[Deutscher Bundestag Drucksache 17/12273
17. Wahlperiode 06. 02. 2013 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Krellmann, Sabine Zimmermann,
Diana Golze, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/11974 –
Psychische Belastungen aufgrund flexibler und atypischer Arbeitszeiten
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat im März 2012 Ergebnisse einer
Umfrage unter Beschäftigten präsentiert; zwei Drittel der Beschäftigten leisten
Überstunden. Jede und jeder Fünfte sogar mehr als zehn Überstunden pro
Woche. Es ist eine Entgrenzung von Arbeit zu beobachten. Viele Beschäftigte
arbeiten häufig in der Freizeit (15 Prozent), noch mehr Beschäftigte müssen
oft in der Freizeit erreichbar sein (27 Prozent). Die Zahl der
Arbeitsunfähigkeitstage für psychische und Verhaltensstörungen stieg laut Bundesregierung
von 33,6 Millionen im Jahr 2001 auf 53,5 Millionen im Jahr 2010 (DGB:
Arbeitshetze, Arbeitsintensivierung, Entgrenzung).
Das Wissenschaftliche Institut der AOK hat für den aktuellen Fehlzeiten-
Report eine Befragung durchgeführt, deren Ergebnisse ebenso alarmierend sind.
Knapp 34 Prozent der Erwerbstätigen haben in den vier Wochen vor der
Befragung häufig Anrufe oder E-Mails außerhalb der Arbeitszeit erhalten. Mehr als
32 Prozent haben in diesem Zeitraum Überstunden geleistet, 12 Prozent
nahmen Arbeit mit nach Hause und knapp 11 Prozent haben an Sonn- und
Feiertagen gearbeitet. Weitere 13 Prozent geben an, Probleme mit der Vereinbarkeit
von Arbeit und Freizeit zu haben.
Diese Belastungen führen nach Ansicht der AOK zu mehr psychischen
Beschwerden bei den Betroffenen. Die Befragten klagen über Erschöpfung,
Probleme beim Abschalten, Kopfschmerzen und Niedergeschlagenheit. Die
Untersuchung der AOK kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass
Pendlerinnen und Pendler mit großen Strecken, ein 20 Prozent höheres Risiko haben,
psychisch zu erkranken. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom
4. Februar 2013 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/12273 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode1. Wie hat sich die Zahl der Überstunden in den vergangenen zehn Jahren
entwickelt?
Wie viele Beschäftigte leisten regelmäßig Überstunden?
Wie hoch ist der Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig Überstunden
leisten?
Wie werden die Überstunden abgegolten (Freizeitausgleich, Bezahlung,
gar nicht)?
Welche Berufsgruppen leisten in der Summe die höchste Zahl von
Überstunden, und welche Berufsgruppen weisen den höchsten Anteil an
Beschäftigten auf, die Überstunden leisten (bitte nach Geschlechtern
differenzieren)?
Hinsichtlich des Nachweises von Beschäftigten mit Überstunden hat es
zwischen 2001 und 2011 einige Veränderungen im Mikrozensus gegeben. Ein
Vergleich der Ergebnisse über den Zeitverlauf ist daher nur stark eingeschränkt
möglich. Bis einschließlich 2009 leiten sich die Überstunden indirekt aus der
Frage ab, ob in der Berichtswoche mehr als normalerweise gearbeitet wurde.
Wenn ja, konnte als wichtigster Grund „Überstunden“ angegeben werden. Ab
dem Jahr 2006 konnte nochmals zwischen unbezahlten und bezahlten
Überstunden differenziert werden. Erst mit der Erhebung im Jahr 2010 wurde gezielt
nach Überstunden und dem Umfang der geleisteten Überstunden gefragt. Im
Jahr 2011 wurde die Frageformulierung abermals angepasst, indem zusätzlich
zu bezahlten und unbezahlten Überstunden auch die Mehrarbeit im Rahmen
flexibler Arbeitszeitmodelle in der Berichtswoche erfasst wurde. Mehrarbeit im
Rahmen flexibler Arbeitszeitmodelle ist vor dem Jahr 2011 vermutlich zum
Teil in den Angaben zu Überstunden enthalten. Daher sind die Ergebnisse von
2011 nicht mit denen für das Jahr 2010 vergleichbar. Da erst ab dem Jahr 2010
nach dem Umfang der geleisteten Überstunden gefragt wurde, wurden die
Überstunden für den Zeitraum von 2001 bis 2009 aus dem Differenzbetrag
zwischen der tatsächlich und der normalerweise geleisteten Wochenarbeitszeit
ermittelt, wenn eine Person angab, in der Berichtswoche mehr als
normalerweise gearbeitet zu haben und der Grund hierfür Überstunden waren. Weiter ist
darauf hinzuweisen, dass die Angaben sich stets auf den Status einer
bestimmten Berichtswoche beziehen. Auch wird nicht erfragt, ob Überstunden von
einer Person ständig, regelmäßig oder nur gelegentlich geleistet werden, so
dass über die Regelmäßigkeit von geleisteten Überstunden keine Aussagen
möglich sind.
Die Anzahl der geleisteten Überstunden betrug nach den Erhebungen des
Statistischen Bundesamtes im Jahr 2011 in der Berichtswoche gut 20 Millionen
Arbeitsstunden (siehe Tabelle 2). Im Jahr 2011 leisteten gut 2,8 Millionen
Beschäftigte in einer bestimmten Berichtswoche Überstunden (einschließlich
Mehrarbeit im Rahmen von flexiblen Arbeitszeitmodellen). Ihr Anteil lag bei
8 Prozent (siehe Tabelle 1). Aufgrund von Veränderungen im Mikrozensus
sind, wie erwähnt, die in der Tabelle 2 enthaltenen Angaben über die
Entwicklung der Zahl der Überstunden in den Jahren zwischen 2001 und 2011 nur
schwer miteinander vergleichbar.
Die Unterschiede bei den Beschäftigtenzahlen in Tabelle 1 und Tabelle 2
ergeben sich daraus, dass in Tabelle 1 alle Beschäftigten aufgeführt sind, die
angegeben haben, in der Berichtswoche Überstunden geleistet zu haben, während
Tabelle 2 nur die (jeweils geringere) Anzahl an Beschäftigten enthält, die die
Anzahl ihrer Überstunden konkret angegeben haben.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/12273Tabelle 1: Beschäftigte*), darunter mit Überstunden+)
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
% 1.000 % 1.000 %
Insgesamt
2001 32.743 2.755 8,4 x x x x
2002 32.468 2.582 8,0 x x x x
2003 32.043 2.722 8,5 x x x x
2004 31.405 2.440 7,8 x x x x
2005 32.066 3.972 12,4 x x x x
2006 32.830 3.235 9,9 1.749 5,3 1.486 4,5
2007 33.606 3.088 9,2 1.621 4,8 1.467 4,4
2008 34.241 2.961 8,7 1.503 4,4 1.459 4,3
2009 34.203 2.286 6,7 1.344 3,9 942 2,8
2010 34.459 3.380 9,8 2.044 8,9 2.162 6,3
2011 35.228 2.812 8,0 1.772 5,0 1.441 4,1
Männer
2001 17.910 1.949 10,9 x x x x
2002 17.615 1.805 10,3 x x x x
2003 17.225 1.885 10,9 x x x x
2004 16.846 1.676 10,0 x x x x
2005 17.181 2.578 15,0 x x x x
2006 17.520 2.198 12,6 1.151 6,6 1.048 6,0
2007 17.927 2.112 11,8 1.066 6,0 1.046 5,8
2008 18.245 1.996 10,9 962 5,3 1.034 5,7
2009 18.004 1.479 8,2 846 4,7 633 3,5
2010 18.070 2.146 11,9 1.268 7,0 1.386 7,7
2011 18.415 1.827 9,9 1.125 6,1 942 5,1
Frauen
2001 14.834 806 5,4 x x x x
2002 14.853 777 5,2 x x x x
2003 14.818 838 5,7 x x x x
2004 14.559 765 5,3 x x x x
2005 14.885 1.394 9,4 x x x x
2006 15.310 1.036 6,8 598 3,9 438 2,9
2007 15.680 976 6,2 555 3,5 421 2,7
2008 15.997 965 6,0 540 3,4 425 2,7
2009 16.199 807 5,0 498 3,1 309 1,9
2010 16.389 1.234 7,5 776 4,7 776 4,7
2011 16.814 985 5,9 647 3,9 499 3,0
Jahr1)
Beschäftigte
Insgesamt
darunter mit Überstunden
zusammen
davon
unbezahlte bezahlte
1.000
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Wegen zahlreicher methodischer und konzeptioneller Änderungen ist die zeitliche Entwicklung nur stark eingeschränkt
aussagekräftig.
Weiterhin ist zu beachten, dass regelmäßige Mehrstunden Teil der normalerweise geleisteten Wochenarbeitszeit sind und
nach Überstunden erst dann gefragt wird, wenn in der Berichtswoche mehr Stunden als normalerweise üblich geleistet
werden. Da erst ab 2010 gesondert nach Überstunden gefragt wird, liegt für die Jahre 2001 bis 2009 eine Untererfassung
der Überstunden vor. Ab 2010 wurde jeweils gesondert nach unbezahlten und bezahlten Überstunden gefragt, so dass eine
Person angeben kann, sowohl unbezahlte als auch bezahlte Überstunden geleistet zu haben. Infolgedessen ist die Summe
der Personen, die „unbezahlte“ oder „bezahlte“ Überstunden geleistet haben, größer als die Zahl der Personen mit
geleisteten Überstunden insgesamt. Im Jahr 2011 erfolgte eine erneute Änderung der Frageformulierung, daher ist die zeitliche
Vergleichbarkeit eingeschränkt.
Die Beantwortung der Frage nach den unbezahlten und bezahlten Überstunden ist zudem freiwillig.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht sinnvoll ist, erst ab 2006 wird eine Differenzierung zwischen
unbezahlten und bezahlten Überstunden vorgenommen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 2: Beschäftigte mit Überstunden*) nach dem Umfang von Überstunden
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Beschäftigte Beschäftigte
Durchschnitt Durchschnitt Durchschnitt
Insgesamt
2001 2.753 23.590 8,6 x x x x x x
2002 2.581 22.319 8,7 x x x x x x
2003 2.722 22.093 8,1 x x x x x x
2004 2.438 19.948 8,2 x x x x x x
2005 3.970 31.073 7,8 x x x x x x
2006 3.235 27.587 8,5 1.749 15.119 8,6 1.486 12.468 8,4
2007 3.088 26.164 8,5 1.621 14.117 8,7 1.467 12.047 8,2
2008 2.961 24.435 8,3 1.503 12.669 8,4 1.459 11.765 8,1
2009 2.286 18.310 8,0 1.344 10.864 8,1 942 7.446 7,9
2010 2.807 23.626 8,4 1.497 11.827 7,9 1.615 12.016 7,4
2011 2.443 20.881 8,6 1.476 12.483 8,5 1.145 8.996 7,9
Männer
2001 1.948 17.640 9,1 x x x x x x
2002 1.805 16.533 9,2 x x x x x x
2003 1.884 16.282 8,6 x x x x x x
2004 1.674 14.574 8,7 x x x x x x
2005 2.577 21.615 8,4 x x x x x x
2006 2.198 19.864 9,0 1.151 10.624 9,2 1.048 9.240 8,8
2007 2.112 19.005 9,0 1.066 9.930 9,3 1.046 9.075 8,7
2008 1.996 17.422 8,7 962 8.686 9 1.034 8.736 8,5
2009 1.479 12.497 8,5 846 7.245 8,6 633 5.252 8,3
2010 1.803 16.047 8,9 941 7.933 8,4 1.059 8.255 7,8
2011 1.606 14.429 9,0 949 8.523 9,0 766 6.304 8,2
Frauen
2001 805 5.949 7,4 x x x x x x
2002 776 5.786 7,5 x x x x x x
2003 837 5.811 6,9 x x x x x x
2004 764 5.375 7,0 x x x x x x
2005 1.393 9.457 6,8 x x x x x x
2006 1.036 7.724 7,5 598 4.496 7,5 438 3.228 7,4
2007 976 7.159 7,3 555 4.187 7,6 421 2.972 7,1
2008 965 7.013 7,3 540 3.984 7,4 425 3.030 7,1
2009 807 5.813 7,2 498 3.619 7,3 309 2.194 7,1
2010 1.004 7.579 7,6 556 3.894 7,0 556 3.762 6,8
2011 837 6.452 7,7 527 3.959 7,5 379 2.692 7,1
bezahlten Überstunden
Überstunden Überstunden
1000 1000 1000
Jahr1)
Beschäftigte mit Überstunden
Insgesamt darunter mit
Beschäftigte Überstunden
unbezahlten Überstunden
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige mit Angaben zu Überstunden und Angaben zu
deren konkreten Anzahl.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
1) Ab 2010 gezielte Abfrage nach Überstunden und jeweils separiert für unbezahlte und bezahlte Überstunden, so dass ab
2010 die Summe der Beschäftigten mit unbezahlten und bezahlten Überstunden sowie die Summe der geleisteten unbezahlten
und bezahlten Überstunden ungleich der jeweiligen Summe ist.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil das Merkmal nicht erhoben wurde.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/12273Zur Beobachtung der Arbeitsmarktlage ermittelt das Institut für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung (IAB) jährlich Daten zu bezahlten Überstunden. Diese
unterscheiden sich aufgrund der verschiedenen Datenquellen von den
Ergebnissen des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes. Bei der Ermittlung der
Überstunden stützt sich das IAB auf die (inzwischen eingestellte)
vierteljährliche Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes und Daten der IAB-
Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. Das IAB ermittelt auf
dieser Grundlage die folgende Anzahl an bezahlten Überstunden im Zeitverlauf
(jeweils bezogen auf das Gesamtjahr und nicht, wie die Angaben aus dem
Mikrozensus, auf eine Berichtswoche):
Bezahlte Überstunden (in Mio. Stunden) in den Jahren 2001 bis 2011
Quelle: IAB.
Eine besonders hohe Zahl an Überstunden wird nach den Daten des
Statistischen Bundesamtes von Beschäftigten in den Berufsgruppen „Büroberufe,
Kaufmännische Angestellte“, den „Berufen des Landverkehrs“, den „Berufen
in der Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ sowie bei „Ingenieur(e)/
-innen“ erbracht. Auf die fünf Berufsgruppen mit der höchsten Anzahl an
Überstunden entfallen fast ein Drittel aller Überstunden. Die Differenzierung nach
dem Geschlecht zeigt aber einige Unterschiede auf. Sind es bei den Männern
die Berufsgruppen „Berufe des Landverkehrs“, „Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ sowie „Ingenieure“, die eine hohe Anzahl an
Überstunden aufweisen, dominiert bei den Frauen mit Ausnahmen der Jahre
2009 und 2011 die Berufsgruppe „Büroberufe, Kaufmännische Angestellte,
a. n. g.“ (a. n. g. = „anderweitig nicht genannt“) (siehe die Tabellen 3 bis 5).
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
1 679 1 607 1 547 1 476 1 402 1 399 1 411 1 353 1 046 1 313 1 400
Drucksache 17/12273 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 3: Beschäftigte mit Überstunden*) in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Umfang - Rangplätze nach der Anzahl der Überstunden:
Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3)
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 303 11,0 2.104 8,9 2 281 10,9 1.949 8,7 1 296 10,9 1.881 8,5 2 261 10,7 1.639 8,2 1 480 12,1 2.890 9,3 2 323 10,0 2.136 7,7
71 Berufe des Landverkehrs 2 160 5,8 1.899 8,0 1 158 6,1 1.966 8,8 2 165 6,1 1.838 8,3 3 136 5,6 1.502 7,5 3 169 4,3 1.870 6 3 161 5,0 1.837 6,7
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 180 6,5 1.888 8,0 3 165 6,4 1.730 7,8 3 169 6,2 1.670 7,6 1 164 6,7 1.654 8,3 2 214 5,4 2.059 6,6 1 219 6,8 2.295 8,3
60 Ingenieur(e)/innen, a.n.g. 4 158 5,7 1.378 5,8 4 135 5,2 1.219 5,5 4 152 5,6 1.266 5,7 4 139 5,7 1.192 6 4 201 5,1 1.657 5,3 4 170 5,3 1.491 5,4
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker/ innen 5 133 4,8 1.033 4,4 5 121 4,7 912 4,1 x x x x 5 117 4,8 862 4,3 5 187 4,7 1.374 4,4 x x x x
62 Techniker/innen, a.n.g. x x x x x x x x 5 115 4,2 917 4,1 x x x x x x x x
87 Lehrer/innen x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x 5 115 3,6 1.335 4,8
Summe 933 33,9 8.303 35,2 860 33,3 7.775 34,8 897 33 7.571 34,3 817 33,5 6.849 34,3 1251 31,5 9.850 31,7 988 30,5 9.095 33,0
Beschäftigte insgesamt 2.753 100 23.590 100 2.581 100 22.319 100 2.722 100 22.093 100 2.438 100 19.948 100 3.970 100 31.073 100 3.235 100 27.587 100
1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3)
78 Büroberufe, Kaufmännische
Ange-stellte, a.n.g. 2 291 9,4 1.914 7,3 2 274 9,3 1.793 7,3 2 207 9,1 1.293 7,1 2 271 9,7 1.918 8,1 4 166 6,8 1.088 5,2
71 Berufe des Landverkehrs 3 153 4,9 1.647 6,3 3 153 5,2 1.567 6,4 3 110 4,8 1.128 6,2 3 125 4,5 1.335 5,6 2 118 4,8 1.245 6,0
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 1 223 7,2 2.355 9,0 1 217 7,3 2.136 8,7 1 184 8,1 1.764 9,6 1 225 8,0 2.225 9,4 1 272 11,1 2.756 13,2
60 Ingenieur(e)/innen, a.n.g. 4 168 5,4 1.488 5,7 4 148 5,0 1.251 5,1 4 111 4,9 893 4,9 4 142 5,0 1.216 5,1 5 120 4,9 1.017 4,9
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker/ innen x x x x x x x x 5 110 4,8 819 4,5 5 128 4,6 984 4,2 x x x x
62 Techniker/innen, a.n.g.
87 Lehrer/innen 5 112 3,6 1.274 4,9 5 107 3,6 1.087 4,4 x x x x x x x x 3 119 4,9 1.222 5,9
Summe 947 30,7 8.679 33,2 899 30,4 7.834 32,1 724 31,7 5.896 32,2 890 31,7 7.677 32,5 794 32,5 7.329 35,1
Beschäftigte insgesamt 3.088 100 26.164 100 2.961 100 24.435 100 2.286 100 18.310 100 2.807 100 23.626 100 2.443 100 20.881 100
R2)
Beschäftigte ÜberstundenÜberstunden
R2)
Beschäftigte ÜberstundenBeschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
ÜberstundenBerufsgruppe
4)
Beschäftigte mit Überstunden im Erhebungsjahr …1)
2007 2008 2009 2010 2011
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte Überstunden
2002 2003 2004 20052001 2006
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige mit Angaben zu Überstunden und Angaben zu
deren konkreten Anzahl.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
1) Ab 2010 gezielte Abfrage nach Überstunden und jeweils separiert für unbezahlte und bezahlte Überstunden, so dass ab
2010 die Summe der Beschäftigten mit unbezahlten und bezahlten Überstunden sowie die Summe der geleisteten
unbezahlten und bezahlten Überstunden ungleich der jeweiligen Summe ist.
2) Rangplatz.
3) Prozentualer Anteil an der gesamtgruppenspezifisch geleisteten Anzahl von Überstunden.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/12273Tabelle 4: Beschäftigte mit Überstunden*) in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Umfang - Rangplätze nach der Anzahl der Überstunden: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3)
71 Berufe des Landverkehrs 1 155 8,0 1.832 10,4 1 153 8,5 1.904 11,5 1 160 8,5 1.788 11,0 1 132 7,9 1.467 10,1 1 165 6,4 1.831 8,5 1 157 7,1 1.800 9,1
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 2 137 7,0 1520 8,6 2 126 7,0 1.392 8,4 2 126 6,7 1.323 8,1 2 122 7,3 1.324 9,1 3 145 5,6 1.514 7,0 2 158 7,2 1.760 8,9
60 Ingenieure, a.n.g. 3 145 7,4 1286 7,3 3 124 6,9 1.149 7,0 3 141 7,5 1.194 7,3 3 127 7,6 1.106 7,6 2 182 7,1 1.525 7,1 3 156 7,1 1.384 7,0
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 4 117 6,0 959 5,4 4 108 6,0 853 5,2 5 114 6,0 835 5,1 5 98 5,9 707 4,9 5 160 6,2 1112 5,1 5 121 5,5 923 4,6
62 Techniker, a.n.g. 5 103 5,3 854 4,8 5 92 5,1 756 4,6 4 105 5,6 859 5,3 4 90 5,4 724 5 4 153 5,9 1185 5,5 4 122 5,6 999 5,0
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 657 33,7 6.451 36,6 602 33,4 6.054 36,6 646 34,3 5.999 36,8 570 34 5.328 36,6 805 31,2 7.168 33,2 713 32,4 6.867 34,6
Beschäftigte insgesamt 1.948 100 17.640 100 1.805 100 16.533 100 1.884 100 16.282 100 1.674 100 14.574 100 2.577 100 21.615 100 2.198 100 19.864 100
1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3)
71 Berufe des Landverkehrs 2 148 7 1.608 8,5 2 149 7,5 1.539 8,8 2 107 7,2 1.101 8,8 2 119 6,6 1.283 8,0 2 114 7,1 1.202 8,3
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 1 164 7,7 1.815 9,6 1 154 7,7 1.618 9,3 1 130 8,8 1.352 10,8 1 157 8,7 1.682 10,5 1 199 12,4 2.112 14,6
60 Ingenieure, a.n.g. 3 155 7,3 1.394 7,3 3 135 6,8 1.162 6,7 3 102 6,9 837 6,7 3 129 7,1 1.124 7,0 3 109 6,8 942 6,5
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. x x x x 5 101 5,1 773 4,4 x x x x 5 89 5,0 713 4,4 x x x x
62 Techniker, a.n.g. 4 108 5,1 877 4,6 4 108 5,4 881 5,1 5 75 5,1 577 4,6 x x x x 5 74 4,6 586 4,1
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker 5 102 4,8 862 4,5 x x x x 4 77 5,2 599 4,8 4 89 4,9 725 4,5 4 82 5,1 635 4,4
Summe 676 32 6.555 34,5 647 32,4 5.974 34,3 491 33,2 4.466 35,7 583 32,4 5.526 34,4 578 36 5.478 38
Beschäftigte insgesamt 2.112 100 19.005 100 1.996 100 17.422 100 1.479 100 12.497 100 1.803 100 16.047 100 1.606 100 14.429 100
2003 2004 2005 2006
Überstunden
2001 2002
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2) R2)
Beschäftigte
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte Überstunden
2010 2011
R2)
Beschäftigte Überstunden
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte
Beschäftigte
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
ÜberstundenBerufsgruppe
4)
Beschäftigte mit Überstunden im Erhebungsjahr …1)
2007 2008 2009
ÜberstundenÜberstunden
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige mit Angaben zu Überstunden und Angaben zu
deren konkreten Anzahl.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
1) Ab 2010 gezielte Abfrage nach Überstunden und jeweils separiert für unbezahlte und bezahlte Überstunden, so dass ab
2010 die Summe der Beschäftigten mit unbezahlten und bezahlten Überstunden sowie die Summe der geleisteten
unbezahlten und bezahlten Überstunden ungleich der jeweiligen Summe ist.
2) Rangplatz.
3) Prozentualer Anteil an der gesamtgruppenspezifisch geleisteten Anzahl von Überstunden.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeAnteilsmäßig häufig – zwischen 15 und 20 Prozent – werden in den
Berufsgruppen „Chemiker/-innen, Physiker/-innen, Mathematiker/-innen“,
„Ingenieur(e)/-innen“, „Ärzt(e)/-innen, Apotheker/-innen“, „Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ und „Berufe des Landverkehrs“
Überstunden geleistet (siehe die Tabellen 6 bis 8). Mit Ausnahme der
„Chemiker/-innen, Physiker/-innen, Mathematiker/-innen“ und den „Berufen des
Landverkehrs“ sind dies Berufsgruppen, die sowohl bei den Männern als auch
bei den Frauen die höchsten berufsgruppenspezifischen Anteilswerte der
Beschäftigten mit Überstunden aufweisen.
Tabelle 5: Beschäftigte mit Überstunden*) in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Umfang - Rangplätze nach der Anzahl der Überstunden: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3)
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 186 23,0 1.145 19,3 1 174 22,4 1.096 18,9 1 182 21,8 1.046 18,0 1 163 21,3 932 17,3 1 319 22,9 1.778 18,8 1 202 19,5 1.213 15,7
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 2 74 9,2 496 8,3 2 83 10,7 576 10 2 90 10,7 609 10,5 2 82 10,7 589 11 2 146 10,5 975 10,3 3 91 8,8 609 7,9
86 Soziale Berufe 3 51 6,4 390 6,6 3 56 7,2 398 6,9 4 61 7,3 388 6,7 3 53 7 357 6,6 4 100 7,2 678 7,2 x x x x
66 Verkaufspersonal 4 46 5,8 369 6,2 x x x x 5 47 5,7 349 6,0 x x x x 3 90 6,5 693 7,3 4 78 7,5 596 7,7
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 5 43 5,4 368 6,2 5 39 5,0 338 5,8 x x x x 5 42 5,4 330 6,1 5 69 5 545 5,8 5 60 5,8 535 6,9
87 Lehrerinnen x x x x 4 34 4,4 395 6,8 3 42 5,0 466 8,0 4 35 4,6 340 6,3 x x x x 2 64 6,2 717 9,3
Summe 400 49,8 2.768 46,5 386 49,7 2802 48,4 422 50,4 2.857 49,2 375 49,1 2.548 47,4 724 52 4669 49,4 496 47,8 3.670 47,5
Beschäftigte insgesamt 805 100 5.949 100 776 100 5.786 100 837 100 5.811 100 764 100 5.375 100 1393 100 9.457 100 1.036 100 7.724 100
1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3) 1000 % 1000 %3)
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 181 18,6 1.072 15 1 173 17,9 1.020 14,5 1 132 16,4 761 13,1 1 182 18,1 1.205 15,9 2 112 13,4 680 10,5
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 3 84 8,6 575 8 2 96 9,9 656 9,3 2 83 10,3 614 10,6 2 100 10 759 10 4 68 8,1 537 8,3
86 Soziale Berufe x x x x 4 70 7,3 522 7,4 3 73 9 514 8,8 3 89 8,9 698 9,2
66 Verkaufspersonal 5 70 7,1 498 7 x x x x 5 62 7,7 442 7,6 x x x x 5 68 8,2 483 7,5
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 4 60 6,1 540 7,5 5 63 6,6 518 7,4 x x x x 5 67 6,7 543 7,2 3 73 8,7 644 10
87 Lehrerinnen 2 64 6,5 698 9,8 3 60 6,2 606 8,6 4 46 5,7 447 7,7 4 53 5,2 547 7,2 1 72 8,6 727 11,3
Summe 458 47 3.383 47,3 462 47,8 3.321 47,4 396 49 2.778 47,8 491 48,9 3.752 49,5 393 47 3.072 47,6
Beschäftigte insgesamt 976 100 7.159 100 965 100 7.013 100 807 100 5.813 100 1.004 100 7.579 100 837 100 6.452 100
R2)
Beschäftigte ÜberstundenÜberstunden
R2)
Beschäftigte ÜberstundenBeschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
ÜberstundenBerufsgruppe
4)
Beschäftigte mit Überstunden im Erhebungsjahr …1)
2007 2008 2009 2010 2011
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte
R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)R2)
Beschäftigte Überstunden
R2)
Beschäftigte Überstunden
2001 2002 2003 2004 2005 2006
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörigen mit Angaben zu Überstunden und Angaben zu
deren konkreten Anzahl.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
1) Ab 2010 gezielte Abfrage nach Überstunden und jeweils separiert für unbezahlte und bezahlte Überstunden, so dass ab
2010 die Summe der Beschäftigten mit unbezahlten und bezahlten Überstunden sowie die Summe der geleisteten
unbezahlten und bezahlten Überstunden ungleich der jeweiligen Summe ist.
2) Rangplatz.
3) Prozentualer Anteil an der gesamtgruppenspezifisch geleisteten Anzahl von Überstunden.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/12273Tabelle 6: Beschäftigte*) mit Überstunden in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
61 Chemiker/innen, Physiker/innen,
Mathematiker/innen 1 19,1 18 0,7 3 16,4 16 0,6 3 16,9 16 0,6 4 15,1 14 0,6 5 20,0 22 0,5 2 21,1 23 0,7
60 Ingenieur(e)/innen, a.n.g. 2 19,0 158 5,7 2 16,8 135 5,2 2 18,7 152 5,6 2 17,5 139 5,7 2 24,4 201 5,1 3 20,3 170 5,3
84 Ärzt(e)/innen, Apotheker/innen 3 17,2 40 1,5 1 20,0 46 1,8 1 19,4 45 1,7 1 19,3 45 1,8 1 24,8 62 1,6 1 22,7 58 1,8
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 4 16,7 180 6,5 4 15,5 165 6,4 4 16,1 169 6,2 3 15,2 164 6,7 4 20,6 214 5,4 4 19,9 219 6,8
71 Berufe des Landverkehrs 5 14,9 160 5,8 5 14,9 158 6,1 5 16,0 165 6,1 x x x x x x x x x
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. x x x x x x x x x 5 13,5 39 1,6 3 20,7 65 1,6 5 17,3 56 1,7
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreter/innen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
65 Industrie-, Werk-,
Ausbildungsmeister und -meisterinnen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 556 20,2 520 20,1 548 20,1 401 16,4 564 14,2 525 16,2
Beschäftigte insgesamt 2.755 100 2.582 100 2.722 100 2.440 100 3.972 100 3.235 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
61 Chemiker/innen, Physiker/innen,
Mathematiker/innen 4 17,3 18 0,6 3 16,9 16 0,5 2 14,2 14 0,6 2 19,7 19 0,6 3 16,8 16 0,6
60 Ingenieur(e)/innen, a.n.g. 2 19,7 168 5,4 2 17,1 148 5 4 12,4 111 4,9 4 18,8 169 5,0 4 15,1 133 4,7
84 Ärzt(e)/innen, Apotheker/innen 1 23,1 57 1,8 1 19,6 52 1,8 1 16,5 48 2,1 1 22,1 67 2,0 1 20,8 63 2,2
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 19,1 223 7,2 4 16,8 217 7,3 3 13,6 184 8,1 3 18,8 274 8,1 2 18,0 311 11
71 Berufe des Landverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreter/innen 5 16,4 38 1,2 5 15,1 36 1,2 5 11,9 29 1,3 x x x 5 14,8 34 1,2
65 Industrie-, Werk-,
Ausbildungsmeister und -meisterinnen x x x x x x x x x 5 16,6 26 0,8 x x x
Summe 504 16,3 469 15,8 387 16,9 555 16,4 556 19,8
Beschäftigte insgesamt 3.088 100 2.961 100 2.286 100 3.380 100 2.812 100
2004 2005 2006
20112007 2008 2009 2010
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Überstunden im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Überstunden.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt. Die grau hinterlegten Zellen markieren
Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 7: Beschäftigte*) mit Überstunden in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
84 Ärzte, Apotheker 1 22,1 25 1,3 1 26,7 30 1,7 1 26,8 31 1,6 1 23,9 28 1,6 1 30,4 35 1,4 1 28,9 35 1,6
61 Chemiker, Physiker,
Mathematiker 2 20,1 16 0,8 4 16,8 14 0,8 4 17,2 14 0,7 4 16,1 12 0,7 5 21,5 19 0,7 3 22,2 19 0,9
60 Ingenieure, a.n.g. 3 19,5 145 7,4 3 17,4 124 6,9 2 19,5 141 7,5 2 18,1 127 7,6 2 24,9 182 7,1 4 21,0 156 7,1
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 4 18,7 137 7,0 2 17,7 126 7,0 3 18,4 126 6,7 3 17,1 122 7,3 4 21,5 145 5,6 2 22,4 158 7,2
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker 5 16,0 90 4,6 x x x x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x 5 15,4 153 8,5 x x x x x x x x x x x x
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. x x x x x x 5 16,9 30 1,6 5 14,9 25 1,5 3 22,7 41 1,6 x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g., x x x x x x x x x x x x x x x 5 20,4 30 1,4
Summe 412 21,1 447 24,8 342 18,1 314 18,7 422 16,4 398 18,1
Beschäftigte insgesamt 1.949 100 1.805 100 1.885 100 1.676 100 2.578 100 2.198 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
84 Ärzte, Apotheker 1 29,6 34 1,6 1 24,3 28 1,4 1 20,3 26 1,8 1 26,5 35 1,6 1 27,9 36 2,0
61 Chemiker, Physiker,
Mathematiker x x x 5 17,6 13 0,6 2 15,6 11 0,8 3 21,3 190 8,9 4 17,5 13 0,7
60 Ingenieure, a.n.g. 3 20,7 155 7,3 4 17,8 135 6,8 5 13,1 102 6,9 4 20,5 14 0,7 5 15,8 121 6,6
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 2 21,8 164 7,7 2 18,9 154 7,7 3 15,4 130 8,8 2 19,5 154 7,2 2 20,8 225 12,3
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker x x x x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. 4 20,1 37 1,7 x x x x x x 5 17,8 34 1,6 x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g., 5 19,9 28 1,3 3 18,7 27 1,4 4 13,9 20 1,4 x x x 3 19,3 24 1,3
Summe 418 19,8 357 17,9 290 19,6 428 19,9 419 22,9
Beschäftigte insgesamt 2.112 100 1.996 100 1.479 100 2.146 100 1.827 100
2005 2006
2008 2009 2010 20112007
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Überstunden im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
____
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Überstunden.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/12273Angaben zur Abgeltung von Überstunden können nur in eingeschränktem
Maße gemacht werden, da die Abgrenzung zu Arbeitszeitkonten nicht
eindeutig ist. Ab 2006 kann aber zwischen unbezahlten und bezahlten Überstunden
unterschieden werden. Danach zeichnet sich kein einheitliches Bild im Verlauf
ab.
Tabelle 8: Beschäftigte*) mit Überstunden in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
60 Ingenieurinnen, a.n.g. 1 14,9 13 1,6 2 12,0 10 1,3 2 12,2 11 1,3 2 12,9 12 1,6 1 20,5 19 1,4 3 14,6 14 1,4
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. 2 13,8 14 1,7 4 11,1 12 1,6 3 12,0 15 1,8 3 11,6 14 1,8 4 18,2 25 1,8 4 13,6 20 1,9
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 3 12,7 15 1,9 1 13,6 16 2,1 1 12,3 15 1,7 1 14,8 17 2,3 2 20,0 27 1,9 1 17,0 23 2,2
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 4 12,5 43 5,4 3 11,2 39 5,0 4 11,8 43 5,1 4 11,4 42 5,4 3 18,9 69 5 2 15,4 60 5,8
82 Publizistische, Übersetzungs-,
Bibliotheks- und verw. Berufe 5 11,5 10 1,3 x x x 5 10,9 10 1,2 x x x x x x 5 10,8 11 1,1
76 Abgeordnete, administrativ
entscheidende Berufstätige x x x 5 9,7 14 1,8 x x x 5 10,0 15 1,9 5 17,0 27 1,9 x x x
62 Technikerinnen, a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x x x x
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreterinnen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
87 Lehrerinnen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 96 11,9 91 11,7 93 11,1 100 13 167 12 128 12,4
Beschäftigte insgesamt 806 100 777 100 838 100 765 100 1.394 100 1.036 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
60 Ingenieurinnen, a.n.g. 3 12,6 13 1,3 3 12,4 13 1,3 x x x 4 13,5 15 1,2 5 10,1 12 1,2
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. 4 11,4 16 1,6 4 12,3 19 2,0 3 9,8 17 2,1 3 14,1 25 2 3 11,1 19 2,0
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 1 17,3 23 2,3 1 15,9 24 2,5 1 13,5 22 2,7 1 18,8 32 2,6 1 15,4 27 2,7
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 2 14,2 60 6,1 2 13,3 63 6,6 2 10,7 55 6,8 2 14,8 83 6,8 2 13,2 85 8,7
82 Publizistische, Übersetzungs-,
Bibliotheks- und verw. Berufe x x x x x x x x x x x x x x x
76 Abgeordnete, administrativ
entscheidende Berufstätige x x x x x x x x x x x x x x x
62 Technikerinnen, a.n.g. 5 11,0 11 1,1 x x x x x x x x x x x x
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen x x x 5 11,2 9 1,0 4 9,0 8 1,0 5 10,6 9 0,7 x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreterinnen x x x x x x 5 9,0 9 1,1 x x x
87 Lehrerinnen x x x x x x x x x x x x 4 10,5 82 8,3
Summe 122 12,5 129 13,4 110 13,6 164 13,3 225 22,9
Beschäftigte insgesamt 976 100 965 100 807 100 1.234 100 985 100
2004 2005 2006
20112007 2008 2009 2010
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Überstunden im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
Zu den Einschränkungen der Interpretation der zeitlichen Entwicklung siehe Fußnote +) bei Tabelle 1.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Überstunden.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode2. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die ein
Arbeitszeitkonto führen, in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie hoch ist das Arbeitszeitvolumen, das sich derzeit auf den
Arbeitszeitkonten befindet?
Welche Berufsgruppen weisen in der Summe die höchste Zahl an
Beschäftigten auf, die ein Arbeitszeitkonto führen, und welche Berufsgruppen den
höchsten Anteil von Beschäftigten (bitte nach Geschlechtern
differenzieren)?
Angaben des Statistischen Bundesamts zu Arbeitszeitkonten liegen der
Bundesregierung nur für die Jahre 2001, 2004 und 2010 vor. In den letzten zehn
Jahren wurden nur in den genannten Jahren entsprechende Daten im Rahmen
der europäischen Arbeitskräfteerhebung in einer Unterstichprobe des
Mikrozensus erhoben. Die verwendete Erfassungsmethodik im Fragebogen
unterscheidet sich dabei in allen drei Jahren erheblich, so dass zeitliche Vergleiche
nicht aussagekräftig sind. In den Jahren 2001 und 2010 besaßen rund
8 Millionen Beschäftige ein Arbeitszeitkonto, konnten also in gewisser Weise
flexibel über ihre Arbeitszeit bestimmen. Bezogen auf alle Beschäftigten sind
dies rund 24 Prozent. Im Jahr 2004 lag der Wert der Beschäftigten mit einem
Arbeitszeitkonto noch 5 Prozentpunkte höher. Insgesamt lag im Jahr 2010 der
Anteil der Beschäftigten, die Einfluss auf ihre Arbeitszeitgestaltung hatten, bei
36,3 Prozent, während 58,1 Prozent der Beschäftigten in ihrer Haupttätigkeit
mit starren Arbeitszeitmodellen, also fest vorgegebener täglicher
Arbeitszeitdauer und vorgegebenen Anfangs- und Endzeiten, arbeiteten.
Männer weisen im Vergleich zu Frauen in geringem Umfang einen höheren
Anteil an Beschäftigten auf, die über ein Arbeitszeitkonto verfügen (siehe
Tabelle 9).
Tabelle 9: Beschäftigte*) mit einem Arbeitszeitkonto
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Insgesamt
%
Insgesamt
2001 32.747 7.962 24,3
2004 31.377 9.469 30,2
2010 34.286 8.259 24,1
Männer
2001 17.938 4.687 26,1
2004 16.805 5.354 31,9
2010 17.947 4.481 25,0
Frauen
2001 14.809 3.274 22,1
2004 14.572 4.116 28,2
2010 16.339 3.778 23,1
Jahr1)
Beschäftigte
davon mit Arbeitszeitkonto
1.000
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) In 2001 lag die Berichtswoche im April und in 2004 im März und ist das Ergebnis einer 0,45-%-Unterstichprobe. Das
Ergebnis von 2010 basiert auf einer gleitenden Berichtswoche (Jahresdurchschnittsergebnis) und basiert auf einer 0,1-%-
Unterstichprobe. Im Vergleich zu den Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
Wegen Änderungen der Erfassungsmethodik im Fragebogen sind zeitliche Vergleiche nicht aussagekräftig.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/12273Auf die Berufsgruppe der „Büroberufe und kaufmännischen Angestellten“
entfallen die meisten Beschäftigten mit einem Arbeitszeitkonto. Rund ein Fünftel
aller Beschäftigten mit einem Arbeitszeitkonto gehört dieser Berufsgruppe an.
Mit deutlichem Abstand folgen die Berufsgruppen „Rechnungskaufleute,
Informatiker/-innen“, „Bank-, Bausparkassen-, Versicherungsfachleute“,
„Ingenieur(e)/-innen“, „Techniker/-innen“ und „Berufe in der Unternehmensleitung,
-beratung und -prüfung“.
„Büroberufe und kaufmännische Angestellte“, „Rechnungskaufleute,
Informatiker/-innen“ sowie „Berufe in der Unternehmensleitung, -beratung und -
prüfung“ gehören sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zu den
Berufsgruppen, die zahlenmäßig häufig ein Arbeitszeitkonto haben. Darüber hinaus
zeigen sich jedoch bei der Betrachtung der fünf am stärksten besetzten
Berufsgruppen deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Sind es bei den
Männern technische Berufe, die eine hohe Anzahl an Beschäftigten mit
Arbeitszeitkonten aufweisen, so sind es bei den Frauen soziale Berufe,
Gesundheitsberufe und Berufe im Verkauf (siehe Tabelle 10).
Drucksache 17/12273 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 10: Beschäftigte*) mit Arbeitszeitkonten in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach der Anzahl
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
Rangplätze nach der Anzahl
Insgesamt
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 1.702 21,4 1 1.801 19,0 1 1.767 21,4
77 Rechnungskaufleute,
Informatiker/innen 2 438 5,5 2 466 4,9 3 575 7,0
69 Bank-, Bausparkassen-,
Versicherungsfachleute 3 402 5,0 5 421 4,4 5 414 5,0
60 Ingenieur(e)/innen, a.n.g. 4 386 4,8 x x 4 539 6,5
62 Techniker/innen, a.n.g. 5 384 4,8 4 422 4,5 x x
75 Berufe in der Unternehmensleitung,
-beratung und -prüfung x x 3 424 4,5 2 674 8,2
Summe 3.311 41,6 3.534 37,3 3.970 48,1
Beschäftigte insgesamt 7.962 100 9.469 100 8.259 100
Männer
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 502 10,7 1 503 9,4 3 423 9,4
60 Ingenieure, a.n.g. 2 347 7,4 3 358 6,7 1 483 10,8
62 Techniker, a.n.g. 3 330 7 2 373 7,0 5 311 6,9
77 Rechnungskaufleute, Informatiker 4 272 5,8 4 284 5,3 4 391 8,7
75 Berufe in der Unternehmensleitung,
-beratung und -prüfung 5 239 5,1 5 272 5,1 2 452 10,1
Summe 1.690 36,1 1.790 33,4 2.060 46
Beschäftigte insgesamt 4.687 100 5.354 100,0 4.481 100
Frauen
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 1.200 36,7 1 1.298 31,5 1 1.344 35,6
69 Bank-, Bausparkassen-,
Versicherungsfachleute 2 223 6,8 4 229 5,6 4 208 5,5
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 3 194 5,9 2 336 8,2 x x
86 Soziale Berufe 4 168 5,1 3 280 6,8 2 245 6,5
77 Rechnungskaufleute,
Informatikerinnen 5 166 5,1 x x 5 184 4,9
66 Verkausfspersonal x x 5 194 4,7 x x
75 Berufe in der Unternehmensleitung,
-beratung und -prüfung x x x x 3 222 5,9
Summe 1.950 59,6 2.337 56,8 2.203 58,3
Beschäftigte insgesamt 3.274 100 4.116 100 3.778 100
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Arbeitszeitkonten im Erhebungsjahr …1)
2001 2004 2011
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) In 2001 lag die Berichtswoche im April und in 2004 im März und ist das Ergebnis einer 0,45-%-Unterstichprobe. Das
Ergebnis von 2010 basiert auf einer gleitenden Berichtswoche (Jahresdurchschnittsergebnis) und basiert auf einer 0,1-%-
Unterstichprobe. Im Vergleich zu den Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
Wegen Änderungen der Erfassungsmethodik im Fragebogen sind zeitliche Vergleiche nicht aussagekräftig.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/12273Werden die Berufsgruppen hinsichtlich des Anteils betrachtet, zeigt sich, dass
„Abgeordnete, administrativ entscheidende Berufstätige“, „Bank-,
Bausparkassen-, Versicherungsfachleute“ und „Ingenieur(e)/-innen“ mehrheitlich ein
Arbeitszeitkonto haben. Bei den „Abgeordneten und administrativ entscheidenden
Berufstätigen“ sind dies rund zwei Drittel. Die Unterschiede zwischen Männer
und Frauen sind dabei geringer als bei den Berufsgruppen mit zahlenmäßig
vielen Beschäftigten mit einem Arbeitszeitkonto (siehe Tabelle 11).
Drucksache 17/12273 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeÜber das Arbeitszeitvolumen, das sich auf den Arbeitszeitkonten befindet,
liegen in der amtlichen Statistik keine Daten vor.
Tabelle 11: Beschäftigte*) mit Arbeitszeitkonten in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+)
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
Rangplätze nach dem Anteil
Insgesamt
76 Abgeordnete, administrativ
entscheidende Berufstätige 1 64,3 197 2,5 1 71,7 263 2,8 1 69,1 262 3,2
69 Bank-, Bausparkassen-,
Versicherungsfachleute 2 48,6 402 5,0 2 52,9 421 4,4 x x x
60 Ingenieur(e)/innen, a.n.g. 3 47,2 386 4,8 3 51,2 409 4,3 2 62,2 539 6,5
62 Techniker/innen, a.n.g. 4 44,4 384 4,8 x x x x x x
64 Technische Zeichner/innen und
verwandte Berufe 5 44,0 53 0,7 5 49,6 54 0,6 x x x
61 Chemiker/innen, Physiker/innen,
Mathematiker/innen x x x 4 50,2 45 0,5 5 54,3 57 0,7
03 Verwaltungs-, Beratungs- und
technische Fachkräfte in der Land-
und Tierwirtschaft x x x x x x 3 57,5 11 0,1
88 Geistes- und naturwissenschaftliche
Berufe, a.n.g. x x x x x x 4 54,4 210 2,5
Summe 1.422 17,9 1.192 12,6 1.080 13,1
Beschäftigte insgesamt 7.962 100 9.469 100 8.259 100
Männer
76 Abgeordnete, administrativ
entscheidende Berufstätige 1 62,5 116 2,5 1 69,2 154 2,9 1 66,4 143 3,2
64 Technische Zeichner und verwandte
Berufe 2 47,8 22 0,5 x x x x x x
77 Rechnungskaufleute, Informatiker 3 47,6 272 5,8 3 53,5 284 5,3 x x x
60 Ingenieure, a.n.g. 4 47,2 347 7,4 5 51,0 358 6,7 2 62,1 483 10,8
69 Bank-, Bausparkassen-,
Versicherungsfachleute 5 46,5 179 3,8 4 51,1 192 3,6 5 56,8 206 4,6
63 Technische Sonderfachkräfte x x x 2 54,9 26 0,5 x x x
88 Geistes- und naturwissenschaftliche
Berufe, a.n.g. x x x x x x 3 58,9 114 2,6
68 Warenkaufleute, a.n.g., Vertreter x x x x x x 4 58,0 73 1,6
Summe 936 20,0 1.014 18,9 1.018 22,7
Beschäftigte insgesamt 4.687 100 5.354 100 4.481 100
Frauen
76 Abgeordnete, administrativ
entscheidende Berufstätige 1 67,0 82 2,5 1 75,5 109 2,6 2 72,5 119 3,2
69 Bank-, Bausparkassen-,
Versicherungsfachleute 2 50,4 223 6,8 3 54,5 229 5,6 x x x
62 Technikerinnen, a.n.g. 3 48,2 54 1,6 5 52,2 49 1,2 x x x
60 Ingenieurinnen, a.n.g. 4 47,3 39 1,2 x x x 3 62,7 57 1,5
61 Chemikerinnen, Physikerinnen,
Mathematikerinnen 5 43,9 7 0,2 2 59,8 10 0,2 5 60,2 16 0,4
64 Technische Zeichnerinnen und
verwandte Berufe x x x 4 54,2 37 0,9 x x x
47 Bauhilfsarbeiterinnen x x x x x x 1 81,1 6 0,2
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen x x x x x x 4 62,0 49 1,3
Summe 404 12,3 434 10,5 247 6,5
Beschäftigte insgesamt 3.274 100 4.116 100 3.778 100
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Arbeitszeitkonten im Erhebungsjahr …1)
2001 2004 2011
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) In 2001 lag die Berichtswoche im April und in 2004 im März und ist das Ergebnis einer 0,45-%-Unterstichprobe.
Das Ergebnis von 2010 basiert auf einer gleitenden Berichtswoche (Jahresdurchschnittsergebnis) und basiert auf einer 0,1-
%-Unterstichprobe.
Im Vergleich zu den Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
Wegen Änderungen der Erfassungsmethodik im Fragebogen sind zeitliche Vergleiche nicht aussagekräftig.
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Arbeitszeitkonten.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/122733. Wie haben sich Zahl und Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig
überlange Arbeitszeiten von mehr als 48 Stunden pro Woche haben, in den
vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen die höchste Zahl an Beschäftigten mit
überlangen Arbeitszeiten auf, und welche Berufsgruppen den höchsten Anteil
(bitte nach Geschlechtern differenzieren)?
Die Beschäftigten mit überlangen Arbeitszeiten haben in den letzten zehn
Jahren in der Anzahl zugenommen (2001: 1,558 Millionen, 2011: 1,916
Millionen). Auch ihr Anteil an allen Beschäftigten ist leicht gestiegen (2001:
4,8 Prozent, 2011: 5,4 Prozent). Dies gilt sowohl für Männer als auch für
Frauen, wobei Männer etwa dreieinhalb Mal so häufig überlange Arbeitszeiten
leisten wie Frauen. Gemessen an allen Beschäftigten sind überlange
Arbeitszeiten aber nach wie vor eine Ausnahme.
Die genaue Entwicklung ist der nachfolgenden Tabelle 12 zu entnehmen.
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten wurden dabei definiert als Beschäftigte,
die in der Berichtswoche normalerweise 49 Arbeitsstunden oder mehr leisten.
Es ist jedoch zu beachten, dass regelmäßige Mehrstunden Teil der
normalerweise geleisteten Wochenarbeitszeit sind.
Tabelle 12: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+)
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Insgesamt
%
Insgesamt
2001 32.743 1.558 4,8
2002 32.468 1.536 4,7
2003 32.043 1.283 4,0
2004 31.405 1.319 4,2
2005 32.066 1.458 4,6
2006 32.830 1.549 4,7
2007 33.606 1.534 4,6
2008 34.241 1.657 4,8
2009 34.203 1.796 5,3
2010 34.459 1.779 5,2
2011 35.228 1.916 5,4
Männer
2001 17.910 1.264 7,1
2002 17.615 1.239 7,0
2003 17.225 1.045 6,1
2004 16.846 1.071 6,4
2005 17.181 1.194 7,0
2006 17.520 1.263 7,2
2007 17.927 1.243 6,9
2008 18.245 1.329 7,3
2009 18.004 1.419 7,9
2010 18.070 1.405 7,8
2011 18.415 1.509 8,2
Frauen
2001 14.834 294 2,0
2002 14.853 298 2,0
2003 14.818 238 1,6
2004 14.559 248 1,7
2005 14.885 264 1,8
2006 15.310 286 1,9
2007 15.680 291 1,9
2008 15.997 328 2,1
2009 16.199 377 2,3
2010 16.389 375 2,3
2011 16.814 406 2,4
Jahr1)
Beschäftigte
darunter mit überlangen
Arbeitszeiten
1000
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Die normalerweise geleistete Wochenarbeitszeit beträgt 49 Stunden oder mehr.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeAnzahlmäßig überlange Arbeitszeiten werden von „Berufen in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ und den „Berufen des Landverkehrs“
erbracht. Immerhin rund ein Viertel aller Beschäftigten mit überlangen
Arbeitszeiten gehört diesen Berufsgruppen an. Weitere Berufsgruppen mit
nennenswerter Anzahl von Beschäftigten, die überlange Arbeitszeiten leisten, sind
„Lehrer/-innen“, „Büroberufe, Kaufmännische Angestellte“ und „Ingenieur(e)/
-innen“. Auf diese fünf Berufsgruppen entfallen etwa 45 Prozent aller
Beschäftigten mit überlangen Arbeitszeiten. Bemerkenswert hierbei ist, dass es
zwischen den Jahren 2001 und 2011 in der Rangfolge keine Veränderungen
gegeben hat (siehe Tabelle 13).
Nahezu identisch sind die Berufsgruppen und die Rangfolge bei den Männern.
Allerdings entfallen auf die ersten fünf Berufsgruppen geringfügig höhere
Anteile der Beschäftigten mit überlangen Arbeitszeiten in den einzelnen
Erhebungsjahren.
Tabelle 13: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+) in den fünf stärkst
besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 1 232 14,9 1 228 14,9 1 196 15,3 1 202 15,3 1 220 15,1 1 230 14,9
71 Berufe des Landverkehrs 2 176 11,3 2 172 11,2 2 151 11,7 2 161 12,2 2 174 11,9 2 185 12,0
87 Lehrer/-innen 3 100 6,4 3 102 6,7 3 81 6,3 3 82 6,3 3 100 6,9 3 110 7,1
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 4 96 6,2 4 98 6,4 4 73 5,7 4 73 5,5 4 79 5,4 4 88 5,7
60 Ingenieur(e)/-innen, a.n.g. 5 82 5,2 5 81 5,3 5 67 5,2 5 64 4,8 5 73 5,0 5 79 5,1
Summe 685 43,9 682 44,4 567 44,2 583 44,2 646 44,3 692 44,6
Beschäftigte insgesamt 1.558 100 1.536 100 1.283 100 1.319 100 1.458 100 1.549 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 1 235 15,3 1 268 16,2 1 301 16,8 1 311 17,5 1 372 19,4
71 Berufe des Landverkehrs 2 183 11,9 2 186 11,2 2 188 10,4 2 181 10,2 2 180 9,4
87 Lehrer/-innen 3 121 7,9 3 156 9,4 3 147 8,2 3 146 8,2 3 160 8,3
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 4 84 5,4 4 89 5,4 4 95 5,3 4 91 5,1 4 94 4,9
60 Ingenieur(e)/-innen, a.n.g. 5 77 5,1 5 77 4,6 5 94 5,2 5 86 4,9 5 80 4,2
Summe 700 45,6 776 46,8 825 45,9 815 45,8 886 46,2
Beschäftigte insgesamt 1.534 100 1.657 100 1.796 100 1.779 100 1.916 100
2003 2004 2005Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten im Erhebungsjahr …1)
2001 2006
2007 2008 2009 2010 2011
2002
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Die normalerweise geleistete Wochenarbeitszeit beträgt 49 Stunden oder mehr.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/12273Den „Berufen des Landverkehrs“ und „Ingenieurinnen“ kommt bei den Frauen
nur eine untergeordnete Rolle zu. An ihre Stelle treten „Hotel- und
Gaststättenberufe“, „Berufe des Verkaufspersonals“ sowie „Ärztinnen und
Apothekerinnen“. Zudem ist bei den Frauen eine stärkere Konzentration auf die ersten fünf
Berufsgruppen festzustellen, die sich im Zeitablauf tendenziell verstärkt.
Entfielen auf die ersten fünf Berufsgruppen in der Erhebung 2001 rund 49 Prozent
aller Beschäftigten mit überlangen Arbeitszeiten, erhöhte sich dieser Wert in
2011 auf etwas über 54 Prozent.
Tabelle 14: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+) in den fünf stärkst
besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 1 202 16,0 1 195 15,7 1 170 16,2 1 175 16,3 1 185 15,5 1 195 15,4
71 Berufe des Landverkehrs 2 171 13,5 2 166 13,4 2 147 14,1 2 157 14,6 2 170 14,2 2 182 14,4
60 Ingenieure, a.n.g. 3 79 6,2 3 77 6,2 3 64 6,1 3 61 5,7 3 75 6,3 3 75 5,9
87 Lehrer 4 65 5,1 4 66 5,3 4 51 4,8 4 52 4,9 4 61 5,1 4 63 5,0
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 5 58 4,6 5 59 4,8 5 42 4 5 45 4,2 5 48 4,0 5 56 4,5
77 Rechnungskaufleute, Informatiker x x x x x x x x x x x x
Summe 574 45,5 563 45,4 474 45,3 489 45,7 539 45,2 571 45,2
Beschäftigte insgesamt 1.264 100 1.239 101 1.045 100 1.071 100 1.194 101 1.263 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 1 196 15,8 1 224 16,8 1 248 17,5 1 257 18,3 1 309 20,5
71 Berufe des Landverkehrs 2 180 14,5 2 183 13,8 2 185 13,0 2 178 12,7 2 176 11,6
60 Ingenieure, a.n.g. 3 79 6,3 4 85 6,4 3 88 6,2 3 86 6,1 3 89 5,9
87 Lehrer 4 71 5,7 3 87 6,6 4 84 5,9 4 81 5,8 4 86 5,7
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 5 50 4,0 5 48 3,6 5 58 4,1 5 51 3,6 x x
77 Rechnungskaufleute, Informatiker x x x x x x x x 5 56 3,7
Summe 576 46,3 627 47,2 663 46,7 652 46,4 716 47,4
Beschäftigte insgesamt 1.243 100 1.329 100 1.419 101 1.405 100 1.509 100
2003 2004 2005Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten im Erhebungsjahr …1)
2001 2006
2011
2002
2007 2008 2009 2010
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Die normalerweise geleistete Wochenarbeitszeit beträgt 49 Stunden oder mehr.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 20 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode„Berufe in der Seelsorge“, „Ärzt(e)/-innen, Apotheker/-innen“ und „Berufe in
der Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ weisen besonders hohe
Anteile mit überlangen Arbeitszeiten auf. Gleiches gilt auch für die Männer. Bei
den Frauen kommt den Berufen in der Seelsorge nur eine untergeordnete Rolle
zu. An ihre Stelle treten „Berufe im Rechts- und Vollstreckungswesen“. Des
Weiteren zeigt sich, dass bei den Männern die Anteile in den einzelnen Berufen
mit überlangen Arbeitszeiten mit Anteilwerten bis zu 50 Prozent deutlich höher
liegen als bei den Frauen. Bei diesen liegen die Anteilwerte bei maximal
17 Prozent (siehe Tabellen 16 bis 18).
Tabelle 15: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+) in den fünf stärkst
besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 1 38 12,8 1 38 12,9 2 30 12,8 2 28 11,4 2 35 13,2 2 35 12,2
87 Lehrerinnen 2 35 11,8 2 36 12,3 1 31 12,9 1 30 12,2 1 39 14,8 1 47 16,4
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 30 10,3 3 34 11,3 3 26 11,1 3 27 10,8 3 25 9,4 3 32 11,1
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 22 7,6 5 18 6,2 4 17 7,2 4 19 7,5 4 17 6,6 4 20 6,9
66 Verkaufspersonal 5 19 6,4 4 18 6,1 5 15 6,5 5 16 6,3 x x x x
84 Ärztinnen, Apothekerinnen x x x x x x x x 5 16 6,1 5 17 5,9
Summe 144 48,8 145 48,7 120 50,5 120 48,2 132 50,1 150 52,5
Beschäftigte insgesamt 294 100 298 100 238 100 248 100 264 100 286 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 2 38 13,1 3 29 8,8 3 37 9,7 3 36 9,5 3 33 8
87 Lehrerinnen 1 50 17,1 1 69 21,1 1 63 16,6 1 65 17,3 1 74 18,2
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 28 9,6 2 44 13,4 2 53 14,2 2 54 14,5 2 63 15,4
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 18 6,2 4 21 6,5 5 20 5,4 5 23 6,0 5 22 5,5
66 Verkaufspersonal x x x x x x x x x x
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 5 17 5,9 5 20 6,2 4 26 6,9 4 28 7,6 4 30 7,3
Summe 151 51,9 184 56 199 52,8 206 54,9 221 54,4
Beschäftigte insgesamt 291 102 328 100 377 100 375 100 406 100
2008 2009 2010
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten im Erhebungsjahr …1)
2001 2006
2011
2002 2003 2004 2005
2007
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Die normalerweise geleistete Wochenarbeitszeit beträgt 49 Stunden oder mehr.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 21 – Drucksache 17/12273Tabelle 16: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+) in den fünf stärkst
besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem Anteil: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 33,5 24 1,5 1 31,5 23 1,5 1 28,8 20 1,6 1 33,6 23 1,7 1 37,2 25 1,7 1 35,1 24 1,5
84 Ärzt(e)/-innen, Apotheker/-innen 2 24,1 56 3,6 2 22,9 53 3,4 2 20,2 47 3,7 2 19,1 45 3,4 3 20,8 52 3,6 2 21,5 55 3,5
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 21,5 232 14,9 3 21,5 228 14,9 3 18,7 196 15,3 3 18,7 202 15,3 2 21,2 220 15,1 3 20,9 230 14,9
01 Landwirtschaftliche Berufe 4 17,1 12 0,8 x x x 5 14,6 151 11,7 5 15,8 161 12,2 x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs 5 16,3 176 11,3 x x x x x x x x x 4 17,1 174 11,9 4 18,1 185 12,0
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreter/-innen x x x 4 17,6 42 2,7 4 16,4 38 3,0 4 16,6 36 2,8 5 15,8 36 2,5 5 17,1 41 2,7
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x 5 17 7 0,5 x x x x x x x x x x x x
Summe 500 32,1 353 23 452 35,3 467 35,4 506 34,7 535 34,5
Beschäftigte insgesamt 1.558 100 1.536 100 1.283 100 1.319 100 1.458 100 1.549 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 30,4 21 1,4 1 28,9 20 1,2 1 32,1 22 1,2 1 26,7 18 1,0 1 35,2 22 1,1
84 Ärzt(e)/-innen, Apotheker/-innen 2 21,8 54 3,5 2 22,7 60 3,6 2 25,5 74 4,1 2 25,5 77 4,3 2 26,6 80 4,2
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 20,1 235 15,3 3 20,7 268 16,2 3 22,3 301 16,8 3 21,3 311 17,5 3 21,5 372 19,4
01 Landwirtschaftliche Berufe x x x x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs 5 16,9 183 11,9 4 17,1 186 11,2 4 17,7 188 10,4 4 17,1 181 10,2 5 16,5 180 9,4
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreter/-innen x x x 5 16,2 39 2,4 5 16,7 41 2,3 5 16,4 40 2,2 4 17,4 39 2,1
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 4 17,1 9 0,6 x x x x x x x x x x x x
Summe 502 32,7 573 34,6 626 34,9 627 35,2 694 36,2
Beschäftigte insgesamt 1.534 100 1.657 100 1.796 100 1.779 100 1.916 100
2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit einer normalerweise geleisteten
Wochenarbeitszeit von 49 Stunden oder mehr.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 22 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 17: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+) in den fünf stärkst
besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem Anteil: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 44,3 20 1,6 1 43,2 21 1,7 1 39,4 18 1,7 1 44,7 20 1,9 1 48,8 21 1,7 1 46,6 20 1,6
84 Ärzte, Apotheker 2 34,1 38 3 2 32,4 36 2,9 2 29,8 34 3,3 2 27,5 32 3,0 2 31,1 36 3,0 2 31,3 38 3,0
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 27,6 202 16 3 27,4 195 15,7 3 24,7 170 16,2 3 24,5 175 16,3 3 27,5 185 15,5 3 27,6 195 15,4
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreter 4 23,0 32 2,5 4 24,1 35 2,8 4 22,4 32 3,0 4 23,0 31 2,9 4 22,0 30 2,5 4 23,4 34 2,7
01 Landwirtschaftliche Berufe 5 18,7 11 0,8 x x x x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x 5 16,8 166 13,4 5 15,3 147 14,1 5 16,4 157 14,6 5 17,8 170 14,2 5 19,0 182 14,4
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x x x x
87 Lehrer x x x x x x x x x x x x x x x x x x
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 303 23,9 453 36,6 401 38,4 414 38,6 442 37 469 37,1
Beschäftigte insgesamt 1.264 100 1.239 100 1.045 100 1.071 100 1.194 100 1.263 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 42,5 18 1,5 1 41,8 18 1,4 1 45,8 18 1,3 1 38,1 15 1,1 1 44,9 17 1,1
84 Ärzte, Apotheker 2 31,8 37 2,9 2 34,6 40 3 2 37,1 48 3,4 2 37,1 49 3,5 2 39,2 51 3,4
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 26,2 196 15,8 3 27,5 224 16,8 3 29,4 248 17,5 3 28,7 257 18,3 3 28,6 309 20,5
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreter 4 21,6 31 2,5 4 23,6 35 2,6 4 23,3 34 2,4 4 23,3 32 2,3 4 24,6 31 2
01 Landwirtschaftliche Berufe x x x x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x x x x 5 18,7 185 13 5 18,0 178 12,7 x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 5 19,1 9 0,7 x x x x x x x x x x x x
87 Lehrer x x x 5 19,1 87 6,6 x x x x x x x x x
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen x x x x x x x x x x x x 5 18,6 20 1,3
Summe 291 23,4 404 30,4 534 37,6 531 37,8 428 28,4
Beschäftigte insgesamt 1.243 100 1.329 100 1.419 100 1.405 100 1.509 100
2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit einer normalerweise geleisteten
Wochenarbeitszeit von 49 Stunden oder mehr.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 23 – Drucksache 17/12273Tabelle 18: Beschäftigte*) mit überlangen Arbeitszeiten+) in den fünf stärkst
besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem Anteil: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 1 14,9 18 6,2 1 13,8 16 5,5 1 10,8 13 5,4 1 11 13 5,2 1 12,0 16 6,1 1 12,7 17 5,9
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 2 8,7 30 10,3 3 9,6 34 11,3 2 7,3 26 11,1 2 7,4 27 10,8 2 9,5 35 13,2 3 8,9 35 12,2
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen x x x 2 10,3 7 2,2 x x x x x x 3 8,9 7 2,6 2 11,6 9 3,3
83 Künstlerische und zugeordnete
Berufe 3 6,8 6 1,9 x x x x x x x x x x x x x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreterinnen 4 6,7 7 2,3 5 7,1 6 2,1 3 7,0 6 2,7 3 6,5 6 2,2 4 6,3 6 2,2 4 7,3 7 2,4
91 Hotel- und Gaststättenberufe 5 6,7 22 7,6 x x x 4 4,9 17 7,2 4 5,4 19 7,5 x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x 4 9,0 6 2,1 x x x x x x x x x x x x
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. x x x x x x 5 4,7 6 2,4 5 5,2 6 2,5 x x x x x x
87 Lehrerinnen x x x x x x x x x x x x 5 5,6 39 14,8 5 6,6 47 16,4
Summe 83 28,2 69 23,2 69 28,8 70 28,3 103 38,9 115 40,2
Beschäftigte insgesamt 294 100 298 100 238 100 248 100 264 100 286 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 1 13,1 17 5,9 1 13,5 20 6,2 1 16,1 26 6,9 1 16,6 28 7,6 1 17,1 30 7,3
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 9,1 38 13,1 4 9,2 44 13,4 3 10,5 53 14,2 3 9,7 54 14,5 3 9,7 63 15,4
81 Berufe im Rechts- und
Vollstreckungswesen 2 9,4 8 2,6 2 11,1 9 2,8 2 11,3 10 2,6 2 10,2 8 2,2 2 11,4 9 2,3
83 Künstlerische und zugeordnete
Berufe x x x x x x x x x x x x x x x
68 Warenkaufleute, a.n.g.,
Vertreterinnen 5 6,1 5 1,8 x x x x x x 5 7,3 8 2,1 5 8,5 9 2,1
91 Hotel- und Gaststättenberufe x x x x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x
88 Geistes- und
naturwissenschaftliche Berufe, a.n.g. x x x 5 7,0 11 3,4 5 8,3 14 3,8 x x x x x x
87 Lehrerinnen 4 7,0 50 17,1 3 9,5 69 21,1 4 8,4 63 16,6 4 8,5 65 17,3 4 9,5 74 18,2
Summe 118 40,6 154 46,9 166 44 164 43,7 185 45,4
Beschäftigte insgesamt 291 100 328 100 377 100 375 100 406 100
2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit einer normalerweise geleisteten
Wochenarbeitszeit von 49 Stunden oder mehr.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 24 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode4. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den Zusammenhang
von Überstunden bzw. überlangen Arbeitszeiten und psychischen
Belastungen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
5. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Auswirkungen
von Überstunden bzw. überlangen Arbeitszeiten auf die Gesundheit der
Betroffenen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
Es wird auf die Antworten der Bundesregierung zu den Fragen 16 und 38 der
Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE. „Flexibilisierung der Arbeitszeit,
atypische Arbeitszeiten und Anforderungen an die Politik“,
Bundestagsdrucksache 17/8531, verwiesen.
Eine systematische Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin (BAuA) von vier nationalen und internationalen Befragungen
kommt zu dem Ergebnis, dass das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen
(physischer und psychischer Art) bei langen Arbeitszeiten insgesamt steigt. Als
Datenbasis dienten die dritte und vierte europäische Umfrage über die
Arbeitsbedingungen (durchgeführt von Eurofound, der Europäischen Stiftung zur
Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, 2000 und 2005), die von
der BAuA beauftragte Befragung „Was ist gute Arbeit?“ (2004) und die BIBB/
BAuA-Erwerbstätigenbefragung (2006).
6. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die am
Wochenende arbeiten, in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen in der Summe die höchste Zahl an
Beschäftigten auf, die regelmäßig am Wochenende arbeiten, und welche
Berufsgruppen den höchsten Anteil (bitte nach Geschlechtern differenzieren)?
Von 2001 bis 2004 sind kaum Änderungen hinsichtlich der Anzahl und dem
Anteil der Beschäftigten mit ständiger oder regelmäßiger Wochenendarbeit zu
beobachten. Rund 6,7 Millionen Beschäftigte arbeiten ständig oder regelmäßig
am Wochenende (also entweder an beiden oder an einem der beiden Tage).
Dies entspricht einem Anteil von etwa 21 Prozent. Mit dem Umstieg auf eine
unterjährige Erhebung ab dem Jahr 2005 nehmen sowohl die Anzahl als auch
der Anteil der Beschäftigten mit Wochenendarbeit tendenziell zu. Lediglich im
Jahr 2009 ist ein geringer Einbruch festzustellen. Im Jahr 2011 arbeiteten
8,9 Millionen Beschäftigte, das ist jeder Vierte, ständig oder regelmäßig am
Wochenende (siehe hierzu die nachfolgende Tabelle 19).
Eine Differenzierung der Entwicklung der Beschäftigten mit ständiger oder
regelmäßiger Wochenendarbeit zeigt bis zum Jahr 2008 keine
geschlechtsspezifischen Unterschiede. Es arbeiten etwa gleich viele Männer und Frauen
am Wochenende. Während ab dem Jahr 2009 bei den Frauen eine
Abschwächung in der Zunahme festzustellen ist, sind bei den Männern die
Beschäftigtenzahlen mit Wochenendarbeit zunächst rückläufig und nähern sich im Jahr
2011 wiederum den Beschäftigtenzahlen der Frauen mit Wochenendarbeit an.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/12273Tabelle 19: Beschäftigte*) mit Wochenendarbeit
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
ständig
regelmäßig
ständig
regelmäßig
Insgesamt
2001 1.000 32.747 5.542 2.929 659 2.270 2.613 19.216 199 13.269 6.737 2.260 4.477 6.532 19.216 262
2002 1.000 32.512 5.642 3.047 695 2.352 2.595 19.389 154 12.937 6.710 2.095 4.615 6.227 19.389 187
2003 1.000 32.088 5.803 3.145 704 2.441 2.657 18.764 200 13.073 6.822 2.120 4.702 6.251 18.764 251
2004 1.000 31.377 5.501 2.847 625 2.222 2.655 18.143 173 12.934 6.647 2.076 4.571 6.287 18.143 300
2005 1.000 32.066 6.211 3.418 610 2.808 2.793 17.804 29 14.222 7.566 2.168 5.398 6.657 17.804 39
2006 1.000 32.830 6.620 3.601 603 2.998 3.019 17.733 17 15.074 7.978 2.186 5.792 7.096 17.733 23
2007 1.000 33.606 6.944 3.813 605 3.208 3.131 17.867 13 15.723 8.292 2.216 6.076 7.431 17.867 16
2008 1.000 34.241 7.042 3.953 631 3.322 3.088 18.352 22 15.863 8.549 2.292 6.257 7.313 18.352 26
2009 1.000 34.203 6.915 3.816 543 3.273 3.098 19.189 16 14.993 8.078 2.031 6.047 6.914 19.189 21
2010 1.000 34.459 7.106 3.955 584 3.371 3.151 19.085 20 15.346 8.289 2.084 6.205 7.057 19.085 27
2011 1.000 35.228 7.370 4.300 589 3.711 3.071 19.182 20 16.023 8.897 2.111 6.786 7.126 19.182 24
2001 Prozent 100 16,9 8,9 2,0 6,9 8,0 58,7 0,6 40,5 20,6 6,9 13,7 20,0 58,7 0,8
2002 Prozent 100 17,4 9,3 2,1 7,2 8,0 59,6 0,5 39,8 20,6 6,4 14,2 19,2 59,6 0,6
2003 Prozent 100 18,1 9,8 2,2 7,6 8,3 58,5 0,6 40,7 21,3 6,6 14,7 19,5 58,5 0,8
2004 Prozent 100 17,5 9,1 2,0 7,1 8,5 57,8 0,6 41,2 21,2 6,6 14,6 20,0 57,8 1,0
2005 Prozent 100 19,4 10,7 1,9 8,8 8,7 55,5 0,1 44,4 23,6 6,8 16,8 20,8 55,5 0,1
2006 Prozent 100 20,2 10,9 1,8 9,1 9,2 54,0 0,1 45,9 24,3 6,7 17,6 21,6 54,0 0,1
2007 Prozent 100 20,7 11,3 1,8 9,5 9,3 53,2 0,0 46,8 24,7 6,6 18,1 22,1 53,2 0,1
2008 Prozent 100 20,6 11,5 1,8 9,7 9,0 53,6 0,1 46,3 25,0 6,7 18,3 21,4 53,6 0,1
2009 Prozent 100 20,2 11,2 1,6 9,6 9,1 56,1 0,1 43,8 23,6 5,9 17,7 20,2 56,1 0,1
2010 Prozent 100 20,6 11,5 1,7 9,8 9,1 55,4 0,1 44,5 24,1 6,1 18,0 20,5 55,4 0,1
2011 Prozent 100 20,9 12,2 1,7 10,5 8,7 54,5 0,1 45,5 25,3 6,0 19,3 20,2 54,5 0,1
Männer
2001 1.000 17.938 3.277 1.533 375 1.158 1.744 10.106 91 7.710 3.307 1.118 2.189 4.403 10.106 122
2002 1.000 17.653 3.330 1.596 393 1.203 1.734 10.162 81 7.395 3.266 1.022 2.244 4.129 10.162 96
2003 1.000 17.244 3.363 1.614 390 1.224 1.749 9.694 95 7.428 3.304 1.037 2.267 4.124 9.694 123
2004 1.000 16.805 3.120 1.418 335 1.083 1.702 9.421 84 7.240 3.202 995 2.207 4.039 9.421 144
2005 1.000 17.181 3.548 1.730 325 1.405 1.818 9.105 17 8.054 3.669 1.037 2.632 4.384 9.105 22
2006 1.000 17.520 3.762 1.828 323 1.505 1.934 8.925 9 8.583 3.905 1.047 2.858 4.677 8.925 13
2007 1.000 17.927 3.926 1.930 322 1.608 1.996 8.979 8 8.937 4.060 1.054 3.006 4.878 8.979 10
2008 1.000 18.245 3.952 2.005 347 1.658 1.946 9.292 12 8.938 4.216 1.105 3.111 4.722 9.292 15
2009 1.000 18.004 3.743 1.848 289 1.559 1.895 9.889 8 8.104 3.777 946 2.831 4.327 9.889 11
2010 1.000 18.070 3.872 1.929 311 1.618 1.943 9.708 10 8.347 3.902 971 2.931 4.444 9.708 15
2011 1.000 18.415 4.001 2.095 313 1.782 1.906 9.606 11 8.796 4.240 988 3.252 4.555 9.606 13
2001 Prozent 100 18,3 8,6 2,1 6,5 9,7 56,3 0,5 43,0 18,4 6,2 12,2 24,6 56,3 0,7
2002 Prozent 100 18,9 9,0 2,2 6,8 9,8 57,6 0,5 41,9 18,5 5,8 12,7 23,4 57,6 0,6
2003 Prozent 100 19,5 9,4 2,3 7,1 10,1 56,2 0,6 43,1 19,2 6,0 13,2 23,9 56,2 0,7
2004 Prozent 100 18,6 8,5 2,0 6,5 10,1 56,1 0,5 43,1 19,0 5,9 13,1 24,0 56,1 0,9
2005 Prozent 100 20,7 10,1 1,9 8,2 10,6 53,0 0,1 46,9 21,3 6,0 15,3 25,5 53,0 0,1
2006 Prozent 100 21,5 10,5 1,9 8,6 11,0 50,9 0,1 49,0 22,3 6,0 16,3 26,7 50,9 0,1
2007 Prozent 100 21,9 10,8 1,8 9,0 11,1 50,1 0,0 49,9 22,7 5,9 16,8 27,2 50,1 0,1
2008 Prozent 100 21,7 11,0 1,9 9,1 10,7 50,9 0,1 49,0 23,2 6,1 17,1 25,9 50,9 0,1
2009 Prozent 100 20,8 10,3 1,6 8,7 10,5 54,9 0,1 45,0 21,0 5,3 15,7 24,0 54,9 0,1
2010 Prozent 100 21,4 10,7 1,7 9,0 10,8 53,7 0,1 46,2 21,6 5,4 16,2 24,6 53,7 0,1
2011 Prozent 100 21,7 11,4 1,7 9,7 10,4 52,2 0,1 47,8 23,1 5,4 17,7 24,7 52,2 0,1
Frauen
2001 1.000 14.809 2.265 1.396 284 1.112 870 9.110 108 5.559 3.431 1.143 2.288 2.129 9.110 140
2002 1.000 14.859 2.312 1.451 301 1.150 861 9.227 73 5.541 3.443 1.072 2.371 2.098 9.227 90
2003 1.000 14.844 2.440 1.531 314 1.217 909 9.070 105 5.646 3.519 1.084 2.435 2.127 9.070 128
2004 1.000 14.572 2.381 1.428 289 1.139 953 8.722 89 5.694 3.445 1.081 2.364 2.249 8.722 156
2005 1.000 14.885 2.663 1.688 285 1.403 975 8.700 12 6.169 3.897 1.131 2.766 2.272 8.700 17
2006 1.000 15.310 2.859 1.774 280 1.494 1.085 8.808 8 6.491 4.073 1.139 2.934 2.418 8.808 11
2007 1.000 15.680 3.018 1.882 283 1.599 1.136 8.888 6 6.786 4.233 1.162 3.071 2.553 8.888 6
2008 1.000 15.997 3.090 1.948 284 1.664 1.142 9.061 10 6.924 4.334 1.188 3.146 2.591 9.061 11
2009 1.000 16.199 3.172 1.968 254 1.714 1.204 9.300 8 6.889 4.302 1.085 3.217 2.587 9.300 9
2010 1.000 16.389 3.235 2.027 273 1.754 1.208 9.377 10 6.999 4.387 1.113 3.274 2.613 9.377 12
2011 1.000 16.814 3.370 2.205 276 1.929 1.165 9.576 9 7.227 4.656 1.123 3.533 2.571 9.576 10
2001 Prozent 100 15,3 9,4 1,9 7,5 5,9 61,5 0,7 37,5 23,2 7,7 15,5 14,4 61,5 1,0
2002 Prozent 100 15,6 9,7 2,0 7,7 5,8 62,1 0,5 37,3 23,2 7,2 16,0 14,1 62,1 0,6
2003 Prozent 100 16,4 10,3 2,1 8,2 6,1 61,1 0,7 38,0 23,7 7,3 16,4 14,3 61,1 0,9
2004 Prozent 100 16,3 9,8 2,0 7,8 6,5 59,9 0,6 39,1 23,6 7,4 16,2 15,4 59,9 1,1
2005 Prozent 100 17,9 11,3 1,9 9,4 6,6 58,5 0,1 41,4 26,2 7,6 18,6 15,3 58,5 0,1
2006 Prozent 100 18,7 11,6 1,8 9,8 7,1 57,5 0,1 42,4 26,6 7,4 19,2 15,8 57,5 0,1
2007 Prozent 100 19,3 12,0 1,8 10,2 7,2 56,7 0,0 43,3 27,0 7,4 19,6 16,3 56,7 0,0
2008 Prozent 100 19,3 12,2 1,8 10,4 7,1 56,6 0,1 43,3 27,1 7,4 19,7 16,2 56,6 0,1
2009 Prozent 100 19,6 12,2 1,6 10,6 7,4 57,4 0,1 42,5 26,6 6,7 19,9 16,0 57,4 0,1
2010 Prozent 100 19,7 12,4 1,7 10,7 7,4 57,2 0,1 42,7 26,8 6,8 20,0 15,9 57,2 0,1
2011 Prozent 100 20,0 13,1 1,6 11,5 6,9 57,0 0,1 43,0 27,7 6,7 21,0 15,3 57,0 0,1
Ja
Nein
keine
Angabe
Ja
zusammen
zusammen
davondavon
Nein
keine
Angabe
Jahr1) Einheit
Insgesamt
darunter arbeiten …
Samstags und Sonn- und/oder Feiertags Samstags und/oder Sonn- und/oder Feiertags
davon arbeiten …
Beschäftigte
davondavon
gelegentlich
gelegentlich
ständig/regelmäßig ständig/regelmäßig
zusammen
zusammen
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 26 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeZahlenmäßig viele Beschäftigte mit Wochenendarbeit sind in den
Berufsgruppen „Verkaufspersonal“ und „Übrige Gesundheitsdienstberufe“ tätig. Dies sind
auch die Berufsgruppen, in denen Frauen zahlenmäßig häufig am Wochenende
arbeiten. Bei den Männern wird die Wochenendarbeit von der Berufsgruppe
„Berufe des Landverkehrs“ dominiert. Weitere Berufsgruppen mit einer relativ
hohen Zahl an Beschäftigten (sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen)
mit ständiger oder regelmäßiger Wochenendarbeit sind: „Büroberufe,
Kaufmännische Angestellte, a. n. g.“ sowie „Groß- und Einzelhandelskaufleute, Ein-
und Verkaufsfachleute“ (siehe die Tabellen 20 bis 22).
Tabelle 20: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Samstags- und/oder
Sonn- und/oder Feiertagsarbeit in den fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach
der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
66 Verkaufspersonal 1 871 12,9 1 882 13,2 1 839 12,3 1 793 11,9 1 880 11,6 1 934 11,7
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 2 671 10,0 2 707 10,5 2 737 10,8 2 682 10,3 2 744 9,8 2 754 9,4
86 Soziale Berufe 3 358 5,3 3 366 5,5 3 378 5,5 3 413 6,2 3 443 5,9 3 463 5,8
71 Berufe des Landverkehrs 4 327 4,8 4 310 4,6 5 314 4,6 x x x x x x
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 5 324 4,8 5 307 4,6 x x 4 338 5,1 x x x x
67 Groß- und Einzelhandelskaufleute,
Ein- und Verkaufsfachleute x x x x 4 314 4,6 5 303 4,6 4 410 5,4 4 411 5,1
91 Hotel- und Gaststättenberufe x x x x x x x x 5 356 4,7 5 371 4,7
Summe 2.551 37,9 2.573 38,3 2.583 37,9 2.528 38 2.832 37,4 2.933 36,8
Beschäftigte insgesamt 6.737 100 6.709 100 6.822 100 6.647 100 7.566 100 7.978 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
66 Verkaufspersonal 1 954 11,5 1 958 11,2 1 960 11,9 1 977 11,8 1 1.043 11,7
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 2 783 9,4 2 815 9,5 2 819 10,1 2 823 9,9 2 846 9,5
86 Soziale Berufe 3 476 5,7 3 518 6,1 3 526 6,5 3 555 6,7 3 609 6,8
71 Berufe des Landverkehrs x x x x x x x x x x
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. x x x x x x x x x x
67 Groß- und Einzelhandelskaufleute,
Ein- und Verkaufsfachleute 4 434 5,2 4 432 5,1 4 437 5,4 4 433 5,2 4 437 4,9
91 Hotel- und Gaststättenberufe 5 389 4,7 5 389 4,5 5 392 4,8 5 395 4,8 5 432 4,9
Summe 3.036 36,6 3.113 36,4 3.133 38,8 3.183 38,4 3.367 37,8
Beschäftigte insgesamt 8.292 100 8.550 100 8.079 100 8.289 100 8.897 100,0
2005 2006
2008 2009 2010 20112007
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Samstags- und/oder Sonn- und/oder Feiertagsarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 27 – Drucksache 17/12273Tabelle 21: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Samstags- und/oder
Sonn- und/oder Feiertagsarbeit in den fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach
der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 302 9,1 1 282 8,6 1 288 8,7 1 270 8,4 1 303 8,3 1 311 8,0
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 2 172 5,2 2 175 5,3 2 174 5,3 2 165 5,1 2 183 5 2 182 4,7
66 Verkaufspersonal 3 149 4,5 3 153 4,7 3 152 4,6 3 141 4,4 5 146 4 x x
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 4 138 4,2 4 128 3,9 x x 4 130 4,1 x x x x
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 5 125 3,8 5 127 3,9 x x x x x x x x
74 Lagerverwalter, Lager- und
Transportarbeiter x x x x 4 129 3,9 x x 4 146 4 4 164 4,2
67 Groß- und Einzelhandelskaufleute,
Ein- und Verkaufsfachleute x x x x 5 128 3,9 5 129 4 3 172 4,7 3 171 4,4
41 Köche x x x x x x x x x x 5 156 4
Summe 886 26,8 865 26,5 871 26,4 834 26 949 25,9 984 25,2
Beschäftigte insgesamt 3.307 100,0 3.266 100 3.303 100 3.202 100 3.669 100,0 3.905 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 315 7,8 1 327 7,8 1 312 8,3 1 304 7,8 1 321 7,6
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 3 187 4,6 3 181 4,3 2 176 4,7 4 174 4,4 x x
66 Verkaufspersonal 5 158 3,9 5 165 3,9 5 165 4,4 x x 3 183 4,3
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. x x x x x x x x x x
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x x x x x x x x
74 Lagerverwalter, Lager- und
Transportarbeiter 2 196 4,8 2 199 4,7 4 167 4,4 2 189 4,8 2 200 4,7
67 Groß- und Einzelhandelskaufleute,
Ein- und Verkaufsfachleute 4 180 4,4 4 180 4,3 3 176 4,7 3 179 4,6 5 176 4,1
41 Köche x x x x x x 5 162 4,2 4 178 4,2
Summe 1.036 25,5 1.052 25 997 26,4 1008 25,8 1057 24,9
Beschäftigte insgesamt 4.059 100 4.216 100 3777 100 3903 100 4241 100
2007
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Samstags- und/oder Sonn- und/oder Feiertagsarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004 2005 2006
2008 2009 2010 2011
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 28 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeStark betroffen von Wochenendarbeit sind die Berufsgruppen „Berufe in der
Seelsorge“, „Tierwirtschaftliche Berufe“, „Berufe der Körperpflege“, „Hotel-
und Gaststättenberufe“, „Berufe in der Back-, Konditor-, Süßwarenherstellung“
sowie die „Berufe des Nachrichtenverkehrs“. Über 60 Prozent der
Beschäftigten dieser Berufsgruppen arbeiten am Wochenende, bei der Berufsgruppe der
„Berufe in der Seelsorge“ sogar rund 80 Prozent. Mit Ausnahme der „Hotel-
und Gaststättenberufe“ arbeiten in den Berufsgruppen mit einem hohen Anteil
an Beschäftigten mit Wochenendarbeit nicht sehr viele Beschäftigte.
Die Geschlechtsdifferenzierung in den Berufsgruppen ist bei den Beschäftigten
mit Wochenendarbeit gering ausgeprägt. Weisen bei den Männern noch die
„Berufe des Wasser- und Luftverkehrs“ sowie „Köche“ relativ hohe Anteile an
Beschäftigten mit Wochenendarbeit auf, so sind es bei den Frauen die Berufe
des „Verkaufspersonals“ (siehe die Tabellen 23 bis 25).
Tabelle 22: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Samstags- und/oder
Sonn- und/oder Feiertagsarbeit in den fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach
der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
66 Verkaufspersonal 1 722 21,1 1 730 21,2 1 687 19,5 1 652 18,9 1 734 18,8 1 782 19,2
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 2 545 15,9 2 581 16,9 2 609 17,3 2 572 16,6 2 619 15,9 2 623 15,3
86 Soziale Berufe 3 287 8,4 3 294 8,5 3 307 8,7 3 337 9,8 3 362 9,3 3 380 9,3
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 4 186 5,4 5 179 5,2 x x 4 208 6 x x x x
91 Hotel- und Gaststättenberufe 5 181 5,3 4 181 5,2 4 196 5,6 5 187 5,4 4 243 6,2 4 253 6,2
67 Groß- und Einzelhandelskaufleute,
Ein- und Verkaufsfachleute x x 5 187 5,3 x x 5 238 6,1 5 240 5,9
Summe 1.921 56,0 1.963 57,0 1.986 56,4 1956 56,8 2195 56,3 2278 55,9
Beschäftigte insgesamt 3.430 100 3.443 100 3.519 100 3.445 100 3.897 100 4.073 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
66 Verkaufspersonal 1 795 18,8 1 794 18,3 1 795 18,5 1 816 18,6 1 860 18,5
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 2 654 15,5 2 672 15,5 2 679 15,8 2 680 15,5 2 695 14,9
86 Soziale Berufe 3 389 9,2 3 427 9,8 3 434 10,1 3 454 10,3 3 504 10,8
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. x x x x x x x x x x
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 269 6,4 4 272 6,3 4 275 6,4 4 277 6,3 4 303 6,5
67 Groß- und Einzelhandelskaufleute,
Ein- und Verkaufsfachleute 5 254 6 5 253 5,8 5 261 6,1 5 254 5,8 5 262 5,6
Summe 2362 55,8 2417 55,8 2444 56,8 2481 56,6 2624 56,4
Beschäftigte insgesamt 4.233 100 4.334 100 4.302 100 4.387 100 4.656 100
2005 2006
2008 2009 2010 20112007
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Samstags- und/oder Sonn- und/oder Feiertagsarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992. Die grau
hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001. Abweichungen in
den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 29 – Drucksache 17/12273Tabelle 23: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Samstags- und/oder
Sonn- und/oder Feiertagsarbeit in den fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach
dem Anteil+) Ergebnisse des Mikrozensus - Rangplätze nach dem Anteil: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 81,6 63 0,9 1 79,2 59 0,9 2 69,9 46 0,7 1 73,8 52 0,8 1 80,7 53 0,7 1 79,6 54 0,7
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 2 68,5 99 1,5 2 67,8 96 1,4 1 70,5 86 1,3 3 70,4 84 1,3 2 66,5 86 1,1 2 70,2 89 1,1
02 Tierwirtschaftliche Berufe 3 66,0 27 0,4 3 62,1 32 0,5 3 69,6 32 0,5 2 72,3 33 0,5 3 65,5 33 0,4 4 65,1 34 0,4
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 60,3 278 4,1 5 59,6 288 4,3 5 59,0 294 4,3 x x x x x x x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 5 59,9 26 0,4 4 60,8 23 0,3 4 65,5 29 0,4 4 61,8 22 0,3 5 63,9 28 0,4 3 65,3 31 0,4
90 Berufe in der Körperpflege x x x x x x x x x 5 57,9 126 1,9 4 63,9 145 1,9 5 64,0 145 1,8
66 Verkaufspersonal x x x x x x x x x x x x x x x x x x
73 Berufe des Nachrichtenverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 494 7,3 497 7,4 487 7,1 317 4,8 346 4,6 353 4,4
Beschäftigte insgesamt 6.737 100 6.709 100 6.822 100 6.647 100 7.566 100 7.978 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 79,0 55 0,7 1 78,9 56 0,7 1 76,6 53 0,7 1 79,6 55 0,7 1 79 49 0,5
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 2 71,4 90 1,1 2 71 89 1 2 67,9 90 1,1 2 69,3 91 1,1 2 72,8 91 1
02 Tierwirtschaftliche Berufe 3 67,8 37 0,4 3 66,6 36 0,4 5 62,6 34 0,4 4 64,4 34 0,4 3 66,6 37 0,4
91 Hotel- und Gaststättenberufe x x x x x x x x x x x x x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x 4 64,9 31 0,4 x x x x x x x x x
90 Berufe in der Körperpflege 4 63,7 153 1,9 5 62,9 151 1,8 3 63,2 148 1,8 5 63,2 145 1,7 x x x
66 Verkaufspersonal 5 62,8 954 11,5 x x x 4 62,9 960 11,9 x x x 5 63,9 1.043 11,7
73 Berufe des Nachrichtenverkehrs x x x x x x x x x 3 65,1 132 1,6 4 65,7 139 1,6
Summe 1.289 15,6 362 4,2 1.284 15,9 456 5,5 1.358 15,3
Beschäftigte insgesamt 8.292 100 8.550 100 8.079 100 8.289 100 8.897 100
2005 2006
2008 2009 2010 20112007
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Samstags- und/oder Sonn- und/oder Feiertagsarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Samstags- oder Sonn- und/oder
Feiertagsarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 30 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 24: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Samstags- und/oder
Sonn- und/oder Feiertagsarbeit in den fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach
dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 84,9 42 1,3 1 87,6 41 1,2 1 78,0 33 1,0 1 76,0 34 1,1 1 87,0 37 1,0 1 82,2 36 0,9
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 2 73,7 75 2,3 3 71,5 72 2,2 2 75,3 61 1,8 2 75,0 60 1,9 3 72,5 65 1,8 3 75,6 68 1,7
91 Hotel- und Gaststättenberufe 3 69,5 97 2,9 2 72,9 107 3,3 5 68,3 98 3 x x x 4 68,1 113 3,1 4 69,2 118 3
02 Tierwirtschaftliche Berufe 4 67,6 14 0,4 x x x 4 70,4 17 0,5 3 74,3 16 0,5 x x x x x x
41 Köche 5 67,6 111 3,3 4 69,1 125 3,8 x x x x x x 5 66,4 130 3,6 5 68,4 156 4
90 Berufe in der Körperpflege x x x 5 68,5 10 0,3 3 72,8 10 0,3 4 68,6 10 0,3 2 79,4 11 0,3 2 81,8 12 0,3
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x x x x 5 62,4 20 0,6 x x x x x x
73 Berufe des Nachrichtenverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 339 10,3 354 10,8 218 6,6 140 4,4 356 9,7 390 10
Beschäftigte insgesamt 3.307 100 3.266 100 3.303 100,0 3.202 100 3.669 100 3.905 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 84,4 36 0,9 1 83,7 36 0,9 1 81,0 33 0,9 1 84,4 34 0,9 1 82,5 32 0,7
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 2 75,8 68 1,7 3 76,7 68 1,6 3 73,8 69 1,8 2 74,9 68 1,7 2 77,8 68 1,6
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 68,4 121 3,0 4 66,3 117 2,8 x x x x x x x x x
02 Tierwirtschaftliche Berufe x x x x x x x x x x x x x x x
41 Köche 5 67,2 147 3,6 5 66,1 157 3,7 5 64,6 157 4,2 5 66,3 162 4,2 4 69,9 178 4,2
90 Berufe in der Körperpflege 3 74,4 10 0,2 2 81,3 12 0,3 2 76,0 10 0,3 3 69,4 10 0,3 3 71,5 11 0,3
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x
73 Berufe des Nachrichtenverkehrs x x x x x x 4 65,0 69 1,8 4 67,2 61 1,6 5 69,4 70 1,7
Summe 381 9,4 389 9,2 336 8,9 335 8,6 359 8,5
Beschäftigte insgesamt 4.059 100 4.216 100 3.777 100 3.903 100 4.241 100
2004 2005 2006
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Samstags- und/oder Sonn- und/oder Feiertagsarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Samstags- oder Sonn- und/oder
Feiertagsarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 31 – Drucksache 17/12273Tabelle 25: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Samstags- und/oder
Sonn- und/oder Feiertagsarbeit in den fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach
dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 75,8 22 0,6 2 65,2 18 0,5 x x x 2 70,1 19 0,5 1 69,6 17 0,4 1 75,1 18 0,5
02 Tierwirtschaftliche Berufe 2 64,4 13 0,4 1 66,0 16 0,5 1 68,8 16 0,4 1 70,5 17 0,5 2 66,9 17 0,4 2 65,0 16 0,4
90 Berufe in der Körperpflege 3 57,6 121 3,5 5 55,7 730 21,2 4 55,6 111 3,2 4 57,2 116 3,4 3 63,0 135 3,5 4 62,7 133 3,3
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 56,3 181 5,3 x x x 5 55,2 196 5,6 5 53,9 187 5,4 5 59,6 243 6,2 5 58,1 253 6,2
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 5 55,8 23 0,7 3 58,6 24 0,7 2 61,1 26 0,7 3 61,4 25 0,7 x x x x x x
66 Verkaufspersonal x x x 4 55,4 115 3,3 3 55,9 687 19,5 x x x 4 62,3 734 18,8 3 63,6 782 19,2
73 Berufe des Nachrichtenverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x x x x
01 Landwirtschaftliche Berufe x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 360 10,5 903 26,2 1.035 29,4 363 10,5 1.145 29,4 1.202 29,5
Beschäftigte insgesamt 3.430 100 3.443 100 3.519 100 3.445 100 3.897 100 4.073 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
89 Berufe in der Seelsorge 1 70,5 19 0,4 1 71,4 20 0,5 1 70,2 20 0,5 1 73,0 21 0,5 1 73,2 17 0,4
02 Tierwirtschaftliche Berufe 2 70,0 18 0,4 2 67,4 18 0,4 4 61,7 16 0,4 2 65,7 18 0,4 2 66,8 19 0,4
90 Berufe in der Körperpflege 4 63,1 144 3,4 4 61,7 139 3,2 3 62,4 138 3,2 x x x 5 61,2 131 2,8
91 Hotel- und Gaststättenberufe x x x 5 58,9 272 6,3 x x x x x x x x x
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 5 60,6 22 0,5 x x x x x x x x x x x x
66 Verkaufspersonal 3 63,7 795 18,8 3 63,1 794 18,3 2 63,5 795 18,5 3 63,9 816 18,6 3 65,0 860 18,5
73 Berufe des Nachrichtenverkehrs x x x x x x 5 57,8 75 1,7 5 63,4 71 1,6 4 62,4 68 1,5
01 Landwirtschaftliche Berufe x x x x x x x x x 4 63,8 12 0,3 x x x
Summe 998 23,6 1.243 28,7 1.045 24,3 937 21,4 1.096 23,5
Beschäftigte insgesamt 4.233 100 4.334 100 4.302 100 4.387 100 4.656 100
2004 2005 2006
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Samstags- und/oder Sonn- und/oder Feiertagsarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Samstags- oder Sonn- und/oder
Feiertagsarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 32 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode7. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die regelmäßig
am Abend (18 bis 23 Uhr) oder in der Nacht (23 bis 6 Uhr) arbeiten, in den
vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen in der Summe die höchste Zahl an
Beschäftigten auf, die regelmäßig am Abend und in der Nacht arbeiten, und welche
Berufsgruppen den höchsten Anteil (bitte nach Geschlechtern
differenzieren)?
Von 2001 bis 2004 ist ein fast gleichbleibendes Niveau von ca. 6,1 Millionen
Beschäftigten mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit zu verzeichnen.
Mit dem Umstieg auf eine unterjährige Erhebung ab dem Jahr 2005 ist in der
Folge eine tendenzielle Zunahme der ständigen oder regelmäßigen Abendarbeit
bis auf ein Niveau von 8,9 Millionen Beschäftigten im Jahr 2011 zu
beobachten. Lediglich in den Jahren 2009 und 2010 ist ein leichter Rückgang
festzustellen. Ein weitgehend gleicher Verlauf zeigt sich auch bei den Anteilwerten
und der differenzierten Betrachtung nach dem Geschlecht. Männer arbeiten
häufiger am Abend als Frauen. Der Abstand beträgt rund 3 Prozentpunkte
(siehe Tabelle 26).
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 33 – Drucksache 17/12273Tabelle 26: Beschäftigte*) nach Abend+)- und Nachtarbeit++)
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
ständig
regelmäßig
ständig
regelmäßig
Insgesamt
2001 1.000 32.747 21.720 10.755 6.012 1.604 4.408 4.743 271 28.149 4.311 2.535 673 1.862 1.776 287
2002 1.000 32.512 21.550 10.769 6.177 1.645 4.532 4.592 194 28.081 4.230 2.571 705 1.866 1.659 202
2003 1.000 32.088 20.762 11.055 6.365 1.752 4.613 4.691 271 27.434 4.367 2.637 711 1.926 1.730 288
2004 1.000 31.377 20.099 11.027 6.191 1.670 4.521 4.836 252 26.856 4.250 2.494 648 1.846 1.756 271
2005 1.000 32.066 18.992 13.037 7.560 1.819 5.741 5.477 37 27.335 4.694 2.857 616 2.241 1.838 37
2006 1.000 32.830 18.875 13.929 8.010 1.891 6.119 5.919 26 27.895 4.908 2.968 605 2.363 1.940 27
2007 1.000 33.606 18.930 14.661 8.445 1.927 6.518 6.216 16 28.492 5.097 3.154 623 2.531 1.943 18
2008 1.000 34.241 19.112 15.103 8.780 2.005 6.775 6.323 27 28.980 5.235 3.293 645 2.648 1.942 27
2009 1.000 34.203 19.609 14.574 8.284 1.729 6.555 6.290 20 29.335 4.848 2.983 548 2.435 1.864 20
2010 1.000 34.459 19.672 14.761 8.463 1.789 6.674 6.298 26 29.462 4.971 3.100 583 2.517 1.871 26
2011 1.000 35.228 20.165 15.035 8.911 1.792 7.119 6.124 28 30.054 5.142 3.283 585 2.698 1.859 32
2001 Prozent 100 66,3 32,8 18,4 4,9 13,5 14,5 0,8 86,0 13,2 7,8 2,1 5,7 5,4 0,9
2002 Prozent 100 66,3 33,1 19,0 5,1 13,9 14,1 0,6 86,4 13,0 7,9 2,2 5,7 5,1 0,6
2003 Prozent 100 64,7 34,5 19,9 5,5 14,4 14,6 0,8 85,5 13,6 8,2 2,2 6,0 5,4 0,9
2004 Prozent 100 64,1 35,1 19,7 5,3 14,4 15,4 0,8 85,6 13,5 8,0 2,1 5,9 5,6 0,9
2005 Prozent 100 59,2 40,7 23,6 5,7 17,9 17,1 0,1 85,3 14,6 8,9 1,9 7,0 5,7 0,1
2006 Prozent 100 57,5 42,4 24,4 5,8 18,6 18,0 0,1 85,0 15,0 9,0 1,8 7,2 5,9 0,1
2007 Prozent 100 56,3 43,6 25,1 5,7 19,4 18,5 0,1 84,8 15,2 9,4 1,9 7,5 5,8 0,1
2008 Prozent 100 55,8 44,1 25,7 5,9 19,8 18,5 0,1 84,6 15,3 9,6 1,9 7,7 5,7 0,1
2009 Prozent 100 57,3 42,6 24,3 5,1 19,2 18,4 0,1 85,8 14,2 8,7 1,6 7,1 5,5 0,1
2010 Prozent 100 57,1 42,8 24,6 5,2 19,4 18,3 0,1 85,5 14,4 9,0 1,7 7,3 5,4 0,1
2011 Prozent 100 57,2 42,7 25,3 5,1 20,2 17,4 0,1 85,3 14,6 9,4 1,7 7,7 5,3 0,1
Männer
2001 1.000 17.938 11.122 6.687 3.535 935 2.600 3.152 129 14.682 3.116 1.798 471 1.327 1.318 140
2002 1.000 17.653 10.956 6.598 3.561 926 2.635 3.036 100 14.514 3.033 1.813 490 1.323 1.220 106
2003 1.000 17.244 10.373 6.740 3.667 999 2.668 3.072 131 14.001 3.100 1.830 483 1.347 1.271 143
2004 1.000 16.805 10.041 6.640 3.524 939 2.585 3.116 124 13.658 3.010 1.734 440 1.294 1.276 138
2005 1.000 17.181 9.350 7.810 4.276 992 3.284 3.534 21 13.806 3.354 2.003 414 1.589 1.351 20
2006 1.000 17.520 9.207 8.298 4.525 1.041 3.484 3.774 15 14.023 3.482 2.070 403 1.667 1.412 15
2007 1.000 17.927 9.232 8.686 4.746 1.045 3.701 3.940 10 14.310 3.606 2.199 415 1.784 1.408 11
2008 1.000 18.245 9.374 8.856 4.942 1.124 3.818 3.914 15 14.545 3.684 2.299 437 1.862 1.386 15
2009 1.000 18.004 9.609 8.384 4.550 951 3.599 3.834 11 14.649 3.344 2.024 355 1.669 1.320 11
2010 1.000 18.070 9.576 8.480 4.619 967 3.652 3.860 14 14.626 3.429 2.100 382 1.718 1.330 14
2011 1.000 18.415 9.724 8.676 4.910 974 3.936 3.766 15 14.855 3.541 2.228 381 1.847 1.313 18
2001 Prozent 100 62,0 37,3 19,7 5,2 14,5 17,6 0,7 81,9 17,4 10,0 2,6 7,4 7,4 0,8
2002 Prozent 100 62,1 37,4 20,2 5,3 14,9 17,2 0,6 82,2 17,2 10,3 2,8 7,5 6,9 0,6
2003 Prozent 100 60,2 39,1 21,3 5,8 15,5 17,8 0,8 81,2 18,0 10,6 2,8 7,8 7,4 0,8
2004 Prozent 100 59,8 39,5 21,0 5,6 15,4 18,5 0,7 81,3 17,9 10,3 2,6 7,7 7,6 0,8
2005 Prozent 100 54,4 45,5 24,9 5,8 19,1 20,6 0,1 80,4 19,5 11,7 2,4 9,3 7,9 0,1
2006 Prozent 100 52,6 47,4 25,8 5,9 19,9 21,5 0,1 80,0 19,9 11,8 2,3 9,5 8,1 0,1
2007 Prozent 100 51,5 48,5 26,5 5,8 20,7 22,0 0,1 79,8 20,1 12,3 2,3 10,0 7,9 0,1
2008 Prozent 100 51,4 48,5 27,1 6,2 20,9 21,5 0,1 79,7 20,2 12,6 2,4 10,2 7,6 0,1
2009 Prozent 100 53,4 46,6 25,3 5,3 20,0 21,3 0,1 81,4 18,6 11,3 2,0 9,3 7,3 0,1
2010 Prozent 100 53,0 46,9 25,6 5,4 20,2 21,4 0,1 80,9 19,0 11,6 2,1 9,5 7,4 0,1
2011 Prozent 100 52,8 47,1 26,7 5,3 21,4 20,5 0,1 80,7 19,2 12,1 2,1 10,0 7,1 0,1
Frauen
2001 1.000 14.809 10.599 4.068 2.477 669 1.808 1.591 143 13.467 1.195 738 203 535 458 146
2002 1.000 14.859 10.594 4.172 2.616 719 1.897 1.556 93 13.567 1.196 757 214 543 439 96
2003 1.000 14.844 10.389 4.315 2.697 752 1.945 1.618 140 13.433 1.266 808 228 580 459 145
2004 1.000 14.572 10.058 4.387 2.667 731 1.936 1.720 128 13.199 1.240 761 208 553 480 133
2005 1.000 14.885 9.642 5.227 3.285 828 2.457 1.943 16 13.529 1.340 854 202 652 487 16
2006 1.000 15.310 9.668 5.631 3.485 850 2.635 2.145 11 13.872 1.426 898 202 696 528 12
2007 1.000 15.680 9.698 5.975 3.698 882 2.816 2.276 6 14.182 1.491 956 209 747 535 7
2008 1.000 15.997 9.738 6.247 3.838 881 2.957 2.409 12 14.435 1.550 994 208 786 556 11
2009 1.000 16.199 9.999 6.190 3.734 778 2.956 2.455 9 14.686 1.504 960 194 766 544 9
2010 1.000 16.389 10.096 6.281 3.844 822 3.022 2.437 12 14.836 1.541 1.001 201 800 541 12
2011 1.000 16.814 10.442 6.359 4.001 817 3.184 2.358 13 15.199 1.601 1.055 204 851 546 13
2001 Prozent 100 71,6 27,5 16,7 4,5 12,2 10,7 1,0 90,9 8,1 5,0 1,4 3,6 3,1 1,0
2002 Prozent 100 71,3 28,1 17,6 4,8 12,8 10,5 0,6 91,3 8,1 5,1 1,4 3,7 3,0 0,7
2003 Prozent 100 70,0 29,1 18,2 5,1 13,1 10,9 0,9 90,5 8,5 5,4 1,5 3,9 3,1 1,0
2004 Prozent 100 69,0 30,1 18,3 5,0 13,3 11,8 0,9 90,6 8,5 5,2 1,4 3,8 3,3 0,9
2005 Prozent 100 64,8 35,1 22,1 5,6 16,5 13,1 0,1 90,9 9,0 5,8 1,4 4,4 3,3 0,1
2006 Prozent 100 63,2 36,8 22,8 5,6 17,2 14,0 0,1 90,6 9,3 5,9 1,3 4,6 3,5 0,1
2007 Prozent 100 61,9 38,1 23,6 5,6 18,0 14,5 0,0 90,5 9,5 6,1 1,3 4,8 3,4 0,0
2008 Prozent 100 60,9 39,1 24,0 5,5 18,5 15,1 0,1 90,2 9,7 6,2 1,3 4,9 3,5 0,1
2009 Prozent 100 61,7 38,2 23,1 4,8 18,3 15,2 0,1 90,7 9,3 5,9 1,2 4,7 3,4 0,1
2010 Prozent 100 61,6 38,3 23,4 5,0 18,4 14,9 0,1 90,5 9,4 6,1 1,2 4,9 3,3 0,1
2011 Prozent 100 62,1 37,8 23,8 4,9 18,9 14,0 0,1 90,4 9,5 6,3 1,2 5,1 3,3 0,1
davon arbeiten nachtsdavon arbeiten abends ohne
Angabe,
ob nachts
gearbeitet
wird
zusammen
zusammen
gelegentlich
gelegentlich
davon
zusammen
zusammen
davon
ständig/regelmäßigständig/regelmäßigJahr
1) Einheit
Beschäftigte
Insgesamt
davon
ohne
Abendarbeit
mit Abendarbeit
ohne
Angabe,
ob abends
gearbeitet
wird
ohne
Nachtarbeit
mit Nachtarbeit
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
++) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse). Für die Jahre 2001 bis 2004 Ergebnisse der Unterstichprobe. Im Vergleich zu den
Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 34 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEine relativ hohe Anzahl an Beschäftigten mit Abendarbeit ist in den
Berufsgruppen „Übrige Gesundheitsdienstberufe“, „Verkaufspersonal“, „Soziale
Berufe“, „Berufe des Landverkehrs“, „Hotel- und Gaststättenberufe“, „Berufe in
der Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ und „Lehrer/-innen“ tätig.
Mit Ausnahme der „Berufe des Landverkehrs“ und „Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung“ werden diese Berufsgruppen von den
Frauen dominiert. Bei den Frauen ist auch eine stärkere Konzentration auf
bestimmte Berufsgruppen mit Abendarbeit zu beobachten als bei den Männern.
Entfallen auf die fünf am stärksten besetzten Berufsgruppen mit Abendarbeit
rund 25 Prozent, beziffert sich dieser Anteil bei den Frauen auf etwa 55 Prozent
(siehe die Tabellen 27 bis 29).
Tabelle 27: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit+) in den
fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der
Anzahl: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 621 10,3 1 658 10,6 1 702 11,0 1 647 10,5 1 752 9,9 1 768 9,6
66 Verkaufspersonal 2 423 7,0 2 457 7,4 2 437 6,9 2 433 7,0 2 534 7,1 2 594 7,4
86 Soziale Berufe 3 307 5,1 3 326 5,3 3 342 5,4 3 369 6,0 3 416 5,5 3 441 5,5
71 Berufe des Landverkehrs 4 303 5,0 4 316 5,1 4 317 5,0 4 280 4,5 4 336 4,4 4 345 4,3
91 Hotel- und Gaststättenberufe 5 253 4,2 5 258 4,2 5 256 4,0 5 247 4,0 5 323 4,3 5 338 4,2
87 Lehrer/innen x x x x x x x x x x x x
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung x x x x x x x x x x x x
Summe 1.907 31,7 2.015 32,6 2.054 32,3 1.976 31,9 2.361 31,2 2.486 31,0
Beschäftigte insgesamt 6.012 100 6.177 100 6.364 100 6.191 100 7.560 100 8.010 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 810 9,6 1 846 9,6 1 843 10,2 1 859 10,2 1 873 9,8
66 Verkaufspersonal 2 632 7,5 2 634 7,2 2 630 7,6 2 637 7,5 2 660 7,4
86 Soziale Berufe 3 457 5,4 3 497 5,7 3 496 6,0 3 534 6,3 3 567 6,4
71 Berufe des Landverkehrs 5 350 4,1 5 358 4,1 5 345 4,2 x x x x
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 350 4,1 x x 4 349 4,2 5 357 4,2 5 386 4,3
87 Lehrer/innen x x 4 361 4,1 x x x x x x
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung x x x x x x 4 369 4,4 4 468 5,3
Summe 2.599 30,8 2.696 30,7 2.663 32,1 2.756 32,6 2.954 33,2
Beschäftigte insgesamt 8.445 100 8.780 100 8.284 100 8.463 100 8.911 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Abendarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse). Für die Jahre 2001 bis 2004 Ergebnisse der Unterstichprobe. Im Vergleich zu den
Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 35 – Drucksache 17/12273Tabelle 28: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit+) in den
fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der
Anzahl: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 281 7,9 1 291 8,2 1 295 8,0 1 265 7,5 1 315 7,4 1 326 7,2
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 2 171 4,8 2 173 4,8 4 169 4,6 3 163 4,6 3 190 4,4 3 188 4,1
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 3 166 4,7 3 166 4,7 2 175 4,8 2 172 4,9 2 196 4,6 2 214 4,7
54 Maschinen- und Anlagenführer,
a.n.g. 4 164 4,6 4 156 4,4 3 170 4,6 4 159 4,5 5 153 3,6 5 169 3,7
74 Lagerverwalter, Lager- und
Transportarbeiter 5 123 3,5 5 135 3,8 5 134 3,7 5 135 3,8 4 157 3,7 4 179 4,0
Summe 905 25,6 921 25,9 943 25,7 894 25,3 1.011 23,6 1.076 23,8
Beschäftigte insgesamt 3.535 100 3.561 100 3.667 100 3.524 100 4.276 100 4.525 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 330 7,0 1 339 6,9 1 326 7,2 1 323 7,0 2 322 6,6
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 4 198 4,2 5 184 3,7 4 185 4,1 5 184 4,0 5 179 3,6
75 Berufe in der
Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung 2 234 4,9 2 256 5,2 2 251 5,5 2 264 5,7 1 342 7,0
54 Maschinen- und Anlagenführer,
a.n.g. 5 193 4,1 4 206 4,2 5 179 3,9 4 186 4,0 3 230 4,7
74 Lagerverwalter, Lager- und
Transportarbeiter 3 208 4,4 3 213 4,3 3 193 4,3 3 209 4,5 4 221 4,5
Summe 1.163 24,5 1.198 24,3 1.134 24,9 1.166 25,3 1.294 26,4
Beschäftigte insgesamt 4.746 100 4.942 100 4.550 100 4.619 100 4.910 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Abendarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
Für die Jahre 2001 bis 2004 Ergebnisse der Unterstichprobe. Im Vergleich zu den Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann
es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 36 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeBezüglich der Berufsgruppen mit anteilmäßig vielen Beschäftigten mit
Abendarbeit zeigen sich mit Ausnahme der Berufsgruppen „Hotel- und
Gaststättenberufe“ und „Berufe der Seelsorge“, die sowohl bei den Männern als auch bei
den Frauen hohe Anteile an Beschäftigten mit Abendarbeit aufweisen,
deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. Diese Unterschiede betreffen nicht
nur die Berufsgruppen, sondern auch die Anteilwerte. Arbeiten bei den
Männern in den am stärksten besetzten Berufsgruppen etwa 60 Prozent der
Beschäftigten am Abend, variiert dieser Wert bei den Frauen in der Regel zwischen 40
und 55 Prozent (siehe die Tabellen 30 bis 32).
Tabelle 29: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit+) in den
fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der
Anzahl: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 507 20,5 1 541 20,7 1 580 21,5 1 545 20,4 1 630 19,2 1 640 18,4
66 Verkaufspersonal 2 337 13,6 2 367 14,0 2 348 12,9 2 344 12,9 2 432 13,2 2 480 13,8
86 Soziale Berufe 3 240 9,7 3 252 9,6 3 270 10 3 297 11,2 3 329 10,0 3 354 10,2
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 157 6,3 4 160 6,1 4 161 6 4 165 6,2 4 211 6,4 4 223 6,4
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 5 124 5,0 5 129 5,0 x x 5 123 4,6 x x x x
93 Reinigungs- und Entsorgungsberufe x x x x 5 127 4,7 x x x x x x
67 Groß- und
Einzelhandelskaufleute, Ein- und Verkaufsfachleute x x x x x x x x 5 168 5,1 5 178 5,1
87 Lehrerinnen x x
Summe 1.365 55,1 1.449 55,4 1.486 55,1 1.474 55,3 1.770 53,9 1.875 53,8
Beschäftigte insgesamt 2.477 100 2.616 100 2.697 100 2.667 100 3.285 100 3.486 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 679 18,4 1 705 18,4 1 704 18,9 1 717 18,7 1 725 18,1
66 Verkaufspersonal 2 509 13,8 2 510 13,3 2 507 13,6 2 519 13,5 2 533 13,3
86 Soziale Berufe 3 366 9,9 3 401 10,4 3 400 10,7 3 431 11,2 3 458 11,4
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 233 6,3 4 234 6,1 4 232 6,2 4 241 6,3 4 257 6,4
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. x x x x x x x x x x
93 Reinigungs- und Entsorgungsberufe x x x x x x x x x x
67 Groß- und
Einzelhandelskaufleute, Ein- und Verkaufsfachleute 5 187 5,0 x x 5 190 5,1 5 190 4,9 x x
87 Lehrerinnen x x 5 202 5,3 x x x x 5 215 5,4
Summe 1.974 53,4 2.052 53,5 2.033 54,4 2.098 54,6 2.188 54,7
Beschäftigte insgesamt 3.699 100 3.838 100 3.734 100 3.844 100 4.001 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Abendarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
Für die Jahre 2001 bis 2004 Ergebnisse der Unterstichprobe. Im Vergleich zu den Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann
es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 37 – Drucksache 17/12273Tabelle 30: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit+) in den
fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem
Anteil: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
91 Hotel- und Gaststättenberufe 1 54,8 253 4,2 3 53,5 258 4,2 4 51,5 256 4,0 4 51,3 247 4,0 2 56,4 323 4,3 x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 2 54,2 23 0,4 5 52,9 20 0,3 1 63,9 28 0,4 1 62,7 23 0,4 1 63,3 28 0,4 1 61,6 29 0,4
89 Berufe in der Seelsorge 3 52,5 41 0,7 x x x 5 50,4 36 0,6 3 56,3 37 0,5 x x x
55 Maschineneinrichter/innen, a.n.g. 4 50,3 39 0,7 x x x 2 55,2 38 0,6 3 52,1 38 0,6 2 59,9 34 0,4
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 5 49,3 17 0,3 2 57,2 19 0,3 5 51,1 20 0,3 2 60,8 25 0,4 5 55,4 23 0,3 3 58,2 24 0,3
33 Spinnberufe x x x 1 72,4 6 0,1 x x x x x x x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 4 53,4 16 0,3 x x x x x x x x x 4 58,0 21 0,3
34 Berufe in der Textilherstellung x x x x x x 3 53,2 9 0,1 x x x x x x x x x
20 Gießereiberufe x x x x x x x x x x x x 4 56,0 30 0,4 5 56,1 34 0,4
54 Maschinen-, Anlagenführer und
-führerinnen, a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 373 6,2 319 5,2 351 5,5 369 5,9 441 5,8 142 1,8
Beschäftigte insgesamt 6.012 100 6.177 100 6.364 100 6.191 100 7.560 100 8.010 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
91 Hotel- und Gaststättenberufe 5 55,6 350 4,1 x x x x x x x x x x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 3 59,8 30 0,4 1 62,9 30 0,3 3 56,6 30 0,4 5 54,8 31 0,4 3 60,6 33 0,4
89 Berufe in der Seelsorge x x x x x x x x x x x x x x x
55 Maschineneinrichter/innen, a.n.g. 1 64,1 40 0,5 3 62,2 38 0,4 4 55,8 32 0,4 1 62,1 34 0,4 4 60,4 42 0,5
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 2 64,1 28 0,3 2 62,5 27 0,3 2 56,7 25 0,3 2 58,6 26 0,3 1 64,8 25 0,3
33 Spinnberufe x x x x x x x x x x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 4 57,6 22 0,3 1 65,2 25 0,3 3 57,1 22 0,3 2 63,8 21 0,2
34 Berufe in der Textilherstellung x x x x x x x x x x x x x x x
20 Gießereiberufe 4 55,8 33 0,4 x x x 5 54 27 0,3 x x x x x x
54 Maschinen-, Anlagenführer und
-führerinnen, a.n.g. x x x 5 57,0 232 2,6 x x x x x x 5 56,4 259 2,9
14 Chemieberufe x x x x x x x x x 4 55,4 84 1,0 x x x
Summe 481 5,7 349 4,0 139 1,7 197 2,3 380 4,3
Beschäftigte insgesamt 8.445 100 8.780 100 8.284 100 8.463 100 8.911 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Abendarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Abendarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 38 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 31: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit+) in den
fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem
Anteil: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
91 Hotel- und Gaststättenberufe 1 68,4 96 2,7 1 66,7 98 2,8 2 66,2 95 2,6 3 60,8 82 2,3 1 67,3 112 2,6 2 67,2 115 2,5
89 Berufe in der Seelsorge 2 58,3 29 0,8 4 53,9 25 0,7 4 58,9 25 0,7 5 57,9 26 0,7 4 61,6 26 0,6 4 62,9 27 0,6
23 Berufe in der
Metalloberflächenveredlung und Metallvergütung 3 54,7 17 0,5 x x x x x x x x x x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe 4 53,8 15 0,4 2 64,2 15 0,4 5 56,3 17 0,5 x x x 3 61,7 20 0,5 1 68,2 20 0,4
41 Köche 5 53,6 88 2,5 5 53,5 97 2,7 x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie x x x 3 56,5 19 0,5 x x x 2 61,7 24 0,7 x x x x x x
34 Berufe in der Textilherstellung x x x x x x 1 68,1 7 0,2 4 59,5 6 0,2 5 60,5 6 0,1 x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x 3 63,9 26 0,7 1 62,5 20 0,6 2 64,8 26 0,6 3 63,6 27 0,6
55 Maschineneinrichter, a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x 5 60,7 33 0,7
14 Chemieberufe x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 245 6,9 254 7,1 170 4,6 158 4,5 190 4,4 222 4,9
Beschäftigte insgesamt 3.535 100 3.561 100 3.667 100 3.524 100 4.276 100 4.525 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
91 Hotel- und Gaststättenberufe 1 66,2 117 2,5 1 65,0 114 2,3 2 63,3 117 2,6 2 63,8 116 2,5 2 68,6 129 2,6
89 Berufe in der Seelsorge x x x x x x 3 60,0 24 0,5 4 60,8 24 0,5 x x x
23 Berufe in der
Metalloberflächenveredlung und Metallvergütung x x x x x x x x x x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 2 63,6 20 0,4 1 68,2 23 0,5 1 64,3 20 0,4 1 69,1 19 0,4
41 Köche x x x x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 3 64,9 28 0,6 4 62,9 26 0,5 5 57,8 25 0,5 x x x 3 64,6 24 0,5
34 Berufe in der Textilherstellung 4 63,4 7 0,2 x x x x x x x x x x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 5 62,8 28 0,6 3 63,4 27 0,5 4 58,4 26 0,6 x x x 4 61,5 29 0,6
55 Maschineneinrichter, a.n.g. 2 65,5 40 0,8 5 62,9 37 0,8 x x x 3 62,8 34 0,7 5 61,0 40 0,8
14 Chemieberufe x x x x x x x x x 5 60,6 77 1,7 x x x
Summe 220 4,6 224 4,5 215 4,7 271 5,9 241 4,9
Beschäftigte insgesamt 4.746 100 4.942 100 4.550 100 4.619 100 4.910 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Abendarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Abendarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 39 – Drucksache 17/12273Die Anzahl der Beschäftigten, die ständig oder regelmäßig nachts arbeiten
(23 bis 6 Uhr), blieb von 2001 bis 2004 weitgehend konstant und betrug
2,5 Millionen. Ab dem Jahr 2005 stieg die Anzahl der Beschäftigten mit
Nachtarbeit dann kontinuierlich bis zum Jahr 2008 an und erreichte ein Niveau von
3,3 Millionen. In den Jahren 2009 und 2010 ging die Anzahl der Beschäftigten
mit Nachtarbeit leicht zurück und erreichte im Jahr 2011 wiederum das Niveau
von 2008 mit 3,3 Millionen.
Im Vergleich zur Abendarbeit gehen deutlich mehr Männer einer Nacharbeit
nach als Frauen. Arbeitete bei den Männern im Jahr 2001 jeder zehnte Beschäf-
Tabelle 32: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Abendarbeit+) in den
fünf stärkst besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem
Anteil: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
91 Hotel- und Gaststättenberufe 1 48,8 157 6,3 1 47,6 160 6,1 2 45,5 161 6 1 47,6 165 6,2 2 52,0 211 6,4 2 51,2 223 6,4
89 Berufe in der Seelsorge 2 42,6 12 0,5 3 35,7 10 0,4 x x x 3 38,0 10 0,4 3 46,8 11 0,3 x x x
54 Maschinen-,
Anlagenführerinnen, a.n.g. 3 41,6 19 0,8 2 45,0 21 0,8 1 52,6 23 0,9 2 45,4 22 0,8 1 58,3 23 0,7 1 51,7 24 0,7
15 Kunststoffberufe 4 37,5 7 0,3 4 35,5 7 0,3 3 40,9 6 0,2 x x x 4 41,6 7 0,2 4 41,2 6 0,2
43 Übrige Ernährungsberufe 5 36,4 6 0,2 x x x x x x x x x x x x 3 44,0 6 0,2
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x 5 35,5 541 20,7 4 36,1 580 21,5 4 34,4 545 20,4 5 39,4 630 19,2 5 39,7 640 18,4
65 Industrie-, Werk- und
Ausbildungsmeisterinnen x x x x x x 5 34,9 6 0,2 x x x x x x x x x
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. x x x x x x x x x 5 33,5 21 0,8 x x x x x x
84 Ärztinnen, Apothekerinnen x x x x x x x x x x x x x x x x x x
66 Verkaufspersonal x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 201 8,1 739 28,2 776 28,8 763 28,6 882 26,9 899 25,8
Beschäftigte insgesamt 2.477 100 2.616 100 2.697 100 2.667 100 3.285 100 3.486 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
91 Hotel- und Gaststättenberufe 2 51,4 233 6,3 3 50,6 234 6,1 2 48,0 232 6,2 2 50,5 241 6,3 3 50,8 257 6,4
89 Berufe in der Seelsorge 4 41,8 11 0,3 x x x x x x 4 42,6 12 0,3 4 42,2 10 0,2
54 Maschinen-,
Anlagenführerinnen, a.n.g. 1 55,6 26 0,7 1 54,8 26 0,7 1 52,5 23 0,6 1 55,8 25 0,7 1 56,4 30 0,7
15 Kunststoffberufe 3 48,2 7 0,2 2 54,5 7 0,2 x x x 3 45,5 5 0,1 2 54,2 6 0,1
43 Übrige Ernährungsberufe x x x 5 41,5 6 0,2 x x x x x x x x x
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x 4 41,8 705 18,4 3 40,8 704 18,9 5 41,4 717 18,7 5 40,6 725 18,1
65 Industrie-, Werk- und
Ausbildungsmeisterinnen x x x x x x x x x x x x x x x
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 5 41,6 55 1,5 x x x 5 39,2 63 1,7 x x x x x x
66 Verkaufspersonal x x x x x x 4 40,5 507 13,6 x x x x x x
Summe 332 9 978 25,5 1.529 40,9 1.000 26,0 1.028 25,7
Beschäftigte insgesamt 3.699 100 3.838 100 3.734 100 3.844 100 4.001 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Abendarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Abendarbeit: Person arbeitet zwischen 18:00 und 23:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Abendarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 40 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodetige nachts, waren es bei den Frauen 5 Prozent. Ihren Höhepunkt in der
vorliegenden Zeitreihe erreichte die Nachtarbeit im Jahr 2008. In diesem Jahr
arbeiteten 12,6 Prozent der Männer bzw. 6,2 Prozent der Frauen nachts (siehe die
Tabelle 26).
„Übrige Gesundheitsdienstberufe“ und „Berufe des Landverkehrs“ dominieren
zahlenmäßig die Beschäftigten mit Nachtarbeit. Dabei lassen sich diese beiden
Berufsgruppen geschlechtsspezifisch zuordnen. Sind es bei den „Übrigen
Gesundheitsdienstberufen“ überwiegend Frauen, die in dieser Berufsgruppe
nachts arbeiten, werden die „Berufe des Landverkehrs“ mit Nachtarbeit
vornehmlich von Männern ausgeübt. Im zeitlichen Verlauf wird zudem deutlich,
dass bei den Frauen eine deutliche Zunahme von Nachtarbeit in den
Berufsgruppen „Übrige Gesundheitsdienstberufe“ und „Hotel- und Gaststättenberufe“
stattgefunden hat. Ebenso wie bei der Abendarbeit ist bei den Frauen eine
stärkere Konzentration auf bestimmte Berufe mit Nachtarbeit als bei den Männern
festzustellen (siehe die Tabellen 33 bis 38).
Tabelle 33: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Nachtarbeit+) in den fünf
stärkst besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl:
Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 334 13,2 1 353 13,7 1 381 14,4 1 340 13,6 1 361 12,6 1 376 12,7
71 Berufe des Landverkehrs 2 243 9,6 2 254 9,9 2 254 9,6 2 229 9,2 2 265 9,3 2 271 9,1
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 3 158 6,2 3 163 6,4 3 161 6,1 3 157 6,3 3 176 6,2 3 170 5,7
54 Maschinen- und
Anlagenführer/innen, a.n.g. 4 131 5,2 4 124 4,8 4 143 5,4 4 134 5,4 x x 5 140 4,7
86 Soziale Berufe 5 105 4,1 5 115 4,5 5 121 4,6 5 125 5 4 146 5,1 4 145 4,9
91 Hotel- und Gaststättenberufe x x x x x x x x 5 132 4,6 x x
Summe 971 38,3 1.009 39,3 1.060 40,2 985 39,5 1.080 37,8 1.102 37,1
Beschäftigte insgesamt 2.535 100 2.571 100 2.637 100 2.494 100,0 2.857 100 2.968 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 397 12,6 1 415 12,6 1 420 14,1 1 419 13,5 1 431 13,1
71 Berufe des Landverkehrs 2 267 8,5 2 282 8,6 2 271 9,1 2 273 8,8 2 271 8,3
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 3 183 5,8 4 171 5,2 3 170 5,7 4 173 5,6 5 169 5,1
54 Maschinen- und
Anlagenführer/innen, a.n.g. 4 160 5,1 3 176 5,4 5 147 4,9 5 155 5 3 198 6
86 Soziale Berufe 5 154 4,9 5 167 5,1 4 166 5,6 3 174 5,6 4 193 5,9
91 Hotel- und Gaststättenberufe x x x x x x x x x x
Summe 1.161 36,8 1.211 36,8 1.174 39,4 1.194 38,6 1.262 38,4
Beschäftigte insgesamt 3.154 100,0 3.293 100 2.983 100 3.100 100 3.284 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Nachtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
Für die Jahre 2001 bis 2004 Ergebnisse der Unterstichprobe. Im Vergleich zu den Ergebnissen zur Gesamtstichprobe kann
es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 41 – Drucksache 17/12273Tabelle 34: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Nachtarbeit+) in den fünf
stärkst besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl:
Männer -
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 227 12,6 1 236 13,0 1 237 13 1 217 12,5 1 250 12,5 1 257 12,4
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 2 147 8,2 2 150 8,3 2 146 8 2 139 8 2 157 7,8 2 151 7,3
54
Maschinen- und Anlagenführer,
a.n.g. 3 121 6,7 3 114 6,3 3 132 7,2 3 121 7 3 119 6 3 128 6,2
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 4 77 4,3 5 82 4,5 x x x x 5 78 3,9 x x
74 Lagerverwalter, Lager- und
Transportarbeiter 5 74 4,1 4 82 4,5 4 82 4,5 4 78 4,5 4 88 4,4 4 92 4,5
53 Hilfsarbeiter, o.n.T. x x x x 5 80 4,4 5 73 4,2 x x 5 87 4,2
Summe 646 35,9 664 36,6 677 37 628 36,3 692 34,5 715 34,5
Beschäftigte insgesamt 1.797 100 1.814 100 1.830 100 1.734 100 2.003 100 2.070 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 253 11,5 1 266 11,6 1 256 12,7 1 257 12,2 1 256 11,5
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 2 162 7,3 3 150 6,5 2 152 7,5 2 154 7,3 3 149 6,7
54
Maschinen- und Anlagenführer,
a.n.g. 3 146 6,7 2 161 7,0 3 134 6,6 3 140 6,7 2 179 8
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x x 5 90 4,4 x x x x
74 Lagerverwalter, Lager- und
Transportarbeiter 4 117 5,3 4 122 5,3 4 106 5,2 4 113 5,4 4 121 5,4
53 Hilfsarbeiter, o.n.T. 5 94 4,3 5 103 4,5 x x 5 96 4,6 5 100 4,5
Summe 772 35,1 802 34,9 738 36,5 760 36,2 805 36,1
Beschäftigte insgesamt 2.198 100 2.299 100 2.024 100 2.100 100 2.228 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Nachtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Abendarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 42 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode„Berufe in der Back-, Konditor-, Süßwarenherstellung“, „Chemieberufe“ und
„Maschinen- und Anlagenführer/-innen, a. n. g.“ sind Berufsgruppen, die
sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen hohe Anteile mit Nachtarbeit
aufweisen. Die „Berufe in der Back-, Konditor-, Süßwarenherstellung“ nehmen
dabei eine herausragende Position ein, insbesondere bei den Frauen (siehe die
Tabellen 36 bis 38).
Tabelle 35: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Nachtarbeit+) in den fünf
stärkst besetzten Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl:
Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 257 34,8 1 271 35,9 1 301 37,3 1 272 35,8 1 283 33,2 1 297 33
86 Soziale Berufe 2 84 11,4 2 89 11,8 2 96 11,8 2 98 12,9 2 114 13,4 2 114 12,7
91 Hotel- und Gaststättenberufe 3 58 7,8 3 55 7,3 3 56 7 3 58 7,7 3 77 9 3 79 8,8
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 4 24 3,3 x x 5 24 2,9 4 26 3,4 5 29 3,4 5 31 3,4
74 Lagerverwalterinnen, Lager- und
Trans-portarbeiterinnen 5 24 3,3 4 24 3,2 4 26 3,3 5 22 3,0 4 30 3,5 x x
66 Verkaufspersonal x x 5 22 2,9 x x x x x x x x
53 Hilfsarbeiterinnen, o.n.T. x x x x x x x x x x 4 33 3,6
Summe 447 60,5 461 61,1 503 62,3 476 62,8 533 62,5 554 61,6
Beschäftigte insgesamt 738 100 757 100,0 807 100 760 100 853 100 898 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 313 32,8 1 326 32,8 1 330 34,4 1 328 32,8 1 336 31,8
86 Soziale Berufe 2 122 12,8 2 133 13,4 2 131 13,7 2 136 13,6 2 154 14,6
91 Hotel- und Gaststättenberufe 3 85 8,9 3 83 8,3 3 82 8,5 3 85 8,5 3 92 8,7
84 Ärztinnen, Apothekerinnen x x x x 4 35 3,7 4 41 4,1 4 38 3,6
74 Lagerverwalterinnen, Lager- und
Trans-portarbeiterinnen 4 34 3,6 5 34 3,4 5 30 3,1 x x x x
66 Verkaufspersonal x x x x x x x x x x
53 Hilfsarbeiterinnen, o.n.T. 5 34 3,5 4 37 3,7 x x 5 34 3,4 5 37 3,5
Summe 588 61,6 613 61,6 608 63,4 624 62,4 657 62,1
Beschäftigte insgesamt 956 100 994 100 959 100 1.000 100 1.055 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Nachtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Abendarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 43 – Drucksache 17/12273Tabelle 36: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Nachtarbeit+) in den fünf
stärkst besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem Anteil:
Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 1 57,6 83 3,3 2 60,1 85 3,3 1 56,0 68 2,6 1 55,2 66 2,6 1 55,6 72 2,5 1 59,2 75 2,5
07 Bergleute 2 44,7 22 0,9 x x x x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 3 43,0 15 0,6 3 50,7 17 0,7 2 44,6 18 0,7 2 47,1 19 0,8 3 46,7 19 0,7 4 45,2 19 0,6
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 4 42,9 19 0,7 x x x 3 42,1 18 0,7 3 41,2 15 0,6 x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe 5 41,9 13 0,5 4 44,8 14 0,5 5 41,7 15 0,6 x x x 5 43,8 18 0,6 3 46,5 17 0,6
33 Spinnberufe x x x 1 66,0 6 0,2 x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe x x x 5 37,4 59 2,3 4 41,8 65 2,4 4 39,1 60 2,4 2 47,2 76 2,7 2 46,6 72 2,4
20 Gießereiberufe x x x x x x x x x 5 36,7 17 0,7 4 46,1 24 0,9 5 43,1 26 0,9
54 Maschinen- und Anlagenführer/
-innen, a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 152 6 181 7,0 184 7,0 177 7,1 209 7,3 209 7,0
Beschäftigte insgesamt 2.535 100 2.571 100 2.637 100 2.494 100 2.857 100 2.968 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 1 59,0 75 2,4 1 60,4 76 2,3 1 58,4 78 2,6 1 56,9 75 2,4 1 58,9 74 2,2
07 Bergleute x x x x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 2 56,1 24 0,8 2 51,6 22 0,7 3 48,8 22 0,7 3 47,1 21 0,7 2 56,0 21 0,6
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 5 44,3 22 0,7 4 46,3 22 0,7 5 39,6 21 0,7 5 40,8 23 0,8 x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 5 45,3 18 0,5 2 52,3 20 0,7 4 45,5 17 0,6 3 49,2 16 0,5
33 Spinnberufe x x x x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe 4 46,8 74 2,3 3 46,9 76 2,3 4 43,6 67 2,2 2 49,1 75 2,4 4 48,6 72 2,2
20 Gießereiberufe 3 47,5 28 0,9 x x x x x x x x x x x x
54 Maschinen- und Anlagenführer/
-innen, a.n.g. x x x x x x x x x x x x 5 43,0 198 6,0
Summe 223 7,1 214 6,5 208 6,9 211 6,8 381 11,6
Beschäftigte insgesamt 3.154 100 3.293 100 2.983 100 3.100 100 3.284 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Nachtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Nachtarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 44 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 37: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Nachtarbeit+) in den fünf
stärkst besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem Anteil:
Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 1 64,6 66 3,7 1 65,6 66 3,6 1 62,6 50 2,8 1 61,8 49 2,8 1 62,9 56 2,8 1 66,3 60 2,9
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe 2 47,4 13 0,7 2 57,1 13 0,7 3 48,3 14 0,8 5 40,5 11 0,7 2 54,8 17 0,9 2 56,5 16 0,8
14 Chemieberufe 3 46,7 63 3,5 4 43,2 55 3,1 2 48,6 60 3,3 3 44,4 53 3,1 3 53,9 71 3,5 3 53,9 67 3,2
07 Bergleute 4 45,1 22 1,2 x x x x x x x x x x x x x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 5 44,0 17 1,0 5 35,8 12 0,7 5 43,6 18 1,0 4 43,0 14 0,8 x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie x x x 3 49,9 16 0,9 4 45,6 17 0,9 2 49,0 19 1,1 4 47,4 19 1,0 4 46,4 19 0,9
20 Gießereiberufe x x x x x x x x x x x x 5 46,5 24 1,2 5 44,2 26 1,2
43 Übrige Ernährungsberufe x x x x x x x x x x x x x x x x x x
54 Maschinen- und Anlagenführer,
a.n.g. x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 181 10,1 162 9 159 8,7 146 8,4 187 9,4 188 9,0
Beschäftigte insgesamt 1.797 100 1.814 100 1.830 100 1.734 100 2.003 100 2.070 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 1 64,3 58 2,6 1 67,2 60 2,6 1 65,6 61 3,0 1 63,8 58 2,7 1 64,9 57 2,5
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe 4 49,7 16 0,7 3 52,9 17 0,7 2 55,3 19 0,9 3 52,7 17 0,8 3 55,3 15 0,7
14 Chemieberufe 3 52,3 68 3,1 2 53,4 72 3,1 4 49,5 62 3,1 2 54,9 69 3,3 4 53,7 65 2,9
07 Bergleute x x x x x x x x x x x x x x x
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x 5 48,4 20 0,9 x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 2 56,7 24 1,1 4 52 22 0,9 3 50,0 21 1,1 4 48,3 21 1,0 2 56,6 21 0,9
20 Gießereiberufe 5 48,5 28 1,3 x x x x x x x x x x x x
43 Übrige Ernährungsberufe x x x x x x 5 42,9 11 0,5 5 43,7 12 0,6 x x x
54 Maschinen- und Anlagenführer,
a.n.g. x x x x x x x x x x x x 5 44 179 8
Summe 194 8,8 191 8,3 174 8,6 177 8,4 337 15,1
Beschäftigte insgesamt 2.198 100 2.299 100 2.024 100 2.100 100 2.228 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Nachtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Nachtarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 45 – Drucksache 17/12273Tabelle 38: Beschäftigte*) mit ständiger oder regelmäßiger Nachtarbeit+) in den fünf
stärkst besetzten Berufsgruppen nach dem Anteil++) - Rangplätze nach dem Anteil:
Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 1 40,5 17 2,3 1 46,7 19 2,5 1 43,3 18 2,2 1 42,1 17 2,2 1 39,2 16 1,8 1 41,9 16 1,7
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 2 24,2 11 1,6 2 28,6 14 1,8 2 26,8 15 1,8 2 28,1 18 2,3 2 30,4 19 2,2 2 27,7 18 2,0
71 Berufe des Landverkehrs 3 24 16 2,2 3 24,3 18 2,3 4 23,9 16 2 x x x 4 23,8 15 1,8 5 21,0 14 1,5
54 Maschinen- und
Anlagenführerinnen, a.n.g. 4 22 10 1,4 4 22,1 10 1,3 3 25,7 11 1,4 3 26,8 13 1,7 3 29,5 12 1,4 3 27,4 13 1,4
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 5 20 24 3,3 x x x 5 19,9 24 2,9 5 20,3 26 3,4 5 21,5 29 3,4 4 23,1 31 3,4
02 Tierwirtschaftliche Berufe x x x 5 20,8 5 0,7 x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe x x x x x x x x x 4 20,6 7 0,9 x x x x x x
Summe 78 10,7 66 8,7 84 10,4 81 10,6 91 10,6 92 10,2
Beschäftigte insgesamt 738 100 757 100 807 100 760 100 853 100 898 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
39 Berufe in der Back-, Konditor-,
Süßwarenherstellung 1 45,9 17 1,8 1 44,0 16 1,6 1 41,8 17 1,8 1 41,6 17 1,7 1 45,0 17 1,6
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 3 29,6 21 2,2 3 29,4 20 2,1 3 26,3 18 1,8 3 28,8 19 1,9 3 26,2 20 1,9
71 Berufe des Landverkehrs x x x 5 22,2 16 1,6 5 20,9 14 1,5 5 22,4 16 1,6 x x x
54 Maschinen- und
Anlagenführerinnen, a.n.g. 2 30,3 14 1,5 2 33,1 16 1,6 2 29,5 13 1,3 2 33,8 15 1,5 2 35,2 18 1,8
84 Ärztinnen, Apothekerinnen 4 23,8 31 3,3 4 22,4 34 3,4 4 22,0 35 3,7 4 23,6 41 4,1 5 22,0 38 3,6
02 Tierwirtschaftliche Berufe x x x x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe 5 21,0 6 0,6 x x x x x x x x x 4 25,4 7 0,6
Summe 89 9,3 102 10,2 97 10,1 108 10,8 100 9,5
Beschäftigte insgesamt 956 100 994 100 959 100,0 1.000 100 1.055 100
2004 2005 2006
2007 2008 2009 2010 2011
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Nachtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Nachtarbeit: Person arbeitet zwischen 23:00 und 6:00 Uhr.
++) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Nachtarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 46 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode8. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den Zusammenhang
von Wochenendarbeit sowie Abend-/Nachtarbeit und psychischen
Belastungen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
9. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Auswirkungen
von Wochenendarbeit sowie Abend-/Nachtarbeit auf die Gesundheit der
Betroffenen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 16 der Kleinen Anfrage
der Fraktion DIE LINKE. „Flexibilisierung der Arbeitszeit, atypische
Arbeitszeiten und Anforderungen an die Politik“, Bundestagsdrucksache 17/8531,
verwiesen.
Ergänzend ist festzustellen: Die Ergebnisse der BIBB/BAuA-
Erwerbstätigenbefragung (2012) machen deutlich, dass für am Wochenende arbeitende
Erwerbstätige im Vergleich zu Beschäftigten, die nicht am Samstag oder an
einem Sonn- und/oder an einem Feiertag arbeiten, erwartungsgemäß ein
höheres Belastungspotential in Bezug auf verschiedene Aspekte psychischer
Belastungen und ein erhöhtes Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen besteht.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
10. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die in
Schichtmodellen arbeiten, in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen in der Summe die höchste Zahl an
Beschäftigten auf, die in Schichtmodellen arbeiten, und welche
Berufsgruppen den höchsten Anteil von Beschäftigten (bitte nach Geschlechtern
differenzieren)?
Im Zeitraum von 2001 bis 2011 ist eine Zunahme an Beschäftigten zu
verzeichnen, die in Schichtmodellen arbeiten. Ihre Anzahl stieg in diesem Zeitraum von
4,8 auf 6 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 24 Prozent; rund zwei
Drittel davon sind Frauen. Zwar arbeiten immer noch häufiger Männer in
Schichtmodellen als Frauen, doch der Abstand hat sich reduziert. Im Jahr 2001
waren 38 Prozent der Beschäftigten mit Schichtarbeit Frauen; im Jahr 2011
betrug der Anteil 43 Prozent (siehe Tabelle 39).
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 47 – Drucksache 17/12273Anzahlmäßig häufig wird in den Berufsgruppen „Übrige
Gesundheitsdienstberufe“, „Soziale Berufe“, „Berufe des Landverkehrs“, „Maschinen-,
Anlagenführer und -führerinnen, a. n. g.“ sowie „Verkaufspersonal“ Schichtarbeit
geleistet. „Berufe des Landverkehrs“ und „Maschinen-, Anlagenführer und -
führerinnen, a. n. g.“ sind dabei Berufsgruppen, die auch bei den Männern
zahlenmäßig stark mit Beschäftigten, die Schichtarbeit leisten, belegt sind. Bei den
Frauen hingegen sind es die Berufsgruppen „Übrige Gesundheitsdienstberufe“,
„Soziale Berufe“ und „Verkaufspersonal“ (siehe die Tabellen 40 bis 42).
Tabelle 39: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
ständig
regelmäßig
gelegentlich
ständig
regelmäßig
gelegentlich
Insgesamt
2001 32.747 4.867 3.155 1.314 398 27.702 178 100 14,9 9,6 4,0 1,2 84,6 0,5
2002 32.512 4.770 2.678 1.582 509 27.604 139 100 14,7 8,2 4,9 1,6 84,9 0,4
2003 32.088 4.925 2.759 1.641 525 26.982 181 100 15,4 8,6 5,1 1,6 84,1 0,6
2004 31.377 4.671 2.671 1.519 482 26.235 471 100 14,9 8,5 4,8 1,5 83,6 1,5
2005 32.066 5.039 2.745 1.864 430 26.991 35 100 15,7 8,6 5,8 1,3 84,2 0,1
2006 32.830 5.237 2.894 1.873 471 27.564 29 100 16,0 8,8 5,7 1,4 84,0 0,1
2007 33.606 5.622 3.096 2.037 489 27.962 23 100 16,7 9,2 6,1 1,5 83,2 0,1
2008 34.241 5.846 3.161 2.175 510 28.355 40 100 17,1 9,2 6,4 1,5 82,8 0,1
2009 34.203 5.554 2.642 2.424 488 28.622 26 100 16,2 7,7 7,1 1,4 83,7 0,1
2010 34.459 5.853 2.713 2.601 539 28.577 29 100 17,0 7,9 7,6 1,6 82,9 0,1
2011 35.228 6.031 3.373 2.115 543 29.152 45 100 17,1 9,6 6,0 1,5 82,8 0,1
Männer
2001 17.938 3.035 1.990 783 261 14.818 85 100 16,9 11,1 4,4 1,5 82,6 0,5
2002 17.653 2.982 1.729 914 339 14.596 76 100 16,9 9,8 5,2 1,9 82,7 0,4
2003 17.244 3.037 1.739 953 345 14.115 92 100 17,6 10,1 5,5 2,0 81,9 0,5
2004 16.805 2.843 1.652 880 312 13.716 245 100 16,9 9,8 5,2 1,9 81,6 1,5
2005 17.181 3.059 1.710 1.083 265 14.102 20 100 17,8 10,0 6,3 1,5 82,1 0,1
2006 17.520 3.138 1.766 1.079 293 14.367 15 100 17,9 10,1 6,2 1,7 82,0 0,1
2007 17.927 3.355 1.883 1.169 303 14.558 14 100 18,7 10,5 6,5 1,7 81,2 0,1
2008 18.245 3.469 1.912 1.245 313 14.753 22 100 19,0 10,5 6,8 1,7 80,9 0,1
2009 18.004 3.206 1.549 1.370 288 14.784 14 100 17,8 8,6 7,6 1,6 82,1 0,1
2010 18.070 3.347 1.572 1.458 317 14.708 15 100 18,5 8,7 8,1 1,8 81,4 0,1
2011 18.415 3.454 1.960 1.169 325 14.936 24 100 18,8 10,7 6,4 1,8 81,1 0,1
Frauen
2001 14.809 1.832 1.165 530 137 12.884 93 100 12,4 7,9 3,6 0,9 87,0 0,6
2002 14.859 1.787 949 668 171 13.008 63 100 12,0 6,4 4,5 1,2 87,6 0,4
2003 14.844 1.888 1.021 688 179 12.868 89 100 12,7 6,9 4,6 1,2 86,7 0,6
2004 14.572 1.828 1.018 639 170 12.519 226 100 12,5 7,0 4,4 1,2 85,9 1,6
2005 14.885 1.980 1.035 781 165 12.889 16 100 13,3 7,0 5,2 1,1 86,6 0,1
2006 15.310 2.099 1.128 794 178 13.197 14 100 13,7 7,4 5,2 1,2 86,2 0,1
2007 15.680 2.267 1.213 868 186 13.404 9 100 14,5 7,7 5,5 1,2 85,5 0,1
2008 15.997 2.377 1.250 930 197 13.602 18 100 14,9 7,8 5,8 1,2 85,0 0,1
2009 16.199 2.348 1.094 1.054 200 13.838 12 100 14,5 6,8 6,5 1,2 85,4 0,1
2010 16.389 2.506 1.141 1.144 221 13.869 14 100 15,3 7,0 7,0 1,4 84,6 0,1
2011 16.814 2.576 1.413 946 218 14.216 21 100 15,3 8,4 5,6 1,3 84,6 0,1
Jahr1)
Beschäftigte
Insgesamt
davon arbeiten in Schicht
Insgesamt
davon arbeiten in Schicht
Ja
Nein
keine
Angabe, ob
Schichtarbeit
Ja
1.000 Prozent
Nein
keine
Angabe, ob
Schichtarbeit
zusammen
davon
zusammen
davon
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu Ergebnissen der Gesamtstichprobe
kann es daher zu Abweichungen kommen.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 48 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 40: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Insgesamt (Statistisches
Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 638 13,1 1 634 13,3 1 678 13,8 1 620 13,3 1 648 12,9 1 669 12,8
86 Soziale Berufe 2 307 6,3 2 308 6,5 2 323 6,6 2 352 7,5 2 359 7,1 2 384 7,3
71 Berufe des Landverkehrs 3 265 5,4 3 264 5,5 3 268 5,4 3 233 5,0 4 240 4,8 4 233 4,5
54 Maschinen-, Anlagenführer und
-führerinnen, a.n.g. 4 236 4,9 5 206 4,3 5 224 4,5 5 215 4,6 x x x x
66 Verkaufspersonal 5 213 4,4 x x 4 224 4,6 4 223 4,8 3 252 5,0 3 280 5,3
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. x x 4 211 4,4 x x x x 5 206 4,1 x x
53 Hilfsarbeiter/innen ohne nähere
Tätigkeitsangabe x x x x x x x x x x 5 228 4,4
Summe 1.660 34,1 1.624 34,0 1.717 34,9 1.643 35,2 1.705 33,8 1.794 34,3
Beschäftigte insgesamt 4.867 100 4.770 100 4.925 100 4.671 100 5.039 100 5.237 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 710 12,6 1 744 12,7 1 752 13,5 1 784 13,4 1 787 13,1
86 Soziale Berufe 2 409 7,3 2 436 7,5 2 444 8,0 2 493 8,4 2 527 8,7
71 Berufe des Landverkehrs 5 245 4,4 5 255 4,4 4 255 4,6 4 257 4,4 5 257 4,3
54 Maschinen-, Anlagenführer und
-führerinnen, a.n.g. x x x x 5 228 4,1 x x 4 275 4,6
66 Verkaufspersonal 3 317 5,6 3 333 5,7 3 335 6,0 3 370 6,3 3 373 6,2
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. x x x x x x x x x x
53 Hilfsarbeiter/innen ohne nähere
Tätigkeitsangabe 4 251 4,5 4 259 4,4 x x 5 246 4,2 x x
Summe 1.932 34,4 2.027 34,7 2.015 36,3 2.149 36,7 2.219 36,8
Beschäftigte insgesamt 5.622 100 5.846 100 5.554 100 5.853 100 6.031 100
2004 2005 2006
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Schichtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu Ergebnissen der Gesamtstichprobe
kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 49 – Drucksache 17/12273Tabelle 41: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 242 8,0 1 240 8,0 1 246 8,1 1 217 7,6 1 222 7,3 1 217 6,9
54 Maschinen-, Anlagenführer,
a.n.g. 2 211 7,0 3 182 6,1 3 198 6,5 2 189 6,7 3 171 5,6 3 182 5,8
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 3 187 6,2 2 193 6,5 2 199 6,5 3 175 6,1 2 180 5,9 2 187 5,9
74 Lagerverwalter, Lager-,
Transportarbeiter 4 162 5,3 4 162 5,4 4 158 5,2 4 148 5,2 4 164 5,3 4 173 5,5
27 Maschinenbau- und -
wartungsberufe 5 132 4,4 x x x x x x 5 146 4,8 x x
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x 5 122 4,1 x x x x x x x x
53 Hilfsarbeiter ohne nähere
Tätigkeitsangabe x x x x 5 137 4,5 5 131 4,6 x x 5 153 4,9
Summe 935 30,8 899 30,1 938 30,9 861 30,3 882 28,9 910 29,0
Beschäftigte insgesamt 3.035 100 2.982 100 3.037 100 2.843 100 3.059 100 3.138 100
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
71 Berufe des Landverkehrs 1 227 6,8 1 235 6,8 1 236 7,4 1 238 7,1 2 238 6,9
54 Maschinen-, Anlagenführer,
a.n.g. 2 208 6,2 2 221 6,4 2 201 6,3 3 203 6,1 1 245 7,1
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 4 201 6,0 4 192 5,5 4 181 5,6 4 200 6,0 4 188 5,4
74 Lagerverwalter, Lager-,
Transportarbeiter 3 205 6,1 3 213 6,1 3 201 6,3 2 209 6,3 3 220 6,4
27 Maschinenbau- und -
wartungsberufe x x x x x x x x x x
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x x x x x x x x
53 Hilfsarbeiter ohne nähere
Tätigkeitsangabe 5 166 4,9 5 175 5,0 5 148 4,6 5 167 5,0 5 166 4,8
Summe 1.006 30,0 1.036 29,9 967 30,1 1.017 30,4 1.056 30,6
Beschäftigte insgesamt 3.355 100 3.469 100 3.206 100 3.347 100 3.454 100
2007 2008
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Schichtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004 2005 2006
2009 2010 2011
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse). 2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu
Ergebnissen der Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 50 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie Erkenntnisse über die berufsgruppenspezifische Differenzierung nach dem
Anteil der in Schichtarbeit Beschäftigten (siehe die Tabellen 43 bis 45) sind
aufgrund der geringen Fallzahlen und der starken Fluktuation zwischen den
fünf am stärksten besetzten Berufsgruppen wenig aussagekräftig.
Tabelle 42: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach der Anzahl - Rangplätze nach der Anzahl: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 518 28,2 1 513 28,7 1 547 29,0 1 512 28,0 1 528 26,7 1 544 25,9
86 Soziale Berufe 2 249 13,6 2 248 13,9 2 265 14,0 2 291 15,9 2 293 14,8 2 316 15,1
66 Verkaufspersonal 3 177 9,6 3 175 9,8 3 190 10,1 3 188 10,3 3 218 11,0 3 239 11,4
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 88 4,8 4 85 4,7 4 95 5,1 4 82 4,5 4 108 5,5 4 118 5,6
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. 5 66 3,6 5 67 3,7 5 65 3,4 5 60 3,3 5 68 3,4 x x
53 Hilfsarbeiterinnen ohne nähere
Tätigkeitsangabe x x x x x x x x x x 5 75 3,6
67 Groß- und
Einzelhandelskaufleute, Ein- und Verkaufsfachleute x x x x x x x x x x x x
Summe 1.097 59,9 1.087 60,8 1.162 61,6 1.131 61,9 1.216 61,4 1.294 61,6
Beschäftigte insgesamt 1.832 100 1.787 100 1.888 100 1.828 100 1.980 100 2.099 100,0
Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 % Rang 1000 %
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe 1 579 25,6 1 602 25,3 1 613 26,1 1 636 25,4 1 636 24,7
86 Soziale Berufe 2 336 14,8 2 359 15,1 2 370 15,8 2 403 16,1 2 438 17,0
66 Verkaufspersonal 3 272 12,0 3 289 12,2 3 292 12,4 3 321 12,8 3 323 12,5
91 Hotel- und Gaststättenberufe 4 130 5,7 4 136 5,7 4 139 5,9 4 146 5,8 4 151 5,9
78 Büroberufe, Kaufmännische
Angestellte, a.n.g. x x x x x x x x x x
53 Hilfsarbeiterinnen ohne nähere
Tätigkeitsangabe 5 86 3,8 5 85 3,6 x x x x x x
67 Groß- und
Einzelhandelskaufleute, Ein- und Verkaufsfachleute x x x x 5 83 3,5 5 94 3,7 5 90 3,5
Summe 1.403 61,9 1.472 61,9 1.495 63,7 1.600 63,9 1.636 63,5
Beschäftigte insgesamt 2.267 100 2.377 100 2.348 100 2.506 100 2.576 100
2004 2005 2006
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe2)
Beschäftigte mit Schichtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse). 2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu
Ergebnissen der Gesamtstichprobe kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 51 – Drucksache 17/12273Tabelle 43: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Insgesamt
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
07 Bergleute 1 69,7 35 0,7 x x x x x x x x x x x x x x x x
55 Maschineneinrichter/innen, a.n.g. 2 66,8 52 1,1 5 59,7 41 0,9 2 61,3 42 0,9 3 59,8 43 0,9 1 64,6 39 0,8 3 65,6 37 0,7
33 Spinnberufe 3 65,4 5 0,1 1 77,4 7 0,1 x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 4 60,1 20 0,4 2 71,1 24 0,5 x x x 1 64,0 26 0,6 3 61,9 26 0,5 1 68,6 28 0,5
23 Berufe in der
Metalloberflächenveredlung und Metallvergütung 5 55,8 21 0,4 x x x x x x x x x x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 3 61,1 18 0,4 3 59,0 24 0,5 x x x 4 60,9 25 0,5 2 66,0 24 0,5
20 Gießereiberufe x x x 4 59,7 35 0,7 x x x 5 56,2 26 0,6 2 64,6 34 0,7 4 62,8 38 0,7
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x 1 64,9 28 0,6 4 58,8 21 0,5 5 60,9 27 0,5 5 59,7 29 0,5
54 Maschinen- und Anlagenführer/
innen, a.n.g. x x x x x x 4 56,1 224 4,5 x x x x x x x x x
34 Berufe in der Textilherstellung x x x x x x 5 56,0 10 0,2 x x x x x x x x x
08 Mineralgewinner, -aufbereiter x x x x x x x x x 2 62,3 7 0,2 x x x x x x
Summe 134 2,8 126 2,6 327 6,6 124 2,6 151 3,0 156 3,0
Beschäftigte insgesamt 4.867 100 4.770 100 4.925 100 4.671 100 5.039 100 5.237 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
07 Bergleute x x x x x x x x x x x x x x x
55 Maschineneinrichter/innen, a.n.g. 1 70,3 44 0,8 2 68,5 42 0,7 3 62,8 36 0,6 1 68,2 37 0,6 3 64,4 45 0,7
33 Spinnberufe x x x x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 2 68,7 30 0,5 1 70,6 31 0,5 2 64,9 29 0,5 3 63,9 29 0,5 1 68,3 26 0,4
23 Berufe in der
Metalloberflächenveredlung und Metallvergütung 3 63,7 37 0,7 x x x x x x x x x x x x
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 5 60,8 24 0,4 1 72,6 27 0,5 2 64,5 25 0,4 2 66,8 22 0,4
20 Gießereiberufe x x x x x x 4 62,6 31 0,6 x x x 5 61,2 32 0,5
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs 4 62,3 31 0,6 3 62,2 30 0,5 x x x 4 63,3 36 0,6 4 64,1 34 0,6
54 Maschinen- und Anlagenführer/
innen, a.n.g. 5 59,6 236 4,2 4 61,3 249 4,3 5 58,7 228 4,1 5 59,5 231 4,0 x x x
34 Berufe in der Textilherstellung x x x x x x x x x x x x x x x
08 Mineralgewinner, -aufbereiter x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 379 6,7 375 6,4 351 6,3 358 6,1 159 2,6
Beschäftigte insgesamt 5.622 100 5.846 100 5.554 100 5.853 100 6.031 100
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Schichtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004 2005 2006
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu Ergebnissen der Gesamtstichprobe
kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Schichtarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 52 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 44: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Männer
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
07 Bergleute 1 70,5 34 1,1 x x x x x x x x x x x x x x x
55 Maschineneinrichter, a.n.g. 2 67,0 50 1,6 3 60,7 39 1,3 4 62,3 41 1,4 4 60,3 42 1,5 2 65,8 38 1,3 3 66,7 37 1,2
34 Berufe in der Textilherstellung 3 64,0 9 0,3 x x x 1 72,8 7 0,2 3 64,3 7 0,2 5 64,6 6 0,2 4 65,6 7 0,2
23 Berufe in der
Metalloberflächenveredlung und Metallvergütung 4 62,8 20 0,6 x x x x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 5 62,4 19 0,6 2 70,6 23 0,8 x x x 1 65,8 25 0,9 x x x 2 69,0 28 0,9
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe x x x 1 71,7 17 0,6 3 62,5 19 0,6 5 59,8 17 0,6 1 70,4 22 0,7 1 75,3 22 0,7
20 Gießereiberufe x x x 4 59,7 34 1,1 x x x 4 64,7 33 1,1 x x x
14 Chemieberufe x x x 5 57,6 74 2,5 5 60,7 75 2,5 x x x 3 65,4 86 2,8 5 65,4 81 2,6
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x 2 66,3 27 0,9 x x x x x x x x x
08 Mineralgewinner, -aufbereiter x x x x x x x x x 2 65,7 7 0,2 x x x x x x
21 Berufe in der spanlosen
Metallverformung x x x x x x x x x x x x x x x x x x
Summe 131 4,3 187 6,3 169 5,6 98 3,4 186 6,1 174 5,5
Beschäftigte insgesamt 3.035 100 2.982 100 3.037 100 2.843 100 3.059 100 3.138 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
07 Bergleute x x x x x x x x x x x x x x x
55 Maschineneinrichter, a.n.g. 1 71,6 43 1,3 2 69,1 41 1,2 3 63,9 35 1,1 3 68,8 37 1,1 3 65,1 43 1,2
34 Berufe in der Textilherstellung x x x x x x x x x 2 71,4 6 0,2 x x x
23 Berufe in der
Metalloberflächenveredlung und Metallvergütung x x x x x x x x x x x x x x x
19 Berufe in der Hütten- und
Halbzeugindustrie 2 69,5 30 0,9 1 71,4 30 0,9 2 66,3 28 0,9 5 65,0 28 0,8 2 68,2 25 0,7
16 Papierherstellungs-,
Papierverarbeitungsberufe 3 66,0 22 0,6 3 67,1 21 0,6 1 75,7 26 0,8 1 71,6 23 0,7 1 72,7 20 0,6
20 Gießereiberufe 4 64,2 36 1,1 x x x 5 62,8 30 0,9 x x x x x x
14 Chemieberufe x x x 4 63,6 85 2,5 4 63,6 79 2,5 4 65,3 83 2,5 5 63,4 77 2,2
72 Berufe des Wasser- und
Luftverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x
08 Mineralgewinner, -aufbereiter x x x x x x x x x x x x x x x
21 Berufe in der spanlosen
Metallverformung 5 64,1 12 0,4 5 62,9 12 0,4 x x x x x x 4 63,7 12 0,3
Summe 143 4,3 189 5,5 199 6,2 176 5,3 177 5,1
Beschäftigte insgesamt 3.355 100 3.469 100 3.206 100 3.347 100 3.454 100
2004 2005 2006
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Schichtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu Ergebnissen der Gesamtstichprobe
kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Schichtarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 53 – Drucksache 17/12273Tabelle 45: Beschäftigte*) mit Schichtarbeit in den fünf stärkst besetzten
Berufsgruppen nach dem Anteil+) - Rangplätze nach dem Anteil: Frauen
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
54 Maschinen- und
Anlagenführerinnen, a.n.g. 1 54,4 25 1,4 1 52,6 24 1,3 1 59,0 26 1,4 1 52,8 26 1,4 1 67,0 27 1,4 1 62,1 29 1,4
15 Kunststoffberufe 2 44,4 8 0,4 2 41,0 8 0,4 2 48,0 7 0,4 4 34,1 5 0,3 2 46,5 8 0,4 3 43,4 6 0,3
43 Übrige Ernährungsberufe 3 42,2 6 0,4 x x x 5 35,1 5 0,3 3 35,3 6 0,3 5 40,8 7 0,4 2 50,1 7 0,3
27 Maschinenbau- und -
Wartungsberufe 4 41,2 9 0,5 x x x x x x x x x 4 41,1 9 0,4 5 36,0 8 0,4
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 5 38,0 18 1,0 3 38,4 18 1,0 4 35,2 19 1,0 2 39,7 25 1,4 3 41,6 26 1,3 4 42,8 28 1,4
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x 4 33,6 513 28,7 x x x x x x x x x x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x 5 33,4 24 1,4 x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe x x x x x x 3 35,9 11 0,6 x x x x x x x x x
32 Montiererinnen und Metallberufe,
a.n.g. x x x x x x x x x 5 33,4 30 1,6 x x x x x x
Summe 67 3,6 587 32,8 69 3,6 92 5,0 77 3,9 78 3,7
Beschäftigte insgesamt 1.832 100 1.787 100 1.888 100 1.828 100 1.980 100 2.099 100
Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3) Rang %2) 1000 %3)
54 Maschinen- und
Anlagenführerinnen, a.n.g. 1 59,8 28 1,2 1 60,2 28 1,2 1 62,6 27 1,2 1 62,8 28 1,1 1 57,9 30 1,2
15 Kunststoffberufe 2 52,1 8 0,3 2 58,8 8 0,3 x x x 2 46,4 5 0,2 2 53,3 6 0,2
43 Übrige Ernährungsberufe 3 46,2 8 0,4 3 44,7 7 0,3 2 40,4 7 0,3 4 38,2 6 0,2 3 43,1 5 0,2
27 Maschinenbau- und -
Wartungsberufe 4 39,9 9 0,4 x x x x x x x x x 5 36,8 10 0,4
80 Sicherheitsberufe, a.n.g. 5 38,5 28 1,2 4 39,1 27 1,1 4 34,9 23 1,0 3 39,6 27 1,1 4 37,8 29 1,1
85 Übrige Gesundheitsdienstberufe x x x x x x 3 35,5 613 26,1 5 36,7 636 25,4 x x x
71 Berufe des Landverkehrs x x x x x x x x x x x x x x x
14 Chemieberufe x x x x x x 5 32,8 9 0,4 x x x x x x
32 Montiererinnen und Metallberufe,
a.n.g. x x x 5 37,5 32 1,3 x x x x x x x x x
Summe 80 3,5 102 4,3 680 28,9 703 28 80 3,1
Beschäftigte insgesamt 2.267 100 2.377 100 2.348 100 2.506 100 2.576 100
2009 2010 20112007 2008
Berufsgruppe4)
Beschäftigte mit Schichtarbeit im Erhebungsjahr …1)
2001 2002 2003 2004 2005 2006
___
*) Erwerbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
+) Es werden nur Zellenbesetzungen berücksichtigt, deren Anzahl hochgerechnet mehr als 5 Tsd. Beschäftigte umfassen.
1) 2001 und 2002 Berichtswoche jeweils im April, 2003 im Mai, 2004 im März, ab 2005 mit gleitender Berichtswoche
(Jahresdurchschnittsergebnisse).
2001 bis 2004 wurde die Schichtarbeit in einer Unterstichprobe erfasst. Im Vergleich zu Ergebnissen der Gesamtstichprobe
kann es daher zu Abweichungen kommen.
2) Relativer Prozentanteil der Beschäftigten in der jeweiligen Berufsgruppe mit Schichtarbeit.
3) Relativer Prozentanteil an allen Beschäftigten der jeweiligen Differenzierungsgruppe.
4) Die Berufsgruppen basieren auf der Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1992.
x = Tabellenfach ist gesperrt, weil eine Aussage nicht im Beobachtungsfenster liegt.
Die grau hinterlegten Zellen markieren Abweichungen in der Rangposition im Vergleich zum Ausgangsjahr 2001.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Rundung der Zahlen.
Drucksache 17/12273 – 54 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode11. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die stark
schwankende wöchentliche oder tägliche Arbeitszeiten haben, in den
vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen die höchste Zahl an Beschäftigten auf, die
stark schwankende Arbeitszeiten haben, und welche Berufsgruppen den
höchsten Anteil (bitte nach Geschlechtern differenzieren)?
Entsprechende Informationen liegen der Bundesregierung nicht vor. In der
amtlichen Statistik werden nur die in einer Berichtswoche normalerweise und die
in einer Berichtswoche tatsächlich geleisteten Wochenarbeitsstunden abgefragt
und erfasst.
12. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den
Zusammenhang von Schichtarbeit oder stark schwankenden Arbeitszeiten und
psychischen Belastungen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
13. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Auswirkungen
von Schichtarbeit oder stark schwankenden Arbeitszeiten auf die
Gesundheit der Betroffenen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
Zu Auswirkungen von „stark schwankenden Arbeitszeiten“ liegen keine
Erkenntnisse vor.
Bei der Schichtarbeit wird die Verschiebung der Lage von Schlaf und Arbeit als
zusätzliche Belastung angesehen. Die Auswirkungen sind am deutlichsten,
wenn auch in Nachtschicht gearbeitet wird.
Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (2012) zeigen, dass für
in Schicht arbeitende Beschäftigte verglichen mit Beschäftigten, die nicht in
Schicht arbeiten, ein für die meisten Aspekte psychischer Belastungen höheres
Belastungspotential besteht und erhöhte gesundheitliche Risiken bestehen.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
14. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die auch
außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit erreichbar sind, in den vergangenen zehn
Jahren entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen in der Summe die höchste Zahl an
Beschäftigten auf, die auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar sind, und
welche Berufsgruppen den höchsten Anteil (bitte nach Geschlechtern
differenzieren)?
15. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, die außerhalb
ihrer regulären Arbeitszeit arbeiten, in den vergangenen zehn Jahren
entwickelt?
Welche Berufsgruppen weisen die höchste Zahl an Beschäftigten auf, die
auch außerhalb ihrer Arbeitszeit arbeiten, und welche Berufsgruppen den
höchsten Anteil (bitte nach Geschlechtern differenzieren)?
16. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den
Zusammenhang von Erreichbarkeitsanforderungen sowie Arbeit außerhalb der
Arbeitszeit und psychischen Belastungen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 55 – Drucksache 17/1227317. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Auswirkungen
von Erreichbarkeitsanforderungen und Arbeit außerhalb der Arbeitszeit
auf die Gesundheit der Betroffenen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
In der amtlichen Statistik liegen keine Informationen über die Erreichbarkeit
von Beschäftigten außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten bzw. darüber vor, ob
Beschäftigte außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit arbeiten.
Das Thema der „ständigen Erreichbarkeit“ gewinnt an Relevanz, weil die Zahl
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Rahmen ihrer Arbeit auch
außerhalb ihrer üblichen Arbeitszeiten mobile elektronische
Kommunikationsmittel zu betrieblichen Zwecken nutzen, zunimmt.
Nach einer Studie des Wissenschaftlichen Dienstes der AOK hat jeder dritte
Erwerbstätige in den letzten vier Wochen häufig Anrufe oder E-Mails außerhalb
der Arbeitszeiten erhalten (33,8 Prozent). Hinzu kommen ebenfalls für jeden
dritten Erwerbstätigen Überstunden (32,3 Prozent). 12 Prozent der Befragten
hatten Arbeit mit nach Hause genommen, 10,6 Prozent arbeiteten an
Sonnoder Feiertagen. Gleichzeitig gibt nahezu jeder achte Beschäftigte an, Probleme
mit der Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit zu haben oder wegen beruflicher
Verpflichtungen Pläne für private Aktivitäten geändert zu haben (12,8 Prozent)
(siehe den AOK-Fehlzeiten-Report 2012).
Nach den im Jahr 2010 vom BKK-Bundesverband vorgelegten Zahlen sind
84 Prozent der Berufstätigen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden,
Kollegen und Vorgesetzte per Internet, Festnetzanschluss oder Handy
erreichbar. Die Hälfte davon (51 Prozent) ist sogar jederzeit „stand-by“ (siehe BKK-
Bundesverband, Pressemitteilung vom 25. November 2010,
www.bkk.de/
presse-politik/presse/bkk-pressemitteilungen/itemId/57).
Die für den AOK-Fehlzeiten-Report verantwortlichen Forscher gehen davon
aus, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ständig erreichbar sein
müssen, häufiger an psychischen Beanspruchungen leiden als diejenigen, die
diesen Belastungen nicht ausgesetzt sind.
Zur Versachlichung der Diskussion, die eine Bilanzierung der verfügbaren,
belastbaren Datenbasis voraussetzt, plant die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin noch im ersten Halbjahr 2013 die wissenschaftliche
Aufbereitung des Themas im Rahmen eines Expertenworkshops mit anschließender
Dokumentation der Ergebnisse. Der Stand der arbeitswissenschaftlichen
Erkenntnisse zum Thema „ständige Erreichbarkeit“ soll zusammengetragen und
bewertet werden. Auf Basis der Diskussion im Workshop soll ein Papier erstellt
werden, das den Stand der Wissenschaft abbildet und gegebenenfalls mögliche
Handlungsoptionen enthält. Bestehende Forschungslücken und der daraus
resultierende Forschungsbedarf sollen identifiziert werden.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
18. Welche Ursachen sind nach Ansicht der Bundesregierung maßgeblich für
die Zunahme atypischer Arbeitszeiten verantwortlich?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 5 der Kleinen Anfrage
der Fraktion DIE LINKE. „Flexibilisierung der Arbeitszeit, atypische
Arbeitszeiten und Anforderungen an die Politik“, Bundestagsdrucksache 17/8531,
verwiesen.
Drucksache 17/12273 – 56 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode19. Sieht die Bundesregierung Handlungsbedarf hinsichtlich der Begrenzung
von atypischen Arbeitszeiten oder Erreichbarkeitsanforderungen?
Wenn ja, welche Schritte plant sie?
Wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 30 der Kleinen Anfrage
der Fraktion DIE LINKE. „Flexibilisierung der Arbeitszeit, atypische
Arbeitszeiten und Anforderungen an die Politik“, Bundestagsdrucksache 17/8531
verwiesen.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Gemeinsame Deutsche
Arbeitsschutzstrategie (GDA), unter deren Dach Bund, Länder und
Unfallversicherungsträger ihre Präventionsaktivitäten eng abstimmen und systematisch
gestalten, den Schutz und die Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten
psychischen Belastungen zu einem ihrer drei gemeinsamen Arbeitsschutzziele für
den Zeitraum 2013 bis 2018 erklärt hat. Zur Umsetzung dieses Zieles ist ein
Bündel an Maßnahmen vorgesehen. So sollen sowohl Aktivitäten und
Instrumente entwickelt werden, die ein frühzeitiges Erkennen und eine Beurteilung
im Hinblick auf Gesundheitsgefährdungen ermöglichen als auch präventive,
arbeitsorganisatorische sowie gesundheits- und kompetenzfördernde Maßnahmen
zur Verminderung arbeitsbedingter psychischer Belastungen umgesetzt werden.
In diesem Zusammenhang ist auch eine Identifizierung von Risiko- und
Potenzialbereichen für psychische Belastungen, die in den bisherigen
Belastungsanalysen wie auch theoretischen Konzepten nicht berücksichtigt werden, geplant.
Dabei stehen unter anderem auch die Themen ständige Erreichbarkeit und neue
Kommunikationsmöglichkeiten im Fokus.
20. Wie haben sich die Zahl und der Anteil der Beschäftigten, deren
Arbeitsweg täglich für eine Strecke länger als 30, 60 oder mehr als 60 Minuten
dauert, in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte nach
Geschlechtern differenzieren)?
Da Pendlereigenschaften im Mikrozensus nur alle vier Jahre erhoben werden,
liegen der Bundesregierung nur Angaben aus den Erhebungsjahren 2000, 2004
und 2008 vor. Zuletzt wurden die Pendlereigenschaften 2012 erfragt; da die
Erhebung aber noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, liegen derzeit noch keine
Daten für dieses Jahr vor.
Die Mehrheit aller Beschäftigten, etwa zwei Drittel, benötigt für den Hinweg
zu ihrer Arbeitsstätte weniger als 30 Minuten (siehe Tabelle 46), wobei der
Anteil der weiblichen Beschäftigten an dieser Gruppe höher ist als der der Männer.
Die Anzahl der Beschäftigten, die weniger als 30 Minuten für den Hinweg zu
ihrer Arbeitsstätte benötigen, ist von 21,3 Millionen. im Jahr 2000 auf 22
Millionen im Jahr 2008 leicht angestiegen. Bezogen auf alle Beschäftigten hat sich
ihr Anteil allerdings vor dem Hintergrund der insgesamt erreichten Rekord-
Beschäftigung geringfügig verringert. Nahezu gleichbleibend ist die Zahl der
Beschäftigten geblieben, die 60 Minuten oder mehr für den Hinweg zu ihrer
Arbeitsstätte benötigen (rund 1,5 Millionen). Da von 2000 bis 2008 die Zahl der
Beschäftigten insgesamt zugenommen hat, führt dies zu einem leichten
Rückgang im Anteilwert. Geringfügig zugenommen hat die Zahl der Beschäftigten
mit einer Fahrzeit von 30 bis unter 60 Minuten für den Hinweg zu ihrer
Arbeitsstätte. Dies gilt sowohl für die Anzahl als auch für den Anteil.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 57 – Drucksache 17/1227321. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den
Zusammenhang von langen Arbeitswegen und psychischen Belastungen vor?
Welche Untersuchungen gibt es hierzu, und zu welchen Ergebnissen
kommen sie?
Eine Vielzahl von Studien (AOK-Fehlzeiten-Report 2012; Gesundheitsreport
2012 der TK; BKK Gesundheitsreport 2011; DGB Index Gute Arbeit 2007;
Paridon/Hupke 2010, Röß 2011; Ruppenthal/Rüger 2011) hat sich in den
vergangenen Jahren mit dem Thema der berufsbedingten Mobilität und in diesem
Zusammenhang mit dem täglichen Pendeln auseinandergesetzt. Die Ergebnisse
dieser Studien legen nahe, dass lange Arbeitswege eine psychische Belastung
darstellen können.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 5 verwiesen.
Tabelle 46: Beschäftigte*) nach Zeitaufwand für den Hinweg zur Arbeitsstätte
(Statistisches Bundesamt, Mikrozensus)
unter 30
Minuten
30 bis unter
60 Minuten
60 Minuten
oder mehr
keine
Angabe
Insgesamt
2000 1.000 32.638 389 32.249 21.302 5.245 1.500 4.201
2004 1.000 31.405 320 31.085 20.726 5.118 1.418 3.823
2008 1.000 34.241 952 33.290 22.048 5.964 1.477 3.801
2000 Prozent 100 1,2 98,8 65,3 16,1 4,6 12,9
2004 Prozent 100 1,0 99,0 66,0 16,3 4,5 12,2
2008 Prozent 100 2,8 97,2 64,4 17,4 4,3 11,1
Männer
2000 1.000 17.969 165 17.803 11.176 3.207 1.077 2.343
2004 1.000 16.846 150 16.696 10.537 3.063 995 2.101
2008 1.000 18.245 665 17.579 11.038 3.503 981 2.058
2000 Prozent 100 0,9 99,1 62,2 17,9 6,0 13,0
2004 Prozent 100 0,9 99,1 62,6 18,2 5,9 12,5
2008 Prozent 100 3,6 96,4 60,5 19,2 5,4 11,3
Frauen
2000 1.000 14.669 223 14.445 10.126 2.038 424 1.858
2004 1.000 14.559 170 14.389 10.190 2.055 423 1.721
2008 1.000 15.997 287 15.710 11.010 2.461 496 1.743
2000 Prozent 100 1,5 98,5 69,0 13,9 2,9 12,7
2004 Prozent 100 1,2 98,8 70,0 14,1 2,9 11,8
2008 Prozent 100 1,8 98,2 68,8 15,4 3,1 10,9
___
*) Erw erbstätige ohne Selbstständige und mithelfende Familienangehörige.
1) 2000 Berichtsw oche im Mai, 2004 im März des Jahres, 2008 mit gleitender Berichtsw oche (Jahresdurchschnittsergebnisse).
Abw eichungen in den Summen ergeben sich durch Runden der Zahlen.
Jahr1) Einheit
Beschäftigte
Insgesamt
davon
Arbeitsstätte
liegt auf dem
selben
Grundstück
Pendler/-innen
zusammen
davon mit einem Zeitaufwand für den Hinweg zur
Arbeitsstätte
Drucksache 17/12273 – 58 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode22. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu Ausfalltagen
aufgrund psychischer Erkrankungen und zum Eintritt in
Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer Erkrankungen differenziert nach
Arbeitszeiten vor (Vollzeit, Teilzeit, geringfügige Beschäftigung)?
Wie haben sich diese Zahlen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt
(bitte nach Geschlechtern differenzieren)?
Für den jährlichen Statistikbericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“
werden Arbeitsunfähigkeitsdaten von verschiedenen Krankenkassen
zusammengeführt und ausgewertet. Diese bilden die Grundlage für die dargestellten
Zahlen in Tabelle 47. Seit dem Jahr 2001 wird in der Statistik zur
Arbeitsunfähigkeit mit dem ICD 10 (Internationale Klassifikation der Krankheitsarten,
10. Revision) gearbeitet, so dass vergleichbare Daten vorliegen.
Das Volumen der psychischen und Verhaltensstörungen insgesamt ist in den
vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Der Gesamtumfang des
Arbeitsunfähigkeitsgeschehens hängt stark von wirtschaftlichen Faktoren ab: So hängt
das Gesamtvolumen von der Zahl der Erwerbstätigen ab. Daher ist die
Betrachtung des prozentualen Anteils der psychischen und Verhaltensstörungen am
Gesamtarbeitsunfähigkeitsgeschehen sinnvoll.
Tabelle 47: Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) in Mio. für psychische und
Verhaltensstörungen ab dem Jahr 2001
Quelle: Bericht Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2001 bis 2011.
Weitere Informationen zu den Daten sind auf den Seiten 41 und 48 des Berichts
„Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ über das Jahr 2011 (abrufbar unter
https://osha.europa.eu/fop/germany/de/statistics/suga/suga-archiv/suga2011/
index_html) zu finden.
Für den Vergleich der Geschlechter und nach Altersgruppen sollte die
Verteilung dieser Gruppen innerhalb der Erwerbstätigen Berücksichtigung finden.
Daher wird für den Vergleich die Kennzahl „Tage je 100 GKV-Mitglieder
(Pflicht- und freiwillige Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung mit
Krankengeldanspruch, ohne Rentner und mitversicherte Familienangehörige)“
Jahr Alle Diagnosen Psychische und Verhaltensstörungen
AU-Tage in Mio. AU-Tage in Mio.
prozentualer
Anteil an Gesamt
2001 508,6 33,6 6,6%
2002 491,1 34,4 7,0%
2003 467,8 45,5 9,7%
2004 440,1 46,3 10,5%
2005 420,5 44,1 10,5%
2006 401,4 42,6 10,6%
2007 437,7 47,9 10,9%
2008 456,8 41,0 9,0%
2009 459,2 52,4 11,4%
2010 408,9 53,5 13,1%
2011 460,6 59,2 12,9%
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 59 – Drucksache 17/12273benutzt, die zwar nicht das Gesamtvolumen angibt, aber doch drei Aussagen
zulässt (siehe Tabelle 48):
1. Der Anstieg der durchschnittlichen AU-Tage je 100 GKV-Mitglieder in der
Diagnosegruppe „psychische und Verhaltensstörungen“ in den letzten zehn
Jahren zieht sich durch alle hier betrachteten Untergruppen.
2. Die durchschnittlichen AU-Tage je 100 GKV-Mitglieder in der
Diagnosegruppe „psychische und Verhaltensstörungen“ sind bei Frauen deutlich
höher als bei Männern.
3. Die durchschnittlichen AU-Tage je 100 GKV-Mitglieder in der
Diagnosegruppe „psychische und Verhaltensstörungen“ sind bei älteren
Erwerbstätigen ab 45 Jahren deutlich höher als bei Jüngeren.
Tabelle 48: Durchschnittliche AU-Tage je 100 GKV-Mitglieder* für
psychische und Verhaltensstörungen ab dem Jahr 2001
Quelle: Bericht Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2001–2011; eigene Berechnungen.
* Pflicht- und freiwillige Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch,
ohne Rentner und mitversicherte Familienangehörige
Als Berufsgruppen mit besonders deutlich erhöhten Durchschnittszahlen
bezüglich der „AU-Tage je 100 GKV-Mitglieder (Pflicht- und freiwillige
Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch, ohne
Rentner und mitversicherte Familienangehörige)“ sind folgende zu nennen
(Daten aus dem Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2011“,
eigene Berechnungen):
• Sozial- und Erziehungsberufe 314,1 (Männer: 212,1; Frauen: 344,2);
• Gesundheitsdienstberufe 276,0 (Männer: 226,6; Frauen: 284,6);
• Textil- und Bekleidungsberufe 258,2 (Männer: 174,4; Frauen: 311,4);
• Berufe in der Papierherstellung
und im Druck 253,4 (Männer: 232,4; Frauen: 313,4).
Zum Anteil der Ausfalltage aufgrund psychischer Erkrankungen, der ursächlich
in psychischen Belastungen bei der Arbeit zu sehen ist, liegen keine Daten vor.
Die Anzahl der Empfänger einer Rente nach dem Sechsten Buch
Sozialgesetzbuch (SGB VI) wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, die in den Jahren 2002
Gesamt Männer Frauen
jünger als
45 Jahre
45 Jahre
und älter
2001 146,3 105,6 193,8 121,4 196,7
2002 145,2 107,8 188,9 120,0 191,4
2003 148,2 109,2 191,1 122,5 194,4
2004 125,8 98,4 164,2 96,6 186,2
2005 123,0 97,3 160,6 93,7 185,4
2006 122,5 96,1 163,7 93,3 183,5
2007 132,1 98,3 176,0 99,0 191,4
2008 142,5 107,1 192,0 106,6 205,7
2009 159,0 121,0 212,8 119,8 224,6
2010 181,5 137,8 242,1 121,4 255,0
2011 189,7 139,6 257,9 139,0 267,7
Drucksache 17/12273 – 60 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodebis 2011 aufgrund psychischer Erkrankungen (1. Diagnose) neu zugegangen
sind und vorher aktiv versichert und beschäftigt waren (am 31. Dezember vor
dem Leistungsfall), können nach Geschlecht differenziert der nachfolgenden
Übersicht entnommen werden. Informationen über Voll- oder
Teilzeitbeschäftigung sind in den Statistikdaten der Deutschen Rentenversicherung nicht
enthalten.
23. Wie hat sich die Kontrolltätigkeit der zuständigen Aufsichtsbehörden
hinsichtlich der Kontrolle der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes in den
vergangenen zehn Jahren entwickelt?
24. Wie viel Personal steht den Aufsichtsbehörden für diese Aufgabe zur
Verfügung, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren
entwickelt?
Wie viele Kontrollen wurden in den vergangenen zehn Jahren jeweils
durchgeführt?
25. Wie viele Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz konnten jährlich in den
vergangenen zehn Jahren aufgedeckt werden?
Wie wurden diese Verstöße geahndet?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 32 der Kleinen Anfrage
der Fraktion DIE LINKE. „Flexibilisierung der Arbeitszeit, atypische
Arbeitszeiten und Anforderungen an die Politik“, Bundestagsdrucksache 17/8531,
verwiesen.
Tabelle 49: Anzahl der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aufgrund
psychischer Erkrankungen im Rentenzugang
versicherungspflichtig1) geringfügig
2)
versicherungspflichtig1) geringfügig
2)
2002 23.282 12.065 221 21.233 9.265 63
2003 23.463 11.670 264 21.976 9.259 52
2004 23.865 10.954 253 22.639 8.700 63
2005 23.965 10.734 314 22.166 8.161 80
2006 23.445 10.525 1.230 21.638 8.236 753
2007 25.100 11.011 1.593 22.484 7.869 896
2008 27.455 11.537 1.881 23.510 7.774 1.039
2009 31.309 13.164 2.191 26.048 8.541 1.157
2010 34.858 15.264 2.456 28.490 9.857 1.302
2011 36.524 15.903 2.672 29.690 9.965 1.316
1) Einschl. geringfügig Beschäftigte (auch im Privathaushalt) mit Verzicht auf die Versicherungsfreiheit
und Beschäftigte mit Entgelt in der Gleitzone.
2) Ohne Verzicht auf die Versicherungsfreiheit.
Hinweis: Statistisch nicht auswertbare Fälle wurden nicht in die Auswertung einbezogen.
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung - Rentenzugang versch. Jahrgänge
Frauen Männer
Jahr Aktiv
Versicherte
insgesamt
Aktiv
Versicherte
insgesamt
darunter vor dem Leistungsfall
beschäftigt:
darunter vor dem Leistungsfall
beschäftigt:
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 61 – Drucksache 17/12273Zur Beantwortung der Fragen hat der Länderausschuss für Arbeitsschutz und
Sicherheitstechnik (LASI) eine Länderumfrage durchgeführt, an der sich
15 Bundesländer beteiligt haben. Der LASI ist ein Arbeitsgremium der Arbeits-
und Sozialministerkonferenz (ASMK). In ihm arbeiten die Vertreter der
obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder zusammen. Eine feste Zuteilung von
Personalkapazitäten zu speziellen Aufgaben ist nicht möglich. Der soziale
Arbeitsschutz und damit auch der Vollzug des Arbeitszeitgesetzes gehören
jedoch zu den Schwerpunkten staatlicher Aufsichtstätigkeit. Die
Jahresberichterstattung der Arbeitsschutzverwaltungen der Länder wurde im Jahr 2006
umgestellt. Daher sind die Zahlen vor 2006 nicht mit den Zahlen danach
vergleichbar. Die folgenden Ausführungen beziehen sich daher auf die Daten ab dem
Jahr 2006.
Die Kontrolltätigkeiten der zuständigen Aufsichtsbehörden hinsichtlich der
Kontrolle der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes lassen sich der nachfolgenden
Tabelle entnehmen.
* Laut Meldung aus 15 Bundesländern.
** Jährlicher Bericht der Bundesregierung über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.
Angaben zur Kontrolle der Lenk- und Ruhezeitbestimmungen des Fahrpersonalrechts sind nicht enthalten.
Die Lenk- und Ruhezeitbestimmungen sind spezielle Arbeitszeitregelungen.
Der Personalbestand, der den Aufsichtsbehörden für die Aufgabe der Kontrolle
der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes zur Verfügung steht, sowie seine
Entwicklung seit dem Jahr 2006 lassen sich der nachfolgenden Tabelle
entnehmen.
* Nach Meldung aus 15 Bundesländern.
** Jährlicher Bericht der Bundesregierung über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.
Kontrolltätigkeiten der Bundesländer
Jahr Insgesamt**
davon mit Kontrolle
des ArbZG*
2006 370 479 32 068
2007 347 240 31 889
2008 332 199 27 850
2009 315 309 27 216
2010 300 253 27 545
2011 297 917 27 538
Personalbestand der Aufsichtsbehörden
Jahr Insgesamt**
davon mit Kontrolle
des ArbZG befasst*
2006 3 521 1 493
2007 3 340 1 447
2008 3 218 1 473
2009 3 101 1 402
2010 3 029 1 459
2011 3 053 1 471
Drucksache 17/12273 – 62 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie Anzahl der jährlich festgestellten Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz seit
dem Jahr 2006 kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
* Nach Meldung aus 15 Bundesländern.
26. Wie haben sich in den vergangenen zehn Jahren die Zahl und die
Reichweite der für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträge entwickelt, die
Regelungen zur Arbeitszeit enthalten?
Die Tabelle 50 enthält eine Auflistung der allgemeinverbindlichen
Mantelbzw. Rahmentarifverträge, die Regelungen zur Arbeitszeit enthalten, bezogen
auf die letzten zehn Jahre. Im Hinblick auf die Reichweite der nachgefragten
Tarifverträge liegen keine Informationen vor.
Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz*
2006 2007 2008 2009 2010 2011
13 240 9 574 9 734 10 314 11 755 12 424
Tabelle 50: Auflistung der allgemeinverbindlichen Mantel- und Rahmentarifverträge,
die Regelungen zur Arbeitszeit enthalten, bezogen auf die letzten zehn Jahre
Tarifbereich Tarifvertragsart Abschluss AV ab AV Ende Fundstelle im TV Bemerkungen
Garten-, Landschafts- und
Sportplatzbau Deutschland MTV 20.12.2006 01.04.2007 § 4 Arbeitszeit
Bäckerhandwerk BY MTV 03.02.2000 27.06.2000 31.07.2005 § 5 Arbeitszeit
MTV-Änderung 27.02.2003 01.01.2003 31.07.2005 § 5 Arbeitszeit
MTV 18.05.2006 01.07.2006 § 5 Arbeitszeit
Bäckerhandwerk HB NI MTV 22.03.1995 01.04.1995 30.11.2005 § 2 Arbeitszeit
Bäckerhandwerk HH SH MTV 16.09.2005 18.01.2011 HH § 7 Arbeitszeit gekündigt zum 28.02.2013
16.05.2011 SH
Bäckerhandwerk NW
Reg.Bezirke Koblenz, Trier MTV 26.03.1999 20.07.1999 28.02.2005 § 5 Arbeitszeit
MTV 21.08.2006 01.01.2007 31.12.2011 § 5 Arbeitszeit
MTV 14.06.2012 01.01.2012 § 5 Arbeitszeit
Fleischerhandwerk HB NI MTV 18.01.1996 01.01.1996 30.06.2007 § 2 Arbeitszeit av nur in Niedersachsen
Baugewerbe Deutschland MTV 04.07.2002 01.09.2002 § 3 Arbeitszeit
MTV-Änderung 29.07.2005 01.01.2006 § 3 Arbeitszeit
MTV-Änderung 19.05.2006 01.06.2006 § 3 Arbeitszeit
Maler- und
Lackiererhandwerk Deutschland (ohne SL) MTV 30.03.1992 01.04.1992 §§ 5 u. 6 Arbeitszeit
MTV-Änderung 28.09.1998 01.11.1998 §§ 6 u. 7 Arbeitszeit
MTV-Änderung 06.02.2004 02.03.2004 §§ 6 u. 7 Arbeitszeit
Maler- und
Lackiererhandwerk SL MTV 28.05.2004 01.11.2004 §§ 5 u. 6 Arbeitszeit
Dachdeckerhandwerk D MTV-Änderung 22.05.2002 01.06.2002 § 4 Arbeitszeit
MTV-Änderung 13.07.2006 01.08.2006 §§ 3 u. 4 Arbeitszeit
MTV-Änderung 26.08.2008 01.08.2008 § 4 Arbeitszeit
Hotel- und
Gaststättengewerbe BY MTV 25.04.2002 01.01.2002 31.12.2004 § 6 Arbeitszeit
Hotel- und
Gaststättengewerbe NW MTV-Änderung 15.07.2004 15.07.2004 § 3 Arbeitszeit
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 63 – Drucksache 17/12273Tarifbereich Tarifvertragsart Abschluss AV ab AV Ende Fundstelle im TV Bemerkungen
Gebäudereinigerhandwerk D MTV 04.10.2003 01.04.2004 31.12.2011 § 3 Arbeitszeit
MTV 28.06.2011 01.01.2012 § 3 Arbeitszeit
Gebäudereinigerhandwerk BE MTV 12.11.2002 01.01.2003 31.03.2004
Friseurhandwerk BW MTV 03.05.2006 30.08.2006 § 6 Arbeitszeit
Friseurhandwerk NW MTV 07.01.2008 01.05.2008 § 3 Arbeitszeit
Friseurhandwerk HB NI MTV 27.06.2005 01.01.2006 § 6 Arbeitszeit av für Niedersachsen
MTV 27.06.2005 01.07.2006 § 6 Arbeitszeit av für Bremen
Frisuerhandwerk BY MTV 04.10.2004 01.07.2004 §§ 6 u. 7 Arbeitszeit
MTV-Änderung 10.10.2007 01.11.2007 § 6 Arbeitszeit
Wach- und
Sicherheitsgewerbe BY MTV 28.04.2003 01.06.2003 31.01.2006 § 4 Arbeitszeit
MTV 01.08.2006 01.08.2006 § 4 Arbeitszeit
Wach- und
Sicherheitsgewerbe HE MTV 03.02.2003 28.06.2003 31.12.2007 § 8 Arbeitszeit
Wach- und
Sicherheitsgewerbe NI MTV 10.10.2005 01.01.2006 31.08.2010 § 5 Arbeitszeit
Wach- und
Sicherheitsgewerbe BE MTV 07.07.2003 01.04.2004 31.05.2005 § 5 Arbeitszeit
Wach- und
Sicherheitsgewerbe NW MTV 08.12.2005 01.01.2006 § 2 Arbeitsbedingungen
Wach- und
Sicherheitsgewerbe SN MTV 13.10.2003 04.05.2004 31.12.2005 § 3 Arbeitszeit
MTV 13.10.2003 04.05.2004 31.12.2004 § 4 Arbeitszeit
MTV 28.12.2005 01.01.2006 § 13 Arbeitszeit
Wach- und
Sicherheitsgewerbe TH MTV 08.04.2002 01.01.2003 30.06.2006 § 4 Arbeitszeit
Quelle: Tarifregister.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]