahlt)
Förder
mittel
2022
€
(bewilli
gt)
Förder
mittel
2021
€
(ausge
zahlt)
Förder
mittel
2021
€
(bewilli
gt)
Förder
mittel
2020
€
(ausge
zahlt)
Förderm
ittel
2020
€
(bewillig
t)
Baden-
Württembe
rg
2.827.7
10,74
697.09
6,18
385.37
8,09
2.202.4
17,93
1.427.0
13,72
2.082.6
29,14
4.130.5
49,34
2.797.4
89,78
2.445.9
94,79
653.27
4,41
2.871.68
2,24
Biberach 64.404,
40
90.194,
49
Bodenseek
reis
225.000,
00
Breisgau-
Hochschw
arzwald
60.000,
00
60.000,0
0
Calw 45.871,
97
Enzkreis 31.192,8
0
Esslingen 2.374,4
0
58.498,
40
Freiburg
im
Breisgau,
Stadtkreis
41.523,
39
276.72
4,52
92.820,
00
1 Noch „gebundene Mittel“; bewilligt aber noch nicht ausgezahlte Mittel aus 2020 bis 2024.
Anlage
Freudenst
adt
17.978,
80
8.743,9
4
84.810,5
4
Göppingen 6.109,8
7
178.32
5,31
119.269,
32
Heidelberg
, Stadtkreis
6.020,7
8
137.42
5,95
17.167,
43
1.843,64
Heilbronn 89.999,
99
37.293,
85
6.250,08
Heilbronn,
Stadtkreis
156.60
3,64
4.510,0
0
7.292,00
Hohenlohe
kreis
22.187,
00
103.30
1,04
25.764,
07
29.642,0
0
Karlsruhe 17.288,
01
154.19
2,75
88.947,
62
74.111,1
9
Karlsruhe,
Stadtkreis
25.221,
58
195.00
0,00
51.248,
41
59.692,3
9
Konstanz 17.401,
71
Lörrach 84.944,
01
260.14
3,03
92.073,
01
227.322,
34
Ludwigsbu
rg
3.198,0
0
26.010,
06
220.07
6,18
75.205,
48
Main-
Tauber-
Kreis
3.317,4
4
7.037,60
Neckar-
Odenwald-
Kreis
47.509,
74
220.30
8,13
73.758,
61
68.748,1
6
Ortenaukre
is
21.862,
25
95.914,
68
106.65
3,32
76.403,8
0
Pforzheim,
Stadtkreis
114.28
9,85
289.68
3,79
270.00
0,00
54.880,0
0
Rastatt 38.098,
33
6.142,4
6
Anlage
Ravensbur
g
89.755,
12
42.926,9
6
Rems-
Murr-Kreis
1.023,2
0
225.13
7,60
225.00
0,00
137.247,
30
Reutlingen 99.149,
24
Rhein-
Neckar-
Kreis
173.85
1,13
6.025,6
0
632.088,
16
Rottweil 157.27
9,32
136.68
1,16
246.29
2,39
101.49
0,80
31.475,7
8
Schwäbisc
h Hall
185.63
7,59
302.06
0,52
357.30
4,07
405.500,
68
Sigmaring
en
225.00
0,00
222.42
1,56
225.000,
00
Stuttgart,
Stadtkreis
71.276,
89
185.93
6,65
17.393,
83
Tübingen 134.75
7,92
110.20
6,45
38.947,5
0
Tuttlingen 8.122,0
5
164.29
4,63
225.000,
00
Waldshut 21.037,
57
30.054,
56
90.000,
00
Zollernalbk
reis
137.70
6,40
359.92
1,00
161.78
7,00
Bayern 6.257.1
82,85
1.350.9
23,59
160.63
8,08
4.222.6
92,36
3.563.5
31,53
4.926.1
65,12
7.665.4
41,33
4.258.0
75,78
5.417.0
84,46
703.96
4,41
4.912.30
8,71
Aichach-
Friedberg
315.00
0,00
313.96
0,00
315.00
0,00
246.313,
90
Altötting 66.743,
27
206.06
6,40
175.89
2,83
Ansbach 39.452,
80
338.38
6,23
216.60
6,00
160.982,
16
Anlage
Aschaffenb
urg
135.00
0,00
Augsburg 324.67
2,25
572.30
1,13
580.26
3,28
642.396,
62
Bad
Kissingen
106.71
5,14
Bad Tölz-
Wolfratsha
usen
38.740,
00
197.11
8,40
90.000,0
0
Bamberg
kreisfreie
Stadt
48.488,0
1
Bayreuth 60.000,
00
15.975,2
0
Berchtesg
adener
Land
36.152,
00
47.286,
87
Deggendor
f
16.642,
78
27.067,
59
70.821,1
6
Dillingen
a.d.Donau
135.98
7,12
84.707,
78
Dingolfing-
Landau
94.116,
80
140.00
0,00
61.449,
73
58.255,7
3
Donau-
Ries
9.927,2
9
59.494,
26
43.571,
20
Ebersberg 77.276,
80
29.397,
16
Eichstätt 8.738,5
6
Erlangen-
Höchstadt
32.109,
68
49.391,
60
44.691,
20
95.006,4
0
Forchheim 71.934,4
0
Anlage
Freising 642,60 80.442,
79
112.730,
69
Freyung-
Grafenau
27.208,
04
176.33
7,20
Fürstenfeld
bruck
330.49
0,84
229.08
8,55
376.72
5,77
427.431,
35
Fürth 58.472,
92
143.15
8,09
37.135,
45
135.000,
00
Garmisch-
Partenkirc
hen
15.251,
23
56.416,
80
9.494,96
Günzburg 54.506,
01
59.999,
66
60.000,0
0
Haßberge 41.747,
10
Hof 153.88
5,68
259.63
3,69
270.00
0,00
405.356,
64
Ingolstadt 101.33
3,26
169.31
1,72
144.792,
00
Kelheim 11.860,
00
86.212,
80
88.850,
15
Kempten
(Allgäu)
276.29
3,76
Kitzingen 17.463,6
0
Kreisfreie
Stadt. Aug
sburg
139.26
5,77
10.797,
96
180.000,
00
Kulmbach 60.282,
15
180.00
0,00
Landsberg
am Lech
44.773,
13
73.111,
46
33.738,
40
49.727,
56
64.288,7
9
Landshut 246.43
1,09
268.47
9,21
Anlage
Lichtenfels 32.009,
72
79.954,
65
Lindau
(Bodensee
)
17.933,
87
4.160,0
0
47.049,
80
117.722,
34
Main-
Spessart
8.403,2
3
92.346,
88
42.034,0
8
Miltenberg 2.260,0
3
8.467,29
Mühldorf
a.Inn
12.598,
06
159.51
3,55
180.00
0,00
München 9.788,5
6
90.000,
00
München,
Landeshau
ptstadt
54.940,
40
350.91
4,96
856.85
3,51
202.12
2,80
498.977,
00
Neuburg-
Schrobenh
ausen
46.262,
40
118.29
6,80
180.00
0,00
Neumarkt
i.d.OPf.
136.01
0,38
68.856,
27
176.16
5,41
Neustadt
a.d.Aisch-
Bad
Windsheim
90.000,
00
89.011,
25
90.000,
00
34.323,6
0
Nürnberg 96.434,
54
313.51
0,32
114.71
5,52
156.499,
90
Oberallgäu 62.496,
20
94.408,1
4
Ostallgäu 101.60
0,16
13.372,
80
Passau 81.080,
00
44.570,
55
Anlage
Pfaffenhof
en a.d.Ilm
52.719,
30
44.614,
21
84.571,
65
80.008,5
4
Regen 55.124,
79
153.45
3,40
26.814,
86
92.229,3
4
Regensbur
g
28.998,
54
1.774,4
0
28.596,
00
89.647,2
0
Rhön-
Grabfeld
25.999,4
8
Rosenhei
m
36.156,
00
55.255,6
0
Rottal-Inn 75.511,
52
22.603,2
9
Schwabac
h
47.887,8
4
Schwandor
f
78.593,
30
266.47
2,20
321.91
1,20
26.319,2
0
Schweinfur
t
22.828,
00
90.000,
00
90.000,
00
Starnberg 46.414,
49
61.011,
15
75.758,
69
Straubing 114.00
2,79
232.53
0,52
146.60
9,00
315.000,
00
Tirschenre
uth
63.860,
44
70.921,
66
11.062,2
4
Traunstein 43.822,
00
302.40
6,00
124.09
1,41
119.848,
68
Unterallgä
u
15.940,
53
84.853,
08
7.879,0
0
17.283,3
4
Weiden
i.d.OPf.
60.924,
55
63.735,
13
135.00
0,00
Weilheim-
Schongau
39.600,
00
116.23
6,00
Weißenbur
g-
79.852,
16
21.295,
76
Anlage
Gunzenha
usen
Wunsiedel
i.Fichtelge
birge
36.503,
36
Würzburg 11.858,
97
138.75
1,22
19.928,
51
Berlin Berlin,
Stadt
3.164.3
17,39
400.56
7,03
5.364,0
0
1.890.5
68,65
1.383.2
92,68
1.165.2
71,74
2.147.4
01,48
672.59
5,39
2.539.2
48,36
393.99
7,47
1.612.01
1,15
Brandenbu
rg
1.080.8
65,96
146.55
5,01
887.84
6,93
437.29
3,63
644.17
0,93
1.558.6
05,12
656.58
5,08
681.12
1,52
102.72
9,24
841.732,
88
Barnim 143.50
6,26
249.13
2,93
99.114,
34
187.498,
09
Brandenbu
rg an der
Havel,
Stadt
239.45
0,23
77.513,
95
189.077,
60
Cottbus,
Stadt
22.750,
91
86.914,
39
135.00
0,00
97.239,1
8
Dahme-
Spreewald
35.776,
00
25.180,7
7
Elbe-Elster 90.000,
00
Havelland 60.669,
02
60.000,
00
60.000,
00
60.000,0
0
Märkisch-
Oderland
13.355,
20
Oberhavel 33.504,
92
36.461,
90
6.738,32
Oberspree
wald-
Lausitz
85.097,3
2
Oder-
Spree
134.63
5,84
14.039,2
8
Anlage
Ostholstein 5.532,00
Ostprignitz
-Ruppin
34.154,
06
127.22
4,77
72.110,
40
13.453,5
2
Potsdam,
Stadt
24.983,
68
177.88
5,92
60.000,
00
Potsdam-
Mittelmark
47.480,
98
74.502,
56
13.389,
03
60.000,0
0
Prignitz 39.915,
60
9.618,7
2
114.86
2,60
Spree-
Neiße
75.915,
04
82.724,8
0
Teltow-
Fläming
30.328,
20
14.502,
56
Uckermark 182.36
0,26
15.152,0
0
Bremen Bremen,
Stadt
60.394,
42
5.475,5
0
210.04
2,86
8.248,8
0
102.81
1,05
144.75
4,98
13.397,
11
224.74
4,05
13.200,
00
27.573,1
1
Hamburg Hamburg,
Freie und
Hansestad
t
261.44
1,93
20.935,
71
155.90
5,39
151.40
9,08
193.34
8,11
290.03
1,20
363.01
4,34
344.90
1,28
40.066,
21
248.370,
13
Hessen 1.682.3
95,11
377.41
5,07
57.856,
81
1.171.2
06,59
713.06
8,26
1.345.0
45,56
2.080.6
99,24
979.68
2,68
1.670.7
04,35
561.91
3,70
1.595.33
0,05
Bergstraße 90.000,
00
291.737,
53
Darmstadt-
Dieburg
60.000,
00
20.976,
80
65.341,2
9
Frankfurt
am Main,
Stadt
49.390,
00
371.35
1,78
316.91
2,64
77.913,4
4
Hersfeld-
Rotenburg
99.600,
00
224.80
0,00
225.00
0,00
63.156,9
2
Hochtaunu
skreis
17.840,
80
57.607,
00
8.036,0
4
10.880,0
0
Anlage
Kassel 22.217,
51
54.241,
44
53.378,
62
314.851,
34
Kassel,
documenta
-Stadt
58.615,
08
37.632,
00
32.662,4
1
Lahn-Dill-
Kreis
5.322,40
Main-
Kinzig-
Kreis
225.000,
00
Main-
Taunus-
Kreis
73.654,
40
16.968,8
0
Marburg-
Biedenkopf
57.856,
81
173.31
5,88
314.00
1,49
180.85
0,87
Odenwaldk
reis
19.125,
44
6.463,2
0
Offenbach 11.486,
25
153.32
7,59
34.888,
08
103.775,
04
Rheingau-
Taunus-
Kreis
19.992,
44
Schwalm-
Eder-Kreis
291.50
6,60
105.955,
03
Vogelsber
gkreis
60.000,
00
Waldeck-
Frankenbe
rg
95.618,
60
85.761,
60
134.90
5,00
Werra-
Meißner-
Kreis
34.889,
80
221.58
3,17
101.767,
76
Wetteraukr
eis
127.16
7,38
166.70
6,82
196.56
8,69
179.998,
09
Anlage
Wiesbaden
,
Landeshau
ptstadt
81.542,
04
213.51
6,80
Mecklenbu
rg-
Vorpomme
rn
440.35
6,18
88.854,
47
809.41
7,00
252.67
8,89
566.07
4,76
1.282.2
74,78
312.58
5,68
602.25
7,93
409.27
4,65
489.351,
14
Landkreis
Rostock
87.148,
00
135.05
5,92
160.31
6,40
115.390,
34
Ludwigslus
t-Parchim
13.229,
87
135.00
0,00
113.71
9,28
42.097,2
8
Mecklenbu
rgische
Seenplatte
220.46
6,36
15.428,
80
1.863,52
Nordwest
mecklenbu
rg
155.73
9,68
Rostock 83.080,
62
Schwerin 69.220,
40
104.67
9,30
Vorpomme
rn-
Greifswald
261.33
3,52
48.000,
00
Vorpomme
rn-Rügen
270.00
0,00
264.79
3,45
330.000,
00
Niedersac
hsen
1.609.1
90,20
246.60
1,24
232.02
8,53
1.830.5
41,95
678.09
1,95
1.722.5
48,50
3.045.9
66,67
2.358.2
16,43
2.315.0
36,48
1.027.1
04,68
2.523.07
9,37
Aurich 52.780,
80
Cloppenbu
rg
41.453,
00
135.43
7,72
Anlage
Cuxhaven 15.770,
40
38.980,8
0
Diepholz 264.37
3,72
187.71
0,85
24.382,5
5
Emden,
Stadt
29.018,
88
248.24
0,92
Emsland 6.264,9
0
9.966,2
6
6.795,0
3
347.472,
80
Gifhorn 38.871,
12
Göttingen 29.366,
07
15.788,
17
49.973,
37
190.628,
69
Harburg 73.815,
50
161.09
1,96
36.651,
45
33.639,1
0
Heidekreis 270.672,
50
Helmstedt 152.82
1,63
89.790,
42
148.496,
00
Holzminde
n
180.00
0,00
180.000,
00
Lüchow-
Dannenber
g
46.700,
00
Lüneburg 171.67
6,53
36.808,
00
140.15
8,51
Nienburg
(Weser)
135.00
0,00
108.71
7,30
121.870,
22
Northeim 60.000,
00
60.000,
00
14.557,7
4
Oldenburg
(Oldenburg
), Stadt
23.572,
00
21.757,
40
185.50
6,76
196.63
9,38
224.029,
92
Osnabrück 16.548,
70
88.309,
60
86.106,
44
145.231,
00
Anlage
Osnabrück
, Stadt
119.34
4,54
81.448,
80
90.710,4
0
Osterholz 4.304,3
0
126.17
3,52
95.900,
10
85.493,6
5
Peine 12.663,
78
71.475,
33
Region
Hannover
9.792,0
0
64.492,
89
Salzgitter,
Stadt
22.002,
52
22.720,
44
9.224,00
Schaumbu
rg
87.380,
48
10.562,4
0
Stade 211.20
0,00
240.45
4,61
180.48
6,69
86.408,5
6
Uelzen 51.520,
14
59.857,
36
90.000,0
0
Vechta 36.780,
00
151.72
5,69
542.41
0,37
325.17
3,08
116.546,
83
Verden 211.37
4,67
144.00
5,20
201.717,
93
Wesermar
sch
90.000,
00
67.205,4
8
Wittmund 6.284,80
Wolfenbütt
el
41.117,
37
Wolfsburg,
Stadt
59.183,
48
4.653,4
8
18.964,0
0
Nordrhein-
Westfalen
3.276.5
89,16
672.47
9,17
563.74
5,31
2.658.7
96,50
1.199.8
23,42
2.527.1
72,30
4.550.9
94,04
2.719.6
59,51
3.793.4
89,98
728.30
7,03
2.474.95
0,92
Bielefeld,
Stadt
102.74
3,84
78.614,
56
135.00
0,00
Bochum,
Stadt
16.091,
20
503.93
9,20
270.00
0,00
136.299,
25
Anlage
Bonn,
Stadt
3.724,08
Borken 315.00
0,00
315.00
0,00
529.400,
37
Coesfeld 487.41
6,20
226.30
5,00
144.078,
76
Dortmund,
Stadt
37.283,
69
139.89
6,00
42.688,
00
54.861,4
4
Duisburg,
Stadt
36.739,
71
89.999,
24
Düsseldorf
, Stadt
134.54
0,80
114.981,
28
Ennepe-
Ruhr-Kreis
7.508,1
9
13.392,
80
32.666,
56
Essen,
Stadt
177.98
7,41
221.52
7,60
Gelsenkirc
hen, Stadt
2.032,3
0
135.00
0,00
109.87
9,40
Gütersloh 134.63
0,20
Heinsberg 122.30
7,55
135.00
0,00
135.00
0,00
30.514,6
7
Hochsauer
landkreis
90.000,0
0
Höxter 13.233,
80
14.554,
40
142.33
5,20
228.82
6,00
135.000,
00
Kleve 225.000,
00
Köln, Stadt 156.19
9,68
305.19
8,14
400.57
0,69
177.061,
88
Leverkuse
n, Stadt
22.095,
04
48.489,
94
Lippe 23.572,
56
63.385,
68
39.788,0
0
Anlage
Märkischer
Kreis
26.859,
14
13.800,
00
126.543,
11
Mettmann 90.000,
00
124.43
9,20
135.000,
00
Minden-
Lübbecke
43.122,
64
136.65
4,48
155.68
8,00
14.676,7
8
Mülheim
an der
Ruhr,
Stadt
8.037,2
2
Münster,
Stadt
135.00
0,00
135.00
0,00
268.72
5,50
135.00
0,00
Oberbergis
cher Kreis
48.633,
87
Oberhause
n, Stadt
132.86
0,00
198.79
1,29
Olpe 86.393,
32
171.24
4,32
39.232,
44
140.565,
10
Recklingha
usen
12.259,
40
225.00
0,00
Rhein-Erft-
Kreis
57.843,
09
Rhein-
Sieg-Kreis
143.87
6,00
287.28
6,25
11.349,6
0
Siegen-
Wittgenstei
n
4.638,7
4
112.41
9,30
Soest 59.899,
16
Städteregi
on Aachen
190.46
0,12
180.92
9,28
325.14
6,80
529.97
6,58
178.024,
08
Steinfurt 30.729,
92
10.394,7
2
Anlage
Unna 115.20
0,00
Viersen 117.025,
80
Warendorf 19.547,
84
108.73
6,80
90.000,
00
60.662,0
0
Wuppertal,
Stadt
64.171,
10
23.800,
37
Rheinland-
Pfalz
1.177.5
29,22
166.54
9,39
49.155,
20
1.630.2
39,57
663.55
0,22
1.544.3
06,85
2.604.0
38,82
2.311.2
47,85
2.521.3
03,84
438.98
3,09
1.430.80
7,89
Ahrweiler 9.598,9
1
56.200,
00
2.909,5
7
2.244,00
Altenkirche
n
(Westerwal
d)
51.118,
52
55.134,9
0
Alzey-
Worms
1.607,6
0
52.600,
00
32.744,0
0
Bad
Dürkheim
27.671,
64
149.60
0,00
93.320,0
0
Bernkastel
-Wittlich
19.554,0
0
Birkenfeld 174.69
8,80
208.48
6,89
106.870,
28
Cochem-
Zell
34.236,
40
14.450,
48
89.300,
64
97.702,7
5
Eifelkreis
Bitburg-
Prüm
49.155,
20
49.364,
64
90.000,
00
90.000,
00
90.000,0
0
Frankenth
al (Pfalz),
kreisfreie
Stadt
55.684,
50
172.17
8,34
225.00
0,00
Anlage
Kaiserslaut
ern
134.69
6,16
329.88
0,84
56.881,
88
17.203,9
9
Kaiserslaut
ern,
kreisfreie
Stadt
3.372,0
0
59.963,
04
Koblenz,
kreisfreie
Stadt
123.60
2,46
Mainz,
kreisfreie
Stadt
39.005,2
0
Mainz-
Bingen
90.000,
00
16.931,8
4
Mayen-
Koblenz
90.000,
00
Neustadt
an der
Weinstraß
e,
kreisfreie
Stadt
174.37
4,21
Neuwied 74.967,
51
327.03
7,31
411.47
2,34
358.042,
05
Pirmasens,
kreisfreie
Stadt
47.408,
43
5.960,00
Rhein-
Hunsrück-
Kreis
34.934,
89
90.000,
00
10.453,3
2
Rhein-
Lahn-Kreis
72.602,
40
187.84
8,99
138.12
4,80
Rhein-
Pfalz-Kreis
9.393,9
6
42.765,5
6
Anlage
Speyer,
kreisfreie
Stadt
205.88
8,05
233.96
0,72
Trier,
kreisfreie
Stadt
103.14
0,00
Vulkaneifel 40.343,
70
228.47
8,66
180.00
0,00
240.000,
00
Westerwal
dkreis
405.00
0,00
88.127,
63
202.876,
00
Zweibrück
en,
kreisfreie
Stadt
46.870,
80
73.840,
00
171.97
5,17
Saarland 308.96
8,33
79.598,
66
624.04
8,70
116.42
3,09
480.13
4,07
845.99
7,30
104.16
5,06
620.75
0,60
58.966,
45
72.710,2
8
Neunkirch
en
153.89
2,08
69.920,
00
Regionalve
rband
Saarbrück
en
22.586,
40
234.15
6,72
15.744,
48
7.192,00
Saarlouis 92.420,
69
228.55
6,50
413.88
9,67
Saarpfalz-
Kreis
1.416,0
0
180.00
0,00
65.518,2
8
St. Wendel
49.392,
00
121.19
6,45
Sachsen 1.659.0
72,98
234.57
0,46
245.93
8,56
1.305.8
37,67
902.94
7,77
810.06
6,89
2.208.0
43,62
835.60
7,14
938.56
8,72
45.487,
15
595.143,
62
Bautzen 27.996,
22
78.556,
84
6.738,32
Chemnitz,
Stadt
47.394,
27
Anlage
Dresden,
Stadt
65.938,
56
74.207,
72
448.31
4,72
67.789,
70
26.706,4
0
Erzgebirgs
kreis
132.57
4,85
58.360,
00
274.759,
09
Görlitz 180.00
0,00
180.00
0,00
180.00
0,00
8.392,0
0
45.144,7
9
Leipzig 86.441,
00
49.172,
56
Leipzig,
Stadt
107.84
9,01
96.369,
24
381.96
4,48
43.802,9
7
Meißen 382.28
2,40
485.06
0,04
3.942,2
3
3.654,59
Mittelsachs
en
148.87
0,79
224.37
3,90
182.382,
28
Nordsachs
en
145.76
2,04
44.649,
20
Sächsisch
e Schweiz-
Osterzgebi
rge
130.61
2,42
223.69
9,83
31.737,
79
Vogtlandkr
eis
11.955,1
8
Zwickau 135.00
0,00
68.186,
86
Sachsen-
Anhalt
771.51
5,21
207.81
9,45
354.41
0,90
358.50
9,86
624.65
6,45
899.33
4,53
645.53
1,28
1.181.4
01,81
232.02
4,88
396.711,
97
Altmarkkrei
s
Salzwedel
52.873,
00
221.05
0,00
Anhalt-
Bitterfeld
101.73
5,48
133.79
4,99
72.221,
16
Burgenlan
dkreis
393.08
6,40
405.00
0,00
180.000,
00
Anlage
Halle
(Saale),
Stadt
39.711,
80
62.247,
40
Harz 146.52
5,16
68.289,
60
36.258,
00
Jerichower
Land
4.796,0
0
67.519,
41
77.975,9
7
Mansfeld-
Südharz
29.160,
00
126.74
8,40
131.88
6,32
Salzlandkr
eis
81.489,
44
178.23
3,20
Stendal 28.216,
22
36.915,
34
6.986,3
2
Wittenberg 14.502,
56
138.736,
00
Schleswig-
Holstein
1.854.8
38,04
242.51
8,53
56.122,
24
1.087.2
58,97
957.33
6,41
1.542.6
17,82
2.779.5
27,66
2.480.2
39,44
2.412.6
82,40
153.07
4,51
1.154.87
8,60
Dithmarsc
hen
134.26
2,18
293.68
5,19
421.78
0,28
185.476,
06
Flensburg,
Stadt
51.360,
80
Herzogtum
Lauenburg
148.22
9,35
326.59
8,31
319.17
7,17
156.425,
70
Kiel,
Landeshau
ptstadt
28.278,
48
74.611,
93
170.32
0,80
119.94
3,31
114.274,
44
Lübeck,
Hansestad
t
18.542,
40
Nordfriesla
nd
161.37
1,99
393.15
9,44
336.15
0,40
269.282,
58
Ostholstein 27.843,
76
100.29
2,88
84.557,
58
265.09
1,51
12.578,1
8
Anlage
Pinneberg 10.150,
20
620.86
7,86
331.93
0,37
241.226,
18
Plön 53.175,
51
27.499,
20
32.069,9
0
Rendsburg
-
Eckernförd
e
119.80
7,95
217.67
1,84
186.14
4,02
108.000,
80
Schleswig-
Flensburg
28.216,
22
131.10
5,58
6.738,32
Segeberg 180.39
3,71
310.56
6,02
236.41
5,38
22.616,8
4
Steinburg 76.299,
53
6.189,60
Stormarn 101.52
0,00
98.647,
56
Thüringen 1.229.7
81,62
355.72
4,98
1.475.0
02,57
948.68
5,45
752.00
7,43
1.716.8
11,39
369.45
0,05
1.274.1
20,03
155.36
1,49
397.711,
27
Altenburge
r Land
19.923,
47
Erfurt,
Stadt
8.484,22
Gera,
Stadt
66.232,
68
135.00
0,00
134.183,
48
Gotha 84.480,
00
260.48
0,00
Greiz 11.608,
54
3.896,0
0
Ilm-Kreis 30.185,
12
96.973,
20
37.612,
57
159.171,
66
Jena,
Stadt
48.716,
12
44.333,
21
52.612,0
0
Kyffhäuser
kreis
32.795,
60
Anlage
Nordhause
n
180.00
0,00
201.27
5,92
860,44
Saale-
Holzland-
Kreis
59.746,
79
Saale-
Orla-Kreis
49.164,
39
14.279,4
7
Saalfeld-
Rudolstadt
154.55
7,97
131.29
6,56
145.16
3,34
Schmalkal
den-
Meiningen
27.955,
84
96.726,
84
50.388,
00
Sonneberg 47.000,
60
99.916,
80
Suhl, Stadt 145.60
0,00
315.00
0,00
256.96
0,00
Unstrut-
Hainich-
Kreis
147.90
1,78
239.92
8,49
Wartburgkr
eis
86.600,
00
311.83
3,60
320.36
3,44
28.120,0
0
Zukunftsprogramm Kino II:
Bundesland bewilligte
Fördermittel 2020
[Euro]
ausgereichte
Fördermittel*
bewilligte
Fördermittel 2021
[Euro]
ausgereichte
Fördermittel
total
Fördermittel
total ausgereichte
Fördermittel
Baden-Württemberg 671.058,76 € 356.559,85 € 1.432.853,20 € 1.405.246,36 € 2.103.911,96 € 1.761.806,21 €
Bayern 1.755.994,19 € 1.585.270,71 € 2.299.866,40 € 2.249.080,01 € 4.055.860,59 € 3.834.350,72 €
Berlin 348.518,85 € 145.825,16 € 494.652,73 € 461.104,29 € 843.171,58 € 606.929,45 €
Brandenburg 4.202,42 € 4.202,42 € 39.941,60 € 8.809,69 € 44.144,02 € 13.012,11 €
Bremen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Anlage
Hamburg 207.482,88 € 207.236,52 € 84.429,97 € 52.309,10 € 291.912,85 € 259.545,62 €
Hessen 599.115,75 € 599.115,75 € 116.628,00 € 4.479,53 € 715.743,75 € 603.595,28 €
Mecklenburg-Vorpommern 248.621,60 € 248.621,60 € 0,00 € 0,00 € 248.621,60 € 248.621,60 €
Niedersachsen 491.254,10 € 490.148,82 € 87.150,92 € 87.150,92 € 578.405,02 € 577.299,74 €
Nordrhein-Westfalen 1.313.148,73 € 979.394,36 € 2.521.747,92 € 2.321.631,31 € 3.834.896,65 € 3.301.025,67 €
Rheinland-Pfalz 461.835,16 € 449.765,19 € 304.041,64 € 292.616,04 € 765.876,80 € 742.381,23 €
Saarland 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Sachsen 5.431,52 € 5.431,50 € 1.179.502,99 € 1.066.598,73 € 1.184.934,51 € 1.072.030,23 €
Sachsen-Anhalt 4.014,48 € 4.014,48 € 17.826,99 € 17.826,99 € 21.841,47 € 21.841,47 €
Schleswig-Holstein 391.341,94 € 391.203,50 € 141.962,71 € 66.260,98 € 533.304,65 € 457.464,48 €
Thüringen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Landkreise 2020:
Bundesländer bewilligte Fördermittel 2020 Landkreise bewilligte Fördermittel 2020 nach Landkreisen
Baden-Württemberg 671.058,76 €
Heilbronn, Stadtkreis 117.500,00 €
Karlsruhe 5.497,12 €
Mannheim 301.919,18 €
Ostalbkreis 240.000,00 €
Ortenaukreis 6.142,46 €
Bayern 1.755.994,19 €
Amberg 123.837,06 €
Bayreuth 25.382,18 €
Cham 133.600,00 €
Anlage
Erlangen-Höchstadt 6.374,65 €
Landsberg am Lech 315.000,00 €
Memmingen 315.000,00 €
München 255.037,54 €
Neu-Ulm 315.000,00 €
Nürnberg 237.681,64 €
Passau 29.081,12 €
Berlin 348.518,85 €
Berlin 348.518,85 €
Brandenburg 4.202,42 €
Cottbus 2.339,32 €
Potsdam 1.863,10 €
Bremen 0,00 €
0,00 €
Hamburg 207.482,88 €
Hamburg 207.482,88 €
Hessen 599.115,75 €
Bergstraße 64.161,30 €
Limburg-Weilburg 315.000,00 €
Main-Kinzig-Kreis 84.387,00 €
Main-Taunus-Kreis 135.567,45 €
Mecklenburg-Vorpommern 248.621,60 €
Schwerin 248.621,60 €
Niedersachsen 491.254,10 €
Delmenhorst 314.331,38 €
Grafschaft Bentheim 886,96 €
Lüneburg 175.148,80 €
Anlage
Wilhelmshaven 886,96 €
Nordrhein-Westfalen 1.313.148,73 €
Aachen 78.600,06 €
Bochum 319.654,28 €
Duisburg 2.924,28 €
Düsseldorf 8.222,66 €
Ennepe-Ruhr-Kreis 102.373,84 €
Leverkusen, Stadt 96.490,04 €
Märkischer Kreis 68.863,20 €
Mettmann 8.943,25 €
Minden-Lübbecke 886,96 €
Münster 315.000,00 €
Paderborn 886,96 €
Rhein-Erft-Kreis 2.788,24 €
Rhein-Kreis Neuss 3.514,96 €
Steinfurt 304.000,00 €
Rheinland-Pfalz 461.835,16 €
Bad Kreuznach 315.000,00 €
Kaiserslautern, kreisfreie Stadt 3.500,62 €
Landau in der Pfalz, kreisfreie Stadt 70.386,48 €
Neustadt an der Weinstraße, kreisfreie Stadt 72.948,06 €
Saarland 0,00 €
0,00 €
Sachsen 5.431,52 €
Dresden 5.431,52 €
Sachsen-Anhalt 4.014,48 €
Dessau-Roßlau, Stadt 2.109,68 €
Anlage
Saalekreis 1.904,80 €
Schleswig-Holstein 391.341,94 €
Flensburg, Stadt 1.222,74 €
Kiel 315.000,00 €
Nordfriesland 75.119,20 €
Thüringen 0,00 €
Landkreise 2021:
Bundesländer bewilligte Fördermittel 2021 ausgereichte Fördermittel Landkreise bewilligte Fördermittel 2021
nach Landkreisen
Baden-Württemberg 1.432.853,20 € 1.405.246,36 €
Baden-Baden 34.242,00 €
Bodenseekreis 80.721,90 €
Böblingen 374.950,56 €
Karlsruhe 300.389,68 €
Konstanz 260.518,04 €
Mannheim 40.974,16 €
Reutlingen 45.714,86 €
Zollernablkreis 295.342,00 €
Bayern 2.299.866,40 € 2.249.080,01 €
Amberg 34.242,00 €
Aschaffenburg 30.884,25 €
Bayreuth 269.141,69 €
Cham 88.213,92 €
Coburg 12.455,40 €
Erding 276.560,00 €
Anlage
Freising 205.506,91 €
Kaufbeuren 32.771,20 €
Kitzingen 318.615,85 €
Landshut 301.972,00 €
Mühldorf am Inn 315.000,00 €
München 59.962,46 €
Passau 284.643,12 €
Rottal-Inn 69.917,60 €
Berlin 494.652,73 € 461.104,29 €
Berlin 494.652,73 €
Brandenburg 39.941,60 € 8.809,69 €
Cottbus 8.809,69 €
Potsdam 31.131,91 €
Bremen 0,00 € 0,00 €
0,00 €
Hamburg 75.557,93 € 43.437,06 €
Hamburg 75.557,93 €
Hessen 116.628,00 € 4.479,53 €
Kassel, document-Stadt 56.628,00 €
Wiesbaden, Landeshauptstadt 60.000,00 €
Mecklenburg-Vorpommern 0,00 € 0,00 €
0,00 €
Niedersachsen 96.022,96 € 96.022,96 €
Goslar 34.242,00 €
Grafschaft Bentheim 8.872,04 €
Anlage
Salzgitter, Stadt 44.025,60 €
Wilhelmshaven, Stadt 8.883,32 €
Nordrhein-Westfalen 2.521.747,92 € 2.321.631,31 €
Aachen 211.877,28 €
Bochum 34.431,17 €
Borken 118.581,97 €
Duisburg 18.087,40 €
Düsseldorf 22.849,39 €
Euskirchen 29.764,96 €
Gütersloh 315.000,00 €
Herne, Stadt 270.000,00 €
Höxter 82.040,39 €
Köln 309.037,18 €
Leverkusen, Stadt 209.934,26 €
Märksicher Kreis 51.529,98 €
Minden-Lübbecke 17.763,66 €
Paderborn 43.125,32 €
Rhein-Erft-Kreis 21.696,83 €
Rheinisch-Bergischer Kreis 36.679,28 €
Rhein-Kreis Neuss 97.420,11 €
Soest 156.850,24 €
Steinfurt 58.562,64 €
Unna 233.742,56 €
Wesel 182.773,30 €
Rheinland-Pfalz 304.041,64 € 292.616,04 €
Kaiserslautern, kreisfreie Stadt 14.489,39 €
Landau in der Pfalz, kreisfreie Stadt 20.369,25 €
Anlage
Mainz, kreisfreie Stadt 268.834,20 €
Neustadt an der Weinstraße, kreisfreie Stadt 348,80 €
Saarland 0,00 € 0,00 €
0,00 €
Sachsen 1.179.502,99 € 1.066.598,73 €
Chemnitz, Stadt 247.129,60 €
Dresden 181.990,93 €
Görlitz 200.816,00 €
Vogtlandkreis 303.765,04 €
Zwickau 245.801,42 €
Sachsen-Anhalt 17.826,99 € 17.826,99 €
Dessau-Roßlau, Stadt 9.021,83 €
Saalekreis 8.805,16 €
Schleswig-Holstein 141.962,71 € 66.260,98 €
Flensburg, Stadt 15.229,01 €
Nordfriesland 126.733,70 €
Thüringen 0,00 € 0,00 €
Anlage
Anlage zur Frage 42 zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage – Nr. 20/11831 der der Fraktion der CDU/CSU betreffend Regionale Verteilung von
Fördermitteln aus Förderprogrammen und Einzelförderungen des Bundes
Bundesland Anzahl
Stand Mai
2024
Zusagevolumen
Stand Mai
2024
[in Mio.
Euro]
Anzahl
2023
Zusagevolumen
2023
[in Mio.
Euro]
Anzahl
2022
Zusagevolumen
2022
[in Mio.
Euro]
Anzahl
2021
Zusagevolumen
2021
[in Mio.
Euro]
Anzahl
2020
Zusagevolumen
2020
[in Mio.
Euro]
Baden-
Württemberg
4.302 9,9 4.483 11,0 8.367 17,4 18.834 29,4 25.174 45,9
Bayern 4.574 10,3 4.578 10,7 6.894 14,7 15.662 25,6 21.364 39,0
Berlin 298 0,6 337 1,1 1.212 1,2 2.764 2,3 3.477 3,5
Brandenburg 399 0,8 458 0,8 1.031 1,4 2.244 2,4 2.633 3,0
Bremen 95 0,2 106 0,2 297 0,4 588 0,6 700 0,9
Hamburg 171 0,4 184 0,4 533 0,6 1.407 1,4 1.692 2,0
Hessen 1.640 3,2 1.909 4,0 4.033 6,2 9.638 12,1 12.290 17,7
Mecklenburg-
Vorpommern
201 0,3 188 0,4 284 0,5 724 0,9 963 1,4
Niedersachsen 2.096 4,2 2.192 4,5 4.333 7,1 9.472 12,0 12.296 18,2
Nordrhein-
Westfalen
4.165 8,5 5.184 10,6 11.053 15,2 26.810 29,7 33.176 43,0
Rheinland-Pfalz 1.533 3,2 1.661 3,5 3.319 5,8 6.883 8,7 8.942 13,0
Saarland 452 0,9 478 1,0 966 1,7 2.257 2,8 2.976 4,5
Sachsen 761 1,4 728 1,4 1.295 2,2 2.640 3,4 3.457 4,7
Sachsen-Anhalt 352 0,6 279 0,5 584 0,9 1.499 1,7 1.871 2,3
Schleswig-Holstein 458 0,8 594 1,1 1.237 1,7 2.756 3,1 3.590 4,5
Thüringen 413 0,8 414 0,8 590 1,3 1.264 1,7 1.707 2,4
ohne Angaben
Gesamt 21.910 46 23.773 52 46.028 78 105.442 138 136.308 206
Anlage
Anzah
l 2019
Zusagevolumen
2019
[in Mio.
Euro]
Anzah
l 2018
Zusagevolumen
2018
[in Mio.
Euro]
Anzahl
2017
Zusagevolumen
2017
[in Mio.
Euro]
Anzahl
2016
Zusagevolumen
2016
[in Mio.
Euro]
Anzah
l 2015
Zusagevolumen
2015
[in Mio.
Euro]
Anzah
l 2014
Zusage
-
volume
n 2014
[in Mio.
Euro]
Baden-
Württemberg
17.096 25,1 14.868 19,1 11.499 12,0 11.688 14,1 4.374 7,2 269 0,5
Bayern 14.418 22,1 12.381 16,0 10.101 10,1 9.198 11,5 3.532 6,0 259 0,5
Berlin 2.567 1,9 2.534 1,7 1.928 1,2 1.642 1,3 387 0,4 38 0,1
Brandenburg 1.657 1,6 1.524 1,3 1.329 1,0 1.544 1,2 407 0,4 37 0,1
Bremen 598 0,6 446 0,4 340 0,3 326 0,3 115 0,1 15 0,0
Hamburg 1.478 1,3 1.234 0,9 1.023 0,7 707 0,7 194 0,2 14 0,0
Hessen 8.548 10,5 7.233 7,7 5.336 5,0 4.689 5,5 1.980 3,2 132 0,2
Mecklenburg-
Vorpommern
585 0,6 462 0,4 334 0,3 469 0,4 197 0,2 18 0,0
Niedersachse
n
8.577 10,4 7.405 7,6 5.624 5,0 5.136 5,5 1.972 2,8 165 0,2
Nordrhein-
Westfalen
23.216 25,0 19.834 18,7 14.777 12,2 15.046 14,7 4.868 6,6 515 0,8
Rheinland-
Pfalz
6.655 8,3 5.975 6,6 4.090 4,0 3.748 4,4 1.601 2,4 148 0,3
Saarland 1.891 2,4 1.314 1,7 849 0,9 935 1,4 587 0,8 54 0,1
Sachsen 2.557 3,0 2.399 2,2 1.815 1,3 2.012 1,7 544 0,7 38 0,1
Sachsen-
Anhalt
1.373 1,5 1.215 1,1 1.021 0,7 833 0,7 343 0,4 23 0,0
Schleswig-
Holstein
2.855 2,8 2.625 2,2 2.081 1,7 1.927 1,6 571 0,7 46 0,1
Thüringen 1.039 1,4 974 1,0 691 0,5 788 0,9 292 0,4 19 0,0
ohne
Angaben
35.705 44,3 4.406 2,8
Gesamt 95.110 119 82.423 89 98.543 101 65.094 69 21.964 33 1.790 3
Anlage
Hinweise:
• In den Jahren 2015 bis 2022 wurde im Programm Altersgerecht Umbauen - Zuschuss neben Maßnahmen zur Barrierereduzierung ebenfalls Maßnahmen zum
Einbruchschutz gefördert.
• Maßnahmen zur Barrierereduzierung wurden bereits in den Jahren 2009 bis 2011 durch bundesverbilligte Kredite und von 2010 bis 2011 ebenfalls durch Zuschüsse
aus Bundesmitteln gefördert.
Anlage
Anlage zur Frage 54 zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage – Nr. 20/11831 der der Fraktion der CDU/CSU betreffend Regionale Verteilung von
Fördermitteln aus Förderprogrammen und Einzelförderungen des Bundes
Investitionen in Euro:
Bundesland Standort 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024*
Berlin BERLIN 28.908.568 30.268.911 22.943.971 20.155.510 21.639.305 25.016.285 36.644.086 10.825.784
Baden-
Württemberg
BRUCHSAL 17.299.841 15.540.174
CALW 11.504.853
11.057.490 22.433.918
LAUPHEIM 18.401.912 12.781.439
NIEDERSTETTEN 11.208.287 10.809.712 10.819.656 16.051.133 16.834.951
STETTEN AM
KALTEN MARKT
14.275.217 13.800.120 15.508.809 19.194.575 15.355.169 15.825.498
ULM 20.614.186 19.254.240 26.399.769 25.188.022 13.969.886 13.972.745 24.978.786
WALLDÜRN 10.589.465
Bayern BISCHOFSWIESEN 10.294.588
HAMMELBURG 15.711.611
KUEMMERSBRUCK 12.119.729 10.158.159
MANCHING 16.796.710 44.479.503 27.974.412
MUENCHEN 11.103.893 10.139.548 20.735.560 13.530.007
NEUBIBERG 20.460.363 28.985.783 20.082.993 22.614.662 28.255.373 29.063.623 18.372.556
POECKING 15.420.538 25.375.750 23.227.528 11.611.484
ROTH 12.263.955 11.956.029 21.435.838 23.693.943 30.042.435 34.245.070 21.685.944
SONTHOFEN 18.269.216 36.008.247 47.219.755 45.743.017 29.981.877 26.687.317 36.853.419
Hessen SCHWARZENBORN 33.369.880
Hamburg HAMBURG 20.237.747 23.907.072 31.759.150 37.742.514 61.063.692 48.036.663 65.300.927 24.958.657
Mecklenburg-
Vorpommern
LAAGE 10.034.512 10.727.011
Anlage
ROSTOCK 14.512.449 20.724.570 16.697.665 10.044.876
Niedersachsen MEPPEN 11.486.337 11.469.942
MUNSTER 19.043.833 22.264.786 37.060.055 32.395.566 26.151.503 21.473.870 21.894.200
OSTERHOLZ-
SCHARMBECK
14.701.063 12.429.588
WILHELMSHAVEN 24.652.872 26.170.480 20.720.132 25.705.770 24.850.473 33.048.740 37.987.668 12.568.194
WITTMUND 154.174.379 38.157.108
WUNSTORF 26.471.837 26.612.813 16.406.274 12.466.108
Nordrhein-
Westfalen
AUGUSTDORF 17.632.613 12.418.463 10.310.866
EUSKIRCHEN 17.641.562 18.572.407 16.411.075 14.877.515 10.387.140 13.884.306
HILDEN 10.164.387
KALKAR 10.050.316 12.140.045 12.198.996
KOELN 38.347.711 33.946.858 35.061.821 35.381.087 33.250.591 21.931.865 11.151.159
UEDEM 10.988.822
UNNA 18.379.477
Rheinland-
Pfalz
BÜCHEL 12.714.956 23.270.980 10.780.881 49.378.509 43.342.604
GERMERSHEIM 10.112.224
KOBLENZ 14.142.855 23.701.031 15.494.613 15.706.448 23.596.027 23.222.339 38.027.273
LAHNSTEIN 33.446.933
MAINZ 10.306.279 14.630.911 13.045.251
MAYEN 12.855.813
Schleswig-
Holstein
ECKERNFOERDE 15.191.282 10.412.235 12.732.759
FLENSBURG 10.222.276
KIEL 11.121.232 13.604.284 17.324.751 17.477.600 13.554.297 11.911.701 11.917.939
Sachsen DRESDEN 10.885.605
ZEITHAIN 10.298.928
Sachsen-
Anhalt
GARDELEGEN 32.550.149 28.823.940 28.203.578 16.962.835
Thüringen ERFURT 10.428.491
Anlage
* Stand 10. Juni 2024
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